Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (229)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Schnee (43.A) Weihnachtsbaum

 

 

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 43 >Schnee<

Das Kapitel besteht aus den zwei Teilen A und B.

 

Teil A: Beseligende Ausstrahlung durch vollendete Menschenseelen. Himalaya-Gebirge. Mystischer Weg zu den Adepten. Das Nahen Gottes. Seelische Reinheit. Schneeflocken als Repräsentanzen aller Lichtsamen Gottes. Zeichen des Hochzeitskleides der Natur. Psalm 51. Kristallisierung von Wasser. Das Märchen >Frau Holle<. Große Zähne als Bild der verknöchernden Macht. Geistiges verdichtet sich zum Stoffessein. „Grace“ als Strahl der Gnade erscheint wie irisierender Schnee. Das göttliche Licht von Paramatman und das supramentale Licht. Im Stoff ersterbende Geisteskräfte. Schneeflockenfall zaubert Adventsstimmung in die Seele. Gänse-artige Wesen mit Kopftüchern in einer Schneelandschaft. „Rentner-Porsche“ und Weihnachtsbaum. Gänse als Symbol der menschlichen Sinne. Großer Schöpfungsbaum der Unendlichkeit. Geschenk der geistigen Freiheit. Lebensbaum der göttlichen Wahrheiten.

 

Teil B: Der „Menschensohn“ hat den Erlösungsakt vollbracht. Der Weihnachtsbaum (als Symbol der Welt-Erschaffung) verdrängte das Krippensymbol, welches für die Welt-Erlösung steht. „Die Leute reden vom Christus Jesus und verehren den Jahve“. Supervision von 15 jüngeren Menschen. Feuerwerk wie zu Silvester. >Der kleine Prinz< von Saint-Exupery. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Überzogene Geistberührung. Im Schnee versunken. Reale Praxis im Abfahrt-Ski-Laufen. Gott-Vater mit einem den Kosmos durchziehenden ewigen Bart. Einweihungsgrad von Rainer Maria Rilke. Seelische Trostlosigkeit. Jede einzelne Schneeflocke war wie beleuchtet. Gemeinsame Rodelfahrt mit dem Vater am Silvesternachmittag. In einem romantischen Städtchen. >Die Schneekönigin< von H.C. Andersen. Kälte auf dem Einweihungsweg der nördlichen Mysterien. Wahrnehmung einer ungeheuren Gottferne im Universum.

 

FN: (Teil A): Manie. Vollendung. Ysop. Irisieren. Rentner-Porsche. Weihnachtsbaum. Himmlische Gans (Vogel der Unsterblichkeit, Hansa). Kopftuch. Tadschikistan.

(Teil B): Supervidieren. Antoine de Saint-Exupéry. Rainer Maria Rilke.

 

43. Schnee (A)

 

 

Immer einmal träume ich von >Schnee<, leider seltener als ich es mir wünschen würde; denn ich weiß (und empfinde es auch so), dass damit eine besondere Seelenverfassung verbunden ist. Hinzukommt, dass ich eine gewisse positive Manie[1] habe, was realen >Schnee< betrifft. Dies geht bei mir so weit, dass sich auch schon bei Abbildungen von >Schnee< meine Seelenverfassung von einer Sekunde zur anderen wesentlich verbessert, d.h. dass sich sofort ein Glücksempfinden bei mir einstellt.

 

Die Steigerung bezüglich der Abbildungen von >Schnee< ist, dass ich selbst bei einer Täuschung, es könnte etwas mit >Schnee< zu tun haben, auch bereits in eine andere Verfassung gerate. Ungefähr 200 Meter von meinem ehemaligen Wohnhaus in Berlin-Lichtenrade entfernt, steht z.B. ein langgestrecktes Gebäude, dessen leicht schräges Dach ungewöhnlicherweise vollkommen weiß gestrichen ist. Und wann immer ich in diese Richtung zu dem Dach von meinem Fenster aus hingesehen habe, dachte ich in der ersten Sekunde, dass >Schnee< gefallen wäre. In der nächsten Sekunde fiel mir dann wieder ein, dass es sich leider nur um weiß gestrichene Farbe handelte.

 

Die entscheidende Deutung bezüglich des >Schnees< ist die folgende: In die mit >Schnee< und Eis bedeckten irdischen Bergregionen kommen auch die Seelen herab, die sonst in der obersten Luftregion der Erde (der sog. Friedensregion) in über 17.000 Meter Höhe ihr geistiges Reich haben. Es sind dies die in allen sieben Grundeigenschaften Gottes[2] vollendeten[3] Menschenseelen. Die beglückende Ausstrahlung, die >Schnee< auf dafür empfängliche Menschen hat, rührt von der Gegenwart dieser seligen Geistmenschen her[4].

Sieht man nun (im Traum oder in der Imagination) z.B. mit >Schnee< bedeckte hohe Berge, so soll dies das Himalaya-Gebirge symbolisieren und den mystischen Weg hin zu den Adepten[5] bedeuten[6].

 

Und bei MAYERHOFER weist der HERR Selbst (also >Jesus, der Christus Gottes<, siehe Kap. Nr. 44) darauf hin, dass im bedeckten Schneehaupt eines Berges nicht kalter >Schnee< zu sehen ist, sondern eine geistige Entsprechung herausgelesen werden sollte, welche Speise für die Seele des Menschen und Nahrung für seinen Geist darstellt. Denn hoch über der stummen Materie in der Natur weht noch ein anderer Geist, der den Menschen ahnen lassen soll, dass Gott im ewigen Walten anwesend ist[7].

 

Auch nach WEINFURTER ist >Schnee< ein mystisches Zeichen für das Nahen Gottes[8].

>Schnee< ist auch das Symbol für seelische Reinheit, da das Wasser durch die Kristallisierung zu Schnee rein wird, indem es alles aussondert, was sich unrechtmäßig mit dem Wasser verbunden hatte, bevor es die Form des Schneekristalls annimmt[9]. Diese Aussage stammt von STEINER im Zusammenhang mit dem göttlichen Weisheitsspruch „Strahlender als die Sonne, reiner als der Schnee, …“, welcher hier im Kapitel Nr. 40-H >Meditation< dargelegt ist, wo weitere Ausführungen von mir persönlich zu >Schnee< existieren.

 

Die Gestalt der Schneeflocke soll alle Lichtsamen Gottes repräsentieren, welche zu ihrem Schöpfer zurückkehren[10]. Mit den Lichtsamen sind die betreffenden Menschen gemeint[11].

Bei HURTAK wird die Schneeflocke des weiteren als das äußere Zeichen des Hochzeitskleides der Natur beschrieben, die unter 700-facher Vergrößerung einzigartige Säulen und Geometrien des Davidsterns[12] aufweist[13].

Und in dem biblischen Psalm 51 soll ein entsprechender Bezug genommen sein wie in dem Weisheitsspruch von STEINER, insofern es im Psalm heißt: „Reinige mich mit Ysop[14] und ich werde rein sein. Wasche mich und ich werde weißer sein sogar als Schnee“[15].

 

Auch in einem der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm[16], nämlich >Frau Holle<, spielt >Schnee< eine Rolle in dem Moment, wenn die Goldmarie die Betten ausschüttelt. Dann schneit es auf der Erde. Es soll dieses Märchen generell die Begegnung mit den Todesmächten schildern, welche die Seele im Nachtodlichen Leben[17] (im Jenseits) durchmachen muss. Zunächst begegnet die Goldmarie dort der Frau Holle, vor deren großen Zähnen sie erschrickt. „Das Bild der Zähne deutet auf die verknöchernde Macht hin. Hier muss das Mädchen Arbeit leisten“, die eben zunächst in dem Ausschütteln der Betten besteht.

 

Der fallende >Schnee< soll dann aussagen, dass die Seele zu diesem Zeitpunkt beginnt, in geheimnisvollen Vorgängen zu leben und zu weben, die sich im Geisterlande abspielen. „Man kann sie nur mit dem wunderbaren reinen Kristallisationsprozess vergleichen, aus dem heraus sich die Schneeflocken bilden. Geistiges verdichtet sich hier auf zarteste Weise zum Stoffessein. Es ist für die Toten eine Seligkeit, in solcher Betätigung zu weben und damit zugleich ein neues Erdenleben vorzubereiten“[18]. In der Deutung durch MEYER sind hier die beiden entscheidenden Aspekte der Symbolkraft von >Schnee< angesprochen: einmal der Kristallisationsprozess, wie ihn STEINER schildert, und zugleich die „Seligkeit“, wie sie von bestimmten Geistern empfunden wird.

 

Im Kapitel Nr. 40-E >Meditation< ist eine Anrufung angeführt, welche sich an die Elohim des Silbernen Strahles richtet, wodurch eine beschleunigte Karma-Auflösung stattfinden soll. Als Protagonistin dieser Elohim des Silbernen Stahles fungiert „Grace“, der Strahl der Gnade. „Grace ist eine neutralisierende göttliche Energie, die alle karmischen Geometrien auflöst – sofern sie darum gebeten wird“.

 

„... Diese Energie ist seit den 70er Jahren auf unserem Planeten, aber ihre Wirkkraft als Auflöserin unseres Karmas kam erst mit Beginn der Erstellung des neuen planetaren Gitters im Jahr 1989 so richtig zum Tragen“. Die Verbindung zu >Schnee< ist nun gegeben in ihrer Farbe des irisierenden[19] Silbers oder als leuchtendes Perlmutt. Und ANSELMI fügt dann noch an: „Oft wird Grace mit dem inneren Auge aber wie irisierender Schnee gesehen, wenn sie uns umgibt“[20].

 

Von der >Avatarin< Mutter Meera wird das göttliche Licht von Paramatman (= dem Höchsten Wesen), aber auch das supramentale Licht[21] wie Sonnenlicht beschrieben, welches zugleich wie >Schnee< aussieht. Dieses Licht wurde (u.a. von dieser >Avatarin<; siehe das entsprechende Kapitel Nr. 29) im Januar des Jahres 1979 herabgebracht und wirkt für eine Umwandlung der ganzen Erde[22].

 

Eine ganz anders geartete Deutung von schneebedeckten Landschaften gibt STEINER an weiterer Stelle. Solche winterlichen Gegenden mit Schneeflocken und Eisgefilden sollen dem Geistesschüler dann in seiner Imagination[23] erscheinen, wenn er das Wesen seiner Sinnesorgane zu erleben beginnt. Ehemals sind diese Sinnesorgane aus dem Kosmos hereingestaltet worden, aber im Erdenkörper erstarren sie. Deshalb sollen sich in den Schneekristallen für den imaginativen Blick die im Stoff ersterbenden Geisteskräfte darstellen[24].

 

Vorstehendes mag für manche Imaginationen bei manchen Geistesschülern zutreffen – auf meine Träume ist diese Deutung m.E. meist nicht anwendbar. Viel eher entspricht meine Seelenverfassung in den Träumen der Aussage, dass Schneeflockenfall die Adventsstimmung in die Seele zaubert, wenn sie das Gotteskind aus den Himmelshöhen erwartet. Die Seele ist bereit, den unsterblichen Keim in sich zu empfangen[25]. Bei fast allen Träumen, die ich jemals mit >Schnee< hatte, habe ich eine beseligende Gemütsverfassung erlebt bzw. handelte es sich um ein geistig erhebendes Erleben.

 

Es gibt allerdings eine Ausnahme dazu bei mir durch einen Traum, den ich zum ZP 82 hatte. Dieser im folgenden geschilderte Traum trat auf als zweite Sequenz eines Traumes, der zu dem betreffenden Datum in dem Kapitel 15-F >Kosmische Phänomene< beschrieben ist, wo zwei rechteckige Formen am Himmel auftraten.

 

Während ich vorher im Traum in einer Wohnung gewesen war, war ich dann anschließend plötzlich in einer extrem starken Schneelandschaft, so als ob dort immer und ewig >Schnee< wäre, der völlig hart zu sein schien. Allerdings kann es eine geheime Verbindung zwischen beiden Traumsequenzen gegeben haben, da die Formen am Himmel für mich eine „beseligende“ geistige Verbindung zu einem Mann darstellten.

 

In der Schneelandschaft sah ich nun plötzlich merkwürdige Wesen. Sie waren circa 80 cm hoch, sahen einerseits aus wie kleine dünne Menschen, dann aber hatten sie auch die Gestalt von Gänsen. Es war ganz befremdlich. Diese Wesen hatten Kopftücher auf und darunter mittelgraue Haare.

 

Als ich den Traum am nächsten Abend des ZP 82 protokollierte, fiel mir ein, dass ich wiederum tagsüber (bzw. am Spätnachmittag) nach dem Traum vollgepackt nach Hause gekommen war. In der einen Hand zog ich meinen „Rentner-Porsche[26], den ich schon seit meinem 40. Lebensjahr verwende, da mir das Tragen zu schwer ist, und in der anderen „schleppte“ ich einen Weihnachtsbaum[27] (worüber später hier noch etwas dargelegt wird).

 

Es stürmte und regnete, und mir war an meinem Auto mehrmals mein „Einkaufswagen“ um- und ausgekippt, was alles katastrophal war. Gleichzeitig hatte ich mir in einer völlig einmaligen Aktion ein Kopftuch umgebunden, was ich aus Eitelkeit sonst niemals trage. Ich sah mich wegen des starken Regens dazu gezwungen, weil ich gleichzeitig überhaupt keinen Regenschirm mehr tragen konnte, da beide Hände nicht frei waren – obwohl ich den Schirm wie immer dabei hatte.

Ist dieses Bild mit dem Kopftuch bei mir und den Gänsen im Traum nicht eine eigenartige Parallele? (Allerdings habe ich keine mittelgrauen Haare.)

 

Gänse[28] gelten als Symbol für die menschlichen Sinne, welche die Neigung haben, sich unberechenbar auf die Außenwelt zu lenken, so wie Gänse fortwährend die Neigung haben, auseinander zufahren. Die Sinne bedürfen der inneren Sammlung. Gänse zu hüten, bedeutet, seine Sinne zu hüten[29]. Die Sinne sind stets in Gefahr, jedem Reiz der Umwelt zu folgen und sich an das Fremde und Neue, an „Sensationen“ zu verlieren.

 

Dabei sollen die Sinne allerdings nicht unterdrückt oder abgetötet werden. Mit wachen Sinnen, doch königlich über sie herrschend, so muss die Seele durch das Erdenleben schreiten können. Sie soll der Sinnensphäre alles entnehmen, was aus ihr für die Entwicklung der Persönlichkeit zu gewinnen ist, aber sie darf ihr niemals in Begierde verfallen[30].

 

In Verbindung mit dem >Schnee< im Traum vom ZP 82 könnte also tatsächlich doch die geisteswissenschaftliche Deutung von STEINER zutreffen, dass der Aspirant das Wesen seiner Sinnesorgane zu erleben beginnt. Und ein Kopftuch soll (entsprechend zu einem Hut, einer Kappe oder Mütze) Symbol sein für das notwendige Stadium des selbstbewussten (auch intellektuellen) Denkens auf dem spirituellen Weg, was zunächst von kosmischer Weisheit abgeschlossen sein muss[31]. (Vergleiche dazu die Kopftücher[32] der muslimischen Frauen und das Kapitel Nr. 71 >Kubischer Raum<; siehe im Kap. Nr. 59-E >Ewiges Jetzt< die Darlegungen über den Turban und über die Burka).

 

Es sollen hier doch noch direkt Darlegungen zu dem Tragen eines Kopftuches bei muslimischen Frauen erfolgen, wozu es in Berlin erst noch am 14.04.2016 eine arbeitsgerichtliche Entscheidung gab. Speziell in Berlin (und nicht unbedingt in anderen Bundesländern) ist das Tragen von religiöser Bekleidung im Schuldienst (also bei LehrerInnen) sowie bei der Polizei und Rechtspflege verboten.

 

Berlin birgt nämlich aufgrund seiner Bevölkerungsstruktur (sehr hoher Anteil von andersgläubigen Migranten; m.E. illegal noch mehr als legal; Anm.d.Verf.) besonderes soziales Konfliktpotential. In Berlin werden alle Religionen insofern gleich behandelt, als es z.B. auch keine Kruzifixe in den Amtsstuben und Schulen geben darf, zugleich dürfen LehrerInnen keine Kopftücher tragen[33] (bei Männern dürfte es keinen Turban oder bei jüdischen Gläubigen kein „Cappi“ geben – ich kenne die korrekte Bezeichnung nicht; Anm.d.Verf.).

 

In einem kurzen Interview hatte der Ex-Bürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky[34] einmal gesagt, dass durch das Kopftuch bei muslimischen Frauen das Eigentumsrecht des Mannes auf die Frau symbolisiert wird. Wann und wo dieses Interview stattgefunden hat, habe ich leider nicht notiert.

 

Am 20.01.2016 gab es übrigens eine Meldung bei www.t-online.de um 13:47 Uhr, welche gleich mehrere spektakuläre Tatbestände betraf. Der Titel lautete: „Tadschikistan: Polizei rasiert fast 13.000 Männern die Bärte ab“. Eine Stellungnahme zu den wesentlich und ausdrücklich von IS-Mördern (den Kämpfern für das Kalifat „Islamischer Staat) propagierten Bärten habe ich im Kap.-Newsletter >Dez.2012/16< (Teil B; Sequenz Nr. 1-Bartmode) verfasst.

 

Entscheidend ist nun hier, dass die Polizisten in Tadschikistan[35] außerdem 2.000 Frauen dazu angehalten haben, ihr Kopftuch abzulegen. Des weiteren seien Geschäfte, in denen „nicht traditionelle tadschikische Kleidung“ verkauft wurde, geschlossen worden. „Die Regierung versucht seit Jahren, Fremdeinflüsse auf das Land einzudämmen, um eine Ausbreitung des Islamismus zu verhindern“. So dürfen den Neugeborenen auch keine ausländischen Namen mehr gegeben werden.

 

Mehrere Männer hatten übrigens schon 2015 gegen die Zwangsrasur geklagt und das tadschikische Innenministerium hat danach erklärt, die Polizei hätte dazu keine Anweisung erhalten gehabt. Es sei lediglich um verstärkte Aufklärung für die (insbesondere jugendliche) Bevölkerung gegangen.

 

Ich selbst finde die ausufernde Mode der für mich ebenfalls salafistisch anmutenden Bärte sehr problematisch; jedoch jede Zwangsmaßnahme kann ich auf keinen Fall aus geistigen Gründen gutheißen (also auch nicht, den Frauen die Kopftücher abzunehmen), da die Freiheit doch oberstes geistiges Gut darstellt, wenn es sich nicht um ein Verbrechen handelt, welches von der Gesellschaft geahndet werden darf.

 

Nun möchte ich noch Ausführungen machen über den Weihnachtsbaum, auf den ich schon seit mehreren Jahren (auch in künstlicher Ausführung) verzichte, weil mir durch mein schreckliches reales Leben letztlich der Sinn dafür abhanden gekommen ist.

Über G. MAYERHOFER[36] hat jedoch der HERR, >Jesus, der Christus Gottes<, die geistige Symboldeutung für den weltlichen Weihnachtsbaum gegeben. Und Er bezieht sich zunächst auf die Nacht Seiner irdischen Geburt:

 

„Ihr feiert die (Heilige) Nacht mit dem Weihnachtsbaume, der mit kleinen Lichtern und Geschenken für die Kinder, d.h. für die minderschuldigen Wesen, behangen ist. Auch als Ich geboren wurde, funkelten Millionen von Sonnen als Lichter am großen Schöpfungsbaume der Unendlichkeit, und auch Ich hängte dort für die unschuldigen, sich noch nicht bewussten Geister des ganzen Universums das Geschenk der geistigen Freiheit auf, welches gemäß der Individualität eines jeden Geistes millionenfach verschieden sein konnte“ (aaO.).

 

„Bildlich pflanzet ihr eine junge Tanne als Baum in euer Zimmer und behänget ihn mit Lichtern und Geschenken; auch Ich pflanzte euch einen Baum auf, den Lebensbaum Meiner göttlichen Wahrheiten. Das Tannenreis hat statt der Blätter lauter Nadeln oder Spitzen, vermittels deren es das Elektrische im Lichte und in der Luft aufsaugt, und es dann zu seinem Ich verwandelt. Auch mein Lebensbaum hat lauter saugende Werkzeuge, womit er das ganze Geisterreich in sich ziehen und alle lebenden Wesen, ja selbst das materielle Grobe in Geistiges, in sein eigenes Edle verwandeln will“ (aaO.).

 

Fortsetzung folgt im Teil B zum Kapitel Nr. 43 >Schnee<.



[33] http://www.tagesspiegel.de Artikel: „Staat und Religion: Richter weisen Kopftuch-Klage von Lehrerin ab“ von JOST MÜLLER-NEUHOF am 14.04.2016.