Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (232)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Jesus, der Christus Gottes (44.B) Fremdling

wohin auch immer ich gehe…

 

 

Erst noch in der Nacht zum 01.09.2016 habe ich hier in Teil 44-B Darlegungen ergänzt, die sowohl JESUS-SANANDA als auch THOT-LUZIFER-JAHWE-ANU-HENOK als innerhalb des begrenzten dualen Kosmos angesiedelt sehen. Dabei wird zwar JESUS-SANANDA die Manifestation von Formen des Lichts zugestanden, die jedoch dualer Natur sind und deshalb keine befreiende Wirkung haben sollen, sondern welche die Menschen eingesperrt halten innerhalb dieses dualen Kosmos.

 

Demgegenüber bilden THOT-LUZIFER-JAHWE-ANU-HENOK dann die regelrecht destruktiven dualen Prozesse ab (wie diese sonst den Anunnaki zugeschrieben werden), welche die Menschheit regelrecht in der Dunkelheit gefangen halten. Alle hier genannten Entitäten sollen die Menschheit für eine perfide Gefangenschaft programmiert haben, aus der es nicht ohne weiteres ein Entrinnen gibt, wenn sich der Mensch nicht ausdrücklich mit voller BEWUSSTHEIT der göttlichen Urquelle allen Seins zuwendet. Diese Darlegungen finden sich auf der Webseite http://www.bewusstseinsportal.de bei „Hooponopono zur Harmonisierung des Ego“, wobei es sich dabei um sehr lange Gebete zur Bewusstwerdung handelt.

 

THOT wird dort als der Schöpfergott unserer manipulierten dualen Matrizenwelt bezeichnet, der jedoch auf der benannten Webseite selbst sich wiederum zum wahren urquellen-göttlichen LICHT bekehrt haben soll (wie auch alle die anderen genannten Entitäten) und nun daran mitarbeitet, die Menschen aus den von ihm einst geschaffenen Programmierungen zu befreien, wofür es auf der genannten Webseite mehrfach Anleitungen gibt (dort als „Hooponoponos“ bezeichnet).

 

In den Monaten Sept. bis Dez.2016 habe ich mich ausführlich mit den Darlegungen von http://www.bewusstseinsportal.de befasst und konnte dann im Jan.2017 wesentliche Aussagen daraus in meinem Kapitel Nr. 73 >Bewusstsein< zusammenstellen. Das Kapitel enthält jedoch darüber hinaus noch ganz andere inhaltliche Komponenten.

 

Ich selbst möchte betonen, dass alle meine Darlegungen in Bezug auf >Jesus, den Christus Gottes< sich prinzipiell auf den EWIGEN SOHN des Allmächtigen VATERS der UR-Schöpfung, also der göttlichen Urquelle allen Seins beziehen.

 

Um wieder auf meine ursprünglichen Darlegungen dieses Kapitels zurückzukommen, werde ich im folgenden Träume schildern, wo ich nicht von einem Symbol geträumt habe, welches JESUS CHRISTUS manifestiert, sondern wo Seine reale Personifikation erschien.

 

So habe ich ganz real am 14.03.2001 in zwei Traumsequenzen von >Jesus, dem Christus Gottes<[1] geträumt, wo Er in meiner Gegenwart „geistig“ anwesend war. Es kamen verschiedene Inhalte vor, an die ich mich aber nachträglich einfach nicht mehr erinnern konnte. Dabei trat Jesus als der erwachsene Jesus auf, nicht als Jesus-Kind, von dem ich m.E. schon mehrfach geträumt habe (siehe Kapitel Nr. 32 >Baby<).

 

Aber der erwachsene Jesus kam in Träumen (und einmal in einer Vision) bisher nur einzelne Male vor, wovon hier einige (nicht alle) im folgenden noch näher ausgeführt werden:

  1. einmal sah ich Ihn am 03.Jan.1993, wo Er eine dunkelhäutige Frau um Wasser bat;
  2. dann sah ich Ihn schon zwei Wochen später wieder am 18.Jan.1993 im Traum (bzw. als geistiges Erlebnis) mit drei (oder vier) Jüngern in Palästina, was bereits geschildert ist im >Vorspann< (Teil B),
  3. am 17.04.1993 erschien Er als Wandersmann in meiner Wohnung;
  4. ein weiteres Mal ungefähr 1994 in einer Fußgängerzone in Berlin;
  5. ungefähr 2006 mit erleuchteten Augen;
  6. in einer leuchtenden Aura am Himmel am 28.Jul.2007;
  7. in einer Vision während der >Meditation< am 28.Feb.2009.

 

Zu a) Vom 01. Januar 1993 (dies war der Tag der Trennung von meiner sechsjährigen Beziehung der „großen Liebe“, wie sie im Kapitel Nr. 37-B >Eifersucht< erwähnt ist) bis zum 18.01.1993 (also nur drei Wochen lang) praktizierte ich eine extreme geistige Lebenshaltung. Diese geistige Lebenshaltung war für mich damals eine zwingende Notwendigkeit, da ich sonst nicht gewusst hätte, wie ich diese Trennung hätte überstehen können. Ich lebte vollkommen reduziert in sämtlichen Lebensfunktionen und betete fast ununterbrochen gemäß dem Tagebuch eines russischen Pilgers[2] (weiteres über dieses „Beten ohne Unterlass“ siehe im Kapitel 16-A >Herausziehen des Ätherleibes< zu „Japa“ und im Kapitel Nr. 40-G >Meditation< zum „Jesus-Gebet).

 

Schon nach zwei Tagen dieser Lebensweise (in der Nacht zum 03.01.1993) hatte ich einen Traum, den ich auf meine damalige Geisteshaltung zurückführe: Es war wie in Israel, in einer Steinwüste (in einer Art Steinbruch) und dort sah ich tatsächlich >Jesus, den Christus Gottes< als 30- bis 33-jährigen Mann, der ganz allein war. Ich beobachtete die Szene meines Erachtens aus einem übersinnlichen Zustand heraus. Es kam dann von rechts vorn vor der Szene eine dunkelhäutige Frau[3] wie aus einem nicht weit entfernten Dorf dort vorbei.

Jesus sprach die Frau an und äußerte mit einer bescheidenen, und wie sich leicht lächelnd entschuldigenden Miene: Er habe Durst. Die schwarzhäutige Frau sagte daraufhin zu ihm: Er solle doch Seinen Vater im Himmel um etwas zu trinken bitten – Dieser würde es Ihm gewähren[4].

 

Ich fand dies recht unpassend von ihr und wusste, dass ich völlig anders handeln würde. Ich würde Ihm selbstverständlich zu trinken geben. Als ich dies innerhalb des Traumes dachte, erschien plötzlich für mich sichtbar vor der ganzen Szene ein langer Weidenruten-Zweig, an dem ganz winzige einzelne Blättchen in grün aufkeimten. Und an jedem einzelnen winzigen Blättchen stand ebenso winzig jeweils ein Wort – und alle Worte zusammen bildeten einen Satz – wie einen Psalmanfang oder etwas ähnliches. Jedenfalls handelte es sich um eine geistige Aussage, die ich aber schon damals nicht wusste.

 

(Am 14.10.2007 hatte ich übrigens zwischen zwei Schlafphasen die evidente Imagination von drei Zweigen mit kleinen Nebenästen und daran waren ebenfalls überall kleine grüne keimende Blättchen). Eventuell stellen die grünen keimenden Blättchen im Symbol auch die lieben Leser/Innen dar, welche diese meine Autobiographie treu verfolgen.

 

Zu b) Am 18. Januar 1993 sah ich >Jesus, den Christus Gottes< mit drei oder vier Jüngern in Palästina, was bereits im >Vorspann< (Teil B) geschildert ist. Im Kapitel 26-D >Nachfolge Christi< ist übrigens angesprochen, dass eine solche Jüngerschaft in Seinem Sinne nur sehr wenige Menschen zu erfüllen scheinen.

 

Zu c) Am 17. April 1993 war ich zunächst mit verschiedenen weltlichen Dingen befasst und bekam dann gegen spät abends ein schlechtes Gewissen, dass ich mich zu wenig geistig ausrichten würde. Dieses schlechte Gewissen ging jedoch über in eine Sehnsucht nach >Jesus, dem Christus Gottes<, was ich regelrecht als eine Art Ruf von Ihm empfand. Tatsächlich fing ich dann an, in dem (mir bereits bekannten) Büchlein >Banjalita< von FISCHEDIECK[5] zu lesen und geriet immer mehr in eine bestimmte seelische Verfassung der Zuneigung zu Jesus Christus (wie dies schon Monate vorher beim ersten Lesen des Büchleins >Über allen Wundern bist du< der Fall gewesen war; siehe >Vorspann< -Teil B). Dann ging ich zu Bett und schlief auch ein.

 

In der darauffolgenden Nacht zum 18. April 1993 (es war der Sonntag nach Ostern[6]) träumte ich, wie ich in einer Wohnung mit meiner Mutter und meiner Schwester zusammenlebte, die aber zunächst nicht zu Hause waren. Auch in dem Traum hatte ich mich mit Geistigem befasst gehabt und hatte dann aus irgendeinem Grunde einen „Bettler“ (oder „Landstreicher) bzw. einen „Wandersmann“ in die Wohnung gelassen, den ich versorgen wollte. Es handelte sich dabei um einen Mann in meinem Alter, der zwar leicht verwahrlost, ansonsten aber insgesamt sehr ansprechend aussah und eine anziehende stattliche Ausstrahlung hatte. Die Bezeichnung „Bettler“ traf auch nicht richtig zu, sondern „Wandersmann“ wäre angemessener.

 

Irgendwie verband mich sofort eine besondere Zuneigung mit Ihm. Eine deutliche Szene war, dass ich Ihm half, seine Überhose auszuziehen (was nichts Anstößiges an sich hatte), und ich Ihm stattdessen eine bräunlich-gemusterte Patchwork-Decke gab, die ich real besaß und die ich selbst einmal ca. 15 Jahre davor zusammengeschneidert hatte. Diese Decke wickelte Er sich übergangsweise um, damit Er nicht fror. Ich glaube, ich wusste schon während des Traumes, dass dies Jesus Christus war, der mir in der Gestalt dieses Wandersmannes erschien.

 

Trotzdem hatte ich Angst, was meine Mutter und meine Schwester dazu sagen würden, wenn sie nach Hause kämen: dass ich einfach einen doch völlig fremden Mann (einen „Fremdling) beherbergen würde. Als beide tatsächlich nach Hause kamen, wollte ich allein in den Korridor gehen, um ihnen vorab die Sachlage zu erklären. Der Wandersmann sollte im Zimmer warten. Dies aber tat Er nicht, sondern Er fasste mich an der Hand, ließ mich nicht mehr los, sondern kam einfach direkt hinter mir her, als ich in den Korridor ging.

 

Diese Detailszene hatte eine ganz besondere Gefühlsqualität für mich: Es war dieses starke Gefühl, dass Er mich nicht mehr loslassen würde, wohin auch immer ich gehen würde. Von dieser seiner Handlungsweise ging eine große Stärke aus, eine große beherrschende Kraft und Liebe. Mir blieb also nichts anderes übrig, als Ihn mit meiner Mutter und meiner Schwester bekanntzumachen. Meine Mutter[7] verhielt sich erstaunlich neutral, ganz selbstverständlich, nicht verwundert, nicht ablehnend, als ob es überhaupt keine ungewöhnliche Situation sei.

 

Meine Schwester[8] war demgegenüber minimal misstrauisch. Der Wandersmann gab meiner Schwester Seine Hand und dabei waren ganz deutlich Blutspuren sichtbar, so dass von Seiner Hand restliche Blutstropfen an der Hand meiner Schwester kleben blieben. Dies war für mich nun das deutliche Zeichen, dass es sich bei diesem Wandersmann um Jesus Christus handelte, der Sich meiner Schwester mit Seinen >Stigmata< (Kap. Nr. 6) zu erkennen gab. Wie gesagt, hatte ich selbst schon vorher Seine Identität erahnt gehabt.

 

Zu d) Ungefähr 1994 ging Jesus im Traum neben mir in einer bestimmten Fußgängerzone in Berlin, wo jedoch keine anderen Menschen (mehr) waren (es war schon am Abend): Er hielt mich an der Hand und wir beide waren obdachlos. Wir waren sozusagen ein Paar. Ich wusste nicht, wie Er aussah, konnte aber auf der Rückseite Seines Mantels wiederum Blut entdecken, was jedoch als Indiz[9] nicht die Identität zu Jesus begründete.

 

Es war definitiv nicht irgendeiner meiner Lebensgefährten oder zahlreichen Liebesaffären, sondern es war Jesus. Wieso man so etwas weiß, kann ich nicht begründen. Es ist eine geistige Evidenz[10]. Wenn dies nicht Jesus, sondern irgendein anderer Mann gewesen wäre, hätte ich mir schon Hunderte von Malen einbilden können, dass ich von Jesus geträumt habe; denn ich hatte in unzähligen Träumen alle möglichen Beziehungen mit Männern, die ich nicht kannte – neben denen, die ich auch in der Realität gekannt hatte.

 

Zu e) Ungefähr 2006 begegnete mir >Jesus, der Christus Gottes< im Traum auf einem breiten Bürgersteig unterhalb von Balkonen (so ähnlich, wie ich einmal gewohnt hatte) mit erleuchteten Augen. Es waren keinerlei sonstige Menschen vorhanden, sondern nur Er erschien plötzlich vor mir und stellte sich mir wie in den Weg, frontal mir gegenüber und sah mich mit völlig erleuchteten Augen an. Dabei war diese Erleuchtung nicht äußerlich, so dass ich nicht geblendet war; sondern sie kam mit ungeheurer Kraft aus dem Inneren heraus und diente dem Zweck, dass ich Ihn erkennen sollte. Dieser Traum ist garantiert in meinem Tagebuch geschildert; ich kann aber die Fülle meines Materials nicht mehr erneut durchforsten, so dass ich das genaue Datum nicht angeben kann.

 

Zu f) Am 28. Juli 2007 träumte ich gegen morgens 05:00 Uhr (bzw. es war fast mehr ein reales geistiges Erleben), dass ich am Himmel (wo auch der Morgen graute) >Jesus, den Christus Gottes< in einer leuchtenden Aura (wie in einem senkrecht-länglich-ovalen Mond) sah. ER erschien als graue Schattengestalt und trug ein (in der Bilddimension als circa 50 cm groß erscheinendes) Kreuz in Seinem rechten Arm, welches über Seine Schulter hinausragte und dort im Schattenbild mit den Querbalken sichtbar war.

 

Die Erscheinung war begleitet von einem geistigen Erleben, an dessen weiteren Inhalt ich mich absolut nicht erinnern kann. Der seelisch-geistige Zusammenhang könnten die schweren Konflikte gewesen sein, die ich damals grundsätzlich mit meiner Mutter hatte (siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<). Diese waren zu jener Zeit verschlimmert aufgetreten (siehe Kapitel Nr. 8 >Überlastung<) und brachten mich zur Verzweiflung. Ich hatte mich diesbezüglich schon mehrfach an >Jesus, den Christus Gottes< um Hilfe gewandt gehabt.

 

Zudem wollte ich direkt am Abend vor dem Traum Hilfe durch eine hellsichtige[11] Person suchen, wovon ich dann jedoch bereits (wegen der Fragwürdigkeit dieser Persönlichkeit) im Ansatz Abstand genommen habe. Allerdings kann ich mich in dem Urteil über diese Person auch täuschen; denn der Traum sagte eventuell aus, dass >Jesus, der Christus Gottes< auch im Schattenbereich wirkt, in dem ich auch die mediale[12] Person ansiedeln würde.

 

Zu g) An einem Samstag, den 28. Februar 2009, meditierte ich ausnahmsweise zwischen 20:30 Uhr und 22:00 Uhr. Dies hatte den Grund, dass ich undefinierbare Schmerzen in meiner Körpermitte hatte. Deshalb legte ich auch meine Hände entsprechend auf diese Stelle (was nicht als heilerische Professionalität zu interpretieren ist), u.z. zunächst die linke Hand auf den Körper und darauf meine rechte Hand. Dies brachte mir Linderung und ich bat wohl auch generell geistig um Heilung.

 

Da hatte ich um ca. 21:00 Uhr eine deutliche Vision von >Jesus, dem Christus Gottes<, wie er auf religiösen Bildern manchmal ähnlich dargestellt wird: Ich sah Ihn (als wenn ich selbst wie in der Luft einige Meter schräg über Ihm schwebte) in einer ebenen Landschaft, wobei die gesamte Atmosphäre wie in einer Art Morgengrauen und noch kein Schimmer eines Sonnenaufgangs zu sehen war. Dabei hatte Jesus den Kopf leicht zur Erde geneigt, so dass ich Sein Gesicht nicht erkennen konnte. Er hatte das übliche weiße Gewand an, welches hier grau wirkte. Es bestand keinerlei Zweifel, dass Er es war.

 

Und dann erschien mir im nächsten Moment - in meine Körpermitte hineinragend - ein goldenes Lichtkreuz. Es ragte direkt aus dem Raum vor mir hinein in meinen Körper und war aus einem ganz dünnen gleißenden Lichtstrahl, der sich dynamisch kurzfristig verbreiterte und dann wieder schmaler wurde. – Ich gestehe, dass dies die Erlebnisse sind, die mich am Leben erhalten und auf die ich mich in meiner Verzweiflung immer wieder rückbeziehe.

 

Beide Erscheinungen, Jesus Christus und das Lichtkreuz führte ich jedoch nicht auf einen Zusammenhang mit meinen Schmerzen zurück, sondern mit immer noch einmal auftretender Tyrannei durch meine böse Nachbarin Frau Brandel in Berlin-Lichtenrade (siehe Kapitel Nr. 36-C >Gewaltlosigkeit<), auf die ich mit meinen Anrufungen reagierte, in denen das ICH BIN[13] (also >Jesus, der Christus Gottes<) die entscheidende Wirkkraft darstellt. Dadurch war ich fast täglich - schon seit Wochen bzw. eigentlich Monaten - stark durchdrungen von Feueräther, was im Kapitel 11-B >Dämonen< ausgeführt ist.

 

Ungefähr eine Woche nach dem 28.02.2009 fand ich dann Darlegungen in >Die Chinesische Gnosis<, die auch im Zusammenhang mit dem Feueräther (und einem Erreichen der Allmacht[14]) ausgeführt sind. Es ist dort die Rede davon, wie eine neue Energie entfaltet und dadurch das magische Vermögen, der Wille, entwickelt wird. „Der Wille ist die höchste Kraft, die der Mensch besitzen kann. … Wenn der niedere Mensch durch den Prozess der Transfiguration[15] im höheren Menschen aufgegangen ist, kann der Wille als wahrhaft königlich-priesterliches Vermögen angewandt und mit dem Feuer der Gottheit verbunden werden“[16].

 

Und dann kommt eine Stelle, die mich an das goldene Lichtkreuz vom 28.02.2009 erinnerte: „So wird ein feuriges Kreuz gezogen, allumfassend und vollkommen, vertikal[17] aus der Übernatur strömend und sich horizontal[18] über die ganze Welt ausbreitend“ (aaO.), wobei ich dies bei mir nicht im makrokosmischen, sondern mikrokosmischen Sinne verstehe. Denn es wird auch der Aspirant angesprochen, dass er diesen Prozess noch nicht vollkommen verwirklicht haben, aber dass er damit begonnen haben muss.

 

Dass ich das Gesicht von Jesus in dem Traum nicht erkennen konnte, ist für mich überhaupt nicht relevant[19], da ich sowieso die Neigung habe, mir die Gesichter von heiligen Personen (aber auch überhaupt von Menschen) nicht zu genau anzusehen, sondern eigentlich immer die gesamte Wesenheit als solche umfasse. Ein zu genaues Betrachten des Gesichtes ist für mich mindestens eine Indiskretion[20] oder sogar wie eine Gotteslästerung.

 

Und ich erinnere mich auch, dass die >Avatarin< Mutter Meera (Kap. Nr. 29) immer darauf hinweist, dass ihre äußere Erscheinung irrelevant sei. Das Wesentliche an ihr sei das reine Allbewusstsein, welches sie verkörpere. So empfinde ich dies auch. Für mich ist bei >Jesus, dem Christus Gottes< das Entscheidende Seine überkosmische universelle göttliche Wesenheit, als die Er allerdings das große Liebesopfer im >Mysterium von Golgatha< (Kap. Nr. 70) als Mensch auf der Erde erbracht hat.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<.

 

 

 



[1] Christus: In Teil B des Kap. Nr. 58 >Inseln des Lichts< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1990268/58-B-Inseln-d-Lichts-326-) ergab es sich zufällig, dass ich dort am 13.04.2013 den Grund für die allgemein bekannte Aussage von Jesus in den Evangelien erfuhr, welche lautet: „Niemand kommt zum Vater; denn durch Mich“. (Erst am 22.10.2015 habe ich hier die Bibelstelle ergänzt: Es ist ein Ausspruch von JESUS in Seiner Abschiedsrede, die im Johannes-Evangelium, Kap.14, Vers 6 dokumentiert ist.) Dies war einmal Thema in einem Esoterikforum (www.esoterikforum.net ), ob man auch ohne Jesus zu Gott gelangen könne, und ich konnte damals nichts dazu sagen. - Nun erfuhr ich durch das URANTIA-Buch, dass diese Aussage von Jesus eine reale Bedeutung hat bei dem Aufstieg eines Sterblichen hin zum Paradies. Es ist nämlich so, dass es beim Durchgang durch das Zentraluniversum innerhalb des dortigen vierten Kreises dem Aufsteiger gelingen muss, zum Ewigen SOHN zu finden und mit Ihm in einen verstehenden Kontakt zu treten. Denn wer es verfehlt, den SOHN zu finden, der muss für die Dauer eines Millenniums zurück in die Reiche der Zeit, wo er erst wieder neu geschult wird. Beim zweiten Anlauf dann soll es jedoch auch diesen Pilgern meist gelingen, den SOHN zu finden und sie können weiter schreiten, um zum Vater zu gelangen (URANTIA-Buch/S.293ff.). -

Ewiger SOHN: siehe FN bei „URANTIA-Buch“ im Kap. Nr. 56-A >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986848/56-A-Offnen-d-Tore-317-) und Text im Kap. Nr. 55-B >Neue Zeit< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1982516/55-B-Neue-Zeit-310-); siehe Text im Kap. Nr. 58-B >Inseln des Lichts (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1990268/58-B-Inseln-d-Lichts-326-); siehe Text im Kap. Nr. 59-E >Ewiges Jetzt< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1991180/59-E-Ewiges-Jetzt-334-).

Millennium: (ein) Jahrtausend (D/F/S.465.

[2] JUNGCLAUSEN (Hrsg.)/Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers

[3] dunkelhäutige Frau: nicht in einem rassistischen Sinne gemeint (Anm.d.Verf.).

[4] Diese Aussage hatte Parallelen zu derjenigen, wie sie im LUKAS-Evangelium, Kap. 23, Verse 35-37 geschildert ist, als das Volk unter dem Kreuz Christi stand, Ihn verspottete und sprach: „Er hat andern geholfen; Er helfe sich selber, ist Er Christus, der Auserwählte Gottes“.

[5] FISCHEDICK/Banjalita

[6] Der Sonntag nach Ostern ist nach dem Kirchenkalender der sog. „Weiße Sonntag“, der Tag, bis zu dem in der Frühkirche die Neugetauften weiße Kleider trugen (NGL/Bd.II/S.917). Nach der seliggesprochenen polnischen Nonne Schwester Maria Faustyna Kowalska (Näheres über sie im Kapitel 19-C+D >Kreuzigung und Gehenkter< und im Kap. Nr. 44-C >Jesus, der Christus Gottes<) gilt er als das Fest der Barmherzigkeit Gottes (MARIA FAUSTYNA KOWALSKA: Tagebuch).

[7] Zur Symbolbedeutung der Mutter: siehe Kapitel Nr. 13-A >Aurisches Wesen<.

[8] Schwester: zu deren Symbolbedeutung; siehe Text im Kap. Nr. 45-K >Seelenwachstum<.

[9] Indiz („Anzeichen“, „Anzeige): a) Hinweis, Anzeichen; b) Umstand, dessen Vorhandensein mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen bestimmten Sachverhalt schließen lässt (D/F/S.321).

[10] Evidenz: FN zu 6-A >Stigmata<.

[11] Hellsichtigkeit: FN zu „Imagination“ bei 7-F >Tyrannei<.

[12] medial: die Kräfte und Fähigkeiten des Mediumismus betreffend (D/F/S.452); Mediumismus: FN bei 24-H >Ashram<.

[13] ICH BIN: siehe FN bei 34-B >Infrarotes und UV-Licht<.

[14] Über die >Allmacht Gottes< habe ich dann 5 ½ Jahre später (im Sept.2014) ein eigenständiges Kapitel Nr. 69 für diese Autobiographie erarbeitet.

[15] Transfiguration: FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<.

[16] J. van RIJCKENBORGH und C. de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.475f.

[17] vertikal: FN bei 53-C >Hoffnung<.

[18] horizontal: FN bei 53-C >Hoffnung<.

[19] relevant: bedeutsam, wichtig (D/F/S.626).

[20] Indiskretion: hier im Sinne von Taktlosigkeit (D/F/S.321).