Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (249)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Seelenwachstum (45.F) Flammenherz

…auf dem Teppich stehen

 

 

In einem anderen Traum am 11. Juli 1998 (H) war ich mit meiner Freundin Heidi unterwegs in einem örtlichen Zusammenhang, wo relativ viele Menschen waren. Heidi habe ich allerdings im Kapitel Nr. 38 >Freundschaft< nicht erwähnt, obwohl ich einige Jahre mit ihr (lange Zeit vor dem Traum) „um die Häuser“ gezogen bin, also in verschiedenen Lokalitäten verkehrte, wo man auch Männer kennen lernen konnte.

 

In dem Traum war es aber nun so, dass unter freiem Himmel an uns zwei Männer herantraten (die beide vielleicht etwas älter als wir waren) und der eine davon zeigte uns einen Briefumschlag mit der Rückseite (also der zugeklebten Seite) nach vorn; denn dieser Brief war mit einem Siegel zugeklebt, welches ein Geheimzeichen war. Der Mann fragte, ob dieser Brief an eine von uns gerichtet sein könnte.

Meine Freundin Heidi verneinte, und ich „erschrak“ überrascht, als ich dann das Zeichen sah. Aus irgendeinem Grund wusste ich, dass der Brief für mich bestimmt war – und der Mann sah mich wiederum mit einem Blick an, dass es klar war: auch er wusste dieses.

 

Ich bin mir subjektiv sicher, dass es sich bei den beiden Männern um Engelwesen gehandelt hat, die an der Örtlichkeit des Traumes unter den vielen Menschen ohne Flügel auftraten. Am 21.04.2014 habe ich Ergänzungen im Kap. Nr. 19-B >Kreuzigung und Gehenkter< vorgenommen über die verschiedenen Darlegungen, ob und inwiefern Engel Flügel aufweisen, und möchte auf das betreffende Kap. hinweisen[1].

Das Zeichen auf dem Brief war nun ein Herz, an welchem eine Flamme von unten seitlich züngelte (brannte).

 

Der Meister Hilarion[2] hat ein ganzes Werk diesem „Flammenden Herzen“ gewidmet[3], dem Flammengeist im Menschen, der ihn zu Gott führen wird – und dies war u.a. auch der Grund, weshalb ich das Zeichen sofort erkannte und auf mich bezog; denn ich habe phasenweise immer wieder in dem Werk gelesen.

 

Ein Brief bedeutet als Symbol wiederum, dass man eine Belehrung oder eine Nachricht aus der geistigen Welt erhält[4]. Die Form und Gestaltung eines Briefes tritt übrigens auf, wenn ein Quadrat (oder Rechteck) gezeichnet wird und dahinein von oben ein nach unten spitz zulaufendes Dreieck. Dies charakterisiert die Rückseite eines Briefes, wo er mit dem Dreieck zugeklebt wird. Diese Gestaltung des Briefes soll nun ein Symbol dafür sein, dass das göttliche Selbstbewusstsein zur Form heruntersteigen (angezeigt durch das Dreieck mit der Spitze nach unten) und die menschliche Form (repräsentiert durch das Quadrat) durchgeistigen muss[5].

 

Tatsächlich übergab mir der Mann dann auch den Brief, den ich jedoch eigenartigerweise im Traum nicht sofort öffnete. Obwohl der Brief äußerlich rechteckig war, war er plastisch, innerlich gefüllt, u.z. fühlte es sich von außen so an, als ob eine Art Rolle drinnen wäre. Wie schon der Begriff „Rolle“ in seiner Doppelbedeutung aussagt, würde ich diese Rolle deuten, dass mir dadurch eine bestimmte Aufgabe zugeteilt würde. Mir wurde dadurch die Botschaft gegeben, dass ich eine bestimmte Funktion einnehmen sollte.

 

In der Nacht des 23. August 1998 (H) hatte ich im Traum am gesamten Körper einschließlich im Gesicht hunderte von roten kleinen Punkten, die allerdings symmetrisch angeordnet waren. Meine Schwester, die anscheinend dabei war, hatte ebenfalls diese roten Punkte. Zur Deutung dieses Traumes vergleiche den Traum vom 13.03.1999(H) in Teil 45-G (bezüglich der Röteln; siehe dortige Fußnote). Über die Bedeutung der Schwester siehe in diesem Kapitel in Teil 45-K (bei den Frauen mit goldgelben Kleidern; Traum vom Zeitpunkt 37-II).

 

Ein Traum am 05. Oktober 1998 (H) „spielte“ in einer recht düsteren, fast nächtlichen Atmosphäre. Dabei trug ich einen nicht sehr großen Teppich (vielleicht 60 cm x 1,00 Meter gross) aufgerollt über meiner Schulter nach Indien. Der Teppich enthielt goldfarbene Musterungen in sich, die wie eine Art mehrerer Siegel waren. Mein Weg nach Indien führte durch diese gewisse Finsternis mit schwarzer Erde und es begegneten mir auch ganz einzelne Menschen, welche recht dunkle Hautfarbe hatten, die aber nicht Afrikaner waren.

 

Der Weg war nicht gegenständlich, sondern ich bewältigte ihn irgendwie unsichtbar, d.h. meine Füße berührten auch nicht richtig den Erdboden. In Indien kam es dann zu einzelnen Kontakten mit deutschen und britischen Menschen, die dort lebten, wodurch mir das Gefühl der Fremdheit etwas erleichtert wurde. Was konkret mit dem Teppich geschah, weiß ich nicht mehr, weil ich dann aufgewacht bin.

 

Der Teppich ist nun das Symbol für das Viereck (das Rechteck) oder bei gleichen Seitenlängen für das Quadrat. Prinzipiell ist das Quadrat das Symbol für den vierfachen Menschen, für die menschliche Form[6] oder auch das Symbol für die Potentialität der Materie[7]. Über die viergliedrige Wesenheit des Menschen finden sich Darlegungen im Kapitel 21-D >Homo Coelestis<.

 

„Auf dem Teppich stehen“ (was hier in dem Traum nicht der Fall war) bedeutet wiederum, dass der Aspirant durch Glauben, Verlangen und Streben neue magnetische Kräfte im Atemfeld entwickelt[8]. Das hier zugrundeliegende magische Viereck ist dann dasjenige des geadelten Selbsturteils, welches aus den vier Ansichten der reinen Kräfte der Vernunft, des Willens, des Gefühls und der Handlung besteht[9]. Nach der gnostischen Lehre der Rosenkreuzer ist es auch die Heilslehre von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) als Lebensbasis[10].

 

Die goldfarbenen Muster in dem Teppich, dessen sonstige Farbe mir nicht völlig bewusst war (eventuell war sie aber dunkelblau), symbolisieren ganz entscheidend göttlich-geistige Weisheit, auch als transfiguriertes Denken oder neues Bewusstsein benannt. Symbole in Gold bedeuten immer geistige Attribute, geistige Kräfte oder geistige Aktivität. Gold ist verdichtetes Sonnenlicht[11]. Nach DOWLING ist Gold generell Symbol des Adels[12].

 

Bei VYVAMUS wird die Farbe Gold als der „perfekte Integrator“ bezeichnet, der die Akzeptanz der Seelenebene und der Ganzheitlichkeit in allen Sphären betont. „Gold hilft die Mitschöpferebene[13] zu integrieren. … Es verbindet durch Sanat Kumara[14] bzw. die planetarische Brücke unmittelbar mit Helios, der Bewusstseinsebene des solaren Logos[15]. Gold hilft durch einen Dekristallisationsprozess eine größere Herzstrahlung zu entwickeln. … Es steht im Zusammenhang mit der ´königlichen Würde` und der Annahme seiner eigenen Macht, dadurch dass man seiner wahren Identität Ausdruck verleiht. … Es bringt häufig eine Kreativität von erhöhter Integrationskraft hervor“[16].

 

Indien nun steht für das Stadium der Entwicklung, wo ohne Ausbildung eines Ich die indische Seele ein Schauplatz war für das Hineinwirken von Wesenheiten höherer Hierarchien (der verschiedenen Engelstufen), die mittels des Atma[17] den Ätherleib beeinflussten. Es spielte sich eine übermenschliche Arbeit ab: Ein Arbeiten höherer Wesenheiten innerhalb des Ätherleibes des alten (früheren) Inders. Diese seelisch-geistige Arbeit muss in einer Entsprechung der Aspirant (Geistesschüler) heutzutage selbst leisten[18].

 

Indien ist Symbol für die menschliche Seele, die sowohl hinausblicken kann in die äußere sinnliche Welt als auch hineinschauen kann in sich selbst, um das Geistige zu finden. Somit ist Indien Symbol für die Einheit des Geistes in der Außen- und Innenwelt, in einem Miteinander in ihrem gegenseitigen Durchdrungensein[19].

 

Trotzdem ist die Lebensweise der Inder für den Europäer nicht das Richtige[20].

STEINER[21] betont, dass für die meisten Europäer der Yogaweg zu Illusionen und seelischer Zerstörung führen könne; denn die östliche und die abendländische Natur sind viel stärker unterschiedlich, als dies überhaupt erkannt wird. Das Gehirn, das Herz und die Phantasie eines Orientalen wirken ganz anders als die Organe des Abendländers (wobei es immer einzelne Ausnahme-Menschen geben kann). Was man einem Menschen zumuten kann, der unter östlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, darf man einem Abendländer nie ohne weiteres zumuten.

 

Dass auch für einen Europäer der orientalische Geistesweg möglich ist, dafür sind von der Europäerin (Britin) IRINA TWEEDY die authentischen Schilderungen über Erfahrungen mit ihrem indischen Guru (in der Tradition des mystischen Sufismus) in ihrem Buch >Der Weg durchs Feuer<[22] erbracht worden.

Gleichzeitig treffen aber die Aussagen von STEINER selbst da zu, insofern sich IRINA TWEEDY den bewussten Manipulationen und Demütigungen ihres Gurus in einem solchen Maße ausgesetzt hat (und darunter auch sehr gelitten hat), dass dies einem normalen und gesunden Empfinden eines Europäers befremdlich erscheinen muss (siehe auch im Kapitel Nr. 48-B >Okkulter Gehorsam< über die Manipulationen des Haidakhan Baba).

 

STEINERs Aussagen decken sich auch durchaus mit denen vom TIBETER. Der TIBETER[23], der selbst Orientale ist (und ein Eingeweihter höheren Grades), weist außerdem auf folgendes hin: „Ein orientalischer Körpertyp hat eine gewisse Anzahl von Fähigkeiten, und ein abendländischer Körper weist andere und – wenn ich so sagen darf – ebenso gute Eignungen auf. Ich möchte diesen Punkt klarstellen, da der Westländer dazu neigt, den Orientalen nachzuäffen und versucht, seine Schwingungen gewaltsam auf dieselbe Tonhöhe zu bringen wie die des Orientalen. Diese Neigung verursacht den inneren Lehrern hin und wieder Besorgnis und führt gelegentlich zu Störungen in den Trägern[24]“.

 

Die indische Yoga-Kultur ist in gewisser Weise ein atavistisches[25] Zurückgehen auf frühere Entwicklungsstufen der Menschheit, indem z.B. immer Atemübungen ein zentraler Bestandteil des Yoga sind. Jedoch hat sich die Atmosphäre heutzutage so sehr verändert, dass die Seele der Luft von vor 3000 Jahren heutzutage nicht mehr vorhanden ist. Damals atmete der Mensch noch Seele, jetzt atmet er jedoch bloß noch Luft.

 

Durch das Yoga-Atmen können zwar die geistigen Wesenheiten elementarer Natur in den Yogi eindringen, aber dasjenige, was in der normalen Atmung vor 3000 Jahren erlangbar war, das kann nicht auf künstliche Weise zurückgebracht werden. Die Orientalen glauben dies zwar, unterliegen aber nach Ansicht von STEINER[26] diesbezüglich einem völligen Irrtum.

Andererseits schildert STEINER selbst in seiner >Anweisung für eine esoterische Schulung<[27] gewisse Atemübungen, die allerdings mit denkenden Vorgängen auf bestimmte Inhalte ausgerichtet verknüpft werden.

 

Und auch in der von >Jesus, dem Christus Gottes< Selbst über die >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) vermittelten aktuellen geistigen Schulung spielt das Atmen eine fortgesetzte Rolle, wo der Atem von einem zum nächsten der sieben Bewusstseinszentren innerhalb eines geistigen Kreislaufes mit der inneren Vorstellungskraft begleitet wird[28]. Des weiteren gibt es noch eine spezielle Übung, wo im Herzzentrum das Wort „Christus“ in Gedanken aufgenommen werden soll und dann mit der Silbe „Chris...“ eingeatmet wird und mit der Silbe „tus...“ ausgeatmet wird[29].

 

Eine bedeutsame Folge von vernünftiger, rhythmischer Atmung aufgrund von Atemübungen ist nämlich der Zugang zur Inspiration[30]. Durch Atemübungen wird die Atmung mental[31]. Das Ideal geistiger Schulung ist allerdings nach STEINER[32], dass durch den physischen Körper selbst gar keine Übungen gemacht werden, auch keine Atemübungen, sondern dass alles, was mit dem physischen Körper zu geschehen hat, sich nur als Folge rein geistiger Intuitionsübungen einstellt[33].

 

Auch hier ergänzen Darlegungen vom TIBETER die Aussagen von STEINER. Die orientalische Wissenschaft des Atems, die das Heilige Wort OM[34] zum Mittelpunkt hat, wird von verschiedenen orientalen Geisteslehrern in den Westen getragen, worin viele Gefahren liegen. Dies begründet sich darin, dass der Orientale, wenn er erst bis zur 3. Einweihung gelangt ist, kein wirkliches Verständnis für den Westländer oder für dessen Mechanismus und Ausrüstung besitzt, die sich aufgrund von Zivilisation und Lebensweise erheblich von seiner eigenen unterscheidet. Im Orient besteht nämlich für einen Guru die schwierige Aufgabe darin, aus negativ polarisierten[35] Leuten positive zu machen, demgegenüber die westlichen Rassen im großen und ganzen positiv eingestellt[36] sind und von daher keine Schulung benötigen, wie sie dem Orientalen mit Recht erteilt wird.

 

Denn im Osten ist der Willensfaktor nicht hinreichend vorhanden. „Dem Orientalen, besonders dem Bewohner Indiens, fehlt es an Willen, an dynamischer Triebkraft und der Fähigkeit, jenen inneren Druck auf sich selbst auszuüben, der bestimmte Resultate hervorruft. Eben deshalb kann er sich der modernen Zivilisation so schwer anpassen, deshalb macht das indische Volk so geringe Fortschritte auf dem Gebiet kommunaler und nationaler Ordnung, und deshalb bleibt es so weit hinter der Zeit zurück, soweit moderne, zivilisierte Lebenshaltung in Frage kommt“[37]. Erst später werden auch im Orient bestimmte Entwicklungen vollzogen werden, wie sie bereits jetzt in der Arischen (Wurzel-)Rasse[38] stattfinden.

 

Bereits am Tag nach diesem Traum vom 05. Oktober 1998 (H) machte ich mir Gedanken, was es bedeuten könnte, dass ich diesen goldgemusterten Teppich nach Indien trug. Da fiel es mir urplötzlich ein – wie ein Blitz aus heiterem Himmel – dass ich am Tag vor dem Traum nachmittags (es war Sonntag) ganz kurz in einen Spielfilm hineingeschaut hatte, den ich dann aber wieder wegschaltete. Er hieß >Kali Yug II: Aufruhr in Indien<. Die Inhaltsangabe nach der Fernsehzeitung lautete: „Indien 1880. Anhänger der radikalen Kali-Yug-Sekte versuchen, einen Aufstand in der Kronkolonie zu provozieren“. Ich hatte diesen Film beim Notieren des Traumes vollkommen vergessen gehabt.

 

Erst am Tag darauf fiel mir ein, dass ich bei einer Szene in dem Film geistige Gedanken hatte, nämlich, dass doch alle anderen Religionen nicht wirklich dass Christus-Prinzip kennen; mit der Ausnahme, dass durch Mahatma Gandhis Prinzip der >Gewaltlosigkeit< (Kap. 36-A) doch ein entscheidender Aspekt davon (Friedfertigkeit[39]) verkörpert wird. Und allerdings auch der Achtfache Pfad des Gautama Buddha entscheidende weitere Aspekte davon aufweist. Jedoch ist das Christus-Prinzip letztlich doch noch etwas anderes: dass nämlich durch die Wesenheit des Christus als viertem makrokosmischen Prinzip[40] eine neue mystische Kraft in den Menschen als Potential einziehen kann. Zum 4. makrokosmischen Prinzip siehe im Kap. 44-i >Jesus, der Christus Gottes<.

 

Fortsetzung folgt im Teil G zum Kapitel Nr. 45 >Seelenwachstum<.

 



[2] Hilarion: FN zu „Apostel Paulus“ bei 3-A >Jungfrau Sophia< und Text bei 15-A >Kosmische Phänomene<.

[3] HILARION/Bücher des Flammenden Herzens

[4] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.92

[5] KREBS/Weisheit vom Orient/S.167

[6] KREBS/Weisheit vom Orient/S.221

[7] TIBETER/Kosmisches Feuer/S.280

[8] JAN van RIJCKENBORGH/Das Nuctemeron des Apollonius von Tyana/S.78

[9] JAN van RIJCKENBORGH/Nuctemeron/S.55

[10] JAN van RIJCKENBORGH/Das Mysterium von Leben und Tod

[11] STEINER/GA93a/S.207

[12] DOWLING/Das Wassermann-Evangelium (Von Jesus dem Christus)/S.36

[13] Mitschöpferebene: New-Age-Bezeichnung für die Menschheit, die ein Teil des Schöpfers ist (VYVAMUS/S.109).

[14] Sanat Kumara: FN zu „Gautama Buddha“ bei 27-i >Spirituelle Gemeinschaft<.

[15] Solarer Logos: siehe Text im Kapitel 40-F >Meditation< und FN zu „Galaktischer Logos“ im Kap. Nr. 4-B >Asketische Versuche<.

[16] VYVAMUS/S.12

[17] Atma: FN bei „Inspiration“ hier in Teil 45-F.

[18] Nach: STEINER/GA126/S.51ff.

[19] STEINER/TB624/S.109

[20] STEINER/GA93a/S.115f.

[21] STEINER/Wege der Übung/S.10ff.

[22] TWEEDY/Der Weg durchs Feuer (Tagebuch einer spirituellen Schulung durch einen Sufi-Meister)

[23] TIBETER/Okkulte Meditation/S.60

[24] Mit den Trägern sind die Wesensglieder des Menschen gemeint, worunter der physische Körper, der Ätherkörper, der Astralkörper und das Ich verstanden werden (Anm.d.Verf.). Eine andere Aufgliederung ist im Text des Kapitels 21-D >Homo Coelestis< erwähnt unter dem Stichwort „Vierkörpersystem“.

[25] atavistisch: FN bei 24-H >Ashram<.

[26] STEINER/Wege der Übung/S.63ff.

[27] STEINER/GA245/S.35ff.

[28] Siehe dazu ansatzweise die „Lichtmeditation“ im Kapitel 40-C+D >Meditation<.

[29] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.206

[30] Inspiration ist die Fähigkeit, aus höheren Quellen schöpfen zu können, aus denen reine Wahrheit oder symbolische Wahrheit entspringt. Die Entwicklung dazu wird nur jenen zuteil, die durch ihre physische Ausrüstung, durch die Reinheit ihres Lebens, durch die Aufrichtigkeit ihrer Absicht, durch ihre Hingabe an die Menschheit und das Karma des Dienstes dazu geadelt sind. Diese Menschen „… können an Gedankenströmungen herankommen, die von jener großen Gruppe kontemplativer Wesen, die man Nirmanakayas nennt, in Bewegung gesetzt worden sind, oder sie fangen jene bestimmten, spezialisierten Gedankenströme auf, die von einem aus der großen Lehrergruppe herrühren. Da ihre Gehirne aufnahmefähige Übermittler sind, vermögen sie jene Gedanken, mit denen sie in Berührung kamen, auf dem Papier auszudrücken“ (TIBETER/Weiße Magie/S.198). Die Inspiration steht auch in Verbindung mit der „okkulten Schrift“, über die Darlegungen im Text des Kapitels 22-B >Flugträume< erfolgt sind. Inspiration ist nach der Imagination (FN bei 7-F >Tyrannei<) und der Intuition (FN bei 14-A >Ursprungsfamilie<) die dritte geistige Kraft, die durch >Meditation< (Kap. 40) freigesetzt wird. Erst mittels der Inspiration ist es möglich, Erkenntnisse über Erlebnisse zu erlangen, welche vor der Zeit der jetzigen Erde liegen, Erlebnisse, welche mit früheren planetarischen Zuständen unserer Erde (siehe Text im Kapitel 2-C >Erleuchtung< und speziell über den Jupiterzustand im Kapitel 15-G+J >Kosmische Phänomene<) verknüpft sind (STEINER/GA152/S.10-30). Im Kapitel 2-C >Erleuchtung< finden sich auch Hinweise, durch welche Art der >Meditation< Inspiration ermöglicht werden kann. - Das Wahrnehmungsorgan für die übersinnliche Fähigkeit der Inspiration wird aus der Seelenkraft des Wollens gebildet. Dadurch erlangt der Schüler Zugang zur Atma-Ebene, der Ebene des reinen Geistes. Vorbereitende Prozesse dazu stellen die Entwicklung von Mut, Unerschrockenheit und Geistesgegenwart im täglichen Leben dar (LIEVEGOED/Der Mensch an der Schwelle/S.77).

[31] mental:= die Mentalebene (oder den Mentalplan = Mentalwelt) betreffend; siehe spätere FN hier im Kapitel 45-G.

[32] STEINER/GA13/S.372

[33] Intuition: FN bei 14-A >Ursprungsfamilie<.

[34] OM: siehe auch die FN und den Text im Kap. 40-G >Meditation<.

[35] „negativ polarisiert“ im Sinne von passiv empfangend (Anm.d.Verf.).

[36] „positiv polarisiert“ im Sinne von aktiv wirkend (Anm.d.Verf.)

[37] TIBETER/Verblendung/S.276

[38] Arische (Wurzel-)Rasse: Hiermit ist ein esoterischer Tatbestand und keinesfalls ein von den Nationalsozialisten damals okkupierter und ideologisch zweckentfremdeter Tatbestand gemeint. Arische Rasse ist die offizielle theosophische Bezeichnung für die 5. Wurzelrasse der gesamten Menschheit nach der Atlantischen (der vierten) Wurzelrasse und der noch weiter zurückliegenden Lemurischen Rasse. Entsprechend ist auch der historische Zeitraum als Arischer Zeitraum benannt, welcher ungefähr vom Jahre 7.000 vor Chr. bis zum Jahre 8.000 nach Chr. andauert. Dieser Zeitraum untergliedert sich wiederum in sieben nachatlantische Kulturepochen (STEINER/GA15/S.43). Die fünfte Wurzelrasse wird der Mensch durch das, was man das Böse nennt, zugrunde richten (STEINER/GA93a/S.229).

Über unsere jetzige Arische Wurzelrasse die aus einer zeitlichen Abfolge von sieben „Kulturepochen“ besteht, habe ich als Teil II von „Zeiträume der Erdenentwicklung“ ein extra Essay gefertigt und veröffentlicht unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen.

[39] Friedfertigkeit gemäß der Bergpredigt: „Selig sind die Friedfertigen…“. (zur Bergpredigt siehe die FN im Kap. 1-G >Einweihung<).

[40] Über die „Makrokosmischen Prinzipien“ habe ich ein extra Essay gefertigt, wo der Christus als das vierte Makrokosmische Prinzip den Repräsentanten des gesamten Weltalls darstellt. Dieses Exposé ist eines von weiteren 26 Essays über diverse exoterische Themen, die ich veröffentlicht habe unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com.