Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (252)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Seelenwachstum (45.i) Versklavung

…der Weg durchs Feuer

 

 

Teil 45-H (Untertitel: Pyramide) des Kapitels >Seelenwachstum< endete mit kritischen Gedanken von mir bezüglich mancher esoterischer Anschauungen, wobei ich als ersten Punkt einen Bezug auf den physischen Körper genommen habe, der als Vehikel für den Geist dient.

 

Und hier folgt nun eine zweite Kritik: Es wurde mir nämlich auch die ungeheuer schwierige schizophrene (gespaltene) Situation des Menschen bewusst, dass er einerseits vollkommen im weltlichen Leben aufgehen muss bzw. dieses eben doch auch voll ausschöpfen soll, anderseits soll er sich jedoch auf etwas richten (auf die geistige Welt), von dem er im Prinzip überhaupt nichts wissen kann und die meisten Menschen auch nichts wissen (außer dass ein Teil religiös daran glaubt).

 

Der Mensch kann davon nichts wissen, da ihm ja aus göttlichem Ratschluss jegliche Erinnerung an die geistige Welt genommen wurde (siehe hier im Kapitel die Fußnote zu „Rückerinnerung“ in Teil 45-G).

 

Jedenfalls bat ich gleich anschließend >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) um Nachsicht mit den Menschen, wenn sie so stark im weltlichen Leben aufgehen. Ich glaube jedenfalls, dass meine – unter Umständen frevlerischen – kritischen Gedanken sogar das geistige Erleben im Schlafzustand der Grund waren, dass mir die Gnade dieses geistigen Erlebens vom 16.04.2008(H) in Kap. 45-H zuteil wurde, nämlich dass mir für eine Sekunde das göttliche Heiligtum gezeigt worden war. Solch eine (scheinbare) Paradoxie habe ich schon bezüglich anderer einzelner Faktoren registriert.

 

In einem Traum am 11. Juli 2008 (H) bildete ich aus Sand (indem ich wohl Wasser dazu nahm) zwei menschliche Figuren und eventuell auch einen Baum und ein Haus, wobei ich mir bezüglich der beiden letzten Dinge allerdings nicht ganz sicher bin, ob ich mir dies nur einbilde. Dabei gestaltete ich die Figuren extrem einfach, nämlich den Unterkörper aus einer leicht abgeflachten Kugel, so wie man eigentlich einen Schneemann baut. Es kam mir im Traum selbst recht trivial vor. Durch Zufall entdeckte ich dann unter dem Stichwort „bilden“ überhaupt erst die Bedeutung, an die ich mich gar nicht mehr erinnert hatte. Dinge und Tiere (speziell aus Erde) zu bilden, bedeutet nämlich die Verheißung mystischer Kräfte[1], über die ich bisher nur ganz begrenzt verfüge.

 

Nun ist es so, dass ich tatsächlich zu dieser Zeit (seit Mitte Jun.2008) begonnen hatte, Gott um die Gnade zu bitten, mir paranormale[2] Fähigkeiten noch in diesem Leben zu verleihen. Speziell bat ich darum, damit ich das Böse besser verwandeln könnte – auch mit dem egoistischen Hintergrund, mich selbst besser vor dem Bösen schützen zu können; denn ich war zu dieser Zeit wieder einmal extremer >Tyrannei< durch meine böse Nachbarin Frau Brandel ausgesetzt, wie dies im Kapitel 36-C >Gewaltlosigkeit< geschildert ist.

 

Dass man um paranormale Fähigkeiten bitten könne und dass diese durchaus für alle Kinder Gottes im Prinzip vorgesehen sind, hatte ich erst kurz davor bei HURTAK[3] gelesen, über dessen Darlegungen auch in anderen Kapiteln einzelne Anmerkungen existieren, z.B. im Kap. Nr. 40-B >Meditation< über den „Heiligen Gruß“ und speziell im Kapitel 53-B >Hoffnung< zu einer Fußnote über „Siddhis“, welche den „Gaben des Heiligen Geistes“ entsprechen. Und dass sich meine Bitte an Gott bereits in diesem Traum nach so kurzer Zeit symbolisch niedergeschlagen hat, ist mir doch eine trostvolle >Hoffnung<.

 

Ein ähnliches Motiv wie der Schwan im Traum vom 23.9.1995(H) (Kap. Nr. 45-C) trat auf am 18.07.2008(H). Da war ich mit einzelnen Menschen in einem Haus, wobei der Traum insgesamt in einer etwas gehobeneren (geistigen) Atmosphäre spielte, wie ich dies leider nur sehr selten in Träumen erlebe. Es existierte in dem Haus ein größeres Fenster und plötzlich sahen wir, wie auf der Terrasse vor dem Fenster ein großer Pelikan[4] herab geflogen kam, der mit einem recht schweren Aufsetzen landete. Dabei hatte er sich anscheinend ein Bein bei der Landung verstaucht oder angeknackst. So sah es jedenfalls aus.

 

Da dachte ich dann: „O Gott, jetzt müssen wir nach draußen gehen und ihm helfen“ – und ich wusste gar nicht, wie man das machen sollte. Da aber räkelte sich der Pelikan und streckte und schüttelte das „verletzte“ Bein mehrmals, so dass sich alles wieder einrenkte.

Dass das angeblich verletzte Bein eine Rolle spielte, konnte einen Bezug gehabt haben dazu, dass ich selbst real im Schlaf ziemlich unangenehme Schmerzen in meinem rechten Knie hatte, wie dies schon seit Wochen aufgetreten ist. Jedenfalls ist mir bei der Ausdeutung der Gedanke an diese Verbindung gekommen.

 

Grund für meine Knieschmerzen war, dass ich manchmal zu lange im Schneidersitz (oder Yogasitz) auf meiner Studioliege[5] verbringe, wodurch ich das Knie doch zu sehr verdrehe und dabei nicht mehr entsprechend gymnastisch trainiert bin (wie in jüngeren Jahren einmal). Im Kapitel 24-C >Ashram< (siehe auch dort die esoterische Bedeutung zum Knie) habe ich geschildert, dass ich sonst jahrzehntelang Schmerzen im linken Knie hatte durch einen Schi-Unfall, die mittlerweile vollkommen verschwunden sind. Und nun setzte dasselbe im rechten Knie (ohne einen Unfall) ein. Man hat nie seine Ruhe! (Jedoch ist es mir im Jahre 2014 gelungen, diese Schmerzen durch mehrfaches Handauflegen und extrem korrekte Beinhaltung vollkommen wegzubekommen.)

 

Der Pelikan selbst ist nun das Symbol für das sich opfernde Prinzip von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) im Mysterium der Geistigen Wiedergeburt[6] aus Geist, Wasser und Blut. Über „Blut“ hatte ich „zufällig“ am Abend vor dem Traum bei HURTAK gelesen gehabt. Im Unterschied zu dem Blut in Verbindung mit der erdgebundenen Intelligenz, die nicht mit dem göttlichen Geist kommunizieren kann, gibt es dann durch >Seelenwachstum< „die Verwandlung der Blutkristalle und das Freiwerden der menschlichen Chemie von der erdgebundenen Dimension, damit das Blutkreislaufsystem auf der nächsten Sprungfunktion der universellen Intelligenz existieren kann“.

 

Durch die Reinigung und Erneuerung des Blutes[7] und verwandter Materialien wird der Mensch fähig, auf der nächsten Orbitalebene der Universellen Vernunft zu leben. „Diese Bluterneuerung bedarf des Gebrauchs besonderer Licht-Energieschwingungen und ist nicht einfach eine Mischung von Aminosäuren, Antibiotika und Perfluor-Kohlenstoffverbindungen“[8].

 

Erst noch am 02.07.2015 habe ich hier von HURTAK aus seinem Buch >Die Rückkehr der Taube< ergänzt, wie eben durch den physischen (Sünden-)Fall ein negativer Energiefluss entstanden ist, der für die Oszillation[9] verantwortlich ist. „Durch den Fall göttlicher Archetypen sind im Körper, sogar im Blutplasma, kristalline Prozesse entstanden, die mit zyklischen ATP[10]-Energieformen verbunden sind und die Aktivierung des Kohlenstoff-Atoms erlauben“.

 

„Es gibt aber einen Vibrationskörper, der die kristalline Struktur aktivieren und eine Schwelle erzeugen kann, um das alte molekulare Substrat der Subschicht zu durchbrechen. Und durch diesen Prozess erzeugen die Ströme oszillierende Magnetfelder, welche ihrerseits die Protonen beschleunigen, die wiederum mit den Chondrionen[11] verbunden sind“.

Auf diese Weise ist es sogar möglich, dass der physische Fall überlagert werden und der Körper neu programmiert werden kann durch Geist- über Materie-Signale, Zelle um Zelle, Molekül um Molekül[12].

 

Ich habe eine Zeitlang in meiner Meditation ausdrücklich um eine solche neue Programmierung gebeten (siehe Kap. Nr. 53-G >Hoffnung), wo immer der Heilige Gruß an die Gottheit eine große Rolle gespielt hat und auch die Anwendung von den Fünf Heiligen Namen, wie diese im Kap. 40-B >Meditation< dargelegt sind.

 

Gleich in zwei verschiedenen Träumen habe ich doch tatsächlich erst noch am 10.11.2015 jeweils von einem Pelikan geträumt, was im Kapitel Nr. 21-G >Homo Coelestis< geschildert ist, wo ich diese Ergänzung (neben anderen Ergänzungen zu den Chakren des künftigen galaktischen Menschen) erst noch Anfang Jul.2016 gefertigt habe.

 

Zum 13.03.1999(H) ist hier bereits im Kapitel 45-G ein Traum dargelegt, in welchem Röteln eine Rolle spielten. Neun Jahre später, am 12.09.2008(H), sah ich mich selbst dann tatsächlich in einem Traum – ohne Spiegel, aber von Angesicht zu Angesicht - wie mein Gesicht insgesamt stark gerötet war, allerdings nicht ein tiefes Rot, aber auch wesentlich stärker als ein Rosa. Die Rötung war dabei gleichmäßig die ganze Haut durchzogen und nicht so, als wenn ich einen Sonnenbrand hätte, wozu ich es aber nie kommen lasse.

 

Ich habe zu dieser Zeit schwere innere Kämpfe durchringen müssen, teilweise durch >Tyrannei< (Kap. Nr. 7) (siehe auch Kapitel Nr. 49 >Grausamkeiten<), teilweise aus Gründen zu anderen Menschen (Lieblosigkeit von >Freundschaft< - Kap. 38 - und Verwandtschaft nach dem Tod meiner Mutter; siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<), teilweise aus finanziellen Gründen (siehe Kapitel Nr. 46 >Existenzsicherung<). Und obwohl ich nun schon seit subjektiv undenklichen Zeiten furchtbare Dinge erlebt habe, verstand ich erst da den Titel des Buches von IRINA TWEEDY >Der Weg durchs Feuer<[13]; denn so fühlte ich mich: als ob ich lebendig durchs Feuer getrieben werden würde.

 

Ich musste zeitweise täglich mehrere Stunden immer wieder astral und mental ringen und war dann an jeglichem normalen Leben gehindert. Es war die Hölle. Gewisse Dinge traten vermutlich forciert auf, weil ich doch definitiv selbst durch bestimmte Gebete und Mantren meine Befreiung aus der dritten Dimension vorangetrieben habe (siehe Kapitel Nr. 53 >Hoffnung<) – und dies war vermutlich der Preis dafür.

 

So gibt es bei HURTAK in >Die Schlüssel des Enoch< die Verheißung, dass eben Gott nur denjenigen bestimmte Dinge offenbaren wird, die durch die Schwellen des lebendigen Feuers gegangen sein werden und die dann den Thron Seiner Majestät erblicken werden[14].

Im Kap. Nr. 11-B >Dämonen< ist auch geschildert, wie ich mich selbst in einer Imagination als Mensch aus Feuerflammen in einem Auto sitzen sah.

 

Es folgen nun Träume, deren zeitliche Darlegungen wegen der >Spirituellen Gemeinschaft< (siehe dortige Begründung im Kap. Nr. 27) oder aus mangelhafter Protokollierung verschlüsselt worden sind.

 

Zeitpunkt X(H):

In einem Traum, dessen Zeitpunkt ich nicht mehr weiß, und der hier als Zeitpunkt X(H) angegeben werden soll, sah ich hoch oben am Himmel eine Sonne und rechts daneben befand sich eine Glühbirne. Wiederum neben dieser Glühbirne stand am Himmel geschrieben: „Cher Ami“. Da ich einmal in der Schule Französisch-Unterricht hatte, wusste ich, dass dies so etwas ähnliches heißt wie „Teurer Freund“ oder „Werter Freund“ oder „Lieber Freund“. Dabei handelte es sich eindeutig um die männliche Form, es hieß also nicht „Chère Amie“, was „Teure Freundin heißen würde.

 

Trotzdem bezog ich die Aussage auf mich selbst (als weiblicher Person), so wie natürlich jeder Traum einen Bezug zu einem selbst hat. Die Deutung steht für mich im Zusammenhang mit dem Ursprung des Menschen als >Homo Coelestis<, wie dies in dem dortigen Kapitel Nr. 21 dargelegt ist. Danach ist man als Himmlischer Mensch (hier im Traum symbolisiert in der Glühbirne) einmal tatsächlich von der Gottheit (der UR-Zentralsonne) ausgesandt worden, um im Kosmos an der Erlösung und Rückführung der Widergöttlichen Wesenheit von Luzifer (siehe Fußnote im Kapitel 6-B >Stigmata) mitzuwirken.

 

Es entspricht dies der Aufgabe der Lichtkinder, welche in der Apokalypse des Johannes als die 144.000 bezeichnet werden. Dort gibt es direkt auch zwei Verse, in welchen die Rede ist davon, dass diese Lichtkinder erkauft sind (von der Erde) aus den Menschen zu Erstlingen Gott und dem Lamm[15]; denn eigenartiger Weise ist mir die Übersetzung „Teurer Freund“ als die entscheidende immer in Erinnerung geblieben. Dieses „Teure“ bringe ich nun mit dem „Erkauft“ in Verbindung.

 

Dabei ist nach ANITA WOLF in ihrer Ausdeutung der Apokalypse in dem >Gnadenbuch< das „erkauft von der Erde“ ein Symbol für das Freimachen von der Materie und sie führt weiter aus: „Nicht aber nur erkauft, sondern auch, dass sie sich erkaufen lassen. Die Loskaufsumme für sich in Anspruch nehmen, verlangt einen Gegenwert. Das ist die lebendige Seele, das Schaf, für das der Hirte (>Jesus, der Christus Gottes<) Sein Leben ließ“[16].

Interessant ist, wie hier auch wieder die lebendige Seele eine Rolle spielt, welche dem „Lebendigen Adam“ im Traum vom ZP 35-B(H) entspricht (der noch in Kap. 45-J dargelegt wird).

 

„Erkauft aus den Menschen zu Erstlingen Gott und dem Lamme“ soll nun bedeuten: aus dem Lebendigen. Und des weiteren, dass ihr Gehorsam die Lichtkinder über das materielle Menschentum hinausführt, um aus demselben alles einst Verlorene wieder mit rückbringen zu helfen. Dies ist die Gegenleistung der Loskaufsumme. Dabei wird auch an dieser Stelle noch einmal erwähnt (wie dies sonst im Kapitel 14-B1 >Ursprungsfamilie< zu den „Lastenfreien Lastenträgern“ ausgeführt ist), dass der Weg der Lichtkinder durch die Inkarnation(en)[17] auf der Erde ihren göttlichen Reichsanteil nur erhöht und niemals schmälert, sogar nicht bei Sünden, welche sich durch die Materie ergeben. Und „Erstlinge Gott und dem Lamm“ bedeutet, dass sie der höchsten UR-Gottheit und Seinem Werk von der ersten Freiheitsprobe an zugehörig sind; denn sie haben diese Schöpfungsfreiheitsprobe im Gehorsam bestanden[18].

 

Zu einem Zeitpunkt 35-A(H) (der wegen der >Spirituellen Gemeinschaft< hier und in dem dortigen Kapitel kaschiert wurde) war ich in einer sehr belastenden Lebenssituation durch eine Arbeitsstelle, wo ich um 05:00 Uhr morgens aufstehen musste und dann neun Stunden gearbeitet habe. Bis ich wieder zu Hause ankam, war ich dann meist 13 Stunden lang „auf den Beinen“ (durch Verrichtung der „Morgentoilette“ und den Fahrweg zur Arbeit) bzw. außer Haus gewesen (nach der Arbeit einkaufen und Fahrweg), was ja unwahrscheinlich viele arbeitende Menschen alles als Last tragen.

 

Hier will ich unbedingt erst noch am 02.07.2015 etwas ergänzen, was HURTAK nur kurz über die Arbeit anmerkt, die sehr viele normale Menschen tagtäglich zwischen 08:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends (die Uhrzeiten sind vermutlich nur beispielsmäßig so gewählt) zur Existenzsicherung leisten müssen. HURTAK bezeichnet diese Arbeit nämlich als „Bund mit der materialistischen Welt“ (die eben in gewisser Weise die widergöttliche Welt ist; Anm.d.Verf.). Und HURTAK benennt diese (Arbeits-)Zeit als „Zeit der Unterordnung“ im Unterschied zur „Zeit der Kreativität“[19].

 

Dann sagt HURTAK aus: „Das heißt nicht, dass es nicht richtig wäre zu arbeiten, wenn ihr das für gute Menschen und für gute Dinge tut“ (und ich frage: Wer kann sich das schon aussuchen?). HURTAK fährt fort: „In den höheren Welten ist viel Liebe für die Menschen von Europa und für ihre pastorale Art des Lebens, für die Art, wie sie arbeiten (ja, viele schuften regelrecht, möchte ich anmerken). Und wie sie die Tiere lieben“. Dann spricht HURTAK besonders von den Komplexitäten, wo die Menschen gefangen sind und keine Kontrolle haben über die Gematria, den inneren Lichtkörper.

 

So leben doch sehr viele Menschen zwangsläufig aus der Frustration, sterben früh an Herzversagen, Geschwüren, Hass, Scheidungen. Und HURTAK verwendet dann eine Ausdrucksweise, die sonst nicht sein Duktus ist: „Alles das ist der Dreck der niederen Welt“. Von mir aus möchte ich hier ergänzen: Und die Menschen, die sich dieser Arbeit verweigern, werden als „Sozialschmarotzer“ bezeichnet – außer sie verfügen über Millionen Kapitalerträge: Dann werden aus „Sozialschmarotzern“ plötzlich die angesehenen Herren der Welt, die in Wahrheit den Rest der Menschheit ausbeuten.

 

Und in den Darlegungen von HURTAK soll denn auch schon der biblische Adam darum bei Gott gebeten haben, dass er freigesetzt werden möge von dieser Versklavung durch den Widersacher, wobei eben die Versklavung eine entscheidende Begrenzung des Lebens darstellt[20]. Genau dies ist Adam (und allen seinen Abkömmlingen der Erde) jedoch bis zum heutigen Tage von Gott nicht gewährt worden bzw. wird von den Widergöttlichen Herrschern verhindert (Anm.d.Verf.).

 

Zurück zu meiner Arbeitsstelle zum ZP 35-A(H): Die damalige Belastung war nicht primär durch die Inhalte oder menschlichen Beziehungen der Arbeit gegeben, sondern durch meine spezifische Problematik der >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18). Im Gegenteil war die inhaltliche und beziehungsmäßige Arbeit als Projektleiterin eine der besten Erfahrungen meines ganzen Berufslebens durch eine besonders günstige menschliche Konstellation zu meinen Mitarbeiterinnen; auch wenn mich in Wahrheit alles nicht (mehr) persönlich interessierte.

 

Ein gewisser Verdienst lag allerdings noch insofern auf meiner Seite, als ich alle Geschehnisse und Probleme x-mal durchdachte und hin und her wendete, also mir sehr viele Gedanken, ja „Sorgen“ machte und dadurch fast 100 %-ig richtig handelte. Durch die vielen Überlegungen war es mir möglich, fast alle Situationen optimal zu handhaben. Meine „naturgemäß“ existierende Schlaflosigkeit wurde dadurch zwangsläufig gesteigert.

 

Das Problem war, dass ich in den Monaten dieser Projektleitung fünf Nächte der Woche lang fast gar nicht schlafen konnte und dann den Schlaf am Wochenende nachholte, indem ich sowohl samstags als auch sonntags circa 14 Stunden lang schlief. Meine einzige Freizeitbeschäftigung während dieser Phase war das Fernsehen; denn dies war die einzige „Leistung“, welche ich zusätzlich zu der Arbeit erbringen konnte.

 

Während der Zeit dieser Arbeitsstelle war ich auch noch in der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. 27-G) als sog. „Lichtjünger“, wo man die Teilnahme an den Rituellen Diensten von mir verlangte, die ich zu der Zeit absolut nicht leisten konnte (da an diesen Wochenend-Tagen und um diese vormittägliche Uhrzeit meine einzige Schlafperiode stattfand), was man mir in der >Spirituellen Gemeinschaft< sehr übel nahm und dies letztlich den Anfang von meinem Austritt (der allerdings erst viel später stattfand) dort einleitete.

 

Als ich dieses Kapitel-Teil 45-i >Seelenwachstum< ca. 2007/2008 für die Autobiographie erarbeitete, las ich damals noch einmal in meinem Tagebuch über den Zeitpunkt 35-A(H) und mir wurde die damalige Situation noch einmal völlig authentisch spürbar. 2007/2008 war ich demgegenüber in einer persönlich völlig freien Situation, in der ich nicht arbeiten musste.

 

Nun jedoch (2007/2008) packte mich in der Erinnerung an den Zeitpunkt 35-A(H) ein seelisches Grauen, ein Entsetzen, dass das alles noch einmal so kommen könnte, und die unendliche Bitte, dass ich immer nur so leben dürfte wie 2007/2008 – oder jedenfalls zu einem Teil diese Freiheit zu haben. Tatsächlich ist mein Wunsch dann Wirklichkeit geworden und ich bin durch den Tod meiner Mutter und das mir verliehene Erbe frei von solchen Situationen geworden. Allerdings kann es sein, dass ich einst werde Grundsicherung beantragen müssen, wenn ich allzu lange leben werde (und mein Erbe aufgezehrt sein wird), was ich ja eben auch nicht wünsche.

 

Zum Zeitpunkt 35-A(H) bestand für mich eine unendliche Versklavung – nicht zuletzt durch die furchtbaren >Schlafstörungen<, die Unmöglichkeit, dass ich mich geistig besinnen und entspannen konnte. Es war die persönliche Hölle – andere Höllen hatte ich früher schon durchlebt (und weitere musste ich leider später noch erleben zwischen dem Zeitpunkt 35-A und 2007).

 

Ich hatte damals notiert: „Im Grunde genommen hat mich die Hölle zum Zeitpunkt 35-A besiegt“ – entgegen der biblischen Aussage: „Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg“. Mein Rückgang in der >Spirituellen Gemeinschaft< ist in diesem Sieg der Hölle zu einem großen Teil begründet; denn zusätzlich zu der mich aufzehrenden Arbeit noch alle Leistungen der >Spirituellen Gemeinschaft< erbringen zu sollen, dies war für mich noch der Gipfel des Hades[21].

 

Ich fragte mich nun nachträglich, was der Sinn des Ganzen gewesen sein könnte und schrieb: „Es hätte den höchsten Sinn, wenn es der definitive Wille Gottes wäre, dass ich die >Spirituelle Gemeinschaft< verlassen sollte und dies durch die Arbeitsstelle mittelbar bewirkt werden sollte von der göttlichen Vorsehung her“. Dann wieder die persönliche Aussage: „Wenn ich an den Zeitpunkt 35-A authentisch denke, könnte ich noch nachträglich in Wahnsinn[22] ausbrechen. In Wahrheit begreife ich nicht, dass ich dies überhaupt überlebt habe. Dabei gibt es fast keinen zweiten Menschen, dem es so geht wie mir. Ich kenne jedenfalls von Hunderten keinen einzigen“.

 

Nachträglich machte ich noch weitere Darlegungen zu dem Zeitpunkt 35-A(H). Ich habe mein Schicksal damals so empfunden, dass mir schweres Unrecht zugefügt worden ist, u.z. weil ich durch meine gesamte Lebenssituation vollkommen zusammengepresst worden bin – von allen Seiten. Deshalb war ich auch nicht bereit, freiwillig an Rituellen Diensten in der >Spirituellen Gemeinschaft< teilzunehmen über ein Mindestmaß hinaus.

 

Bezüglich des Zusammengepressten hatte ich schon damals Darlegungen über >Jesus, den Christus Gottes< gelesen, als an ihm die Kreuzigung im >Mysterium von Golgatha< (Kap. Nr. 70) vollzogen worden war.

 

Ich wusste Jahre lang allerdings nicht mehr, wo ich dieses gelesen hatte, und hatte hier nur aus der Erinnerung weiteres geschrieben gehabt (was ich nun gelöscht bzw. verbessert habe). Dann jedoch fand ich zufällig doch tatsächlich Ende Jun.2015 eine sekundäre Literaturangabe darüber, die vom Apr.2014 stammte, und ich fand auch den Text wieder. Eigentlich gehören die folgenden Darlegungen in das Kapitel Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< (was ich erst Anfang Apr.2015 neu konzipiert hatte), und ich werde sie dort auch nachtragen müssen.

 

Jedoch ist es mir ein Bedürfnis, wegen meines zusammengepressten Zustandes zum Zeitpunkt 35-A(H) (was mittlerweile – Aussage 2015 - über 10 Jahre zurückliegen müsste) auch schon hier Aussagen darüber zu referieren. Sie stammen aus dem Heft >Geistiges Leben< (2/2014) aus dem Artikel „Warum Jesus am Kreuz sterben musste“. Dafür ist es entscheidend, dass eben in JESUS nicht nur das normal-menschliche Ich vorhanden war, sondern auch noch sein voll-göttliches Ich, was bei keinem Menschen so der Fall ist. Der Mensch trägt nur einen Funken dieses Gottesgeistes in sich.

 

Dabei wird der Körper von JESUS als sog. „Menschensohn“ bezeichnet, in dem die Allmächtige Gottheit, also die Fülle der Gottheit wohnte. Durch dieses voll-göttliche Ich (zusätzlich zu dem menschlichen Ich) musste JESUS doppelt so viel leiden wie ein Mensch unter gleichen Bedingungen zu leiden hätte. Und JESUS schildert dies in den >Himmelsgaben< bei JAKOB LORBER wie folgt:

 

„Nun sehet: Mein Äußeres wurde durch die bitteren Leiden bis auf den Punkt des Todes gedrückt. Die im Herzen sitzende Gottheit aber musste den Tod und die Hölle von dem innersten Punkte aus besiegen. Nun denket euch den leidenden Gottmenschen, der da nun gestellt war zwischen zwei Feuer: Von außen her drückten Mich der Tod und die Hölle mit all ihrer Gewalt solange, bis Mein natürliches Leben bis zu dem innersten Punkte Meines Herzens getrieben ward. Von innen aus aber wirkte diesem Drucke die Gottheit mit all ihrer unendlichen Macht und Kraft entgegen und ließ Sich nur durch die Liebe selbst bis auf einen Punkt zusammentreiben“[23].

 

„Nun denket euch wieder: Dieselbe Macht und dieselbe Kraft, welche mit einem Hauche alles, was da lebet und webet in der ganzen Unendlichkeit, in einem Augenblick zerstören könnte, dieselbe Macht und Kraft, die alle Ewigkeiten und Unendlichkeiten nicht erfassen, welche die ganze unendliche Schöpfung aus Sich werden hieß – o höret! - dieselbe Macht und Kraft in ihrer vollsten Allheit hat sich so weit aus ihrer Unendlichkeit heraus ... auf einen Punkt beengen lassen, welche Beengung die größte freiwillige Demütigung der Gottheit in Mir war!“[24]

 

„Wenn ihr dieses nur ein wenig in eurem Herzen zu fassen imstande seid, welchen leidenden Kampf Ich da als die Ewige Liebe zu bestehen hatte, so werdet ihr euch wohl auch einen kleinen Begriff machen können, was alles unter Meinem Leiden verstanden wird“[25].

Natürlich ist bei mir kein wirklicher Vergleich mit JESUS vorhanden (weil in mir - wie in allen Menschen - ja nur ein Funken des Gottesgeistes ist) – aber diese Parallele bezüglich des Zusammengepressten deutet doch auch bei mir auf ein mystisches Kreuzigungsgeschehen hin in der >Nachfolge Christi< (Kap. Nr. 26). Wie schon mehrfach angesprochen, war ich jedenfalls zum Zeitpunkt 35-A(H) dem Wahnsinn nahe.

 

Fortsetzung folgt im Teil J zum Kapitel Nr. 45 >Seelenwachstum<.

 



[1] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.91

[2] paranormal: FN bei 39-C >Auftreten von Blitzen<.

[3] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch

[4] Pelikan: Ruderfüßer; großer weißer Schwimmvogel mit dehnbarem Hautsack am Unterschnabel; guter Flieger, Fischfresser (NGL/Bd.II/S.643).

[5] Studioliege und Schneidersitz: siehe FN und Text bei 40-G >Meditation<.

[6] Geistige Wiedergeburt: FN bei 4-A >Asketische Versuche<.

[7] Über chemische Blutreinigung finden sich auch Darlegungen im Kapitel 4-D >Asketische Versuche< in Verbindung mit Vegetarismus bzw. sind diese Darlegungen jetzt wohl (auch) in das Kapitel Nr. 68 >Fleischnahrung< hinübergeführt worden.

[8] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.597

[9] Oszillation: Schwingung (D/F/S.520.

[10] ATP (Adenosintriphosphat): siehe FN Kap. 49-C >Grausamkeiten<.

[11] Chondrionen: vermutlich sind die „Mitochondrien“ gemeint (der Unterschied kommt vermutlich durch unterschiedliche Begriffe und Übersetzung der englischsprachigen Fachliteratur). Diese sind ein faden- oder kugelförmiges Gebilde in Tier- und Pflanzenzellen, die der Atmung und dem Stoffwechsel der Zelle dienen (D/F/S.468).

[12] HURTAK/Die Rückkehr der Taube/S.59

[13] TWEEDY/Der Weg durchs Feuer (Tagebuch einer spirituellen Schulung durch einen Sufi-Meister)

[14] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.186

[15] Apk.Joh.14,3+4

[16] WOLF/Gnadenbuch/S.160

[17] Inkarnation(en): siehe FN in Teil 45-G >Seelenwachstum<.

[18] WOLF/Gnadenbuch/S.160

[19] HURTAK/Die Rückkehr der Taube/S.57

[20] HURTAK/Die Rückkehr der Taube/S.57

[21] Hades: Unterwelt, Totenreich (D/F/S.278).

[22] Wahnsinn: FN bei 6-C >Stigmata< und Text im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

[23] LORBER/Himmelsgaben/01_41.04.09,10 (zitiert in der Zeitschrift >Geistiges Leben< - Ausgabe 2/2014 – S.33)

[24] LORBER/Himmelsgaben/01_41.04.09,11 (zitiert in der Zeitschrift >Geistiges Leben< - Ausgabe 2/2014 – S.33)

[25] LORBER/Himmelsgaben/01_41.04.09,12 (zitiert in der Zeitschrift >Geistiges Leben< - Ausgabe 2/2014 – S.33)