Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (230)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Schnee (43.B) Heilige Nacht / Krippe

 

 

So wie den Kindern am Heiligen Abend das mit dem Weihnachtsbaum beleuchtete Zimmer ihre ganze Welt darstellt, so soll auch ein werdendes Gotteskind die Lehre von >Jesus, dem Christus Gottes< (siehe Kap. Nr.44) so in sich aufnehmen, dass es an Seinen Geschenken und Seinen Gaben Ersatz für alles Weltliche findet. Dann kann ein Mensch wieder das Kind seines himmlischen Vaters werden, Der als „Menschensohn“ den Erlösungsakt für alle Menschen (durch das >Mysterium von Golgatha<; siehe Kap. Nr. 70) vollbracht und den Weg zu Seinem Herzen angebahnt hat[1].

 

Von STEINER wird allerdings zu dem Brauch des Weihnachtsbaumes eine etwas andere und kritischere Darlegung gegeben, wobei dies an einer unterschiedlichen Schwerpunktsetzung des Themas liegt, und STEINER eigentlich gerade eine Lanze für >Jesus, den Christus Gottes< brechen will. Und so führt STEINER aus, dass die Sitte des Weihnachtsbaumes kaum 150 Jahre alt ist (Aussage von 1921); sie soll erst im 19. Jahrhundert stärker heraufgekommen sein.

 

Und nach STEINER deutet dieser heraufgekommene Brauch des Weihnachtsbaumes die (unbewusste) Abwendung der (modernen) Menschen von der Bedeutung der Christus-Geburt in der Heiligen Nacht an. Denn der Weihnachtsbaum steht eigentlich eher für den Paradiesesbaum, der mit der Welt-Erschaffung, also dem Ausgangspunkt der Welt, zusammenhängt.

 

Jedoch ist die heutige Bewusstseinsaufgabe des Menschen, die volle Bedeutung des >Mysteriums von Golgatha<, also die Welt-Erlösung, zu begreifen. Dieses >Mysterium von Golgatha< wurde nur möglich, weil 33 Jahre vorher >Jesus, der Christus Gottes< in dem kleinen Kindlein zu Bethlehem zur Welt gekommen war. Dafür wäre das entscheidende Symbol die Krippe, welche noch in den Weihnachtsspielen der früheren Jahrhunderte die entscheidende Rolle spielte und jetzt immer mehr als Weihnachtssymbol verschwunden ist. Auch eine solche Krippe habe ich einmal besessen, sie jedoch schon im Nov.2008 einem Kirchenbazar gespendet.

 

Der Paradiesesbaum (und damit der Weihnachtsbaum) ist jedoch ein Zeichen für die alte Jahve[2]-Religion, die jetzt wieder an die Stelle der Christus-Religion zu treten scheint. Und STEINER merkt kritisch an: „In unserer Zeit reden die Leute vom Christus Jesus und verehren nur den Jahve“[3]. - Letztlich hat jedoch die Mission von >Jesus, dem Christus Gottes< den Sinn, alle Menschen und Wesen wieder an das Herz des Allmächtigen Vaters zu führen, welcher nach HURTAK identisch sein soll mit Jahve (= JHVH) (siehe hier die Fußnote zu Jahve; siehe auch die Darlegungen im Kapitel 53-D >Hoffnung<).

 

In einem Traum am 22. Januar 2000 war ich in einem Haus, welches völlig aus >Schnee< bestand und alles drum herum war auch aus >Schnee<. Es waren diverse (bis zu fünfzehn) Menschen anwesend. Gleichzeitig war es wie Silvester[4] und es fand ein Feuerwerk[5] statt.

Mir ist bei Protokollierung authentisch bewusst geworden, dass dieser Traum eine reale berufliche Situation aus dem September 1999 in einer geistigen Bedeutung wiedergegeben hat, wo ich in einer Gruppensitzung circa 15 jüngere Menschen supervidieren[6] musste, und tatsächlich real weltlich eine besondere seelisch-geistige Atmosphäre herrschte; denn ich „kontrollierte“ diese jungen Menschen nicht wirklich, sondern ermöglichte ihnen weiterreichende Erkenntnisse.

 

Es verlangte einerseits sehr viel von mir, was ich jedoch aufgrund meiner gesamten beruflichen und persönlichen Lebenserfahrung einerseits fast „spielend“ schaffte. Trotzdem ist mir selbst eine solche Bewältigung insgeheim ein Rätsel; denn in Wahrheit „hasse“ ich solche Situationen und habe eine „Heidenangst“ vor ihnen.

 

Die gute Bewältigung wurde dann durch die noch folgende Traumsequenz widergespiegelt, insofern ich in dem großen Raum, welcher aus >Schnee< war, auf- und abfliegen konnte (siehe Kapitel Nr. 22 >Flugträume<). Es schien mir ganz leicht und ich sagte zu den anderen, sie sollten es auch versuchen. Dann fiel mir jedoch aus meinem Real-Bewusstsein (innerhalb des Traumes) ein, dass dies wahrscheinlich nicht so möglich sei. Denn die Kräfte zum Fliegen kommen nur durch eine bestimmte Entwicklung zustande.

 

Das extremste >Schnee<-Traum-Geschehen für mich war ausgelöst worden durch eine reale Situation, und als ich aus dem Traum erwachte, war der Zusammenhang auch vollkommen evident[7] für mich. Zunächst der Traum, den ich am 04.Dez.1995 erlebte: Ich fuhr mit Schiern (= Skiern) im >Schnee< und fuhr so tief in eine Schneewehe hinein, dass ich fast nicht wieder herausgekommen wäre. Hintergrund für dieses zunächst bedrohlich scheinende Erleben im Traum war, dass ich tags davor bei einer Theateraufführung war über das Stück >Der kleine Prinz< von Antoine de Saint-Exupéry[8], wo ein Erzähler im Theater begleitende Worte vorlas.

 

Obwohl ich das Buch und den Text, wie wahrscheinlich Millionen Menschen auf der Welt, schon kannte, geschah es, als der Erzähler die Worte las: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“[9], dass ich von einer Geistberührung so extrem überrascht wurde, ja gemütsmäßig so tiefgreifend erschüttert wurde, dass ich fast gestorben wäre. Mir wäre real fast mein Herz stehen geblieben. Ich wäre in meiner Gemütstiefe fast (wie im Schnee) „versunken“ (oder ertrunken oder erstickt). Obwohl ich mich nicht bewegte, war es so, dass selbst eine damalige mich begleitende Freundin, die neben mir saß, das geistige Geschehen bemerkte und stark verwundert ihren Kopf zu mir hinwendete.

Obwohl die Tatsache, dass fast mein Herz stehen blieb, nicht so beseligend erscheint, so war es dies in Wahrheit doch – nur war eben das Erlebte fast zu weitreichend für mich, d.h. ich war dem akut kaum gewachsen.

 

Eine zeitlang hatte ich immer einmal einen Traum, wo ich in schneebedeckten Bergen Abfahrt-Ski fuhr, was ich auch real einmal eine Phase in meinem Leben (circa zwischen dem 27. und 33. Lebensjahr) in den Alpen getan habe. Es entsprach doch sehr meiner ehemals sportlichen Neigung (wie sie auch im Kapitel Nr. 9-A >Supramentale Wesen< geschildert ist), von der allerdings nach meiner Lebensmitte nicht mehr so viel übrig geblieben ist. Die Träume mit dem Skifahren traten jedoch erst ungefähr acht Jahre später zu meinem realen Leben auf, so dass sie eventuell in keiner direkten Verbindung stehen. Andererseits findet eine Verarbeitung in der Astralwelt (der Spiegelsphäre[10]) unter Umständen auch erst Jahre später statt.

 

Weitere Träume mit >Schnee< hatte ich wie folgt:

 

Am 09. Oktober 1995 ergab sich mir in der >Meditation< (Kap. Nr. 40) ein Bild von dem Lied „Leise rieselt der Schnee …“[11] und es entwickelte sich daraus in mir eine tief-dunkle heilige Verfassung. Ich ging selbst immer mehr in dieses Gefühl, in diesen Zustand, in diese Stimmung hinein, und es zeigten sich mir innerlich ganz vage, zarte Bilder aus Licht und Dunkel. Und plötzlich wurde mir bewusst, dass ein Bild meinen inneren Raum ausgefüllt hatte, welches tatsächlich wie Gott-Vater darstellte mit einem den ganzen Kosmos durchziehenden langen (ewigen) Bart.

 

Ich wäre mir dessen fast nicht bewusst geworden – dann aber war mir der Bart ganz deutlich in Erinnerung. Es war, als ob der Bart die Kluft, den Abgrund, überbrückte von der Höhe in die Tiefe. Und dann schien er mir plötzlich auch wie ein riesiger Wasserfall zu sein, aber eher doch wie ein Bart, wie weiß-grau wallend[12].

 

Wahrscheinlich wäre es mir überhaupt nicht richtig zu Bewusstsein gekommen, wenn nicht Rainer Maria Rilke[13] u.a. solche Bilder von Gott verwenden würde. Ich denke dabei an eine bestimmte Gedichtzeile, welche ich aber im Moment nicht wiederfinde. Als ein anderes Beispiel sollen hier die Zeilen angeführt werden, die lauten: „Du bist der Alte, dem die Haare / von Ruß versenkt sind und verbrannt, / du bist der große Unscheinbare, / mit deinem Hammer in der Hand …“[14].

 

Ich verstehe zwar manchmal die Aussagen nicht 100 %-ig, und erst recht nicht, wie RILKE auf solche Bilder kommt, obwohl ich vermute, dass er sich doch im Stande der geistigen Wiedergeburt befunden hat. Jedenfalls war RILKE nach Aussagen in einem Gedicht anscheinend einmal ein Mönch in einer früheren Inkarnation gewesen[15]. Nach CREME soll Rilke auf jeden Fall einen Einweihungsgrad von 1.7 gehabt haben[16]. Wenn ich mir das schemenhafte Bild mit dem Bart nicht nur eingebildet habe, dann kann ich weiter folgern, dass Rilke geistige Schauungen (und Empfindungen) in ähnlicher Art gehabt haben könnte – nur wahrscheinlich viel weitreichender als ich.

 

Von RAINER MARIA RILKE habe ich in dieser Autobiographie mehrmals Gedichte zitiert. Ich bin auf diesen Dichter erst relativ spät in meinem Leben aufmerksam geworden durch den Geisteslehrer GEORG KÜHLEWIND (von dem ich aus mehreren seiner Bücher ebenfalls referiert habe, z.B. aus dem Buch >Die Wahrheit tun). Dann jedoch habe ich sehr viele Gedichte von RILKE auswendig gelernt und sie innerlich sehr häufig rezitiert, was mir mehrere Jahre lang ein großes Bedürfnis war und irgendwie mit meiner Seelenverfassung korrelierte.

 

Sonst kenne ich eigentlich nur die klassischen deutschen Dichter der Geschichte, während ich moderne Dichter fast gar nicht kenne. Jedoch habe ich auch einmal den bayerischen Sänger, Schauspieler, Kabarettisten und Poeten Konstantin Wecker in einer Talk-Show am 19.06.2015 gesehen, wo er zufällig RILKE als „unerreicht“ bezeichnete. Bei dieser Gelegenheit sagte Konstantin Wecker des weiteren: „Entscheidend für das Leben ist die Entdeckung des Ewigen in sich. Alles andere ist Firlefanz“[17], dem ich voll zustimmen würde.

 

Am 20. November 1995 lag im Traum >Schnee< und es fuhren kleine Autos oder Rodelschlitten. Auch einige Menschen kamen vor.

Am 06. Oktober 1999 lag oder saß ich im Traum wie im Bett. In demselben Raum mit mir war wohl meine Schwester. Ich hatte seelisch eine Trostlosigkeit und weinte bitterlich. Dann erschien vor mir eine völlig verschneite Landschaft (oder eventuell auch eine verschneite Stadt).

 

Am 06. November 1999 sah ich im Traum wie in einer Art Bildausschnitt blauen Himmel und viele große einzelne Schneeflocken herunterschweben. Alles war in einem besonderen Licht. Jede einzelne Schneeflocke war wie beleuchtet.

Am 20. September 2000 lag im Traum vor dem Fenster des ehemaligen Kinderzimmers, welches ich in der Wohnung meiner Eltern mit meiner Schwester teilte, vollkommen hoch Schnee.

 

Zu diesem letzten Traum kommt mir doch eine Assoziation zu meinem realen Leben, wo ich ein einziges für mich bedeutsames Erleben mit meinem leiblichen Vater hatte, der mir sonst eigenartig fremd (von seiner Seite aus) gegenüberstand, wie dies im Kapitel 14-E+F >Ursprungsfamilie< dargelegt ist. Ich selbst habe schon als Kind eine große gemütsmäßige Ähnlichkeit zwischen ihm und mir erkannt, die er aber völlig verleugnete.

 

Bei dem realen Erlebnis mit meinem leiblichen Vater ging es um einen Silvester-Nachmittag, wo ich ungefähr sieben Jahre alt gewesen sein werde. Alle anderen Familienmitglieder (einschließlich meiner Großeltern) blieben zu Hause und mein Vater ging tatsächlich mit mir zum Rodeln. Es hatte ganz wunderbar geschneit und schneite fortgesetzt weiter.

 

Weshalb es damals zu dieser Unternehmung kam, weiß ich nicht. Ich vermute, dass mein Vater dies weniger meinetwegen als vielleicht aus eigenem Interesse machte und niemand sonst wollte mitgehen – nur ich. Jedenfalls befand sich tatsächlich in unserer Wohnnähe eine „autorisierte“ Rodelbahn – nicht nur ein kleiner Hügel, sondern schon ein größerer Berg-(Hügel). Es war fast gefährlich.

 

Ich glaube, wir sind nur einmal herunter gerodelt, weil der Weg nach oben viel zu weit war. Jedenfalls habe ich mich bestimmt hundert Mal in meinem Leben an diese eine Situation erinnert, da die >Schnee<-Atmosphäre für mich ein „Traum“ war; denn auch der Himmel war schneeverhangen. Allein wegen dieser Situation habe ich meinen schon lange verstorbenen Vater immer auch einmal in meine Gebete eingeschlossen.

 

Am 11. Mai 2006 hatte ich eine schöne Traumszene, in der es wie Weihnachten oder Silvester war. Der Traum spielte in einem romantischen Städtchen. Es schneite und es kam ganz eigenartigerweise auch >Schnee< aus einer Art Fensteröffnung herausgesprüht, was ich selbst im Traum wie ein Wunder ansah. Mehre Menschen waren mit mir zusammen und wir gingen eine Stadttreppe hinunter. Dabei grüßten uns aus den umstehenden Häusern die Menschen, die dort wohnten, obwohl wir sie gar nicht kannten.

 

Alle sonst negativen Faktoren, die Menschen mit >Schnee< verbinden, sind für mich bezüglich der Träume nicht gültig. So soll z.B. >Die Schneekönigin< aus dem Märchen von Hans-Christian Andersen[18] ein Symbol sein für die Kräfte der Kälte auf dem Einweihungsweg der nördlichen Mysterien[19]. Solche Kälte kenne ich auch, allerdings nicht in Verbindung mit Schnee. Diese Kälte habe ich vor circa 10 Jahren (Aussage von 2007/2008) einige Male in Träumen erlebt als die Wahrnehmung einer ungeheuren Gottferne innerhalb des Universums. Also: Ich war Lichtjahre von der Gottheit entfernt, wie es ja auch der Wahrheit entsprechen wird. Und der Raum dazwischen erschien mir als eine tiefe eisige Seelenkälte, die einen das Grauen lehren könnte.

 

In der Nacht zum 20. Mai 2010 hatte ich einen Traum, in welchem neben dem mich selig berührenden Symbol des >Schnees< gleich noch ein zweites beglückendes Symbol vorhanden war: Ich trug nämlich „mein“ >Baby< (zur Symboldeutung siehe das betreffende Kapitel Nr. 32; denn real bin ich kinderlos geblieben) in meinen Armen und ging mit dem >Baby< an einer langen Schlange von Menschen entlang.

 

Alle die anderen Menschen gingen hintereinander in einer im >Schnee< ausgetretenen Spur, während ich parallel dazu rechts neben ihnen vorüberging, wo der >Schnee< noch nicht niedergetreten war. Auf diese Weise überholte ich die anderen Menschen, wobei der Schwerpunkt für mich nicht eine mögliche Konkurrenz zu den anderen Menschen bedeuten sollte, sondern eine eventuell stärkere Strebsamkeit auf das geistige Ziel hin symbolisierte. Allerdings war es natürlich schwieriger, in dem noch nicht niedergetretenen >Schnee< zu gehen.

 

Zum Abschluss dieses Kapitels möchte ich noch auf die weltliche Realität zu sprechen kommen, wonach zu meinem größten Bedauern in meiner Heimatstadt Berlin nur relativ selten >Schnee< fällt und wenn, dann taut er oft schon nach kurzer Zeit. Und so soll es nach einer Nachrichten-Aussage vom 22.12.2014 auch nur alle sechs Jahre in Berlin weiße Weihnachten geben. (Ich fürchte, dass es in Zukunft noch seltener der Fall sein wird.)

Im Jahre 2015 fiel übrigens in verschiedenen Teilen Deutschlands (sogar in Hamburg und Kiel, aber auch in Leipzig, München, in Nordrhein-Westfalen und bestimmt auch in Baden-Württemberg) schon ab 22.11.2015 Schnee.

 

Ende des Kapitels Nr. 43 >Schnee<.

 

 



[1] MAYERHOFER/Festgarten, zitiert in der Zeitschrift GEISTIGES LEBEN/Ausgabe 6-2008/S.5-9

[2] Jahve: FN bei 11-C >Dämonen<.

[3] STEINER/GA203/S.28f.

[4] Silvester: a) siehe FN und Deutungen über die makrokosmischen Aspekte dazu im Text des Kapitels 45-E >Seelenwachstum< zum Traum vom 10.04.1997; b) siehe Text über die individuellen Aspekte im Kapitel 13-K >Aurisches Wesen< zum Traum vom 20.10.2007.

[5] Feuerwerk: siehe auch Text im Kapitel 15-E >Kosmische Phänomene<.

[6] supervidieren: allgemein: eine (Leistungs-)Kontrolle vollziehen (D/F/S.702).

[7] Evidenz: FN bei 6-A >Stigmata<.

[8] Antoine de Saint-Exupéry: französischer Schriftsteller und Flieger. *1900, +1944 (Flugzeugabsturz). Er beschreibt das Fliegen als Möglichkeit der Realitätsanalyse und der Freiheit. >Nachtflug< (dt.1932), Märchen >Der kleine Prinz< (dt. 1950) (NGL/Bd.II/S.730). Nach Aussagen auf einem Kalenderblatt hat Saint-Exupéry das Fliegen als Dienst am Menschen verstanden und mit humanitärem Ethos belegt. Die vom humanistischen Gedankengut geprägte Lebensphilosophie spricht aus seinen späteren Werken. Nach Angaben bei CREME (Maitreyas Mission/S.386) hat Saint-Exupéry einen Einweihungsgrad von 1.5 gehabt (vgl. auch die FN zu R.M. Rilke hier im Kapitel 43-B und die FN zu H.C. Andersen bei 19-A >Kreuzigung und Gehenkter<).

[9] de SAINT-EXUPERY/Der kleine Prinz/S.100

[10] Spiegelsphäre: FN bei 7-D>Tyrannei<.

[11] Dieses Lied spielt bei mir auch eine Rolle in dem göttlichen Weisheitsspruch „Strahlender als die Sonne …“, welcher im Kapitel 40-H >Meditation< angeführt ist.

[12] Dass eine Erscheinungsform des Göttlichen Vaters mit fließendem weißem Haar tatsächlich existiert, wird von HURTAK bezeugt, der durch Biolozierung in diese göttliche Gegenwart geführt worden ist mithilfe von Metatron, worüber ich erst im Juni 2008 erfahren habe. Die Details des Vorgangs sind referiert in meinem Kapitel Nr. 53-A >Hoffnung< in der FN zu „Biolozierung“, wo allerdings auch eine Gegenanschauung angeführt ist, die solch langes weißes Haar (oder Bart) negiert (Anm.d.Verf.).

[13] Rainer Maria Rilke: deutscher Dichter, *1875, +1926. In der ersten Schaffensperiode impressionistische Stimmungslyrik; ab der Jahrhundertwende objektive „Ding-Gedichte“ (wobei unter dem „Ding der Dinge“ Gott zu verstehen ist; Anm.d.Verf). >Das Buch der Bilder< (1902), >Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke< (1906), >Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge< (Roman, 1910) (NGL/Bd.II/S.708). Diese lexikalische Beschreibung gibt in keiner Weise die Substanz von Rilkes Gedichten wieder (Anm.d.Verf.). Viel eher  trifft da die Beschreibung von einem Kalenderblatt (dessen Urheber ich nicht mehr weiss) zu, die wie folgt lautet: „Den Tod als Übergang vom Leben in einen Zustand nicht sichtbarer, jedoch absoluter Substanz der inneren Wahrheit beschrieb er in seinen Elegien. In seinen Sonetten pries er das Leben und den Tod als kosmische Erfahrung“. So gelten auch die beiden Gedichtzyklen >Duineser Elegien< und >Die Sonette an Orpheus< als Rilkes poetische Meisterwerke. Was auch hier nicht erwähnt ist, dies ist die tiefe Religiosität (oder auch Spiritualität) in seinen Gedichten (Anm.d.Verf.). Nach Robert Musil soll Rilke denn auch der „religiöseste Dichter seit Novalis“ gewesen sein (Einband-Text bei RILKE/Das Buch der Bilder). - Siehe auch im Text dieses Kapitels >Schnee< hier über RILKES geistigen Stand. Bezüglich des Einweihungsgrades siehe auch die FN hier im Kapitel 43-B zu A. de Saint-Exupéry und zu H.C. Andersen bei 19-A >Kreuzigung und Gehenkter<.

[14] RILKE/Das Stundenbuch/S.68f. (Das Buch von der Pilgerschaft)

[15] RILKE/Das Stundenbuch/S.59 (Das Buch von der Pilgerschaft; „Ich bin derselbe noch, der kniete …“).

[16] CREME/Maitreyas Mission/S.385

[17] Aussage von Konstantin Wecker in der RBB-Talk-Show „3nach9“ am 19.06.2015.

[18] Hans Christian Andersen: FN bei 19-A >Kreuzigung und Gehenkter<.

[19] LIEVEGOED/Der Mensch an der Schwelle/S.28f.