Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (265)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Prophetin Gabriele (47.C) Diktion

 

 

Denn ansonsten war es mir bereits Mitte September 2008 möglich geworden, wenigstens von meinem Wollen her (und insofern wenigstens theoretisch) meinen Schuldigern zu vergeben.

Dies geschah mittelbar über verschiedene Komponenten:

 

a) Ungefähr ab diesem Zeitpunkt bat ich täglich in meiner >Meditation< (Kap. Nr. 40) darum, dass mir von dem Allmächtigen Vater JHWH[1] alle meine karmischen Schulden erlassen werden mögen: eine jegliche Schuld, mit der ich in dieses Anti-Universum geraten war und sämtliche Schulden und Verbindlichkeiten, die ich durch meinen Aufenthalt in diesem Anti-Universum in allen Zeitaltern und Dimensionen auf mich geladen haben könnte. Ich habe diese Möglichkeit für mich abgeleitet aus Darlegungen bei ANSELMI[2] und bei HURTAK[3]. Diese Möglichkeiten sind ausgeführt in einer Fußnote zum „karmischen Erlass“ im Kapitel 13-P >Aurisches Wesen< und in einer Fußnote im Kapitel 39-D >Auftreten von Blitzen< zu „Versiegelung der Chakren“, sowie in einer >Meditation<, in der ich die Elohim des Silbernen Strahles anrufe (Kap. 40-E).

 

b) Mir wurde die Gefangenschaft der Menschheit durch die Galaktische Schlange[4] (ein Ausdruck bei HURTAK für das Anti-Universum) voll bewusst, so dass ich doch auch jeden Menschen als ein Opfer sehen konnte.

c) Generell und grundlegend ist natürlich mein Bedürfnis, an der Erlösung der Menschheit mitzuwirken, sonst könnte ich niemals die manchmal fast unerträgliche Last aufbringen, sukzessive an dieser Autobiographie zu arbeiten.

 

d) Ich bat deshalb ebenfalls nicht nur um karmischen Erlass für mich persönlich, sondern generell für alle Menschen (insbesondere für diejenigen, die eines guten Willens sind).

e) Über alle vorstehenden Komponenten wurde mir dann klar, dass alle diese Bitten sinnlos wären, wenn ich nicht selbst allen meinen Schuldigern vergeben würde, wie dies sowieso schon alles in dem Vater-unser-Gebet[5] ausgesagt ist: „Vater unser, … vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Dies ergab sich einfach als logische und vollkommen zwingende Schlussfolgerung. Es bedeutet nicht, dass es mir vollkommen gelingt, dies auch gefühlsmäßig zu leisten, aber mein Wille dazu ist vorhanden.

 

Dass es bei mir zu diesen Erkenntnisprozessen kam, habe ich m.E. der Einwirkung der Elohim des Silbernen Strahles zu verdanken, an die ich mich (in Wahrheit halb unbewusst) mit diesen Bitten gewandt hatte, was im Kap. 40-E >Meditation< geschildert ist. Danach musste ich auch erkennen, dass man selbst nicht wirklich etwas aus sich allein heraus vermag, sondern eigentlich ständig doch die göttliche Gnade um alles bitten muss. Es werden dann Geschehnisse so disponiert[6], dass man zu einer entsprechenden Erkenntnis und zu entsprechenden Impulsen gelangt.

 

Dass doch der Wille zur Vergebung sehr wesentlich ist, ist ausgeführt in einem Artikel von D.EASTDAY in der Zeitschrift >Geistiges Leben<. Dieser Artikel trägt den Titel „Das hast du nicht verdient – aber: Ich vergebe dir – weil es mir gut tut“[7]. Es sollen einige Thesen daraus angesprochen werden.

 

Vergebung …

a) … ist kein Gefühl.

b) … heißt nicht, so zu tun, als sei man nicht verletzt worden.

c) … heißt nicht, zu behaupten, das Verhalten des anderen sei nicht Unrecht gewesen.

d) … bedeutet nicht, dass man diesem Menschen von neuem sein Vertrauen schenken muss.

d) … bedeutet nicht, einen anderen aus seiner Verantwortung zu entlassen.

 

Demgegenüber ist positiv charakterisiert, Vergebung …

a) … ist in erster Linie eine bewusste (willentliche) Entscheidung.

b) … ist eine persönliche (Herzens-)Entscheidung.

c) … ist meine Entscheidung, Gott zu gehorchen; denn in Wahrheit verlangt Gott die Vergebung.

d) … ist die Bedeutung, selber in der rechten Herzensstellung vor Gott zu sein.

 

Nach EASTDAY ist es die Unversöhnlichkeit, die das geistige Leben zum Stillstand bringt. Damit eng verbunden sind Groll und Bitterkeit, was ich alles sehr stark kenne. Dabei sollte man Vergebung als einen Lebensstil üben; denn Vergebung ist nicht ein einmaliger Vorgang. Und nach EASTDAY ist es die einzige Möglichkeit, um wirklich über den Konflikten zu stehen, die beständig in den Beziehungen auftreten.

 

Die Vergebung sagt: „Ich lasse mich nicht durch diese Sache hinunterziehen! Dein Problem soll nicht mein Problem werden“. Eine verkehrte Reaktion soll nämlich genauso schlimm sein wie eine verkehrte Tat. „Wenn ein Mensch Ihnen weh tut und Sie in einer verkehrten Weise darauf reagieren, sind Sie genauso im Unrecht wie derjenige, der Ihnen weh getan hat“[8]. Ich fürchte, dass dies so ist, aber ich diese Aussage immer noch sehr unerfreulich finde.

 

Als ich Vorstehendes (im Mai 2009) in den PC tippte, wurde mir erneut (ich wusste es in Wirklichkeit immer schon) mit Erschrecken bewusst, dass genau dies der bösen Nachbarin Frau Brandel in Berlin-Lichtenrade (siehe Kapitel 36-C >Gewaltlosigkeit<) mir gegenüber gelungen war. Diese Person hat für sich allein mehrere schwere seelische Probleme und sie hat diese einfach vollständig auf mich abreagiert in einer Weise, die mich bis an den Rand meiner Existenz gebracht hat (und insofern hat sie ihr Problem vollständig zu dem meinen gemacht).

 

Dass dies so extrem schlimm für mich war und wurde, liegt insofern an mir, als ich einfach bestimmte Dinge absolut nicht ertrage – andere dagegen schon eher. Und an diesem Anteil meiner Persönlichkeit haben mich die widergöttlichen Kräfte vollständig erwischt; denn eventuell hätte man auch anders reagieren können. Ich selbst hätte mich jedoch niemals anders zu all dem verhalten können. Alle Details sind im Kapitel 36-C ff. >Gewaltlosigkeit< geschildert.

 

Leider habe ich auch zwei Missstände durch die Organisation bei der >Prophetin Gabriele< erlebt, die ich jedoch nicht ihr anlaste; denn ich vermute, dass sie von diesen Missständen gar nichts weiß. Einmal sind mir in inflationärer Weise Prospekte zugesandt worden, die zudem immer wieder die gleichen waren, und ich musste mich erst durch ein Schreiben gegen eine weitere Zusendung verwahren. Mir ist so etwas auch schon bei anderen Organisationen begegnet, wo eine eklatante Verschwendung von Geldern und Materialien dahintersteckt – selbst bei Umweltschutzorganisationen.

 

Zum anderen hatte ich mich mit einer inhaltlichen Nachfrage zu einer bestimmten >Meditation< aus dem Buch >Der Innere Weg< an die Organisation des Universellen Lebens[9] gewandt und von einer weiblichen Mitarbeiterin eine unverschämt arrogante und völlig unzureichende Antwort bekommen – die eigentlich in Wahrheit überhaupt gar keine Antwort war. Auch dies laste ich der >Prophetin Gabriele< nicht an.

 

Trotzdem war diese Antwort kein schönes Erlebnis. Und dass es eine solche mitarbeitende Person doch in relativer Nähe zu der >Prophetin Gabriele< gibt, die ganz offensichtlich starke unverarbeitete Aggressionen und eine große Unzufriedenheit in sich trug und keine Hemmungen hatte, eine unlautere Handlung in Form ihrer Antwort zu vollziehen, hängt vielleicht im weitesten Sinne sogar mit etwas zusammen, was ich im folgenden als eine Kritik von mir formuliert habe, die ich an den (im Prinzip „heiligen) Darlegungen der >Prophetin Gabriele< habe.

 

Zu zwei verschiedenen Zeitpunkten im März 2008 (siehe Darlegungen im Kapitel Nr. 12-E zum zweiten >Schwarzer Magier<) wollte ich nämlich erneut die Schulungen nach >Der Innere Weg< aufnehmen. Ich musste dies jedoch jeweils schon nach kurzer Zeit aufgeben, weil ich diesmal – stärker als je zuvor – Anstoß an der Diktion[10] der >Prophetin Gabriele< bzw. an den Darlegungen durch den Cherub Emanuel nahm. Die Art und Weise der Aussagen gefiel mir nicht, es stieß mich vieles ab, selbst wenn „gewisse“ oder sogar absolute Wahrheiten gesagt werden. Es wird jedoch alles immer nach einem bestimmten Schema angesprochen, was vielleicht verständlich, auf Dauer aber für mich abstoßend war.

 

Etwas Entsprechendes war mir auch schon bei einem andern Autor (bei JAN van RIJCKENBORGH; siehe Literaturverzeichnis) begegnet – ich habe es u.a. im Kapitel Nr. 53-G+H >Hoffnung< erwähnt, wo ich außerdem Kritik an SOLARA geübt habe zum Datum vom 18.05.2009 (Entwicklung des Siebten Sterns). JAN van RIJCKENBORGH sagt durchaus auch sehr große Wahrheiten (allerdings anderer Art) aus wie die >Prophetin Gabriele<, an denen ich nicht zweifle. So wie bei diesem Autor ist es auch bei der >Prophetin Gabriele<, dass sie fortgesetzt genau von dem spricht, was der Mensch überwinden muss.

 

Dies weist m.E. eine recht mangelhafte Psychologie (und Didaktik) mit dem modernen Menschen auf, der in vieler Hinsicht durch Akzeptanz wesentlich eher ansprechbar ist. Es wird gerade das Negative aufgeputscht, was der Mensch überwinden soll. Dies kann natürlich sowohl bei JAN van RIJCKENBORGH als auch bei der >Prophetin Gabriele< durchaus eine bewusste Methode sein, was ich fast befürchte, jedoch halte ich diese Methode für definitiv falsch. Das Niedere wird völlig ans Licht gebracht, aber die Hilfe zur Überwindung des Niederen bleibt dahinter zurück. Meine Anschauung ist, dass alles Niedere nur durch eine völlige Verstärkung des Höheren überwunden wird, u.z. auf indirekte Weise.

 

Stattdessen legt auch die >Prophetin Gabriele< (so wie JAN van RIJCKENBORGH) fortgesetzt den Finger auf die Wunde, auf den Mangel, auf die Unfähigkeit des Menschen – anstatt den Menschen aufzubauen. Dabei wird von der >Prophetin Gabriele< selbst als ein Merkmal des niederen Ich bezeichnet, wenn der Mensch den Nächsten abwertet, um sich selbst aufzuwerten. Dies tut nun die >Prophetin Gabriele< selbst ganz häufig, allerdings in unpersönlicher Weise.

 

Wobei ich dies wiederum bei ihr keinesfalls einer Wirksamkeit des niederen Ich zuschreibe, sondern einfach einer mangelnden psychologischen Kenntnis des modernen Menschen und einer mangelnden Reflektion über dessen Ansprechbarkeit. Denn es fehlt bei den Darlegungen an dem, was den Menschen aus seinem niederen Ich wirklich heraushilft, heraushebt, ihn aufbaut. Dies soll natürlich erfolgen über die heiligen Aspekte der >Meditationen< – jedoch sind diese wiederum so weit entfernt von den niederen Aspekten, dass für die wenigstens Menschen die Kluft überbrückt werden kann.

 

Es ist letztlich unreflektiert auch von der >Prophetin Gabriele< und keine wirkliche Hilfe für den Menschen. Leider spricht >Jesus, der Christus Gottes< in der Literatur der >Prophetin Gabriele< Selbst sehr ähnlich. Dies ist eine gewisse Tragödie[11]. Denn insgeheim wirkt sich das alles lieblos für den gewöhnlichen Menschen aus, der natürlich sowieso nicht angesprochen ist, sondern der spirituell etwas weiter entwickelte Mensch. Aber auch für den reicht die Diktion meines Erachtens meist nicht aus. Mir blutet das Herz, wo ich dies schreiben muss; denn ich habe natürlich eine große Verehrung für die Heiligkeit der >Prophetin Gabriele<.

 

Hintergründe sind vermutlich das etwas höhere Alter der >Prophetin Gabriele< mit der anderen Sozialisation (sie ist z.B. ungefähr eine Generation älter als ich es bin), wie ich dies auch schon bei der spirituellen Leiterin der >Lichtdienste< (Kap. Nr. 28) dargelegt habe. Der Zeitgeist hat sich so rasant weiterentwickelt (meist im negativen Sinne), dass mir bewusst ist, dass selbst meine Darlegungen schon für die halbnächste Generation wahrscheinlich kaum mehr ertragbar sein werden.

 

Und wie weit >Jesus, der Christus Gottes< von der ätherischen Ebene her auch den jetzigen Zeitgeist, der überwiegend immer mehr in eine widergöttliche Dekadenz[12] gerät, vollkommen praktisch aus der Sicht eines heruntergekommenen dialektischen Menschen[13] wahrnehmen kann, muss man nach Seiner eigenen Diktion bei der >Prophetin Gabriele< auch vollkommen in Zweifel ziehen.

 

Dies trotz des Allbewusstseins sowohl bei dem CHRISTUS als auch bei der >Prophetin Gabriele<. Denn Seine Worte sind heilig, aber auch „altmodisch“ und damit kann heute fast niemand mehr etwas anfangen. Ich habe selbst einzelne Bücher (vor ca. 30 Jahren) mit einer „heiligen“ Diktion einmal verliehen gehabt an Menschen, die durchaus spirituell ausgerichtet waren – und musste Befremden auf deren Seite feststellen.

 

Der evolutionäre Stand der Menschen in der westlichen Welt ist heutzutage sowieso so, dass sich überhaupt niemand mehr gern belehren lässt, sofern dies in Wahrheit jemals anders war. Und nicht nur psychologisch, sondern auch spirituell ist eine Belehrung eigentlich immer ein Fehler:

Psychologisch wird dem aktiv Belehrten eine Kränkung zugefügt, gegen die er sich zwangsläufig wehren wird. Zudem findet eine Bevormundung statt, welche sich gegen die prinzipielle Gleichwertigkeit aller Menschen richtet, wie dies von GOLAS mehrfach betont wird[14].

 

Und wenn man jemandem auf geistigem Gebiet Lösungen anbietet – oder überhaupt Lösungen irgendwelcher Art für irgend etwas, „dann bittest du ihn, das aufzugeben, was ihn sich aktiv, lebendig und bestimmt fühlen lässt – seine Ego-Struktur. Sei vorsichtig – es ist gefährlich!“[15], sagt GOLAS. Denn: „Jedes Menschenwesen ist im Augenblick ein vollkommenes Was-immer-es-auch-ist. Jeder Bewusstseinszustand ist vollkommen und vollständig und braucht nicht verändert zu werden“[16].

 

Wer wie ich gegenüber den Darlegungen der >Prophetin Gabriele< diejenigen von Rudolf Steiner (siehe im Kap. 24-H+i+J >Ashram<) kennt, der (bereits 1920) in einer sehr geschickten Weise alles dieses umschifft hat, was sonst problematisch wäre und den Menschen mit seinem kleinmenschlichen Ich abstoßen müsste, kann STEINER wegen seiner didaktischen Brillanz nur bewundern. Und man merkt auch, dass er ein Bewusstsein darüber hatte, denn er hat seine Diktion vollbewusst so gewählt – behaupte ich. Er hat sich bei der Formulierung seiner Sätze m.E. sehr, sehr, sehr viel Mühe gegeben, ja man kann diese Mühe eben wahrnehmen, die für so manche Leser vermutlich gerade eher mindernd erscheint. Jedoch ist es in Wahhreit eine große Leistung, sich solch eine Mühe zu geben, die auch zu dem didaktisch großartigen Erfolg geführt hat.

 

Wieder ganz anders – aber auch zeitlos nicht abstoßend (sondern ansprechend) sind die ebenfalls sehr umfangreichen geistigen Darlegungen des TIBETER, der das kleinmenschliche Ich auch unangefochten lässt. Ich selbst habe nur ein einziges Problem mit ihm, welches darin liegt, dass er den Lord Maitreya als den wiederinkarnieren Christus deklariert, was so definitiv nicht richtig sein kann. Dies ist im Kapitel 44-C+F+G >Jesus, der Christus Gottes< begründet.

 

Und auch die Aufgestiegenen Meister in dem Buch >Die Sananda-Connection<[17] äußern sich den Menschen gegenüber wesentlich gütiger und verständnisvoller als es stellenweise[18] bei der >Prophetin Gabriele< und von >Jesus, dem Christus Gottes< vorgenommen wird. In dem Buch >Die Sananda-Connection< spricht übrigens angeblich der Christus unter dem Namen Sananda ebenfalls. Aber dort spricht er eben völlig anders als bei der >Prophetin Gabriele<, was natürlich alles vielfältige Fragen und Zweifel aufwirft.

 

Der Meister aber einer perfekten nicht bevormundenden Diktion ist meines Erachtens THADDEUS GOLAS[19], was ich schon im Kap. Nr. 1-B >Einleitung< angesprochen habe. Für mich ist sein kleines Büchlein das psychologisch und spirituell hilfreichste, welches es überhaupt auf dieser Erde gibt. Es zeugt von einer unvergleichlichen Meisterschaft im Verständnis des Menschen in Verbindung mit psychologischen und geistigen Gesetzen und bietet zudem entscheidende Hilfe an. In den schwierigsten Situationen meines Lebens waren seine Darlegungen die einzigen, die mir geholfen haben.

 

Nun möchte ich noch einmal die Verbindung ziehen zu meiner Hypothese, dass das unverschämte Antwortschreiben einer Mitarbeiterin von der Organisation Universelles Leben mit Aspekten zu tun haben könnte, wie ich sie bei der >Prophetin Gabriele< kritisiert habe.

Der Zusammenhang ist der, dass die in >Der Innere Weg< vorgegebenen Anforderungen m.E. für 98 % selbst der geistig gutwilligen und strebenden Menschen (zu denen ich mich auch zähle) nicht zu leisten sind bzw. doch mit viel Frustration verbunden sind, die ein moderner Menschen nicht mehr ertragen will oder kann.

 

Die Mitarbeiterin, die den Brief an mich geschrieben hat, muss allein wegen der spirituellen Aufgabenstellung und Beantwortung zu einem inneren Kreis der >Prophetin Gabriele< gehören, d.h. dass sie den entsprechenden Weg offiziell zu gehen beabsichtigt bzw. ihn geht.

 

An ihrem Antwortschreiben konnte ich jedoch schon exemplarisch ihre geheime unlautere, ja sogar bösartige Gesinnung erkennen in dem Sinne des „Pars pro toto[20] und dass sie meilenweit von der Erfüllung der Anforderungen entfernt ist. Dies wird sie selbst wissen und wird darüber zutiefst frustriert sein. Die Verbindung zu meiner Kritik an der Diktion der >Prophetin Gabriele< ist nun, dass die Anforderungen absolut zu hoch sind, so dass u.U. selbst bereitwillige Menschen durch die Frustration noch tiefer fallen, als sie vorher standen und sogar deshalb bösartig werden.

Ich besitze den Brief selbstverständlich immer noch, doch kann ich dessen Wortlaut leider aus Identifikations- und potentiellen Verleumdungsgründen nicht konkret zitieren, obwohl dies sonst sehr aufschlussreich wäre.

 

Als ich die Schulung nach >Der Innere Weg< abbrechen musste, was nach meiner Erinnerung ca. im September des Jahres 2004 gewesen sein muss, war ich nicht ganz so verzweifelt wie beim Weggang von den >Lichtdiensten<, weil es mir absolut nicht möglich war fortzufahren, und ich doch nicht so tief damit verbunden war wie mit den >Lichtdiensten<.

Zudem kam mir die geistige Führung ein weiteres Mal zu Hilfe. Durch eine Teilnehmerin aus meinem >Esoterischen Arbeitskreis<[21], erfuhr ich von der >Avatarin< Mutter Meera. Näheres ist in dem dortigen Kapitel Nr. 29 bereits geschildert worden.

 

Am Schluss dieses Kapitels über die >Prophetin Gabriele< will ich jedoch noch etwas Modernes und Hoffnungsfrohes einfügen, von dem ich erst am 13.07.2015 durch die Webseite www.michelrieth.de/mairadi/htm erfahren habe.

Es ist nämlich so, dass sich auch ein spezifischer Außerirdischer mit der >Prophetin Gabriele< in Verbindung gesetzt hat und durch sie bestimmte Inhalte vermittelt. Ich kann nur Ausschnitte davon aus einer Zitaten-Collage referieren, wie diese sich in einer Broschüre des „Heimholungswerkes Jesu Christi“ befinden soll, die mir selbst leider nicht vorliegt.

 

In einem Vorwort wird dort ausgesagt: „Diese Schrift soll einen kurzen Einblick in ein großes Bergungsgeschehen geben, an das sich viele Menschen und Wesen angeschlossen haben, um Jesus Christus zu dienen und die allumfassende Einheit der Schöpfung wiederherzustellen“.

Für die Wahrheit der in dieser Schrift gegebenen Erläuterungen verbirgt sich übrigens der bereits sonst ganz wesentlich in Erscheinung getretene Cherub (der göttlichen Weisheit) Bruder Emanuel.

 

Und der Außerirdische namens Mairadi fügt dann an: „Auch die Brüder aus teilmateriellen Bereichen des Universums dienen im Erlöserwerk des Sohnes Gottes“. Mairadi kommt nicht aus unserer Milchstraße, sondern aus fernen Welten. Sein Planet heißt Maiami-Chuli. Sobald die großen Umwälzungen auf der Erde beginnen werden, bergen diese außerirdischen Helfer durch telepathische Kraft in einer Strahlungsglocke diverse Menschen – auch Tiere – und auch Menschen aus anderen Reinigungsebenen (also von anderen Planeten) und bringen sie aus diesem (unseren) Sonnensystem heraus in ruhigere Welten.

 

Mairadi ergänzt dann noch: „Wenn die Zeit reif ist, werden wir auf eurer Erde auch landen; was schon durch andere Außerirdische geschehen ist“. Diese Darlegungen entsprechen denen aus New-Age-Botschaften, denen bei HURTAK aus >Die Schlüssel des Enoch< und denen der >Sananda-Connection< (gechannelt von ERIC KLEIN), wie diese Hauptthema sind in den Kapiteln Nr. 51 >Sonderaufstieg< und Nr. 52 >Bitterer Wein<.

 

Mairadi spricht dann noch über die Bauweise der verschiedenen Raumschiffe, mit denen das Bergungswerk vollzogen wird; denn diese unterscheiden sich je nach dem Bewusstseinszustand der Brüder aus den verschiedenen Galaxien. Dabei schildert Mairadi sein Raumschiff als eine Scheibe, die momentan der schnellste und höchstentwickelte Raumgleiter sein soll, da er von einer sehr weit entfernten Milchstraße kommt.

 

Und dann spricht Mairadi von etwas, was für mich persönlich direkt Bezug zu zwei eigenen Erlebnissen hat, wie diese im Kapitel Nr. 51-J >Sonderaufstieg< geschildert sind, und damit eine totale Offenbarung für mich selbst darstellt, wo ich bis jetzt nur auf Vermutungen bei der Ausdeutung angewiesen war. Mairadi sagt: „Es werden auf eurem Planeten von Sternenbrüdern Menschen kleine Wegstrecken mitgenommen. Sie untersuchen an ihnen, wie weit die telepathischen Kräfte reichen. Das heißt, sie experimentieren, indem sie ihre telepathischen Kräfte an einem verschatteten Menschen messen. Sie prüfen, bis zu welchem Belastungsgrad die Seele (des betreffenden Menschen) noch auf Telepathie anspricht“[22].

 

Sowohl am 16.10.2008 als auch ein zweites Mal am 02.12.2008 wurde ich nämlich durch die Luft per fremder Kraft teleportiert, was für mich damals wunderbare Erlebnisse waren. Sie sind ausführlich im Kapitel Nr. 51-J >Sonderaufstieg< geschildert.

Eine Steigerung dieser Erlebnisse fand dann für mich statt durch den Vorgang der Transvirulenz auf das Raumschiff des B`nai Or Amen-Ptah, was im Kapitel Nr. 55-E >Neue Zeit< zum Datum des 14.01.2013 geschildert ist.

 

Für die >Prophetin Gabriele< erhoffe ich den allergrößten Segen!

 

Ende des Kapitels Nr. 47 >Prophetin Gabriele<.

 



[1] JHWH: FN zu „Jahve“ bei 11-C >Dämonen<.

[2] ANSELMI/S.154f.

[3] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.159

[4] Galaktische Schlange: FN bei 51-G >Sonderaufstieg<.

[5] Vater-unser-Gebet: siehe Text im Kap. 23-F >Priesterseele<.

[6] disponieren: a) verfügen, b) ordnen, einteilen, c) festlegen (D/F/S.183).

[7] D.EASTDAY in der Zeitschrift >Geistiges Leben<; Ausgabe 1/2009; S.39ff.

[8] D. EASTDAY in der Zeitschrift >Geistiges Leben<; Ausgabe 1/2009; S.39ff.

[9] Universelles Leben (Hrsg.)/Die Christliche Mysterienschule (Broschüre von Jan. 1998)

[10] Diktion: FN im Kap. Nr. 2-C >Erleuchtung<.

[11] Tragödie: FN bei 44-L >Jesus, der Christus Gottes<.

[12] Dekadenz: Verfall, Entartung, Bezeichnung für einen Zeitabschnitt des kulturellen Niedergangs (mit charakteristischen Entartungserscheinungen in den Lebensgewohnheiten und Lebensansprüchen) (D/F/S.160).

[13] dialektische Menschen: FN bei 1-A >Einleitung<.

[14] GOLAS/Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst/z.B. auf S.87

[15] GOLAS/S.55

[16] GOLAS/S.56

[17] KLEIN/Die Sananda-Connection

[18] Parallel zu den von mir kritisierten Aspekten gibt es allerdings auch moderate und relativierte Aussagen bei der >Prophetin Gabriele<, so dass die Kritik nur stellenweise gelten kann (Anm.d.Verf.).

[19] GOLAS/Der Erleuchtung ist es egal

[20] Pars pro toto (lat.): Redefigur, die einen Teilbegriff an Stelle eines Gesamtbegriffs setzt (D/F/S.536); kurz: ein Teil steht für das Ganze (Anm.d.Verf.).

[21] Die Inhalte des Kapitels Nr. 42 >Esoterischer Arbeitskreis< habe ich akut am 25.04.2014 für diese Autobiographie offiziell gelöscht, nachdem ich es erst kurz zuvor noch neu erarbeitet hatte. Gerade dadurch jedoch wurde mir bewusst, dass mich diverse beteiligte Menschen doch würden wiedererkennen können, falls sie zufällig auf das Weblog stoßen (Anm.d.Verf.).

[22] Botschaft von Mairadi (gegeben durch die >Prophetin Gabriele), referiert auf der Webseite www.michelrieth.de/mairadi/htm . Die Zitaten-Collage entspringt einer Broschüre des „Heimholungswerkes Jesu Christi“.