Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (199)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Gewaltlosigkeit (36.M) Segnen

…Inszenierungen des Unbewussten

 

 

Nach diesen strengen Maßstäben (wie sie in 36-L geschildert sind), von denen ich leider fürchte, dass sie der Wahrheit entsprechen, bräuchte ich mich in keiner Weise über mein irdisches Martyrium zu wundern; denn es ist mir niemals möglich gewesen, eine wirklich völlig reine Lebenshaltung aufzuweisen. Dies ist besonders geschildert im Kapitel Nr. 54-A (und folgende Teile) >Wahnsinn oder unendliche Liebe< zum Zeitpunkt des Aug.2009, wo ich eigentlich am Ende meines Lebens angelangt war, ja eine lebendige Leiche war.

Tatsächlich (und erschreckenderweise) hat mich eigentlich nur meine unreine Lebenshaltung aus diesem tiefsten Lebenspunkt wieder herausgeführt, was auch eigenartig ist. Nähere Begründungen dazu finden sich in dem betreffenden Kapitel 54-E >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 

In der Zeitschrift PENTAGRAMM[1] gibt es Aussagen, dass alle Inszenierungen des Unbewussten dem einen Zweck dienen: den geistig ausgerichteten Menschen immer wieder und erneut an die dialektische Natur[2] zu binden. Hintergrund ist, dass das Unbewusste das Selbstopfer des Ich ebenso fürchtet, wie dies das Ich selbst tut; denn das Unbewusste wäre bei dem Opfer automatisch mitbetroffen und müsste ebenfalls untergehen. Dabei können diese Inszenierungen des Unbewussten durchaus harte Realität werden, wie dies bei mir leider definitiv als Fall eingetreten ist.

 

Deshalb beunruhigen die aus dem Unterbewussten aufsteigenden Kräfte (die im Prinzip identisch sind mit den karmischen Zusammenhängen), die aus der Aura[3] in das Schlangenfeuer einströmen, den Menschen nicht nur von innen, sondern sie manifestieren sich auch im äußeren Leben des Geistesschülers. Dies kann durch den Willen und das Wesen von nahestehenden Menschen geschehen, durch Umstände und Vorfälle (siehe auch im Kapitel 13 >Aurisches Wesen<).

 

Erst wo das Nicht-Ich beginnt, hört die Macht des Karmas auf. Dazu muss der Mensch die Welt und ihre Sorgen loslassen und seine Aufmerksamkeit nach innen richten. Der Mensch muss seine Persönlichkeitsstruktur negieren, damit eine neue Seele entstehen kann. Auf diese Weise lassen dann allmählich die Behinderungen in dem eigenen Wesen in ihrer Wirksamkeit nach.

 

Das Schlangenfeuersystem ist erfüllt von Kräften, die der Mensch in Übereinstimmung mit seinem Karma über den Plexus Sacralis[4] in sich einlässt. Erst die Lichtkräfte gestalten das menschliche Schicksal neu und dieses kann dann eine Wende vollziehen. Auch bei ANSELMI gibt es die Aussage: Keinem Menschen widerfährt etwas, wofür er im Unbewussten nicht ein Resonanzprogramm hat[5].

 

Im März 2014 habe ich die folgende Passage von SOLARA[6] ergänzt. Diese geistige Meisterin schildert, wie sie nach einer überirdischen Existenz unter dem Namen „Kurela“, wo sie die ihr von Gott anvertraute Macht missbraucht hatte, dann auf der Erde als Buße sich häufig in der Gegenwart von despotischen Tyrannen verkörperte. „Sicher verkappt in der Rolle des Opfers, brauchte ich mich weder mit der Macht meiner Weisheit noch mit der Weisheit meiner Macht auseinanderzusetzen“.

 

„… Gewöhnlich war ich ein williges Opfer und begrüßte erhobenen Hauptes den mir drohenden Tod. Als Mensch, der die Wahrheit klar erkennen konnte, schlüpfte ich in die Rolle des unentwegten Zeugen. Ich wurde zum stummen Beobachter der vielen Missstände und zog es vor, getötet zu werden …, statt meine Wahrheit offen auszusprechen und Autorität und Macht zu offenbaren“[7]. Ich kann nicht ausschließen, dass es bei mir ähnliche Hintergründe gäbe, jedoch ist es so, dass ich mich meiner möglichen Opferrolle eben nicht mehr füge.

 

Im Zusammenhang damit, dass man seine Sorgen loslassen soll, äußert >Jesus, der Christus Gottes<, dass man eben doch einen gewissen Teil seiner Anfechtungen akzeptieren muss. Will man dann des weiteren einen Teil seiner Prüfungen (oder Aufgaben) bewältigen, braucht man Entschlusskraft, die man nicht haben wird, wenn man sich die ganze Zeit Sorgen macht. Dabei soll man sich nicht beklagen, denn das sei respektlos der göttlichen Ordnung gegenüber.

 

Und man soll sich auch nicht in Selbstmitleid suhlen, denn dies sei respektlos sich selbst gegenüber. Bevor ich dies am 02.03.2010 bei GLENDA GREEN gelesen habe, hatte ich bereits ungefähr im Jul.2007 nach meiner persönlichen Anschauung andere Darlegungen im Kapitel Nr. 1-A >Einleitung< zum Selbstmitleid gemacht, die ich auch trotz der hochheiligen Worte von >Jesus, dem Christus Gottes< für mich selbst immer noch nachvollziehen kann und zugleich gelten lassen möchte.

 

Im Gegensatz zu meinen eigenen Anschauungen sagt >Jesus, der Christus Gottes< regelrecht: „Warum sollte ein Kind Gottes sich selbst leid tun? Das ist Verleugnung in ihrer essentiellsten Form. Kannst du erkennen“, sagte Er zu GLENDA GREEN, „wie mit dieser Verleugnung die Ohnmacht in dein Leben schleicht?[8] Letzterem Satz kann ich natürlich leider nichts entgegenhalten, sondern fürchte, dass ich einer solchen Ohnmacht eben ausgesetzt bin – allerdings hat mein Selbstmitleid immer erst nach einer Ohnmacht eingesetzt.

 

Andererseits muss ich sagen, dass ich auch nicht wirklich verstehe, weshalb ein Kind Gottes sich nicht auch selbst leid tun darf, wenn es gefoltert wird (oder andere Qualen vorliegen). Selbst viele Mystiker, Märtyrer und Heilige haben sich über die Quälereien bei und vor Gott beklagt, denen sie ausgesetzt waren. Im Kapitel 20-B >Ritter auf schwarzem Pferd< ist dies von JANE LEADE zitiert.

 

Und Gott Selbst äußert bei A.WOLF Verständnis dafür, dass die Kinder Gottes dem Martyrium auf der Erde entfliehen wollen. In >Phala el Phala< stellt Gott in einer Ansprache an göttliche Geister (die sich auf einen Erdenweg vorbereiten wollen) die rhetorische Frage: „Soll Ich bestrafen, wo allein der Abscheu vor dämonischem Getrieb die Kinder heimwärts treibt?“ Und Er versichert ihnen: „Meine nahen Kinder bleiben Mir ja nah, sie können leben, wo sie wollen“. Und: „In Mein Letztes ist das Letzte, was jemand nicht vollenden kann, heilig eingebettet: Mit Mir vollbringt ihr einst aus guter Dienstbarkeit und Liebe eurer letztes Stück. … Wenn ihr von dem armen Felde eine Ähre erntet, habt ihr viel getan“[9].

 

Und welchen höheren (oder tieferen) geistigen Sinn es haben kann, wenn der Mensch schwere innerliche Ohnmacht und Qual erleidet, ist geschildert bei JOHANNES vom KREUZ in >Die Dunkle Nacht<, wo Gott den Menschen im Wesenskern seines Sinnenbereichs und seines Geistes und in seinen inneren und äußeren Seelenvermögen läutert. Dabei unterbricht Gott dieses Geschehen immer wieder, weil sonst der betreffende Mensch in wenigen Tagen sterben würde. Manchmal aber erlebt der Mensch es so deutlich, dass er meint, Hölle und Verlorenheit offen zu sehen.

 

„Diese Menschen gehören zu denen, die lebendig ins Totenreich hinabfahren (Psalm55,16), denn hier werden sie auf dieselbe Weise geläutert wie dort, weil es derselbe Läuterungsprozess ist, der eigentlich dort geschehen muss. So wird ein Mensch, der hier hindurchgeht, jenen Ort nicht betreten, oder sich nur sehr kurz dort aufhalten; denn eine Stunde hier ist für ihn von größerem Vorteil als viele Stunden dort“.[10] Gerade im Anblick des Bösen soll sich nach MEYER ein erstes Erwachen des inneren Menschen vollziehen[11].

 

Von HURTAK ist aufgegriffen, wie das Gotteskind die physische Welt durchwandern muss, welche die Beweise höherer Wahrheiten nicht annehmen will und die es angreifen wird, wenn es versucht, ihr Bewusstsein und das Bewusstsein der Massen dieser Welt zu heben. Dabei soll jedoch das Kind Gottes nicht den Brustschild der Feindseligkeit und Gewalt tragen, sondern den Schild des Glaubens[12].

 

Besondere Darlegungen, welche inhaltlich hier diesem Kapitel >Gewaltlosigkeit< zugeordnet werden können, gibt es von KRYON zu dem realen jüdischen Volk der Israelis[13]. Anders als in sonstiger esoterischer Literatur, die ich kenne, wird bei KRYON der Tatbestand aufgegriffen, dass durchaus dieses reale jüdische Volk von Gott auserwählt sei.

 

Ansonsten wird meist das auserwählte Volk Gottes definiert als eine Gruppierung von Menschen, die in aller Welt leben können, und die geistig das Volk Gottes darstellen: Es sind dies die Lichtdiener, wie sie im Kapitel 14-B1 >Ursprungsfamilie< und in der Fußnote zu „Lastenfreier Lastenträger“ im Kapitel 7-B >Tyrannei< angesprochen sind. Über das „Volk Gottes“ finden sich außerdem Darlegungen im Kapitel 23-E >Priesterseele<.

 

Die entscheidenden Aussagen von KRYON, welche dieses Kapitel >Gewaltlosigkeit< betreffen, sind diejenigen, wo er beschreibt, wie die Juden auf diesem Planeten gehasst, herumgestoßen und verfolgt werden. „Wo sie auch hinkommen, stellen andere ihnen nach und wollen sie auslöschen oder versklaven. Darin besteht ihre Funktion (die Funktion der Juden; Anm.d.Verf.), dass sie energetisch die Nabe[14] der menschlichen Akasha-Chronik[15] bilden – eine einflussreiche Position, die astral von Bedeutung ist.[16]

 

Tatsächlich sehe ich mich in meiner Einzelperson einem entsprechenden Schicksal ausgesetzt (obwohl ich in dieser Inkarnation nicht jüdischer Abstammung bin), u.z. speziell in meiner Wohnsituation durch jeweils einen/eine böse(n) Nachbar/in, was überwiegend im Kapitel Nr. 7 >Tyrannei< dargelegt ist, aber auch hier im Kapitel Nr. 36-C (und folgende Teile) >Gewaltlosigkeit< bezüglich der bösen Nachbarin Frau Brandel in Berlin-Lichtenrade und in Bezug auf die Mieterin FrauN. in Berlin-Lichterfelde im Kap. Nr. 36-H (und folgende Teile).

 

Hier werde ich bis zum aktuellen Zeitpunkt (Aussage im Aug.20167)  tyrannisiert, wobei die Tyrannei zeitweise schlimmer ist, dann wieder abklingt (wenn ich Gegenmaßnahmen ergriffen habe) und wieder schlimmer wird – im Wechsel. Dies ist irgendwie total öde, andererseits der einzige Modus, dass es überhaupt zu ertragen ist. Aktuell ist die Tyrannei der PersonN. jedoch sehr reduziert.

 

Zurück zu dem jüdischen Volk, welches nach KRYON eine karmische Kerngruppe darstellt, die auf dem Kristallgitter des Planeten angesiedelt ist und sich nie verändert. „Sie kann sich nicht verändern; denn sie bildet die Nabe des Ganzen. Was bedeutet; sie hält die Menschheit zusammen. … Sie sind das auserwählte Volk, um das Naben-Dasein zu durchleiden. … Eure gesamte Geschichte belegt es. Es gibt keine andere Gruppe, die mehr als 4.000 Jahre lang konsequent verfolgt wurde, um sie der Vernichtung preiszugeben. Intuitiv wussten alle Diktatoren, alle Herren, alle Cäsaren Bescheid. Intuitiv dachten sie, wenn sie die Juden ausschalten könnten, würde ihnen selbst diese Macht zufallen, die mit der Akasha-Chronik verbunden ist“[17].

 

Die Verfolgung der Juden reicht von der Versklavung durch die Ägypter bis zu seiner Ausmerzung durch die Römer und geht bis zum heutigen Tag so weiter. „Angefangen bei den noch gar nicht so lange zurückliegenden Ereignissen bei den Nazis[18] bis hin zu dem, was aktuell[19] aus dem Nahen Osten, aus dem Iran verlautet, gibt es Bestrebungen, diese ´Rasse` vom Erdball verschwinden zu lassen oder zu unterjochen“[20].

 

Dabei sind die Juden gar keine Rasse. Sie erfüllen nach anthropologischer[21] Wissenschaft nicht die entsprechenden Kriterien dafür. „Dennoch wissen Anthropologen und Soziologen gleichermaßen, dass das Judentum sich durch etwas auszeichnet, das es von jeder anderen Zivilisation abhebt, die je existiert hat. Intuitiv setzen die Juden etwas aus der Akasha-Chronik um“[22].

 

Im Gegenzug für diesen Erdendienst als Juden zeichnen sie sich durch karmische Reinheit aus, womit etwas Spezifisches gemeint ist: Bei jeder Rückkehr in ein neues Leben sind sie aufs Neue Juden und waren es immer auch gewesen. Ihr karmisches Merkmal besteht darin, rein jüdisch zu bleiben. Dies hat für die Juden selbst als Positivum dazu geführt, dass sie überall auf der Welt die Fäden in ihren Händen halten: „Sie sitzen an wichtigen Stellen und scheinen sich dort zu halten, Sie sind Fabrikanten und Industriekapitäne. Sie verstehen, wie die Natur des Menschen beschaffen ist; denn das kennen sie und haben sie Äonen über Äonen getan. So haben sie einen Vorsprung gegenüber dem Rest von euch, da der Krug ihrer Erfahrungen randvoll damit ist. … Aber sie zahlen ihren Preis dafür“[23].

 

In dem Buch von GÜNTHER WALLRAFF[24] >Ich - der Andere< ist eine Aussage zitiert[25], welche eine Differenzierung zur pazifistischen Grundhaltung anspricht. Es handelt sich um eine Aussage, die in dem Nachwort zu LEA FLEISCHMANNs Buch >Gas. Tagebuch einer Bedrohung – Israel während des Golfkrieges< vorkommt. Dort wird ausgesagt, dass es eine Form der Unterdrückung geben kann, die den bewaffneten Widerstand unumgänglich macht. Dies ist gemeint für das Volk der Juden, welches durch die Araber schutzlos der Vernichtung ausgeliefert war (und ist).

 

Die alte Energie und die neue Welt prallen aufeinander. Dabei spielt spirituelle Wut oder Raserei eine Rolle. Und KRYON sagt zu den Israelis. „Es wird weiterhin Leute geben, die sagen: ´Im Namen Gottes, die Juden müssen weg`. Aber die das sagen, stehen für eine alte Energie … genau für die Energie, mit der ihr euch im Kampf befindet“[26].

 

Am 12.11.2012 gelangte ich dann an noch neuere Informationen aus einem Channeling vom 21.05.2008, wo von dem Erzengel Michael Differenzierungen über den karmischen Erlass gegeben worden waren, welche hauptsächlich bereits in dem Kapitel Nr. 13-P+R >Aurisches Wesen< referiert worden sind. Das Entscheidende ist für den hiesigen Zusammenhang, dass EE Michael aussagt, dass wohl vor einigen Jahrzehnten dem jüdischen Volk bereits die (karmische) Freiheit geschenkt worden ist, insofern EE Michael in einem großen Energiefeld des Lichtes diesem jüdischen Volk das Karma genommen hat[27].

 

Die genaue Formulierung von EE Michael bezüglich des Zeitpunktes ist etwas sibyllinisch, insofern er sagt: „Einst vor Jahren deiner Zeit wurde dem jüdischen Volk die Freiheit geschenkt …“. Er spricht dabei seinen männlichen (in Deutschland lebenden) Channel NAMAHIM an, wobei im Buch nicht ausgesagt wird, wann NAMAHIM geboren wurde, so dass man auch nicht schlussfolgern kann, wann dieser Zeitpunkt der Karma-Befreiung für Israel erfolgt sein soll.

 

Es wird jedoch verheißen, dass eine solche Karma-Befreiung im Laufe der Zeit bei allen Völkern auf der Erde entsprechend geschehen wird, was wohl unterschiedlich schwierig sein soll. Jedoch gibt EE Michael zugleich für den deutschen bzw. mitteleuropäischen Kulturkreis die wunderbare Botschaft, dass das kollektive Karma bereits vollständig entfernt worden sein soll. (Jedoch werden sich vermutlich die Bedingungen im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise seit 2015 wieder geändert haben und neues Karma wird geboren worden sein.)

 

Und eine direkte Aussage lautet: „Wenn Erzengel Michael sagt, das kollektive Bewusstsein in eurem Lande (Deutschland; Anm.d.Verf.) ist frei, das kollektive Bewusstsein in eurer Sprachgruppe ist frei von Karma, bedeutet dies nicht, dass es keine Menschen mehr gibt, die noch Karma in sich tragen. Doch dann ist es persönliches Karma der Seele, wenn jemand sich nicht öffnen möchte. Doch verstehe, dass das kollektive Karma zwar mit dem persönlichen Karma auf eine gewisse Art verbunden ist, doch wir können, sobald ein Kollektiv diese Absicht aussendet, das Karma, das auf einer höheren Ebene verstrickend wirkt für das Kollektiv, hinwegnehmen“[28]. Dies ist im Moment eine der Hauptaufgaben von EE Michael[29].

 

Von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) ist mittelbar durch die >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) ausgesagt, wie es eine Gesetzmäßigkeit aus Gottes Liebe und Gnade ist, dass dann, wenn Menschen Wissen und Weisheit aus Gott erlangt haben, die Dunkelheit sich an ihnen messen darf. Dies ist ein Hauptthema in dem hiesigen Kapitel Nr. 26 >Nachfolge Christi<. „Dadurch erhält auch die am tiefsten gefallene Seele die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis: An ihrer Niederlage darf sie an sich selbst erfahren, dass derjenige dem Satan überlegen ist, der in Gott lebt; ihm dient das Reine“[30].

 

Wer allerdings Gottes Geist in seinem Inneren noch nicht zur Entfaltung gebracht hat, der ist dann jedoch dem Satan unterlegen; denn er dient diesem in vielen Aspekten seines irdischen Lebens. Nach diesen Aussagen dürfte in mir noch keinerlei geistige Entwicklung stattgefunden haben; denn ich war dem Satan noch nie überlegen, sondern immer haben die höllischen Menschen über mich gesiegt. In Wahrheit glaube ich jedoch, dass auf mich eine Parallele zu dem Schicksal von Hiob eher zutrifft, wie dieses im Kapitel 54-F >Wahnsinn oder unendliche Liebe< geschildert ist. Dieses Schicksal von Hiob soll die schwierigste Lektion sein, durch die ein Mensch über die >Tyrannei< des Leides hinauswachsen kann. Es wird dort auch ausgesagt: „Die Wahrheit kann man nur angesichts seiner Feinde wirklich entdecken“[31].

 

Von dem Apostel Paulus werden in seinen Briefen an die Römer im 12. Kapitel folgende christliche Lebensregeln gegeben[32]:

Vers 14: „Segnet, die euch verfolgen; segnet und fluchet nicht“.

Vers 18: „Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden“.

Vers 19: „Rächet euch selber nicht, meine Lieben, sondern gebet Raum dem Zorn (Gottes); denn es steht geschrieben: ´Die Rache ist Mein, Ich will vergelten, spricht der HERR`“.

Vers 20: „So nun dein Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln“.

Vers 21: „Lass dich nicht das Böse überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“.

(Die Formulierung ist irgendwie von der Diktion her m.E. nicht ganz korrekt. Gemeint ist wohl eher: „Lass dich nicht von dem Bösen überwinden, …“. Vielleicht irre ich mich auch; Anm.d.Verf.).

 

Vom Apostel Paulus soll es des weiteren folgende Mitteilung an die Hebräer geben: „… fast alle Dinge werden nach dem Gesetz mit Blut reingewaschen. Und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung“[33].

Wahrscheinlich von einem Kalenderblatt habe ich die Aussage:

„Wenn Du Deinen Feind nicht besiegen kannst, mach ihn zu Deinem Freund“[34].

„Man muss sich wirklich verwandeln, um das wahre Verhältnis zu dem anderen Menschen zu erreichen. Gelingt das nicht, so ist ein weiteres Vorwärtsschreiten nicht möglich. Es bewirken die dann eintretenden Krisen Missverständnisse und Auseinandersetzungen zwischen den Betreffenden“[35]. Die Begegnung jedes Menschen mit jedem Menschen sollte von vornherein eine religiöse Handlung, ein Sakrament sein.

 

In einem Buch >Der Pfad der Erleuchtung<[36] soll folgendes Zitat stehen:

„Er hat gekränkt mich und bekriegt,

er hat beraubt mich und besiegt,

wer solcherlei Gedanken von sich weist,

in dem erlischt des Hasses Geist!

Denn niemals hört im Weltenlauf,

die Feindschaft je durch Feindschaft auf!

Durch Liebe nur erlischt der Hass,

ein ewiglich Gesetz ist das“.

 

Diese Gedanken entsprechen dem, was hier im Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot< das Hauptthema ist. Dort sind Anschauungen von KÜHLEWIND (neben denen von VADIM ZELAND) referiert, von dem auch die folgende Aussage stammt: Die Suche nach der Wahrheit erzieht zur Überwindung der Egoität, nicht im Kampf, sondern im Durchschauen[37]. Und KRYON sagt: Es geht nicht darum, die Gegenspieler abzuwehren, sondern sie so vollkommen zu lieben, dass sie nichts mehr zu sagen haben[38].

Aus dem US-amerikanischen Spielfilm >Der große Regen< habe ich einmal die Aussage protokolliert: Es genügt nicht, Gutes zu tun, sondern man muss selbst gut sein. Nur dann kann man niemandem etwas Böses antun, nicht einmal sich selbst[39].

 

Von >Jesus, dem Christus Gottes< gibt es bei GLENDA GREEN den Ratschlag: „Das Segnen ist die beste Art, etwas los zu werden, was du nicht möchtest; denn die Liebe ehrt die Liebe. Ein Segen ehrt den Segen. Wenn du diese Dynamik zu deinem Grundsatz machst, wird sich Vieles in deinem Leben von selbst erledigen. Dies ist die Überlegenheit des Seins“[40].

Über das Segnen finden sich weitere Darlegungen im Text des Kapitels Nr. 23-A >Priesterseele< und in der Fußnote zu „Weihen“ im Kapitel Nr. 14-E >Ursprungsfamilie<.

 

In einem Kirchenlied von JOHANN MATTHÄUS MEYFART aus dem Jahre 1626 ist den christlichen Menschen, welche auf der Erde „des Kreuzes Joch“ und der „Tyrannen Pein“ getragen haben, der künftige Aufenthalt im Paradies verheißen[41].

(Über das Paradies finden sich ausdrückliche Darlegungen im Kap. Nr. 56-B >Öffnen der Tore).

 

Vermutlich ist gerade auch durch die militärischen Kämpfe der Vergangenheit in der Menschheit sehr viel bewirkt worden, wenn auch mittelbar durch die Opfer von Millionen und Abermillionen von Menschen. Wie die esoterischen Zusammenhänge gerade der beiden ersten Weltkriege und der seitdem immer noch stattfindenden (oder zu befürchtenden) Kriege und Kämpfe sind, ist vom TIBETER in meinem Kapitel Nr. 64-J >Zorn der Eliten< referiert worden.

Und erst noch im Jan.2017 habe das Kapitel Nr. 73 >Bewusstsein< in die Autobiographie eingefügt, welches ebenfalls diese Kriege und weitere Missstände und die geheimen wirklichen Hintergründe in der geistigen Welt durch widergöttliche Instanzen benennt.

 

Ende des Kapitels Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<.



[1] (Zeitschrift) PENTAGRAMM/Sonderdruck mit dem Titel: Zwei Welten - Zwei Lebensordnugnen/11.Jahrgang/ Nr.4/S.28ff.

[2] dialektische Naturordnung: FN zu „Spiegelsphäre“ bei 7-D >Tyrannei<

[3] Aura: FN bei 3-C >Jungfrau Sophia<.

[4] Plexus Sacralis = Sakralzentrum: FN bei 24-C >Ashram<.

[5] ANSELMI/Der Lichtkörperprozess/S.33

[6] SOLARA: Text bei 58-A bis E >Inseln des Lichts<. Hauptsächlich habe ich sonst aus ihrem Buch >An die Sterngeborenen< referiert und hatte mit ihr eine m.E. geistige Begegnung in einem Traum, der im Kap. Nr. 21-E >Homo Coelestis< zum 25.12.2008 geschildert ist.

[7] SOLARA/EL-AN-RA(Die Heilung des Orion)/S.22ff.

[8] GREEN/Unendliche Liebe/S.171

[9] WOLF/Phala el Phala/S.14f.

[10] JOHANNES vom KREUZ/Die dunkle Nacht/S.110ff.

[11] MEYER/S.151

[12] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.117f.

[13] Jüdisches Volk der Israelis: siehe Text hier im Kapitel 36-M >Gewaltlosigkeit<.

[14] Nabe: Mittelteil des Rades (HERMANN/Rechtschreibung/S. 671).

[15] Akasha-Chronik: FN bei 1-C >Einleitung<.

[16] KRYON/Bd.IX/S.181

[17] KRYON/Bd.IX/S.181f.

[18] Nazis: FN bei 39-C >Auftreten von Blitzen<; Nazi-Deutschland: FN + Text im Kap. Nr. 13-D+E >Aurisches Wesen<.

[19] Diese Aussage wurde von KRYON im Jahre 2006 gemacht.

[20] KRYON/Bd.IX/S.182

[21] Anthropologie: a) Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung in natur- und geisteswissenschaftlicher Hinsicht; b) Geschichte der Menschenrassen (D/F/S.65).

[22] KRYON/Bd.IX/S.181

[23] KRYON/Bd.IX/S.182f.

[24] Günter Wallraff: FN und Text bei 26-C >Nachfolge Christi<. Dort finden sich auch Aussagen über sein Buch >Ich – der Andere<.

[25] WALLRAFF/Ich - der Andere/S.248

[26] KRYON/Bd.IX/S.184f.

[27] Aussagen aus dem Buch >An die Lichtpioniere< von KRYON und den 12 Räten der Tat; S.358

[28] Aussagen aus dem Buch >An die Lichtpioniere< von KRYON und den 12 Räten der Tat; S.359

[29] Über den Erzengel (bzw. Cherub) Michael habe ich einst auch ein Essay verfasst unter dem Titel „Diener des Logos“ (Teil II: Erzengel Michael). Es ist veröffentlicht mit meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht.

[30] (Prophetin) GABRIELE/Mein Wort/S.113

[31] Über Hiob im Kap. 54-F >Wahrheit oder unendliche Liebe<.

[32] Apostel Paulus in seinen Briefen an die Römer im 12. Kapitel

[33] Welche genaue Stelle hier zitiert ist, ist mir nicht bekannt (Anm.d.Verf.).

[34] Kalenderblatt (ohne weitere Angaben)

[35] ATHYS FLORIDE/S.23

[36] >Pfad der Erleuchtung<, worüber ich keine weiteren Angaben besitze (Anm.d.Verf.).

[37] KÜHLEWIND/Das Gewahrwerden des Logos/S.134

[38] KRYON/Bd.IX/S.151

[39] Aus dem Spielfilm >Der große Regen<.

[40] GREEN/Unendliche Liebe/S.95

[41] Evangelisches Kirchen-Gesangbuch/Lied Nr.320