Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (247)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Seelenwachstum (45.D) Sexualkraft

 

 

Bei JAN van RIJCKENBORGH hat denn auch Nacktheit die Bedeutung von „ohne Seelenkörper befunden werden“[1]. Dies kann jedoch in meinem Traum nicht der Fall gewesen sein, da ich m.E. auch schon damals (31.03.1996) über einen Seelenkörper (= Seelische Hülle; = Soma Psychikon) verfügt habe (siehe Kapitel Nr. 21-K >Homo Coelestis<). Es wird bei JAN van RIJCKENBORGH auf diese Nacktheit hingewiesen im Unterschied zu dem Zustand, den jemand bei der Geburt der neuen lebendigen Seele erreicht, nämlich den Erhalt des goldenen Hochzeitskleides[2] als Zeichen der Wiedergeburt[3].

 

In dem Zusammenhang mit der Nacktheit im Traum ist es mir allerdings ein Anliegen zu erwähnen, dass ich - außer in den intimen Beziehungen zu meinen männlichen Liebespartnern - real ein eher „prüder“ Mensch bin, der niemals Freikörperkultur praktiziert hat und der auch niemals in die Sauna geht, obwohl man mich mehrfach dazu nötigen wollte. Allerdings bin ich im Teenager-Alter aus modischen Gründen doch auch recht freizügig (ja eigentlich sexualisiert) von der Kleidung her herumgelaufen.

 

Damals hatte ich noch keinerlei Bewusstsein über etwaige seelisch-geistige Zusammenhänge, und selbst um die Anfeindungen anderer Frauen, ja insbesondere älterer Damen, habe ich mich überhaupt nicht gekümmert. Diesbezüglich mangelte es mir erschütternderweise vollkommen an Schamgefühl (und Mitgefühl mit den anderen Frauen), wie dies heutzutage bei den jungen Frauen auch wieder zum Teil der Fall ist.

 

Entgegen dem vorstehenden Selbstbekenntnis, welches ich im Jahr 2008 geschrieben habe, folge ich schon seit langem in Wahrheit doch im wesentlichen der (im nächsten Absatz benannten) Anschauung, welche ABD-RU-SCHIN (der kein Araber, sondern Österreicher war) vor 1941 (sein Todesjahr) formuliert hat, wobei diese Anschauung heutzutage völlig antiquiert, ja altmodisch und zurückgeblieben erscheint.

 

Es geht darum, dass ABD-RU-SCHIN explizit darlegt, wie die körperliche Schamempfindung regelrecht der Maßstab des inneren geistigen Wertes eines Menschen ist[4]. Dabei knüpft er an bei der Sexualkraft, die im Alter des Jugendlichen erwacht. Der niedere Geschlechtstrieb hat nun in Wahrheit nur nachrangig etwas zu tun mit dieser Sexualkraft, obwohl der Geschlechtstrieb von den meisten Menschen ausschließlich zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse missbraucht und herabgewürdigt wird (siehe auch Darlegungen zur Sexualität im Kapitel Nr. 2-B >Erleuchtung<).

 

Dabei ist die Sexualkraft etwas wesentlich Bedeutsameres. ABD-RU-SCHIN bezeichnet sie als „die feinste und edelste Blüte aller Grobstofflichkeit, das Höchste, was die Grobstofflichkeit bieten kann. In ihrer Feinheit bildet sie den Gipfel alles Grobstofflichen, also Irdischen, das dem Wesenhaften als äußerster lebendiger Ausläufer der Stofflichkeit am nächsten kommt. Die Sexualkraft ist das pulsierende Leben der Stofflichkeit und kann allein die Brücke bilden zu dem Wesenhaften[5], das wiederum den Fortgang zu dem Geistigen vermittelt“[6].

 

„Die Sexualkraft hat die Aufgabe und auch die Fähigkeit, das ganze geistige Empfinden einer Seele irdisch zu ´durchglühen`. … Das ist der Hauptzweck dieses rätselhaften, unermesslichen Naturtriebes! Er soll das Geistige in dieser Stofflichkeit zu voller Wirkungskraft entfalten helfen! Ohne diese Sexualkraft wäre es unmöglich, aus Mangel eines Überganges zur Belebung und Beherrschung aller Stofflichkeit. Der Geist müsste der Stofflichkeit zu fremd bleiben, um sich darin richtig auswirken zu können“[7].

 

So regt sich mit Eintritt der Sexualkraft im wesentlichen eine gewaltige Schwungkraft nach oben, zu allem Idealen, Schönen, Reinen, zu allem Höheren, Edlen. Die Sexualkraft vermählt sich mit der Geisteskraft. Und sie bleibt auch bestehen, wenn der niedere Geschlechtstrieb schon längst durch den Alterungsprozess ausgeschaltet ist; denn Sexualkraft und Geschlechtstrieb sind nicht identisch. Auch ist der Zeugungszweck des Geschlechtstriebes nachrangig zu dem Hauptzweck der Sexualkraft. Wird der Hauptzweck der Sexualkraft durch Herabzerren in niederes unreines Begehren missbraucht, wird dies zum Verderben des Menschen und ganzer Völker führen[8].

 

Ein Hilfsmittel nun, welches die Sexualkraft dem Menschen mitgibt, damit er diese Hauptaufgabe auch erkennen und sie leben kann, ist nach ABD-RU-SCHIN die körperliche Schamempfindung. Diese erwacht gleichzeitig mit der Sexualkraft und ist zum Schutz gegeben. „Die Schamempfindung als die erste Folge der Sexualkraft soll als Übergang zu dem Geschlechtstrieb die Hemmung bilden, damit der Mensch auf seiner Höhe sich nicht tierisch der Geschlechtsausübung hingibt. … Sie schützt vor Leidenschaft; denn sie wird in ganz natürlichem Geschehen nie Gelegenheiten zulassen, sich nur den Bruchteil eines Augenblickes zu vergessen“.

 

„Fehlt Schamempfindung, wird der Mensch vom Herrn zum Knecht gemacht, von seiner Menschenstufe weggerissen und noch unters Tier gesetzt. … Starke Scham allein verhindert die Gelegenheit zum Sturze. … Je größer die Scham, desto edler ist der Trieb, und desto höher steht geistig der Mensch. Es ist dies der beste Maßstab seines inneren geistigen Wertes! … Mit Erdrosselung oder Wegräumung des äußeren Schamgefühls werden auch gleichzeitig stets die feineren und wertvollsten seelischen Eigenschaften erstickt und damit der innere Mensch wertlos gemacht“[9].

 

ABD-RU-SCHIN weist nun vorsorglich noch darauf hin, dass ein über das Schamgefühl Hinweggehen aufgrund der Lüge des Fortschritts die Sache nicht besser macht. Lediglich handelt es sich da um eine Verschleierung der trotzdem existierenden Wahrheit. Als einen solchen Deckmantel bezeichnet er den Sport, die Hygiene, die Mode, die Kindererziehung und andere vielfältige Vorwände, unter denen das Schamgefühl außer Acht gelassen wird. Denn „natürlich“ zu leben, bedeutet nicht, „halbnackt herumzulaufen oder in außergewöhnlichen Kleidungen barfuss einherzuwandeln. Natürlich sein heißt, sorgsam achten auf die inneren Empfindungen und sich den Mahnungen derselben nicht gewaltsam entziehen“[10].

 

Es soll hier noch aus einem anderen Zusammenhang Bezug auf Sexualisierung[11] im Rahmen der Kindererziehung bzw. von Familienstrukturen genommen werden. Denn neben dem, dass es real Inzest[12] in Familien gibt, so ist noch viel häufiger der Ansatz dazu vorhanden im Sinne eines inzestuösen Klimas, welches in vielen Familien herrscht – und dies eventuell unter dem Deckmantel der allgemein menschlichen Eltern-Kind-Liebesbeziehung. Um jeglichem Missverständnis vorzubeugen, so muss ich sagen, dass dies in meiner >Ursprungsfamilie< (Kap. Nr. 14) glücklicherweise nicht der Fall war.

 

Dabei gehen diese latenten[13] Sexualisierungen häufig von den Eltern aus, manchmal aber auch von den Kindern, welche die geheimen Bedürfnisse ihrer Eltern verspüren. Thematisiert worden ist diese latente inzestuöse Atmosphäre durch die französische Psychoanalytikerin und Familientherapeutin MARIE-FRANCE HIRIGOYEN im Zusammenhang mit seelischer (perverser[14]) Gewalt im Alltag in dem Buch >Die Masken der Niedertracht<.

HIRIGOYEN gilt als Expertin auf dem Gebiet der Victimologie[15] und hat in verschiedener Weise die perversen Beziehungen zwischen Verbrechern und Verbrechens-Opfern untersucht.

 

Dieser latente Inzest findet nun so statt, dass es nichts juristisch Angreifbareres gibt, weil keine sichtbaren Merkmale vorhanden sind. Die ungesunde sexualisierte Atmosphäre in der Familie besteht darin, dass zweideutige Blicke stattfinden, zufällige Berührungen, sexuelle Anspielungen. Die Kinder werden nicht an ihrem Platz als Kinder belassen, sondern werden unter Umständen einbezogen als Zeugen des Sexuallebens der Eltern. Die Schranken zwischen den Generationen werden dabei nicht deutlich gezogen und nicht respektiert.

 

Der Exhibitionismus[16] der Eltern wird oft gerechtfertigt als eine Art und Weise, „modern“ zu sein. Die Kinder empfinden dies durchaus häufig zunächst als unsittlich, sind dann jedoch gezwungen, sich selbst zu verleugnen, um nicht verrückt zu werden; denn u.U. werden sie von ihren eigenen Eltern als „verklemmt“ tituliert. Letztlich findet durch all solche ungesunden sexualisierten Aspekte eine Neurotisierung[17] des Kindes statt[18].

 

Ende Juli 2016 stieß ich im Internet zufällig auf einen Artikel, der die Überschrift trägt: „Wer sein Kind im eigenen Bett schlafen lässt, spart sich später die Nachhilfe“. Dieser Titel ist m.E. regelrecht missverständlich formuliert; denn gemeint ist gerade, dass die Kinder nicht in einem eigenen Bett schlafen sollen, sondern in einem gemeinsamen großen Familienbett mit den Eltern zusammen. Solche Kinder sollen dann später angeblich einen höheren Intelligenzquotienten (= IQ) aufweisen. Dies soll insbesondere dann der Fall sein, wenn sie häufig und lange von der Mutter gestillt worden sind, wobei dieses Stillen in der Nacht im gemeinsamen Familienbett besonders präferiert wird.

 

Diese Einschätzung wird referiert in dem genannten Artikel (von GINA LOUISA METZLER) auf der Internetseite http://www.huffingtonpost.de vom 25.07.2016. Es ist dort des weiteren die Buchautorin NICOLA SCHMIDT zitiert worden, die das Buch >Artgerecht – Das andere Babybuch< geschrieben hat, wo der Vorgang mit dem gemeinsamen Familienbett als „Co-Sleeping“ bezeichnet wird, welches durchaus umstritten ist[19].

 

Die Gründe für Kritik an diesem „Co-Sleeping“ liegen aber nicht etwa in der hier von mir referierten latenten sexualisierten Atmosphäre, die in dem Familienbett herrschen könnte, sondern sie werden benannt: a) dass das Bett keine hinreichend feste Matratze hätte oder zu dicke Kissen, wodurch eine Erstickungsgefährdung für die Kleinkinder gegeben sei (wie sie für Plötzlichen Kindestod bekannt ist, den ich im Kapitel Nr. 32-C >Baby< mit spirituellen Zusammenhängen erwähnt habe).

 

Weitere Punkte, wo dann kein „Co-Sleeping“ stattfinden soll, sind: Die Eltern dürfen nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, keine Medikamente einnehmen, keine Depressionen haben oder übergewichtig sein – und sie müssen ein unproblematisches Verhältnis zu ihren Kindern haben. Sind alle diese Risikofaktoren ausgeschaltet, dann sollen Kinder im Elternbett sogar sicherer als im eigenen Zimmer schlafen[20].

 

Ich selbst möchte mir das alles gar nicht vor Augen führen; denn es dürfte allgemein bekannt sein, dass Paare gerade dann zu Sex neigen, wenn sie sich bereits im Bett in einer gewissen „kuscheligen“ Atmosphäre befinden – jedenfalls wird dies in so manchen Filmen so dargestellt. Wie ist dies dann alles mit den Kindern vereinbar? Es wäre genau der Fall, wo die Kinder unter Umständen Zeugen des Sexuallebens der Eltern werden. Und wie naheliegend sind dann eventuell auch Ansätze von Pädophilie (wie dies das Hauptthema im Kapitel Nr. 37-F2 >Eifersucht< ist)?

 

Bereits im Kapitel Nr. 37-F1 >Eifersucht< finden sich Darlegungen, die hier jedoch wegen der Brisanz auch noch einmal angesprochen werden.

In dem esoterisch-futuristischen Roman von BRIT MORF >count down 2012< erklärt nämlich ein Protagonist namens „Kenero“, der selbst einmal zu den widergöttlichen Wesen[21] gehörte, sich aber zum Göttlichen bekehrt haben soll: „Kraft, Macht und Sex sind die Hauptwerkzeuge manipulativer Kulturen und Wesen. Was du an mir wahrnimmst, sind die Mittel meiner einstigen Herrschaft. … Sexualität oder Macht sind an sich nicht schlecht, im Gegenteil, es ist immer das Beste, das höchste Potenzial, das sich für einen Missbrauch aufdrängt und ich habe das ganze Spektrum genutzt. … Sei wachsam, wenn dir bei jemandem hauptsächlich Kraft, verbunden mit starker Erotik auffallen“[22].

 

Demgegenüber wird beschrieben, wie bei einer dem Göttlichen zugehörigen Person deren Kraft, Stärke und polarisierte Ausstrahlung (hier weiblich; Anm.d.Verf.) nicht als vereinnahmende Einzelaspekte wahrgenommen werden, sondern einfach zu deren Antrieb gehören, zu deren Dynamik, und es Qualitäten sind, mittels derer sich diese Persönlichkeit selbst ausdrückt und einbringt. Macht ist bei dieser Person nicht als Zweck sichtbar, sondern liegt in ihrem Sein[23].

 

Am 26.03.2014 habe ich das Kapitel Nr. 37-F >Eifersucht< in zwei Unter-Teile gegliedert, nachdem ich es um den Teil 37-F(2) (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/2001668/37-F-2-Eifersucht-205-b-) erweitert habe mit einer Abhandlung über Pädophilie aus Anlass des Falles von Sebastian Edathy (einem deutschen Ex-Politiker) – und möchte an dieser Stelle auf dieses Kapitel hinweisen.

 

13. September 1996 (H): Ich träumte von der britischen (oder US-amerikanischen?) berühmten Schauspielerin Deborah Kerr, was ich in Verbindung brachte mit der Bedeutung ihres Vornamens, der aus dem Hebräischen übersetzt „Biene“ heißen soll[24]. Das Symbol der Biene spielte auch in dem Traum vom 15.03.1999(H) (in Teil 45-G) eine Rolle, wo nähere Ausführungen zu „Biene“ sind. Und berühmter und geistig relevanter als die Schauspielerin ist ihre Namensgeberin aus dem Alten Testament („Das Buch der Richter“, Kapitel 4 und 5), die Prophetin und Richterin Debora(h)[25].

 

Über die Richterin Debora(h) ist aus seherischer Offenbarung von ANITA WOLF in Romanform deren Lebensgeschichte dargelegt unter dem Titel >Das Richteramt<. In Deborah war vermutlich die Seraph-Wesenheit von Helia verkörpert, wie man nach verschiedenen Darlegungen bei ANITA WOLF schlussfolgern muss[26].

 

Durch weitere Vermutungen von mir müsste diese Seraph-Wesenheit Helia heutzutage erneut inkarniert sein in der >Prophetin Gabriele<, was diese jedoch selbst von sich nicht aussagt, was aber durchaus trotzdem denkbar wäre. Die >Prophetin Gabriele< ist der jetzt inkarnierte Seraph der göttlichen Weisheit. Näheres über die mögliche Identität zwischen Deborah, Helia und der >Prophetin Gabriele< ist dargelegt in dem dortigen Kapitel Nr. 47-A.

 

Debora(h) wird auch erwähnt bei HURTAK im Zusammenhang mit dem zukünftigen „Sieg“ des Höchsten Gottes JHWH, der mit Seinen Lichtlegionen die göttliche Allmacht[27] über die negativen Sternsysteme wieder herstellen wird. Und dann wird der „Siegesgesang“ von Debora gesungen werden von Tausenden von Lichtwesen[28]. Neben der Personifikation von Deborah bezüglich dieses „Siegesgesanges“ wird vermutlich übergreifend der Sieg der göttlichen Weisheit gemeint sein (Anm.d.Verf.).

 

20. September 1996 (H): Hier wohnte ich real in einer sehr kleinen Wohnung mit 34 qm (einschließlich! eines großen Balkons, was eine absurde Verteilung des Raumes war) in Berlin-Charlottenburg. Und im Traum verwandelte sich diese Wohnung plötzlich in den Innenraum eines großen Schiffes, hell, gut und geräumig ausgestattet.

Zur Deutung in Bezug auf das Schiff verweise ich auf den Traum vom 08.04.1997(H) in Teil 45-E >Seelenwachstum<.

 

04. Januar 1997 (H): Zunächst war ich im Traum an-wesend wie in einer Art Wasser, dort lebend, wirkend in Wellenbewegungen. Nicht materiell fassbar und beschreibbar. Dann schloss sich eine Sequenz an – nun nicht mehr im Wasser, sondern wie in der realen irdischen Welt, wo meine Mutter und auch meine Schwester bei mir waren und wir irgendwelche Missstimmigkeiten hatten.

 

Nun trat eine ganz kleine Ente in Erscheinung, welche genau die Größe und das Aussehen hatte, wie eine kleine Marzipan-Ente, die ich zu der Zeit aufbewahrt hatte und die ich immer zu Ostern herausholte, weil sie besonders hübsch und rührend aussah. Die Ente hatte nur eine Größe von circa zwei Zentimetern. Die Ente im Traum nun aber war – trotz der Winzigkeit – lebendig und sie zog eine eigenartige Bahn entlang in einer Art Gerüst, bis sie dann davon abweichen wollte, meine Schwester sie aber auffing.

 

Nach LENZ ist die Ente auf dem Wasser von großer Anmut, am Lande aber unbeholfen. „So wird sie zum Sinnbild für die Fähigkeit, in der schwankenden Welt der Empfindungen und Gefühle sich mit Sicherheit und Anmut zu bewegen, also die Seelenwelt (= Astralwelt) zu meistern“[29]. Die Gefühlsseele hat eine instinktive Sicherheit gewonnen, die Wogen der Tiefe zu befahren und kann nicht mehr „versinken“ oder „untergehen“[30].

 

In dem Traum jedoch befand sich die Ente nun nicht im Wasser, sondern auf einem Gerüst, was noch einmal komplizierter ist, als dass sie sich auf dem Land hätte bewegen müssen und so konnte die Ente hier auch nicht mehr die Bahn halten. Ich bezog den Traum damals auf die immer existierenden und sich wiederholt aktualisierenden Probleme mit meiner Mutter (siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<), wo ich gefühlsmäßig einer entsprechenden Situation ausgesetzt war. Zeitweise konnte ich die Situation meistern, brach aber immer wieder durch die penetrante Unnachgiebigkeit meiner Mutter in meiner Seelensicherheit ein.

 

Zu der ersten Traumsequenz las ich übrigens zufällig zwei Tage später bei STEINER: „Diese Mondmenschen bewegten sich im Urmeer schwebend-schwimmend daher; sie waren veranlagt zu diesem Herumschwimmen“[31].

Mit den Mondmenschen ist der frühere planetarische Zustand der Erde[32] angesprochen. Die damalige Atmosphäre der Mond-Erde war nicht eine dünne, luftige Atmosphäre wie auf unserer heutigen Erd-Erde, sondern die Hülle war wesentlich dichter, u.z. dichter als Wasser. In diesem dickflüssigen Element der Wasserluft bewegte sich der Mond-Tier-Mensch vor- und rückwärts, auf und ab[33].

 

Über geistige Dimensionen des Wassers finden sich auch Darlegungen in Verbindung mit Delphinen, welche die Geist-Seelen der Menschen in diesem Hyperraum begleiten im Kap. Nr. 15-M >Kosmische Phänomene<. Sie navigieren den Menschen durch die inneren Räume des Unterbewussten, wie sich diese insbesondere in seinen Träumen darstellen. Denn im Traumzustand macht sich am ehesten ein spiritueller „Quantensprung“ bemerkbar.

 

Fortsetzung folgt im Teil E zum Kapitel Nr. 44 >Seelenwachstum<.

 



[1] JAN van RIJCKENBORGH/Demaskierung/S.109f.

[2] JAN van RIJCKENBORGH/Demaskierung/S.63

[3] Wiedergeburt: FN bei 4-A >Asketische Versuche<.

[4] ABD-RU-SCHIN (Pseudonym von Oskar E. Bernhardt)/Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft/S.389

[5] Wesenhaftes: siehe Text im Kapitel 37-F >Eifersucht< zu den Darlegungen über „Mutterschaft“.

[6] ABD-RU-SCHIN/S.384

[7] ABD-RU-SCHIN/S.385

[8] ABD-RU-SCHIN/S.386ff.

[9] ABD-RU-SCHIN/S.388f.

[10] ABD-RU-SCHIN/S.389

[11] Sexualisierung: Überbetonung der Sexualität in bestimmten Bereichen des Lebens oder der Gesellschaft (D/F/S.665).

[12] Inzest: Geschlechtsverkehr zwischen Blutsverwandten (HERMANN/Rechtschreibung/S.511).

[13] Latenz: FN im Kap. Nr. 3-B >Jungfrau Sophia<.

[14] pervers: FN im Kap. Nr. 30-C >Erdgebundene Seele<.

[15] Victimologie: Teilgebiet der Kriminologie, das die Beziehung zwischen Verbrecher und Verbrechensopfer untersucht (D/F/S.762).

[16] Exhibitionismus: FN im Kap. 2-B >Erleuchtung<.

[17] neurotisch: FN im Kap. Nr. 13-F >Aurisches Wesen<.

[18] HIRIGOYEN/Die Masken der Niedertracht/S.66f.

[19] NICOLA SCHMIDT: >Artgerecht – Das andere Babybuch<.

[20] http://www.huffingtonpst.de Titel: „Wer sein Kind im eigenen Bett schlafen lässt, spart sich später die Nachhilfe“ von GINA LOUISA METZLER vom 25.07.2016.

[21] widergöttliche Wesenheiten: hauptsächlich Luzifer und Ahriman; siehe FN im Kap. Nr. 6-B >Stigmata<.

[22] MORF/S.259f.

[23] MORF/S.260

[24] Reclams Namenbuch/S.65

[25] Debora(h): Prophetin und Richterin des Alten Testaments in Israel, die um 100 vor Chr. gelebt haben soll (NGL/Bd.I/S.172). Siehe auch Text im Kap. Nr. 47-A >Prophetin Gabriele<.

[26] WOLF/Das Richteramt/S.131+137

[27] Über die >Allmacht Gottes< habe ich dann später im Sept.2014 das eigenständige Kapitel Nr. 69 verfasst.

[28] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.557

[29] LENZ/S.261

[30] LENZ/S.65

[31] STEINER/GA100/S.131

[32] Planetarische Zustände der Erde: FN zu „Inspiration“ im Kapitel Nr. 45-F >Seelenwachstum< und Text im Kap. 2-C >Erleuchtung<.

[33] STEINER/TB616/S.190ff.