Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (101)

Esoterische Studien einer Autobiographie

17. Erscheinen einer Sonne, Teil D



Das Perfide1 - auch durch mich - war gewesen, dass ich sogar manchmal Fernseh-Sendungen gesehen hatte, die regelrecht das (weltliche) Kochen von Mahlzeiten verherrlichen, wie dies seit vielen Jahren eine Manie in Deutschland geworden ist. Natürlich muss man zur Erhaltung des physischen Körpers essen (wenn man eben nicht den geistigen Stand hat, durch Lichtnahrung2 erhalten zu werden), aber der Kult, der damit zu der Zeit betrieben wurde (und 2016 immer noch wird), ist wirklich absurd.


Ist es ein Wunder, dass die halbe Weltbevölkerung nach Deutschland kommen möchte (etwas übertrieben gesagt), wenn die hungernden Menschen über ihre Mobil-Phones sehen, in welch wahnsinnigem Nahrungsluxus hier geschlemmt wird? Wenn sie dann noch bestimmte Koch-Sendungen verstehen würden, wo die Profi-Köche vollkommen normal genießbare Gerichte mancher Restaurants in Grund und Boden stampfen und wie Abfall bewerten, kann man die Deutschen auch nur noch verachten. Meist liegen die Probleme irgendwelcher maroder Restaurants ganz woanders als beim Essen. Ich habe mir solche Sendungen aus betriebswirtschaftlichem Interesse manchmal angesehen.


Der Sinn der Worte durch den Apostel Paulus soll denn auch generalisiert bedeuten, dass jede von dem Göttlichen ablenkende Lebenskraft für das eigene Wesen bösartig, vernichtend und also teuflisch wirkt. „Ein Mensch kann unmöglich an die Tafel des Herrn treten und essen, wenn er sich bewusst mit dergleichen ablenkenden Kräften einlässt oder verbindet“, so dass jeder, der unwürdig isst und trinkt, sich selbst in ein Urteil stürzt3.

Dass dies generell bei mir geschehen ist, kann ich nicht ausschließen bzw. muss ich als wahrscheinlich zutreffend annehmen.


In diesem Zusammenhang sollen noch weitere Aussagen über die spirituelle Fragwürdigkeit speziell des Fernsehens gemacht werden. Über die Computertechnologie als Inkarnation von ahrimanischen Wesenheiten4 in der Physis wurden bereits Informationen im Kapitel Nr. 7-E >Tyrannei< angeführt. Auch das Fernsehen steht natürlich im Dienste Ahrimans.


Nach Aussagen, die aufgrund von Notizen der Verfasserin gemacht werden5, soll das Fernsehen bewusst gesteuerter Missbrauch des göttlichen Liebeslichtes darstellen. Neben der elektromagnetischen Verschmutzung wird Seelenverschmutzung bewirkt. Die Strahlungsenergie dringt über die Augen ein und greift die endokrinen Drüsen an, sowie empfindliche ätherische Organe, die im Prozess der Geistigen Wiedergeburt6 eine entscheidende Rolle spielen.


Leider musste ich schon vor circa 20 Jahren (Aussage von 2016) feststellen, dass dies vermutlich der Wahrheit entspricht, da mein Drüsensystem desolat ist (extreme Wechseljahresbeschwerden7) und ich auch unter einem prinzipiellen Mangel an Lebenskraft leide.


In der Zeitschrift >Geistiges Leben< wird das Fernsehen mit seiner Bilderwelt von dem Autor LOTHAR SCHULLER als ein besonders schlimmer falscher Prophet genannt, da es den Menschen davon abhält, nach innen zu gehen. Durch das Fernsehen wird dem Menschen nur die äußere Welt nahe gebracht und so beschäftigt er sich auch nur mit dieser Außenwelt. Die Innenwelt mit dem Ziel des >Seelenwachstums< (Kap. Nr. 45) wird in den Hintergrund gedrängt8.


Befremdlicherweise bewertet der TIBETER9 Radio und Fernsehen als positiv und konstruktiv. Als der TIBETER diese Aussagen (zwischen 1920 und 1940) gemacht hat, gab es noch keinen Computer, den er sonst vermutlich ähnlich bewertet hätte. Er meint nämlich, diese Medien seien die ersten Schritte in der rechten Richtung darauf bezogen, dass das geschriebene Wort nicht mehr benötigt wird. Stattdessen werden die Menschen Licht- und Farbsymbole verwenden, um durch das Auge zu ergänzen, was das subjektive (telepathische10) Hören aufgenommen hat.


Vorträge und Bücher bezeichnet er als ein gegenwärtiges Wirrwarr (eine verwirrende Fülle) von Reden und Worten, wenn sie auch bezüglich einiger Ideen nützlich waren. Der TIBETER selbst hat allerdings aus der 1. Hälfte des 20. Jh. ein extrem umfangreiches Werk von diversen Büchern mit über je 1000 Seiten hinterlassen, welches für mich selbst auf meinem spiriteullen Weg eine enorme Bedeutung hatte und hier in dieser Autobiographie viele Aussagen von ihm referiert sind.


Das neue Zeitalter soll dadurch gekennzeichnet sein, dass das „Geschwätz aussterben wird und Bücher zunichte werden“11, denn die Wege subjektiver Verständigung werden offenstehen. Letztliches Ziel ist allerdings die echte telepathische Verständigung und geistige Schau12 anstelle von Reden und Schriften (und wohl auch anstelle von Radio, Fernsehen und Computermedien).

Im Kapitel Nr. 1-B+D >Einleitung< finden sich allerdings positivere Anschauungen zum geschriebenen „Wort Gottes“.


Nach einer Schrift des „Lectorium Rosicrucianum“ durchschreitet die Menschheit mittels der elektronischen Medien kollektiv das Tor zur Spiegelsphäre13. Und die Menschheit gerät dadurch sukzessive immer mehr unter die Herrschaft der äonischen Mächte, welche identisch sind mit der Luziferischen Hierarchie, wie diese im Kapitel Nr. 44-H bis K >Jesus, der Christus Gottes< beschrieben ist. Die äonischen Mächte haben das größte Interesse daran, dass die Menschheit sich ihrer Möglichkeiten zum geistigen Erwachen nicht bewusst wird.


Durch Mystifikation, Unterhaltung und Vergnügen will diese dialektische Hierarchie „die Wunden vernarben lassen, die der Menschheit durch das läuternde Leid zugefügt wurden“14. Es wird dort die Aussage des amerikanischen Nobelpreisträgers SAUL BELLOW angeführt, welcher prophezeit, dass die Menschheit eine „neue Form des Leidens erleben wird, die sie aber nicht mehr als Leid erkennt, weil es vermummt in der Gestalt des Vergnügens auftritt“15.


Die Erde selbst wird eines Tages in eine elektronische Kommunikations-Atmosphäre eingekapselt werden, die sie vollständig umschließt. Die Erde ist mit ihren Milliarden von Menschen eine „angeschlagene“ Welt, wobei die Menschen als nahezu „versteinert“ beschrieben werden, da sie sich in künstlichen Phantasiewelten verlieren und mit allen möglichen Psycho-Trips überschwemmt werden, die sie per Knopfdruck wählen und frei Haus empfangen können16.


Die dialektische Hierarchie hat daran deshalb ein Interesse, weil sie selbst abhängig ist davon, dass die Menschen ihr dienen. Würden die Menschen alle geistig erwachen, wäre die Herrschaft der Äonen beendet17. Was diese Spiegelsphären-Bruderschaft alles noch veranstalten wird, um die Menschen in ihren Bann zu ziehen, ist dargelegt im Kapitel 15-B >Kosmische Phänomene< zu einem Traum vom 02.04.1997.


Das geistige Erwachen hängt nun elementar zusammen mit einer Drehung der Chakren18. Dabei ist es so, dass die Chakren umso schneller rotieren, je mehr ein Mensch an diversen Aspekten des dialektischen19 Lebens interessiert ist. „Er ist wie eine lodernde Fackel, deren Feuer die Illusionen dieser Naturordnung brennend erhalten – die Feuer der Sterblichkeit“20.


Richtet der Mensch jedoch sein Leben vollständig auf die Geistige Wiedergeburt21 aus, wird die natürliche Rotation der Chakren verlangsamt. „Darauf beginnt durch den Prozess der Transfiguration22 eine Drehung der Chakras23 in entgegengesetzter Richtung“24, was letztlich eine Befreiung vom Rad der Geburt und des Todes bedeutet.


In der Zeitschrift >Geistiges Leben< ist der individuelle Fernsehkonsum spezifisch persifliert25 mit Worten, die an den Psalm 23 angelehnt sind, den ich (in der wahren Bibelversion26 allerdings) schon seit Jahrzehnten immer wieder innerlich spreche. Hier folgt nun die Persiflage auf den Psalm 23:


Der Fernseher ist mein Hirte.

Mir wird viel mangeln.

Er lagert mich auf dem Sofa.

Er verführt mich, nichts für den Namen des Herrn zu tun, weil er meine Zeit verschlingt.

Er hält mich davon ab, dem Herrn zu folgen, weil er so viele Shows und Filme präsentiert, die ich sehen muss.

Er unterweist mich in den Dingen der Welt, und bewahrt mich davor, Gottes Wort zu studieren“.


Er erquickt meine Seele mit Ausreden, damit ich nicht zur Bibelstunde muss. …

Ich fürchte nichts Übles, denn mein Fernseher ist bei mir und lenkt mich ab.

Seine Töne und Bilder, sie trösten mich. …

Er hat mein Haupt mit Ideen gefüllt, die von Gottes Wort abweichen.

Mein Mund fließt davon über.

Fürwahr, Güte und Huld werden mich verlassen alle Tage meines Lebens.

Ich werde die beiden nicht erleben oder anderen bringen, denn ich habe keine Zeit dafür, den Willen des Herrn zu tun.

So werde ich wohnen in geistlicher Armut alle Tage meines Lebens“27.


Am 15. Mai 2004 erschien leicht über meiner Stirnhöhe links vor mir eine Sonne.

Am 31. Mai 2005 sah ich am Himmel im Traum Sonne und Mond gleichzeitig stehen. Diese Kombination28 ist eines der wichtigsten Symbole für die Mystische Hochzeit29.

Ein Loblied auf die Sonne hat MOZART30 in seiner >Zauberflöte< verarbeitet. Diese Zeilen habe ich – wie so manche anderen – auswendig gelernt und immer einmal innerlich gesprochen, was meist sofort zu einer seelischen Stärkung und Erhebung bei mir führte.


Die Zeilen lauten:

Bald prangt, den Morgen zu verkünden,

Die Sonn` auf goldner Bahn.

Bald soll der Aberglaube schwinden,

Bald siegt der weise Mann.

O holde Ruhe, steig hernieder,

Kehr in der Menschen Herzen wieder;

Dann ist die Erd` ein Himmelreich

Und Sterbliche den Göttern gleich“31.


Am 25. Juli 2004 sah ich eine strahlende Sonne waagerecht zu mir, während ich auf meinem Bettsofa lag.

Am 26. März 2007 sah ich eine 5 cm kleine Sonne an der Stelle meines Brustbeines, was vermutlich das Herzchakra32 angezeigt hat und nicht unbedingt identisch ist mit manch anderem >Erscheinen einer Sonne<.


Am 04. Oktober 2007 schlief ich zwischen 12:00 und 15:30 Uhr. Da sah ich im Traum eine Art Fenster meiner Wohnung in Berlin-Lichtenrade, wo draußen strahlender Sonnenschein war. Real war jedoch der Himmel vollkommen bewölkt, als ich dies später verifizierte33. Dabei erschien die Sonne in dem Traum genau oberhalb des Fensters (so schlussfolgerte ich); denn ich konnte sie selbst nicht direkt sehen.


Jedoch sah ich ihre Strahlen. Diese waren so ungewöhnlich, wie ich sie vorher noch nie gesehen hatte und ich konnte aus den Strahlen nur schlussfolgern, dass die Sonne selbst eine ungeheure Kraft haben musste, so dass es mir besser schien, sie gar nicht sehen zu müssen. Über diese Strahlkraft ist bereits zum Traum vom 03.05.1996 in 17-A etwas dargelegt und weiteres findet sich ganz am Schluss dieses Kapitels in 17-D.


Bei vollem Bewusstsein und voller Wachheit habe ich das erste und bisher einzige Mal eine Sonne bei dunklem Zimmer und geschlossenen Augen in geistiger Wahrnehmung gesehen am 26.Nov.2007 während einer >Meditation< (Kap. 40). Die spezifische Meditationssequenz (als ein Teil unter anderen Sequenzen), während der dies geschehen ist, ist inhaltlich weder im Kapitel >Meditation< geschildert, noch kann ich sie hier genau darlegen. Dies aus dem Grunde, weil sie m.E. außerordentlich wirksam ist und ich nicht weiß, wieweit bestimmte Voraussetzungen erforderlich sind, ohne dass diese >Meditation< schädlich sein könnte für jemanden, der erst in einem spirituellen Anfangszustand ist und ich dafür nicht die Verantwortung übernehmen kann.


Ich kann jedoch aussagen, dass diese >Meditation< sich in dem sehr umfangreichen Buch >Der Innere Weg< von der >Prophetin Gabriele< befindet, allerdings eben noch nicht zu Anfang. Und ich kann aussagen, dass es dabei um eine direkte Erweckung der sieben Bewusstseinszentren34 geht, durch welche das Urlicht hindurchgeleitet wird35. Als eine gewisse Hinleitung zu dieser höheren Meditation kann jedoch die sog. „Lichtmeditation“ angesehen werden, welche im Kapitel 40-D >Meditation< geschildert ist.


Ich vollzog diese Meditationssequenz (mit dem Urlicht) vom 17. Oktober 2007 bis Ende Februar 200836 erneut täglich, habe dies auch in einer früheren Phase schon einmal getan, dann aber ausgesetzt. Von Anfang an führte sie bei mir zu einem deutlich wahrnehmbaren Einstrom von geistiger Substanz mit einem gleichzeitigen Aspekt von etwas, was ich als einen sekundenweisen, wiederholten Tod empfunden habe. Ich betone, dass ich es so empfunden habe, was nicht bedeutet, dass es tatsächlich so etwas war, geschweige denn, dass es beabsichtigt ist oder dergleichen.


Ich empfand gleichzeitig diesen bruchteilhaften Tod sofort als ein >Seelenwachstum<, auch wenn die Sekunde(n) selbst nicht angenehm waren, wie man sich dies vorstellen kann. Da es aber nur ganz kurz dauerte, war es (er)tragbar.

Die Sonne am 26.11.2007 erschien dann recht groß im Universum in einer vollkommen horizontalen Stellung zu meiner Augenposition. Es handelte sich dabei m.E. nicht etwa um eine hellsichtige Wahrnehmung meines Stirnchakras, sondern eben um die wirkliche geistige UR-Zentralsonne, deren Logos37 der Christus ist. Und in dem Sinne handelte es sich um eine Offenbarung des Christus als All-Wesenheit Selbst (siehe Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<).


Während einer kurzen (Halb-)Schlafphase im Laufe des Vormittags am 11.Feb.2008 war in mir vollkommen blauer Himmel und ich sah eine fast weißgelbliche Sonnenaura weit über den Umkreis hinausstrahlend: Alles war voller Sonnenlicht.

Am 09. März 2008 wurde ich während des Schlafes ganz stark und hell von der geistigen Sonne beschienen, während ich auf der Frontseite meines Körpers lag (wie dies zu 95 % während des Schlafes meine Körperhaltung ist). Die Sonne schien auf meine Stirn. Dabei war die Richtung meines Kopfes real in Richtung Norden, von wo nun bekanntermaßen die reale Sonne niemals scheint.


Am 05. April 2008 habe ich im Schlaf eine Sonne links vor mir gesehen, ziemlich in horizontaler Höhe zu meiner Position im Traum. Dabei war die Sonne unwahrscheinlich strahlend feurig mit großer Stärke. Es wird mir auch bei der Niederschrift dieser Zeilen wieder bewusst, dass ich bei fast allen Darlegungen die starke Strahlungskraft der Sonne so sehr betone (was schon recht redundant38 von mir angewandt ist). Aber es ist so, dass diese Stärke mich immer wieder überrascht und die reale Sonne bei weitem übertrifft.


Am 08. Juni 2008 erschien mir in der Einschlafphase eine große Sonne – vollständig klar und rein als ein zugleich vollkommen abgegrenzter Sonnenball. An dem Abend vor dem Einschlafen hatte ich erstmalig in dem Buch von HURTAK >Die Schlüssel des Enoch< gelesen, was für mich seitdem zu großer Bedeutsamkeit geführt hat, die in dem Kapitel Nr. 53 >Hoffnung< ausgeführt ist. In derselben Nacht habe ich auch sofort von J.J. HURTAK geträumt (der m.E. ein Avatar ist), was in dem dortigen Kapitel angesprochen ist.


Als ich am 30. Juni 2008 noch zwischen 12:00 und 14:00 Uhr schlief, erschien eine große Sonne im Traum draußen in Richtung Süd-West frontal vor mir, wo sie real noch viel weiter links am Himmel stand.

Als ich am 04. Januar 2009 ausnahmsweise einmal zwischen 14:00 und 15:00 Uhr meditierte und um einen Segen für alle leidenden Menschen bat, erschien völlig horizontal zu meinem Kopf rechts von einer vertikalen Fensterverstrebung ein feuerroter Sonnenball.


Beim TIBETER gibt es ganz eindeutige Aussagen über das >Erscheinen einer Sonne<, welche im Zusammenhang steht mit dem sog. „Licht im Kopf“. Dieses „Licht im Kopf“ tritt auf als ein Vorläufer des späteren Stadiums der Einweihung, indem das Seelenlicht in die Region der Zirbeldrüse39 eindringt. Hier bewirkt es eine Ausstrahlung der Äther des Kopfes, der Lebenslüfte.


Dies führt zu einer Anregung der Gehirnatome, so dass ihr Licht mit den beiden anderen – dem ätherischen Licht und dem Seelenlicht – verschmolzen und vereinigt wird. Dann tritt dort jene strahlende Sonne auf, die der Aspirant mit seinem physischen Gehirnbewusstsein erlebt. Häufig sprechen Schüler von einem sich ausbreitenden Licht oder Glühen; … später sprechen sie vielleicht davon, dass sie etwas sehen, das wie eine Sonne im Kopf erscheint. … Noch später nehmen sie ein intensiv glänzendes, elektrisches Licht wahr: das Seelenlicht zusammen mit dem ätherischen und atomischen Licht“40.


Dabei kann durchaus von einem Geistesschüler eine hohe geistige Bewusstseinsstufe erreicht werden, ohne diese Gehirnstrahlung zu sehen. Dies „hängt weitgehend ab von der Beschaffenheit des physischen Körpers, von vergangenem Karma und vergangenen Leistungen, wie auch von der Fähigkeit des Aspiranten, ´Macht aus der Höhe` herunterzubringen und diese Energie unbeirrt und stetig im Gehirnzentrum festzuhalten, während er selbst in der Meditation, losgelöst vom Formaspekt, verharrt und gelassen auf diesen schauen kann“41.

Durch das >Erscheinen einer Sonne< bzw. durch das Auftreten des „Lichtes im Kopf“ finden weitergehende Prozesse statt bis hin zum Aufsteigen der Kundalinikraft, wie dies im Kapitel 39-B >Auftreten von Blitzen< zum 23.08.1993 geschildert ist.


Durch dieses Stadium wird schließlich auch der Samadhi-Zustand42 erreicht, welcher in okkulten Worten wie folgt beschrieben wird: „Dann trägt der Stier Gottes das Licht in der Stirne und sein Auge sendet den Strahlenglanz aus; sein Haupt, mit magnetischer Kraft, gleicht der flammenden Sonne, und vom Lotos des Kopfes geht der Lichtpfad aus. Er führt in das größere Sein und erzeugt ein lebendiges Feuer. Der Stier Gottes erblickt den Sonnenengel43 und erkennt ihn als das Licht, in dem er wandelt“44.


Das Kundalini-Licht erwachte früher, wenn der Schüler sechs bis zehn Stunden am Tage meditierte. Bei einer solchen Meditationssequenz trat dieses Erwachen relativ bald auf, z.B. nach sechs Wochen. „Heutzutage kann der Mensch das nicht, weil das Leben mit der heutigen Kultur zu viele Anforderungen an ihn stellt. Damals aber meditierte der Schüler sechs bis zehn Stunden täglich. Er kann das jetzt nicht, ohne sich aus der Kultur herauszuziehen. Damals brauchte der Schüler fast keine Zeit für die Kultur. … Da kam er sehr bald dazu, dass er den damals noch nicht so dicht gewordenen Körper dahin brachte, dass im Inneren das Kundalini-Licht erwachte. Dieses ist für das Innere, was für die Außenwelt das Sonnenlicht ist. In Wahrheit sehen wir auch draußen nicht Gegenstände, sondern das zurückgestrahlte Sonnenlicht“45.


In dem Augenblick, wo der Geistesschüler imstande ist, mithilfe des Kundalini-Lichtes die Seele zu beleuchten, wird die Seele so sichtbar, wie ein von der Sonne beschienener Gegenstand. Auf diese Weise wird allmählich der ganze innere Leib erleuchtet.

Diese „Innenbeleuchtung“ ist übrigens auch der Hintergrund für alle alten Anatomien46, die noch nicht auf Obduktion47 oder auf Röntgenographie48 u.ä. basierten. Die okkulten Forscher hatten den inneren Körper mithilfe des Kundalini-Lichtes „seziert“49.


Nach JAN van RIJCKENBORGH und C. de PETRI tritt als Folge der Geistigen Wiedergeburt50 die Einstrahlung eines großen, intensiven Lichtes auf, von dem das ganze Wesen des Aspiranten erfüllt wird. „Die neue Sonne, die am Himmel aufsteigt, hat ihren Ursprung im Licht der Lichter und strahlt mit ungeheurer Kraft und unerhörter Helligkeit, so dass ´kein Maß ihres Lichtes ist`“51.

Dies ist das Licht, welches >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) kennzeichnet. Zum Traum vom 03.05.1996 (in 17-A) wurde schon von Seiner starken Strahlkraft gesprochen. Und ein weiteres Merkmal ist, dass die Sonne der Strahlung des Heiligen Geistes für den Geistesschüler im Osten seines Mikrokosmos aufgeht.


Dann bekommt er zugleich ein neues Gewand, welches dasselbe ist wie die „weißen Gewänder“ der Lichtarbeiter52, von denen in der Apokalypse des Johannes gesprochen wird. Es ist das Hochzeitskleid als Zeichen für die Lichtseele, wie dies im Kapitel Nr. 11-B >Dämonen< ausgeführt ist. Und zur Lichtseele finden sich Ausführungen im Kapitel Nr. 21-K >Homo Coelestis<. Die durch das neue Gewand aufnehmbare Strahlung ist dann nicht mehr aus der Natur zu erklären.

Denn als Unterschied zu dem Aufgang der neuen Sonne im Osten muss zugleich die Sonne, die dem alten Leben Vitalität gab, untergehen. Es ist dies die Sonne der Natur, die im Westen versinken muss53.


Ende des Kapitels Nr. 17 >Erscheinen einer Sonne<.



1 perfide: FN bei Kap. Nr. 27-N >Spirituelle Gemeinschaft<.

2 Lichtnahrung: siehe Kapitel 4-A >Asketische Versuche<.

3 CATHAROSE de PETRI/Sieben Stimmen sprechen/S.109f.

4 Ahriman: FN bei Kap. Nr. 6-B >Stigmata<.

5 weil die Ursprungsliteratur nicht mehr bekannt ist; vermutlich sind die Darlegungen jedoch von JAN van RIJCKENBORGH (Anm.d.Verf.);

6 Geistige Wiedergeburt: FN bei 4-A >Asketische Versuche<.

7 Wechseljahresbeschwerden, die nur durch relativ hohe Hormongaben kompensiert werden können, was natürlich alles ein weitreichendes Problem ist.

8 Geistiges Leben (Zeitschrift);Ausgabe 4/2003;S.17

9Der TIBETER“ ist das Pseudonym des Meisters Djwal Khul (mindestens 5. Grad der Einweihung), wie er sich selbst in seinem Buch >Esoterisches Heilen< (S.772) offenbart hat. Er steht im Dienste der okkulten Hierarchie. Nach eigener Aussage war u.a. er es, welcher der Helena Petrowna Blavatsky (siehe Fußnote im Kapitel Nr. 24-B >Ashram<) einen wesentlichen Teil des monumentalen Werkes >Die Geheimlehre< diktierte (TIBETER/Initiation/S.72).

10 telepathisch: auf dem Weg der Telepathie, was das Fernfühlen bedeutet: das Wahrnehmen der seelischen Vorgänge eines anderen Menschen ohne Vermittlung der Sinnesorgane (D/F/S.718).

11 TIBETER/Weiße Magie/S.510

12 geistige Schau:

  1. zur Intuition: siehe Fußnote bei 14-A >Ursprungsfamilie<.

  2. zur Imagination: siehe Fußnote bei 7-F >Tyrannei<.

  3. zur Inspiration: siehe Fußnote bei 45-F >Seelenwachstum<.

13 Spiegelsphäre: FN bei 7-D >Tyrannei<.

14 Lectorium Rosicrucianum/Fernsehen als Instrument der verborgenen Mächte/S.67f.

15 Zitiert in: Lectorium Rosicrucianum/Fernsehen/S.68

16 Lectorium Rosicrucianum/Fernsehen/S.68f.

17 Lectorium Rosicrucianum/Fernsehen/S.69

18 Ckakren: siehe Text im Kapitel 39-C >Auftreten von Blitzen<.

19 dialektisch: FN bei 1-A >Einleitung<.

20 Lectorium Rosicrucianum/Fernsehen/S.70

21 Geistige Wiedergeburt: Text bei 4-A >Asketische Versuche<.

22 Transfiguration: FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft< und 63-C >Schicksalshüter<.

23 Drehung der Chakras: Zur Richtung der Chakren-Rotation siehe Kapitel 39-C >Auftreten von Blitzen<.

24 Lectorium Rosicrucianum/Fernsehen/S.70

25 persiflieren: auf geistreiche Art verspotten (D/F/S.552)

26 Die wahre Bibelversion des Psalm 23 lautet: „Der gute Hirte. 1. Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. 2. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar“.

27 Geistiges Leben (Zeitschrift); Ausgabe 2/2008;S.53

28 WEINFURTER/Mystische Fibel/S.52

29 Mystische Hochzeit: siehe Text im Kapitel 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<; siehe 63-C >Hoffnung< + Text bei 21-J >Homo Coelestis<.

30 Mozart: FN im Kap. 13-B >Aurisches Wesen<.

31 Aus >Die Zauberflöte< von MOZART, Passage II,26; zitiert von TRADOWSKI/Demetrius/S.275

32 Herzchakra: Zu den Chakren siehe im Kapitel 39-B ff. >Auftreten von Blitzen<.

33 verifizieren: FN im Kap. 53-A >Hoffnung<.

34 Bewusstseinszenten: = Chakren: siehe Kap. 39-B ff. >Auftreten von Blitzen<.

35 (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg

36 Weshalb ich nach dem Februar 2008 dann vorläufig überhaupt keine >Meditation< mehr durchführte, ist geschildert im Kapitel >Schwarzer Magier< (Kap. Nr. 12-E).

37 Logos: FN bei 4-B >Asketische Versuche<.

38 redundant: ist hier angewendet im Sinne der Informationstheorie, wonach weglassbare Elemente in einer Nachricht angeführt werden, obwohl sie (eigentlich) keine zusätzlichen Informationen liefern, sondern lediglich die beabsichtigte Grundinformation stützen (D/F/S.619).

39 Zirbeldrüse: FN bei 40-D >Meditation<.

40 TIBETER/Weiße Magie/S.127

41 TIBETER/Weiße Magie/S.127f.

42 Samadhi-Zustand: FN bei 29-B >Avatarin<.

43 Sonnenengel: siehe Text im Kapitel Nr. 5-B >Herabkunft des Engels< und Text im Kapitel 21-A >Homo Coelestis<.

44 TIBETER/Weiße Magie/S.128f.

45 STEINER/GA93a/S.91f.

46 Anatomien: Wissenschaftsgebiete, auf denen man sich mit Form und Körperbau der Lebewesen befasst (D/F/S.60).

47 Obduktion: (gerichtlich angeordnete) Leichenöffnung (zur Klärung der Todesursache) (D/F/S.503).

48 Röntgenographie: Untersuchung und Bildaufnahme mit Röntgenstrahlen nach dem deutschen Physiker Röntgen (1845-1923) (D/F/S.642).

49 sezieren („schneiden, zerschneiden, zerlegen) (eine Leiche) öffnen, anatomisch zerlegen (D/F/S.665).

50 Geistige Wiedergeburt: FN und Text im Kapitel 4-A >Asketische Versuche<.

51 van RIJCKENBORGH & de PETRI/Die große Umwälzung/S.153

52 Lichtarbeiter: siehe Kapitel Nr. 14-B1+B2+C >Ursprungsfamilie<.

53 van RIJCKENBORGH & de PETRI/Die große Umwälzung/S.155f.