Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (270)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Grausamkeiten

(49.B) Erweckung

…Veredelung der Selbstbehauptung

 

 

Am 24. September 1998 stand ich im Traum mit meinem Auto[1] in einer Art Parkhaus und es war eigenartigerweise so, als ob ich in diesem Auto drinnen lebte. Da kam ein anderes Auto hinein gefahren mit mindestens einem Mann (evt. mit noch weiteren Personen) und einem Jungen. Völlig grundlos wollten diese Personen mich töten oder sie griffen mich jedenfalls tätlich an. Trotzdem überlebte ich und entkam irgendwie. Es handelte sich bei diesen Menschen um seelenlose eiskalte Individuen.

 

Es ergab sich dann aber aus irgendeinem Grund die Möglichkeit für mich, dass ich den Jungen in meine Gewalt bekam und diesen als Rache von meiner Seite aus schwer verletzte. Dann war mir klar, dass ich flüchten musste, weil der Vater dieses Jungen mich suchen und verfolgen würde. Es kam nun meine Schwester vor und ich musste diese eindringlich davon überzeugen, dass ich unbedingt flüchten müsste - und zwar sofort - und dass wir einen Treffpunkt ausmachen müssten, wo wir uns später in Verbindung setzen könnten.

 

In einem anderen Traum vom 15. März 1999 wurde vor mir ein Buch aufgeschlagen, wo fortlaufend – von einer Seite zur nächsten – Kreuzigungsbilder erschienen, u.z. in verschiedenen Ausführungen. Einmal war es ein Kreuz, welches horizontal lag, dann waren genagelte Füße zu sehen und verschiedene andere >Grausamkeiten<. Als dies in mein Bewusstsein trat, erschrak ich fürchterlich.

 

Real besitze ich sogar ein solches Buch, wo genau diese Abbildungen existieren: Es ist das Buch von ROOB >Alchemie & Mystik<[2]. Immer wenn ich versehentlich an diese Seiten stoße, blättere ich sofort weiter. Tatsächlich soll jede einzelne >Grausamkeit< eine bestimmte mystische Bedeutung haben – aber ich sehe mich leider nicht in Lage, mich näher damit zu befassen und dies hier zu referieren.

 

Die Kreuzigungsbilder sprechen jedoch sowieso für sich, und Darlegungen zu den esoterischen Zusammenhängen finden sich im Kapitel Nr. 19 >Kreuzigung und Gehenkter<. Es ist nicht das einzige Mal, dass mir solche Bilder vorgeführt wurden, sondern in gewissen zeitlichen Abständen habe ich entsprechende Träume. Mir kommt es so vor, als ob man mich an diese grausamen Dinge aus einer gewissen Entfernung heranführen will; denn ich gehöre zu den Menschen, die >Grausamkeiten< besonders schlimm finden und sich so etwas niemals freiwillig in Filmen oder auf Bildern ansehen.

 

Man könnte auch sagen, dass ich eine Art Traumatisierung[3] bezüglich der Darstellung von >Grausamkeiten< habe, die jedoch schon immer mit meiner spezifischen Gemütsverfassung zusammenhängen muss. Mit circa 14 Jahren hatte ich einen Lehrer in der Schule, der es als seine Mission ansah, uns in dem noch recht jungen Alter total mit den >Grausamkeiten< des Nazi[4]-Regimes an den Juden[5] zu konfrontieren. Er führte uns jeden Film darüber vor und besuchte mit uns jede nur erdenkliche Ausstellung, die es damals gab.

 

Von diesem Lehrer hatte ich übrigens am 19.09.2002 als einem Eingeweihten geträumt gehabt, was bereits im Kapitel 9-A >Supramentale Wesen< zu dem Datum geschildert ist.

Ich habe schon damals bei den Filmen und den Fotos nicht (mehr) hingesehen. Aber um nicht hinsehen zu können, muss man wenigstens einmal eine >Grausamkeit< registriert haben – und das habe ich. Jahrelang (ja über Jahrzehnte hinweg) haben mich die wenigen Bilder, die ich nicht vermeiden konnte, verfolgt. Zahllose schlaflose Nächte habe ich allein diesem Lehrer zu verdanken, „der es natürlich gut meinte“, vermutlich um uns als „potentielle Täter“ abzuschrecken.

 

Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen, verabscheue ich natürlich zutiefst die >Grausamkeiten< des Nazi-Regimes am jüdischen Volk[6]. Ich will jedoch erwähnen, dass der sonst von mir sehr verehrte Psychoanalytiker HEINZ KOHUT, von dem verschiedentlich etwas (insbesondere über Narzissmus) zitiert wurde, im Zusammenhang mit den >Grausamkeiten< der Nazis meint, dass diese Ereignisse damals nicht bestialisch[7] im ursprünglichen Sinne des Wortes seien, sondern ausgesprochen „menschlich“.

 

Seine Deutung: Die >Grausamkeiten< der Nazis sollen nicht aus einer Rückkehr zur Barbarei[8] und Dämonie (siehe Kapitel Nr. 11 >Dämonen<) resultiert sein, von denen man sich mit Schrecken und Abscheu abwenden sollte, sondern diese spezifischen >Grausamkeiten< würden sich begründen in menschlicher Aggressivität, die letztlich basiert auf dem Phänomen der archaischen[9] narzisstischen Wut[10].

 

Über KOHUTs Thesen bezüglich der narzisstischen Wut existieren ausführliche Darlegungen im Kapitel 13-D >Aurisches Wesen<. Da ich KOHUTs Narzissmus-Theorie kenne, weiß ich, wie er diese Deutung meint, jedoch kann sie leicht als Abmilderung der >Grausamkeiten< missverstanden (!) werden.

 

Im übrigen sind eben die Menschen doch gerade in ihrer Kränkbarkeit und ihrem Bösen zutiefst angestachelt von den außerhalb und innerhalb der Menschen wirkenden widergöttlichen Wesenheiten, den >Dämonen< (Kap. Nr. 11), wovon wiederum HEINZ KOHUT keine Kenntnis hatte, da er kein esoterischer Geisteswissenschaftler war.

 

Am 01.05.2015 gab es im ZDF-Fernsehen eine Dokumentation mit dem Titel „Das radikal Böse“ mit der Fragestellung: „Wie konnten Familienväter und harmlose junge Männer unter den Nazis zu Massenmördern werden? Warum wurden unbescholtene Männer im Dritten Reich zu Mördern? Wie jene des Reserve-Polizei-Bataillons 101, das 38.000 Juden tötete“[11].

 

Obwohl mich die Analysen brennend interessiert hätten, ist es für mich unmöglich, irgendetwas über das Nazi-Reich und den Holocaust jemals wieder freiwillig anzusehen. Als ich die Ankündigung in der Fernsehzeitung sah, wusste ich, dass ich den ganzen Abend auf keinen Fall auf das ZDF umschalten würde. Manchmal klebe ich mir bei solchen Fällen die Spalte in der Fernsehzeitung dann regelrecht zu, um so auf keinen Fall zu vergessen, dass sie für mich tabu ist. Wenn ich auch nur den Anklang von schwarz-weiß-Fotos sehe, ist eine Reportage für mich schon gestorben.

 

Zurück zu dem Lehrer, der uns Kindern diese >Grausamkeiten< nun über Filme usw. präsentierte: Ich halte es bis heute für einen menschlichen, pädagogischen und psychologischen Fehler dieses Lehrers, noch kindliche Gemüter mit dem Abgrund des Bösen in dieser Menschheit auf diese Weise zu konfrontieren.

 

Die ewig Gestrigen lernen aus solchen Darstellungen sowieso nichts Positives, da die Ursache des Bösen ja nicht in dessen Wirkungen, sondern in deren Keim liegt. Und solche Menschen wie ich werden nur in dem Wirken für das Gute behindert durch Qualen, wie meine >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18), die durch Maßnahmen eines solchen Lehrers noch potenziert wurden.

 

Natürlich liegt die sehr starke Betroffenheit in meiner Psyche; denn ich weiß authentisch, dass es meinen Mitschülern nicht vergleichbar schlimm damit ging. Speziell mit einer Schulfreundin habe ich einmal im Erwachsenenalter darüber gesprochen – und sie konnte sich kaum noch daran erinnern bzw. war eben nicht vergleichbar davon berührt worden. Ob die starke Betroffenheit jedoch gegen mich spricht, mag jeder für sich entscheiden.

 

Vorstehend wurde über >Grausamkeiten< von einem menschlichen, gemütsmäßigen, irdischen Standpunkt aus gesprochen. Der okkulte bzw. mystische Bedeutungsgehalt ist natürlich anders zu bewerten, so wie von diesem Standpunkt aus im Prinzip alle Erscheinungen des weltlichen, menschlichen Lebens eine meist genau entgegengesetzte Bedeutung haben.

 

>Grausamkeit< „entpersönlicht“ den Menschen, der einer solchen als Opfer ausgesetzt ist. Jede >Grausamkeit< ist eine bestimmte Art, um den Menschen selbst-los zu machen bezüglich einer bestimmten seelisch-geistigen Kraft. Durch >Grausamkeiten< wird im extremen Fall der Tod des kleinmenschlichen Ichs bewirkt, der auch (fälschlicherweise) als Ego-Tod[12] bezeichnet wird. Denn die Behauptung des eigenen (niederen) Selbstes ist ein egoistisch wirkender Instinkt, der im irdischen Leben ausgebildet wird. Hat sich diese Fähigkeit zur Selbstbehauptung allerdings im Dienste des Geistesstrebens veredelt, so kann dieser Instinkt seine niedere Natur abstreifen und wird zu einer göttlichen Kraft, die fortan dem Geistesmenschen zur Verfügung steht[13].

 

Demgegenüber soll das Böse die Macht sein, an der das Gute erst zu seinem Eigenwesen erwachen kann. „Das Menschenkönigtum erstrahlt nur auf dem Hintergrund der Finsternis. … Im Anblick der Wirksamkeit des Bösen vollzieht sich schon ein erstes Erwachen des inneren Menschen“ [14].Und so stellt MEYER eben das Böse auch dar als weltennotwendig, und er befasst sich dann noch mit der pädagogischen Bedeutung von >Grausamkeiten< in Märchen, wobei er sich zunächst auf Erzieher und Mütter bezieht, „die es stört, dass im Märchen überall das Böse und Unheimliche in seiner Weltmacht zur Darstellung gebracht wird. Sie möchten von den schönen Jungfrauen und edlen Königssöhnen erzählen und die Hexen, bösen Stiefmütter und gewaltigen Zauberer gerne unterschlagen“[15].

 

Und MEYER stellt dem seine Anschauung entgegen: „Würde man den Kindern gegenüber die Schilderung der finsteren Macht abschwächen oder gar völlig umgehen, so nähme man dem Märchen seine, auch unbewusst wirkende, Erweckungskraft. Denn Erkenntnis des Bösen ruft im Menschenherzen die Kraft des Guten auf“[16].

 

Kinder, vor denen man immer die eine Seite der Wirklichkeit, die dunkle und fragwürdige, zu verschleiern sucht, würden später illusionär[17] veranlagte Menschen werden. „Man schwächt in ihnen die gesunde Fähigkeit, die volle Lebenswirklichkeit ertragen zu können; es gilt, das Widerspruchsvolle des Daseins zu verarbeiten“[18].

 

Wenn das Kindesgemüt von den >Grausamkeiten< zu sehr mit Furcht erfüllt sei, würde dies meist an der Seelenstimmung der erwachsenen Erzähler liegen. „Es muss eben der Sieg über die dunklen Mächte überzeugend zur Darstellung gebracht werden: der Triumph des Göttlichen, das sich der Demütigen, der Treuen und Reinen bedient, um im Erdenreich seine Herrschaft glorreich aufzurichten“[19].

 

Ich gestehe, dass ich kein Freund der hier referierten Anschauungen von MEYER bin, da ich doch alles, was mit dem Bösen zu tun hat, so sehe, wie dies zentral im Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes< dargelegt wurde und wie dies hier auch noch ausgeführt wird zum >Mysterium von Golgatha<[20]. Letztlich sind auch all die Folgeerscheinungen, wie z.B. dass die Selbstbehauptung eventuell durch >Grausamkeiten< zunichte gemacht werden muss, alles Notmaßnahmen, die gar niemals auftreten müssten, wenn nicht der ursprüngliche Schöpfungsfall[21] geschehen wäre.

 

Von dem Dichter RAINER MARIA RILKE gibt es letztlich eine ähnliche Sichtweise wie die von MEYER im Hinblick auf >Grausamkeiten<, die nach normal-menschlichem Standpunkt doch fast befremdlich erscheint. Sie lautet:

            „Und Gott befiehlt mir, dass ich schriebe:

                        Den Königen sei Grausamkeit.

                        Sie ist der Engel vor der Liebe,

                        und ohne diesen Bogen bliebe

                        mir keine Brücke in die Zeit.

…“[22].

 

Leider würde eine esoterische Deutung dieser Zeilen den hiesigen Rahmen sprengen, auch wenn dieses Thema fast das zuhöchst Interessante ist, welches es überhaupt im Verhältnis der UR-Gottheit zu den Menschen gibt. Trotzdem sind gewisse Andeutungen darüber im Kapitel Nr. 48 >Okkulter Gehorsam< erfolgt und auch hier soll etwas angedeutet werden, was mit der Kreuzigung von >Jesus, dem Christus Gottes< im >Mysterium von Golgatha< in Verbindung steht.

 

Zunächst jedoch einige Aussagen des HERRN darüber, dass jeder weltliche Herrscher nur durch den gerechten Willen Gottes existiert. Dabei ist der gute und sanfte Herrscher dem Volk ein Trost, der harte und habsüchtige jedoch ist eine gerechte Geißel in Gottes Hand. „Wer ihm widerstrebt, der setzt sich wider meine Geißel und wird hart löcken[23] gegen den Stachel“.

 

„Wehe daher jedem Aufwiegler“. „Denn es besteht nirgends eine Macht, als nur in Mir und durch Mich. Alles ist Mir untertan, entweder (selten) bewusst oder (meistens) unbewusst, die Herrschenden sind in dem entsprechenden Gegenpart wie die Verbreitung der Laster in dem Volke“[24]. Deshalb muss auch jeder was für ein politisches Gesetz seinem ganzen äußeren Wesen nach aufs Genaueste befolgen und sich jeden prüfenden Druck wohl gefallen lassen, lauten die Aussagen des HERRN.

 

Gemäß modernen esoterischen Anschauungen, welche die Menschheit in der Versklavung durch die Dunkelmächte sehen, die mittlerweile wohl die ihnen zugedachte Wirkenszeit in ihrer Herrschaft über die Menschheit überschritten haben, muss man die Darlegungen von LORBER m.E. jedoch heutzutage relativieren. So scheint sich ein bisheriger (alter) Gottesplan mit einem erneuerten Vorhaben Gottes zur Erlösung der Menschheit doch zu überlappen. Die wahren Zusammenhänge sind „naturgemäß“ und zwangsläufig schwierig und kompliziert. So bin ich selbst doch z.B. auf der Seite von >Whistleblowern< (Kap. Nr. 62)[25] und gegen die Herrschaft der Dunkelmächte, wie ich dies im Kapitel Nr. 64 >Zorn der Eliten< dargelegt habe.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 49 >Grausamkeiten<.

 

 



[1] Auto: Symbol des eigenen Selbstes (Deutung von mir).

[2] ROOB/Alchemie & Mystik

[3] Trauma: seelischer Schock, starke seelische Erschütterung, die einen Komplex bewirken kann (Psychologie) (D/F/S.739).

[4] Nazis: FN bei 39-C >Auftreten von Blitzen<.

[5] Juden: siehe FN (und Text) zu „Jüdisches Volk der Israelis“ im Kapitel 36.M >Gewaltlosigkeit<.

[6] Im Kapitel 15-M >Kosmische Phänomene< ist übrigens ein Traum von mir vom 14.11.2008 geschildert, wo der Graf von Stauffenberg (der ein missglücktes Attentat auf Hitler verübt hatte) als ein großer Stern am Himmel erschien, wo auch die Sterne von anderen Märtyrern waren.

[7] bestialisch: 1. (abwertend) unmenschlich, viehisch, teuflisch. 2. (ugs.) fürchterlich, unerträglich (D/F/S.109).

[8] Barbarei: Rohheit, Grausamkeit; Unzivilisiertheit (D/F/S.102).

[9] archaisch: altertümlich, frühzeitlich (D/F/S.77).

[10] KOHUT/Die Zukunft der Psychoanalyse/S.224

[11] Zitat aus der Fernsehzeitung vom 01.05.2015 zur Sendung um 23:15 Uhr.

[12] Ego-Tod: Tod des niederen Selbstes; siehe Text in diesem Kapitel. Seit dem „Mysterium von Golgatha“ (Kap. Nr. 70) soll jedoch das Ich nicht mehr ertötet werden, sondern ausgebaut werden. Der Einfluss „Luzifers“ (FN bei 6-B >Stigmata) muss ins Gute verwandelt werden, in dem die von Luzifer gebrachte Freiheit in Liebe umgewandelt wird (STEINER/GA112/5.Vortrag/S.10-12; nach ARENSON/S.126). Zur Bedeutung und zu den Differenzen bezüglich des Egos, siehe im Kapitel Nr. 4-D >Asketische Versuche<.

[13] MEYER/Die Weisheit der deutschen Volksmärchen/S.122

[14] MEYER/S.151

[15] MEYER/S.151

[16] MEYER/S.151

[17] illusionär: auf Illusionen beruhend. Illusion: a) falsche Vorstellung oder Hoffnung; b) falsche Deutung von Sinneswahrnehmungen (D/F/S.314).

[18] MEYER/S.201

[19] MEYER/S.201

[20] Mysterium von Golgatha: Eine Zusammenfassung bzw. einen Überblick über die verschiedensten Ausarbeitungen zum Mysterium von Golgatha, wie sie hier in diversen Kapiteln dieser Autobiographie vorgenommen worden sind, habe ich erst noch im April 2015 im Kapitel Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< neu zusammengestellt mit weiteren persönlichen Ergänzungen (Anm.d.Verf.). - Eine Kurzfassung zum >Mysterium von Golgatha< existiert sonst in der FN bei 6-B >Tyrannei<.

[21] Schöpfungsfall: Darunter ist der Sturz Luzifers in die Tiefe des Kosmos zu verstehen. Dieser Schöpfungsfall ist das ursächliche Geschehen für alles Böse, und der Sündenfall der Menschen ist ein nachrangiges kosmisches Geschehen (siehe verschiedene Hinweise im Stichwortverzeichnis).

Die wirklich ausführlichen Darlegungen über diesen Schöpfungsfall sind allerdings verarbeitet in dem Essay „Schöpfungsgeschehen“, welches ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF publiziert habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 27 Exposés seit Juli 2017 über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[22] RILKE/Das Stundenbuch/S.43

[23] löcken: ursprünglich: mit den Füßen stoßen, ausschlagen; heutzutage nur noch als Aussage in der Wendung „gegen den Stachel löcken“, was bedeutet: sich widersetzen (HERMANN/Rechtschreibung/S.615).

[24] LORBER/Weg zur geistigen Wiedergeburt/S.88

[25] Siehe auch das erst am 19.05.2014 eingefügte neue Kapitel Nr. 67 >Free Snowden<.