Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (242)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Jesus, der Christus Gottes (44.L) Tragödie

…Alles nur ein Spiel Gottes?

 

 

Nach Anschauung von SOLARA soll jedoch sowohl Luzifers Fall und seiner Legionen als auch der Sündenfall der Menschen (inklusive der Lichtkinder) vollkommen im Göttlichen Plan gelegen haben. Entgegen einer Gesinnung gemäß >Jesus, dem Christus Gottes<[1] weiß ich, dass dies auch grundsätzlich die Anschauung der orientalischen Esoterik ist (wie sie insbesondere in der gesamten theosophischen Tradition[2] Niederschlag gefunden hat), die alles als ein „Spiel“ Gottes[3] ansieht.

 

Und ich frage nun: Wie kann jemand meinen, dass die gesamte äonenlange Tragödie[4] ein Vergnügen Gottes sein sollte – oder wie bei SOLARA gesagt, dass alles ein „Abenteuer“[5] von Luzifer und den Menschen wäre?

 

Dem widerspricht auch TRADOWSKY (obwohl er sonst in der Tradition von STEINER steht) durch seine Aussage: „Das 20. Jahrhundert … bringt ein Böses herauf, das – mehr oder weniger lange – als das Gute erscheint und gefeiert wird, oder das moralische Unterschiede vollständig relativiert oder nivelliert. Das Menschenfeindliche erscheint im Gewand des Menschenfreundlichen. Die Entwicklung wird ad absurdum geführt, auf den Kopf gestellt“[6].

 

Niemals sollte m.E. irgend etwas in Bezug auf das Göttliche und auch nicht auf das Widergöttliche (!) als „ein Spiel“ bezeichnet werden; denn alles, insbesondere auch und erst recht alle widergöttlichen Machenschaften sind bitter ernst gemeint. Das Widergöttliche versucht, sich mit aller Macht gegen das Göttliche zu behaupten und widersetzt sich mit aller Macht der eigenen Erlösung. Alles, wo bisher jemals im geistigen Zusammenhang das Wort „Spiel“ gebraucht wurde, müsste in „Tragödie“ umbenannt werden – und dabei wird diese Tragödie nicht nur „dargestellt“, sondern sie ist!

 

Nun habe ich jedoch hier etwas am 05.05.2014 ergänzt, was die orientalische Esoterik in bezug auf den Begriff „Spiel Gottes“ rehabilitieren soll; denn es kommt durch die Übersetzung aus dem Sanskrit in Deutsche zu einem gewissen Missverständnis, selbst wenn die Übersetzung vermutlich korrekt ist. Das Sanskrit-Wort für „Spiel“ lautet nämlich „Lila“, dem jedoch in der transzendentalen Wissenschaft gar nicht das entspricht, was wir unter einem Spiel verstehen, wie dies in der Fußnote definiert ist, dass es bei einem Spiel um das Fehlen einer Zweckbestimmung geht.

 

Der Begriff „Lilas“ (Plural) sollte deshalb auch eher mit „Taten Gottes“ übersetzt werden; denn seine transzendentalen „Lilas“ sind nicht blind und leblos, sondern sie offenbaren vollkommenes Bewusstsein, Unabhängigkeit und Freiheit von Aktion und Reaktion. „Die komplexe Natur der Aktionen und Reaktionen der verschiedenen Energien der Absoluten Wahrheit stellen den Gegenstand einer großen Wissenschaft dar, der transzendentalen Wissenschaft Gottes. … Jeder intelligente Mensch sollte sich für diese transzendentale Wissenschaft interessieren, ja gemäß der Ansicht der großen Weisen ist dies der einzige Zweck des menschlichen Lebens“[7], lauten die Erklärungen in dem Buch >Leben kommt von Leben<.

 

Dass Luzifers Fall nicht im göttlichen Plan lag, wird ausdrücklich dargelegt in dem göttlichen Offenbarungswerk von ANITA WOLF, ebenso von der >Prophetin Gabriele<, welche selbst ein inkarnierter Seraph ist, und des weiteren von INTERMEDIARIUS. In dem gewaltigen Werk von ANITA WOLF >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit< spricht die UR-Gottheit Selbst speziell davon, dass Sie die Abirrung des Falles durch Luzifer absolut nicht vorausgedacht hatte, was eindeutig den Aussagen von Rudolf Steiner[8] widerspricht, dass „die böse Entwicklung auf Befehl der Gottheit“ geschehen sein soll.

 

Die UR-Gottheit erklärt: „Wäre der Hinweis auf den Fall in Mir gedacht hervorgegangen, also aus dem ersten UR-Seinsteil, dann hätte ... kein Kind zur Verantwortung ob der nunmehr eingetretenen Tatsache gezogen werden können; und alles, was deshalb geschah[9], wäre zwecklos, ja ungerecht gewesen. Doch weiter: Warum wäre es denn das gewesen? Weil in eben dieser Hinsicht der Gedanke überhaupt Meinem ganzen UR-Prinzip, Mir Selbst, hätte zu Grunde gelegen“[10].

 

„Alle Formgedanken müssen letztens aus dem UR-Gedanken kommen, weil – ehe irgendwelche Werke wurden – es außer Mir nichts gab! Musste da nicht auch der Widersinngedanke in Mir liegen? O, so gedacht, wäre freilich der Fall Mein eigener gewesen! Allein – im Ewig-Heiligen UR existiert keine sich bekämpfende Kraft! Anders wäre sonst das Einheitsprinzip eine Zweiteilung schon in sich selbst, zufolge die Sache ein ganz anderes Gesicht bekäme. Nein – Ich bin keine Zweiteilung und habe die Abirrung nicht vorausgedacht![11]

 

„Einzig in der aus dem zweiten UR-Seinsteil ... angesetzten Zeit, ... konnte sich aus der gegebenen Freiheit Gedanke, Wort und Tat einer vollen Hingabe, aber auch eines Falles bilden. Allein von dieser Warte aus gab Ich jene Offenbarung[12], um euch Ersten[13] die Gefahr zu zeigen, die eine falsche Inanspruchnahme des freien Willens mit sich brächte. Denn in der einmal gegebenen Freiheit lag die Trennungsmöglichkeit eines Kindes! Ohne Sadhanas[14] Umkehr hätte Ich – wie schon angedeutet – das andere Opfer aufbringen müssen, von dem ihr am Tage der Barmherzigkeit[15] einiges erfahren werdet“[16].

 

Dieses „andere“ Opfer wäre ein weiteres Opfer gewesen nach dem großen Schöpfungsopfer des >Mysteriums von Golgatha< (Kap. Nr. 70). Dieses „weitere“ wird bisher nicht offenbart, da es „glücklicherweise“ auch nicht notwendig geworden ist und nicht mehr notwendig werden wird, da Luzifer umgekehrt ist. Jedoch kann man vermuten, dass dieses andere Opfer etwas mit der Auflösung des gesamten Tat-UR-Jahres zu tun hätte, was bei ANITA WOLF angedeutet ist.

 

Diese Auflösung wäre notwendig geworden, wenn Luzifer sich nicht durch das Schöpfungs- und Liebesopfer von >Jesus, dem Christus Gottes< hätte bekehren lassen, wie dies näher im Kap. Nr. 49-C >Grausamkeiten< dargelegt ist. Die UR-Gottheit sagt dort Selbst, dass diese Auflösung etwas sehr Schreckliches bedeutet hätte. Sie wäre jedoch notwendig geworden, um der Heiligkeit Gottes vollste Genugtuung zu bereiten[17]. Luzifer hat durch seinen Fall eine schwere Schöpfungsschuld auf sich geladen, indem er der UR-Gottheit regelrecht Schöpfungszeit geraubt hat[18].

 

„Nun kennt ihr des Gedankens Ursprung, demzufolge unser Schöpfungskind Mir Widerpart setzen konnte. Eure Frage, warum sich das gerade in Sadhana (später Luzifer; Anm.d.Verf.) investierte, die Ich als Mein gerechtes Negativ überreich ausgestattetet hatte, sei dahingehend beantwortet, dass sie sinngemäß den zweiten UR-Seinsteil verkörperte und sie demnach als ´Mein Werk` anzusehen war. In ihr lag die höchste zu entfaltende Werk-Kraft!!!“ -

 

„Es konnten Werk und Kraft nicht unterschiedlich gemacht oder gar voneinander zu trennen sein. Die Freiheitsprobe stützte sich auf die Bedingungen, war aber im Willensgesetz begründet. Das Werk als Ganzes gesehen konnte also mittels dieser Freiheit die Vollendung haben, indem es in der Probe sich selbst den Bedingungen zum Dienste gab“[19].

 

Von der >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) wird (entsprechend) eindeutig dargelegt, wie der (Schöpfungs-)Fall seinen Anfang genommen hat im Zentrum allen Seins, im Heiligtum (und nicht erst in kosmischen Sphären, wie dies z.B. von STEINER dargelegt wird). Deswegen werden auch nur höchste hierarchische Wesenheiten das Erlösungswerk[20] zusammen mit >Jesus, dem Christus Gottes< bis zum Ende durchführen, während weniger hohe Geistwesen schon ab einem früheren Zeitpunkt sich nicht mehr inkarnieren werden. Die höchsten Engelwesen stehen jedoch mit dem Christus bis zuletzt im Erlöserauftrag und sind mit Ihm die Hauptverantwortlichen in Seinem Werk der Erlösung[21].

 

Das Ansinnen des ersten Schöpfungskindes (dem späteren Luzifer) war, wie Gott sein zu wollen, ja Gott noch übertreffen zu wollen. Dieses Ansinnen war von Anbeginn an zum Scheitern verurteilt, weil das ABSOLUTE nicht bezwungen werden kann. Obwohl der UR-Gott dieses Scheitern vom Anbeginn an in Betracht ziehen musste, hatte Er Sich Selbst durch das Gesetz des freien Willens für Seine Kinder daran gebunden, ihnen diesen freien Willen zu gewähren, selbst wenn sie von Ihm abtrünnig werden würden[22].

 

Der Abfall von Gott geschah einst im urgöttlichen Reich und führte zu der Bildung der Fall-Reiche, bis hin zur gröbsten Struktur, der Materie mit ihrer Erde. Die Rückführung wird auf umgekehrtem Wege stattfinden, von der Materie in das feinstoffliche, in das reine, in das ewige Sein. Wie der Fall ablief, kann heute noch an den auch in der Naturwissenschaft bekannten sog. „Supernovas[23] erkannt werden: Aus diesen Supernovas entstanden über Turbulenzen die gesamten Sonnensysteme der beiden gefallenen Makrokosmen[24], die mit der Zeit zu Wohnplaneten der Fallwesen (einschließlich der Menschen) wurden.

 

„Die Verdichtung der Fallwesen bis hin zum menschlichen Körper erfolgte vom Haupt her. Im Kopf entstanden die ersten Ballungszentren von Fallprogrammen; heute wird dieses Ballungszentrum das Gehirn des Menschen genannt. Von diesem Zentrum, dem entstehenden Gehirn aus, begann der feinstoffliche Leib gröber zu werden. Aus einigen geistigen Partikeln wurde die Zellstruktur, und über diese bauten sich die Organe des menschlichen Körpers auf. In dem Maße, wie sich der physische Körper bildete, faltete sich auch der geistige Leib, das heißt, seine Partikel schachtelten sich ineinander. Das Gehirn des werdenden Menschen war anfänglich sehr primitiv. Das Wesen, das sich durch sein Fehlverhalten zum werdenden Menschen heruntertransformierte, konnte noch nicht erfassen, was mit ihm geschah“[25].

 

Auch nach INTERMEDIARIUS ist Luzifer das erste Geschöpf Gottes, welches mit seinem Willen seine Freiheit missbrauchte und sich gegen das Höchste Wesen wandte. So wurde Luzifer ein Sohn der Finsternis, fiel dadurch aus dem Himmelreich heraus und beherrscht seitdem den Kosmos[26]. Weitere Darlegungen über Luzifer nach INTERMEDIARIUS finden sich in der Fußnote im Kapitel 6-B >Stigmata<, auch zum Unterschied zwischen Ahriman und Luzifer.

 

Bei ANITA WOLF wird ebenfalls noch ein weiteres Mal betont, dass die Schöpfung nicht gemacht worden ist, damit durch einen sogenannten Fall die Gottheit ihre Liebe oder Macht erproben wollte. Es gab nur eine urgöttliche Einheit, aus der heraus ein Dual erschaffen wurde. Zu keiner Zeit bestand neben Gott eine zweite Machtpersönlichkeit. Zu den im Dual geschaffenen Werken gehörten entscheidend die mit persönlichem Bewusstsein ausgestatteten Engel-Geister und ein einziges allererstes geistiges Schöpfungs-Wesen, das erste weibliche Kind Gottes namens Sadhana, welches zu einem bestimmten kosmischen Zeitpunkt sich jedoch gegen das einheitliche göttliche Ur-Prinzip auflehnte, damit seinen freien Willen missbrauchte und als Luzifer in der esoterischen Literatur bekannt ist. Statt – wie die anerkannten Schöpfungsbedingungen lauteten – mittätig im Werk zu sein, wollte Luzifer selbsttätig sein.

 

Diesem einst nach Gott höchsten Geistwesen wurde dann sein geistiges Lebensprinzip genommen und es wurde speziell die Materie-Welt (Materie = Abfall) für Luzifer und seinen Anhang geschaffen, aus dem der größte Teil der Menschheit aus ur-fernen Zeiten als „Kinder des Satans“ (oder als „Kinder Luzifers) abstammt. Die Materiewelt ist die Folge des Wortbruches (oder Vertragsbruches) durch Luzifer, aus dem alles Böse resultiert. Zwangsläufig ergeben sich aus diesem (Ab-)Fall geistige Rechtsfolgen, die sich in dem göttlich gerechten Gericht auswirken[27], womit wahrscheinlich das Apokalyptische Geschehen[28] gemeint ist.

 

Im Kapitel 49-C >Grausamkeiten< ist im Zusammenhang mit dem >Mysterium von Golgatha< (Kap. Nr. 70) referiert, wie die UR-Gottheit Selbst ausgesagt hat, dass sich Luzifer von seinem Schöpfer durch frevelhaften Übermut (und nicht als ein Opfer!) losgesagt hatte; dass er die Lichtkinder verführt hat, die um seinetwillen (zu seiner Rückführung) auf die Erde gingen. „In Meinen Himmeln gab es nur einen Fall, nur eine Lossagung von Mir. Das geschah durch dich“[29], sagt der Allmächtige VATER zu Luzifer.

 

Dies ist kein Widerspruch dazu, dass bei INTERMEDIARIUS dargelegt ist, dass das Fallgeschehen mit dem Abfall und Sturz Luzifers als dem mächtigen Widersacher Gottes begonnen hatte. Dieses Fallgeschehen wird jedoch eines Tages endgültig überwunden werden. Erst nachrangig zu dem Fall Luzifers geschah ein zweistufiger Sündenfall des Menschen[30].

 

So sagt INTERMEDARIUS aus, dass zwischen dem Sturz des einstmals höchsten Engels und dem Weltende das Schicksal der Menschen stattfindet, die zum Mittelpunkt der Schöpfung geworden sind. Denn der Mensch ist kein Erzeugnis irdischer Entwicklung, kein Abkömmling eines Affen, sondern er war als geistiges Wesen überkosmischer Herkunft von Gott geschaffen worden, damit der Mensch an die Stelle der mit Luzifer zusammen gefallenen Engel treten sollte.

 

Der geistige Mensch ließ sich jedoch durch Luzifer verführen und trat teilweise aus seinem himmlischen Urbild (siehe Kapitel Nr. 21 > Homo Coelestis<) heraus. Dadurch verband er sich mit dem dualistischen Kosmos und erlebte hier schon seinen Fall aus der inneren Einheit mit der Gottheit in die Zwiespältigkeit der Erkenntnis des Guten und Bösen. Damit begann die Ursünde (= Ursonderung von Gott, was als erster Sündenfall bezeichnet wird) und als notwendige Folge die Vertreibung aus dem Paradies der Sonnensphäre (was als zweiter Sündenfall bezeichnet wird)[31]. Der entscheidende allererste Fall war jedoch von Luzifer geschehen und wird im Unterschied zu den zwei „Sündenfällen“ als „Schöpfungsfall“ bezeichnet.

 

Von HURTAK wird in >Die Rückkehr der Taube< nur von einem „Fall“ gesprochen, welcher die Trennung des „Bildnisses“ und des „Gleichnisses“ im Adam Kadmon und im Menschen darstellen soll. Dieser „Fall“ ist geschehen als Resultat einer Gegenhierarchie zum VATER, welche versucht, die Qualität und Universalität zu begrenzen, die ursprünglich für die Freiheit des Geistes gegeben worden ist. Es bezieht sich dieser „Fall“ eben auch „nur“ auf die zwei Sündenfälle und nicht auf den ursprünglichen Schöpfungsfall[32].

 

Dieser allererste Schöpfungsfall durch Sadhana/Luzifer hatte allerdings zu der Bildung der genannten Gegenhierarchie zum VATER geführt. Der von HURTAK angesprochene „Fall“ hat sich schließlich sogar auf die TNA[33] ausgedehnt und Veränderungen im Blutplasma hervorgerufen, was näher im Kapitel Nr. 68 >Fleischnahrung< zu der Fußnote TNA im Text des dortigen Kapitels beschrieben ist.

 

Es folgen nach den vielfältigen theoretischen Darlegungen zum Abschluss dieses Kapitels nun noch einige persönliche Bezugnahmen auf >Jesus, den Christus Gottes<; denn am 27.10.2008 ist mir durch ein Erlebnis das erste Mal voll bewusst geworden, dass ich doch direkt von >Jesus, dem Christus Gottes< geführt werde, und dass Er mir definitiv geholfen hat aus einer ausweglos erscheinenden Situation.

 

Schon in den Monaten davor hatte ich manchmal hilfreiche Gedanken - speziell bei der Abfassung der Autobiographie. Oft schrieb ich die Gedanken aber doch mir selbst zu, obwohl es manchmal verwunderlich war, dass ich darauf gekommen war.

Nun jedoch, am 27.10.2008, war ich in einer extrem verzwickten, ja für mich unlösbaren Situation, über die ich inhaltlich leider nichts Näheres sagen kann. Es war jedenfalls so, dass ich sehr verzweifelt war und keinerlei Hoffnung auf einen Ausweg sah. Da war ich regelrecht gezwungen, um geistige Hilfe zu bitten. Ich wandte mich direkt an >Jesus, den Christus Gottes< mit einer Intensität[34], wie ich diese noch niemals vorher aufgebracht hatte. Ich gestehe, dass die Intensität durch die Tiefe der Verzweiflung bedingt war.

 

Und da geschah es, als ich schon alles verloren sah, dass mir urplötzlich vollkommen neue Gedankengänge „kamen“, auf die ich niemals selbst verfallen wäre. Sie waren vollkommen anders strukturiert, als ich in linearer Weise vorher gedacht hatte. Ja, man kann sagen, dass sie eine Art Quantensprung[35] in dem Moment darstellten. Und ich muss allerdings auch sagen: Diese neuen Gedankengänge waren durchaus recht kompliziert, also nicht so, dass sich nun einfach alles in Wohlgefallen aufgelöst hätte, sondern ich musste dann diese neuen komplizierten Gedankengänge doch noch in sozusagen weltliche Gedanken und in weltliche Handlungen umsetzen.

 

Um diese Zeit herum fand ich dann auch zu Darlegungen von THOMAS von KEMPEN mit dem Titel „Der innere Wandel“[36], nach denen ich dann immer um die Gnade und Barmherzigkeit von >Jesus, dem Christus Gottes< bat,

„dass Er in allem mein Versorger, mein Berater und mein treuer Sachwalter sein möge,

damit ich nicht nötig habe, auf Menschen zu bauen und von ihnen abhängig zu sein“.

Die Hilfe durch geistige Führung ist auch noch angesprochen im Kapitel 53-H+i >Hoffnung< zum 26.02.2009, wo ich zu einem Buch gefunden habe, in dem das Bild mit dem Titel „Sohn der Schlangen“ abgebildet ist, welches entscheidenden Aufschluss über einen Traum von mir gab.

 

Fortsetzung folgt im Teil M zum Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<.



[1] Christus: In Teil B des Kap. Nr. 58 >Inseln des Lichts< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1990268/58-B-Inseln-d-Lichts-326-) ergab es sich zufällig, dass ich dort am 13.04.2013 den Grund für die allgemein bekannte Aussage von Jesus in den Evangelien erfuhr, welche lautet: „Niemand kommt zum Vater; denn durch Mich“. (Erst am 22.10.2015 habe ich hier die Bibelstelle ergänzt: Es ist ein Ausspruch von JESUS in Seiner Abschiedsrede, die im Johannes-Evangelium, Kap.14, Vers 6 dokumentiert ist.) Dies war einmal Thema in einem Esoterikforum (www.esoterikforum.net) , ob man auch ohne Jesus zu Gott gelangen könne, und ich konnte damals nichts dazu sagen. - Nun erfuhr ich durch das URANTIA-Buch, dass diese Aussage von Jesus eine reale Bedeutung hat bei dem Aufstieg eines Sterblichen hin zum Paradies. Es ist nämlich so, dass es beim Durchgang durch das Zentraluniversum innerhalb des dortigen vierten Kreises dem Aufsteiger gelingen muss, zum Ewigen SOHN zu finden und mit Ihm in einen verstehenden Kontakt zu treten. Denn wer es verfehlt, den SOHN zu finden, der muss für die Dauer eines Millenniums zurück in die Reiche der Zeit, wo er erst wieder neu geschult wird. Beim zweiten Anlauf dann soll es jedoch auch diesen Pilgern meist gelingen, den SOHN zu finden und sie können weiter schreiten, um zum Vater zu gelangen (URANTIA-Buch/S.293ff.). -

Ewiger SOHN: siehe FN bei „URANTIA-Buch“ im Kap. Nr. 56-A >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986848/56-A-Offnen-d-Tore-317-) und Text im Kap. Nr. 55-B >Neue Zeit< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1982516/55-B-Neue-Zeit-310-); siehe Text im Kap. Nr. 58-B >Inseln des Lichts (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1990268/58-B-Inseln-d-Lichts-326-); siehe Text im Kap. Nr. 59-E >Ewiges Jetzt< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1991180/59-E-Ewiges-Jetzt-334-).

Millennium: (ein) Jahrtausend (D/F/S.465.

[2] Über diese theosophische Tradition (und Problematik) sind aufklärende Hinweise bereits im Kapitel Nr. 1-E >Einleitung< gegeben worden.

[3] Zu „Spiel“ Gottes: Unter einem Spiel zu verstehen ist: 1. körperliche oder geistige Tätigkeit aus eigenem Antrieb ohne Zweckbestimmung; 2. Abschnitt eines sportlichen Wettkampfs (z.B. Tennis, Bowling) (NGL/Bd.II/S.799). – Siehe jedoch die Klarstellungen im Text hier bei 44-L.

[4] Tragödie: hier im Sinne von „Unglück“ (D/F/S.735).

[5] SOLARA/An die Sterngeborenen/S.157

[6] TRADOWSKY/S.340

[7] SRILA PRAPHUPADA: Leben kommt von Leben/S.223

[8] Rudolf Steiner: über seine Person: siehe Text im Kap. 24-H+i+J >Ashram<.

[9] Es ist hier mit großer Wahrscheinlichkeit das >Mysterium von Golgatha< (siehe Kapitel Nr. 70) gemeint (Anm.d.Verf.).

[10] WOLF/UR-Ewigkeit/S.504f.

[11] WOLF/UR-Ewigkeit/S.504f.

[12] Gemeint ist das Offenbarungswerk von ANITA WOLF >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit<.

[13] Die UR-Gottheit hält die Ansprache vor den höchsten Cherubim und Seraphim (Anm.d.Verf.)

[14] Sadhana nannte sich später Luzifer (Anm.d.Verf.).

[15] Tag der Barmherzigkeit, der erst noch in der Zukunft weit nach dem 21. Jahrhundert liegen wird, und es sich nicht um einen einzelnen Tag, sondern um eine ganze Schöpfungsperiode handelt (Anm.d.Verf.).

[16] WOLF/UR-Ewigkeit/S.505

[17] WOLF/UR-Ewigkeit/S.502f.

[18] WOLF/Gethsemane-Golgatha/S.62f.

[19] WOLF/UR-Ewigkeit/S.505

[20] Das Erlösungswerk wird hier als gewaltige Hilfsaktion zur Errettung bis zur letzten Seele bezeichnet (siehe Text).

[21] (Prophetin) GABRIELE/Das ist Mein Wort/S.229f.

[22] (Prophetin) GABRIELE/Sein Auge. Die Buchhaltung Gottes. Der Mikrokosmos im Makrokosmos/S.111ff.

[23] Als Supernova wird der kurzfristige Helligkeitsausbruch eines Sternes am Ende seiner Existenz bezeichnet. Die äußeren Schichten des Sterns werden dabei abgestoßen, während der Kern zu einem Neutronenstern oder einem „Schwarzen Loch“ wird (NGL/Bd.II/S.826).

[24] zwei gefallene Makrokosmen: Damit ist nur die Differenzierung gemeint zwischen

a)       den Reinigungsebenen der für uns unsichtbaren (feinstofflichen) Planeten, wo die entkörperten (irdisch verstorbenen) Seelen leben, worunter nach anderer Terminologie die Astral- und Mentalwelt zu verstehen wären und

b)       der Erde als dem materiellen Planeten, wo wir Menschen als die verkörperten Seelen leben. An anderer Stelle wird allerdings von mehreren grobstofflichen Planeten gesprochen (nach: Prophetin GABRIELE/Sein Auge/S.22f.).

Von HURTAK in >Die Schlüssel des Enoch< würden m.E. beide Makrokosmen zusammen generell als das Anti-Universum (FN bei 51-G >Sonderaufstieg<) bezeichnet werden (Anm.d.Verf.).

[25] (Prophetin) GABIELE/Sein Auge/S.101f.

[26] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.20

[27] nach WOLF/UR-Ewigkeit

[28] Apokalyptisches Geschehen: Text bei 15-i >Kosmische Phänomene< und Text bei 46-E >Existenzsicherung<.

[29] WOLF/Gethsemane-Golgatha/S.53f.

[30] INTERMEDIARIUS/Bd.I/S.10ff.

[31] INTERMEDIARIUS/Bd.I/S.10ff.

[32] Dieser ursprüngliche Schöpfungsfall von Luzifer ist extra in dem Essay „Schöpfungsgeschehen“ nach ANITA WOLF und nach INTERMEDIARIUS dargelegt und veröffentlicht unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht (wobei diese Benennung nichts mit irgendwelchem Nazi-tum zu tun hat).

[33] TNA: Triplet-Nukleotid-Aktivität (HURTAK/Die Rückkehr der Taube/S.59). Siehe Text im Kap. Nr. 68 >Fleischnahrung<.

[34] Intensität: Heftigkeit, Stärke, Kraft, Wirksamkeit, Eindringlichkeit (D/F/S.333).

[35] Quantensprung: FN zu „Quanten“ bei 5-B >Herabkunft des Engels<, Text im Kap. 73-i >Bewusstsein< + Text im Kap. 15-G >Kosmische Phänomene< + Text im Kap. 51-H >Sonderaufstieg<.

[36] zitiert in der Zeitschrift >Geistiges Leben</Ausgabe 5-2008/S.30