Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (271)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Grausamkeiten (49.C) L.sUmkehr

 

Hier sollen nun wesentliche Aussagen zum >Mysterium von Golgatha< erfolgen, die zunächst eingeleitet werden damit, dass es in der Menschheit (auch von spiritueller Seite, z.B. durch den „Lord“ Maitreya[1]; siehe im Kapitel Nr. 44-C+F+G >Jesus, der Christus Gottes<) immer wieder Bestrebungen gibt, die sozialen Missstände auf der Erde beseitigen zu wollen und stattdessen Gerechtigkeit herstellen zu wollen, was natürlich sehr verständlich ist.

Erst im April 2015 habe ich allerdings das Phänomen des >Mysteriums von Golgatha< durch ein eigenständiges Kap. Nr. 70 wesentlich erweitert bearbeitet und poste dieses künftig immer zum Osterfest.

 

Im Zusammenhang mit den Aussagen des Gedichtes von RILKE (in Teil 49-B zitiert) muss man jedoch gemäß ANITA WOLF[2] sagen, dass eine Beseitigung von sozialen Missständen auf der Erde (auch eine Herstellung von Gerechtigkeit) zunächst primär niemals das Anliegen der UR-Gottheit in >Jesus, dem Christus Gottes< ist, sondern im Gegenteil: Das Leiden der Menschen ist notwendig zur Besänftigung der Heiligkeit der UR-Gottheit, der ein großer Frevel angetan wurde durch die widergöttliche Handlungsweise von Luzifer[3], wie sie im Kapitel >Jesus, der Christus Gottes< angesprochen ist. Diese Aussage steht übrigens nicht im Widerspruch zu der Diskussion im Kapitel 44-K >Jesus, der Christus Gottes< zum Fall Luzifers, wo die Thesen von SOLARA (dass Luzifer ein Opfer gebracht haben soll) widerlegt worden sind.

 

Jedoch will ich all diesen Aussagen hier noch einmal die Relativierung gegenüberstellen, wie ich sie als letzten Absatz in Teil 49-B gemacht habe:

„Gemäß modernen esoterischen Anschauungen, welche die Menschheit in der Versklavung durch die Dunkelmächte sehen, die mittlerweile wohl die ihnen zugedachte Wirkenszeit in ihrer Herrschaft über die Menschheit überschritten haben, muss man die Darlegungen von LORBER (und auch all die anderen entsprechenden Aussagen) m.E. jedoch heutzutage relativieren. So scheint sich ein bisheriger (alter) Gottesplan mit einem erneuerten Vorhaben Gottes zur Erlösung der Menschheit doch zu überlappen. Die wahren Zusammenhänge sind „naturgemäß“ und zwangsläufig schwierig und kompliziert. So bin ich selbst doch z.B. auf der Seite von >Whistleblowern< (Kap. Nr. 62)[4] und gegen die Herrschaft der Dunkelmächte, wie ich dies im Kapitel Nr. 64 >Zorn der Eliten< dargelegt habe“.

 

Um Luzifer zur Umkehr zu bewegen (was auch gelungen ist[5]) und gegebenenfalls aber jegliche Handhabe gegen ihn und alle mit ihm gefallenen Entitäten[6] zu haben, hat sich die UR-Gottheit in >Jesus, dem Christus Gottes< kreuzigen lassen, was als das >Mysterium von Golgatha< bezeichnet wird.

Dieses von der UR-Gottheit erbrachte große Schöpfungsopfer ist nie mit irgendeiner anderen grausamen Tat, die einem Menschen jemals angetan wurde, zu vergleichen; denn man muss unbedingt berücksichtigen, WER sich in >Jesus, dem Christus Gottes< hat kreuzigen lassen:

 

Dies war nach ANITA WOLF gemäß ihrem gewaltigen Werk >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit< die allmächtige, die ewig-einzige, ewig-heilige und wahrhaftige UR-Wesenheit, die das ganze All im Bruchteil einer Sekunde vernichten könnte. Diese ist den unglaublichen Demutsweg auf der Erde gegangen. Das Opfer des Allerhöchsten, sich wie ein Verbrecher kreuzigen zu lassen, ist so unermesslich, dass die UR-Gottheit von jedem Menschen jegliches Leiden und jede Qual verlangen darf.

 

Die UR-Wesenheit hat Sich dabei für einen kurzen Moment während der Kreuzigung von >Jesus, dem Christus Gottes< aus Ihrem UR-Machtzentrum (aus dem höchsten göttlichen Lichtreich) heraus und hinein in Jesus Christus begeben. Hierin liegt die Differenzierung zwischen Jesus Christus und dem Allmächtigen Vater.

 

Denn alles Leiden, Jammer, Elend, Schmerzen, Spott, Hohn, Verachtung, Schmach, was >Jesus, der Christus Gottes< im >Mysterium von Golgatha< durchgemacht hat, ist für einen Gott viel schwerer zu ertragen gewesen als für einen Menschen[7]. Und im Mysterium von Golgatha hat sich einmalig ein Gott – und nicht ein Mensch – kreuzigen lassen[8]; es ist einmalig während der ganzen Menschheitsgeschichte ein Gott auf der Erde gestorben.

 

Dass dies für einen Gott viel schwerer zu ertragen war als für einen Menschen, ist begründet in den folgenden Aussagen, die Jesus Christus selbst gemacht hat bei JAKOB LORBER. Die folgenden Darlegungen sind bereits im Kap. Nr. 45-i >Seelenwachstum< in einem anderen Zusammenhang referiert worden und sollen hier nun dupliziert werden als Beweis für die Besonderheit der Qualen Christi. Die Aussagen stammen aus dem Heft >Geistiges Leben< (2/2014) aus dem Artikel „Warum Jesus am Kreuz sterben musste“.

 

Dafür ist es entscheidend, dass eben in JESUS nicht nur das normal-menschliche Ich vorhanden war, sondern auch noch sein voll-göttliches Ich, was bei keinem Menschen so der Fall ist. Der Mensch trägt nur einen Funken dieses Gottesgeistes in sich.

Dabei wird der Körper von JESUS als sog. „Menschensohn“ bezeichnet, in dem die Allmächtige Gottheit, also die Fülle der Gottheit wohnte. Durch dieses voll-göttliche Ich (zusätzlich zu dem menschlichen Ich) musste JESUS doppelt so viel leiden wie ein Mensch unter gleichen Bedingungen zu leiden hätte. Und JESUS schildert dies in den >Himmelsgaben< bei JAKOB LORBER wie folgt:

 

„Nun sehet: Mein Äußeres wurde durch die bitteren Leiden bis auf den Punkt des Todes gedrückt. Die im Herzen sitzende Gottheit aber musste den Tod und die Hölle von dem innersten Punkte aus besiegen. Nun denket euch den leidenden Gottmenschen, der da nun gestellt war zwischen zwei Feuer: Von außen her drückten Mich der Tod und die Hölle mit all ihrer Gewalt solange, bis Mein natürliches Leben bis zu dem innersten Punkte Meines Herzens getrieben ward. Von innen aus aber wirkte diesem Drucke die Gottheit mit all ihrer unendlichen Macht und Kraft entgegen und ließ Sich nur durch die Liebe selbst bis auf einen Punkt zusammentreiben“[9].

 

„Nun denket euch wieder: Dieselbe Macht und dieselbe Kraft, welche mit einem Hauche alles, was da lebet und webet in der ganzen Unendlichkeit, in einem Augenblick zerstören könnte, dieselbe Macht und Kraft, die alle Ewigkeiten und Unendlichkeiten nicht erfassen, welche die ganze unendliche Schöpfung aus Sich werden hieß – o höret! - dieselbe Macht und Kraft in ihrer vollsten Allheit hat sich so weit aus ihrer Unendlichkeit heraus ... auf einen Punkt beengen lassen, welche Beengung die größte freiwillige Demütigung der Gottheit in Mir war!“[10]

 

„Wenn ihr dieses nur ein wenig in eurem Herzen zu fassen imstande seid, welchen leidenden Kampf Ich da als die Ewige Liebe zu bestehen hatte, so werdet ihr euch wohl auch einen kleinen Begriff machen können, was alles unter Meinem Leiden verstanden wird“[11].

Die einmalige Kreuzigung eines Gottes auf Erden hatte zudem die menschheitlich umfangreiche Bedeutung, dass vor Christus kein menschliches Phantom[12] in der Lage war, den Tod zu überwinden[13]. Der Christus hat nämlich durch Seine Kreuzigung und anschließende Auferstehung das Phantom des menschlichen Leibes errettet.

 

Das Phantom ist ein Kraftleib, der ganz durchsichtig ist. In diesen unsichtbaren Kräfteleib sind nun durch Luzifer äußere Stoffe geraten und haben das Phantom so verdichtet, dass es zum sichtbaren physischen Leib des Menschen wurde. Gleichzeitig ist das Phantom durch diesen widergöttlichen Prozess immer mehr in Zerfall geraten, so dass die Menschen eines Tages gar nicht mehr richtig auf der Erde hätten leben können[14].

 

>Jesus, der Christus Gottes< rettete die Menschen durch den Tod in Seinem 33. Lebensjahr vor dem spirituellen Untergang. Dies hängt damit zusammen, dass die Möglichkeit des Menschen, aus der Abhängigkeit des Seelischen vom Leiblichen die Früchte der Entwicklung ohne menschliches Zutun zu erhalten, zu jener Zeit in Palästina nur noch bis zum 33. Lebensjahr des Menschen bestand.

 

Es drohte die Gefahr, jeglichen Zusammenhang mit der geistigen Welt zu verlieren, weil erst mit dem 35. Jahr dem Menschen die Kräfte aus seinem Organismus gegeben werden, die in die geistige Welt weisen. Durch den Christus kann der Mensch nun direkt den Heiligen Geist erringen[15] (siehe das Kapitel Nr. 59 >Ewiges Jetzt<). Da die Alchimisten den Tatbestand des durchsichtigen Phantoms kannten, haben sie auch den physischen Leib als kristallhellen „Stein der Weisen“ verklausuliert[16] (siehe auch im Kapitel Nr. 35-A+B >Astraler Stein<).

 

Das Wesentliche des Kreuzestodes von >Jesus, dem Christus Gottes< ist, dass Er durch den Tod kein anderer geworden ist, dass Er den Tod in seiner Bedeutungslosigkeit darstellt[17].

Die falsche Gestalt des Todes konnte nur ein Wesen beseitigen, das selbst ohne den luziferisch-ahrimanischen Einfluss geblieben war: dieses war >Jesus, der Christus Gottes<. Der Tod, der durch die Schuld der Menschen begründet ist, konnte nur ausgelöscht werden durch einen „unschuldigen“ Tod, wie dies durch die Kreuzigung Christi geschah.

 

Die Mission von >Jesus, dem Christus Gottes< war, dass Er an die Stelle der falschen Gestalt des Todes durch Seine Tat die wahre Gestalt des Todes hinstellte: dass der Tod in Wahrheit ein Lebensspender ist[18]. Nähere Ausführungen dazu sind erst noch im Apr.2015 zur Fußnote „Phantom“ erfolgt im Kap. Nr. 70-A >Mysterium von Golgatha<.

 

„Jesus kam, um den chemischen Licht-Bauplan im Menschen wieder zu aktivieren und ihm zu ermöglichen, diesen als Befähigungsfunktion für eine höhere Ultrastruktur aus Licht zu benutzen, welche die Heilig-Geist-Resonanz des Ewigen Lichts ist“, sagt auch HURTAK. >Jesus, der Christus Gottes< demonstrierte durch Seine Auferstehung, wie Er die zweiunddreißig chemischen Grundelemente in Seinem menschlichen Körper mit der dreiunddreißigsten Licht-Transformation ins Gleichgewicht brachte. „Dies zeigte, dass seine chemischen Zellfunktionen über einen Dreieinhalb-Tageszyklus vollständig in einen Christus-Lichtkörper aufgebaut werden konnten – im Kontrast zu den sieben Jahren, die es braucht, um die Körperzellen zu ersetzen“[19].

 

Dieser von >Jesus, dem Christus Gottes< demonstrierte Prozess ist auch für die Rechtschaffenen[20] auf diesem Planeten verfügbar, wenn sie das Energietransduktions-Modell des Lebendigen Lichts richtig anwenden[21]. „Das heißt, da im wesentlichen das gleiche ATP[22]-Modell, das in Jesus war, in uns vorhanden ist, können wir durch den richtigen Elektronentransfer mittels der Licht-Projektionen der Höheren Evolution[23] von negativem Verfall und Entropie[24] erlöst werden und zu Körpern der Erneuerung und des Lichts belebt werden“[25]. Die Intervention des Amtes Christi[26] wurde zur Wiederherstellung der axionalen Linien erforderlich[27].

 

Und die Kreuzigung des Christus Gottes im >Mysterium von Golgatha< war somit auch nicht (bloss) eine okkulte Einweihung in den fünften Grad, wie dies z.B. von CREME behauptet wird[28], sondern ein Geschehen von universaler Bedeutung, weil durch diese Kreuzigung die Umkehr Luzifers beabsichtigt und erreicht worden ist. Dies ist dargelegt in dem Doppelbüchlein >Gethsemane – Golgatha< von ANITA WOLF, aus dem man das Tiefste und Höchste über die wahren Zusammenhänge des >Mysteriums von Golgatha< erfahren kann, was jemals von der UR-Gottheit bzw. über >Jesus, den Christus Gottes< offenbart wurde[29].

 

In dem Hauptwerk von ANITA WOLF mit dem Titel >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit< ist des weiteren in unvergleichlicher Weise von der UR-Gottheit Selbst dargelegt, weshalb ein Gelingen des Mysteriums von Golgatha unbedingt notwendig war. Mit dem „Gelingen“ ist gemeint, dass Luzifer sich tatsächlich durch das ungeheure Schöpfungsopfer von >Jesus, dem Christus Gottes< hat bekehren lassen in einer ergreifenden Szene auf kosmischer Ebene (im geistigen Reich).

 

Die Ansprache an Luzifer von der UR-Gottheit lautete in der Nacht, nachdem das >Mysterium von Golgatha< geschehen war: „Mein verlorenes Kind! Mit der Waffe Meines heiligen Blutes und des damit verbundenen schmachvollen Todes, zuerst und ursächlich  für  dich  geschehen, bin Ich zu dir gekommen, um dich im freien Kampfe durch Geduld und Liebe und Barmherzigkeit zu bezwingen. In Meinen Händenwunden liegen alle deine Sünden, in den Wunden Meiner Füße die Lossagung von deinem Schöpfer. Dein frevelhafter Übermut schlug Mir die Wunde an der Seite“.

 

„Die Verführungen der Lichtkinder, die um  deinetwillen  auf die Erde gingen, drückten Mir die Dornenkrone auf das Haupt. Muss Ich jetzt mit dir nicht ringen? Und es wird ein Kampf bis zur Morgenröte, dessen sei gewiss! Denn nur diese eine Nacht kann Ich dir gewähren! Begibst du dich da nicht in Meine erlösenden Hände, ist es um diesen Schöpfungstag geschehen!! – In allen Meinen Himmeln gab es nur  einen  Fall, nur  eine  Lossagung von Mir. Das geschah durch dich. – Also gibt es auch nur eine einzige Erlösungstat und einzige Erlösungszeit, die beide im Bereich des Abgrunds offenbar sein müssen und für das Erfüller und zugleich Garant nur Ich sein kann!!“[30]

 

Und die weiteren an Luzifer gerichteten Worte lauteten: „Dich ruft zur großen Umkehr, zur Erkenntnis Meiner Sühnung, Der allein dir aus Erkenntnis zum Bekenntnis hilft, Der deiner Umkehr auch die Heimkehr in das Haus des Vaters folgen lässt. Und derjenige, Luzifer, bin Ich, der Ewig-Heilige UR, der Ewig-Einzige und Wahrhaftige, Dessen Name die Erde durch den Sündenfall verloren hat und der ihr erst aufs neue vor Meiner Wiederkunft gegeben wird[31]. Mein Tod ist das Siegel Meiner Worte“.

 

Nach weiteren Belehrungen sprach die UR-Gottheit dann Luzifer entscheidend an[32]: „Luzifer, Ich rufe dich! Komme zu Mir, deinem Vater, Der deinen Schuldweg tilgt und aus deiner Wüstenei einen herrlichsten Garten ewig errichten will. Lass Mein unendlich schweres Opfer, das zugleich das Heiligste ist, für dich nicht umsonst gebracht sein; nimm die hochheilige Gnadennacht mit ihrer einmaligen Sühnebereitschaft und schöpfungsgewaltigen Versöhnung wahr!“

 

Es kam nun darauf an, ob Luzifer das Urteil des UR-Gottes, Der zugleich der Anwalt Seiner Schöpfung, als auch Luzifers Verteidiger und des weiteren im entscheidenden den Richter darstellte, annehmen würde. Durch den Schiedsspruch sollte dem Luzifer nicht nur freie Umkehr zugesichert werden, sondern auch eine Heimkehr vorbereitet werden für ein zukünftiges Leben in und bei dem UR-Gott, Der auch der ewige Vater von Luzifer ist.

 

In diesem Ruf hatte das Schöpfungsdrama seinen Höhepunkt erreicht. In Luzifer spielte sich ein so entsetzlicher Kampf ab, dass ihm die Kräfte versagten. Da traten zu ihm die sieben UR-Erzengel (= Cherubim) hin und führten ihm seine Schöpfungsschuld im Zusammenhang mit seinem Missbrauch der sieben göttlichen Eigenschaften vor Augen mit dem Ausblick auf eine jeweilige Wandlung[33].

 

Unter den überzeugenden Worten der sieben UR-Erzengel brach der letzte Widerstand Luzifers zusammen und es stieg immer schrecklicher die Erkenntnis in ihm auf: „Ich versuchte, die Gottheit zu betrügen!“[34] Und es entstand in Luzifer der entscheidende Wunsch, vernichtet zu werden, da er an eine Vergebung nicht glauben konnte[35]. Jedoch statt der Vernichtung wurde ihm folgendes von der UR-Gottheit angeboten: „Vor dir liegt ein bitterer, sehr schwerer Weg, weil die von dir erbetene ´Vernichtung` nicht plötzlich, nicht ohne vorherige Sühne vor sich gehen kann. Ich opferte in Meinem Erdenleben die von dir geraubte Schöpfungszeit, die geistig das unendlich Vielfache deiner Materiezeit beträgt. So wäre es kein Opfer, willst du schnell vernichtet[36] sein“. Und es wurde Luzifer ein äonenlanger Rückkehrweg angeboten, wo er als das letzte Schöpfungskind ins göttliche Vaterhaus würde zurückkehren können.

 

Hätte Luzifer sich nicht vor der UR-Gottheit nach dem >Mysterium von Golgatha< gebeugt, hätte dies ungeheuerliche Konsequenzen gehabt, wie dies die UR-Gottheit den Cherubim und Seraphim im geistigen Reich mit den Worten andeutet: „Die Zerstörung eines Teilwerkes durch Nichtannahme des Opfers hätte in meinem UR-Sein euch Unbegreifliches ausgelöst, das euch, wie später allen Kindern, immer nur im Sinne und Verständnis eurer Erkenntnisreife offenbart werden kann. Es genügt auch vollkommen, wenn ein Kind ahnend erschauert unter der Gewalt der Wahrheit, die stets eine rein innere Offenbarung sein kann!“ –

 

– „Ihr begreift, dass Ich als UR einen Teil Meiner dem Werke nutzbar gemachten Wesenheit hätte aufgeben müssen, hätte GOLGATHA nicht zum Ziel geführt. Es war der schwerste Augenblick der Werkentwicklung, wo Ich als Priester die Hand ausstreckte, das Tat-UR-Jahr wieder aufzulösen, um Meiner Heiligkeit vollste Genugtuung zu bereiten, in welcher die ´hohe Genugtuung` der Geduld, Liebe und Barmherzigkeit mitbegründet war. Ja, fast vollständig hatte Ich meine UR-Herrschaft unter das Mensch-Opfer gestellt. Aber das Tat-UR-Jahr aufzulösen, wäre ums undenkliche Male schwerer als Golgatha gewesen!!![37]

Und dem UR-Gott war zugleich bewusst, dass selbst die Cherubim und Seraphim diese Seine Offenbarung aufnehmen, ohne ihre vollste Tiefe zu verstehen, wie dies noch weniger die meisten Menschen können.

 

Von HURTAK & HURTAK wird der entsprechende Sachverhalt mit folgenden Worten aufgegriffen: Das >Mysterium von Golgatha< fand statt als Göttliche Intervention; denn sonst wäre es dem Samenexperiment in dieser und in allen anderen lokalen Regionen (von Nebadon, unserem Lokaluniversum; Anm.d.Verf) erlaubt worden, sich selbst auszulöschen, also uns selbst aus dem Dasein zu programmieren[38].

 

Aber auch schon im Vorfeld des >Mysteriums von Golgatha< hätte es sein können, dass >Jesus, der Christus Gottes< Sich in Seinem schweren Gewissenskampf im Garten Gethsemane der kommenden Kreuzigung hätte entziehen können mithilfe Seiner göttlichen Allmacht[39], die Ihm jederzeit zur Verfügung stand. Auch in solch einem Fall wäre die Schöpfung aufgelöst worden. Nur weil die Liebe und Erbarmung der UR-Gottheit die Oberhand gewann über die Heiligkeit Gottes, beugte sich >Jesus, der Christus Gottes< unter die Kreuzigung. Hätte allein die Heiligkeit Gottes die Entscheidung getroffen, wäre es wahrscheinlich zur Auflösung der Schöpfung gekommen.

 

Fortsetzung folgt im Teil D zum Kapitel Nr. 49 >Grausamkeiten<.