Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (250)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Seelenwachstum (45.G) Inkarnation

jedem Menschen „sein“ Tag…

 

 

Im letzten Absatz des Kapitels Nr. 45-F ist ausgesagt, dass das Christus-Prinzip noch etwas anderes darstellt als alle Bemühungen des Achtfachen Pfades gemäß Gautama Buddha oder als das Prinzip der >Gewaltlosigkeit< (Kap. Nr. 36) gemäß Mahatma Gandhi.

 

So kommt in den großen klassischen Filmen der abendländischen Kultur, aber auch sogar in eher „primitiven“ Westernfilmen[1] dieser Christus-Impuls mehr oder weniger deutlich oder latent zum Ausdruck. Es geht letztlich immer darum, dass die heldische Person im Sinne von >Jesus, dem Christus Gottes< handelt, nämlich sich selbst überwindet und demjenigen, der ihr in irgendeiner Form geschadet hat, vergibt (zum Vergeben siehe Text im Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot<).

 

Dies betraf in dem Film >Kali Yug< auch eine indische Frau, die aus Liebe zu einem Engländer (gespielt von dem deutschen oder schweizerischen Schauspieler Paul Hubschmidt, der schon lange verstorben ist) lernen wollte, gemäß dem Christus-Prinzip zu handeln, weil sie von dem Engländer beeindruckt war. Jedoch fiel sie kurz nach dieser Absichtserklärung durch eine Kränkung zurück in die ihr vertraute Form der Rache gemäß der angebeteten Göttin Kali. In der Esoterik ist das Kali-Yuga[2] das finstere Zeitalter, in dem die Menschheit immer noch gefangen ist.

 

Nun wurde mir der Zusammenhang zwischen dem Film und meinem Traum vollkommen bewusst, und heutzutage würde ich noch die Deutung hinzufügen, dass mir damals bereits meine Aufgabe angedeutet wurde, die ich dann in den expliziten Darlegungen von mir[3] über >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) ausgeführt habe. Hier habe ich aufgeschlüsselt, dass der Christus Gottes der trinitarischen abendländischen Religion nicht identisch ist mit einem Christus als fünftem Einweihungsgrad und der Identifikation des Lord Maitreya als physisch inkarniertem Christus.

 

Dies auch in dem Sinne, wie es von STEINER ausgesprochen wurde: „Man kann den Christus auch bei den anderen Nationen finden, aber man muss ihn studieren mit den Mitteln, die von dem Christus selber fließen. ... Man kann nicht mit orientalischen Namen den Christus begreifen[4]. Will man von orientalischer Seite aus trotzdem den Christus dem Abendland aufoktroyieren (also aufdrängen), würde das Abendland gezwungen sein, den Okzident nach dem Orient zu bringen.

 

Tatsächlich ist dieses Aufnötigen des Lord Maitreya sowohl vom TIBETER als auch von CREME und vermutlich noch von anderen Autoren geschehen und so habe ich mich aufgerufen gefühlt, gewisse Aspekte des Christus als Ewigen SOHN der göttlichen Trinität darzulegen, welcher kein Eingeweihter der planetarischen Hierarchie ist, sondern das einstmals in Jesus von Nazareth inkarnierte WORT des höchsten universellen Logos der UR-Zentralsonne des gesamten Universums.

 

Dies sollte nun m.E. der Traum bedeuten, nämlich dass ich christliche Wahrheit der orientalischen Esoterik eingliedern würde, wie ich dies auch im Kapitel Nr. 1-E >Einleitung< als mein Vorhaben angesprochen habe, dass ich eine Synopse (oder Synthese) von orientalischer und abendländischer Esoterik verfassen wollte.

 

Am 13. März 1999 (H) bescheinigte mir ein Arzt im Traum (nach einer Untersuchung), ich hätte eine leichte Form von Röteln und man wollte mich wohl behandeln. Unter den Röteln ist hier nach mystischer Deutung nicht die bekannte Kinderkrankheit[5] zu verstehen, sondern ein Zeichen für den Beginn echter geistiger Verwandlung. Die Rötung im Gesicht ist der Höhepunkt der Morgenröte, das Ende aller Finsternis und die Vertreibung der Nacht. Die Gesichtsröte ist auch ein Zeichen für die solare himmlische Sophia[6] (siehe Kapitel Nr. 3 >Jungfrau Sophia<). In der Alchemie ist Rot die Farbe der Vollkommenheit oder des alchimistischen Goldes[7] (siehe auch im Kapitel 11-B >Dämonen< zur geistigen Auslegung der Farbe Rot und in Verbindung mit der weißen Farbe).

 

Im Traum hatte ich mir im Anschluss an die ärztliche Diagnose Tomaten gekauft, aß diese dann aber doch nicht, weil ich Bedenken hatte, dass diese meine Röteln (wegen der roten Farbe!) verschlimmern könnten (was natürlich eine naive Vorstellung war). So stellen sich geistige Dinge in trivial erscheinenden Bildern und oft in entgegengesetzter (oder verzerrter) Richtung zu der physisch-materiellen Bedeutung dar; denn auch die Früchte der Tomaten bedeuteten eine Gabe des Geistes, ja eine gewisse Verheißung[8].

Neun Jahre später, am 12.09.2008(H) hatte ich dann auch tatsächlich in einem Traum ein insgesamt besonders stark gerötetes Gesicht, was zu diesem späteren Zeitpunkt hier in Teil 45-i ausgeführt ist.

 

Am 15. März 1999 (H) glitt nach einer grausamen Vorführung von Kreuzigungsbildern in einem Traum (siehe im Kapitel 49-B >Grausamkeiten<) diese Vorführung über in eine Sequenz, indem mir lauter Pflanzen vor Augen geführt wurden, u.z. in der Art wie kleine Hyazinthen-Köpfe mit deren spezifischer Art von Herausknospung der Blüten aus dem Inneren und gestuft aufeinander aufbauend, wie auch Tannenzapfen sind. Über dieser Vorführung schwebte dann eine unausgesprochene, aber doch gedanklich vorhandene Erklärung: „Dies sind alles Keime der guten Menschen und diese sind schon jetzt in der Überzahl in der Menschheit, so dass der Sieg unausweichlich ist“. Die Aussage geschah auch noch innerhalb des Traumes, während ich aber zugleich in einem gewissen bewussten und halb wachen Zustand war.

 

Es bildete sich anschließend in meinem physischen Körper ein Impuls, dass ich mich auf meine linke Seite drehen musste und während ich dadurch fast ganz wach wurde, geschah es, dass ich in diesem Zustand wie real von meinem Hals (meiner Kehle) ausgehend eine ziemlich dicke Biene langsam wegfliegen sah, was wohl als Imagination zu deuten wäre. Erst dann wurde ich ganz wach.

Zum 13.09.1996(H) ist hier im Kapitel bereits in Teil 45-D das Symbol der Biene erwähnt im Zusammenhang mit dem Namen der Schauspielerin Deborah Kerr (siehe dort), die Erklärungen dazu erfolgen jedoch hier.

 

Bezüglich der Keime der guten Menschen, welche schon jetzt in der Überzahl sind, habe ich bereits Darlegungen in einer Fußnote im Kapitel 2-A >Erleuchtung< gemacht im Zusammenhang mit den „verlorenen Seelen“. Danach stimmt die Aussage im Traum mit den realen esoterischen Erkenntnissen überein, wonach 3/5 der Menschheit gerettet werden können. Jedoch sind 2/3 der Menschheit, die eben eine Evolution ganz von vorn wieder beginnen müssen, eigentlich ein erschreckend hoher Anteil, was mir erst im Jul.2016 richtig bewusst wurde und ich hier ergänzt habe.

 

Nun zu dem Aspekt meines Traumes bzw. der Vision, wie eine Biene von meinem Hals wegflog. Eine einzelne Biene ist zunächst Symbol für die Seele. Des weiteren ist es die esoterische Bezeichnung für eine bestimmte Einweihungsstufe, wo der Geist des Menschen die Fähigkeit erlangt hat, aus allen Erlebnissen der vergänglichen Welt eine unvergängliche Wegzehrung zu gewinnen und sie in eine leuchtende Nahrung des Geistes zu verwandeln. Alles, was einem solchen Menschen begegnet, kann ihm zum Kelch werden, aus dem er die Seelennahrung lichtvollster Bewusstseinskräfte saugt[9].

 

Die Biene ist Symbol des Geistesmenschen (= Atma), der sich über die Sterblichkeit hinausentwickelt hat[10]. Sie symbolisiert das Erwachen der Kundalini (= Schlangenkraft; siehe im Kapitel 39-B >Auftreten von Blitzen<), u.z. weil diese eine jungfräuliche göttliche Kraft ist, die aber trotzdem gebiert (wie die Jungfrau Maria; siehe Kapitel Nr. 3 >Jungfrau Sophia<). Die Biene ist ebenfalls zur jungfräulichen Geburt fähig[11], was wissenschaftlich als Parthogenese[12] bezeichnet wird.

 

Insofern die Biene im Gesamtwesen des Bienenvolkes aufgeht, ist sie Symbol uneigennütziger Sozialität[13]. In dem Zusammenhang soll auch die okkulte Erkenntnis über den realen Bienenstock dargelegt werden. Das Bewusstsein der Seele eines Bienenstockes[14], (nicht jedoch das der einzelnen Biene!) ist ein ungeheuer hohes Bewusstsein; es befindet sich auf den oberen Partien des Buddhi-Planes[15] so wie das Bewusstsein eines Ameisenhaufens auf den oberen Partien der Mentalwelt[16] existiert[17]. Beide Bewusstseinsformen stehen höher als der Geist des einzelnen Menschen[18]. Dies begründet sich darin, dass die Bienen einst von den Göttern der Flamme von deren Planeten auf unsere Erde herübergebracht worden sind[19]. Der Mensch wird ein solches Bewusstsein erst im künftigen Planetarischen Zustand[20] der Venus erreichen. Dann wird das Sexuelle absolut zurückgetreten sein und die Arbeit wird in diesem späteren Zustand das höchste Prinzip sein[21].

 

Die Dinge, die der Mensch auf dem Physischen Plan erlernt hat, wird er einst auf den Arupa-Plan[22] hinauftragen. Der Arupa-Plan ist an sich formlos, bekommt aber Formen durch das menschliche Leben. „Der Mensch sammelt Lektionen auf dem physischen Plan und trägt diese als in der Seele festgewordene Formen auf den Arupa-Plan. In den griechischen Mysterien nannte man daher die Seele eine Biene, den Arupa-Plan einen Bienenkorb und die physische Erde ein Blumenfeld[23].

 

Vom Arupa-Plan aus arbeitet der Mensch an der Veränderung des Mineralreiches, wodurch er für die späteren Inkarnationen[24] an der Umgestaltung der äußeren Konfiguration der Erde mitwirkt[25]. Bei dieser Gelegenheit wird übrigens in der Fußnote zu „Rückerinnerung[26] hier ausgeführt, weshalb die Vorinkarnationen für das gewöhnliche Bewusstsein des Menschen abgedeckt sind.

 

Fortsetzung folgt im Teil H zum Kapitel Nr. 45 >Seelenwachstum<.

 



[1] Ich weiß, dass die meisten (jedenfalls etwas älteren) Männer Westernfilme lieben und sie mögen mir den Ausdruck „primitiv“ in dem Zusammenhang verzeihen (Anm.d.Verf.).

[2] Das Kali-Yuga endete im Jahre 1899 (hier begann der Wiedereintritt von Christi Ätherleib in die Äther-Aura der Erde; siehe die Kapitel 44-C >Jesus, der Christus Gottes<, Kap. 46-B >Existenzsicherung< und Kap. Nr. 41-A >Sonnenfinsternis<) (POWELL/Das größte Geheimnis unseres Zeitalters/S.18), jedoch muss man noch lange Zeit danach mit entsprechenden Erscheinungsformen in der Menschheit als Nachklänge rechnen. Das Kali-Yuga hatte über 5000 Jahre lang gedauert gehabt (von 3101 vor Chr. an) (SALMAN/Die soziale Welt als Mysterienstätte/S.61).

[3] Explizite Darlegungen von mir: Von denen wesentliche Aspekte im Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes< angeführt sind. Weitergehendere Ausführungen habe ich allerdings in dem Essay „Christus als Logos der Unendlichkeit“ vorgenommen und veröffentlicht unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen.

[4] Der Name „Maitreya“: FN bei 44-H >Jesus, der Christus Gottes<.

[5] Röteln: harmlose, ansteckende Kinderkrankheit mit mäßigem Fiber, kleinfleckigem Ausschlag und Lymphdrüsenschwellung. Bei Infektion mit dem Virus während der ersten drei Schwangerschaftsmonate besteht allerdings die Gefahr der Missbildung des Embryos (NGL/Bd.II/S.719).

[6] ROOB/Alchemie & Mystik/S.238f.

[7] UNDERHILL/Mystik (Entwicklung des religiösen Bewusstseins im Menschen)/S.192

[8] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.102

[9] MEYER/S.120

[10] Nach Notizen der Verfasserin / Original-Literatur nicht mehr bekannt.

[11] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.90

[12] Parthogenese: Jungfernzeugung; Fortpflanzung durch unbefruchtete Keimzellen (z.B. bei Insekten) (D/F/S.537).

[13] LENZ/S.257

[14] STEINER/GA93a/S.42

[15] Buddhi-Plan (= Buddhi-Ebene): FN zu „Intuition“ bei 14-A >Ursprungsfamilie<.

[16] Mentalwelt: Diese gliedert sich in sieben Unterebenen bzw. in zwei Haupt-Ebenen.

a)      Die vier dichtesten unteren Ebenen stellen die Region der konkreten Gedanken (= niederer Manas) als niedere Mentalwelt dar, die auch als Rupa-Plan (= niederer Himmel, = unteres Devachan) bezeichnet wird, wo schon alles differenziert ist und

b)      die drei höheren Regionen entsprechen den abstrakten Gedanken (= höherer Manas) und werden als die höhere Mentalwelt bezeichnet (= Arupa-Plan; = oberes Devachan, = Vernunftwelt; = Welt der wahren Intuition, höherer Himmel), wo alles undifferenziert, samenhaft (keimhaft) ist.

Auf beiden Planen der Mentalwelt ist der uneingeweihte Mensch ein unfreies Wesen (im Gegensatz zum physischen Plan, wo der Mensch relativ frei ist) (STEINER/GA93a/S.82).

[17] STEINER/GA93a/S.42

[18] STEINER/GA101/S.167

[19] LEADBEATER/Das innere Leben/Bd.II/S.366

[20] Planetarische Zustände (der Erde): siehe in der FN bei „Inspiration“ in Teil 45-F.

Über diese „Planetarischen Zustände der Erde“ habe ich ein extra Essay verfasst, da dieses Thema einige der geisteswissenschaftlich am schwierigsten nachzuvollziehenden Aspekte in sich birgt, denn es geht zunächst um völlig andere Formzustände, als man diese auf der physischen Erde kennt. Und man bekommt einen Eindruck über das, was uns Menschen in ferneren Zuständen auf dem Jupiter und weiteren Planetenformen erwartet. Das Essay ist als eines von insgesamt 27 Exposés erschienen unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[21] STEINER/GA93a/S.39

[22] Arupa-Plan: FN bei 35-B >Astraler Stein<.

[23] STEINER/GA93a/S.85

[24] Inkarnation / Reinkarnation: Einkleidung (= Einkörperung oder Einverleibung oder Verkörperung) der Seele in einen physischen (fleischlichen) Körper auf der Erde (siehe auch im Kapitel 14-A >Ursprungsfamilie<), oft fälschlich als „Wiedergeburt“ (oder missverständlich als „Wiederverkörperung) bezeichnet. Wiedergeburt ist jedoch esoterisch reserviert für die „Geistige Wiedergeburt“ (siehe FN bei 4-A >Asketische Versuche<), dem Prozess der Verwandlung des Menschen. Inkarnation ist die Dauer eines Erdenlebens einer Seele. Sinn und Zweck einer Inkarnation ist es, durch Verwirklichung des göttlichen Selbstes (mittels eines Lebens nach dem göttlichen Gesetz) aus dem Rad der Re-Inkarnationen und von seinem Karma (siehe FN bei 2-E >Erleuchtung<) frei zu kommen (nach Prophetin GABRIELE/Der Innere Weg/S.1365f.). Re-Inkarnation ist entsprechend zu Inkarnation die wiederholte Einkörperung im Laufe von mehreren Leben. – Nach neueren esoterischen Darlegungen, selbst von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) erst noch im Jahre 1984 bei der Prophetin GABRIELE (Der Innere Weg/S.470) wird ausgesagt, dass der Christus nicht möchte, dass die Seele es nötig hat (weil sie zu ungeläutert ist), sich immer wieder zu inkarnieren. Sondern es wird aufgerufen, in dieser jetzigen Gnadenzeit durch ein gezieltes, bewusstes, auf Gott ausgerichtetes Leben sich noch in diesem Leben vom Reinkarnations-Rad zu lösen. – Auch bei HURTAK (Die Schlüssel des Enoch/S.329) wird gesagt, dass die Lichtbruderschaft im Dienste Gottes der Menschheit vermitteln möchte, dass der Erdenmensch sich nicht immer wieder in denselben niederen Himmeln (im „Nachtodlichen Leben“; siehe FN zu „Spiegelsphäre“ bei 7-D >Tyrannei< und siehe FN zu „Vierte Dimension“ bei 39-B >Auftreten von Blitzen<) wiederholen muss, sondern der Mensch soll über seine physischen Illusionen hinauswachsen. – Siehe auch die Kapitel hier über den >Sonderaufstieg< (Nr. 51) und >Hoffnung< (Nr. 53).

[25] STEINER/GA93a/S.101

[26] Rückerinnerung: Der entscheidende Grund, weshalb übrigens während des Erdenlebens die Vorinkarnationen der Seele des Menschen abgedeckt sind, ist, weil die Tagesenergie, die ein Teil der „Fall“-Energie des Menschen ist, ihm die Situationen und Ereignisse aufzeigt, die er speziell an diesem Tag bereinigen soll. „Deshalb ist dem Menschen der Tag gegeben, und für jeden ist dieser  s e i n  Tag; denn jeder Tag zeigt jedem bestimmte Aspekte seiner Ursachen auf, die er heute bereinigen sollte, um die Wirkungen nicht erleben zu müssen. Der Mensch hat auf der Erde die Chance, das wieder gut zu machen, was er verursacht hat“ (GABRIELE/Sein Auge/S.88). Siehe auch Text im Kapitel 2-E >Erleuchtung< zur Überwindung des Karmas. - Bei HURTAK ist allerdings noch ein anderer Grund angegeben, weshalb eine Rückerinnerung für den noch nicht selbstverwirklichten Menschen zunächst verhindert ist. Der Grund liegt in der Gefahr, dass der Verstand (engl. mind) überbelastet werden könnte. Unser Erdenplanet ist nämlich ein Puffer, „der direkte Input- und Output-Botschaften, die von der göttlichen Rekorderzelle (FN bei 44-F >Jesus, der Christus Gottes<; Anm.d.Verf.) ausgehen, aussperrt; denn der Körper ist mehr als nur die lineare Realität eines Inkarnationszyklus. Die Sonne aber dämmt die Output-Botschaften der höheren Gedächtnisfunktionen aus gleichzeitigen Überselbstprogrammen oder früheren Inkarnationen, die den Verstand überbelasten und dem Körper schaden könnten“ (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.465). Bevor der Körper seine Arbeit jetzt in Bezug auf frühere oder gleichzeitige Schöpfungsprogramme verstehen kann, muss er zuerst physisch gestählt und spirituell synthetisiert werden. Und HURTAK spricht die Lichtkinder direkt an: „Wenn euer Körper nicht auf multidimensionalen Ebenen arbeiten kann, könnt ihr andere multidimensionale Informationsebenen nicht empfangen, ohne auf dieser Realitätsebene völlig verrückt zu werden. Darum ist die Sonne ein Solarreaktor, der dafür eingesetzt wird, die Output-Botschaften zu puffern, die euer Verstand (mind) eigentlich bräuchte, um zu wissen, wo ihr früher ward oder wo in anderen Raum-Zeit-Zellen ihr jetzt seid. Das Licht der höheren Luminarien ist aber von einer größeren Lichtquelle als das der Sonne. Es ist in der Lage, eure Gedankenkanäle wieder zu öffnen, so dass ihr durch die Höhere Intelligenz in fortgeschrittenen Sternfeldern von Intelligenz, die unser Sonnensystem ausblendet, wieder angeknüpft werden könnt“ (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.465). (Zur Höheren Intelligenz = Höhere Evolution und den „Herren des Lichts“: siehe im Kap. 53-A+B >Hoffnung<.)