Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (302)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Wahnsinn oder unendliche Liebe

(54.F) Lichtkörperstufen

 

 

Am 06. Oktober 2009 wurde ich um ca. 09:00 Uhr wach, konnte trotz Müdigkeit nicht wieder einschlafen und war in einem katastrophal negativen Befindlichkeitszustand und psychisch gelähmt, auch nur irgendwie aufzustehen. Irgendwann im Laufe des Vormittags oder Tages schlug ich dann wahllos Seiten in dem Buch >Unendliche Liebe< auf, welches ich am 30.09.2009 gekauft hatte und stieß auf die Darlegung von Hiobs[1] Schicksal und die Deutungen dazu von >Jesus, dem Christus Gottes< persönlich, wie Er sie der Autorin GLENDA GREEN gegeben hatte[2].

 

Eine andere, meines Erachtens auf jeden Fall zutreffende Deutung wurde wiederum bereits von ANITA WOLF gegeben, und diese Deutung ist in der Fußnote zu Hiob im Kapitel 7-B >Tyrannei< zitiert. Wie vor einigen Jahren schon einmal, fiel mir auch jetzt wieder (nach den Darlegungen bei GLENDA GREEN) eine gewisse leidvolle Parallele zwischen mir und Hiob auf. In einem gewissen spirituellen Sinn könnten die Deutungen von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) auch auf mich zutreffen.

 

Diese Deutungen beziehen sich darauf, dass man die negativen Seiten des Seins als zur Ganzheit Gottes zugehörig sehen muss (oder sehen sollte). Diese Deutungen (und auch viele der anderen, die >Jesus, der Christus Gottes< in dem Buch gibt) gefallen mir in keinerlei Weise – aber sie könnten für mein furchtbares Schicksal zutreffen. Auch wenn mir die Darlegungen von >Jesus, dem Christus Gottes< in dem Buch von GLENDA GREEN persönlich nicht zusagen, glaube ich jedoch, dass sie authentisch von dem lebendigen SOHN Gottes gegeben wurden; denn sie sind in einer besonderen Weise wissenschaftlich hochintelligent und beziehen sich fortgesetzt auf die Verwirklichung von göttlicher Liebe durch den Menschen. Gleichzeitig sind sie für mich unendlich kompliziert und teilweise fast gar nicht begreiflich.

 

Eine entscheidende Angelegenheit ist, dass >Jesus, der Christus Gottes< wohl über mehrere Wochen der amerikanischen Portraitmalerin GLENDA GREEN lebendig erschienen ist, um ihr Modell zu sitzen, damit sie Ihn malen konnte. Und sie hat dies real getan. Dieses Gemälde ist auch abgebildet auf dem Umschlag des Buches, wo JESUS eine ziemlich moderne Erscheinungsweise aufweist.

 

Während sie Ihn malte, stellte sie Ihm dann Fragen, z.B. nach dem Ursprung des Universums, nach dem Sinn des Leidens, über das Ego und die Illusionen, vor allem aber über die Liebe. Und >Jesus, der Christus Gottes< antwortete mit Erklärungen über die zu erwartende Entwicklung der Physik, der Astronomie und der Ökonomie; mit Erklärungen über heutzutage schwer verständliche Bibelpassagen wie der Geschichte von Hiob, den Zehn Geboten und den Seligpreisungen.

 

Und er gab zahllose Beispiele über die entscheidende Rolle der Liebe. Auf dem Rückumschlag ist dann auch das Folgende über die Aussagen durch >Jesus, den Christus Gottes< ausgesagt, denen ich nur 100 %-ig zustimmen kann: „Mit Leichtigkeit und Anmut verwebt Er das Kleine mit dem Großen, das Abstrakte mit dem Konkreten, das Unbegreifliche mit dem Selbstverständlichen, das Alltägliche mit dem Wunderbaren“[3].

 

Es soll nun hier die biblische Geschichte von Hiob nach den Darlegungen bei GLENDA GREEN aufgegriffen werden. Diese Geschichte ist bei GREEN angesprochen im Zusammenhang mit einer bestimmten der Seligpreisungen[4]. Diese Seligpreisung lautet: „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Himmelreich“. Bei den Seligpreisungen handelt es sich um eine Reihe von Segenssprüchen in der Bergpredigt, die im Neuen Testament zu Jesu bedeutendsten Reden gehört[5].

 

Nun ist es leider so, dass ich im Prinzip nur in völligen Ausnahmesituationen zu dem Empfinden von Seligkeit geführt werde. Das, was ich jedoch seit mindestens 15 Jahren täglich erlebe (Aussage von Okt. 2009), ist, dass ich verfolgt werde – überwiegend durch >Tyrannei< (Kap. 7) (siehe auch Kapitel 36 >Gewaltlosigkeit<), aber auch durch andere Verhaltensweisen von Menschen, wie diese hier in diversen Kapiteln geschildert wurden.

 

In einer Ausdeutung über >Die Gnostischen Mysterien der Pistis Sophia< von JAN van RIJCKENBORGH wird auch ausgesagt, wie die Pistis Sophia[6] von Authades[7] verfolgt wird und dass dieser versucht, das „göttliche“ Licht der Pistis Sophia zu ergreifen. Auf die Pistis Sophia wird so ein beständiger Druck ausgeübt, der ihre befreiende Reue verhindern soll[8].

Und die ewige göttliche Weisheit sprach in anderer Literatur zu ihrem Diener HEINRICH SEUSE: „Die Leidenden heißen vor der Welt die Armen, vor Mir aber die Seligen; denn sie sind Meine Auserwählten“[9].

 

Hiob war ein wohlhabender Mann, der mit Gesundheit, Familie, Land und Einfluss in seiner Gemeinde gesegnet war. „Er ehrte den Sabbat und betete zu Gott. Dann, aus Gründen, die nur Gott kennt, wurde Hiobs Treue zu Gott geprüft“[10], indem Hiob fortgesetzt mehr in Bedrängnis gebracht wurde, obwohl er einen unsträflichen Wandel vor Gott und den Menschen führte. Diese Bedrängnis bestand u.a. in verschiedenen Krankheiten, in Kränkung durch sein Weib, in Verleumdung durch seine Freunde.

 

Hiob selbst konnte all diese Qualen, von denen er betroffen wurde, nicht begreifen. Er sah um sich herum nichts als Jammer und vor sich nichts als sein eigenes Grab. Völlig niedergeschlagen, beugte er sich schließlich vor der >Allmacht Gottes<[11], und da wurde ihm all sein Elend erlassen und er bekam vom HERRN doppelt so viel Reichtum, wie er vorher besessen hatte.

 

Bezüglich der Geschichte von Hiob äußerte GLENDA GREEN von sich, dass sie das Buch Hiob nie gemocht hatte. Sie sah darin ein ziemlich übles, albtraumartiges Erdenleben einer schwer geplagten Seele. Hiobs schmerzliche Erfahrung war nicht mit ihren bevorzugten Glaubensvorstellungen zu vereinen, in denen die Liebe Gottes die größte Rolle spielte.

 

Tatsächlich sind alle Darlegungen in dem Buch Hiob in Wahrheit sehr schwierig, sehr kompliziert und mehrfach paradox erscheinend, und können einem außerordentlich widersprüchlich vorkommen. Ich selbst habe die Geschichte und ihre Botschaft eigentlich nur ansatzweise begriffen durch Darlegungen bei ANITA WOLF, die mir noch einleuchtender waren als die Aussagen von >Jesus, dem Christus Gottes< Selbst bei GLENDA GREEN. Letztlich geht es aber beide Male um dieselbe Lehre.

 

Die Deutung von ANITA WOLF befindet sich im Kap. 7-B >Tyrannei< zur FN von „Hiob“. Ich will sie hier aber auch erwähnen: Alle Qualen von Hiob stellten keine Strafe durch Gott für ihn dar, sondern die Qualen waren eine Vorbildung zu dem zukünftigen unschuldigen Leiden von >Jesus, dem Christus Gottes< im >Mysterium von Golgatha< (siehe Kap. Nr. 70). Da in Hiob der UR-Erzengel Alaniel (als Träger der göttlichen Eigenschaft der Geduld) verkörpert war (worüber er selbst allerdings bei seiner Erden-Inkarnation kein Bewusstsein hatte), erbrachte er dieses spezifische Schicksalsopfer[12].

 

>Jesus, der Christus Gottes< sagt nun über Hiobs Schicksal bei GLENDA GREEN aus: „Es ist die schwierigste Lektion, die man meistern kann, doch durch sie kann ein Mensch über die Tyrannei (!) des Leidens hinauswachsen und wahre Befreiung erfahren. Deswegen ist es die letzte Seligpreisung. … Die Kraft dieses Segens liegt in der Tatsache, dass unser Vater der Schöpfer aller Dinge ist“.

 

„… Wer Gott nur in einem Zustand des Wohlbefindens kennt, nimmt nur den kleinsten Teil des Schöpfers wahr. Wer Gott Bedingungen stellt, um Ihn zu empfangen, kann Ihn nicht empfangen. Wer Gott nur in seligen Momenten der Fülle erkennt, hat keine Macht über den Rest des Lebens. Wie könnte das Himmelreich etwas anderes sein als die Ganzheit von allem? Wie könntest du alles haben, wenn du nur einen Teil von Gott erfahren willst? Das war Hiobs Lektion, doch nicht viele haben ihren wahren Sinn verstanden“[13].

 

Die entsprechende Seligpreisung hat nach Aussagen von >Jesus, dem Christus Gottes< auch eine Bedeutung, die sich auf das Verschwinden von Illusionen bezieht. Um diesen Segen zu empfangen, muss der Mensch erkennen, dass „um der Gerechtigkeit willen“ bedeutet „um der Liebe willen“. Wann immer ein Mensch mitten in Schwierigkeiten steht und er fest bleibt in der Liebe, die er (in Wahrheit) ist, wird er merken, wie die Illusionen schwinden und er die Macht hat, sein Leiden zu transzendieren.

 

„Diese Wahrheit kannst du nur angesichts deiner Feinde wirklich entdecken“, belehrte Jesus GLENDA GREEN. „Nur wenn du all die äußeren Umstände liebst, die du, wenn du den Gesetzen der Logik folgst, nicht lieben solltest, kannst du die tiefe Quelle der Liebe in dir spüren. … Die Liebe gibt dir Macht über jede Situation. Doch du wirst das nie wirklich wissen, bis du Widrigkeiten überwunden hast. Die letzte der Seligpreisungen ist der größte Segen. Denn wenn du das lernst, bist du für immer frei von den Illusionen, die dich erobern und dein Leben in die Irre leiten könnten“[14].

Die Feindesliebe ist auch bereits angesprochen worden im Kapitel 50-B >Neues Gebot<, wo des weiteren dargelegt ist, welch große Bedeutung die „Vergebung des Unverzeihlichen“ hat.

 

Am 08. Oktober 2009 hatte ich um ca. 11:30 Uhr, als ich noch im Bett lag, aber schon wach war, die Imagination einer rechteckigen beigefarbenen (sandfarbenen) Grabplatte in der Größe eines Sarges. In diese Grabplatte war ganz deutlich eingemeißelt das Bild eines Heiligen[15], den ich jedoch namentlich nicht identifizieren konnte. Die Grabplatte war circa 10 Zentimeter dick, wobei die Platte waagerecht dalag, jedoch an der einen Seite leicht angehoben war. Obwohl man meinen könnte, dies sei ja nun nicht unbedingt eine erfreuliche Imagination, so nahm ich sie trotzdem positiv wegen des Heiligenabbildes. Im Zusammenhang mit der Grabplatte siehe auch die Darlegungen im Kapitel 53-H+i >Hoffnung< zum „Sohn der Schlangen“, der dem Grabe entsteigt.

 

Außerdem können mich Symbole von Tod o.ä. aufgrund meines eigenen körperlich-seelisch-geistigen Zustandes nur noch in spezifischen Fällen schrecken, wie vorstehend ausgeführt wurde. Und so las ich denn auch einige Tage später (am 13.10.2009) in einem kurz zuvor erworbenen Buch folgendes: „Wenn wir wirklich die Weite des Lebensspektrums verstehen, können wir im Körper bleiben und dennoch das Angesicht des Todes und all seiner vergänglichen kosmischen Manifestationen übersteigen und in die ewige Gemeinschaft des Lebendigen Gottes eintreten, wo wir uns an ewigem Leben, an Seligkeit und Erkenntnis erfreuen“[16].

 

Anfang Oktober 2009 nahm ich dann an einem Seminar teil, welches im Geiste von J.J. HURTAKs Werk >Die Schlüssel des Enoch< abgehalten wurde von einem Ehepaar, das extra dafür nach Berlin gekommen war. Über HURTAK und sein Werk sind die entscheidenden Darlegungen im Kapitel 53-A >Hoffnung< erfolgt.

 

Es kam dann in Berlin zur Gründung eines neuen Arbeitskreises, wobei ich anmerken darf, dass einige verbale Interventionen von mir einen gewissen Anteil an dem Zustandekommen hatten, was nicht so ganz einfach war und ich all meine Fähigkeiten aktivierte. Ich erwähne dies wegen der hoffnungsvollen Imaginationen, die noch im folgenden geschildert werden. Das Seminar selbst war (wie HURTAKs Seminar im Frühsommer 2009; siehe Kapitel 53-i >Hoffnung<) entsprechend beeindruckend, aber auch anstrengend.

 

Am 14. Oktober 2009 hatte ich dann im Laufe des Vormittags, als ich zwar schon wach war, aber wie immer keine Kraft hatte aufzustehen, zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr eine Ansammlung von Imaginationen u.ä.:

* Ich sah mehrere kurze Szenen in lebendiger Hellsichtigkeit[17], deren Inhalt ich sofort schon nicht mehr wusste. Es ging wohl mehr um eine aufkeimende Hellsichtigkeit bei mir (was ich früher auch schon einzelne Male erlebt hatte) als um die Inhalte.

 

* Neben meinem Bett steht real u.a. ein kleiner runder Glastisch, auf dem ich eine Zeitschrift und aktuelle Notizen habe. Nun waren in einer lebendigen Imagination plötzlich lauter Edelsteine und durchsichtiger Schmuck auf diesem Tisch, ja der Tisch war übervoll damit.

* In einer zweiten unmittelbar darauf folgenden lebendigen Imagination war dann plötzlich der ganze Tisch mit violett-farbenen Perlenketten überfüllt, alle in derselben Farbe.

* Ich sah die Sonne in nördlicher Himmelsrichtung hoch oben am Himmel und in ihrer Nähe waren zwei oder drei kleine Sonnen.

* Ein weiteres Mal erschien eine Sonne in westlicher Himmelsrichtung.

 

Ungefähr am 23. Oktober 2009 las ich dann bei KRYON in dem Band mit dem Titel >Erzählungen< (Parabeln für die Zeitenwende), wie ein Mensch im Jenseits verschiedene Möglichkeiten gezeigt wurden, die er bekommen hätte, wenn er darum gebeten hätte. So wurde dieser Mensch in einen Raum geführt, in welchem sich vom Boden bis zur Decke Reichtümer stapelten, die seine kühnsten Träume übertrafen!

 

„Da waren Goldbarren, Perlen und Diamanten. Allein in einer Ecke befanden sich massenweise Rubine und kostbare Edelsteine – genug für ein ganzes Königreich“, und ein Engel (hier nur als „weiße Gestalt“ bezeichnet) erklärte dem Menschen: „Das ist dein Raum der Fülle, hättest du die Weisheit besessen, einzutreten. Er gehört dir, sogar jetzt, und wird auch künftig für dich hier bleiben“[18].

 

Wegen der Edelsteine und Diamanten möchte ich ergänzen, dass ich erst viel später, nachdem ich den Vornamen meines Pseudonyms „Kim“ gewählt hatte (was eine Kurzform von „Kimberley“ ist), ich recherchiert habe, dass Kimberley aus dem Irischen stammt und bedeutet „Stadt der Diamanten“, so wie es auch in Südafrika eine reale Stadt gibt, wo Diamanten abgebaut wurden.

 

Hebräisch bedeutet der Anfang des Namens „Kimberley“, also „Kim“: „Gott wird aufrichten“[19]. Beides sehe ich doch selbst für mein Pseudonym als ein gutes Omen an; denn ich hatte diesen Namen eigentlich nur ganz lapidar gewählt, weil er die größtmögliche Unähnlichkeit zu meinem realen Vornamen hat.

 

Hätte ich im Herbst 2011 schon ein größeres politisches Bewusstsein gehabt, hätte ich auf keinen Fall den Namen „Kim“ gewählt, weil dieser geistesgestörte Despot von Nord-Korea Kim Jong Un auch so heißt, und ich mein Pseudonym stark belastet sehe durch die Assoziationen zu seiner grausamen Herrschaft und dem permanenten Durchführen von Atomwaffentests, mit denen er die ganze Welt in Atem (ja in Angst und Schrecken) hält.

 

Noch am 05.09.2016 hatte er Testbomben abgeworfen, während in China der G24-Gipfel tagte. Und am 09.09.2016 hatte er das fünfte Mal einen Nuklearsprengkörper gezündet, von dem weltweit die Erschütterungen durch Seismographen messbar waren. Die USA (bzw. der UN-Sicherheitsrat) haben daraufhin auch China empfohlen (oder gebeten) Ölexporte nach Nord-Korea zu stoppen als eine der möglichen Sanktionen.

 

Meinen katastrophalen Befindlichkeitszustand seit August 2009 (der eigentlich sogar schon zwei Wochen vorher latent begonnen hatte) führe ich zurück auf den Einfluss der spirituellen Entwicklung; ich könnte auch sagen, ich gebe dieser Entwicklung eindeutig die „Schuld“ daran. Es ist eben doch so, dass man bei dem Wunsch nach Befreiung den lebendigen Tod durchläuft. Als ich mit meiner spirituellen Entwicklung vor circa 25 Jahren begonnen hatte (jetzt sind es mittlerweile über 30 Jahre; Aussage im Aug.2015), war mir dies nicht bekannt und dadurch nicht wirklich bewusst. Niemals hätte ich gedacht, wie entsetzlich die Zustände waren, die ich durchlaufen musste.

 

Meine persönliche Wirklichkeit war zeitweise schlimmer gewesen (und ist es manchmal noch; Aussage um den 15.10.2009) als alles, was ich mir empfindungsmäßig je hätte vorstellen können. Dies bezieht sich auf innere Befindlichkeitszustände (neben der äußeren >Tyrannei<), die überhaupt nicht zu beschreiben sind. Niemals hätte ich gedacht, dass es so etwas überhaupt gibt. Ich will nur sehr stark hoffen, dass es sich wirklich um einen phasenweisen Durchgang durch Entropie[20], durch Tod und Hölle handelt, auf den dann eines Tages die wahre Auferstehung und Befreiung in das göttliche Lichtreich folgen wird (siehe Kapitel Nr. 53 >Hoffnung<).

 

Allerdings hatte ich ungefähr im März/April 2009 bei ANSELMI in einer stufenweise Beschreibung des Lichtkörperprozesses gelesen (also bevor Anfang August 2009 der absolute Nullpunkt bei mir einsetzte), dass auf der Lichtkörperstufe „Neun“ die Auflösung der niederen Persönlichkeit stattfinden soll, wo man über rein gar nichts mehr eine Kontrolle ausüben kann. Dies beschreibt meinen Zustand ab Anfang August 2009 annäherungsweise.

 

Als ich das Buch von ANSELMI gelesen hatte, wusste ich noch nicht, dass kurze Zeit später tatsächlich so etwas auf mich zukommen würde – und so berührten mich die Darlegungen nur begrenzt als Empathie wie für einen anderen Menschen. Es wurde da gesagt: In dieser Phase der Auflösung der Persönlichkeit (und des Kontrollverlustes) bestimmt die Seele alles, was der Mensch tut oder nicht tut (oder tun kann): Die Seele bestimmt die Menge Geldes, über welche der Lichtarbeiter verfügt, wie sich die privaten und beruflichen Angelegenheiten entwickeln und dergleichen mehr[21].

 

Schon auf der Lichtkörperstufe „Sechs“ sollen jedoch so große Herausforderungen an den transmutierenden[22] Menschen herantreten, dass Viele von ihnen an den Rand ihrer Möglichkeit geraten, die Veränderungen zu akzeptieren. Durch Veränderungen der energetischen und Resonanzprozesse lösen sich >Freundschaften< auf (Kap. 38), persönliche Beziehungen zerbrechen (Kap. 37 >Eifersucht<), Arbeitsplatzsituationen werden total problematisch (Kap. 12-C >Schwarzer Magier<). All dies habe ich schon erlebt, was in den entsprechenden Kapiteln geschildert ist.

 

Viele Menschen können hier den Lichtkörperprozess nicht mehr weitermachen, und sie verlassen den Körper, d.h. sie sterben für das irdische Leben. Wer dies jedoch durchlebt, der muss sehr schmerzliche Vorgänge durchmachen. „Die ganze Identität eines Menschen kann sich auflösen, und die neue Identität wird nicht so rasch da sein, wie sich die alte aufgelöst hat“[23].

 

Fortsetzung folgt im Teil G zum Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 



[1] Hiob: FN bei 7-B>Tyrannei< und FN bei 2-A >Erleuchtung< zur FN von „Gott-Vater“.

[2] GREEN/Unendliche Liebe (Jesus spricht)/S.217ff. (Das von GLENDA GREEN gemalte Bild über Jesus Christus kann man auffinden, wenn man bei Google „Glenda Green“ eingibt; Anm.d.Verf.).

[3] GREEN/Unendliche Liebe (Jesus spricht)/Rückseite des Umschlags

[4] Seligpreisungen: Diese sind die entscheidenden Aussagen der Bergpredigt (Matthäus 5, 3-10), welche in einer FN im Kapitel 1-G >Einleitung< angesprochen ist. Siehe zu den Seligpreisungen auch den Text zu 36-B >Gewaltlosigkeit<.

[5] GREEN/S.202

[6] Pistis Sophia: siehe Text im Kap. 57-A+B >Zum 13. Äon<. Über die betreffende Kosmologie : siehe Kap. 55-B >Neue Zeit<.

[7] Authades: Name bei JAN van RIJCKENBORGH (Die gnostischen Mysterien der Pistis Sophia/S.926) für einen großen widergöttlichen Herrscher, der als „Selbst-Wille“ bezeichnet wird. Siehe FN im Kap. 57-A >Zum 13. Äon<.

[8] JAN van RIJCKENBORGH/Die gnostischen Mysterien der Pistis Sophia/S.926f.

[9] SEUSE&TAULER/Mystische Schriften/S.117

[10] GREEN/S.218

[11] >Allmacht Gottes<: Tatsächlich habe ich dann genau fünf Jahre später (im Sept. 2014) den Impuls gehabt, das Kapitel Nr. 69 mit dem entsprechenden Titel auszuarbeiten und hier in diese Autobiographie einzufügen (Anm.d.Verf.).

[12] WOLF/Sankt Sanktuarium/S.8+S.55+S.102

[13] GREEN/S.217

[14] GREEN/S.219

[15] Heilige: FN bei 24-D >Ashram<.

[16] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.920

[17] Hellsichtigkeit: FN zu „Imagination“ bei 7-F >Tyrannei< und Text bei 39-C >Auftreten von Blitzen<.

[18] KRYON/Erzählungen/S.18

[20] Entropie: FN bei 38-D >Freundschaft<.

[21] ANSELMI/S.110ff.

[22] Transmutation: FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<.

[23] ANSELMI/S.100f.