Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (262)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Existenzsicherung (46.H) Sterntaler


Vorbemerkung: Dieses Kapitel-Teil Nr. 46-H ist wegen Überlänge von 13 ½ DIN-A4-Seiten in zwei Sequenzen untergliedert worden und wird an zwei Tagen hintereinander doppelt gepostet, so dass man jeweils nur eine Sequenz zu lesen braucht und sich am nächsten Tag an der 2. Sequenz orientieren kann. Die Installation eines weiteren abgetrennten Teiles ist aus technischen Gründen leider nachträglich nicht möglich gewesen.

 

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Sequenz Nr. I:

 

So gehört zu den Missständen auch die Maxime, dass älter gewordene Menschen nun „Malochen müssen bis zum Tod“, wie die Überschrift eines Artikels von Sahra Wagenknecht[1] lautet, die das Rentenchaos in der Bundesregierung analysiert hat. Denn Deutschland droht der Renten-GAU[2] und Altersarmut wird zum Massenphänomen. Die Teilprivatisierung der Rente durch das Riester-Modell ist nichts weiter als eine Subventionierung der Versicherungskonzerne. Dies geben mittlerweile alle Fachleute und Politiker aller Parteien zu, wie ich dies selbst in einer Spezial-Fernseh-Talkrunde extra zu diesem Thema gesehen habe, ich aber versäumt habe, Notizen zu machen, weil alles so eindeutig war.

 

Aber nicht nur ein zu erwartender Renten-GAU, sondern auch ein Renten-Klau hat bereits durch die Einführung der Rente mit 67 Jahren stattgefunden, wobei ja noch beabsichtigt wird, das Eintrittsalter auf 70 Jahre hochzusetzen. Der ganze Riester-Schwindel müsse unbedingt durch eine solidarische Rentenversicherung wieder aufgehoben werden, fordert SARAH WAGENKNECHT zu Recht[3].

 

Erst am 22.04.2016 habe ich durch Zufall (bzw. durch einen Hinweis zum Bedingungslosen Grundeinkommen) erstmals in meinem Leben den Begriff „Helikoptergeld“ gelesen, und ich war entsetzt darüber, dass ich bis dahin noch nie etwas davon gehört hatte. Ich las nun bei WIKIPEDIA nach zu diesem Begriff, wobei ich die sehr ausführlichen dortigen Darlegungen nur auf ein Minimum reduziert wiedergeben will.

 

Ausgangspunkt ist, dass eigentlich alle Staaten der Welt sich in einer Finanzkrise befinden, wo die Wirtschaft stagniert und die Konjunktur nicht hinreichend in Gang gebracht werden kann. Deshalb ist es wichtig, dass neu-geschaffenes Geld direkt in die Wirtschaft injiziert wird. Für einen solchen Fall wird sogar die Verteilung von Geld an alle Bürger eines Staates (oder z.B. an alle Bürger der Europäischen Union) präferiert, d.h. pro Monat wird jedem Bürger Geld geschenkt (per Überweisung), welches jederzeit gedruckt werden kann (= Geldschöpfung). Es wird dabei erwartet, dass jeder Bürger dieses Geld wiederum für Konsumgüter ausgibt und dadurch die Wirtschaft entscheidend angekurbelt wird. Alternativ könnte das neu gedruckte Geld in notwendige Projekte des Staates gesteckt werden.

 

„Auch der Anreiz, durch Arbeit Geld zu verdienen, ginge nicht verloren, denn Arbeitslosigkeit sei nicht die Folge von Arbeitsscheu, sondern vom Mangel an Arbeitsplätzen. Es sei auch nicht un-ethisch, Arme auf diese Weise zu unterstützen, weil die bisherige Währungspolitik eher die Reichen gefördert habe“[4].

 

Es gibt Kritiker, die halten eine solche Idee wie das Helikoptergeld für „verheerend“ und für eine „totale Geistesverwirrung“. Befürworter legen jedoch dar, dass unser bestehendes Geldsystem schon längst nicht mehr lebensfähig sei und nur neue „Blasen“ auf den Finanzmärkten schaffe. Dagegen könne Helikoptergeld wieder den Wert von Reputations[5]-Geld statt von Schuldgeld erlangen und zu einem begehrten und geschätzten Aufbewahrungs- und Tauschmittel werden – wie früher auch das Gold.

 

Der Begriff „Helikoptergeld“ ist als Phantasiename abgeleitet von einer parabelhaften Vorstellung, dass eine Zentralbank gedrucktes Geld wie aus einem Hubschrauber über den Bürgern der Gemeinden abwerfen würde. (Dies könnte einem vorkommen wie ein „Segen vom Himmel“; Anm.d.Verf.).

 

Dieses Modell des Helikoptergeldes hat es in der realen Geschichte schon einmal gegeben, insofern der japanische Wirtschaftspolitiker Korekiyo Takahaski in den 30er Jahren des 20. Jh. es geschafft hatte, durch monetäre Staatsfinanzierung eine Abkoppelung der Währung vom Goldstandard durchzuführen und die Staatsausgaben direkt ohne erhebliche inflatorische Wirkung zu bewältigen[6].

 

Erst Mitte August stieß ich auf einen Artikel vom 04.08.2016 bei www.finanzen100.de mit dem Titel: „Wenn Helikoptergeld funktioniert, wird die Inflation auf 1.500 Prozent steigen“, was von dem taiwanisch-amerikanischen Volkswirt Richard Koo eine Warnung darstellt bezüglich der verheerenden Folgen von Helikoptergeld[7]. Ich habe den Artikel gelesen, von dem ich höchstens 5 % verstanden habe und konnte ihn auch nicht ausdrucken, so dass ich hier nur auf diesen Artikel aufmerksam machen möchte.

 

Es ist mir selbst bewusst geworden, dass ich in großen Teilen des Kapitels Nr. 46 >Existenzsicherung< den Schwerpunkt auf die Schilderung der Missstände gelegt und fast gar keine Ausführungen über die Überwindung dieses Unrechtssystem der Zinswirtschaft gemacht habe. Dies liegt daran, dass ich selbst die Ungeheuerlichkeit dieser Realität eigentlich gar nicht wirklich fassen kann, und es mir vorkommt, als ob es nichts Wichtigeres gäbe, als darüber ein Bewusstsein zu verbreiten. Denn obwohl ich mich auch schon von der Jugendzeit an immer einmal wieder damit befasst habe (da ich zu der 68-er Generation[8] gehöre), begreife ich manche Dinge erst jetzt ein bisschen mehr.

 

Als eine gewisse Befreiung von der Zinswirtschaft wird bei GARTZ die Einführung von sog. >Fließendem Geld< vorgeschlagen, wozu eine sog. Umlaufsicherungsgebühr verhelfen soll. Die dahinterstehenden Visionen basieren z.T. auf Theorien der Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell[9] um den Beginn des 20. Jahrhunderts herum.

 

Eine literarische Bearbeitung des Freigeldthemas soll übrigens in dem Roman >Momo< von MICHAEL ENDE vorgenommen worden sein, den ich selbst vor „ewigen“ Zeiten gelesen habe, und mich an absolut nichts mehr daraus erinnern kann. Schon gar nicht hatte ich irgendein Bewusstsein über die Zusammenhänge mit der Freiwirtschaftslehre. Dabei verehre ich den Autor MICHAEL ENDE wegen seiner Art der Verarbeitung von geistigen Dingen durchaus sehr, wie ich sie allerdings noch aus >Die unendliche Geschichte< in Erinnerung habe[10].

 

Weitere bedeutsame und interessante Aspekte zu finanziellen Lebenszusammenhängen finden sich im Kapitel Nr. 17-B >Erscheinen einer Sonne<. Aus Anlass eines angebotenen Arbeitsvertrages mit einem zu geringen Lohn bzw. Gehalt (im Zusammenhang mit einem Traum vom 25.09.2003) habe ich dort Ausführungen gemacht über Armut und Reichtum in der globalisierten Welt.

 

Die wenigen Menschen, die materiellen Reichtum auf Kosten der Mitmenschen ansammeln, müssen nach Aussagen des TIBETER zu den „wirklich bösen“ Menschen gerechnet werden. Der größte Anteil der Erdbevölkerung von 7 Milliarden Menschen (seit Oktober 2011) lebt im Vergleich zu diesen reichen Menschen überwiegend in Armut und 840 Millionen Menschen sind weltweit unterernährt.

 

Es geht im Kapitel >Erscheinen einer Sonne< zum 25.09.2003 um die Ausbeutung von Arbeitnehmern, von einer elitären Spitze in den USA, welche das meiste Kapital der ganzen Welt besitzt. 1 % der superreichen US-Amerikaner besitzen 42 % aller Aktien der Gesamtbevölkerung. Auch über die Oligarchen in der ehemaligen Sowjetunion sind Darlegungen erfolgt, wodurch die Armut des russischen Volkes vergrößert wurde. Alle diese Geldeliten müssen zu den Illuminaten gerechnet werden, wie sie im Kapitel 44-J >Jesus, der Christus Gottes< angesprochen worden sind, die die Menschheit in Schuldknechtschaft halten.

 

Dieser Begriff der Schuld(en)knechtschaft wurde Ende Juni / Anfang Juli 2015 speziell von dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras der linksgerichteten Syriza-Partei verwendet aufgrund der Tatsache, dass Griechenland niemals mehr seine Schulden an die verschiedenen Instanzen der Europäischen Union (EU) und deren Banken wird zurückzahlen können.

 

Obwohl ich dieses unendlich absurde Drama dieser Griechenland- und Europa-Krise weitgehend verfolgt habe, kann ich darauf leider aus mangelnder Sachkenntnis nur in einem sehr begrenzten Maße Bezug nehmen, um nicht etwas völlig Ungerechtes zu äußern. Trotzdem ist dieses Kapitel Nr. 46-H dadurch sehr lang geworden.

 

Jedoch erscheint es mir ein vollkommen lebendiges Beispiel zu sein, wie die griechischen Oligarchen durch ihre unendliche Gier in Wahrheit ihr eigenes Volk in den Tod treiben werden. Wo zugleich dieses griechische Volk dies absolut nicht hinreichend erkennt und niemals hinreichend etwas dagegen (durch Revolten usw.) unternommen hat – vermutlich aus Ohnmacht, aus Lethargie, aber auch aus Unfähigkeit. Bis 1974 war Griechenland auch noch eine Monarchie, wo seit 1967 eine Militärdiktatur geherrscht hat, was man wahrscheinlich alles bezüglich der Gemütsverfassung der Griechen berücksichtigen muss.

 

Jedenfalls geben die Griechen nun lieber den Institutionen der EU die Schuld an ihrer Misere als ihre eigenen Eliten zur Verantwortung zu ziehen, die sie in die Verelendung getrieben haben.

Als die drei maßgeblichen Institutionen in dieser Sache gelten

a) die Europäische Zentralbank (EZB),

b) der Internationale Währungsfond (IWF) und

c) die sog. EU-Kommission, die in Wahrheit der ESM-Vertrag als Teil des EURO-Rettungsschirmes (seit 27.09.2012 in Kraft) ist.

 

ESM bedeutet: „Europäische Stabilitäts Mechanismen“. Gegen diesen Vertrag haben namhafte Personen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft (einschließlich des Bundes der Steuerzahler) Klagen vor Gericht eingereicht wegen des extrem hohen Risikos, was alles im Kap. 17-B >Erscheinen einer Sonne< näher ausgeführt ist, und worin auch die Hetzkampagne gegen den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff begründet ist, da er gegen den ESM-Vertrag war.

 

Durch die Griechenland-Krise haben sich die Vorbehalte gegen den ESM-Vertrag vollkommen bewahrheitet, was unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel schon 2012 gewusst haben soll, wie dies durch illegale Mitschnitte der NSA (der Geheimdienstbehörde der USA) über WikiLeaks an die Öffentlichkeit gelangt ist.

 

Oskar Lafontaine (der noch Fraktionsvorsitzender der Linken im Saarland ist) sagt denn auch, dass Angela Merkel gezwungen ist, einen Schuldenschnitt[11] für Griechenland abzulehnen, weil sonst nicht mehr verheimlicht werden könnte, dass definitiv durch ihre Entscheidungen 60 Milliarden Euro der Deutschen in den Sand gesetzt worden sind[12].

 

So hat der griechische Schriftsteller NIKOS DIMON über seine Mitbürger ausgesagt: „Der Grieche denkt nicht mit dem Verstand sondern mit dem Gemüt“[13]. Und der bereits 1857 verstorbene griechische Nationaldichter und Texter der Nationalhymne DIONYSIOS SOLOMOS hat wohl die erste Zeile des Liedes wie folgt formuliert: „Mein geliebtes, gutes Volk, stets bist du leichtgläubig und stets verraten“. Die Griechen singen die Hymne mit Inbrunst, ohne auch auch nur mit einem Funken des Bewusstseins, welcher Spiegel ihnen da eigentlich vorgehalten wird[14].

 

Diese Darlegungen habe ich einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) entnommen, welcher den Titel trägt: „Das laute Sterben einer Gesellschaft“ von WASSILIS ASWESTOPOULOS. Es ist dort auch eine Aussage referiert aus dem Film: „Der Blick des Odysseus“, wo der eine Darsteller über sein eigenes Volk sagt: „Wir Griechen stehen, ich weiß nicht, wie viele tausend Jahre, zwischen Steinen und Statuen – und wir sterben“, wobei er sich einen schnellen Tod für sein Land wünscht, da ansonsten die Agonie zu lang und zu laut sei.

 

„Griechenland ist das erste Land der wirtschaftlich entwickelten Welt, das einen Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht abzahlen konnte. Es reiht sich damit in eine Reihe mit Somalia, Sudan und Zimbabwe, die ebenfalls ihre Kredite nicht abgelöst haben“[15], und ist damit auf das Niveau von Ländern der sog. Dritten Welt (hier aus Afrika) gesunken.

 

Ich selbst habe noch in der Schule gelernt, dass Griechenland (spezifisch Kreta) als die Wiege der europäischen Kultur gilt. Und so erscheint mir das Schicksal der Griechen wie ein drohendes Symbol für den generell zu erwartenden Untergang des europäischen Abendlandes; denn über kurz oder lang wird durch die dreistelligen (!) Milliardenschulden, die vermutlich noch rasant ansteigen werden, ganz Europa in den Abgrund gerissen werden (auch wenn dies offiziell verneint wird).

 

Man muss befürchten, dass andere Staaten (wie z.B. Spanien und Italien, eventuell auch Irland) fast unweigerlich folgen werden, auch wenn dies alles von den Experten hin und her gewendet wird, um bloß keine einzige Wahrheit zuzugeben, wie ich dies in den diversen Talk-Shows verfolgen konnte. Allerdings ist es auch eklatant auffällig, dass es im Prinzip niemanden unter all den Experten gibt, der wirklich die Zusammenhänge klar darlegen kann, weil diese Zusammenhänge vermutlich gar kein Mensch mehr wirklich versteht.

 

So wie mir an diesem Griechenland-Drama erahnbar geworden ist, dass selbst die reichen Eliten und Banker dieser Welt vermutlich ihre eigenen Bankgeschäfte überhaupt nicht mehr verstehen mit der Ausnahme, dass sie wissen, wie sie ihre Gelder vermehren können. Dass darum herum die Welt und die Menschheit zugrunde geht, das interessiert sie nicht, aber sie wären auch überhaupt nicht in der Lage, etwas zur Rettung beizutragen, da sie in ihrer Gier nur ihre Geldbeträge auf den Konten sehen.

 

In einer Fernseh-Reportage[16] mit dem Titel „Die Bank an ihrer Seite“ (wo es um eine spezielle Bank ging) wird in den Vertragsbedingungen darauf hingewiesen, wie ein Kunde sich rechtzeitig durch einen Rechtsanwalt beraten lassen soll, damit dieser die Bedingungen für den Kunden überprüft.

 

Der Rechtsanwalt einer großen Kanzlei, welche sehr viele der spezifisch geschädigten Mandanten in Gerichtsprozessen vertritt, hat dort ausgesagt, wie es überhaupt keinen Rechtsanwalt gibt, der selbst von diesen ganzen Anlage-Bedingungen wirklich etwas versteht und die Rechtsanwälte müssen selbst wieder Banker zu Rate ziehen, um überhaupt ihre Mandanten adäquat vor Gericht vertreten zu können. Von diesen Bankern gibt es aber nur wenige, die nicht parteilich wären. Es handelt sich meist um solche, die selbst wegen der ganzen Unrechtmäßigkeiten aus dem Bankengeschäft ausgeschieden sind und nun für die Gerechtigkeit arbeiten.

 

Es gibt übrigens eine Aussage des jetzt noch (Aussage vom Aug.2016) amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, die dieser vor dem „Bankenverband“ gemacht haben soll, wie dies in einem kurzen Filmausschnitt in der Nachrichtensatire-Sendung des ZDF namens „heute-Show“ am 11.04.2014 dokumentiert wurde[17]. Ich habe die Aussage sofort protokolliert, welche lautete: „Es ist ein Glück, dass die Menschen das Bankensystem nicht verstehen, sonst hätten wir eine Revolution noch morgen früh“. Wann Joachim Gauck diese Aussage gemacht hatte, war aus dem kurzen Ausschnitt für mich nicht erkennbar.

 

Ich selbst habe ursprünglich einmal einen Verwaltungsberuf erlernt (und dann erst später studiert) und natürlich gehört zu dem Beruf eine gewisse Intelligenz des Einzelmenschen. Entscheidender aber ist die ganze Organisationsstruktur der Behörde, wo alle Rädchen ineinander greifen müssen, damit alles perfekt funktionieren kann.

 

Und es gehören die gesetzlichen Anordnungen dazu, dass alles integer und gerecht behandelt wird. Dies ist selbst heute schon in Deutschland überhaupt nicht mehr der Fall (was früher durchaus der normale Zustand gewesen war) – um wie viel weniger mag dies noch in Griechenland sein, wo (wie allgemein bekannt ist) die Korruption unter dem verbeamteten Personal die Herrschaft hat.

 

In einer Reportage von GÜNTER WALLRAFF auf dem Fernsehsender RTL wurde im ersten halben Jahr 2015 die Arbeit der Jobcenter durch einen eingeschleusten Journalisten dokumentiert, der heimlich Filmaufnahmen und Ton-Mitschnitte machte. Es liegen authentische Aussagen darüber vor, wie diverse Briefe, Anträge, Widersprüche oder sonstige Eingaben von Arbeitslosen oder Sozialhilfeempfängern einfach in den Papierkorb geworfen (bzw. geschreddert) werden, weil die Arbeitslast der Mitarbeiter zu groß ist und/oder sie selbst in vielen Fällen überhaupt nicht mehr durchblicken, wie sie entscheiden sollten[18].

Ich habe diese Fernsehreportage total protokolliert, finde aber im Moment die Unterlagen nicht, so dass ich nicht einmal weiß, wann die Sendung ausgestrahlt worden ist.

 

Ich selbst habe zu Zeiten meiner Arbeitslosigkeit mehrmals gegen Bescheide dieser Behörde Widerspruch eingelegt und immer Recht bekommen, habe allerdings alles immer mit Einschreiben und Rückschein belegen können. Jedoch kostet dies immer Geld, über das viele Sozialhilfeempfänger gar nicht verfügen. Und verlangt man bei dem Jobcenter auf dem Duplikat eines Schreibens oder Antrags einen Stempel, wird einem dies verweigert, wenn man nicht ein bestimmtes selbstbewusstes und kultiviertes Auftreten hat und einen Vorgesetzten verlangt usw. usf. Wundert sich da irgend jemand, wenn mal ein Arbeitsloser Amok läuft und einen Beamten erschießt?

 

Im Fall von Griechenland wird immer davon gesprochen: Das ganze Geld, welches Griechenland als Kredite von den EU-Instanzen bekommen hat, ist verloren. Dies ist eine absurde Aussage. Kein Geld kann verloren gehen! Es wird entweder aufgezehrt (verzehrt), was bei dieser Höhe gar nicht möglich ist, oder alle sieben Milliarden Menschen dieser Erde würden davon ernährt werden, was ja nicht geschieht, oder aber:

 

Das Geld ist in den Taschen von irgendwelchen Milliardären dieser Welt gelandet und verharrt dort als totes Mineral bzw. als numerische[19] Mumien[20] auf den Kontoauszügen; denn in Wahrheit gibt es dieses Geld ja überhaupt nicht, sondern ist ein virtuelles[21] Fake[22]. Hinter diesem Fake stehen jedoch in Wahrheit das Blut, der Schweiß und die Tränen all der arbeitenden Menschen. Alles dieses bedeutet für die widergöttliche Wesenheit Ahriman[23] (als Herrn des Todes) die größte Befriedigung.

 

Der Präsident der „European School of Management and Technologie“ in Berlin und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums namens Jörg Rocholl hat in einem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am 04.05.2016 ausgesagt, dass die Griechenland-Hilfen (in Form von Krediten) fast nur Banken gerettet haben und im griechischen Haushalt überhaupt nur der kleinste Teil des Hilfsprogramms gelandet sei[24]. Ich habe den Artikel gelesen und darauf verzichtet, ihn auszudrucken mit einer Notiz für mich selbst, „weil ich nichts davon verstanden habe“. Jedoch wollte ich das Statement von Jörg Rocholl wenigstens einfließen lassen.

 

Etwas später hier in Kap. 46-H wird noch von den Wohlstandsprogrammen des ehemaligen Grafen von Saint Germain gesprochen werden (den sog. World Trust Fonds). Jedoch kann damit ja wohl kaum gemeint sein, dass diese Wohlstandsprogramme durch die Opfer der unter Mindestlohn arbeitenden Menschen und der Obdachlosen in Deutschland (oder in anderen europäischen Staaten) finanziert werden.

 

Allein in Berlin soll es mittlerweile (Aussage am 05.01.2016 im ZDF Morgenmagazin) mindestens dreitausend (= 3.000) deutsche Obdachlose geben, wo es am 31.10.2014 „erst“ zweitausenddreihundert (= 2.300) Obdachlose waren, und wo man bis Ende Okt.2014 von „nur“ tausend (= 1.000) Obdachlosen ausgegangen war[25]. Man muss sich diese Zunahme der Anzahl von Menschen vorstellen, die alle in unserem „Wirtschaftswunderparadies“ (in unserem soooooo…. extrem reichen Land, wie absurderweise immer behauptet wird) im Elend leben.

 

Am 28.01.2017 stieß ich jedoch auf einen Artikel der Webseite www.n-tv.de , wo unter dem Titel „20.000 Menschen ohne Wohnung: Berlin wird Hauptstadt der Obdachlosen“ von THOMAS SCHMOLL dargelegt wurde, wie dramatisch die Zahl der Obdachlosen allein in Berlin angestiegen ist. Bei dieser Zahl handelt es sich um Schätzungen von Wohlfahrtsverbänden, d.h. unsere Regierungsinstitutionen „kümmern sich einen Dreck um dieses Elend“ (Anm.d.Verf.). Manche Schätzungen gehen von 25.000 Wohnungslosen aus.

 

Insbesondere soll die Zahl der wohnungslosen Osteuropäer angestiegen sein: Polen, Rumänen und Bulgaren. Sie haben keinerlei Ansprüche auf nichts! Die meisten wollen trotzdem nicht in ihre Heimatländer zurück, da sie hier wenigstens auf Gelegenheitsarbeiten hoffen. Hintergründe für die Ausuferung von Obdachlosigkeit in Berlin sind: Massiv gestiegene Mieten, gravierender Mangel an sozialem Wohnungsbau. Auch in Marzahn gibt es keine leeren Wohnungen in den Plattenbauten mehr, wie dies noch 2006 der Fall war.

 

Wegen der Kältewelle seit Mitte Januar 2017 lässt sogar die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) die U-Bahnstationen auch über Nacht offen, damit dort Menschen schlafen können, die natürlich auch ihre Notdurft dort verrichten. Was dies alles nach sich zieht, wird sich jeder selbst denken können. In unserem wunderschönen reichen Land! Angeblich soll sich noch niemand vor einen einfahrenden Zug geworfen haben, was mich wundert.

 

Bundesweit soll es übrigens 335.000 Wohnungslose geben. Wenigstens fährt in Berlin ein Kältebus von 19:00 Uhr bis 03:00 Uhr nachts herum, um Menschen einzusammeln, die gar nicht mehr in der Lage sind, sich selbst in eine Nische zu bewegen. Weshalb um 03:00 Uhr die Nacht zu Ende sein soll, ist mir allerdings auch ein Rätsel. Man kann jedenfalls als Bürger diesen Kältebus auch über Telefon anrufen, wenn man jemanden sieht, der Hilfe benötigt (oder sowieso die Notruf-Nr. 112)[26].

 

Alle diese wohnungslosen Menschen müssen unter unwürdigen Bedingungen existieren, selbst wenn es Hilfsangebote gibt. Aber ich kenne die z.T. unterirdischen (in Kellergewölben vorhandenen) Unterkünfte, wo die Menschen sich selbst im Winter nur nachts aufhalten dürfen und dann werden sie in die Kälte nach draußen hinausgeschickt. Am 21.04.2016 jedoch las ich, wie der Leiter einer solchen Notunterkunft mit einem bitteren Ton in der Stimme sagte, dass selbst im Winter viele wieder (aus Platzmangel) weggeschickt werden müssen, und er könne dann nur noch einen Rat mitgeben, unter welcher Brücke es am schönsten sei. Dies ist aus dem im folgenden zitierten Artikel von www.welt.de referiert worden.

 

Dieser Artikel trägt die Überschrift OBDACHLOSIGKEIT - „Roma im Regierungsviertel – Slums mitten in Berlin“, wo auch ein Foto abgebildet ist, auf dem man sieht, wie „bunte“ Obdachlosen-Zelte nur wenige hundert Meter um die Ecke des Bundeskanzleramtes herum angesiedelt sind, wo die Menschen auf Steinfußboden (auf hartem Straßenbelag) unter einem Bahnviadukt hausen müssen. Trotzdem wird Angela Merkel (unsere im Aug.2016 noch amtierende Bundeskanzlerin) diese Zelte real noch nie gesehen haben. Viele weitere nicht-offizielle Zeltlager soll es in Parks oder auf Bracken[27] geben. Wie viele Menschen so in der bundesdeutschen Hauptstadt leben, weiß kein Mensch.

 

Die meisten sollen Migranten vom Balkan sein, die hier illegal eingewandert sind. Aber auch Migranten aus Osteuropa haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Ihr körperlicher Zustand auf der Straße soll „teils verheerend“ sein. Die Stadtmission versucht, den Menschen wenigstens einen Schlafsack mitzugeben. Es wurde von 3.000 (deutschen) Obdachlosen gesprochen. Jedoch kommen noch einmal mindestens doppelt so viele obdachlose Migranten hinzu und mehr als 10.000 Wohnungslose, deren Übergangsunterkunft von den Sozialämtern getragen wird[28].

 

Mir sind auch schon einzelne Obdachlose begegnet, die wie völlig verwahrloste Tiere in der Stadt „herumstreunen“ (mit exkrementen-beschmierter Kleidung), weil sie so menschenscheu sind, dass sie nicht einmal diese Hilfen finden. Es zerreißt mir das Herz und man glaube mir: Ich bete dann tagelang für einen solchen Menschen, wenn ich ihm nicht unmittelbar helfen konnte. Jedoch habe ich generell verschiedentlich an Hilfsprojekten schon mitgearbeitet, wenn ich selbst arbeitslos (bzw. arbeits-“suchend) war.

 

Und es kann nicht sein, dass z.B. Deutschland sich mehr um die griechischen (auch um die z.B. afrikanischen Menschen und um die Menschen, die seit 2015 speziell aus Syrien fliehen mussten) Menschen kümmert, als um die Menschen des eigenen Volkes, die nur wenige Meter weit von ihnen entfernt hausen müssen. Dies ist so unglaublich geistesgestört, dass mir die Worte fehlen.

Es kann auch nicht sein, dass viele syrische und afrikanische Menschen so extrem in ihren Heimatländern bedroht sind, dass es völlig verständlich ist, dass sie flüchten. Nur kann auch diese Flucht nach Europa nicht der Sinn der Sache sein.

 

Auch nicht akzeptabel ist es, dass Griechenland als das geographisch erste Grenzland im Südosten des sog. Schengen-Raumes[29] der EU Flüchtlinge aus Syrien usw. aufnehmen muss und diese solange versorgen muss, bis eine weitere Lösung dafür gefunden wird. Auf die ganze Problematik mit der Türkei in dieser Sache kann ich jetzt leider (Aug.2016) nicht weiter eingehen. Auch wenn Griechenland dafür Gelder von der EU bekommt, ist es für dieses finanziell sowieso so stark belastete Land eine Katastrophe, dass 10.000 Flüchtlinge derzeit in Griechenland festsitzen (Fernseh-Nachricht vom 03.08.2016).

 

Die Autonomie aller Staaten in Ehren; jedoch müsste die UNO Rechtsbedingungen schaffen, dass doch tatsächlich in diesen ganzen von Despoten und islamistischen Terrormiliz-Gruppierungen beherrschten Staaten wirklich einmal interveniert werden müsste, damit dieses ewige Flüchtlingselend ein Ende findet.

Solch einen UNO-Beschluss wird es jedoch niemals geben, da sowohl Russland als auch China aufgrund ihrer eigenen Unrechtssysteme immer ein Veto einlegen würden.

 

Oder sollen (überzogen von mir formuliert) alle ca. 800 Millionen Einwohner Afrikas[30] nun nach Europa und vielleicht sogar überwiegend nach Deutschland kommen? Wo in Europa bereits 700 Millionen[31] Einwohner leben und jedes Kind weiß, wie überbevölkert Europa ist und man in den Großstädten wie in Legebatterien Wohnung an Wohnung lebt. Allein in Deutschland leben 82,5 Millionen Menschen[32] auf 357.000 qkm, während Afrika ein riesiger aussterbender Kontinent sein wird.

In welch einer wahnsinnigen Welt leben wir!

 

Sequenz Nr. II:

 

Ich selbst habe mit Griechenland zwei spezifische Erfahrungen gemacht in ein und demselben Urlaub, den ich auf der Insel Santorin verbracht habe unter Teilnahme an einem Malkurs vor ca. 20 Jahren (Aussage im Jul.2015). Auf dieser wirklich malerischen Insel erlebte ich das erste (und einzige) Erdbeben meines Lebens, wobei dieses Erdbeben real nicht schwerwiegend war, aber man doch ca. 24 Stunden lang Todesangst hatte durch die immer wieder aufkeimenden Erschütterungen. Aus einem Restaurant ca. 100 Meter entfernt gab es ein lautes Geschepper[33], weil dort die Regale mit all den Flaschen umgekippt waren und diese zerbrochen sind.

 

Da ich in der Nacht sowieso nicht schlafen konnte, habe ich fortgesetzt all meine Gebete angewandt mit der Bitte, dass die Gewalten von Mutter Erde sich beruhigen und Frieden finden mögen, womit ich jetzt absolut nicht meine, dass dadurch das Erdbeben aufgehört hat.

 

Die zweite Erfahrung deutet nun eher auf eine Eigenschaft der Griechen hin, dass sie eine gewisse Unfähigkeit zu strukturierter Organisation aufweisen. Ich musste dies auf dem Flughafen erfahren, wo es um den Rückflug nach Deutschland ging. In der Abfertigungshalle, die höchstens so groß wie das Viertel eines Fußballfeldes war, waren sämtliche Passagiere völlig chaotisch zusammengepfercht, so dass mir noch heute ein Rätsel ist, wieso nicht eine Panik ausgebrochen ist, obwohl kein einziger Mensch wusste, an welchem Schalter er einchecken musste.

 

Es gab keinerlei adäquate Hinweisschilder. Mit dem Personal konnte man sich nicht verständigen mangels unzulänglicher Englischkenntnisse auf beiden Seiten (auch z.B. von mir). Zudem war das Personal vollständig überfordert und wusste selbst nicht ein noch aus. Es war ein Wunder, dass ich irgendwie in das passende Flugzeug gelangt bin (und mein Koffer sogar auch). Ich weiß bis heute nicht mehr, wie dies überhaupt geschehen ist.

Am 14.12.2015 kam die Meldung in den Nachrichten, dass nun real die deutsche Gesellschaft „Fraport“ die griechischen Flughäfen für 1,2 Millionen EURO aufgekauft haben soll.

 

Mit dem Hintergrund des Erdbebens war mir dann spätestens auf dem Flughafen klar, dass ich nun endgültig niemals wieder nach Griechenland reisen würde, was ich auch nie mehr getan habe.

Die Aussagen über Griechenland sollen nicht bedeuten, dass es nicht auch in Deutschland Tausende von unerträglichen Missständen gibt, wie insbesondere die eklatanten Steuerverschwendungen (z.B. in Verbindung mit dem Monstrum des BER-Flughafens, an dem Ahriman auch seine besondere Freude haben wird).

 

So finde ich gewisse Darlegungen von Oskar Lafontaine in Bezug auf ganz Europa tatsächlich besonders erwägenswert. Er äußert nämlich, dass er den EURO als gescheitert ansieht. In einem Interview mit dem Magazin „der SPIEGEL“ bezeichnet Lafontaine den EURO als „Rückschritt im historischen Projekt der Europäischen Integration“, und er fordert deshalb eine Rückkehr zu der sog. „Währungsschlange“, in der eine Bandbreite von Wechselkursen für die verschiedenen europäischen Währungen festgelegt wird.

 

Nach seiner Analyse sind die Völker Europas nicht näher zusammengerückt, sondern haben sich eher wieder voneinander entfernt. Ein entscheidender Fehler der Währungsunion sei gewesen, dass ihr keine politische Union vorausgegangen sei, was durchaus die Meinung vieler Fachleute ist, wie ich sie schon des öfteren gehört habe.

 

Denn gerade auch für Griechenland habe sich erwiesen, dass dieses unter den gegenwärtigen Bedingungen einer starren Währung keinen wirtschaftlichen Erfolg erzielen könne. Griechenland muss die Möglichkeit erhalten, auch wieder Abwertungen vornehmen zu können, um mit seinen Produkten wettbewerbsfähig zu werden[34].

 

Real ist Großbritannien durch Volksentscheid vom 23.06.2016 als erster europäischer Staat wieder aus dem EURO ausgestiegen, was als „Brexit“ bezeichnet wird. Die Mehrheit dafür hat im Volk allerdings nur 4 % betragen. Es war also ein sehr knappes Ergebnis, worüber viele, die aus Laxheit nicht zur Abstimmung gegangen sind, nachträglich sehr erschrocken waren. Auch die Vorhersagen haben alle nicht zugetroffen. Lapidar wurde in den Medien denn vorerst auch nur ausgesagt, dass der sog. Brexit für Großbritannien und für ganz Europa weitreichende Konsequenzen haben wird.

 

Viele Ökonomen gehen davon aus, dass Großbritannien in eine Rezession[35] abrutschen wird, was sich auch schon bis zum 01.08.2016 angezeigt haben soll. Insgesamt soll in der britischen Industrie eine negative Stimmung herrschen. „Der Brexit-Schock ist noch größer als erwartet“ lautete ein Titel bei www.t-online.de mit der Aussage: „Britische Industrie auf Talfahrt“, was die schon benannte Rezession bedeutet. Jedoch wurde auch erwähnt, dass die Konsequenzen z.B. für Deutschland sich noch nicht als so negativ erwiesen haben[36].

 

Nun jedoch wieder zu anderen esoterischen Themen:

Nach Darlegungen beim TIBETER steht in alten Schriften Folgendes, welches sich im spezifischen Sinne auf das irdische Sterben und den physischen Tod bezieht, jedoch m.E. auch generell auf das Eigentum ausgelegt werden kann: „Nimm an dich, was nicht dein, sondern Gottes ist. Betrachte es als dein Eigentum. … Lass es erscheinen, als sei es du selbst. Entdecke so die Welt des Blendwerkes, der Illusion, der Falschheit. Lerne, dass du das genommen hast, was nicht das Ziel des Strebens deiner Seele ist. Wenn dann die Täuschung und der Diebstahl zu Tage tritt, dann wirst du eine Stimme hören. Meine Stimme wird nicht gerne gehört von denen, die da stehlen“.

 

„So wird der Befehl ausgehen: ´Erstatte die gestohlenen Güter zurück. Lerne, dass sie nicht für dich bestimmt sind. Erstatte die geborgten Güter; zahle deine Schulden ab`. Gib freudig zurück, was Mein war, was dein war und was nun wieder unser ist. Du bedarfst nicht länger der Form. Sei frei“[37]. Dass ich selbst diese Befreiung von der Form unbedingt anstrebe, ist im Kapitel Nr. 53 >Hoffnung< thematisiert.

 

Jede der in diesem Kapitel angesprochenen Komponenten weist noch viele Folge- oder Nebenaspekte auf, die alle leider nicht einmal angedeutet werden konnten, so dass von mir hier keinerlei Anspruch auf irgendeine hinreichende Abhandlung der Themen erhoben wird.

 

Jedoch habe ich mich noch im Dezember 2011 zu folgenden Ergänzungen aufgerufen gefühlt: Es handelt sich um Anschauungen, die von einer in Berlin ansässigen deutschen Avatarin (oder zumindest spirituellen Meisterin) auf ihrer Webseite mit dem Titel www.puramaryam.de dargelegt sind und welche u.a „Die Macht des Geldes“ betreffen.

Ich selbst bin an diese Ausführungen erst Ende November 2011 gelangt, worüber noch nähere Ausführungen im hiesigen Kapitel Nr. 54-L >Wahnsinn oder unendliche Liebe< erfolgt sind. Es wird bei PURAMARYAM die esoterische Anschauung vertreten (die generell die vorrangige ist, wozu ich später noch eigene Stellungnahmen abgeben werde), dass die Menschen durch ihr mangelndes Vertrauen in Gottes Fülle ihre Armut selbst erzeugen würden.

 

Die Lösung dieses Armutsproblems wäre, dass der Mensch darauf bauen solle, dass Gott unbedingt für ihn sorgen würde. Hinter dem Armutsprogramm, unter welchem viele Menschen leiden, würden hemmende Glaubenssätze mit Blockierungen und Energien des Mangels, der Wut und des Neides stehen.

 

Gleichzeitig beschreibt PURAMARYAM dann eine Vision von Ostern 2004, in der ihr Gott das Ende der Herrschaft des Geldes verkündet hatte. „… Das Regieren der Welt durch das Geld neigt sich dem Ende zu … und dennoch werden die Menschen immer genug haben und existieren können. Sie sollen an die Fülle des Lebens glauben, an das Versorgtsein. … Mit der Herrschaft des Geldes verschwindet die Herrschaft der Dunkelheit. Danach kommt die Herrschaft der Liebe“[38].

 

Wie erwähnt, hatte PURAMARYAM die Vision im Jahre 2004. Einige Zeit später entwickelte sie dann mit Hilfe geistig nahestehender Personen auch eine neue Struktur ihrer Arbeit, deren Finanzierung ausschließlich über „Das völlig Freie Schenken“ stattfinden sollte, welches zudem steuerfrei war. PURAMARYAM hat neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit auch Seminare, Beratungen u.a. gegeben. Von dem betreffenden Zeitpunkt an gab es bei ihr keine vorherbestimmten Preise für ihre Angebote mehr, sondern jeder konnte (sofern er überhaupt wollte) etwas (Geld) schenken. Dies betitelt sie mit dem „Sterntaler-Prinzip“.

 

Hierzu muss ich etwas aus meinem eigenen Leben einflechten. Vor ca. 25-30 Jahren (Aussage von 2011) besuchte ich einmal ein nicht-esoterisches Seminar, wo man aber mit Imaginationen arbeitete. Und jeder Teilnehmer musste in einem speziellen Zusammenhang sein Lieblingsmärchen benennen. Tatsächlich benannte ich das Märchen „Sterntaler“ und der Kursleiter war damals fast etwas gerührt über mich.

 

Es war dieses „Sterntaler-Prinzip“ immer schon unbewusst / vorbewusst, aber auch in meinen realen Taten, eine Handlungsmaxime von mir. Nicht nur, dass ich an keinem Obdachlosen vorbeigehe, ohne ihm etwas zu geben, so habe ich überhaupt bei allen Gelegenheiten immer so viel (in jeder Weise) gegeben, wie ich konnte. Dies war in meinen Liebesbeziehungen so (jedes Kalkül im Sinne von Koketterie war mir zuwider), in meiner beruflichen Arbeit und so ist es ja jetzt auch in Bezug auf die Veröffentlichung meiner Autobiographie in diesem Weblog.

 

PURAMARYAM schreibt bezüglich ihres eigenen Wirkens: „Und indem ich mein Wissen völlig frei schenke, nämlich unentgeltlich und ohne Gegenleistung, sowohl im Internet, als auch im persönlichen Umgang mit Menschen, empfange ich frei die Geschenke der Liebe, wobei das Geld der ´Sterntaler` nicht nur Symbol für das Gold der Bedingungslosen Liebe und den Wert des gelehrten Wissens ist, sondern auch Symbol für den schenkenden Menschen, der an Stelle Gottes die himmlische Fülle verschenkt![39]

In Bezug auf die (Geld-)Geschenke wird dann auch noch benannt, dass diese keine „Spenden“ darstellen und es auch dafür keine Spendenquittungen gibt (wobei diese Geschenke nicht über 20.000,-- EURO sein dürfen).

 

Nun möchte ich wiederum auf die referierte These zurückkommen, dass die Menschen ihre Armut durch ihr mangelndes Vertrauen in Gott selbst erzeugen würden, wobei PURAMARYAM gleichzeitig durchaus erwähnt, dass es schwer sei, davon abzukommen, wenn man vielleicht arbeitslos sei usw. Jedoch behauptet sie, dass selbst dann sich dies im weitesten Sinne ändern würde, wenn jemand damit beginnt, auf Gott zu vertrauen, dass Dieser dem Menschen immer genug zu essen bereiten würde, dass der Mensch immer ein Dach über dem Kopf haben würde und immer gekleidet wäre. Bei entsprechendem wahrhaftigem (!) Glauben würde der Mangel schon bald überwunden sein und neue Möglichkeiten würden auf den Menschen zukommen[40].

 

Ich gestehe, dass ich die These über die selbstverschuldete Armut der Menschen irgendwie problematisch finde auf dem Hintergrund des Wissens, dass die Menschheit insgesamt seit mindestens 13.000 Jahren von den widergöttlichen Wesenheiten der Anunnaki und der Illuminaten (über die beide im Kapitel >Jesus, der Christus Gottes< Ausführungen gemacht worden sind) in Sklaverei und Ausbeutung insbesondere durch das monetäre Kontrollsystem gehalten wird. Im Grunde genommen wird dies auch bei PURAMARYAM selbst indirekt so ausgesagt in der Vision von 2004, nämlich dadurch, dass mit dem Ende der Herrschaft des Geldes die Herrschaft der Dunkelheit schwinden wird.

 

Meines Erachtens müsste die Wortfolge in dem Satz allerdings anders lauten, nämlich: Die Herrschaft des Geldes ist geschaffen worden durch die Herren der Dunkelheit und die Herrschaft des Geldes wird ein Ende dadurch haben, dass die Macht der widergöttlichen Wesenheiten über die Menschen gebrochen werden wird. Die so benannte Logik ist von mir nach Darlegungen der Galaktischen Förderation des Lichts[41] so referiert, wie diese auf der Webseite von SHELDON NIDLE[42] veröffentlicht worden ist.

 

Und tatsächlich wird dies alles durch Hilfe von außerirdischen Wesenheiten im Dienste Gottes geschehen; denn die Menschheit allein würde diesen Wandel nicht schaffen. So wird auch der Wandel hin von der Armut zur Fülle in Wahrheit kommen dadurch, dass Wohlstandsprogramme für alle Menschen auf der Welt installiert werden und für jeden einzelnen Menschen gesorgt sein wird.

 

Diese Wohlstandsprogramme sind der unglaublich weisen Voraussicht des ehemaligen Grafen von SAINT GERMAIN[43] zu verdanken, der wohl im 18. Jahrhundert begonnen hatte, einen World Trust Fonds einzurichten mithilfe reicher Adelsfamilien, die wohl nicht zu den Illuminaten gehörten. Dieser Wohlstandsfonds soll nun über 200 Jahre insgeheim zu einer unermesslichen finanziellen Höhe herangewachsen sein und bald der Menschheit zur Verfügung gestellt werden.

Noch im Jahre 2007/2008 haben jedoch die Illuminaten versucht, diese Gelder zu stehlen, um die Menschheit dann für immer versklaven zu können. Dies konnte jedoch verhindert werden[44].

 

Der ehemalige Graf von SAINT GERMAIN war schon damals der am höchsten initiierteste Christ des Abendlandes und ist mittlerweile mindestens der amtiere Maha-Chohan der Planetarischen Hierarchie mit Namen NOAH ASANA MAHATARI. Um wiederum den immer noch herrschenden Illuminaten nun direkt Einhalt zu gebieten, hat der ehemalige Graf von SAINT GERMAIN sich am 10.04.2011 noch einmal physisch wiederverkörpert (auf ausdrückliche Bitte Gottes hin), um den Illuminaten direkt Einhalt zu gebieten und notfalls in ihre Seelenprogramme so einzugreifen, dass auch diese sich noch zum Licht bekehren werden[45].

 

Nun möchte ich noch einmal nach meinen Anschauungen aufgreifen, wie man als Mensch in einer Notlage dieser begegnen könnte, ohne dass ich überhaupt meine, jemand sei an dieser Notlage selbst Schuld. Ich selbst habe einen solchen finanziellen Engpass auch mehr als einmal erlebt. Einen dieser Engpässe möchte ich exemplarisch aufgreifen. Es liegt alles ca. 25-30 Jahre zurück, wo ich eine zeitlang (ca. 3 Jahre) freiberuflich tätig war, dann aber in eine Festanstellung überwechseln konnte.

 

Nun jedoch geschah es nachträglich, dass ich für die freiberufliche Tätigkeit ziemlich hohe Steuern nachzahlen musste und ich das Geld trotz meines Gehaltes aus der Festanstellung nur in Raten aufbringen konnte. Die Ratenzahlung wurde mir vom Finanzamt aufgrund meiner Bitte hin gewährt. (Es war natürlich zur Zeit meiner Freiberuflichkeit meine „Schuld“ gewesen, dass ich dort das Geld für die Steuern nicht hinreichend angespart hatte. Ich musste jedoch sowieso schon ständig Raten abzahlen für das mir einstmals gewährte Darlehen während des Studiums.)

 

Es war nun klar, dass ich durch mein reguläres Gehalt die Abzahlung der Steuern nicht schaffen würde. So entschloss ich mich, neben meiner beruflichen Tätigkeit tatsächlich noch „putzen“ zu gehen. Einen Dünkel wegen meines akademischen Abschlusses hatte ich diesbezüglich nicht, und so ließ ich mir sogar Belehrungen von einfachen Hausfrauen gefallen, wie ich etwas im Detail zu putzen hatte, obwohl ich durchaus selbst weiß, wie man putzen muss.

 

Wie dies in meinem Schicksal noch häufiger auftrat, geschah es genau zu derselben Zeit, dass mein Vater ins Krankenhaus kam, wo an ihm eine Rückenmarkspunktion vorgenommen wurde, und er daraufhin unmittelbar auf die Intensivstation eingeliefert werden musste, wo er einige Wochen in einem halbkomatösen Zustand verbrachte, aus dem er nie mehr erwachte. Die Parallelen zu dem Tod meiner Mutter sind leider recht entsetzlich (siehe das Kapitel Nr. 13-N >Aurisches Wesen<) und sowohl sie als auch ich waren überzeugt davon, dass mein Vater aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers gestorben ist.

 

Als er jedoch noch in dem halbkomatösen Zustand lebte, besuchte ich ihn wohl jeden zweiten Tag, u.z. gleich morgens, bevor ich dann

a)      zu meinen Putzstellen fuhr und

b)      anschließend dann meiner regulären akademischen Berufstätigkeit nachging.

Wer wenigstens einen Teil meiner Autobiographie gelesen hat, wird mitbekommen haben, dass ich von Kindheit an unter >Schlafstörungen< (Kap. 18) litt, die zu dieser Zeit ins Unermessliche stiegen. Als ich eines Tages mit dem Auto über den Stadtring fuhr, geschah es dann auch, dass ich für einige Sekunden einen völligen „Blackout“ hatte, es also für kurze Zeit völlig finster um mich wurde. Dass nicht ein Unfall geschehen ist, ist mehr ein Wunder.

 

Jedoch offenbarte ich mich dann bezüglich meiner finanziellen und Überlastungssituation meiner Mutter, was ich wohl bis dahin nicht getan hatte. Und meine Mutter gab mir dann das Geld, so dass ich meine Schuld beim Finanzamt begleichen konnte. Ja, sie schenkte es mir, wofür ich ihr sehr dankbar war – obwohl ich sonst im Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen< so schreckliche Dinge über sie schreiben musste.

 

Das Entscheidende, was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass ich generell jeder finanziellen Notlage bei mir von meiner Seite aus so begegnet bin, dass ich nicht nur gegen Geld, sondern auch sonst alles getan habe, was in meinen Möglichkeiten lag. D.h. ich habe auch diverse ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt, obwohl ich eine Bezahlung gut hätte gebrauchen können. Ich habe mich in allem und bei jeder Gelegenheit „unentgeltlich“ engagiert. So wie ich im übrigen auch alles „unentgeltlich“ für meine Mutter getan habe, sie mir aber immer auch mit Geschenken entgegenkam.

 

Als ich zwischenzeitlich immer auch arbeitslos gewesen bin, habe ich sofort begonnen, schriftstellerische Vorarbeiten herzustellen zu noch anderen Themen, als sie hier in der Autobiographie veröffentlicht worden sind. Diese schriftstellerische Arbeit ist natürlich eine besonders günstige Möglichkeit, da sie ohne Anfall von Kosten zu Hause zu leisten ist. Wenn ich diesbezüglich inhaltlich nicht sowieso bestimmte Vorstellungen gehabt hätte, hätte ich als Frau alle sonstigen Dienstleistungen (Nähen, Kinderbetreuung u.a., auch ohne Honorierung) angeboten und als Mann würde ich ebenfalls alle möglichen handwerklichen Dinge tun.

 

Wenn ich wiederum körperlich behindert oder sonst wie krank gewesen wäre, würde ich dies tun, was konkret auch bei den >Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers<[46] von dem Pilger geschildert ist. Bei diesem war nämlich sein rechter Arm unterwiderruflich beschädigt und er konnte sich seinen Lebensunterhalt nicht selbst verdienen. Ein Sozialsystem wie bei uns heutzutage gab es damals in Russland noch nicht. So begann er, durch die Lande zu pilgern und bat die Menschen um Essen, was ihm auch gewährt wurde. Währenddessen entwickelte er das „Beten ohne Unterlass“, wie dies im Kapitel 40-G >Meditation< dargelegt ist.

Dies würde ich auch tun, bzw. ich würde zudem fortgesetzt Fürbitten anfügen zum „Wohl und zur Errettung von Welt und Menschheit“, wie diese insbesondere von der BRÜCKE propagiert werden[47].

 

In dem Kapitel Nr. 41-B >Sonnenfinsternis< sind Darlegungen erfolgt, wonach man erkennen kann, dass ein solches Leben in physischer Untätigkeit und sogar fern von jeglicher menschlicher Gesellschaft sehr wohl eine bedeutende Arbeit sein kann, wie dies dort zum „Anachoretentum“ dargelegt ist (siehe die dortige Fußnote). Ich bin persönlich davon überzeugt, dass man dann immer auch Hilfe bekommen wird, was den Lebensunterhalt betrifft, - allerdings von mir doch etwas anders gemeint, als dies bei PURAMARYAM dargelegt ist.

 

Ende des Kapitels Nr. 46 >Existenzsicherung<.

 



[3] https://www.jungewelt.de vom 22.04.2016 Titel: „Malochen bis zum Tod“ von SAHRA WAGENKNECHT

[7] www.finanzen100.de vom 04.08.2016 Titel: „Wenn Helikoptergeld funktioniert, wird die Inflation auf 1.500 Prozent steigen“.

[12] a) http://www.n-tv.de/wirtschaft aus dem Liveticker zu Griechenland vom 09.06.2015; 11:11 Uhr und

b) ebenfalls von n-tv vom 09.06.2015 aus einem Duell zur Schuldenkrise zwischen dem Europaabgeordneten Elmar Brok und Oskar Lafontaine (Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Saarland).

[14] www.faz.net Titel: „Das laute Sterben einer Gesllschaft“ von WASSILIS ASWESTOPOULOS vom 04.07.2015.

[15] www.faz.net Titel: „Das laute Sterben einer Gesllschaft“ von WASSILIS ASWESTOPOULOS vom 04.07.2015.

[24] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/die-griechenland-hilfspakete... mit dem Titel: „Die Griechenland-Hilfen retteten fast nur Banken“.

[25] www.morgenpost.de vom 31.10.2014; Titel: „Obdachlosigkeit – Kältehilfe fürchtet dramatische Situation“.

[28] www.welt.de Titel: OBDACHLOSIGKEIT – „Roma im Regierungsviertel – Slums mitten in Berlin“ von GISELA GROSS (21.04.2016).

[34] http://www.n-tv.de/wirtschaft aus dem Liveticker zu Griechenland vom 09.06.2015; 10:56 Uhr. Titel: „Lafontaine ist für eine Rückkehr zu Einzelwährungen in Europa“.

[36] www.t-online.de vom 01.08.2016 Titel: „Der Brexit-Schock ist noch größer als erwartet“.