Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (255)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Existenzsicherung (46.A) Schicksal

 

 

Das Kapitel besteht aus den acht Teilen A bis H.

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 46 >Existenzsicherung<

 

Teil A: Drei Träume mit Löwen. Drohende Vernichtung der eigenen Existenz. Seelische Manipulation aus Egoismus heraus. Magier und Löwe in der Luft. David Copperfield sah aus wie eine halbe Leiche. Begegnung mit dem Löwen als Entscheidung auf dem imaginativen Erkenntnisweg. Der Löwe kann zum Lamm werden. Freie Löwen auf einem Areal. Okkulte Willenskraft. Auf den Rücken des Löwen schwingen. Durchschreiten der Pforte des Todes. Graue Magie. Enthusiasmierung des Gefühls führt zum Tor der Elemente. Verschlingen durch den Löwen. Auswirkung des Karmas durch die berichterstattenden Engel. Pratyeka Buddhas und der vierte Kumara. Zeuge aller Sünden. Vergeltung durch den Widersachergeist. Karma-Instanzen als widergöttliche Herrscher unseres lokalen Universums. Kosmologie der Pistis Sophia. Gott hatte ganz andere Schicksalsbedingungen für die Menschheit vorgesehen gehabt. Der Christus brachte das göttliche Schicksal durch Lichtkraft und brach den Machtmissbrauch der falschen Herrscher. Wirksamkeit jedoch erst seit dem 20. Jahrhundert. Eventuelle Identität von spezifischen Plejadiern mit den Anunnaki, die der Menschheit die Karma-Gesetze übergestülpt haben. Die Plejadier ihres Heimatsternsystems lebten jedoch nach göttlichen Gesetzen. Bereits seit Beginn unserer Zeitrechnung: Leichter Einfluss der Sirianer in Verbindung mit dem großen Licht Christi und der spirituellen Hierarchie.

 

Teil B:  Wiederkunft Christi. Der ätherische Christus als Herr des Karmas seit 1930. Größtmögliches Menschenheil. Göttliche Intervention. Auch Träume haben karmische Auswirkungen. Statt Vergangenheitsbezogenheit des Schicksals – Schöpfung aus dem Nichts. Vier Löwen als Repräsentanten der Maha-Rajas (Karma-Herren). In 14 Jahren zehn Arbeitsstellen. Existenzsicherung bedroht. „Suchet zuerst das Königreich Gottes“. Im Traum Erbe durch einen sehr alten Onkel. Wer dem göttlichen Plan dient, gelangt in den Besitz seines Erbes. Das Empfangene muss transmutiert zurückgegeben werden. Speise, Trank und Kleidung des himmlischen Körpers. Von keiner Unvollkommenheit abschrecken lassen. Kraft der eigenen Berufung und Gnade. Angst ums Dasein als ein Aspekt des Zerberus. Das Sündenwesen schließt Kompromisse. „Über die Angst hinaussteigen in das Licht des göttlichen Reiches“. Wessen Seele reich ist, wird auch nicht in äußerer Armut leben müssen. „Bete und arbeite“.

 

Teil C: RAINER MARIA RILKE über Obdachlosigkeit als großer Glanz aus Innen. An der Grenze zum Existenzminimum. Jesus hält die Seinen so kurz wie möglich. Die Haut bitterlichst zu Markte tragen müssen. Versklavung durch die Notwendigkeit, den Lebensunterhalt zu verdienen. Annehmlichkeiten des Lebens in der fünften Dimension. Dienst durch die Hingabe an den Heiligen Geist statt irdischer Überlebenssorgen. Erbe durch Tod der Mutter. Finanzielle Dinge als böhmische Dörfer. Traum mit Ausbildung für eine Art Börsen- oder Bankberuf. >Die dynamischen Gesetze des Reichtums<. Armutsdenken in der Nachfolge Christi.

 

Teil D: Das göttliche Universalbewusstsein wünscht für jeden Menschen Reichtum. Entbehrung und Mangel als christliche Tugenden. Zinseszins-Geschäfte im Prinzip nur für Millionäre. Erst durch das Internet entsprechende Anlagen für jeden möglich. Nach geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten antisozial. Durch Wucherung eine Polarisierung in Arm und Reich. Diebstahl an einem anderen. Vermehrung von Geld ist etwas Unnatürliches. Äquivalent für Ware und Arbeitskraft. „In dem, was Geld als Geld scheinbar produziert, lebt ahrimanische Kraft“. Christlicher Erwerb im Gegensatz zum Erbe. „Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen“. Wer erbt und von einer Rente lebt, gibt Ahriman für Gott. Grundeinkommen für alle Bürger. Trennung der Arbeit von der Beschaffung der Existenzmittel. Arbeit als Opfer in der Slawischen Kulturepoche. Gottmenschen müssen nicht im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verdienen. Das geschlossene System unserer Vergangenheitswelt ist von der Gottheit verlassen worden.

 

Teil E: Statt des „Weges der Arbeit“ geht der Aspirant den „Weg des Lebens“. Ein Gotteskind bekommt Zeit, um beim Vater zu weilen. Umgestaltung des Mineralreiches zu einem Kunstwerk. Teilnahme an Lotterien meist halbherzig. Ein Reicher kann kaum ins Reich Gottes kommen. „Goldstaub ist in der Luft vorhanden“. Der Große Goldweiße Stern überschüttet den Menschen mit zahllosen goldenen Lichtwellen. Reichwerden durch ehrenhafte Mittel? Übervorteilung und Ausbeutung anderer Menschen. „Die Börse ist bekanntlich kein Tummelplatz für altruistische Gutmenschen“. „Dieser Stein ist mein“. Mammon als der Gott des Geldes. „Wirtschaftsordnung ohne Rücksicht auf das Gesamtwohl“. Proletariat der Besitzlosen. Liebe-Kommunismus der ersten christlichen Gemeinden. Die Menschheit wird von den Dunklen Mächten mittels des monetären Kontrollsystems versklavt. Erneute Unterdrückung der Armen durch die Reichen. Wann die Welt erleuchtet sein wird. Prasser auf Kosten der Armut. Elend durch Gold und Silber. Der Mitmensch hat kaum noch den Wert eines Tieres. Weltaufruhr.

 

Teil F: Geld als kristallisierte Lebenskraft. Finanzleute. „Verwalter“ der Schätze dieser Welt. Die ganze atheistische, gottlose Zivilisation hängt am Gelde. Ewige Diener des Höchsten Herrn. Zum dauernden Sabbat geschaffen. Der Roman >Auch Einer< von Friedrich Th. Vischer. Der See hatte die Beschäftigung, nass zu sein. Hinderung an einer ordentlichen Beschäftigung. Spiritueller Mutationsprozess kann zur Berentung führen. „Prinzessinnen bekommen nur Apanagen in Höhe des Existenzminimums“. Brief von der okkulten Hierarchie. „… von Menschen und Mäusen“. Die Maus als Symbol für die Sorge ums tägliche Leben. Für egoistische Zwecke zu arbeiten, ist spirituell illegal. Das angehäufte Geld wird durch die Vertreter der illusionierenden Energie wieder weggenommen. Hinweis für Umweltschützer und Ökologen. Die meisten Menschen werden eines Tages in Armut leben müssen. Die göttliche Energie wurde nur geliehen. Missbrauch durch das Ichheits-Gesetz. Leid und Krankheit als Energieverluste. Bestimmte Wissenschaftler (und Reiche?) im Dienste von Dämonen sind durch eine „Erhaltungsellipse“ geschützt. Das satanische Prinzip des Mein und Mir, das Sein- und Habenwollen. Kein Reicher und kein Mächtiger wird in das Reich Gottes eingehen.

 

Teil G: Umpolung des heruntertransformierten Quantums. Ethik und Moral der Bergpredigt und der Zehn Gebote. Das menschliche Ich ist weder schöpferisch noch gestaltend. Das Absolute Gesetz verlangt dienende und selbstlose Liebe. Stattdessen rafft der Mensch, er raubt, beutet und beutet aus. Skrupellose Verwendung von Ellbogen, um Macht, Ansehen und Reichtum zu erlangen. Ohne die Gnade der Wiederverkörperung wird die Seele über Äonen tot in den Reinigungsebenen bleiben müssen. Durch neun negativ dominante Tendenzen wird die Menschheit in Bewusstseinsfinsternis und Armut gehalten. Zinsradikale Gruppierungen der Geldelite. Die arbeitende Bevölkerung erwirtschaftet das Geld. Die Bezieher der Kapitalerträge zweigen Geld für sich ab. Sinken der Reallöhne und Ansteigen der Arbeitslosigkeit. Das Volksvermögen ist in den Händen von 10 % der Bevölkerung. Soziale Infrastruktur in Berlin. Nichtsichtbarkeit der Geldelite. Eine Überwindung des Mangelzustandes durch Arbeit ist nicht möglich. Kein Protest gegen die Umverteilung von unten nach oben. Wirtschafts-, Polit- und Wissenselite. Die Zinswirtschaft unterdrückt die Seelenkräfte. Absoluter Materialismus. Die Kräfte der neun schwarzen Reiter nach Tolkien führen die Menschen in die Dunkelheit. Schuldzuweisung statt Verantwortung für das Leben? Günter Wallraff als der türkische Mitbürger Ali unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Transformation ins göttliche Lichtreich heraus aus der Versklavung durch das Antiuniversum. „Bete, und du wirst das Notwendige immer erhalten“. Geld sollte rechtschaffen erworben sein, sonst geht es wieder verloren. Bedingungsloses Grundeinkommen (= BG) würde die „Zwangsarbeit“ verhindern. Geringer Lohn ist Unrecht. Scheinbare Faulheit basiert bereits auf der jahrhundertelangen Knechtschaft. Verstimmung im Lebensgefühl der Menschen. Psychische Erkrankung oder spirituelle Hintergründe. Mitarbeit an der Transformation des Planeten Erde. Keine Kontrolle über den inneren Lichtkörper. Bund mit der materiellen Welt. Bereits der biblische Adam bat um Befreiung von der Versklavung. Finnland will bis Nov.2016 über ein Pilotprojekt bezüglich des BG entscheiden. Die Schweizer haben am 05.06.2016 per Volksentscheid gegen das BG gestimmt. Die Bürger machen sich Sorgen, wie dies finanziert werden sollte. Das BG würde ein Stück Himmel und ein Leben mit weniger Angst auf die Erde bringen. Es herrscht wachsende Armut trotz boomender Wirtschaft. Der Regelsatz von HARTZ IV soll ein Leben in Menschenwürde ermöglichen. Prekäre Selbständigkeit. Subunternehmertum als Ausbeutung des Arbeitnehmers.

 

Teil H: ist aufgeteilt in 2 Sequenzen (und wird an zwei Tagen hintereinander gepostet):

Sequenz Nr. I:

„Malochen bis zum Tod“. Renten-GAU. Altersarmut als Massenphänomen. Riester-Modell als Subventionierung der Versicherungskonzerne. Renten-Klau durch Heraufsetzung der Altersgrenze. Helikoptergeld. Geldschöpfung. Arbeitslosigkeit ist nicht die Folge von Arbeitsscheu, sondern von einem Mangel an Arbeitsplätzen. Totale Geistesverwirrung. Reputations- statt Schuldgeld. Beispiel aus dem Japan der 30er Jahre. Einführung von Fließendem Geld. Umlaufsicherungsgebühr. Literarische Bearbeitung des Freigeldthemas in dem Roman >Momo<. Hinweis auf das Kapitel >Erscheinen einer Sonne<. Reiche als „wirklich böse“ Menschen. Schuld(en)knechtschaft. Das unendlich absurde Drama der Griechenland- und Europa-Krise. Griechische Oligarchen werden ihr eigenes Volk in den Tod treiben. „Der Grieche denkt nicht mit dem Verstand sondern mit dem Gemüt“. Aus der Nationalhymne Griechenlands: „Mein geliebtes, gutes Volk, stets bist du leichtgläubig und stets verraten“. „Das laute Sterben einer Gesellschaft“. Die Griechen zwischen Steinen und Statuen. Mangelnde Rückzahlung des IWF-Kredites. Nun auf dem Niveau von Dritte-Welt-Staaten. Ursprünglich als die Wiege der europäischen Kultur. Drohendes Symbol für den Untergang des europäischen Abendlandes. Dreistellige Milliarden-Schulden. Niemand von den Experten kann wirklich die Zusammenhänge klar darlegen. Selbst die reichen Eliten und Banker verstehen ihre eigenen Bankgeschäfte nicht mehr. Rechtsanwälte, die geschädigte Bankkunden vor Gericht vertreten, haben von der Materie selbst auch keine Ahnung. Joachim Gauck: „Es ist ein Glück, dass die Menschen das Bankensystem nicht verstehen, sonst hätten wir eine Revolution noch morgen früh“. Organisationsstruktur einer Behörde. Korruption des verbeamteten Personals in Griechenland. Reportage über deutsche Jobcenter von Günter Wallraff. Briefe landen im Papierkorb oder werden geschreddert. Das ganze Geld, das Griechenland bekommen hat, soll verloren sein. Jedoch ist es in den Taschen irgendwelcher Milliardäre gelandet als numerische Mumien bzw. virtuelles Fake. Blut, Schweiß und Tränen der arbeitenden Menschen. Größte Befriedigung für die widergöttliche Wesenheit Ahriman (als Herr des Todes). Die Griechenland-Hilfen haben fast nur Banken gerettet. In Berlin gibt es 3.000 deutsche Obdachlose, die unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. „Roma im Regierungsviertel – Slums mitten in Berlin“. Zusätzlich 3.000 obdachlose Migranten und mehr als 10.000 Wohnungslose, die sich stundenweise in Übergangsunterkünften aufhalten dürfen. Manche streunen wie verwahrloste Tiere in der Stadt herum. Deutschland muss sich zuerst um das eigene Volk kümmern. In Griechenland als dem geographisch ersten Grenzland des Schengen-Raumes sitzen am 3.8.2016 zehntausend Flüchtlinge fest. Problem der afrikanischen Flüchtlinge: Die UNO müsste Rechtsbedingungen schaffen, dass in den von Despoten und islamistischer Terrormiliz beherrschten Ländern interveniert wird. Fiktives Veto von Russland und China. Es können nicht 800 Millionen Afrikaner nach Europa (einschließlich nach Deutschland) kommen.

Sequenz Nr. II:

Urlaub auf der griechischen Insel Santorin war von einem Erdbeben begleitet. Eincheckbedingungen auf dem griechischen Flughafen. Auch in Deutschland gibt es tausende von Missständen wie z.B. die eklatanten Steuerverschwendungen. Der EURO als Rückschritt im historischen Projekt der Europäischen Integration. Der Währungsunion hätte eine politische Union vorausgehen müssen. Als erster europäischer Staat ist Großbritannien aus dem EURO am 23.06.2016 wieder ausgestiegen. „Der Brexit-Schock ist noch größer als erwartet“. Rückerstattung von geborgten Gütern als Freisein von der Form. Ende der Geldherrschaft. Berliner Avatarin Puramaryam. Völlig freies Schenken. Sterntaler-Prinzip. (Geld-)Geschenke statt „Spenden“. World Trust Fonds des ehemaligen Grafen von Saint Germain. Heute: physisch verkörpert als Noah Asana Mahatari. Eingreifen in die Seelenprogramme der Illuminaten. Abzahlen von Schulden. Putzstelle neben regulärer Berufstätigkeit. Vater im halbkomatösen Zustand. Blackout während einer Autofahrt. Ehrenamtliche Tätigkeit. Pilgerleben wegen körperlicher Behinderung. Beten ohne Unterlass. Anachoretentum.

 

FN: (Teil A): Enthusiasmus. Stringent. Maha-Rajas. Herr der Welt. Diffamierung.

(Teil B): Geistfunkenatom (Rose des Herzens, Juwel im Lotos, Uratom, Christusatom). Zerberus.

(Teil C): Schuften. Dr. Catherine Ponder.

(Teil D): Ahrimanische Kraft. Bolschewistisch (kommunistisch). Andere Arbeit (Krankmeldungen). Almosen.

(Teil E): Pralaya (Manvantara). Mammon. Gründerzeit. Liberalismus. Monetär. Erneute Unterdrückung. Epikuräer.

(Teil F): Sabbat. Friedrich Theodor Vischer. Mutation. Absorbiert. Chronic Fatigue Syndrome. Horrend. Apanage. John Steinbeck. Sujet.

(Teil G): Zehn Gebote. Infrastruktur. Bruttosozialprodukt. PEGIDA-Bewegung. Dharma. Regelsatz von HARTZ IV. prekär.

(Teil H): Silvio Gesell. Schuldenschnitt (Schulden-Erlass). Elmar Brok / Oskar Lafontaine. Numerisch. Mumie. Virtuell. Fake. Schengen-Raum. Scheppern. Rezession. Galaktische Förderation des Lichts. Graf von St. Germain (Maha-Chohan: Noah Asana Mahatari).

 

46. Existenzsicherung (A)

 

 

Am Anfang dieses Kapitels werden drei Träume geschildert, in denen jeweils Löwen eine entscheidende Rolle spielen. Was diese Träume und Symbole mit >Existenzsicherung< zu tun haben, wird im Verlauf der Ausdeutung dann ersichtlich werden.

 

23. März 1993: Ich saß mit drei Männern (die ich im Traum nicht direkt kannte) an einem Verhandlungstisch und links von mir lagerten auf einem höheren Bord wie real im Zoo vier Löwen nebeneinander aufgereiht, die alle vier schliefen. Plötzlich wurde mir im Gespräch mit den Männern bewusst, dass von den Löwen eine Gefahr ausgehen könnte. Ich stand akut auf, um mich aus der Reichweite der Löwen zu begeben und da wurde auch prompt - eine Sekunde, nach meiner Bewusstwerdung – der Löwe, der am weitesten links außen war, wach. Er nahm ebenfalls in dem Moment uns Menschen wahr und wollte zum Angriff übergehen. In dem Moment wachte ich auf.

 

Schon einmal (eventuell ein bis zwei Jahre vorher, also 1991/92) hatte ich eine Begegnung mit einem Löwen im Traum gehabt und habe am 23. März 1993 notiert: „Nur, wer einmal selbst im Traum der realen Bedrohung durch einen lebendigen Löwen gegenüberstand, weiß, was dies bedeutet: es ist die drohende Vernichtung der eigenen Existenz“.

1991/92 war es die Begegnung mit einem Löwen, der mich im Traum vernichtet (gefressen) hätte, wenn ich nicht aufgewacht wäre. Ich weiß übrigens genau, worin sich dieser Traum begründete. Ich hatte damals in der Beziehung mit meiner „großen Liebe“ (siehe im Kapitel Nr. 37 >Eifersucht<) eine bestimmte Art seelischer Manipulation angestellt, die eine vollkommene Lüge bedeutete – nur weil ich mich wiederum in einer bestimmten Weise retten musste.

 

Die Details sind absolut zu schwierig, um sie darzulegen. Sie sind auch mehr seelischer Natur, als dass sie physisch sichtbar zu beschreiben wären. Ich habe mich dabei extrem selbst überwunden bzw. mich selbst stark verleugnen müssen – eigentlich in einem übermenschlichen Ausmaß, was ich nur durch meine spirituelle Kraft zuwege brachte.

Diese unglaubliche Überwindung, die jedoch egozentrisch von mir motiviert war, kam nun in der Begegnung mit dem Löwen zum Ausdruck, wie ich dies später nach Darlegungen von STEINER schlussfolgerte, was noch ausgeführt wird.

 

Am 10. Oktober 1993 hatte ich übrigens einen weiteren dritten Traum, wo ein Löwe eine Rolle spielte: Ich war in dem Traum zusammen mit mehreren mir nicht bekannten Menschen in einer großen Räumlichkeit – mehr wie in einer anderen Dimension. Und dort führte ein Magier etwas vor. Er gab eine große Vorstellung, in der er sich wie frei in der Luft bewegte, die insgesamt dunkel war. Dabei war die Vorstellung, die er gab, wahnsinnig gefährlich. Was genau ablief, weiß ich allerdings nicht mehr. Aber es war ein Löwe vorhanden, der sich ebenfalls frei in der Luft bewegte und es war irgendwie so, als ob der Magier von dem Löwen hätte gefressen werden können.

 

Es war so gefährlich, dass alle sagten, der Magier hätte die Vorstellung nicht durchführen dürfen – obwohl es ihm gelang und alles gut gegangen war.

Tatsächlich war ich einige Tage vor dem Traum auf den realen Magier aus den USA David Copperfield aufmerksam geworden, der zu der Zeit auch in Deutschland gastierte. Und am 12.10.1993 sah ich eine Filmaufnahme von ihm, wo er meines Erachtens nach einer Szene aussah wie eine halbe Leiche und man schlussfolgern konnte, dass er doch einer sehr großen Anstrengung bei seinen Vorstellungen ausgesetzt war.

 

Die drei vorstehend geschilderten Träume mit Löwen liegen nun mittlerweile schon 22 Jahre zurück (Aussage im Jul.2016). Zwischenzeitlich hatte ich noch zwei weitere Träume mit Löwen, die jedoch mit >Existenzsicherung< im engeren Sinne nichts zu tun hatten.

Den einen Traum habe ich im Kap. Nr. 28-C >Lichtdienste< zum 18.05.2013 verarbeitet. Er hatte m.E. mit meiner damals beabsichtigten Entscheidung zu tun, aus dem Chor auszutreten, in welchem ich drei Jahre lang gesungen hatte. Zu dem Traum ist auch geschildert, wie der Löwe zum Lamm werden kann.

 

Und zu dieser letzten Anmerkung von mir möchte ich dann doch noch einen Traum vom 24.11.2013 erwähnen, wo ich voller Erstaunen über ein Areal ging (welches ein unstrukturierter größerer Platz war), wo mehrere Löwen frei vorhanden waren, die mich merkwürdigerweise respektierten und ich ebenso merkwürdigerweise keine Bedrohung durch sie empfand, obwohl ich gleichzeitig über die potentielle Gefahr ein Bewusstsein hatte. Es war eine völlig ambivalente Situation.

 

Bei STEINER ist die Begegnung mit dem Löwen als eine von drei Entscheidungen des imaginativen[1] Erkenntnisweges beschrieben. Der Löwe repräsentiert dabei eine bestimmte Willenskraft, die man benötigt, um in der Lage zu sein, irgendeinen gewollten Gedanken auslöschen und einen anderen heraufholen zu können. „Diese Begegnung mit dem Löwen muss man durchmachen. Sie besteht darin, in Bezug auf das Fühlen, dass man vor dem Tun in der Gedankenwelt … eine heillose Furcht bekommt, die man … überwinden muss“[2]. Und dann muss man die Möglichkeit finden, den Löwen zu beherrschen.

 

„Denn in der Imagination stellt sich einem das richtig so dar, als wenn er sein riesiges Maul aufsperrte und einen verschlingen wollte. Jene Willenskraft, die man anwenden will in der geistigen Welt, sie droht einen eigentlich zu verschlingen. Man ist fortwährend von dem Gefühl beherrscht: du sollst wollen, aber du musst etwas tun, musst dieses oder jenes ergreifen. Aber von all diesen Elementen des Wollens, in die man hineingeht, hat man das Gefühl: wenn du es ergreifst, verschlingt es dich, löscht dich aus in der Welt. Das ist das Verschlingen durch den Löwen“[3]. Statt sich nun der Furcht hinzugeben, dass einen die Willenselemente in der geistigen Welt verschlingen und erwürgen könnten, muss man sich auf den Rücken des Löwen schwingen, diese Willenselemente ergreifen und sie von sich aus zum Handeln benützen.

 

Dies kann der Mensch leisten, wenn er zeitlich vor der Begegnung mit dem Löwen bereits durch die Pforte des Todes gegangen war (diese Pforte entspricht dem Mystischen Tod, wie er hier im Kapitel Nr. 19-B >Kreuzigung und Gehenkter< angesprochen ist). Dann besitzt er nämlich die Fähigkeit, außerhalb des physischen Leibes mit seinem Willen tätig zu sein.

 

Hat jemand jedoch nicht den geordneten esoterischen Weg durchgemacht und wird dann durch irgendwelche Umstände oder eigenes Verhalten vom Willenselement ergriffen, dann geschieht dieses Ergreifen nämlich innerhalb seines physischen Leibes und es kommt zu einer Art „Grauen Magie“. Es handelt sich dann um ein Geschehen, wo jemand aus dem menschlichen Egoismus heraus die Welt beherrschen will. Über Graue Magie existieren sonst Darlegungen im Kap. Nr. 8-B >Überlastung<.

 

Denn tatsächlich ist es möglich, die Pforte des Todes zu vermeiden und mit bestimmten begünstigenden Anlagen an das zweite Tor herantreten zu können, welches von STEINER als das „Tor der Elemente“ bezeichnet wird[4]. Dies ist einem Menschen durch ein Enthusiasmieren[5] des Gefühls möglich. An dem zweiten Tor wird dann ein solcher Mensch auch den Willenskräften übergeben, aber dieser Mensch beherrscht den Löwen nicht, sondern er wird von ihm verschlungen, und der Löwe tut mit ihm, was er will.

 

„Das heißt: es geschehen im Grunde genommen okkulte, aber im wesentlichen egoistische Dinge“[6]. Denn eine das Gefühl und die Empfindung aufpeitschende Mystik ermöglicht einem Aspiranten auch ein Herausgehen aus dem physischen Leib, aber er ist trotzdem im Zusammenhang mit den physischen Blut- und Herzenskräften belassen.

 

Da ich ganz sicher bisher noch nicht vollständig durch die Pforte des Todes gegangen bin, sondern lediglich Anfangszustände diesbezüglich erlebt habe (siehe das Kapitel Nr. 16 >Herausziehen des Ätherleibes<) und außerdem sowieso keinen regulären und stringenten[7] Weg geistiger Schulung durchlaufen habe (auch wenn ich unzählige Dinge praktiziert habe), ist bei mir vermutlich (in dem Traum von 1991/1992) genau das Vorstehende abgelaufen und der Löwe hat mich beherrscht bzw. verschlungen, was ich nicht mehr bewusst erlebt habe, weil ich zuvor aufgewacht bin.

 

Die Bedrohung durch den Löwen, z.B. indem dieser den Menschen den Weg versperrt, ist auch bei MEYER aufgegriffen; denn die Begegnung mit den Mächten des Herzens und das Geheimnis ihrer Verwandlung wird oftmals in der Imagination des Löwen dargestellt. Der Hintergrund ist, dass eigentlich in jedem Organ die Anlage vorhanden wäre, eine ganze Tierform zu bilden und dies wäre in Bezug auf das Herz der Löwe. Dieser hat nun alle Eigenschaften des Starkmutes und des Stolzes, aber auch alle Möglichkeiten der reißenden Gewalt[8].

 

„Die Einweihung in die Herzensgewalten fordert Mut und andererseits Schicksalsergebung. Denn alles, was innerhalb der Seelentiefen noch als Empörung gegen die Schicksalsmächte lebt, als Hochmut oder gekränkter Stolz, kommt in der imaginativen Anschauung (oder auch im Traum) zur Spiegelung“[9]. Wenn auf den Willen zur Sühne hingedeutet wurde, der bereit ist, das Schicksal duldend auf sich zu nehmen, dann sprach man davon, dass der Löwe zum Lamm werden muss. Erst wo die Herzensruhe eingetreten ist, wird der drohende Löwe sanft[10].

 

Zurück zu dem Traum mit den vier Löwen am 23. März 1993: Nach dem Aufwachen aus diesem Traum hatte ich das Gefühl, dass durch den Traum irgendetwas geschehen war: Als ob nun dadurch eine bestimmte Art seelisch-geistiger Kampf begonnen hätte.

Dazu hat der Traum vermutlich Aspekte meiner damaligen Realität abgebildet. Ich konnte durch ein empfangenes Schreiben schlussfolgern, dass kurz vor dem Traum tatsächlich Verhandlungen über mich in den höheren Etagen meines damaligen Arbeitsgebers stattgefunden haben, weil ich gekündigt hatte, und man wollte mich überreden, die Kündigung doch noch zurückzuziehen, was ich durch meine Rechtsanwältin erfahren habe. Dies kam für mich jedoch nicht mehr in Betracht.

 

Ich habe nun die ganz starke Vermutung, dass die vier Löwen tatsächlich Repräsentanten der vier Maha-Rajas[11] waren, welche hohe Engelwesenheiten sind, die das Karma verwalten. Sie heißen auch „berichterstattende Engel“ oder „Herren des Schicksals“. Ihnen stehen Legionen von Devas[12] und Elementargeistern zur Seite, welche in ihrem Auftrag das Karma[13] schon allein durch den spezifischen Bau des ätherischen Körpers eines jeden Menschen einschließlich des Gehirns und des Drüsensystems auswirken[14].

 

Die vier Karma-Herren finden auf unserem Planeten Erde (also innerhalb der planetarischen okkulten Hierarchie) ihren Berührungspunkt durch die drei Buddhas der Aktivität (= Pratyeka-Buddhas) und den vierten Kumara, welcher der „Herr der Welt“[15] ist[16].

Die Karma-Herren sind die Überführer der ausgleichenden Gerechtigkeit und weisen ihre Diener an, die Menschen zu begleiten und Zeuge aller Sünden zu sein, die diese begehen, um die Art und Weise zu bestimmen, wie sie sie in den Gerichten bestrafen werden. Sie bedienen sich des Widersachergeistes im Menschen, um der menschlichen Seele durch diesen Geist Vergeltung zukommen zu lassen; denn der Widersachergeist nimmt alle Sünden und das Böse im Menschen wahr und fügt nach dem Urteil der Herren des Karma der Seele das Entsprechende zu[17].

 

Die vorstehend referierten Darlegungen über die vier Karma-Herren gehören zum Basiswissen der östlichen (asiatischen) indisch-theosophischen Esoterik. Dieses Basiswissen enthält keinerlei übergreifende Bewertung über die machthabenden Karma-Instanzen und ist insofern völlig unzulänglich. Dies habe ich allerdings 1993 (als ich den Traum mit den vier Löwen hatte) überhaupt noch nicht gewusst. Erst im Dezember 2012 (also fast 20 Jahre später) habe ich erfahren, dass alle diese Karma-Instanzen widergöttliche Herrscher unseres lokalen Universums sind, welche die Menschheit prinzipiell in ihrer Gefangenschaft halten. Diese Aussagen entstammen einer Ausdeutung der Kosmologie der >Pistis Sophia< von HURTAK & HURTAK.

 

Die jahrtausendelangen Schicksalsbedingungen für die Menschheit sind von Gott so überhaupt nicht gedacht gewesen. Unter anderem aus diesem Grunde hat sich >Jesus, der Christus Gottes< auf der Erde inkarniert, um der Menschheit das göttliche Schicksal zu bringen und den Machtmissbrauch der falschen Herrscher zu brechen, was jedoch erst seit dem 20. Jahrhundert voll wirksam werden konnte. Denn das göttliche Schicksal ist in der Lage, eine noch nie gekannte göttliche Lichtkraft hervorzubringen. Alle inhaltlichen Details mit genauen Literaturangaben sind darüber im Kap. Nr. 55-B >Neue Zeit<.

 

Auf den CHRISTUS als „Herrn des Karma“ seit dem 20. Jahrhundert konnte jedoch glücklicherweise schon bei der Ersterarbeitung der Autobiographie im Jahre 2007/2008 hingewiesen werden dank der Literatur von Rudolf Steiner, wie dies im folgenden Kapitel Nr. 46-B >Existenzsicherung< ausgeführt ist.

 

Und es soll auch hingewiesen werden darauf, dass eine bestimmte Gruppierung von Plejadiern, die sich von ihrem Ursprungsvolk abgesondert und anscheinend jahrtausendelang die Herrschaft über die Menschheit übernommen und ihr die Karma-Gesetze übergestülpt hatten, so dass man schlussfolgern muss, dass die sonst als Anunnaki bezeichneten widergöttlichen Mächte identisch mit diesen spezifischen Plejadiern waren.

Die Schwierigkeit ist, dass man eine Diffamierung[18] nicht auf die Plejadier ausweiten darf, die in ihrem Heimatsternsystem geblieben waren; denn diese lebten schon lange nach göttlichen Gesetzen.

 

Auch sollen die spezifischen widergöttlichen Plejadier ihre Macht in Wahrheit schon vor Beginn unserer Zeitrechnung über die Menschheit ansatzweise verloren haben (und nicht erst 1995, wie es andere Darlegungen gibt). Allerdings würde der Zeitpunkt von 1995 dem entsprechen, wo die Anunnaki offiziell 1994 den Staatsvertrag von Anchara[19] unterzeichnet und mit der im Dienste Gottes stehenden Galaktischen Föderation des Lichts zu kooperieren begonnen haben.

Stattdessen begann schon damals der Einfluss der Sirianer auf die Menschheit in Verbindung mit dem großen Licht Christi und der spirituellen Hierarchie unseres Planeten. Dies ist konkreter im Kap. 44-G >Jesus, der Christus Gottes< dargelegt.

 

Fortsetzung folgt im Teil B zu Kapitel Nr. 46 >Existenzsicherung<.

 



[1] Imagination: FN bei 7-F >Tyrannei<.

[2] STEINER/Wege der Übung/S.148f. (Es handelt sich hier um den Vortrag mit dem Titel: „Die drei Entscheidungen des imaginativen Erkenntnisweges“, welcher dem Band von RUDOLF STEINER entnommen wurde mit dem Titel: „Menschenschicksale und Völkerschicksale – Schicksalsbildung nach dem Tode“; = GA157/S.159-182).

[3] STEINER/Wege der Übung/S.149

[4] STEINER/Wege der Übung/S.146

[5] Enthusiasmus: leidenschaftliche Begeisterung, Schwärmerei (D/F/S.210).

[6] STEINER/Wege der Übung/S.150

[7] stringent: bündig, zwingend, streng (D/F/S.695).

[8] MEYER/S.132f.

[9] MEYER/S.134

[10] MEYER/S.279

[11] Maha-Rajas (Sanskrit: große Herren): Synonym für „Karma-Herren“ (nach Notizen der Verfasserin / Original-Literatur nicht mehr bekannt).

[12] Deva: FN bei 39-A >Auftreten von Blitzen<.

[13] Karma: FN bei 2-E >Erleuchtung<.

[14] HEINDEL/Die Weltanschauung der Rosenkreuzer (Das esoterische Christentum der Zukunft)/S.136

[15] Herr der Welt: ehemals war dies Sanat Kumara, jetzt soll es der Lord Gautama, der ehemalige Gautama Buddha sein; siehe FN bei 27-i >Spirituelle Gemeinschaft<.

[16] TIBETER/Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer/S.109

[17] SIEGERT/Das Evangelium der Pistis Sophia/S.199

[18] Diffamierung: Verleumdung, Verbreitung übler Nachrede (D/F/S.176).

[19] Anunnaki und Staatsvertrag von Anchara: siehe Text im Kap. 44-J >Jesus, der Christus Gottes<.