Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (287)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Bitterer Wein (52.B) Rücknahme

 

 

Ein Meister des fünften Einweihungsgrades ist dadurch gekennzeichnet, dass bei ihm der physische Leib unsterblich geworden ist. Dies ist nur möglich dadurch, dass es dem Meister gelungen ist, auch Frieden in seinem physischen Leib zu stiften, nachdem er dies bereits im Astralleib und Ätherleib getan hat. Denn die verschiedenen Körper bestehen aus einzelnen, sich bekämpfenden Teilen. Diese hat der Meister in Harmonie gebracht und in ewige Körper verwandelt[1].

 

Und Paramahansa YOGANANDA ergänzt: „In Wirklichkeit ist …  nur derjenige ein Meister, der jederzeit in den atemlosen Zustand (Sabikalpa-Samadhi[2]) eingehen kann oder ständig im Zustand unwandelbarer Glückseligkeit (Nirbikalpa-Samadhi[3]) lebt“. Nur durch diese Fähigkeiten kann ein Mensch beweisen, dass er Maya[4] überwunden hat.

 

In der Nacht zum 09. Dezember 2009 war ich (vor 07:00 Uhr morgens) im Traum mit anderen geistigen Schülern in dem >Ashram< eines männlichen Meisters und einer zu ihm gehörenden weiblichen Meisterin. Die Meisterin zeigte uns zunächst mehrere spezifische Bäume, in der Art von Lebensbäumen, die jedoch wie durch ein Spalier geformt worden waren. Über Lebensbäume[5] sind in dieser Autobiographie bereits im Kapitel Nr. 15-E >Kosmische Phänomene< zum 20.08.1999 Ausführungen gemacht worden im Zusammenhang mit leuchtenden Bäumen, die ich im Traum sah. Und in der Fußnote zu „Torah Or“ im Kapitel 51-A >Sonderaufstieg< werden ebenfalls Lebensbäume erwähnt. Was uns Schülern damit gelehrt werden sollte, weiß ich nicht.

 

Anschließend wählte der Meister im Traum mich aus, um an mir irgendwelche spezifischen Handlungen zu vollziehen, die eine gewisse Parallele aufwiesen zu der Methode, wie ich sie von der >Avatarin< Mutter Meera real bei ihrem Darshan erlebt habe (siehe dortiges Kapitel Nr. 29).

Ich musste mich vor den Meister hinsetzen - allerdings mit dem Rücken zu ihm, während man vor der >Avatarin< Mutter Meera frontal knien muss.

 

Dann fasste der Meister sanft meinen Kopf mit beiden Händen. So verharrte ich eine Weile, während wohl irgendeine Kraft oder Schwingung von dem Meister auf mich übertragen wurde. Beziehungsweise ging es wohl darum, dass ich so lange wie möglich nicht atmen sollte. Als ich nicht mehr länger den Atem anhalten konnte, gab ich Zeichen mit meinen Händen und die Zeremonie war vorbei. Jedenfalls erwachte ich dann aus diesem Traum (bzw. dem Geschehen in der geistigen Welt).

 

Zurück zu den Darlegungen bei ERIC KLEIN, wo in den Ergänzungen eine weitreichende Zurücknahme des >Sonderaufstiegs< erfolgt ist: Es wird dort auch deutlich, dass aufgrund der Tatsache, weil der Planet Erde sich in einem kritischen Zustand befindet, offensichtlich die Lichtarbeiter auf der Erde in ihrem jetzigen Zustand nicht entbehrt werden können. Die Lichtarbeiter sind im Grunde genommen die Hände und Füße der Aufgestiegen Meister[6], wird ausgesagt.

 

Auf den 200 Seiten vorher (in dem Buch >Die Sananda-Connection<) wurde jedoch gerade dargelegt, dass die Angehörigen der Sternensaat viel mehr tun könnten, wenn die Anzahl von vielleicht 1000 bis 2000 Lichtarbeitern eben kurzfristig von der Erde weggenommen wären, um schon nach kurzer Zeit wieder auf die Erde geleitet zu werden – nun mit wesentlich größerer spiritueller Macht in der Funktion als Aufgestiegene Meister.

 

Offensichtlich erscheint gerade dies nun drei bzw. fünf Jahre später von höherer Warte aus unmöglich. Weshalb dies nun plötzlich doch nicht möglich ist, darüber wird selbstverständlich nichts ausgesagt und man kann nur spekulieren. Ein Grund scheint mir zu sein, dass man sich doch verschätzt hat in dem bestehenden jetzigen spirituellen Niveau der Lichtarbeiter bzw. in deren mangelnder Läuterung[7]. Nicht konkret diese, aber eine andere Fehleinschätzung wurde von Ashtar sogar schon 1990 zugegeben, nämlich dass die Aufgestiegenen Meister generell mehr erwachte Lichtarbeiter vorzufinden hofften.

 

„Unnötig zu sagen, dass wir eine größere Bereitschaft erhofft hatten. Wir hatten gehofft, die Situation würde sich hier etwas anders entwickeln. Es ist indessen so gekommen, dass die Angehörigen der Sternensaat zumeist selbst in einen ziemlich tiefen Schlaf versunken sind und so gelebt haben, als ob sie gewöhnliche drittdimensionale Menschen wären“[8]. Dabei ist spätestens 1990 der Weckruf an alle Lichtarbeiter ergangen[9]. (Zum Weckruf siehe auch die Darlegungen im Text des Kapitels Nr. 39-C >Auftreten von Blitzen<.)

 

Es wird auf höherer Warte bewusst geworden sein, dass vermutlich fast alle viel zu ungeläutert sind, so dass es nicht einmal für die Kombination des >Sonderaufstiegs< reicht. Genau das, worauf man als unvollkommener (noch unreiner) Lichtarbeiter gehofft hätte und wo einem Versprechungen gemacht worden waren, - dies wird nun als eine unüberwindliche Barriere angesehen!

 

Natürlich hat man auf nichts einen Anspruch, und es obliegt letztlich alles der Entscheidung des Höchsten (göttlichen) Wesens. Fragwürdig ist jedoch, dass definitiv Hoffnungen gemacht wurden (auf die man von sich aus nie gekommen wäre), die dann im wesentlichen vollkommen zurückgenommen worden sind.

 

Ein weiterer Grund für die Zurücknahme bzw. Relativierung des >Sonderaufstiegs< könnte sein, dass die meisten normalen 7 Milliarden Menschen[10] generell überhaupt nichts damit anfangen könnten, wenn (pauschal) 1000 Aufgestiegene Meister ihre „Wunder“ auf der Erde vollbringen würden (natürlich ginge es nicht nur um Wunder), und dass sie deshalb noch längst nicht selbst einen spirituellen Weg einschlagen würden. Damit wäre dann die Mission der 1000 zu Meistern aufgestiegenen Lichtarbeiter wiederum fast sinnlos, wobei natürlich der einzelne Lichtarbeiter vermutlich trotzdem nichts dagegen hätte. Es wird nämlich in der Ergänzung gesagt: „Ihr seid nicht hier, um die armen ´Sterblichen` zu retten. Ihr seid hier, um Spirit zu folgen, und damit nützt ihr allen am meisten“[11].

 

An anderer Stelle wird dann angesprochen: „Im Zentrum all unserer Reden stand unsere Absicht, euch darauf vorzubereiten und zu helfen, u.z. nicht, damit ihr eurer Zwangslage entrinnen, sondern damit ihr den anderen, die euch folgen werden, als Vorbild dienen könnt“[12].

Dies ist so meines Erachtens einfach auf 200 Seiten vorher definitiv nicht der Schwerpunkt der Aussagen gewesen, sondern der Schwerpunkt war die Teilhabe an dem >Sonderaufstieg<, um dann als Aufgestiegener Meister in der Menschheit zu dienen. Den Menschen als Vorbild hatte man bereits seit Tausenden von Jahren gedient und sollte nun davon durch einen >Sonderaufstieg< durchaus erlöst – man könnte auch sagen belohnt – werden.

 

Zudem wurde mehrfach Verständnis dafür geäußert, dass die Angehörigen der Sternensaat viel gelitten haben[13] und dass sie ihre Herzen dadurch zwangsläufig etwas verhärtet haben[14], dass viele einzig wegen der Aussicht erwacht sind, dass sie nicht mehr lange auf dem Planeten Erde bleiben müssen (auch wenn dies nicht die lauterste Motivation ist). „Und doch dürfen wir ehrlich sagen: Es war für euch nicht einfach hier. Dessen sind wir uns sehr bewusst“[15], und noch weitere Aussagen, von denen ich jetzt nicht mehr die Seitenzahlen weiß.

 

Das wesentliche davon ist bereits im Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg< angeführt, auch dass sogar von anderen Autoren (wo die UR-Gottheit sogar Selbst zitiert ist) entsprechendes Verständnis geäußert wird, wie z.B.: „Soll Ich bestrafen, wo allein der Abscheu vor dämonischem Getriebe die Kinder heimwärts treibt[16]. Und bei HURTAK existiert die Aufforderung und der Trost an die Lichtarbeiter: „Seid hoffnungsfroh und werft eure Hoffnungen nicht fort – denn so, wie ihr gelitten habt, so werdet ihr den Christuskörper aus Licht anlegen und durch alle niederen Himmel auferstehen“[17].

 

Demgegenüber wird nun in der Ergänzung bei ERIC KLEIN in dem Buch >Die Sananda-Connection< das ganze Schwergewicht noch einmal darauf gelegt, aus den jetzt lebenden Lichtarbeitern (den jetzt lebenden Angehörigen der Sternensaat) das letzte Quäntchen an Mission (und damit an Kraft) für die Menschheit herauszuholen. Und dies, obwohl auf den ersten 200 Seiten sehr viel Verständnis dafür geäußert wurde, dass die Lichtarbeiter von dem Erdenleben jetzt genug hätten und sie sich auf den Lichtschiffen erst einmal sehr lange (nach irdischem Empfinden) ausruhen könnten.

 

Bei einer Gelegenheit kann man übrigens erkennen, wie anders das Zeitempfinden in der fünften Dimension gegenüber unserer dritten Energiedichte-Dimension[18] ist. Der außerirdische Meister Ashtar sagt da nämlich aus, dass ihm zwei irdische Jahre vorkämen wie ca. 10 Stunden eines irdischen Tages[19]. Dies erklärt vielleicht doch ein gewisses mangelndes Mitgefühl mit den jetzt lebenden Lichtarbeitern, denn Ashtar war anscheinend auch nie auf der Erde inkarniert, wie allerdings durchaus andere Aufgestiegene Meister, die dies wahrscheinlich mittlerweile vom Empfinden her auch vergessen haben werden.

 

Wenn man des weiteren bedenkt, dass ich wiederum das Empfinden habe, bereits jetzt[20] seit 300 Jahren auf der Erde zu leben, wie ich dies im Kapitel 38-D >Freundschaft< ausgeführt habe, kann man ermessen, welche Dimensionen und welche Unterschiede in den Qualen zwischen so einem außerirdischen Meister und mir kleinem Licht(arbeiter) bestehen.

 

Es wird dann in den Ergänzungen bei ERIC KLEIN in dem Buch >Die Sananda-Connection< sehr stark betont, dass der Aufstieg für den Einzelnen erst dann stattfinden wird, wenn dafür seine Zeit als Mensch gekommen ist, und diese Zeit ist erst gekommen, wenn die physische Arbeit eines Lichtarbeiters als Mensch vollendet ist. Und es wird dann freundlicherweise von Ashtar gesagt: „Dem müsst ihr euch einfach fügen“[21].

 

Dies bedeutet definitiv, dass der Lichtarbeiter den Grad der vierten Einweihung bereits erreicht haben muss, um dann durch die fünfte Einweihung aufsteigen zu können. Und dies würde für die jetzt vielleicht im zweiten oder dritten Grad Eingeweihten regulär und linear Jahrtausende dauern, wie in esoterischer Literatur immer wieder ausgesagt wird[22].

 

Ganz zu Beginn dieses Kapitels >Bitterer Wein< (in Teil 52-A) wurde angesprochen, dass die Ergänzungen erfolgt sind, weil die Meister mit dem Verhalten einiger Lichtarbeiter nach den Informationen des >Sonderaufstiegs< nicht so zufrieden waren. Dazu wird von Ashtar 1995 dargelegt: „Viele von euch, die sich auf dieses Ereignis (das des erwarteten >Sonderaufstiegs<; Anm.d.Verf.) vorbereiten, haben sozusagen ihre Zelte an der Schwelle zum Aufstieg aufgeschlagen. Einige von euch stehen sogar mitten in der Türe und weigern sich, auch nur einen einzigen Blick zurückzuwerfen aus Angst, die Gelegenheit könne vorübergehen. Sie wird es nicht tun“[23]. Und ich möchte hinzufügen, wobei dies nicht zynisch[24], sondern wahrhaftig von mir gemeint ist: Ja, die Gelegenheit wird nicht vorübergehen, weil es sie gar nicht gibt!

 

An einer Stelle sagt Ashtar aus, dass man, statt auf den Zeitpunkt des >Sonderaufstiegs< zu warten, sich einfach freuen (!) und den Lichtprozess genießen (!) solle: „Wenn er für euch unerfreulich ist, dann macht ihr es vielleicht nicht richtig. Es wird immer Momente geben, in denen die Dinge schwierig erscheinen. … Doch wenn ihr mit dem beständigen Wunsch lebt, euren Zustand, eurem menschlichen Los zu entfliehen, dann macht ihr etwas falsch“[25].

 

Diese Aussage macht Ashtar, nachdem er zwei Sätze zuvor ausgesagt hat: „Nie sind so wenige von so vielen derart misshandelt worden und haben mit so viel Liebe und Mitgefühl geantwortet!“ Wie kann man von Misshandlung sprechen und dann zwei Sätze später Verständnislosigkeit äußern, dass jemand seinem irdischen Los entfliehen will? Weiß derjenige, welcher als Ashtar von ERIC KLEIN gechannelt wurde, eigentlich, was er da sagt?

 

Nach Aussagen verschiedener anderer esoterischer Autoren ist der Lichtkörperprozess definitiv kein erfreulicher Prozess, wie dies in entsprechender modernen Literatur, z.B. von ANSELMI dargelegt und ausführlich von mir im Kap. Nr. 54-D+F+G >Wahnsinn oder unendliche Liebe< referiert worden ist. Dort ist auch ausgeführt, dass der Lichtkörperprozess über neun Stufen geht mit einer Auflösung der Persönlichkeit. Schon auf der Lichtkörperstufe „sechs“ sollen so große Herausforderungen an die transmutierenden Menschen herantreten, dass viele von ihnen an den Rand ihrer Möglichkeiten geraten und sterben werden. Die Lichtarbeiter sollen schwierige und schreckliche Prüfungen durchleben müssen; es finden extreme Transmutationsprozesse statt (sagt z.B. KRYON), was referiert ist im Kap. 54-E >Wahnsinn ...<.

 

Ashtar fährt dann allerdings fort: „Für euch geht es nicht einfach darum, den Begrenzungen zu entrinnen. Eure Rolle ist das Dienen, wodurch ihr eure Kandidatur für den Aufstieg verbessert[26]. – Der Aufstieg erfolgt bei allen Menschen in Gottes Zeit. Ihr könnt euch darauf vorbereiten, euch eurem Spirit hingeben, euren Dienst leisten und eure Erdenmission nach bestem Vermögen abschließen – im Wissen, dass der Aufstieg eines jeden im besten Augenblick und auf vollkommene Weise geschehen wird“[27].

 

Dies wird dann in Tausenden von Jahren der Fall sein! Um dies zu wissen und darauf zu hoffen, wäre das gesamte gechannelte Material über ERIC KLEIN durch die Aufgestiegenen Meister, insbesondere namens Ashtar und von Sananda[28], absolut nicht notwendig gewesen. Denn dies ist das esoterische Grundwissen, welches allerdings nichts mit einem versprochenen und verheißenen >Sonderaufstieg< mittels des Ashtar-Kommandos zu tun hat. Danke!

 

Dass die Verheißungen für einen >Sonderaufstieg< weitgehend zurückgenommen worden sind, ist noch aus einem ganz anderen Grunde für mich unverständlich. Im Kapitel Nr. 15-i >Kosmische Phänomene< ist dargelegt, dass mit einer plötzlichen planetaren Schwingungserhöhung im Sinne eines Apokalyptischen Geschehens gerechnet werden muss. Nach dortigen von mir angestellten Schlussfolgerungen könnte dies um das Jahr 2030 herum sein, was „zufällig“ genau ebenso meinen Berechnungen bezüglich der spätesten Durchführung eines >Sonderaufstiegs< entspräche.

 

Diese Kalkulationen habe ich wiederum anhand der Person des Channels ERIC KLEIN angestellt aufgrund von Angaben, die über ihn in dem Buch >Die Sananda-Connection< angegeben waren, was im Kapitel Nr. 51-D >Sonderaufstieg< ausgeführt ist. Diese Zufälligkeit begründet sich jedoch in der Argumentation, dass beide Voraussagen jeweils für die zur Zeit noch lebenden Lichtarbeiter gelten sollten. Insofern ist derselbe Zeitpunkt im Grunde genommen zwangsläufig derselbe.

 

Tatsächlich wäre eine Erhebung der Sternensaat-Angehörigen umso einleuchtender, wenn diese vorgenommen werden könnte zu dem Zeitpunkt, zu dem ein erwartetes Chaos auf der Erde ausbrechen würde. Jedoch wird bei KLEIN kein direkter Bezug auf eine solch plötzliche Schwingungserhöhung im Zusammenhang mit dem >Sonderaufstieg< genommen, obwohl alles auf eine Verbindung hindeutet.

 

Im Jahre 2008 hatte ich dieses Kapitel Nr. 52-B >Bitterer Wein< dann geschlossen gehabt mit den Worten, welche >Jesus, der Christus Gottes< über die >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) vermittelt hat: „Hast du Unrichtiges richtiggestellt, hast du Unwahres aus dem Licht der Wahrheit beleuchtet und wirst du trotz allem abgelehnt, dann schweige, denn du kennst den wahren Retter, Gott – und den Richter, der nur von sich selbst spricht“[29].

 

Erst am 17.09.2012 traf ich dann auf die folgenden allgemeinen Eingeständnisse von Laotse[30], die dieser bereits am 17.08.2005 durch Channeling vermittelt hatte in dem Buch >An die Lichtpioniere< von „KRYON und den Zwölf Räten der Tat“. LAOTSE definiert sich dort selbst als die (anscheinend leitende) Stimme der „12 Räte der Tat[31]. Es war LAOTSE jetzt einmal ein Bedürfnis, mit einem Irrtum aufzuräumen, dem offensichtlich nicht nur ich, sondern auch andere Lichtarbeiter unterliegen (bzw. unterlegen waren).

 

LAOTSE sagt: „Ihr glaubt sehr oft, dass wir, die hohen Lichter des Universums, unfehlbar sind. … Vieles von dem, was geschieht, ist auch für uns nicht vorhersagbar, gerade deswegen, weil jeder einzelne Mensch einen freien Willen besitzt. Jede Entscheidung verändert das Zusammenspiel der Energien, verändert die Realität und wirkt sich im Universum aus. Um es anders auszudrücken, wir haben viele verschiedene Parameter, die sich ständig in Bewegung befinden und das macht es manches Mal auch für uns gar nicht so einfach, alles im Vorfeld richtig einzuschätzen. Deshalb bemühen wir uns, nur die Botschaften zu senden, wo ein hoher Grad an Wahrscheinlichkeit vorhanden ist“[32]. Dies ist Ashtar und den anderen Meistern in dem Buch >Die Sananda-Connection< jedoch misslungen.

 

LAOTSE ergänzt dann bei sich, dass die großen Dinge, die geschehen werden, allerdings unumstritten sein sollen. Schwierigkeiten würden eher „das Wie“ und „das Wann“ bereiten. Das Entscheidende, was LAOTSE jedoch sagen wollte, ist: „Auch wir können nicht alles genau vorher berechnen. Wir lernen, so wir ihr“[33]. Die hohen, lichten Wesen machen Erfahrungen so entsprechend wie die Menschen, wenn auch nicht als Mensch, sondern in einem Erfahrungsraum, der weitaus größer ist. Sie können viele Bereiche des Universums durchleuchten. Jedoch gerade alles, was mit dem wundervollen und glanzvollen Aufstieg von Mutter Erde in die nächste Dimension zusammenhängt, ist für LAOTSE und die hohen Räte eine Erfahrung, die auch diese noch niemals zuvor gemacht haben.

 

Und so nehme ich von meiner Seite aus die Klarstellungen von LAOTSE auch als eine Entschuldigung für die Darlegungen in dem Buch >Die Sananda-Connection< an. Insbesondere will ich dies als Entschuldigung nehmen für den von dem dortigen außeririschen Meister Ashtar versprochenen >Sonderaufstieg<, der offensichtlich nicht in der Weise und in dem ehemals angekündigten Maße stattfinden wird. Und ich will mich versöhnlich einstimmen, wo sowieso die Darlegungen im folgenden Kapitel Nr. 53 >Hoffnung< einen großen Trost für mich darstell(t)en.

 

Was ich wiederum am 17.09.2012 (wo ich die Aussagen von LAOTSE ergänzt habe) noch nicht wusste, dies ist wiederum, dass mir selbst doch nur vier Monate später (am 14.01.2013) die wunderbare Erfahrung der Transvirulenz auf ein Raumschiff (nämlich dasjenige des B´nai Or AMEN-PTAH) gewährt wurde, was im Kapitel Nr. 55-D+E >Neue Zeit< dargelegt ist. Dies entspricht nun allerdings leider nicht einem hier im Kapitel Nr. 51 thematisierten >Sonderaufstieg<, sondern könnte höchstens eine zukünftige Verheißung für mich darstellen, für die ich aber sehr dankbar bin.

 

Ende des Kapitels Nr. 52 >Bitterer Wein<.

 



[1] STEINER/GA93a/S.174

[2] Sabikalpa-Samadhi: Hier vereinigt sich der Gottsucher vorübergehend mit dem GEIST. Er kann das kosmische Bewusstsein aber nur im unbeweglichen Trancezustand erleben (YOGANANDA/Autobiographie/S.424).

[3] Nirbikalpa-Samadhi: Diesen höheren Zustand erreicht der Yogi nach dem Sabikalpa-Samadhi, wenn er ausdauernd weiter meditiert. Dann verliert er seine Gotteswahrnehmung auch dann nicht, wenn er sich frei umherbewegt und seinen täglichen Pflichten nachgeht (YOGANANDA/Autobiographie/S.424).

[4] Maya ist die dualistische kosmische Täuschung (YOGANANDA/Autobiographie/S.221).

[5] Lebensbäume: siehe Text hier im Kapitel 52-B >Bitterer Wein<.

[6] KLEIN/Die Sananda-Connection/S.202f.

[7] Läuterung: FN zu „Katharsis“ im Kap. 2-C >Erleuchtung<.

[8] KLEIN/S.88

[9] KLEIN/S.54

[10] Gesamtbevölkerung der Erde im Oktober 2011: FN im Kap. 17-B >Erscheinen einer Sonne<.

[11] KLEIN/Die Sananda-Connection/S.204

[12] KLEIN/S.209

[13] KLEIN/S.213

[14] KLEIN/S.80

[15] KLEIN/S.208

[16] WOLF/Phala el Phala/S.14f.

[17] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.546

[18] dritte Energiedichte-Dimension: FN im Kap. 4-C >Asketische Versuche<.

[19] KLEIN/S.208

[20] jetzt: Dies habe ich wohl 2008 hier in dieser Autobiographie so geschrieben – und es gilt heute (Aussage im Aug.2016) immer noch genauso (Anm.d.Verf.).

[21] KLEIN/S.210

[22] TIBETER/Initiation – menschliche und solare Einweihung.

[23] KLEIN/S.210

[24] zynisch: verletzend-spöttisch, bissig, schamlos-verletzend (D/F/S.781).

[25] KLEIN/S.213

[26] Hieraus kann man erahnen, dass die Ungeläutertheit der Lichtarbeiter ein Hinderungsgrund ist (Anm.d.Verf.).

[27] KLEIN/S.210

[28] Sananda: welcher (angeblich) den Christus in unserem planetarischen System repräsentieren soll; siehe Kapitel Nr. 44-G >Jesus, der Christus Gottes<; und siehe das später noch ausdrücklich mit dem Titel >Sananda< erarbeitete Kapitel Nr. 61.

[29] GABRIELE (Prophetin)/Der Innere Weg/S.1263

[30] Laotse: siehe FN im Kap. Nr. 39-A >Auftreten von Blitzen<.

[31] 12 Räte der Tat“: = dem Rat der Hohen Zwölf, der sich nach Darlegungen bei HURTAK in >Die Schlüssel des Enoch< (S.604) aus Himmelssöhnen zusammensetzt, die mit JHWH bei der Beaufsichtigung über die Erschaffung und Erneuerung der niederen Welten arbeiten.

[32] >An die Lichtpioniere< von KRYON und den Zwölf Räten der Tat/S.94f.

[33] >An die Lichtpioniere< von KRYON und den Zwölf Räten der Tat/S.95