Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (260)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Existenzsicherung (46.F) Finanzen

 

 

Ursprünglich ist Geld kristallisierte Lebenskraft (= Prana), kristallisierte Energie, realisierter Geist. Es ist materialisierte ätherische Kraft[1]. Dabei ist Materie selbst (nach HURTAK) in der Schwerkraft gefangenes Licht[2]. Geld ist in äußere Erscheinung getretene Lebensenergie, die unter der Leitung von Finanzleuten steht. Diese Finanzleute bilden nach Aussagen des TIBETER eine von sieben Gruppen, welche die Basis der künftigen „wissenschaftlichen Bruderschaft“ darstellen und deren Arbeit von der (okkulten, geistigen) Hierarchie geplant ist[3]. Natürlich bleibt für mich ein kleiner Zweifel, ob dies nicht eher von der widergöttlichen Hierarchie[4] als von der Christus-Hierarchie geplant ist (siehe auch Darlegungen im Kapitel Nr. 17-C >Erscheinen einer Sonne< über die Fragwürdigkeit von „großen Kapitalisten“ als Probejünger).

 

Jedenfalls ist nach Aussagen des TIBETER einer der größten Prüfsteine, die ein Mensch auf dem Pfade der Erprobung bei spiritueller Entwicklung zu ersteigen hat, dessen Einstellung zum Geld und dessen Umgang mit dem Geld, an welchem sonst die ganze Welt hängt, zu dem sich alles drängt, um die Begierden zu stillen. Nur derjenige, der nichts für sich verlangt, kann finanzielle Mittel erhalten, um ausschließlich „Verwalter“ der Schätze dieser Welt zu sein.

 

In jedem anderen Fall bringt der sich anhäufende Reichtum Sorge, Kummer, Unzufriedenheit und Missbrauch mit sich. Geld hat für den Aspiranten nur insofern eine Bedeutung, als es ihn zu der Arbeit instand setzt, die getan werden muss. Geld ist etwas, womit anderen Menschen genutzt werden kann und die Pläne des Meisters ausgeführt werden müssen[5].

 

Dass die ganze Welt am Gelde hängt, thematisiert auch PRABHUPADA, ein führender vedantischer Swami, indem er aussagt: „Unsere atheistische, gottlose Zivilisation ist ein riesiges, für Sinnenbefriedigung entworfenes System, das bewirkt, dass alle Menschen verrückt nach Geld werden, um diese Fassade (dieses Scheinleben; Anm.d.Verf.) aufrechtzuerhalten“[6]. Jeder ist an Geld interessiert, weil es das Medium ist, um sich Möglichkeiten für Sinnenbefriedigung zu verschaffen, durch die es jedoch keinen Frieden auf der Erde geben kann.

 

„Wir alle sind von Natur aus ewige Diener des Höchsten Herrn und sollten deshalb nichts für unsere eigenen, egoistischen Interessen beanspruchen. Es ist notwendig, dass wir lernen, unsere Sinne im transzendentalen Dienst des Herrn zu beschäftigen und alles so zu verwenden, dass wir Seinem Wunsch dienen“[7].

 

Der Mensch war von Gott zum dauernden Sabbat[8] geschaffen; er sollte nicht selbst wirken, er sollte mit seinen Händen nicht selber nehmen, sondern annehmen, was ihm die reiche Güte Gottes bot. Der Mensch verschmähte jedoch die Ruhe, er verschmähte die Einheit und Einfachheit – er wählte die Vielfalt und die Unruhe, das Stück und nicht das Ganze. Jedoch sind all die Anstrengungen und das Wirken des Menschen nur ein einseitiges Forschen.

 

Demgegenüber wohnt der Weise in der Mitte der Ruhe (zur „Zone der verschmolzenen Essenz“ siehe im Kapitel Nr. 40-E+F >Meditation<). Im Zentrum seines Friedens steht der Königsthron. Deshalb ist bei WEINFURTER der spirituelle Ratschlag formuliert: Willst du zur wahren Ruhe kommen, halte ein in deiner Tätigkeit und erlaube, dass nur Gott allein in dir wirkt[9]. Vergleiche dazu die erst im Sept.2014 erfolgten Aussagen in dem neu installierten Kap. Nr. 69-A >Allmacht Gottes<.

 

Von STEINER wird eine nette kleine Geschichte referiert[10] (bei der es um die Wertigkeit einer geregelten Arbeit geht), die aus dem Roman >Auch Einer< von Friedrich Theodor Vischer[11] stammt. Es geht dabei um ein Gespräch zwischen einem Vater und seinem noch kindlichen Sohn, der seinem Vater sinngemäß folgendes erzählte: „Der Lehrer hat zu uns gesagt, man solle sich bei einem Menschen immer erkundigen, was er für eine Beschäftigung habe; denn es komme sehr darauf an, dass einer eine ordentliche Beschäftigung habe. Daran erkenne man, ob er überhaupt ein ordentlicher Mensch sei, ob er eine ordentliche Seele sei“. Der Vater äußerte sich nun nicht weiter dazu. Stattdessen aber träumte der Junge in der folgenden Nacht, dass er an den nächsten See gehen würde und diesen See im Traum fragte: „Was für eine Beschäftigung hast du?“ und der See antwortete ihm: „Ich habe die Beschäftigung, nass zu sein“.

 

STEINER bezeichnet dies als eine sehr geistvolle Erzählung, die viel Lebenskenntnis verrät. Denn die Aussage des Lehrers sei eine Dummheit, eine Torheit, ein falsches Urteil, eine oberflächliche Beurteilung. Es müsse doch immer in Betracht gezogen werden, dass ein Mensch durch irgend etwas gehindert sein kann, eine ordentliche Beschäftigung zu haben. Auch diese Stellungnahme von STEINER spricht mir aus der Seele.

 

Wie jemand z.B. aus einer körperlichen Behinderung heraus nicht regulär arbeiten kann und stattdessen von Almosen anderer Menschen leben muss, ist auch geschildert in dem Büchlein >Pilgerleben<[12], wo es dann stattdessen die Möglichkeit des Menschen gibt, „zu Beten ohne Unterlass“, was hier bereits im Kapitel Nr. 40-G >Meditation< angesprochen ist, und welches dem indischen „Japa“ entspricht, worüber im Text des Kapitels Nr. 16-A >Herausziehend es Ätherleibes< Darlegungen sind. Auch wird auf die Fußnote über das „Anachoretentum“ im Kapitel Nr. 41-B >Sonnenfinsternis< hingewiesen.

 

Erst noch Anfang Juli 2016 entdeckte ich Darlegungen, wo VIRGINIA ESSENE als Channel-Medium einer höheren geistigen Wesenheit die Frage stellte: „Könntest du erklären, wie genetische Krankheiten und Behinderungen entstehen“, woraufhin diese Wesenheit antwortete: „Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens sind die Erdenmenschen, die jetzt auf eurem Planeten existieren, durch das genetische Experiment der Atlanter eine Mutation. Diese genetischen Schwierigkeiten sind entstanden, weil das atlantische genetische Experiment, das die Menschen deformiert hat, nicht zu Ende gebracht wurde.“

 

Als zweiter Grund wird dann das mangelnde Bewusstsein der Menschen angegeben, weswegen sie nicht einfach die Fähigkeit haben, ihre genetische Struktur als Fötus oder nach der Geburt zu verändern. So bleiben alle Aspekte, mit denen man geboren worden ist, das ganze Leben über bestehen. Dies ist übrigens auch der Grund, weshalb manche Menschenwesen tot geboren werden. Es ist dies ihr eigener Wunsch, weil sie aus der geistigen Welt heraus erkennen, dass das Lebensmuster, das sie sich wünschten, ihrem fötalen Gewebe nicht eingeprägt werden konnte[13]. Noch weitere Aussagen darüber im Zusammenhang mit dem „Plötzlichen Kindstod“ finden sich im Text des Kapitels 32-C >Baby<.

 

So gibt es auch trostreiche Darlegungen bei REINDJEN ANSELMI, die ausführt, wie gerade Lichtschüler durch den spirituellen Mutations[14]-Prozess zeitweise so absorbiert[15] sein können, dass die auftretenden Krankheitssymptome einem das Verbleiben im Arbeitsprozess ganz oder teilweise verunmöglichen. In solchen Fällen sollte eine Ganz- oder Teilberentung beantragt werden. Ebenfalls entspricht diesem Mutationsprozess die medizinische Diagnose des „Chronic Fatigue Syndrome[16]; denn der Lichtkörperprozesss geht mit einer Reinigung und Frequenzerhöhung des physischen Körpers einher[17].

 

Esoterisch ist dies bereits nach alter Terminologie mit dem Begriff „gekreuzigt sein im Leibe“ bezeichnet worden, worüber Darlegungen im Kapitel Nr. 19-B >Kreuzigung und Gehenkter< existieren. Dies ist etwas, was eigentlich auf mich allein wegen der eklatanten >Schlafstörungen< (siehe auch das dortige Kapitel Nr. 18) zugetroffen hätte. Ich habe eine solche Rentenbeantragung jedoch immer gescheut, weil ich keine Nachweise für meine horrenden[18] Belastungen hatte. Wie weist man nach, dass man fünf Nächte lang hintereinander kaum schlafen kann?

 

Ein Problem bei einer Berentung bliebe gemäß STEINER die geisteswissenschaftliche Betrachtungsweise, wonach anscheinend bezüglich des daraus bezogenen Geldes immer Ahriman involviert[19] ist, wie bereits hier in Kap. Nr. 46-D dargelegt wurde.

Meines Erachtens muss jedoch gerade in Bezug auf die Menschen, die im Dienste Gottes als Lichtarbeiter stehen, ein noch höherer Standpunkt eingenommen werden, wo die Rente eine gewisse Apanage[20] von Gott an den Lichtarbeiter darstellt, und der Einfluss Ahrimans insofern in solchen Fällen als unwirksam betrachtet werden müsste. Denn bei Gott sind alle Dinge möglich.

 

Dass ich auf den Begriff „Apanage“ in dem Zusammenhang gekommen bin, liegt an einem Traum, den ich spätestens 1998 hatte. Dort existierte die geistige Aussage, dass Prinzessinnen nur Apanagen bekämen in Höhe des Existenzminimums, wie dies der Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe entspräche, die zurzeit (2011) mit dem Begriff „HARTZ IV“ bezeichnet werden. Da es sich um einen Traum handelte, ist der Begriff Prinzessinnen symbolisch zu nehmen und bedeutet die heranreifende menschliche Seele[21] (siehe Kapitel Nr. 45 >Seelenwachstum<), wobei ich mich als eine solche betrachten darf. Mit den Apanagen in Höhe des Existenzminimums ist zweierlei angesprochen: einmal, dass Gott für Seine Diener sorgt, dass Er aber zum anderen sie kurz hält, wie dies bereits dargelegt ist nach LORBER[22].

 

Am 14. August 1997 hatte ich einen Traum, der eventuell in anderer Symbolweise als durch Löwen meinen Existenzkampf andeutete und auch noch weitere Aspekte enthielt. Es war so, dass ich im Traum einen Brief von der okkulten Hierarchie erhalten hatte. Auf der Vorderseite des Briefes war eine Zeichnung, wo ein grauer Personenkraftwagen und eine vermenschlichte Maus abgebildet waren.

 

Dann existierte die geistige Aussage, dass „man mein Licht sehen würde, aber …“. Ob die Aussage bei den drei Pünktchen weiterging oder nicht, dies wusste ich schon unmittelbar nach dem Traum nicht mehr. Es war wohl mehr wie eine Andeutung, etwas Unausgesprochenes, was etwas resignierend von Seiten der geistigen Hierarchie in Bezug auf mich schien. Diese eventuelle spirituelle Resignation würde auch meinem eigenen Gefühl zu dem damaligen Zeitpunkt entsprochen haben.

 

Es kam mir vor, als ob es niedere Hinderungsgründe in meiner Person geben würde, dass das Licht nicht voll zur Wirksamkeit oder Umsetzung im Erdenleben kommen würde. Dann kam die weitere geistige Aussage vor „… von Menschen und Mäusen“. Ich glaube, dass dies der reale Titel eines Romans von John Steinbeck[23] ist, welcher wohl tatsächlich den Existenzkampf in der Armut zum Thema hat.

 

Mit der >Existenzsicherung< hatte ich selbst seit 1993 fortgesetzt zu ringen und es steht noch nicht genau fest, ob sich dies tatsächlich seit dem Tod meiner Mutter bleibend geändert hat. Und diese >Existenzsicherung< war über mehrere Phasen meines Lebens immer ein Faktor, der mich am stringenten Fortschreiten des geistigen Weges behindert hat – allein durch meine dann während der Berufstätigkeit eklatant auftretenden >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18).

 

Interessant finde ich nun, dass in ein und demselben Traum zweimal das Symbol der Maus eine Rolle spielte, wobei ich überhaupt nur noch ein weiteres Mal in meinem Leben (01.03.2009; siehe Kapitel Nr. 13-Q >Aurisches Wesen<) von dem Sujet[24] einer Maus geträumt habe. Dies deutet darauf hin, dass mir unbedingt etwas Bestimmtes vermittelt werden sollte, wobei das zweite eine Erhärtung des ersten darstellt.

 

Die Maus ist nun Symbol für die Sorge um das tägliche Leben, auch für das einseitige Verhaftetsein mit dem Irdischen[25], mit dem Zeitgeist, der nicht das Ewige repräsentiert. Allgemein ist die Maus auch Symbol von niederen Leidenschaften. Über die Bedeutung, einen Brief zu erhalten, finden sich übrigens Darlegungen im Kapitel Nr. 45-F >Seelenwachstum< zum Traum vom 11.07.1998 (H).

 

Nach PRABHUPADA[26] sehen nun die irdische Realität und der Zeitgeist so aus, dass fast alle Menschen irgendeiner Arbeit nachgehen (oder gegebenenfalls unfreiwillig arbeitslos sind), um sich Geld zu verschaffen, sei es auf legale oder illegale Weise, angefangen vom höchsten Beamten in seinem Wolkenkratzer bis hinab zum Tagelöhner auf der Straße. Dabei ist jedoch eigentlich alles (vom spirituellen Standpunkt aus) illegal (!), denn für egoistische Interessen zu arbeiten, ist sowohl (spirituell) ungesetzlich als auch zerstörerisch.

 

Sogar die Bemühung um spirituelle Verwirklichung für egoistische Motive ist (spirituell) ungesetzlich und zerstörerisch. Das Kriterium ist, ob die Tätigkeiten auf die Zufriedenstellung des Höchsten Herrn und auf Seinen Dienst gerichtet sind oder nicht. Ist dies nicht der Fall, wird die Energie Gottes in dem Menschen und durch ihn missbraucht, ja verschwendet, was nach karmischen Gesetzen dazu führen wird, dass das Geld statt Frieden und Wohlstand Vernichtung verursachen wird.

 

PRABHUPADA zitiert aus der >Bhagavad-Gita< die Aussage von Krishna: „In hundert Hoffnungen verstrickt, der Gier verfallen und dem Zorn, häufen sie, ihrer Lust zulieb, sich unrechtmäßig Schätze auf“[27]. Das (nach spirituellem Standpunkt) unrechtmäßig erworbene Geld wird dann den geizigen Bürgern wieder durch verschiedene Steuern und durch Geschäftsleute entzogen und ein großer Teil wird für die Aufrüstung eingesetzt, also für zerstörerische und verschwenderische Zwecke wieder ausgegeben. Je mehr die Menschen mit ihren Wünschen gegen die Naturgesetze verstoßen, desto eher wird ihnen das angehäufte Geld durch die Vertreter der illusionierenden Energie wieder weggenommen.

 

Wenn das Geld nicht dem Dienst des Höchsten Herrn geweiht wird, muss es als verschwendete Energie für weltliche Probleme an betreffende Personen ausgegeben werden (z.B. an Rechtsanwälte bei weltlichen Streitfällen, an Ärzte wegen Krankheit u.ä.). Die Naturgesetze erlauben es nicht, über mehr Geld zu verfügen, als für ein gesundes Leben notwendig ist.

 

Aller Mangel in der Menschheit und alle Verunreinigung der Erde sind auf Gier und Misswirtschaft vieler Menschen zurückzuführen. Für die Umweltschützer und Ökologen wäre es wichtig zu begreifen, dass die Ausbeutung aufgrund der unersättlichen Lust der Menschen solange weitergehen wird, bis sich die Menschen in einem geistigen Bewusstsein auf den Höchsten Herrn ausrichten[28].

 

Letztlich ähnliche Zusammenhänge werden von der >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) dargelegt. Sie sagt vorausschauend recht deutlich aus, dass die meisten Menschen eines Tages in Armut werden leben müssen. Hintergrund ist, dass jedem von Gott abgefallenen Wesen ein Quantum an göttlicher Energie aus der ewigen Fülle geliehen wurde, die dieses Wesen wieder zu Gott zurückbringen muss. Hat der Mensch dieses Quantum durch sündhaftes Verhalten weitgehend verbraucht, wird er verarmen und darben.

 

Dies ist deshalb bei den Menschen der Fall, weil sie sich von der göttlichen All-Kraft abgewandt und sich ihr eigenes persönliches „Ich-Gesetz“ (auch „Ichheits-Gesetz“, Individual-Gesetz oder Personen-Gesetz) geschaffen haben. So kann jeder einzelne Mensch von der göttlichen Lebenskraft nur in dem Maße empfangen, wie dies seinen kleinmenschlichen Gedankenabläufen entspricht (dies entspricht einer Aussage bei C. PONDER; siehe dort).

 

Der Mensch verarmt immer mehr an geistiger Energie, weshalb auch früher oder später die meisten Menschen darben und im Siechtum oder in Leid und Krankheit werden leben müssen. „… Leid und Krankheit zeigen an, dass der Mensch die ihm mitgegebene positive Kraft weitgehend umgepolt hat. Wer die Warnimpulse, die dem Leid oder der Krankheit vorausgingen, oder die Warnimpulse im Leid und in der Krankheit übertönt mit Vorwürfen, der andere wäre an allem Schuld, und dieselben Verhaltensweisen, die den Energieverlust herbeigeführt haben, fortsetzt, der wird im weiteren Verlauf – im Diesseits oder im Jenseits – dahinvegetieren oder in Siechtum fallen“[29].

 

Dass es jedoch bestimmte Menschen gibt, die nicht davon betroffen sind, obwohl sie nicht im Dienste Gottes tätig sind, legt die >Prophetin Gabriele< ebenso dar. Es handelt sich dabei um bestimmte Erfinder oder Wissenschaftler (und meines Erachtens auch um die reichen Menschen[30], was jedoch so von der >Prophetin Gabriele< nicht ausgesagt wird; Anm.d.Verf.) die gerade von den Gegenspielern Gottes, den >Dämonen< (Kap. Nr. 11), extra viel Energie zugeführt bekommen, damit sie deren Territorium in dieser Welt aufrechterhalten. Solche Menschen liefern den >Dämonen< die Energien, mit denen diese ihre Pläne verwirklichen können[31] (Gentechnologie, Tierversuche, die atomare Spaltung, Rüstungsindustrie und vieles mehr).

 

Diese Menschen können sehr alt werden und außergewöhnlich lange gesund bleiben. Auch werden sie von den >Dämonen< in eine sogenannte „Erhaltungsellipse“ gebracht (= eine besondere Lebensbahn), auf der sie von ihren Ursachen nicht so rasch eingeholt werden können[32]. Doch eines Tages müssen auch diese Menschen die von ihnen mithilfe der >Dämonen< geschaffenen Ursachen abtragen.

 

Es wurde schon das vom Menschen selbst geschaffene „Ich-Gesetz“ erwähnt. Dieses persönliche Gesetz beinhaltet all das Negative, welches sich jeder durch das satanische Prinzip des Mein und Mir, durch das Sein- und Habenwollen geschaffen hat, was nun besonders auch für die reichen Menschen dieser Erde zutreffen würde (was aber so nicht von der >Prophetin Gabriele< ausgesagt wird). An einer Stelle sind nämlich auch bei der >Prophetin Gabriele< Aussagen von >Jesus, dem Christus Gottes< selbst zitiert, dass kein Reicher und kein Mächtiger in das Reich Gottes eingehen wird; denn diese Menschen sind arm im Geiste der Liebe und in den Werken der Barmherzigkeit[33].

 

In Wahrheit ist das Ausleben dieses satanischen Prinzips in den verschiedensten Formen nur ein Zeichen für die extreme Verarmung an geistigen Energien; denn wer in der Fülle aus und in Gott lebt, der braucht als Mensch nicht nach der Fülle zu greifen – er lebt bereits in der göttlichen Fülle[34]. Durch das Mein und Mir bestimmt der Mensch seine Gebundenheit, die ihn wieder in das Diesseits zur Inkarnation[35] zieht, so dass er vorerst nicht in die wahren ewigen Himmel gelangen kann[36].

 

Fortsetzung folgt im Teil G zum Kapitel Nr. 46 >Existenzsicherung<.

 



[1] STEINER/GA340/S.59

[2] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.590

[3] TIBETER/Weiße Magie/S.446

[4] widergöttliche Hierarchie: siehe Text im Kapitel Nr. 44-H+i+J+ K >Jesus, der Christus Gottes<.

[5] TIBETER/Initiation/S.92f.

[6] PRABHUPADA/Leben kommt von Leben/S.218

[7] PRABHUPADA/Leben/S.218

[8] Sabbat: der siebente Tag der jüdischen Woche (Samstag), strenger Ruhe- und religiöser Feiertag (NGL/Bd.II/S.728)

[9] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.46ff.

[10] STEINER/GA172/S.106

[11] Friedrich Theodor Vischer: Autor, Dichter; *1807, +1887 (nach STEINER/GA172).

Im Neuen Großen Lexikon (Bd.II/S.898) gibt es übrigens eine ganze Künstler-Dynastie (Bildhauer) mit dem Familiennamen Vischer, die im Mittelalter gelebt und gewirkt hat. Friedrich Th. Vischer wird dort allerdings nicht aufgeführt (Anm.d.Verf.).

[12] JUNGCLAUSEN/Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers

[13] ESSENE&NIDLE/Der Photonenring/S.120

[14] Mutation: allgemein: Änderung, Wandlung (D/F/S.482).

[15] absorbiert: beansprucht (D/F/S.28).

[16] Chronic Fatigue Syndrome: = Chronisches Müdigkeits-Syndrom (siehe Text bei 19-C >Kreuzigung und Gehenkter< und bei 18-C >Schlafstörungen<).

[17] ANSELMI/S.207

[18] horrend: schrecklich, ungeheuerlich, übermäßig (D/F/S.299).

[19] involvieren: FN in Kap. Nr. 18 >Schlafstörungen<.

[20] Apanage (frz.) staatliche Rente für nichtregierende Mitglieder regierender Adelshäuser (NGL/Bd.I/S.38).

[21] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.140

[22] LORBER/Geistige Sonne/Bd.II/S.15

[23] John Steinbeck: amerikanischer Schriftsteller, *1902, +1968. Er kritisiert die sozialen Missstände bei den Arbeitern Kaliforniens. 1962 Nobelpreis für Literatur. >Früchte des Zorns< (1939), >Jenseits von Eden< (1952).

[24] Sujet: Gegenstand, Stoff einer künstlerischen Darstellung, besonders einer Dichtung (D/F/S.701).

[25] LENZ/S.257 und nach Notizen der Verfasserin / Originalliteratur nicht mehr bekannt.

[26] PRABHUPADA/Leben/S.219ff.

[27] BHAGAVADGITA / ASCHTAVAKRAGITA/16.Gesang,Vers12

[28] PRABHUPADA/Leben/S.219ff.

[29] (Prophetin) GABRIELE/Sein Auge/S.76f.

[30] Es handelt sich m.E. auch um die reichen Menschen, welche als Illuminaten die Günstlinge der (ehemaligen) Anunnaki sind (siehe den Text im Kap. Nr. 64-D >Zorn der Eliten).

[31] (Prophetin) GABRIELE/Sein Auge/S.85f.

[32] (Prophetin) GABRIELE/Sein Auge/S.77f.

[33] (Prophetin) GABRIELE/Mein Wort/S.1004

[34] (Prophetin) GABRIELE/Sein Auge/S.78

[35] Inkarnation: FN in Kap. 45-G >Seelenwachstum<.

[36] (Prophetin) GABRIELE/Sein Auge/S.81f.