Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (301)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Wahnsinn oder unendliche Liebe (54.E) Kummer

 

 

Schwierige Prüfungen sollen gerade das Anzeichen dafür sein, dass der Mensch spirituelles Licht trägt und die eigene Schwingung erhöht. Diese Schwierigkeiten sind sogar der größte Beweis dafür, dass das, worum der Lichtarbeiter gebeten hat, rasend schnell kommt und eintritt in das Leben dieses Menschen. Jedes Menschenwesen, welches die Absicht bekundet hat, den Funken des Göttlichen in sich zu finden, hat ein spirituelles Licht erzeugt. Und die Schwierigkeiten nach der Absichtsbekundung sind regelrecht der Beweis dafür.

 

Als Begründung dafür, weshalb der Lichtarbeiter durch diese Prüfungen zu gehen hat, führt KRYON zunächst die Metapher[1] an: „Eisen schmiedet Eisen“, und er sagt dann: „Wenn Ihr aufrecht dastehen werdet und dieses Licht haltet, dann habt Ihr durch diese Schmiede (diesen Schmelzofen) zu gehen. Einige von Euch haben verschiedene Grade von Prüfungen in unterschiedlichen Gebieten. … Und inmitten des Prozesses, während Ihr sie durchlebt, habt Ihr Eure eigene Schwingung erhöht“[2].

 

Grundsätzlich weiß KRYON, durch welche schrecklichen Dinge die Lichtarbeiter hindurchgehen müssen: KRYON weiß von den Umwälzungen, dem Durcheinander, der Aufregung und den ganzen Veränderungen. Diese vier Substantive würden absolut das beschreiben, was ich durch den Umzug in die neue Wohnung (Anfang August 2009) erleben musste.

 

In gewissem Maße gilt dies natürlich für alle Menschen, die umziehen. Jedoch stehen die meisten Menschen doch nicht in den extremen inneren (spirituellen) Transmutations- und Todesprozessen, wie dies bei mir gleichzeitig der Fall war. Auch haben die meisten Menschen doch nicht zehn Stunden lang ununterbrochen Schmerzen, wie dies bei mir der Fall ist. Und die meisten Menschen haben doch Angehörige und/oder Freundschaften.

 

KRYON sagt dann noch: Er weiß davon, dass der Lichtarbeiter voll Kummer am Boden lag. Auch dieser Satz charakterisiert einen Zustand, der bei mir bereits vor August 2009 seit 15 Jahren spätestens jeden dritten Tag durch >Tyrannei< (Kap. 7) aufgetreten ist oder noch auftritt (Kap. Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<), wo ich eigentlich fast völlig zerstört (gewesen) bin.

 

Auch lag ich früher bis zu meinem 43. Lebensjahr wiederum jeden Tag am Boden durch den ewigen Liebeskummer, unter dem ich litt (siehe Kapitel Nr. 37 >Eifersucht<). Die Wahrheit ist so, dass ich mich eigentlich auf jeden Fall im Jahre 2009 jeden Tag subjektiv in einem vernichtenden Zustand befunden habe, den ich eigentlich nur dadurch kompensieren konnte, dass ich täglich bis mittags geschlafen bzw. gedöst habe und einfach nicht aufgestanden bin. Zwischen 09:00 und 11:00 Uhr habe ich dabei allerdings jeden zweiten Tag für ungefähr eine Stunde meditiert.

 

Ich verbrachte überwiegend täglich 14 Stunden in einer Art Schlafzustand (allerdings mit 2-5 Stunden Unterbrechung in der Nacht, wo ich gelesen und ferngesehen habe). In den zehn Stunden meines wachen Tagesbewusstseins habe ich dann all die Lebensleistungen einschließlich der fortgesetzten Arbeit an der Autobiographie erbracht.

 

Obwohl der Lichtarbeiter nun am Boden lag, soll er jedoch trotzdem nie allein gewesen sein, versichert KRYON; denn die spirituelle Gruppe („Familie) des Lichtarbeiters aus der geistigen Welt soll immer bei ihm gewesen sein[3]. Es ist zugleich ein wohl übliches Phänomen, dass auf dem spirituellen Weg das Gefühl, gebremst oder gestoppt zu werden, bei dem Lichtarbeiter in einer bestimmten Phase auftritt. Dies soll sich gerade darin begründen, dass der Lichtarbeiter die Absicht für den aufgestiegenen Status[4] gegeben hat.

 

Auf dem bisherigen Weg konnte der Lichtarbeiter durchaus eine gewisse Vorwärtsbewegung wahrnehmen. Jedoch diese ist ihm nun in seiner Wahrnehmung sozusagen genommen worden; denn sie begründete sich in einer Bewegung auf lineare Weise. Nun aber ist das „Bewegungsmelder“-System des Lichtarbeiters in den JETZT[5]-Zeitrahmen gezogen worden.

 

Dieses JETZT ist eine höhere Schwingung, in welcher der Lichtarbeiter eine interdimensionale Bewegung empfängt, die außerhalb der normalen menschlichen vierten Dimension liegt. Und dadurch ist seine Wahrnehmung weniger linear. Tatsache ist jedoch, dass die spirituelle Entwicklung des Lichtarbeiters fortgesetzt weitergeht, auch wenn er selbst dies nicht erkennt[6].

 

Jeder einzelnen Herausforderung muss im betreffenden Moment von der höchsten Quelle her begegnet werden; denn Gott weiß im Prinzip alles, was im Leben jedes einzelnen Menschen vorgeht. Diese Aussage entspräche den biblischen Texten. Jedoch wird von KRYON selbst an anderer Stelle gesagt, dass man mit den Geistführern kommunizieren muss, damit diese wissen, was der Lichtarbeiter benötigt (dies ist an anderer Stelle hier im Kapitel 54-G zum „Goldfischglas“ thematisiert).

 

Jedenfalls muss die Dualität mit Weisheit bezwungen werden, und diese Weisheit wird von den geistigen Instanzen übermittelt[7]. Derjenige, der sich nach den neuen spirituellen Informationen richtet[8], wird langsam, nach und nach, Lösungen für seine Herausforderungen finden und so lange den Weg frei räumen, bis er sich davon überzeugt hat, dass er tatsächlich die Energie von Spirit/Gott in seinem Körper trägt. Kaum merklich wird sich seine Persönlichkeit verändern[9].

 

Obwohl mein persönlicher Zustand durch den Umzug Anfang August 2009, durch alle Mängel der neuen Wohnsituation und zusätzlich durch die Tyrannei der Mieterin Frau N. (siehe Kapitel 36-H ff. >Gewaltlosigkeit<) katastrophal war, las ich sogar an den nächsten Tagen danach noch esoterische Literatur, was ich dann jedoch zeitweise einstellte.

 

Wie zu Beginn dieses Kapitels 54-B >Wahnsinn< (und hauptsächlich im Kapitel 4-B >Asketische Versuche) erwähnt ist, entschloss ich mich am 21.08.2009, erneut einen Fernsehapparat zu kaufen, da ich für mehrere Wochen ohne Internetanschluss sein würde. Dies war in einem Mangel meines spezifischen Internet-Anbieters begründet; denn ich hatte den Umzug völlig rechtzeitig gemeldet gehabt.

 

Der Kauf des neuen Fernsehgerätes war die beste Idee in meinem verheerenden Zustand; denn tatsächlich konnte ich aufgrund meiner inneren Aggressionen durch den erzwungenen Umzug, durch die defizitäre neue Wohnung und die unerfreuliche gesamte neue Wohnsituation nicht mehr meditieren oder beten, ja zum Teil nicht einmal mehr esoterische Literatur lesen.

 

Parallel zu dem erneuten Fernsehen (bzw. schon vorher) fiel ich in alle niederen Bedürfnisse zurück und begann, diese fortgesetzt mehr zu kultivieren. Ich aß immer mehr Fleisch-Nahrung[10], trank immer mehr Alkohol – auch schon tagsüber, was ich vorher nie getan hatte. Ich ging in Einkaufszentren, Baumärkte und Möbelhäuser, sah mir alle möglichen Gegenstände, Möbel und Kleidung an (wobei ich allerdings trotzdem nicht wahllos einkaufte), ging einige Male allein in Restaurants und aß opulente Fleischgerichte. Ich schlief tageweise 14 (vierzehn) Stunden lang, packte manchmal von meinen 53 Umzugskisten pro Tag nur eine Kiste aus (manchmal auch fünf Stück) und sah dann stundenlang Fernsehen.

 

Alle diese weltlichen (niederen, dialektischen) Dinge waren das Einzige, was mich vor dem >Wahnsinn<, ja vor dem Selbstmord oder Tod errettet hat. Langsam baute ich mich durch diese weltlichen menschlichen Dinge wieder auf. Ich begann fortgesetzt, das Chaos in der Wohnung zu beseitigen, alle Kisten auszupacken, die Wohnung herzurichten, Bilder an die Wände zu bringen, alles Mögliche zu gestalten. Am 02.09.2009. schaltete ich sogar freiwillig bei einer Sendung nach 20:00 Uhr den Fernseher aus und begann um 21:30 Uhr bei HURTAK in dem Buch >Die Rückkehr der Taube< zu lesen, was ich bei seinem Seminar erworben hatte (siehe Kapitel 53-i >Hoffnung<).

 

An dieser Stelle hatte ich dann im Dezember 2012 weitere umfangreiche Aussagen über >Fleisch-Nahrung< ergänzt gehabt aus einer Botschaft von Meister KUTHUMI, die ich jedoch seit 16.07.2014 ebenfalls (wie in der Fußnote zu „Fleisch-Nahrung“ angedeutet) in das Kapitel Nr. 68 >Fleisch-Nahrung< ausgegliedert habe.

 

Zurück zu den Schilderungen des Zustandes, in dem ich mich nach meinem Wohnungsumzug befunden habe. Bereits um ca. 18:00 Uhr war es an demselben Tag des 02.09.2009 gewesen, dass ich zwei Halterungen für eine Bettstange[11] suchte und diese Halterungen absolut nicht finden konnte, obwohl ich schon alle Kisten ausgepackt hatte. Diese zwei Halterungen als solche waren nicht absolut wichtig, aber meine Verzweiflung über meine Situation griff seelisch so großen Raum, dass ich fortgesetzt >Jesus, den Christus Gottes< um Hilfe bat, mich diese zwei Halterungen finden zu lassen.

 

Tatsächlich wurde mir diese Bitte gewährt. Ich hätte die Halterungen von mir aus unter verschiedenen Dingen wochenlang nicht wieder erkannt. Sie waren mit mehreren anderen Dingen in einem Müllsack verpackt und obwohl ich diesen Müllsack bereits geöffnet hatte, sah ich die Halterungen nicht. Dass ich die Halterungen dann versteckt (ja verborgen) unter den anderen Dingen erkennen konnte, geschah definitiv durch geistige Hilfe.

 

Nachdem ich mich gemäß den vorstehenden Schilderungen von mir aus durch weltliche menschliche Dinge ab Anfang Aug.2009 langsam wieder aufgebaut hatte, las ich doch tatsächlich 2 ½ Monate später (am 22.Okt.2009) „zufällig“ bei KRYON eine totale Bestätigung dieser meiner eigenen Handlungsweise.

 

KRYON gibt dort im Zusammenhang mit den Darlegungen, wie man praktisch das Leid des eigenen Todes erleben muss, wie man hinübergehen muss in die Schwärze, ohne eine Hoffnung, folgenden hilfreichen Rat: „Beschäftigt euch, sobald ihr wisst, dass es angefangen hat (und ihr werdet es wissen), mit irdischen Aufgaben, konzentriert euch auf zielorientierte Arbeiten und die Fertigstellung von irgendetwas, das euch Freude bereitet. Dies ist eine Ablenkungstaktik für eure Seele und sie wird oftmals während der Anpassungsphase gut funktionieren“[12].

 

Und KRYON sagte im Zusammenhang mit dem Zustand des Todeserleben: „Die Meditation bringt euch keinen Trost. Das Zentrieren funktioniert nicht und die Gebete scheinen vom Himmel abzuprallen“[13]. So hatte ich ja auch die >Meditation< von mir aus eingestellt bzw. ich hatte dazu gar keine Kraft, da eben doch auch das Gefühl da ist, dass man vom Göttlichen sowieso verlassen ist und jegliche Bemühung gar keinen Zweck hat.

Im Kapitel Nr. 52 >Bitterer Wein< hatte ich wohl noch im Jahre 2007 geglaubt, dass dieser Kelch der Gottverlassenheit an mir würde vorübergehen können.

 

An einer anderen, später hier referierten Stelle von KRYON in seinem Buch >Über die Schwelle< scheint er sich nach meinem Verständnis jedoch etwas zu widersprechen, denn da meint er nämlich, dass ein Festigen von irgendwelchen Schichten des physischen Körpers nicht mehr notwendig sei, da dieses zur alten Energie gehören würde[14]. Dies hatte mich übergangsweise verunsichert gehabt, denn es war das, was ich vor den Darlegungen >Das Zeiten-Ende<[15] gelesen hatte.

 

Interessanterweise hatte ich bezüglich dieses Buches >Das Zeiten-Ende< bereits am 16.08.2009 im Buchhandel nachgefragt, wo man mir sagte, es sei vergriffen und würde auch nicht mehr neu aufgelegt werden. Dies war definitiv eine Falschaussage, wie sich später herausstellte.

 

Durch einen Zufall, wo ich einen anderen Band von KRYON kaufen wollte, geschah es dann im Okt.2009, dass mir eine Telefonistin auch das von mir zuvor gewünschte Buch >Das Zeiten-Ende< als plötzlich lieferbar nannte, und ich bestellte es ebenfalls sofort. Wie ich dann erkennen konnte, war das Buch anscheinend genau 2009 erst erneut aufgelegt worden, u.z. sind die Rechte wohl an einen anderen Verlag übergegangen. Ich hatte also das Pech, nicht schon zwei Monate vorher zu meiner entscheidenden problematischen Zeit davon zu erfahren, sondern nun erst nachträglich, wo ich durch Eigenmaßnahmen meinen Zustand aus dem Todeserleben überwiegend schon wieder herausgeholt hatte.

 

Die schwersten Stunden und Tage meines latenten >Wahnsinns<, wo mein Gesicht aussah wie der leibhaftige Tod, habe ich eventuell nur durchgehalten, weil ich bereits zufällig im Mai 2009 beim Aussortieren meiner Unterlagen auf eine esoterische Zeitschrift stieß, in welcher über die Kunst des heilenden schamanischen[16] Gesanges berichtet wurde.

 

Dort standen folgende Sätze: „ … das Heillied (stellt) eine magische Technik des Schamanen dar, deren Wirkungsmächtigkeit sogar das Karma aufzulösen vermag, denn es ist dem Totem[17] der Spinne zugeordnet, die als Krafttier nur dem Heiler erscheint, der entweder dem Tod oder dem Wahnsinn ins Auge geblickt hat. Ein solcher Schamane hat die Fähigkeit, die Stricke zu zersingen, mit denen die Menschen an den Pfahl des Schicksals gefesselt sind“[18].

 

Das entscheidende an diesen Aussagen war für mich die Schlussfolgerung, dass eben bestimmte Eingeweihte durchaus dem >Wahnsinn< ins Auge blicken müssen, was ich bis dahin so nicht wusste. Unter „dem Wahnsinn ins Auge blicken“ verstehe ich, dass die Eingeweihten durchaus >Wahnsinn< erleben, nur eben nicht daran zugrunde gehen oder in dem Wahnsinn verbleiben, wie dies doch bei Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie[19] usw. der Fall ist.

 

Als ich selbst diesen >Wahnsinn< innerlich durchlebte, hielt mich eben der Wille aufrecht, dass ich dies (wie die Eingeweihten) durchstehen musste und auf keinen Fall aufgeben dürfte, wozu ich zum Teil neigen würde.

Und die Information, dass die Spinne (als Krafttier) nur dem Heiler erscheint, der entweder dem Tod oder dem >Wahnsinn< ins Auge geblickt hat, hatte für mich auch eine große Bedeutung; denn ich habe mit diesen Tieren mein ganzes Leben lang große Probleme. Bei dem Zitat und in der Benennung als Krafttier scheint die Spinne etwas Positives zu sein.

 

Ich weiß jedoch authentisch, dass dieses Tier eine der entscheidenden Manifestationen des Bösen darstellt (wie dies von der Widergöttlichen Wesenheit Ahriman ausgeht; siehe FN im Kap. 6-B >Stigmata<). Und dies ist vermutlich auch in dem Zitat gemeint, jedoch nicht ausgesagt. Denn dem Bösen in dieser Manifestation mit vollem Bewusstsein zu begegnen, dazu muss m.E. jemand in einer höheren Weise eingeweiht sein, was ich allerdings nicht von mir behaupten würde. Trotzdem oder gerade deshalb ist mir die Spinne unzählige Male in Träumen und in Imaginationen im halbwachen Zustand erschienen. Ich wusste dann immer, dass wieder akut etwas Böses auf mich zukommen würde, was auch immer der Fall war.

 

Fortsetzung folgt im Teil F zum Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 



[1] Metapher: FN bei 40-H >Meditation<.

[2] KRYON/Bd.VI/S.200

[3] KRYON/Bd.VI/S.113

[4] aufgestiegener Status: siehe zu „Graduiertenstatus“ im Text des Kapitels 53-F >Hoffnung<.

[5] JETZT: siehe Text im Kapitel 40-i >Meditation< (zur FN)

[6] KRYON/Bd.VI/S.149f.

[7] KRYON/Bd.IX/S.152

[8] Hiermit sind m.E. die Informationen über das neutrale Implantat (Text bei 53-E >Hoffnung<) und den Graduiertenstatus (Text bei 40-i >Meditation< und Text bei 53-F >Hoffnung<) gemeint.

[9] KRYON/Bd.IX/S.256f.

[10] Fleisch-Nahrung: Bis zum 16.07.2014 waren hier in der Fußnote nähere Ausführungen darüber, die ich jedoch in ein neu erstelltes Kapitel Nr. 68 >Fleisch-Nahrung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/2003036/68-FleischNahrung-365-) übergeleitet habe.

[11] Diese Bettstange ist übrigens eine Eigenkonstruktion und Erfindung von mir, von der ich noch niemals gehört habe, dass so etwas ein Mensch besitzt. Ich bin leider völlig unfähig, dies zu vermarkten, aber in Wahrheit ist es eine echte Erfindung von mir, die aus einem gewissen Hygienebedürfnis von mir entstanden ist. Ich habe mit besonderen Halterungen eine Bettstange in der entsprechenden Breite in einem Abstand von 20 Zentimetern an die Wand gebracht, wo ich täglich meine Bettdecke zur Belüftung aufhänge. Das Gefühl, dass meine Bettdecke in einem Kasten tagsüber eingezwängt wäre und in einer muffigen Art und Weise nicht sauererstoffdurchflutet sein könnte, ist für mich unerträglich. Ich habe diese Vorrichtung schon vor 15 Jahren für mich konstruiert.

[12] KRYON/Bd.I/S.98

[13] KRYON/Bd.I/S.97

[14] KRYON/Bd.VI/S.290ff.

[15] KRYON/Bd./S.98

[16] Schamanismus: a) Glaube an die Fähigkeit mancher Menschen, Geister zu beschwören (HERMANN/Rechtschreibung/S.820). b) Religionsform, bei der Schamanen (Bewahrer magisch-religiösen Wissens) durch Opfer, ekstatische Tänze u.a. Kontakt mit Gottheiten und Dämonen aufnehmen zur Abwehr von Krankheit und Gefahr, zum Schaden der Feinde u.ä.; besonders bei nord-, zentralasiatischen und indianischen Völkern (Meyers Taschenlexikon/S.608).

[17] Totem: eine bestimmte Tier- oder Pflanzenart, die in einer mystischen Beziehung zu einer bestimmten Menschengruppe (Clan) steht. Das Totemtier und die Menschengruppe haben denselben Ahnen, daher darf es nicht gejagt oder getötet werden (nach NGL/Bd.II/S.856)

[18] >Körper, Geist, Seele

[19] Schizophrenie (griech.): Persönlichkeitsspaltung, anlagebedingte schwere Psychose (tiefgreifende psychische Störung mit oder ohne nachweisbare Erkrankung bzw. Verletzung des Gehirns; NGL/Bd.II/S.679) mit Wahnzuständen, Halluzinationen, Persönlichkeitsveränderungen (NGL/Bd.II/S.748).