Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (297)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Wahnsinn oder unendliche Liebe

(54.A) GöttlicherSpot

 

 

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel

Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<

Das Kapitel besteht aus den zwölf Teilen A bis L.

 

Teil A: Umzug in eine andere Wohnung nach Lichterfelde. 35-jährige Bekanntschaft mit der Freundin Linda. Mangelnde Dialogfähigkeit. Hungerschmerzen. Unerträgliche Qualen. Alle Potentiale von Herausforderungen treten komprimiert auf. Göttlicher Spot des Lichtarbeiters. Neues JETZT-Bewusstsein statt der linearen Zeit von Dualität.

 

Teil B: „Feiern“ der Verwirrung als Zynismus. Einen Fuß auf der anderen Seite des Schleiers. Nerven bis zum Zerreißen angespannt. Aufrechterhaltung von weltlicher Persönlichkeitsintegrität durch das Fernsehen. Charakterisierung und Beendigung des problematischen Kontaktes mit Linda. Wahnsinn, Dekompensation und Tod bildeten sich im Gesicht ab.

 

Teil C: Die neue Wohnsituation als Katastrophe. Mangelnde Belüftung. Tyrannei durch nächtliche Hammerschläge. 10-stündige Sonneneinstrahlung. Brandlöcher im Fliegenschutzgitternetz. Täglicher Baulärm. Jugendtreffpunkt. Der größte geheime Drogenumschlagplatz von Berlin. Konfrontation mit vier Jugendlichen. Vergiftung des menschlichen Lebensfeldes. Untermenschliche Züge.

 

Teil D: Amokläufe an deutschen Schulen. Vorhof der Hölle. Engel in der Verkleidung eines Menschenwesens. Schreckliche Ereignisse im Umfeld des Lichtarbeiters soll dieser durch seine eigene Macht beseitigen können. Jedoch: Frieden erst durch neue Implantate und entsprechende Ermächtigung herstellbar. Unangebrachte Reaktion auf Ereignisse und andere Menschen. Ohne Frieden kann der Lichtarbeiter nicht auf der Erde bleiben. Durch Verbrauch von spiritueller Energie wird die Negativität verschwinden. Die Dualität drosselt permanent die Spiritualität, knechtet und quält den Menschen. Als Engel keine Gewöhnung an die Dualität. Bei den Indigo-Kindern finden sich weder Gier, noch Machthunger, noch Eifersucht. Passion für friedliche Existenz. Viele ungeklärte und unerklärliche Tode.

 

Teil E: Schwierige Prüfungen als Anzeichen für spirituelles Licht. „Eisen schmiedet Eisen“. Voll Kummer am Boden liegen. Gefühl des Stillstandes ist ein Irrtum. Allen Herausforderungen von der höchsten Quelle her begegnen. Ein neuer Fernsehapparat. Rückfall in alle niederen Bedürfnisse. Irdische Aufgaben als sinnvolle Ablenkungstaktik für die Seele. Kein Trost durch Meditation oder Gebete. Gottverlassenheit. Festigen von Schichten des physischen Körpers soll nicht notwendig sein. Das Totem der Spinne erscheint nur dem Heiler, der entweder dem Tod oder dem Wahnsinn ins Auge geblickt hat. Spinne als entscheidende Manifestation des Bösen.

 

Teil F: Darlegungen zu Hiobs Schicksal. Man muss die negativen Seiten des Seins als zur Ganzheit Gottes zugehörig sehen. „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden“. Die Pistis Sophia wird von Authades verfolgt. Hiob wurde fortgesetzt mehr in Bedrängnis gebracht. Hiobs Schicksal als schwierigste Lektion, durch die ein Mensch über die Tyrannei des Leidens hinauswachsen kann. „Die Wahrheit kann man nur angesichts seiner Feinde wirklich entdecken“. Vergebung des Unverzeihlichen als Merkmal des göttlichen Geistes. Grabplatte mit eingemeißeltem Bild eines Heiligen. Das Angesicht des Todes übersteigen. Teilnahme am Seminar. Gründung eines Arbeitskreises. Goldbarren, Perlen und Diamanten als Symbol der Fülle. Stufenweise Beschreibung des Lichtkörperprozesses. Auflösung der niederen Persönlichkeit.

 

Teil G: Die alten zwei Geistführer gehen, und die neuen drei Geistführer kommen erst 90 Tage später. Ausvibrieren emotionaler Blockaden. Öffnung des Herzchakras kann von starken Schmerzen begleitet sein. Entwicklung der Thymus-, der Zirbel- und der Hirnanhangdrüse. Druckgefühle in Stirn, Hinterkopf und Scheitelbereich. Schmerzen in der Brust eventuell durch okkulte Magie von Spiritueller Gemeinschaft verursacht. Wissenschaftler des galaktischen Zentrums nehmen chirurgische Eingriffe am Kopf des Lichtarbeiters vor. Bei Überforderung soll sich der Lichtarbeiter laut redend an seine Geistführer wenden. „Suchet zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch hinzugegeben werden“. Jedoch Gott (bzw. die Geistführer) wissen nichts über das biologisch-physische Befinden eines Menschen, da dieser in einer Art „Goldfischglas“ lebt. Deswegen ist direkte Kommunikation mit den Geistführern notwendig. Geld (z.B.) ist kein spirituelles Konzept. Man muss um alles Physische und Spirituelle konkret bitten. Problematisierung von laut ausgesprochenen Mantren. Dem Abendländer ist der physische Laut nur in der Rezitation von Litaneien und Chorgebeten sowie in Kirchenliedern ohne Schaden möglich. Geistige Kommunikation ist eine dem physischen Ohr völlig unwahrnehmbare Lautwirkung.

 

Teil H: Schlafstörungen, Erinnerungsverlust, Schwindelanfälle, Desorientiertheit und Konzentrationsunfähigkeit auf der Lichtstufe Acht. Herzrhythmusstörungen und Herzrasen. Tor des Erwachens (= Tor des Todes). Durch Auflösung der Persönlichkeit wird die Verschmelzung mit dem multidimensionalen Selbst vorbereitet. Die Größe der kompletten menschlichen Merkabah beträgt neun Meter im Durchmesser. Eine Festigung des physischen Körpers soll nicht mehr notwendig sein. Gewichtszunahme. „Die Seele, die sündigt, muss sterben“. Funktionsfähigkeit von der Ebene des Christusbewusstseins aus. Nach der Bitte um ein neutrales Implantat wird die Geistführung für 90 Tage unterbrochen. Statt der bisherigen zwei Geistführer erhält der Lichtarbeiter dann drei Meister-Geistführer. Leiderleben des eigenen Todes und der Schwärze, ohne eine Hoffnung. Forcierte Vorgehensweise kann zu mangelnder Erdung und einer Art Durchbrennen führen, was als Wahnsinn erlebt werden kann. Wenn die Geistführer mit „Überschallgeschwindigkeit“ vorgehen, kann der Mensch nicht mehr richtig funktionieren. Einstellen der forcierten Anrufungen. Drama von ständig neu auftretenden Signaltönen als Verabschiedung durch die Geistführer. Vision mit drei Männern im Halbkreis.

 

Teil „i: Durch das Todeserleben findet die Erlangung des Graduiertenstatus statt. Dieser Status soll voller Ruhm sein. Verleidung allen Geltungsbedürfnisses und von Narzissmus. Kein Lebenswille mehr, wenn die geistigen Führer gehen. Auch Jesus musste wahre Sterblichkeit erfahren. Durch das neutrale Implantat und den Geistführerwechsel wird das Erleben der eigenen Todesqualen eingeleitet. Schilderungen über einen „neutralisierten“ Menschen. Der graduierte Lichtarbeiter trägt seinen eigenen Tempel mit sich. Der Lebensausdruck wird reich blühen. Frei und autonom. „Niemand sah Jesus lachen, obwohl Er sehr freundlich ist“. „Ich will die Liebe sein, die ich im Kern meiner Wirklichkeit bin“. Gott liebt den Menschen nicht nach der dialektischen Anschauung. Selbst noch nicht geborene Menschen werden aufgrund der Taten der jetzigen Lichtarbeiter ein erhöhtes Bewusstsein haben. Rückschlag durch mangelnde Qualifizierung von Teilnehmern eines esoterischen Arbeitskreises.

 

Teil J: Wahre Hintergründe der mangelhaften Gesprächsdynamik in dieser Gruppe können leider nicht dargelegt werden. Eine Teilnahme an spirituellen Gruppensitzungen ist nicht absolut notwendig. Der Lichtarbeiter kann alles durch die eigene Göttlichkeit mittels der Dritten Sprache erschaffen. Jedoch: Das wahre Wesen des Menschen verwirklicht seine eigentliche Natur in der Teilhabe an einer Gemeinschaft des Geistes. „Tochter Zion, freue dich …“. Gedankenpartikel aus Licht. Der spirituelle Mensch hat das Lebensniveau der Bergpredigt erreicht und ist in die Seligkeit gelangt, – unabhängig von seiner eigenen Wahrnehmung. Trotzdem weiterhin der Verfolgung ausgesetzt; denn die Gegennatur kann die Gottesnatur nicht ertragen. Gegenmaßnahmen gegen die Tyrannei der Person N. Inhalte des evangelischen Kirchengesangsbuches würden zu einem wahren geistigen Leben völlig ausreichen. Das Jauchzen der Seele als dauernder Glockenton. „Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart“. Kleines Ufo / Implantat. Panorama über den evolutionären Kampf zwischen Gut und Böse. Veränderte Zeichen im Gehirn.

 

Teil K: Kubische Funktion des Denkens. Ideographische und piktographische Kybernetik. Feuerbuchstaben-Kalligraphie. SOLARAs >Grenzenlos leben ...<. Urlaute aus dem Universum. Erdplanet aus dem All in dunkler Nacht. Im Ashram einer weiblichen Meisterin. Im Traum wurde Flüssigkeit wurde gereicht. Das silberfarbene Licht glänzte auf. Traum über alle Stadien der eigenen Lebensleistung. Gebäude für „Lichtkinder“. Sonnenball wurde durch die Wand sichtbar. Kirchenchor-Eintritt. Genialer Chorleiter. Reales Singen von „Tochter Zion ...“. Die eigene Übungsweise. Austritt aus Chor angedeutet. Sheldon Nidle: >Der Photonenring – Nachricht vom Sirius<. Beim Übergang in die magnetische Nullzone: 3-tägige völlige Dunkelheit und Ausfall sämtlicher Technologien. Automatische Verwandlung aller Menschen zu halb-ätherischen Wesen.

 

Teil L: Billy Meier: >Die Wahrheit über die Plejaden<. Rückzug der Plejadier, die den Menschen Irrtümer gebracht hatten. Zwei Stunden Arbeit pro Tag. Die Plejadier haben als Eltern der Menschheit diese „besamt“. Die Evolution hat erst heutzutage „richtig“ begonnen. Die Plejadier brachten die Energie der Liebe Gottes. Sie kommen in unsere Gegenwart, um die anunnakischen Fehler zu korrigieren. Übernahme durch die Sirianer. Anderes Szenarium als die 3-tägige Finsternis. Galaktische Föderation des Lichts. Keine Stellungnahme von KRYON zu den Photonenring-Szenarien. Diverse religiöse Lieder thematisieren das Photonen-Ring-Drama auf konkrete Weise. In der Nacht zu Silvester 31.12.2010: Betreten einer Rolltreppe, die gen Himmel führte. Die spirituelle Meisterin Puramaryam. „Ich gehe in Resonanz zur Bedingungslosen Liebe“. Kosmisches Tor über Berlin. Höchste Lichtfrequenzen derzeit über Berlin und New York. Inkarnation von verhältnismäßig vielen Meisterseelen in Kerneuropa. Puramaryams frühere Inkarnation als Erik Jan Hanussen. Sterntaler-Prinzip. Entgeltfreie Veröffentlichung über das Weblog.

 

FN: (Teil A): KRYON. Spot.

(Teil B): Systemadministrator. Persönlichkeitsintegrität. Make-up.

(Teil C): Böhmische Dörfer. Hermetisch. Gang und gäbe. Sensorisch. Ethik. Soziologie. Eugenik. Kosmologie.

(Teil D): Schnurz-piep-egal (schnoddrig). Niete. Tautologie. Schwingungserhöhung. Dualität. Indigo-Kinder. Essenz. Passion.

(Teil E): Aufgestiegener Status. Fleisch-Nahrung. Bettstange. Schamanismus. Totem. Schizophrenie (Psychose).

(Teil F): Seligpreisungen. Authades.

(Teil G): Angina Pectoris. Thymusdrüse (Sternum). Gastroskopie. Endorphine. Rezitation.

(Teil H): Alzheimer Krankheit (Demenz). Axial. Apportation.

(Teil „i): Imaginär.

(Teil J): Propaganda. Sangha. Zion (Tochter Zion). Katechismus.

(Teil K): Ideographische Kybernetik (Ideographie; Ideogramm; Kybernetik). Feuerbuchstaben (Flammenschrift). Kalligraphie.

(Teil L): Nofretete. MAAM TE` ELIAS. Erik Jan Hanussen. HTML.


54. Wahnsinn oder unendliche Liebe (A)

 

 

Wegen der Tyrannei durch meine böse Nachbarin Frau Brandel im Berliner Bezirk Lichtenrade, was ausführlich im Kapitel Nr. 36-C ff. >Gewaltlosigkeit< dargelegt ist, hatte ich mich Ende Mai 2009 schließlich doch entschlossen, eine andere Wohnung zu suchen. Ich fand auch in Kürze eine, wo man mir einen Mietvertrag gewährte. Dem äußeren Anschein nach war es eine recht schöne Wohnung, ein schönes Haus, eine schöne Wohngegend in einem Bezirk in Berlin, der Lichterfelde heißt, also fast entsprechend zu dem vorigen Bezirk namens Lichtenrade. Der Begriff „Feld“ schien mir jedoch angenehmer als das, was ich mit dem Begriff „Rad“ verband bzw. darunter erlebt hatte (nämlich die >Tyrannei).

 

In der Wirklichkeit stellte sich später allerdings (auch in Lichterfelde) alles völlig anders dar. Ja, die Wahl offenbarte sich in der Realität als einer der schwersten Fehler meines Lebens, und ich werde aus dieser Wohnung vermutlich nur herauskommen, wenn ich in ein Pflegeheim muss oder durch meinen letztlichen Tod; denn ich will (bzw. kann) mir einen erneuten Umzug weder von den Kosten her noch von meinen Kräften her nicht noch einmal leisten.

 

Der Entschluss zu einer anderen Wohnung wurde in mir forciert dadurch, dass ich einer langjährigen Freundin (zu der ich jedoch erst neu Kontakt aufgenommen hatte) von der >Tyrannei< erzählte und mir dann die Unerträglichkeit und Ausweglosigkeit der Wohnsituation so schrecklich vorkam, dass ein Umzug die einzige Lösung schien. Auch diese Freundin (die ich hier verschlüsselt Linda[1] nennen will) hielt meine Situation für untragbar und befürwortete einen Umzug. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass die Wahl der Wohnung in der Kürze der Zeit aus meiner Not geboren war. Ich hatte nicht alle Faktoren prüfen können oder auch zu wenig andere Möglichkeiten.

 

Linda hatte ich bereits vor ca. 35 Jahren kennengelernt, habe sogar einmal ein Jahr lang bei ihr gewohnt, aber wir hatten drei oder viermal eine langjährige Unterbrechung in der >Freundschaft<. Nun hatte ich Ende April 2009 zu ihr und auch zu fünf weiteren (also insgesamt sechs) ehemaligen Freundinnen versucht, den Kontakt neu zu beleben, und Linda ließ sich erneut auf mich ein.

 

Auch noch zwei weitere ließen sich darauf ein. Mit einer von ihr namens Nena habe ich auch immer noch weitläufigen Kontakt, mit der anderen namens Sabine ist er ohne ein weiteres Wort aus beiderseitigem Desinteresse eingeschlafen. Zwei (namens Karin und Gerda) reagierten auf meine Briefe gar nicht und die fünfte (Doris) bot mir ab Dezember 2009 einen neuen Kontakt an, da sie zwischenzeitlich selbst durch einen Umzug und durch eine Reise früher keine Zeit hatte.

 

Seit Ende April 2009 trafen Linda und ich uns circa alle eineinhalb bis zwei Wochen, also relativ häufig, was ich im Prinzip sehr positiv fand. Es stellte sich heraus, dass sie auch großen persönlichen Kummer in ihrer >Ursprungsfamilie< erlebt hat, von dem sie sich selbst nach Jahren nicht total erholt hatte.

 

Allerdings hatten ihre Probleme keinerlei Ähnlichkeit zu meinem familiären Hintergrund; denn sie liebte ihre Mutter sehr im Unterschied zu meinem Fall (siehe Kap. Nr. 13 >Aurisches Wesen<). Tatsächlich war ich dann auch wohl der erste Mensch in ihrem Freundeskreis, der ihr hundertprozentig in ihrer Problematik Verständnis entgegenbrachte, und so war meine Kontaktaufnahme durchaus zunächst (auch) ein Segen für sie und nicht nur für mich.

 

Bereits beim zweiten Mal merkte ich jedoch, dass Linda eine unzulängliche Kommunikationsstruktur aufwies, die eigentlich 98 % aller Menschen haben, ich dies aber speziell bei ihr nicht genauso in Erinnerung hatte. Und ich hatte in ihrem fortgeschrittenen Lebensalter, bei ihrer Intelligenz und der gesamten (auch beruflichen) Erfahrung diese Gesprächsart so auch nicht bei ihr vermutet.

 

Sie geriet überwiegend in erzählende Monologe[2] und wenn ich einmal ins Gespräch hineingelangen wollte durch eine Nachfrage oder kurze Anmerkung, überging sie mich vollkommen und redete einfach weiter. – Allerdings ging sie in anderen Momenten auch manchmal auf mich ein, jedoch nicht wirklich mit dem für mich erforderlichen Verständnis bzw. meist in einer beabsichtigt neutralisierenden Art, die mich nur noch mehr quälte.

 

Von Mal zu Mal belastete und befremdete mich diese mangelnde Dialogfähigkeit mehr und mehr und ich fragte mich immer häufiger, wie ich jemals wieder aus dieser Beziehung herauskommen würde. Zunächst jedoch trat es durch den Kontakt auf, dass ich eben eine neue andere Wohnung anmietete und sofort mit allen Umzugsvorbereitungen begann, was fast zwei Monate zu früh war. So lebte ich dann fortgesetzt in einem immer größer werdenden Teil der Umzugskisten, weil ich Angst hatte, alles kräftemäßig sonst nicht zu schaffen.

 

Ich sortierte 2/3 meiner bürokratischen Unterlagen aus, gab ein Drittel meines Hausstandes und der Möbel an Obdachloseninitiativen und zum Sperrmüll. Trotzdem ist mein Hausstand (auch wegen meiner beruflichen Unterlagen) der eines Zwei- bis Drei-Personenhaushaltes. Alles kostete mich in meinem fortschreitenden Alter unendliche Mühen, und ich hatte keinerlei Hilfe. Linda wollte ich extra für diese Dinge nicht einschalten (obwohl sie mir Hilfe anbot) und ich bat auch niemanden von den wenigen anderen Personen.

 

Mein seelischer Zustand war auch wegen des zwangsweisen Anlasses der ganzen Umzugsvorbereitungen extrem schlecht. Mein „Hass“ auf die böse Nachbarin Frau Brandel (siehe Kap. 36-C >Gewaltlosigkeit<) schwelte wegen der Ohnmacht, in die diese Person mich durch ihre Rücksichtslosigkeit gebracht hatte, fortgesetzt. Nur dadurch, dass ich einzelne Gegenmaßnahmen ergriff, konnte ich den Hass überhaupt etwas unter Kontrolle halten. All meine akuten Qualen und Mühen hatte ich dieser Person zu verdanken.

 

Natürlich war auch generell mein Gesundheitszustand überhaupt nicht gut. Ich hatte 16 Stunden am Tag Hungerschmerzen, die fortgesetzt an meinen Kräften zehrten. Obwohl ich gegen meine Neigung verschiedene Ärzte konsultierte, fand man nicht wirklich etwas bzw. ich verfolgte einzelne Dinge dann auch aus Hoffnungslosigkeit nicht weiter. Ich glaube bis heute, dass ich eigentlich mindestens ein Zwölffingerdarmgeschwür habe (oder etwas mit der Bauchspeicheldrüse), wie ich dies aus Darlegungen in einem medizinischen Buch schlussfolgern konnte.

 

Nun kam es noch zwei Wochen vor dem geplanten Umzugstag Anfang August 2009 (bzw. ab Mitte Juli 2009) hinzu, dass der zuständige sog. „Mieterbetreuer“ (der ein reiner Verwaltungsmensch war) der neuen Wohnungsgesellschaft mich in verschiedenster Weise in organisatorische Schwierigkeiten brachte. Ob dies aus völliger Unfähigkeit dieses Menschen resultierte, oder eventuell in Organisationsbedingungen lag, denen er selbst wiederum unterworfen war, oder aufgrund einer Antipathie, die er gegen mich (entwickelt) hatte, konnte ich nicht vollständig herausfinden. Leider ist der letzte Aspekt nicht völlig auszuschließen.

 

Jedoch ist mir erst verspätet bewusst geworden, dass mit großer Wahrscheinlichkeit die Sache noch ganz anders war: Durch ein Herauszögern des letztendlichen Vertrages wollte er mir eventuell eine Möglichkeit geben, dass ich von dieser speziellen Wohnung noch Abstand nehmen könnte; denn mir wurde bewusst, dass er alle versteckten Mängel dieser Wohnugn kannte und mich eigentlich davor schützen wollte. Und tatsächlich hätte ich mich fast noch in letzter Minute gegen die Wohnung entschieden, wenn ich nicht schon die andere Wohnung gekündigt hätte und dort hinausmusste. So blieb ich bei dieser neuen Wohnung hängen.

 

Jedenfalls wurde ich durch diesen Verwaltungs-Menschen in diverse weitere Schwierigkeiten gebracht, die alle fast unerträglich und kaum zu bewältigen waren. Bedauerlicherweise bin ich gar nicht in der Lage, das komplexe Geschehen des Hintergrundes aufzuschlüsseln. Jedenfalls begann hier in mir sukzessive ansteigend ein latenter >Wahnsinn<, ja es begannen Qualen bis an die Grenze des mir Erträglichen. Über den Begriff >Wahnsinn< findet sich bereits eine Fußnote im Kapitel 6-C >Stigmata<.

 

Zu der Tatsache, dass ich seit Mitte Juli 2009 völlig überlastet und einem latenten >Wahnsinn< nahe war, las ich dann nachträglich am 24.Sept.2009 bei der hohen geistigen Wesenheit Kryon[3] folgende Darlegungen: Durch die plötzliche Entwicklung des JETZT-Bewusstseins, welches mit der Dritten Sprache verbunden ist, wie beides im Kapitel 40-H >Meditation< dargelegt ist, geschieht es, dass alle Potentiale von den Herausforderungen (also alle Belastungen; Anm.d.Verf.), welche der Lichtarbeiter jemals hatte oder haben würde, in einem Spot[4] verpackt auftreten, also völlig komprimiert[5] wie in einem Punkt oder einer Momentaufnahme. In Wahrheit stellt dies den „göttlichen Spot“ des Lichtarbeiters dar, welcher von der Dritten Sprache[6] genährt wird. Es ist die Trinität (Dreifaltigkeit) des Lichtarbeiters selbst[7].

 

Jedoch kann dieses neue Zeitrahmen-Bewusstsein für manche der Lichtarbeiter wie ein Schlag ins Gesicht sein. (Dies ist ganz sicher bei mir der Fall gewesen.) KRYON erklärt: „Seit Äonen seid Ihr in der linearen Zeit gewesen. Eure Dualität[8] unterstützt (fördert) nur das Konzept der linearen Zeit. … Mit neuen ´Augen` kann das neue JETZT-Bewusstsein auf Euch drücken, so, als wenn alles stattfinden würde, während Ihr hier sitzt (oder dies lest). Dies kommt durch die Akzeptanz der Dritten Sprache".

 

„Das Verstehen des JETZT, Ihr Lieben, ist der göttliche Weg, doch für manche ist es möglicherweise verwirrend, weil sich die menschliche Wahrnehmung von Zeit ´verpackt` und sich in einem Energiepaket präsentiert. Desgleichen repräsentiert es den Anfang von Eurem spirituellen Verstehen. Das Menschenwesen, welches versteht und sich mit dem Verschmelzen linearer Zeit und JETZT-Zeit wohlfühlt, ist der Mensch, der die Zukunft nicht mehr als Problem sieht. Denn in dem JETZT ist die Zukunft hier“[9].

 

Fortsetzung folgt im Teil B zum Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 



[1] Über Linda finden sich auch noch Darlegungen im Kap. Nr. 38-E >Freundschaft< und im Newsletter-Kapitel >Dez.2012/15< (Teil B; 3.Sequenz).

[2] Monologisieren: FN bei 12-G >Schwarzer Magier<.

[3] Kryon (deutsch ausgesprochen: Kraijon): Es handelt sich hier um eine hohe geistige Wesenheit, welche bereits vor Äonen das Magnetgitter des Planten Erde erschaffen und seitdem einige Male verändert hat (KRYON/Bd.I/S.44). Bei ANSELMI (S.233) wird KRYON als („nur) zu den Engeln gehörig bezeichnet. Nach meinem Eindruck unter Bezugnahme auf die gesamte Engel-Hierarchie (FN bzw. Text im Kapitel 9-B >Supramentale Wesen<) wäre KRYON vermutlich jedoch wahrscheinlich ein Elohim (siehe verschiedenste Fußnoten gemäß dem Verzeichnis), u.z. derjenige des elften Mitschöpferstrahles (letztere Aussage von ANSELMI/S.233). KRYON Selbst spricht von sich nur in einer spirituell abstrakten Weise, was kaum ein Mensch verstehen kann, wie KRYON dies sogar Selbst aussagt (KRYON/Bd.I/S.24). KRYON Selbst war niemals ein Mensch (aaO). - Neben dem Kalifornier LEE CARROLL (von dem die KRYON-Bücher geschrieben sind) channeln  noch weitere acht Menschen auf der Erde die Botschaften von KRYON. Diese Channels leben in Mexiko, Indien, Afrika, Russland, Israel, Südamerika, China und Syrien (KRYON/Bd.I/S.130). Mittlerweile gibt es wohl aber auch in Deutschland sogar mehrere Channels von KRYON, z.B. BARBARA BESSEN (siehe Lit.-Verzeichnis).

[4] Spot (engl.): Werbekurzfilm im Fernsehen oder kurze Szene in Werbesendungen des Hörfunks. Spot wird auch als Abkürzung verwendet für „Spotlight“ (engl.), was einen Scheinwerfer mit engem Lichtbündel für Effektbeleuchtung bezeichnet (Meyers Taschenlexikon/S.656).

[5] komprimiert: FN bei 53-D >Hoffnung<.

[6] Dritte Sprache: siehe FN in Kap. 40-H >Meditation<, Kap. 53-G >Hoffnung< und Kap. Nr. 54-J >Wahnsinn … Liebe<.

[7] KRYON/Bd.VI/S.261

[8] Dualität: siehe FN an späterer Stelle hier im Kapitel 54-D >Wahnsinn oder unendliche Liebe<, wo ein Hinweis auf den Text gegeben ist.

[9] KRYON/Bd.VI/S.260f.