Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (241)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Jesus, der Christus Gottes (44.K) Beihilfsweg

…Streit am Himmel

 

 

Im Unterschied zu 95 Prozent aller esoterischen Darlegungen, die ich kenne, und die keinen Zweifel an der Widergöttlichkeit von Luzifer und seiner Hierarchie lassen, gibt es modernere Anschauungen, die genau dies in einer für mich völlig befremdlichen Weise umzudrehen versuchen, ja die Widergöttlichkeit von Luzifer im wesentlichen Kern leugnen.

 

Dies bezieht sich insbesondere auf den Ausgangspunkt des (Schöpfungs-)Falles. Dieser wird z.B. bei SOLARA als ein göttliches(!) Opfer von Luzifer dargestellt[1], wobei keinerlei wahrhaftiger Grund dargelegt wird, warum Luzifers Fall als ein Opfer geschehen oder notwendig geworden sein sollte. Jedenfalls soll das „Opfer“ Luzifers, also sein „angeblicher“ sogenannter Fall, nach SOLARA vollkommen im Plan Gottes gelegen haben, soll von Ihm so vorgesehen worden sein.

 

Als ich in einer Vorarbeit zum Kapitel >Jesus, der Christus Gottes<[2] noch einmal für mich allein die Thesen von SOLARA aufschlüsselte, wurde mir urplötzlich mit großem Schrecken in die bewusste Erinnerung gerufen (ich hatte es vorher völlig vergessen gehabt), dass Rudolf Steiner eine ganz ähnliche Theorie wie SOLARA vertritt, an welcher ich auch bei STEINER immer Anstoß genommen habe. Dies, obwohl ich ihn sonst sehr verehre, was im Kapitel 24-H bis J >Ashram< extra dargelegt ist.

 

Ich habe über die Theorie von STEINER vor vielen Jahren eine Abhandlung erarbeitet, wo ich meine Kritik begründet habe. Ganz kurz soll diese Theorie von STEINER benannt werden, mit der er sich in die theosophische Tradition[3] stellt: Die Theorie hat als Inhalt die Behauptung, dass die böse rückschreitende Entwicklung auf Befehl der Gottheit geschehen sein soll[4] und steht im Zusammenhang mit dem sog. „Streit am Himmel“, was hier leider alles nicht näher ausgeführt werden kann[5].

 

Dieser Theorie muss jedoch entgegengehalten werden: Die UR-Gottheit hat eine Veränderung oder Wandlung des Lebens immer in einer Vorwärtsrichtung voraus geplant! Ein Sündenfall in ein Zurück kommt immer nur vom Geschöpf selbst. Auch die Vollendung hat eine fortschreitende Tendenz[6]. Gott wollte keine voll gebundenen Geschöpfe und daher musste Er die Möglichkeit eines Abweges in Kauf nehmen[7].

 

An einer Stelle macht STEINER eine Anmerkung, die nach meinem Verständnis seinen sonstigen Aussagen bezüglich der Notwendigkeit des Bösen und dem Befehl Gottes zum Bösen „irgendwie“ von der Gesinnung her widerspricht. Er sagt nämlich: Nur das darf als „gut“ gelten, was direkt dem regulären Aufwärtsgang der Evolution dient. Alles andere wäre demgegenüber als „böse“ zu bezeichnen[8]. Dies entspräche auch den Darlegungen von ANITA WOLF und der >Prophetin Gabriele<, wie diese im Kap. 44-E angesprochen wurden.

 

Jedoch wird bei TRADOWSKY (vermutlich in Anlehnung an STEINER) ausgesagt, dass trotz dieser einfach scheinenden Differenzierung gleichzeitig das eigentliche Geheimnis der Aufgabe des Bösen in dieser Zeit noch nicht ausgesprochen werden darf[9]. Eine solche Andeutung stellt m.E. nun wiederum eine Mystifikation[10] des Bösen dar, was nach den schon referierten und noch folgenden Aussagen der UR-Gottheit Selbst schon als unlauter angesehen werden müsste.

 

Denn es ist unzweifelhaft, dass das Böse nur sich selbst dienen wollte und dienen will und niemals die UR-Gottheit dem Bösen eine Mission oder Funktion zuerteilt hätte. Die UR-Gottheit hat das Böse niemals zu irgend etwas benötigt, so dass das Böse ursächlich auch keine jemals von Gott gewollte Aufgabenstellung bekommen hatte. Dass es der UR-Gottheit gelingen wird, selbst das Böse dem Guten in einem „sekundären“, nachfolgenden Prozess nutzbar und dienlich zu machen, ist etwas völlig anderes, und wer glaubt, beides (vielleicht zum Zwecke der Vereinfachung) gleichsetzen zu dürfen, begeht m.E. eine Sünde wider den Geist Gottes.

 

Die modernen Anschauungen wie von SOLARA, von STEINER, von MORF (auch der TIBETER sagt Ähnliches aus und vermutlich so manche andere Autoren) basieren letztlich alle auf Konzepten, wie diese von H.P. BLAVATSKY in ihrer >Geheimlehre< im 19. Jahrhundert veröffentlicht worden sind. Es sind dies die nicht-christlichen Lehren entgegen den hier zum Schöpfungsfall noch dargelegten christlichen Anschauungen.

 

Zudem: Der ursprüngliche Schöpfungsfall[11] von Sadhana/Luzifer war bereits vor Billionen von Jahren geschehen[12] und ist die Ursache von allen potentiellen weiteren (Sünden-)Fällen. So soll sich z.B. der „Streit am Himmel“ und die Entwicklung des Bösen erst vor Millionen von Jahren abgespielt haben nach Aussagen bei STEINER[13], und bereits hieran kann man erkennen, dass überhaupt nicht von ein und derselben Sache die Rede ist.

 

Nach dem URANTIA-Buch soll die sog. „Rebellion Luzifers“ überhaupt erst vor 200.000 Jahren stattgefunden haben[14]. Ich habe mich mit den Darlegungen im URANTIA-Buch bezüglich dieser Rebellion im Jun.2011 relativ ausführlich befasst und konnte überhaupt nicht erkennen, was danach der dortige Luzifer so Schreckliches getan haben sollte. Es handelt sich dort um eine rein theoretische Rebellion, wo Luzifer im Grunde genommen nur Verbesserungen und Erleichterungen für die Menschen wollte.

 

Hiermit will ich aussagen, dass es sich z.B. bei dem Luzifer des URANTIA-Buches überhaupt nicht um denselben Luzifer handelt, wie er z.B. in dem Schöpfungsgeschehen nach ANITA WOLF geschildert ist[15], der sich wirklich elementar gegen die UR-Gottheit aufgelehnt hat und sich über diese stellen wollte.

 

Alle modernen Anschauungen beginnen erst bei einem völlig nachrangigen Geschehen zu dem ursächlichen Schöpfungsfall von Luzifer. Es wird jedoch so getan, als ob in diesem nachrangigen (Sünden-)Fall (oder den mehrstufigen „Fällen) der (z.T. künstliche geschaffene) Ursprung von allem Bösen liegt, was zudem noch als ein Opfer geschehen sein soll.

 

Auch SOLARA verehre ich sehr und habe ihr regelrecht ein bestimmtes geistiges Erlebnis zu verdanken, was im Kapitel 21-E >Homo Coelestis< im Zusammenhang mit Verschmelzung zum Traum vom 25.12.2008 geschildert ist. Und so empfinde ich ihre modernen Anschauungen als besonders schlimm.

 

Und vollkommen ähnlich geht es mir mit BRIT MORF[16], die in ihrem bemerkenswerten, futuristisch-esoterischen Roman >count down 2012< eine menschlich-kosmische Individualität (namens „Kenero) beschreibt, die eindeutig massiv widergöttlich auf der Erde gewirkt hat, die jedoch in Wahrheit ein „wundervolles Lichtwesen sein soll, das eine schwere Mission auf sich genommen hat“[17]. Diese männliche Wesenheit sei ein freiwillig gefallener Engel. Das völlig Unhaltbare an dieser Darlegung von BRIT MORF ist, dass dieser Mensch extrem bewusst und aktiv schädigend auf sehr viele Menschen eingewirkt hat zum Zwecke einer bestimmten (nicht wirklich notwendigen) Selbsterhaltung bzw. einem Machttrieb heraus, also aus rein egoistischen Motiven.

 

Es gibt demgegenüber eindeutige Aussagen von ANITA WOLF, wo ebenfalls dargelegt ist, wie ursprüngliche Lichtkinder zur Rückführung von gefallenen Engeln eine Mission auf sich nehmen und sich inkarnieren. Dabei geschieht es dann zwangsläufig, dass auch sie sich verschatten. Sie selbst sind jedoch trotzdem dann keine gefallenen Engel, sondern „Lastenfreie Lastenträger[18]. Und ihren „Beihilfsweg“ werden sie immer in der >Nachfolge Christi< (Kap. Nr. 26) gehen, was bei dem Protagonisten von BRIT MORF absolut nicht der Fall gewesen ist.

 

Diese Lichtkinder werden immer prinzipiell im Dienste Christi handeln, selbst wenn sie unvollkommen oder einmal böse handeln sollten. Dies werden sie dann aber niemals absichtlich im Dienste von >Jesus, dem Christus Gottes< tun, sondern immer aus realer individueller Schwäche. Außerdem werden diese menschlichen Fehler nicht wirklich schwerwiegend widergöttlich sein.

 

Die wirklich gefallenen Engel sind eben nicht als Opfer gefallen, sondern sie haben sich von dem ursprünglichen Luzifer verführen lassen, welcher sich wegen seines Hochmutes freiwillig von Gott abgewendet hatte, obwohl er mehrfach von der UR-Gottheit ermahnt worden war, worauf noch zurückzukommen sein wird.

 

Es wird von den modernen esoterischen Aussagen das getan, was von FRANZ FALMBIGL als Kritik an ihnen ausgesagt wird[19], nämlich dass eine falsche Ganzheitlichkeit propagiert wird, wo kein Unterschied mehr gemacht wird zwischen Gut und Böse[20]. Ja, Gott soll gut und böse gleichzeitig sein. Alles soll eins sein. Gott würde jede böse Tat ausgleichen. Es gäbe keine Sünde, man brauche nur zu erwachen und alle schlechten Eigenschaften seien verschwunden (was allerdings von FALMBIGL eine grobe kritische Vereinfachung darstellt, weil dies kein Mensch behauptet). Keine seelische Anstrengung sei notwendig. Sünde sei eine falsche Sichtweise[21].

 

Leider gibt es zu diesem letzten Punkt auch eine etwas befremdliche Aussage von HURTAK, wonach die Menschen sich selbst im Sündenbewusstsein gefangen halten würden. Der Mensch würde sich selbst beschuldigen, wodurch er sein Bewusstsein in den Vorstellungen von „Sünde“ und „Begrenzungen“ eingeschlossen hält[22]. Mir persönlich ist übrigens kein einziger Mensch bekannt, der sich selbst beschuldigt.

Gleichzeitig differenziert HURTAK jedoch bezüglich rechtschaffener Menschen und anderer Menschen, wobei die Rechtschaffenen, Friedfertigen und Gerechten[23] (die sonst als Lichtkinder bezeichnet werden) vollkommen in der Minderheit sind. Es ist insofern auch bei HURTAK nicht alles 100%-ig stimmig.

 

FALMBIGL sagt dann aus, dass jedoch die göttliche Kraft nicht gut und böse gleichzeitig sein kann. Die gute göttliche Kraft ist von Luzifer missbraucht und ins Böse verkehrt worden. Gott Selbst ist absolute Reinheit. Wer nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden will, kann sich nicht zum Guten verändern[24].

 

Im Kapitel 21-F >Homo Coelestis< sind an einer Stelle Aussagen über „Verschmelzung“ gemacht worden, über die bereits in der ASHTAVAKRAGITA vor eventuell tausenden von Jahren Darlegungen erfolgt sind. Ich selbst bitte seit 2009 auch die Elohim des Silbernen Strahles darum, in „die Zone der verschmolzenen Essenz“ geführt zu werden, was im Kapitel 40-E+F >Meditation< dargelegt ist, wobei ich dies nach SOLARA für mich aufgegriffen und ihr insofern zu verdanken habe.

 

Wenn nun von „Verschmelzung“ die Rede ist, dann hört sich das immer in den modernen Anschauungen so an, als ob das Gute und das Böse „miteinander“ verschmolzen werden. Jedoch glaube ich, dass dies der kritische Punkt der Fehlanschauung ist. Das, was vermutlich irritierenderweise mit dem Begriff „Verschmelzung“ bezeichnet wird, ist, dass das Böse in das Gute „umgewandelt“ wird und dann hinübergeführt wird in das Gute. Beziehungsweise, dass das Gute das Böse aufnimmt und dann umwandelt und dadurch erlöst.

 

Es wird aber in den modernen Anschauungen so dargestellt, als ob das Böse gleichrangig zu dem Guten dastünde und Beides eine gleichrangige partnerschaftliche Vereinigung eingehen würde. Dies wird in dieser Weise niemals wahrhaftig der Fall sein. Denn Tatsache kann nur sein, dass das Böse (als Negatives, Widergöttliches) in das Gute (Positive, Göttliche) hinein absorbiert[25] wird. Dabei kann die erlösende, umwandelnde Kraft nur durch das Gute kommen. Das Böse erbringt dabei genau keinerlei eigene Leistung.

 

Bei FALMBIGL wird denn auch das ganzheitliche Prinzip „Gott ist alles und alles ist Gott“ als „antichristlich“ bezeichnet. „Ein Gott, in dem auch das Böse ist, kann kein Gott sein. Dass Luzifer das Böse kreiert hat, wird geleugnet und Gott in die Schuhe geschoben“[26]. Zwar ist auch das >Mysterium von Golgatha< (siehe Kapitel Nr. 70) die Tat Gottes (durch Jesus Christus), um das Böse zurückzuführen, was nicht aber dadurch erfolgt, dass das Böse einfach als Gutes definiert wird, sondern in Wahrheit ist das >Mysterium von Golgatha< geschehen, damit Gott das Absterben (= den Tod; die Umwandlung) des Bösen von jeglichem gefallenen Wesen verlangen darf und verlangen kann.

 

Im folgenden sollen nun jedoch nicht weitere Kritiken an den modernen esoterischen Anschauungen erfolgen, sondern es sollen die Positionen hoher geistiger Individualitäten (wie der >Prophetin Gabriele<, von ANITA WOLF und von INTERMEDIARIUS) dargelegt werden, die von einem schuldhaften widergöttlichen Frevel von Luzifer ausgehen.

 

Ausgangspunkt aller Positionen ist, dass Luzifer der strahlendste Engel an der Seite Gottes gewesen sein soll. Konkret wird z.B. von der >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) 1991 gesagt, dass „Satana“„der erste weibliche Engel gewesen sein soll, den Gott-Vater schuf. Der Vater erhob sie zu Seinem Dual, und sie saß zu Seiner Linken[27], bis in ihr gegensätzliche Empfindungen aufstiegen, sie ein geteiltes Reich wollte, andere Geistwesen vom Gehorsam dem Gesetz Gottes gegenüber abwarb und so das Fallgeschehen einleitete. Satana strebte schließlich die Wiederauflösung aller geschaffenen Formen im formlosen ewigen Sein, im Äther an, was jedoch durch die Erlösertat des Christus Gottes verhindert wurde“[28].

 

Eigenartigerweise stellt die >Prophetin Gabriele< allerdings nicht die Identität von Luzifer und Satana namentlich her, wobei jedoch an dieser Identität nicht zu zweifeln ist, wie gleich noch deutlich werden wird. Die >Prophetin Gabriele< selbst ist übrigens der inkarnierte Seraph der göttlichen Weisheit in der Jetztzeit, d.h. sie selbst ist im geistigen Reich einer der sieben höchsten weiblichen Engel (= Seraphim), die im ersten Rang nach der ursprünglichen Satana stehen[29].

 

Eine fast völlig identische Ausgangsposition wurde schon circa 1950 von Anita Wolf[30] dargelegt in ihrem großartigen Werk >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit< mit der sogar noch prononcierteren[31] Variation, dass „Sadhana“ (die sich später in den männlichen Luzifer umbenannte) das ursprünglich erste weibliche Kind Gottes war als ein geheiligtes Negativ (im Sinne der Polarität von passiv und aktiv) und nicht als einer der dann geschaffenen höchsten Engel. Tatsächlich sind die Darlegungen von ANITA WOLF das höchste Einleuchtendste, weil gerade aus dieser Sonderposition heraus sich in Wahrheit überhaupt nur der Fall von Sadhana/Luzifer wirklich und wahrhaftig erklären und sogar nachvollziehen lässt. Dieser Fall war jedoch niemals von Gott geplant, was später noch ausgeführt wird.

 

Die „gewisse“ Nachvollziehbarkeit von Sadhanas/Luzifers widergöttlicher Handlungsweise will ich wie folgt referieren in Anlehnung an das Werk von ANITA WOLF >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit<: Sadhana war nämlich in einer „gewissen“ Weise von der UR-Gottheit hinter den sieben Cherubim- und Seraphim-Paar-Wesenheiten zurückgesetzt worden, ja vernachlässigt worden, weil der UR-Gott davon ausging, dass Sadhana sich im vollen Bewusstsein ihrer prinzipiell bevorzugten Sonderposition als geheiligtes Negativ befand.

 

Stattdessen machte sich jedoch in Sadhana eine gewisse narzisstische Kränkung[32] breit. Das, was hier von mir so lapidar „menschlich“ dargestellt ist, ist dort (in dem Offenbarungswerk von A. WOLF) jedoch auf höchstem Niveau geschildert. Dabei hat Sadhana sehr wohl ihre Besonderheit erkannt, hat dann jedoch begonnen, diese ihre besondere Macht gegen die UR-Gottheit zu verwenden, was letztlich in Wahrheit ein unverzeihlicher, mut- und böswilliger Frevel war.

 

Entscheidend ist nun, dass ANITA WOLF und die >Prophetin Gabriele< (entgegen vielen anderen esoterischen Darlegungen) darin übereinstimmen, dass Satana/Sadhana ihr Fehlverhalten erkannte und bereute und seither bestrebt ist, dass alle belasteten Seelen wieder in die Absolutheit zurückkehren. Satana/Luzifer selbst muss jedoch solange außerhalb der Lichtmauer bleiben, bis jede Seele in die ewige Heimat zurückgekehrt ist[33].

 

Diese Tatsache der Umkehr von Luzifer darf jedoch nicht verwechselt werden mit dem von SOLARA gemeinten Opfer durch Luzifer, sondern ist eben die Umkehr nach der äonenlangen[34] widergöttlichen Abkehr. Diese Umkehr (noch nicht Rückkehr!) ist ein Hauptthema im Kapitel 49-C >Grausamkeiten< zum Mysterium von Golgatha und dort von ANITA WOLF in ergreifenden Worten geschildert worden.

 

Fortsetzung folgt im Teil L zum Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<.

 



[1] SOLARA/An die Sterngeborenen/S.152-156

[2] Christus: In Teil B des Kap. Nr. 58 >Inseln des Lichts< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1990268/58-B-Inseln-d-Lichts-326-) ergab es sich zufällig, dass ich dort am 13.04.2013 den Grund für die allgemein bekannte Aussage von Jesus in den Evangelien erfuhr, welche lautet: „Niemand kommt zum Vater; denn durch Mich“. (Erst am 22.10.2015 habe ich hier die Bibelstelle ergänzt: Es ist ein Ausspruch von JESUS in Seiner Abschiedsrede, die im Johannes-Evangelium, Kap.14, Vers 6 dokumentiert ist.) Dies war einmal Thema in einem Esoterikforum (www.esoterikforum.net ), ob man auch ohne Jesus zu Gott gelangen könne, und ich konnte damals nichts dazu sagen. - Nun erfuhr ich durch das URANTIA-Buch, dass diese Aussage von Jesus eine reale Bedeutung hat bei dem Aufstieg eines Sterblichen hin zum Paradies. Es ist nämlich so, dass es beim Durchgang durch das Zentraluniversum innerhalb des dortigen vierten Kreises dem Aufsteiger gelingen muss, zum Ewigen SOHN zu finden und mit Ihm in einen verstehenden Kontakt zu treten. Denn wer es verfehlt, den SOHN zu finden, der muss für die Dauer eines Millenniums zurück in die Reiche der Zeit, wo er erst wieder neu geschult wird. Beim zweiten Anlauf dann soll es jedoch auch diesen Pilgern meist gelingen, den SOHN zu finden und sie können weiter schreiten, um zum Vater zu gelangen (URANTIA-Buch/S.293ff.). -

Ewiger SOHN: siehe FN bei „URANTIA-Buch“ im Kap. Nr. 56-A >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986848/56-A-Offnen-d-Tore-317-) und Text im Kap. Nr. 55-B >Neue Zeit< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1982516/55-B-Neue-Zeit-310-); siehe Text im Kap. Nr. 58-B >Inseln des Lichts (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1990268/58-B-Inseln-d-Lichts-326-); siehe Text im Kap. Nr. 59-E >Ewiges Jetzt< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1991180/59-E-Ewiges-Jetzt-334-).

Millennium: (ein) Jahrtausend (D/F/S.465.

[3] Über diese theosophische Tradition (und Problematik) sind aufklärende Hinweise bereits im Kapitel Nr. 1-E >Einleitung< gegeben worden. - Dieser theosophischen Tradition ist m.E. auch noch Rudolf Steiner (siehe im Kapitel 24-H bis J >Ashram<) in dem Punkt unterlegen, wo er die gesamte Thematik des sog. „Streites am Himmel“ und die Entstehung des Bösen abhandelt, was z.B. bei ihm dargelegt ist in der Literatur: TB738/S.162-172.

[4] STEINER/TB738/S.162-172

[5] Jedoch habe ich den „Streit am Himmel“ thematisiert in einem meiner Essays mit dem Titel „Kosmische Weltbilder“ unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht (wobei diese Benennung nichts mit irgendwelchem Nazi-tum zu tun hat).

In dem Essay „Kosmische Weltbilder“ sind die Anschauungen der folgenden Lehren zusammengestellt:

·         nach der Theosophie von Jinarajadasa

·         nach der Gralsbotschaft von Abd-Ru-Schin (= Oskar E. Bernhard)

·         nach der Neuoffenbarung von Jakob Lorber

·         nach dem Schöpfungsgeschehen von Anita Wolf

·         nach der Universellen Lehre der Prophetin Gabriele

·         nach der Gnosis des Hermes Trismegistos

·         nach der Kosmologie von Intermediarius

·         nach Darlegungen der Galaktischen Föderation

·         nach dem Brahmanismus gemäß Prabhupada

·         nach der Vision und Botschaft von Sri Aurobindo.

[6] WOLF/Die Unbekannten/S.140

[7] WOLF/Die Unbekannten/S.137ff.

[8] STEINER/TB738/S.49

[9] TRADOWSKY/S.169

[10] Mystifikation: FN bei 13-C >Aurisches Wesen<.

[11] Dieser reale primäre Schöpfungsfall (vor Billionen von Jahren) ist dargelegt in einem extra Essay von mir mit dem Titel „Schöpfungsgeschehen“ und veröffentlicht unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht (wobei diese Benennung nichts mit irgendwelchem Nazi-tum zu tun hat).

[12] ZLUHAN/Begegnung mit dem prophetischen Werk Jakob Lorbers.

[13] STEINER/TB738/S.162-172

[14] URANTIA-Buch/S.604

[15] WOLF/UR-Ewigkeit in Raum und Zeit

[16] Weitere bemerkenswerte Darlegungen von BRIT MORF finden sich auf ihrer Internetseite www.britmorf.ch.

[17] MORF/S.102

[18] Lastenfreie Lastenträger: FN bei 7-B >Tyrannei<.

[19] Wobei ich nicht mit allen Aussagen in FALMBIGLs Darlegungen „Der Angriff auf Gott“ (in >UR-Das wahre Ziel) übereinstimme (Anm.d.Verf.).

[20] FALMBIGL in >UR-Das wahre Ziel

[21] FALMBIGL in >UR-Das wahre Ziel

[22] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.295f.

[23] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.117

[24] FALMBIGL in >UR-Das wahre Ziel

[25] absorbieren: FN bei 46-F >Existenzsicherung<.

[26] FALMBIGL in >UR-Das wahre Ziel

[27] Linke Seite Gottes: Demgegenüber sitzt Jesus Christus zur rechten Seite Gottes (nach dem evangelischen Glaubensbekenntnis).

[28] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.1375

[29] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.1377

[30] Anita Wolf: FN bei Kap. Nr. 1-F >Einleitung<.

[31] prononciert: deutlich ausgesprochen, scharf betont, ausgeprägt (D/F/S.594).

[32] narzisstische Kränkung: Beleidigung der Selbstliebe (Anm.d.Verf.). Narzisstisch: siehe FN bei 1-A >Einleitung<.

[33] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.1375

[34] Äon (meist Plural Äonen): (unendlich langer) Zeitraum; Weltalter; Ewigkeit (D/F/S.70).