Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (127)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Flugträume (22.C) Schmetterling

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Karte X: >Das Fortune< oder >Das Schicksalsrad<. Es bezeichnet das Wirken des Karma1.

Karte XI: >Die Kraft<. Sie bedeutet die Beherrschung des niederen Ichs, das durch ein Tier, den Löwen2, symbolisiert wird. Diese Beherrschung erreicht der Mystiker durch die Konzentration (siehe Kapitel Nr. 40 >Meditation<).


Karte XII: >Der Gehenkte< (eigentlich >Der Gehängte<). Über diese Karte sind ausführliche Darlegungen im Kapitel 19-A >Kreuzigung und Gehenkter< erfolgt.

Karte XIII: >Der Tod< steht hier für den mystischen Tod, wie er ebenfalls in dem Kapitel 19-B >Kreuzigung und Gehenkter< dargelegt ist.


Karte XIV: >Das Maß< oder >Die Mäßigkeit<, was beides nach Aussagen von WEINFURTER ein völlig unzutreffender Titel ist, wobei ich diesbezüglich WEINFURTER folgen würde. Real gießt auf dem Bild ein Engel eine Flüssigkeit aus einem goldenen in ein silbernes Gefäß, und WEINFURTER deutet dies als Symbol für das Umgießen des Heiligen Geistes in die Seele. „Der Geist ist durch das goldene Gefäß symbolisiert, das ein altes Symbol für alles Göttliche ist und die Seele durch ein silbernes“3.


Karte XV: >Der Teufel<. Diese Karte bedeutet das Hinabsteigen zur Hölle im sogenannten „Feuer des göttlichen Zornes“, wie dies hier im Kapitel 19-B >Kreuzigung und Gehenkter< zum mystischen Tod als einer Stufe der christlichen Einweihung dargelegt ist.


Karte XVI: >Der Turm<. Bei WEINFURTER wird diese Karte benannt mit dem Titel >Erlösung und Neugeburt<. „Ein Blitz schlägt in einen Turm, dieser fällt in sich zusammen, wobei aus dem Turmfenster kopfüber ein Mensch herabstürzt. Dessen Füße und Hände haben, zugleich mit dem Körper, die Gestalt des hebräischen Buchstaben ´hain`“4, was einen mystischen Zustand bedeutet, den jeder Schüler erleben muss, der aber leider von WEINFURTER nicht näher benannt wird.


Am 15.02.2015 habe ich versucht, nähere Deutungen zum Turm zu finden: Danach soll der Turm zunächst – wie jedes Haus, jedes Gebäude usw. - Symbol für den physischen Körper sein. In der Entwicklung des Menschen erscheint dem Kind der physische Leib wie ein großes Schloss, wo ihm alles noch unbekannt ist. Im Heranwachsenden und Erwachsenen jedoch wird durch fortgesetzt bewusster werdendes Erleben dieses „Haus“ immer enger, bis es sich als Turm symbolisiert, wo der Mensch seine Begrenztheit erkennen muss.


Und so ist der Turm das Bild der Einengung, die den Menschen notwendigerweise zu sich selber führt. Der Turm ist aber ebenso das Bild von Standhaftigkeit und von Selbst-Ständigkeit, der in sich gegründeten Festigkeit, die allerdings zugleich eine gesteigerte Egoität bedeutet5.


Das Einschlagen des Blitzes in den Turm auf der Tarotkarte Nr. XVI ist vermutlich als Zorn Gottes zu verstehen, der die Egoität aus der menschlichen Individualität zum Sturze führt.

So ist eben der biblische „Turmbau zu Babel“ bekannt (der für die gesamte widergöttliche Weltlichkeit steht), und dieser Turm wird gemäß der >Apokalypse des Johannes< fallen als Symbol für die Niederlage Luzifers im Endkampf mit den göttlichen Mächten6.


Dass ein Turm eher dem widergöttlichen Bereich zugerechnet wird, lässt sich auch aus Darlegungen bei HURTAK schlussfolgern, wonach überhaupt das Bauen von Türmen und großen Städten den Menschen von den widergöttlichen Mächten beigebracht worden ist, u.z. zu Kommunikationszwecken, die den Menschen mit der Hierarchie der gefallenen Engeln vereinigen würden7.


Karte XVII: >Der Stern< bzw. >Die Wassertaufe<. Hier gibt es einen Schmetterling auf einer Blume, sowie die Sonne und sieben Planeten nach WEINFURTER. Im ANSATA-Tarot gibt es zusätzlich einen großen Stern in der Mitte der Planeten und statt der Sonne ist dort ein Mond gezeichnet (was natürlich einen gewaltigen Unterschied bedeutet). Die dortigen Deutungen sind hier für den mystischen Weg völlig wertlos, da sie rein psychologischer Natur sind. Leider gibt auch WEINFURTER keine Deutungen zu dieser Tarot-Karte an.


Nach meinen Unterlagen kann jedoch folgendes ergänzt werden: Der Schmetterling ist ein Symbol für die Auferstehung des Fleisches8, für die Metamorphose des Erdenmenschen in den verklärten Geistmenschen. Nach STEINER hat der Weltengeist die Menschen durch das Bild des Schmetterlings in der Natur aufmerksam machen wollen auf das Ereignis des Todes bzw. der Verwandlung: Der Schmetterling, der aus der Puppe herausfliegt, stellt ein Bild dar für den Vorgang des Hervorgehens der Seele aus dem Körper nach dem Tode9.


Und ich möchte den Schmetterling zum Anlass nehmen, einen Traum von mir zu schildern, den ich am 22.08.2015 hatte: Ich war in dem Traum in einer anderen Welt irgendwie wohlhabend (oft genug bin ich in den Träumen auch in ärmlichen Verhältnissen) und sollte in Kürze mit einem ebenso wohlhabenden Mann verheiratet werden. Es waren viele Menschen da bei den Vorbereitungen zur Hochzeit, wobei es häufig in meinen Träumen eigenartig ist, dass viele Menschen mich nicht ausreichend sehen können. Immer nur einzelne Menschen haben eine vollständige Wahrnehmung von mir. So sah mich z.B. ein älterer Mann ganz durchdringlich an.


Ich war in dem Traum ca. 30 Jahre alt und sah völlig anders aus als in meiner jetzigen Realität. Es bestand jedoch keinerlei Zweifel, dass eine Bewusstseinsidentität zu meiner jetzigen Person existierte. Mein zukünftiger Mann war anscheinend zeitweise wie auf Geschäftsreise gewesen (worüber ich nicht so erfreut war) und kehrte nun erst zu der Hochzeit heim. Ich ging dann zu einem Kosmetikstudio, um mich für die Hochzeit zurechtmachen zu lassen. Dabei bestand dieses Kosmetikstudio aus riesigen Räumlichkeiten (so groß wie Turnhallen) auf einem riesigen Gelände. Der Boden war vollkommen mit farbigen kleinen Ziersteinen belegt und die Wände waren mit ebensolchen stark farbigen Steinchen gepflastert.


Ich musste mich vor einen Spiegel setzen und eine Frau gab mir einen großen Pinsel in die Hand, den sie vorher in Make-up-Puder getaucht hatte. Als ich nun diesen Puder auf meine linke Wange strich, erschien ganz eigenartigerweise das farbige Bild eines Schmetterlings auf meiner Gesichtshaut.

Gemäß dem Buch >Überselbst Erweckung< soll nun die weitere esoterische Bedeutung ausgeführt werden, dass der Schmetterling das erste Metamorphose-Stadium unserer Evolution darstellt als das paraphysikalische Mysterium des Übergangs des Menschen in einen transhumanen10 Zustand von Bewusstseinswahrnehmung11.


Der Schmetterling kennzeichnet den Übergang der Seele aus ihrer kurzlebigen begrenzten Existenz in die wahre göttliche Freiheit und Freude: Er steht für die größere Liebe und Bewusstheit des Universums, aber auch für die Mühen des Lebens. Er gilt als Emblem für die Befreiung von den physischen Begrenzungen der Erde, als Hinweis, die Vergangenheit loszulassen und sich in die Zukunft des Lebens mit Gott zu erheben12.


Und es ist in dem Buch >Überselbst-Erweckung< ein Gebet formuliert, was aufbaut auf dem Schmetterling mit der Bitte: „O göttlicher ewiger Geist, möge meine Metamorphose das, was ICH BIN verwandeln – von einem Selbst-Willen zu jemandem, der danach sucht, den göttlichen Willen und das für alle Gute zu tun. Auch wenn ich bestrebt bin, die Energien dieser Welt hinter mir zu lassen, werde ich, wenn ich verwandelt bin, Schönheit in Deiner ganzen Schöpfung sehen können und den Schmerz all jener spüren, die von Dir getrennt sind. Im Moment meiner Verwandlung steht nicht diese Welt an erster Stelle, sondern die Güte und Reinheit Deiner Liebe. Ich bin gewillt zu gehen, und wo immer Du mich brauchst zu helfen. In der Einheit mir Dir will ich dieses Leben zu einem täglichen Akt der Metamorphose machen. Amen, Amen, Amen und Amen“13.


Was in meinem Traum vom 22.08.2015 noch auffällig war, das waren die satten Farben der unzähligen Ziersteine. Und so spielen auch die Farben im Zusammenhang mit dem Schmetterling esoterisch eine Rolle in den Darlegungen von den HURTAKs: „Mit dem Hervor-strömen mächtiger und vielfarbener Energien sehen wir die erste anatomische Entfaltung unseres physischen Körpers in den Bauplan des Lichtkörpers. … Aus den indifferenten Farben des Alten tritt der Reichtum eines vielfarbigen Gewandes hervor und ein neues Kleid des Lebens entfaltet sich“14.

So sollte dieses jetzige irdische Leben als eine Zeit der Vorbereitung auf eine Transformation unseres physischen Leibes in den Lichtkörper begriffen werden, der mit paraphysischen Schwingen des Aufstiegs und der Herrlichkeit versehen ist.


Wie weit mit der Blume auf der Tarotkarte Nr. XVII eventuell die „Blaue Blume“ gemeint ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Über diese „Blaue Blume“ finden sich jedenfalls Darlegungen im Kapitel 51-i >Sonderaufstieg<. Erst am 30.01.2016 wurde mir bewusst, dass mit dieser Blume auf der Tarotkarte primär vermutlich die sog. „Blume des Lebens“ gemeint ist, die nach Darlegungen bei HURTAKs in dem Buch >Überselbst Erweckung< dort von einem ca. 4-jährigen Mädchen Gott gegenüber dargebracht wird, was im Kap. Nr. 32-B >Baby< näher ausgeführt ist. Dabei soll diese Blume ein uraltes Symbol für die Entfaltung des Gematria-Körpers15 darstellen16.


Über die Wassertaufe gibt es Informationen im Kapitel 14-F >Ursprungsfamilie< zum Datum des 09.09.1992.


Karte XVIII: >Der Mond< bzw. >Die Bluttaufe<. Von dem Mond fallen Blutstropfen herab. Die Bluttaufe ist die zweite Taufe nach der Wassertaufe. Von WEINFURTER werden hierzu lediglich alte vorchristliche Riten beschrieben17, die für den heutigen mystischen (christlichen) Weg vollkommen wertlos sind.


Bei STEINER gibt es in diesem Zusammenhang Aussagen über die sog. Blutsprobe, zu der sich Darlegungen im Kapitel 6-D >Stigmata< befinden. Und im Kapitel 19-D >Kreuzigung und Gehenkter< findet sich ganz zum Schluss im Zusammenhang mit dem Pik-Zeichen, wie „das Herzblut der Seele die Füße netzen muss“. Aussagen über den Mond als Symbol für karmische Notwendigkeit und Pflicht gibt es wiederum im Kapitel 13-N >Aurisches Wesen<.


Karte XIX: >Die Sonne< bzw. >Die Feuertaufe<. „Feurige Tropfen sprühen von ihr (von der Sonne) herab auf ein Menschenpaar, Mann und Weib. Auf der anderen Karte sind es zwei Knaben, die einander umarmen. Beide Symbole versinnbildlichen den äußeren und inneren Menschen, was mit dem Tierkreiszeichen der ´Zwillinge`18 bezeichnet wird. Bei der Feuertaufe nähert sich der äußere Mensch bereits seiner Gottheit“19. Im ANSATA-Tarot sind dann auch die zwölf Sternzeichen abgebildet, über die sich weitere Darlegungen im Kapitel 15-E >Kosmische Phänomene< finden, u.a. in der Fußnote zu „Tierkreis“. Dort ist auch bereits angeführt, dass Feuerzeichen das Erscheinen Gottes repräsentieren.


Dabei ist das Feuer nicht nur ein Symbol Gottes, sondern Seine wahrhafte Wesenheit20. Und so ist es denn auch >Jesus, der Christus Gottes< (siehe Kap. Nr. 44), auf den Johannes Baptista21 (der Täufer) hingewiesen hat und Ihn benannt hat als Denjenigen, welcher mit Feuer und Geist taufen würde. Dies im Unterschied zu Johannes Baptista, welcher „nur“ mit Wasser taufte, was er auch an Jesus von Nazareth in der Jordan-Taufe vollzogen hat, die im Kap. Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes< angesprochen ist.


Der mit Feuer und Geist Taufende wendet sich an das rein Geistige im Menschen ohne Inanspruchnahme eines äußeren Elementes22. Die Wandlung im Geist ist dann so mächtig, dass sie ihre Wirkungen bis ins Blut, bis in die Wärme des Menschen sendet. Dazu muss im Menschen eine innere Sonne (siehe Kapitel Nr. 17 >Erscheinen einer Sonne<) aufleuchten, die ihm eine Verwandlung ohne Chlorophyll (also anders als wie dies bei den Pflanzen nötig ist) ermöglicht23.


Von STEINER wird die Feuertaufe im Zusammenhang mit der unsterblichen Seele des Menschen aufgegriffen; denn diese Seele ist von Flammen und Feuer umgeben. „Bevor der Mensch in die Höhere Welt zu schauen vermag, ist die höhere Natur immer mit der niederen gemischt, sie hält die niedere im Zaum und hütet das, was aus den niederen stürmischen Leidenschaften herauskommen will“.


Hat jemand nun seinen Charakter nicht genügend geläutert, so kann gerade durch den spirituellen Weg eine Verwandlung nach dem Schlechten hin stattfinden. „Da fängt leicht das Feuer der Leidenschaft an zu brennen. Durch das höhere Bewusstsein entsteht die Flammenbildung24, und durch diese Flammenbildung muss der Eingeweihte erst hindurch“25.


Nach Aussagen des TIBETER kennzeichnet das Feuer auch eine bestimmte Stufe der Einweihung. Es wird zwar in dem Zusammenhang nicht ausgesagt, ich dachte aber zunächst, dass dies die vierte Einweihung darstellen müsste, wo der Kausalkörper26 geistig verbrannt wird, wie dies als „Zerstörung des Kausalkörpers“ im Text von Kap. Nr. 21-K >Homo Coelestis< dargelegt ist. Nach den weiteren Ausführungen bin ich mir jedoch nicht sicher und konnte darüber keine Aufklärung erlangen.


Der TIBETER meint jedenfalls, dieses Stadium könne nur umschrieben werden mit der Aussage „Feuer fällt vom Himmel“. Bei der auf geistiger Ebene stattfindenden Einweihungszeremonie, wird eine bestimmte Kraft von dem Hierophanten27 in die Körper und Zentren des Initiaten28 geleitet, wo diese Kraft von den Zentren der mentalen Ebene über die astralen Zentren zu den Zentren der ätherischen Ebene gelangt, und hier schließlich absorbiert wird.


Dies ist für den Eingeweihten der umwälzende Augenblick, der ihm die unumstößliche Erkenntnis bringt, dass Gott in der tiefsten Bedeutung des Wortes ´ein verzehrendes Feuer` ist. Der Eingeweihte weiß jenseits aller Zweifel, dass die Energien des Feuers und die Kraft der Elektrizität die Gesamtsumme alles Seins ist. Er wird buchstäblich gebadet im Feuer der Läuterung; allüberall sieht er Feuer, das vom (Einweihungs-)Stab ausströmt“29. Alles ist ihm dann kurzfristig durch eine Mauer aus reinem Feuer verborgen. Er gewahrt nichts außer dem Lodern reiner, blau-weißer Flammen.


Diese Flammen brennen, aber sie zerstören nicht (vergleiche die Darlegungen im Kapitel 2-A >Erleuchtung< zum Erlebnis vom 16.07.2006). Sie verstärken die Aktivität eines jeden Atoms in seinem Körper, ohne die Atome zerfallen zu lassen. Das Feuer läutert das ganze Wesen des Eingeweihten. Es stellt sein Werk auf die Feuerprobe, und er geht durch die Flammen30.

Eine Affirmation zur Erlangung der Feuertaufe (= der Taufe in das ewige Leben) ist referiert im Kap. Nr. 59-E >Ewiges Jetzt<.


Karte XX: >Die Auferstehung< von den Toten, wobei auf der Karte des ANSATA-Tarot eine der Posaunen aus der >Apokalypse des Johannes< abgebildet ist. Nach dem mystischen Tod (siehe 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<) ersteht der Mensch im neuen Körper (im Geistleib31) von den Toten. Nach WEINFURTER ist die Posaune ein Symbol für das Endgericht32.


Karte XXI: >Das All< oder >Die Welt<, die den mystischen Adepten bezeichnet, der den höchsten Sieg errungen hat33. Adept ist ein Eingeweihter fünften Grades, der die Vollendung erreicht hat34. Auf der ANSATA-Tarot-Karte sind noch zusätzlich die vier Apokalyptischen Tiere35 abgebildet, wie überhaupt auf all den m.E. genial gezeichneten Tarot-Karten des Malers PAUL STRUCK diverse andere Symbole abgebildet sind, über deren Deutungen man ganze Bücher schreiben könnte.


Was die vier Apokalyptischen Tiere eigentlich bedeuten, soll hier ausgeführt werden. Es handelt sich dabei um hohe Engelwesen (nach INTERMEDIARIUS aus der zweithöchsten Hierarchie der Cherubim36), die eine Wächterfunktion vor dem Throne Gottes innehaben37. Dass sie mit Tieren verglichen wurden (in der Darstellung der >Apokalypse des Johannes<) bedeutet, dass sie als Träger göttlicher Macht, Kraft, Gewalt und Stärke der eines Menschen weit überlegen sind, wie dies bei den großen Welttieren auch der Fall ist. Von den vier Tieren ist bereits im Alten Testament die Rede38.


    1. Das eine Tier rechts neben dem Thron ist gleich einem Löwen. Dieser ist der König der Welttiere. Gott offenbart sich in dieser Gestalt als der Herrschende, der Souveräne, in seiner Macht.

    2. Das Tier links neben dem Thron gleicht einem Ochsen (Stier oder Kalb). Kalb bedeutet das aus der Macht Gottes hervorgegangene und mit Kraft erfüllte Wesen.

    3. Das Tier hinter dem Thron ist gleich einem Adler. Dieser fliegende Adler repräsentiert die göttliche Stärke, die denen verliehen wird, welche die Materie (die Erdenschwere) überwinden und ins göttliche Reich auffahren mit Flügeln wie ein Adler39.

    4. Das Tier vorn gleicht einem Menschen. Dieses Geistwesen repräsentiert die Freundlichkeit und Leutseligkeit Gottes mit Geduld und Liebe, aus welcher Gottes eingeborener Sohn, der Heiland hervorging, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. Er, >Jesus, der Christus Gottes< (siehe Kap. 44), ist der Mittler zwischen der UR-Wesenheit Gottes und den Menschen.

Die vier Tiere sind heiliges Symbol der Gott-Persönlichkeit mit Seinem Herzen, welches in die vier Kammern der Macht, Kraft, Gewalt und Stärke aufgeteilt ist40.


Nun sollen noch einmal die Skatkarten als Abkömmlinge der Tarot-Karten aufgegriffen werden, wobei diese Herkunft aus den Symbolen nur noch sehr schwer zu erkennen ist. Jedoch sollen sich nach BARBARA G. WALKER die Tarotkarten-Symbole der Kelche, Stäbe, Pentakel (Münzen) und Schwerter verwandelt haben in die Symbole der Herz-, Kreuz-, Karo- und Pik-Farben41.


Hintergrund von beiden Symbol-Systemen sollen die vier Elemente sein. „Seit der frühesten Zivilisation glaubten die Menschen daran, das die gesamte organische und anorganische Materie eine Kombination der vier Elemente in verschiedenen Größenordnungen darstellte: aus Wasser, Feuer, Erde und Luft“42.


Dabei sollen die Kelche des Tarot das weibliche Wasserelement symbolisieren und wurden mit Liebe in Verbindung gebracht – entsprechend wie die heutige rote Skatfarbe von Herz die Liebe repräsentieren soll. Wenn übrigens bei den Skatkarten von „Farbe“ die Rede ist, handelt es sich nicht nur um schwarz oder rot, sondern als „Farbe“ wird ein jedes der vier Symbole bezeichnet, also Karo ist eine „Farbe“ usw. (wie schon in einer Fußnote hier in 22-B angedeutet wurde).


Die Pentakel (fünfzackige Sterne) stellen das Symbol dar für das weibliche Erdelement43. Ein anderer Name für das Pentakel war „denarii", was „Münzen“ bedeutet. Hieran kann dann die Wandlung zu der Skatfarbe des Karo schon eher erkannt werden. Das Karo ist ja ein rotes Quadrat (mit konkav44 gewölbten Seitenlängen), welches auf der einen Spitze steht. Sowohl das Pentakel als auch das Karo sollen einen Zusammenhang mit Geldangelegenheiten haben und bedeuten Reichtum und Erde.


Im Englischen soll diese Farbe „diamond“ heißen und sich von Dia-Mond, also Erdgöttin, ableiten45. Die Übersetzung von englisch „diamond“ ist jedoch „Diamant“ im Deutschen. Warum wiederum „Dia-Mond“ die Erdgöttin sein soll, wobei „dia“ ein lateinisches Präfix mit der Bedeutung „durch, hindurch, zwischen, auseinander“ ist, also „durch den Mond“ o.s.ä. bedeuten müsste, ist mir in Rätsel.


Die Tarot-Stäbe symbolisieren nun das männliche Feuerelement und sind in der Farbe des Pik46 erhalten als Zeichen der Macht. Die Schwerter des Tarot repräsentieren das männliche Luftelement. Sie entsprechen der Skatkarten-Farbe des Kreuz, welches als eine Waffe gilt und Zeichen des Todes ist47. Ursprünglich soll dieses Skatkarten-Kreuz übrigens einmal ein dreiblättriges Kleeblatt gewesen sein als Zeichen der dreifachen Gottheit (Trinität)48.


Ich selbst deute nun meinen Traum vom 14.12.1996 (siehe Beginn von Teil B des hiesigen Kapitels Nr. 22 >Flugträume<) so, dass eigentlich darin mein eigenes Werk, welches letztlich seinen Niederschlag gefunden hat in dieser Autobiographie, symbolisch abgebildet wurde. Aus der Luft (von der esoterisch-spirituellen Ebene her) habe ich versucht, bis auf den Grund der Erkenntnisse zu schauen, wo sich mir der mystische Weg (symbolisiert in den Tarot-Karten) einschließlich alles Weltlichen (symbolisiert in den Skatkarten als Abkömmling, so wie das Weltliche ein Abkömmling des Geistigen ist) gezeigt hat.


Interessant für mich selbst ist, dass in den Deutungen zu den Tarot-Karten (überwiegend nach WEINFURTER) eigentlich alles vorkommt, was ich in meinen Kapiteln verarbeitet habe. Dazu muss man sagen, dass ich mich niemals mit den Tarot-Karten als solches befasst habe und dass alle Kapitel dieser Autobiographie nicht aus einer Theorie heraus entstanden sind, sondern organisch von mir nach dem gebildet wurden, was ich erlebt habe und was sich seelisch jeweils als nächstes mir dargestellt hat.


Dadurch ist auch die mangelnde Systematik begründet, die ich jedoch bewusst so belassen habe. Alles Theoretische ist in einem sekundären Schritt hinzugefügt worden, wobei mir allerdings das theoretische Wissen zu 80 % vorher (u.z. überwiegend schon seit ungefähr 20 Jahren) bekannt war. Über dieses Wissen hatte ich in mühseliger Kleinarbeit eine umfangreiche Kartei aufgebaut, so dass es eigentlich nur dadurch möglich wurde, viele Inhalte nachträglich wieder zu finden.


Eine Ausnahme bilden die neueren Theorien, die im Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg< und Nr. 53 >Hoffnung< verarbeitet wurden sowie alle Aspekte des Lichtkörpers, wie sie im Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis< beschrieben sind. Diese sind mir erst seit 2007 und seit Juni 2008 bekannt geworden. Und nach August 2009 kamen dann noch weitere neue Darlegungen im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe< hinzu.


Neben den hier im Kapitel geschilderten Erlebnissen des Fliegenkönnens im Traum und der Abgrenzung zur Levitation (die ich nicht beherrsche), muss ich noch auf ein drittes Phänomen hinweisen, welches ausführlich geschildert ist am Ende des Kapitels Nr. 51-J >Sonderaufstieg< zu den Daten des 16.10.2008 und des 01.12.2008. Dort wurde mit mir jeweils von fremder Macht (m.E. durch Einwirkungen der Höheren Evolution) ein Flug durch die Luft vollzogen, was vermutlich mit dem Begriff „Teleportation“ bezeichnet werden kann.


Im Dezember 2012 habe ich dann als erste Erweiterung meiner Autobiographie über die bisherigen 54 Kapitel hinaus übergangsweise drei Teile des Newsletters >Dez.2012/15< verfasst. Und am 24.12.2012 begann ich, diverse weitere Kapitel hinzuzufügen, als erstes das Kap. Nr. 55 >Neue Zeit<, bestehend aus den acht Teilen A bis H.


Am 09.01.2013 zog ich mir eine schwere Bronchitis zu, in deren Verlauf mir jedoch ein viertes Phänomen zuteil wurde, welches ich hier im Kapitel >Flugträume< erwähnen will: Es handelte sich um den Vorgang der „Transvirulenz“ auf das Raumschiff des göttlichen Lichtherren (= B`nai Or) AMEN-PTAH, was im Kap. Nr. 55-D >Neue Zeit< geschildert ist.


Seitdem (nach Kap. Nr. 55) habe ich die Autobiographie um diverse weitere Kapitel ergänzt bis zum Kap. Nr. 72 >Cherub Michael< (Aussage im Mrz.2016).


Aus all dem besteht nun mein Haupt-Werk (neben anderen schriftstellerischen Darlegungen), wie ich den Traum vom 14.12.1996 interpretiere, der mir dies schon prophetisch angezeigt hat. Prophetisch deshalb, weil ich damals noch nicht wusste, dass ich eines Tages diese autobiographischen Studien mit dem Titel >Sternenschnee< verfassen würde.


Ende des Kapitels Nr. 22 >Flugträume<.