Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (33)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Tyrannei (7.F) Blanke Helle

...Hölle, wo ist dein Sieg?

 

 

Noch am 12. November 2003 hatte ich notiert: „Ohne meine Intelligenz wäre ich schon obdachlos, so schwer bin ich dem Bösen ausgesetzt. Ich werde seit ca. sechs Jahren von fremden Menschen verfolgt und gequält. Ich werde lebendig gefoltert, und kein Mensch hilft mir“.

 

Ich habe auch hier – wie häufig – auf meine Intelligenz rekurriert. Es ist schwer zu sagen, was ich eigentlich damit meine. Es ist ein komplexes Konglomerat von Faktoren (mental, spirituell, religiös, aber auch realistisch, weltbezogen, tüchtig, befähigt in vielerlei Dingen), ohne welche ich m.E. in dieser Welt und mit diesem meinem befremdlichen Schicksal nicht überleben würde.

 

Eine Freundin riet mir dann Ende 2003, dem Zustand der >Tyrannei< durch den „Orang-Utan-Mieter“ ein Ende zu setzen und eine neue Wohnung zu suchen. Sie versprach mir, beim Packen der Kisten zu helfen, was sie dann auch später real tat. Da ich nicht über genug Geld verfügte, musste ich meine Mutter um Unterstützung bitten. Als ich dies tat, ohne noch genau zu sagen, warum ich dort wieder ausziehen musste, bekam ich vor ihr einen Nervenzusammenbruch und Weinkrampf.

 

Dies war eine der wenigen Situationen, wo meine Mutter mir Verständnis entgegenbrachte und mir sofort finanziell half. Ich hatte ihr aber vorher bereits die 1 ½ Jahre lang verschwiegen gehabt, wie sehr ich tyrannisiert wurde, weil sie das damals nicht hätte hören wollen. Nur der authentische Weinkrampf löste ihre Barrieren, die sie sonst allem Unangenehmen (insbesondere, was mich betraf) gegenüber aufgebaut hatte und es abwehrte.

 

Ein unglaublich makabrer[1] Faktor in dieser Wohngegend in Alt-Tempelhof war übrigens gewesen, dass es dort ein Restaurant gab, welches tatsächlich „Blanke Helle“ (in einer etwas alt- oder norddeutschen Weise) hieß, was eben m.E. sinngemäß „Pure Hölle“ (also unverdünnte Hölle) bedeutet. Das Restaurant kannte ich vor meinem Einzug nicht, war allerdings auch später niemals dort Gast gewesen.

 

In dieser Wohnung hatte ich auch die extremsten Angriffe von elementarischen Wesen, wie diese im Kapitel Nr. 11 >Dämonen< geschildert sind. Bevor ich Ende Jan.2004 dann aus der Wohnung in Alt-Tempelhof auszog, hatte ich noch am 16.Jan.2004 eine Imagination[2], wo ich in einem Buch die Zeile las: „Die Hölle ist gegenüber“. Tatsächlich war die Hölle vollkommen über mir, die Zeile also nicht 100-%-ig korrekt gewesen für meinen Fall.

 

Damals musste ich häufig an die biblische Aussage denken: „Tod, wo ist dein Stachel - Hölle, wo ist dein Sieg?!“[3], allerdings nicht in dem gemeinten positiven Sinn, dass >Jesus, der Christus Gottes< durch das >Mysterium von Golgatha< (siehe Kap. Nr. 70) sowohl den Tod als auch die Hölle besiegt hat, sondern ich dachte immer: „Ja, ich weiß, wo der Sieg der Hölle ist: über mich nämlich hat die Hölle gesiegt“, was natürlich nur die rein weltliche Anschauung von mir ist.

 

Dabei muss man eben auch bezüglich all dieser höllischen >Tyrannei< sagen, dass es mittlerweile in esoterischen Schriften zugegeben wird, dass die Erde von der gefallenen (luziferischen, satanischen) Hierarchie (siehe Kapitel Nr. 44-H bis K >Jesus, der Christus Gottes<) bis zu einem gewissen Grad übernommen worden ist[4].

 

Ende Januar 2004 zog ich dann also um nach Berlin-Lichtenrade und war hier bereits in der ersten Nacht gezwungen, alle Heiligen der Welt anzurufen, um mir nicht akut das Leben zu nehmen. Es war das Unfassbare eingetreten: Unter mir wohnte ein Mann, der genau so geistesgestört war, wie derjenige in Alt-Tempelhof, mit dem einzigen Unterschied, dass er unter mir wohnte.

 

Dies hielt ihn jedoch in keiner Weise davon ab, mich fast noch schlimmer durch Hammerschläge zu tyrannisieren, als der Vorherige. Es handelte sich auch hier wieder um einen alleinstehenden Mann, der damals vielleicht 50 Jahre alt war. Der Vorherige war circa 60 Jahre alt und schon lange verwitwet gewesen. – Diesen 50-jährigen Mann hatte ich bereits im Kapitel Nr. 6-A >Stigmata< mit dem Namen „Molchas“ bezeichnet.

 

Wie bereits im Kapitel 6-A >Stigmata< erwähnt ist, stellte ich erst nachträglich im Jahre 2008 fest, dass sich die >Tyrannei< des Molchas (in Berlin-Lichtenrade) eigentlich primär gegen meine böse Nachbarin Frau Brandel richtete und ich unglücklicherweise in die Schusslinie dieser beiden Wahnsinnigen geraten war. Nähere Informationen darüber finden sich im Kapitel  Nr. 36-C ff. >Gewaltlosigkeit<, wo das Verhalten der Person Brandel und meine Wohnkonstellation beschrieben sind.

 

Speziell wandte ich mich wegen der >Tyrannei< des Molchas neben >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) damals an den Avatar Sathya Sai Baba[5], von dem ich durch ein Buch von PHYLLIS KRISTAL (einer Psychotherapeutin) erfahren hatte[6]. Bei CREME wiederum hatte ich gelesen, dass dieser Avatar ständig an der Überwachung der Aktivitäten der Herren der Materie arbeitet und ihren Einfluss so weit wie möglich zunichte macht. Seine Gegenwart ermöglicht „göttliche Intervention“, die sonst nicht stattfinden könnte[7].

 

Er ist nicht auf seine körperliche Form begrenzt und er arbeitet in allen Dimensionen, den stofflichen und subtilen. Er erscheint in Träumen und Visionen, in inneren Erfahrungen und auch in seiner körperlichen Form[8]. Alle diese Faktoren waren ein Grund, weshalb ich mich Anfang 2004 an ihn um Hilfe wandte, auch wenn ich später über verschiedene Fragwürdigkeiten gelesen hatte (siehe Fußnote). Die >Avatarin< Mutter Meera (siehe betreffendes Kapitel Nr. 29) kannte ich damals noch nicht.

 

In der Wohnung in Berlin-Lichtenrade hatte ich am 13.Feb.2004 - kurz nach dem Einzug (der schon im Januar 2004 war) – notiert: „Die letzten zwei Nächte waren katastrophal wegen der Tyrannei des neuen wahnsinnigen Menschen. Mein Zustand ist ebenfalls katastrophal und ich überlege:

a)      ins Kloster zu gehen,

b)      nach Westdeutschland zu ziehen,

c)      Suizid[9] zu begehen,

da mir durch die Verunmöglichung von Schlaf zugleich das Leben verunmöglicht wird. Ich schlafe im Korridor (dort habe ich noch ein kleines Sofa zu stehen), aber auch dorthin verfolgt mich der Tyrann Molchas[10]“. Am 15.Feb.2004 war ich dann so erschöpft gewesen, dass ich etwas schlafen konnte.

 

Bezüglich der Suizid-Gedanken sind mir natürlich die esoterischen Gründe bekannt, weshalb man dies nicht tun sollte. Trotzdem würde ich diese Beendigung des dreidimensionalen[11] Lebens „im Notfall“ wählen, auch wenn ich mich dadurch gegen die Gottheit versündigen sollte, der allein das Recht über das Leben zusteht.

 

Da ich zu feige wäre, eine andere Todesart zu wählen, würde ich massenhaft spezifische(!) Schlaftabletten nehmen, wobei sonst die meisten Tabletten heutzutage nicht mehr die hinreichende Wirkung haben. Bei mir bestünde keinerlei Gefahr, dass man mich zu frühzeitig entdecken würde, da ich phasenweise immer wieder fast vollständig isoliert lebe (siehe in Kap. 38-B >Freundschaft< und im Text bei Kap. 29-C >Avatarin<).

 

Einzige Alternative wäre, dass ich mit dem Auto gegen einen Baum (oder gegen einen Brückenpfeiler) fahren würde, aber die Gefahr, dann trotzdem zu überleben und eventuell querschnittgelähmt zu sein, wäre mir fast zu groß. Auch würde ich auf keinen Fall andere Menschen gefährden wollen, also niemals würde ich einen sog. erweiterten Suizid begehen.

 

Im übrigen stand ich schon einmal sehr kurz davor, eine solche Handlung auf der Autobahn nach Leipzig zu vollziehen, habe den Impuls aber noch in letzter Sekunde umgewendet. Für alle Fälle habe ich zur Abdämpfung meiner Feigheit mir auch schon 80 %-igen Stroh-Rum besorgt; denn es ist leider im allgemeinen bzw. prinzipiell so, dass ich überhaupt nur vielleicht zu einem sehr geringen Prozentsatz zu Suizid neige, was bestimmt bei manchen Menschen wesentlich höher ist, und diese mein volles Mitgefühl und Verständnis haben.

 

Tatsächlich hatte ich auch am 04.Nov.2007 noch einmal einen Tag, wo ich akut total am Ende war

a)    wegen Schlafstörungen, die

b)     u.a. durch >Tyrannei< verursacht waren, dann

c)     durch die Konflikte mit meiner Mutter (siehe Kapitel Nr. 8 >Überlastung< und Kap. Nr. 13 >Aurisches Wesen<). Zudem litt ich

d)     unter einem Grippezustand, der durch eine Grippeschutzimpfung verschlimmert worden war (ich hatte zu dem Zeitpunkt der Impfung nicht gewusst, dass ich schon infiziert war), und

e)      durch den vermutlichen Einstrom von Urlicht, welches ich damals durch eine >Meditation< (Kap. 40-C+D) herabgerufen hatte, darüber aber auch kein hinreichendes Bewusstsein hatte.

 

Ich hatte für eine Sekunde den definitiven Gedanken, ins Auto zu steigen und irgendwo gegen zu fahren. Mein subjektiver Zustand war eine qualvolle Katastrophe. Später stellte ich z.B. fest, dass ich meine Schlaftablette auf dem Tisch vergessen hatte, aber in dem festen Glauben war, ich hätte sie genommen und könne trotzdem nicht schlafen. Dass nun (anscheinend) nicht einmal die Tabletten wirken sollten, war für mich besonders schlimm, wobei sie leider häufiger nicht hinreichend wirken, was heutzutage (Aussage im Mrz.2017) einkalkuliere.

 

Hier sollen nun noch die Gründe angeführt werden, weshalb in esoterischen Kreisen vor Selbstmord gewarnt wird: Zu jedem Menschen gehört ein schöpferisches Urbild (siehe das Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis<) in der Region der konkreten Gedanken (= niedere Mentalwelt). Dieses Urbild lebt als eine mentale Form nun so lange, bis der von Gott bestimmte Zeitpunkt des Todes erreicht ist. Da zwischen dem Tod des Selbstmörders und diesem von Gott vorgesehenen Zeitpunkt eine Differenz von vielen Jahren oder Jahrzehnten existiert, bleibt diese Urbild-Form die ganze Zeitdifferenz über bestehen, während sie beim natürlichen Tode zu leben aufhört.

 

Diese Urbild-Form existiert also beim Selbstmörder als leere Hülse weiter so lange, wie der physische Körper ursprünglich gelebt hätte. Der verstorbene Selbstmörder empfindet dann im nachtodlichen Leben (im Jenseits) fortgesetzt die Leere der Urbild-Hülse in der Wahrnehmung eines entsetzlichen Gefühls des Ausgehöhltseins bis zu dem Zeitpunkt, an dem der natürliche Tod eingetreten wäre[12]. Eine andere, spirituell positivere Bewertung von Suizid ist bereits im >Vorspann< (Teil B) dargelegt.

 

Im Halbschlaf hatte ich dann am 16. Februar 2004 eine Inspiration[13], indem ich eine innere Stimme rein geistig „hörte“ (ohne einen äußeren Laut), die sagte: Sie können machen, was sie wollen, es wird doch alles vergeblich sein“. Dabei war mit „sie“ nicht ich angesprochen, sondern es wurde mir gegenüber von mehreren Personen gesprochen in dem Sinne, dass deren Tun doch vergeblich wäre. Ich interpretierte diese Aussage eindeutig als bezogen auf die >Tyrannei< durch nun schon vier Mietparteien, deren verwerfliches Verhalten letztlich mir doch nicht schaden würde, auch wenn es mich übergangsweise stark quälen würde.

 

Es deutet alles daraufhin, dass man mich von widergöttlicher Seite mithilfe dieser Menschen eigentlich vernichten will oder dem Göttlichen abspenstig machen will, indem man meine Seele ins Verderben stürzt. Aber tatsächlich weiß ich es unabdingbar (so wie auch die geistige Aussage lautet), dass das Widergöttliche niemals meine Seele bekommen wird, selbst wenn man mich töten würde, da ich letztlich absolut mit dem Göttlichen verbunden bin.

 

Direkt wurde mir bezüglich der >Tyrannei< durch den Molchas im Jahre 2004 weder von dem Avatar Sai Baba und auch nicht von >Jesus, dem Christus Gottes< geholfen. Jedoch hatte ich zeitweise die Kraft, verschiedene weltliche (irdische) Instanzen zu konsultieren, was allerdings letztlich auch alles nicht half. Ich bin eigentlich täglich nachts tyrannisiert worden. Manchmal habe ich dann tagsüber etwas schlafen können und es alles gerade so überlebt. Jedoch war es in Wahrheit die Hölle; denn letztlich hat mir niemand wirklich geholfen. Es war alles tausendfach (!) schlimmer, als jemand auch nur aus meinen Schilderungen entnehmen kann.

 

Die >Tyrannei< des Molchas, wie ich ihn hier nenne (es ist derselbe, welcher im Kapitel 6-A >Stigmata< geschildert ist), hat bis Mrz.2008 angehalten. Sie hatte sich allerdings seit Apr.2007 auf den Vormittag verlagert und war insofern abgemildert, aber immer noch vorhanden.

Bereits am 28. Mai 2004 hatte ich einen schrecklichen Traum, welcher m.E. genau die Situation mit dem Molchas symbolisch darstellte:

 

Ich musste durch eine Wohnsiedlung laufen mit Häuserblocks. Dabei war es kälter, als ich gedacht hatte. Ob die Häuser überhaupt (noch) bewohnt waren, weiß ich nicht. Die Straßen waren völlig verwahrlost. Lauter Müll, Gerümpel und auch unzählige Stein-Schutthaufen, Mülltonnen. Des weiteren lagen Lebensmittel, alle verkommen, verstreut herum. Ich hatte eigentlich ein Ziel. Da es aber zu kalt war, entschloss ich mich, auf einem Umweg umzukehren, von daher, woher ich gekommen war. Alles war eigentlich menschenleer, wie tot, ausgestorben.

 

Da hatte ich ein Unbehagen, weil ich ganz allein war. Und tatsächlich begegnete ich dann einem Wahnsinnigen, der betrunken war und vor Wut raste und schäumte. Ich musste gewalttätig gegen ihn werden, weil er mich umbringen wollte. Es kam ein anderer Mann vorbei, der mir aber nicht half, sondern eher flüchtete. Noch während des Kampfes mit dem Molchas, wachte ich auf. Ich konnte mich überhaupt nur gegen ihn wehren, weil ich über ihm auf einem Müllcontainer stand. Zufällig las ich die Zeilen: „Benommen und trunken von seinem niederen Ich“; so war der Molchas in dem Traum. Er hatte ganz glasige, irre Augen.

 

Fortsetzung erfolgt im Teil G zum Kapitel Nr. 7 >Tyrannei<.

 



[2] Imagination: Die Fähigkeit zur Imagination ist meist das erste übersinnliche Vermögen, welches sich bei dem Geistesschüler als Frucht der >Meditation< (Kap. 40) einstellt. In der imaginativen Schau werden Bilder erfahren, die den Menschen mit den schöpferischen Kräften verbinden, die hinter bzw. in der sonst nur rein sinnlich wahrnehmbaren Natur wirksam sind. Es ist die anfängliche Wahrnehmung von geistigen Urbildern, die sich dem Aspiranten offenbaren. Die volle Ausbildung des Imaginationsvermögens ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer modernen exakten Hellsichtigkeit (siehe Text im Kapitel 39-C >Auftreten von Blitzen<). Das geistige Wahrnehmungsorgan für die Imagination entwickelt sich aus der höheren Denkfähigkeit (= höherer Manas) (LIEVEGOED/Der Mensch an der Schwelle/S.77). Dabei muss die Denkfähigkeit durch Konzentration auf spezielle geistige Gedankeninhalte (z.B. „Die Weisheit lebt im Licht“) so energetisiert und erkraftet werden, dass das Denken sowohl vom Atemprozess als auch vom physischen Körper losgelöst wird (STEINER/Wege der Übung/S.177f.). Durch Imagination kann der Aspirant auf einen großen Teil des Lebens zurückschauen, welches er vor der Geburt in der geistigen Welt zugebracht hatte. Näheres dazu siehe Text im Kapitel Nr. 14 >Ursprungsfamilie< und auch im Kapitel Nr. 22 >Flugträume<.

Über „Einweihung und Hellsichtigkeit“ habe ich übrigens ein extra Essay unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[5] Sathya Sai Baba: Er sagt über sich selbst aus, dass er ein Avatar sei (Mystica/S.301) und wird auch bei CREME (Maitreyas Mission/S.289f.) als ein solcher geführt. Er wurde 1926 geboren (www.sathyasai.de). und „verstarb“ relativ überraschend für seine Anhänger am 24.04.2011 im allerdings wohlverdienten Alter von 84 Jahren, was bezüglich so hoher Individualitäten als Hinübergang in den Mahasamadhi bezeichnet wird (nach Darlegungen bei http://wikipedia.org./wiki/Sathya_Sai_Baba).

Es wurden ab dem Jahr 2000 Vorwürfe gegen ihn erhoben, dass er sich an jungen Männern sexuell vergriffen haben soll und auch seine Materialisationen von verschiedenen Dingen werden als Taschenspielertricks bezeichnet. Der bekannte Exorzist Gabriele Amorth hält Sai Baba für den „erstgeborenen Sohn Satans“ (http://wikipedia.org./wiki/Sathya_Sai_Baba). – Was von diesen Behauptungen zutrifft, entzieht sich der Beurteilungsfähigkeit der hiesigen Autorin. Es soll nur angemerkt werden, dass im Prinzip jeder (spirituell) in der Öffentlichkeit wirkende Mensch immer irgendwelchen Angriffen (und Verleumdungen) ausgesetzt ist. –

Zu den sog. „Wundern“, die von manchen Avataren (wie auch vom Sathya Sai Baba) erbracht worden sind, äußerte sich einmal die >Avatarin< Mutter Meera (Kap. 29) auf die Nachfrage eines Devotee: Wunder würden vollbracht werden „um den Geist anzuziehen und zu Gott hinzuführen“ (MUTTER MEERA/Antworten, Teil I/S.52). -

Nach esoterischen Darlegungen bezeichnet allgemein der Beiname Sat(h)ya bei Sai Baba den Zustand eines menschlichen Wesens, in welchem dessen Herz vollkommen geläutert und frei von allen äußeren Vorstellungen ist. Dann ist der Mensch fähig, das geistige Licht (Brahma) oder das wahre Wesen des Universums (den letzten und ewig währenden geistigen Teil der Schöpfung) zu erkennen. In diesem Stadium wird er Brahmana genannt und gehört zur geistigen Klasse. Wenn dieser Zustand zum allgemeinen und natürlichen Zustand der Menschen irgendeines Sonnensystems wird, bezeichnet man das Zeitalter dieses ganzen Systems als Satya-Yuga (SRI YUKTESWAR/Die Heilige Wissenschaft/S.91f.)