Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (-2)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Vorspann (Teil B) Einsamkeit

 

 

Da ich außerdem aber auch nicht bigott[1] sein will, muss ich zugeben, dass mir das Leben damals um 1980 herum (ohne die Diskothekenbesuche und Männerbekanntschaften) überhaupt nicht anders möglich gewesen wäre – ich müsste immer wieder so handeln. Dies hat sich völlig geändert, seit ich nach der Beziehung mit meiner „großen Liebe“, die genau am 01.01.1993 endete (siehe das Kapitel Nr. 37 >Eifersucht<), nie wieder mit einem Mann in nähere Berührung gekommen bin.

 

Bei dem Thema der mangelnden Intimität zum anderen Geschlecht[2], kommt nun die Überleitung zu dem anderen Aspekt der Biographie: zur Esoterik bzw. Spiritualität und auch Religiosität. Denn tatsächlich war mir schon kurz nach dem 01.01.1993 klar, dass ich es nie wieder zu einer solchen Intimität mit einem Menschen kommen lassen wollte. Ja, dieser Aspekt war für mich ziemlich abrupt völlig abgestorben, u.z. ausgehend von meiner seelisch-geistigen Befindlichkeit (siehe auch im Kapitel Nr. 2-A+B >Erleuchtung< zum Thema der Sexualität aus esoterischer Sicht).

 

Hierzu muss ich darlegen, dass ich bereits im Mai 1984 zur Spiritualität, konkreter: zur geisteswissenschaftlichen Esoterik, gelangt war und fortgesetzt einen geistigen Weg beschritten hatte. Am 20.Nov.2004 findet sich eine Notiz in meinem Tagebuch, dass ich bis dahin circa 30.000 Stunden lang allein mit esoterischer Literatur befasst war, von geistigen Übungen (>Meditationen<, Kap. 40) und einer Teilnahme an geistigen Veranstaltungen (>Spirituelle Gemeinschaft< und >Lichtdiensten<, Kap. 27 + 28) ganz abgesehen.

 

Diesen geistigen Weg hielt ich auch bei, als ich im Januar 1986 meine „große Liebe“ kennengelernt hatte, die fast genau sechs Jahre dauerte. Im Gegenteil war es so, dass die Schwierigkeiten dieser Beziehung mich auf meinem geistigen Weg sogar förderten. Nachträglich würde ich sagen, dass diese „große Liebe“ nur dem Zweck bei mir diente, mich auf dem geistigen Weg voranzutreiben. Denn ich litt jede Woche mindestens zweimal bzw. fortgesetzt unter großem Liebeskummer, weil ständig Zerstörungsprozesse dieser Liebe stattfanden, was im Kapitel Nr. 37 >Eifersucht< thematisiert ist. Das Ende dieser Beziehung war damit vorprogrammiert.

 

Wie es der „Zufall“ wollte, hatte ich im Dezember 1993 verschiedene esoterische Bücher bestellt, wovon ich das eine in der Nacht zum 18.01.1993 las. Es handelte sich um das kleine Büchlein von JOHANNES FISCHEDICK >Über allen Wundern bist du<[3]. Ich las dieses Büchlein in rasanter Geschwindigkeit durch und dabei stellte sich automatisch eine bestimmte Bewegtheit meines psychisch-geistigen Herzens her, die dazu führte, dass ich eine geistige Liebe zu einer kosmisch-universellen Wesenheit empfand, die in der Esoterik und der Religion als „der Christus“ bekannt ist (siehe hier im Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<).

 

Dies, obwohl in dem Büchlein von dem Christus überhaupt nicht die Rede war. Trotzdem wusste ich intuitiv und mit Evidenz, dass es >Jesus, der Christus Gottes< war, und habe über Ihn hier auch ein extra Kapitel verfasst. Und Dieser ist nun seit dem 18.01.1993 sozusagen „der Geliebte“ meiner höheren Seele[4].

 

In der betreffenden Nacht träumte ich dann auch folgendes: Ich sah aus einer gewissen Entfernung – und es ging „die Kunde durch das Land“ – dass >Jesus, der Christus Gottes< sich erneut Jünger suchen würde. Und ich sah Ihn, wie Er bereits drei Jünger um sich hatte und wie sie in dieser kleinen Gruppierung einher wandelten. Sie setzten sich dann auch irgendwann nieder – und es war eigenartig und ungewöhnlich – und nicht wie in Deutschland. Und die Jünger waren nicht ganz hellhäutig, hatten aber rundliche mitteleuropäische Kopfformen. - Damit war der Traum zu Ende, obwohl ich eigentlich glaube, dass es kein Traum war, sondern dass ich dies tatsächlich - als Zeuge von vor 2000 Jahren sozusagen - gesehen habe.

 

Und außerdem schien es mir, als ob ich spätestens ab da zu einem ausdrücklichen Jünger in der >Nachfolge Christi< aufgerufen worden bin. Von diesem 18.01.1993 an habe ich jedenfalls nie wieder Einsamkeit empfunden. Eine Einsamkeit, die früher mein ständiger Begleiter war und die mich zeitweise fast zur Dekompensation[5] getrieben hat. Eine Einsamkeit und gleichzeitig Sehnsucht, von der ich ungeheuer gequält worden bin. Dies war nun seit dem 18.01.1993 verschwunden und hält bis zum heutigen Tage an (Aussage Jan.2017).

 

Jedoch habe ich erst noch am 21.09.2014 eine Botschaft von Erzengel Raphael (gechannelt durch JAHN J KASSL[6]) gelesen, wo dieser die Einsamkeit und Isolation sehr ausdrücklich thematisiert – zum Trost für die „Geliebten Lichtkrieger der Endzeit“, wie EE Raphael diese anspricht: „In der Abgeschiedenheit von der Quelle ragen die mächtigsten Lichtsäulen in den Himmel und die Einsamkeit ist der ständige Begleiter dieser manifestierten Lichtwesenheiten in Menschengestalt. Und es gibt keinen, der diese Einsamkeit nicht schmerzlich erfährt. Es ist das Merkmal der großen Propheten, dass deren Sehnsuchtsflamme nach Gott in der Abgeschiedenheit am stärksten lodert“.

 

Und so spricht EE Raphael die Lichtkrieger weiter an: „Die Einsamkeit ist das göttliche Feuer, in dem Edles veredelt wird und das Lichtvolle sein vollkommenes Leuchten erhält. Und diese Einsamkeit begleitet jeden Erwachenden und die Erwachten, solange der Dienst auf einer nieder-schwingenden Ebene des Universums verrichtet wird“. Denn diese Ebenen sind durch die Illusion der Abwesenheit von Gott definiert und bringen für die Erwachten immer diesen Zustand hervor.

 

Diese unerträgliche Entfernung von der Quelle wird erst durch die vollkommene „Verschmelzung“ beendet. Zu dem Begriff der „Verschmelzung“ will ich hier gemäß dem URANTIA-Buch ergänzen, dass damit die Vereinigung mit dem göttlichen Justierer[7] gemeint ist, wie dieser im Menschen anwesend ist. Gewisse Aussagen darüber finden sich im Kapitel Nr. 63 >Schicksalshüter<, wobei dieser Schicksalshüter nicht identisch ist mit dem Justierer.

 

EE Raphael sagt dann weiter aus: „Die größten Meister erfahren auf einer trägen Ebene die größte Abgeschiedenheit von Gott – und sie sind sich dessen vollkommen bewusst! Dieses Mysterium gilt es zu verstehen, damit sich euer Leid mindert und damit die heilige Sehnsuchtsflamme nach Gott niemals erlischt“. Denn es ist dieser Schmerz, der schließlich die letzte Transformationsenergie für den Aufstieg bereitstellt, als Antriebsfeder für die letzte aller Reisen.

 

Über die Möglichkeit eines solchen individuellen Aufstiegs (unabhängig von dem Gesamtaufstieg des Planeten Gaia) habe ich in dem Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg< berichtet. „Niemand kommt zu Gott, ohne das Tal der Einsamkeit durchschritten zu haben, da dieser Weg die Sehnsuchtsflamme schürt“, sagt EE Raphael und schließt seine Botschaft mit den Worten: „Tragt eure Einsamkeit wie ein heiliges Siegel; denn die, die darüber verfügen, derer ist das Himmelreich in Gott“.

 

In der Esoterik ist das Phänomen (nie wieder Einsamkeit zu empfinden) bekannt, wenn der Geistesschüler[8] zu seinem Meister gefunden hat bzw. von seinem Meister im weitesten Sinne „angenommen“[9] worden ist. Nach Aussagen des TIBETER heißt es dazu: „Die Einsamkeit wird völlig überwunden, wenn der Schüler eine Zelle im lebendigen Organismus seines Meisters geworden ist – er kann dann nie wieder allein sein – selbst, wenn er von allen Menschen isoliert wäre; denn das Bewusstsein des Meisters umgibt das des Schülers in Freud und Leid, in Dunkelheit und Licht“[10]. (In dem Moment, wo ich den vorstehenden Absatz gerade getippt hatte, setzte übrigens ein >Signalton< in meinem rechten Ohr für vielleicht 20 Sekunden ein, über den Näheres in dem betreffenden Kapitel Nr. 31 erklärt ist).

 

Tatsächlich hat sich seitdem dieses Phänomen der mangelnden Einsamkeit[11] gehalten, obwohl ich einige Jahre lang bis zum Frühjahr 2009 unfreiwillig fast völlig isoliert leben musste, was sich dann (allerdings nur zeit- bzw. phasenweise) wieder geändert hat (siehe in den Kapiteln Nr. 38 >Freundschaft< und Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<). Selbst das Empfinden der Sehnsucht, welche beim Sehen der Musiksendung über Pop-Hits noch einmal aufgetaucht war, hatte mehr einen theoretischen Charakter und nicht einen mich wirklich emotional affizierenden[12].

 

Obwohl ich diese spezifische Einsamkeit nicht mehr empfinde, habe ich seit 1993 diverse schlimme Erlebnisse gehabt und auch immer die Angst, kein hinreichend geistiges Leben zu führen, den weiteren geistigen Aufstieg nicht zu schaffen; denn ich habe bisher nur einen „gewissen“ geistigen Stand erreicht, der in den Schilderungen verschiedentlich anklingen wird. Dies habe ich hier so im Juli 2007 geschrieben und es trifft auch weiterhin zu.

 

Jedoch habe ich seitdem zwei für mich bahnbrechende Traum- bzw. geistige Erlebnisse gehabt, wo ich

a) einmal am 14.01.2013 auf das Raumschiff des göttlichen Lichtherren (B`nai Or) AMEN-PTAH teleportiert worden bin, was im Kapitel Nr. 55-D+E >Neue Zeit< geschildert ist, und

b) zum anderen die eigene Mystische Hochzeit (bzw. die Verschmelzung von physischem und Überselbst-Körper) am 08.04.2014 erleben durfte, was im Kapitel Nr. 70-C >Mysterium von Golgatha< ausgeführt ist.

 

So ist dieser Stand des weiteren angedeutet in den Kapiteln Nr. 14 >Ursprungsfamilie<, Nr. 51 >Sonderaufstieg< und Nr. 21 >Homo Coelestis<, wo der Begriff der „Sternensaat“ die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe von Menschen charakterisiert, welche zur Zeit auf der Erde inkarniert sind und von anderen „Sternen“[13] stammen. Dabei soll zudem der poetische Ausdruck „Saat“ die okkulten Erkenntnisse andeuten, die ich hier verarbeitet habe; denn durch >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) wird das, was der Mensch auf Erden als Weisheit erringt, nicht nur Keim seines eigenen Fortschreitens, sondern Saat für die ganze Menschheit, wenn der Mensch den Christus im Leben in sich aufgenommen hat. Alle seine Ideale, die er dem Christus übergibt, sind Keime für die zukünftige Realität[14].

 

Entsprechend hatte ich die autobiographischen Studien der Esoterik ursprünglich auch >Saat der Sterne< genannt, sie jedoch aus publikationstechnischen Gründen in >Sternenschnee< umtituliert. Dass dies inhaltlich ebenfalls eine gewisse Berechtigung aufweist, kann aus dem Kapitel Nr. 43 >Schnee< ersehen werden, der esoterisch die Verfassung von seligen Geistern symbolisiert.

 

Etwas ganz Bemerkenswertes trat m.E. auf, nachdem am 10.11.2009 einer der aufsehenerregendsten Fälle von Suizid[15] durch den (wohl 32 Jahre alten) damaligen Nationaltorwart von Deutschland Robert Enke stattfand, indem er sich vor einen fahrenden Eisenbahnzug warf. Tatsächlich wurden von Robert Enkes Fußballverein „Hannover 96“ in einem Nachruf auf seinen Tod folgende Worte verwendet: „Menschen wie Robert sind wie Sterne. Sie strahlen hell, auch wenn es für alle wie dunkelste Nacht ist. Sie sterben nicht, sondern leben in unserem Herzen weiter. Wir trauern um einen besonderen Menschen, der uns mit seinem Wesen bereichert hat und für uns alle ein menschliches Vorbild war und bleibt[16]“.

 

Diese Aussagen wurden gemacht von sonst knallharten, ehrgeizigen und materialistisch gesonnenen Männern und Geschäftsleuten, was die Angelegenheit doppelt bemerkenswert macht. Auch kleine Jungen von circa 8 Jahren wurden im Fernsehen interviewt und sprachen davon, dass sie trotz gefühlsmäßiger Belastung ihrem Fußballidol bei der Feier „die Ehre erweisen wollten“ (nach Protokollierungen der Verfasserin).

 

Nur drei Wochen vor diesem Suizid hatte ich bei der hohen geistigen Wesenheit Kryon[17] erstmals die Anschauung gelesen, dass manche Menschen extra mit einer Neigung zum Suizid auf die Erde kommen. Und Menschen, welche mit solchen Aufgaben hier inkarnieren, sollen nach KRYON besonders gesegnet sein; denn sie werden bei anderen Menschen etwas bewegen[18]. Und genau wie KRYON dies allgemein vorhergesagt hat, erwiesen dem Robert Enke (der unter schweren Depressionen gelitten haben soll) rund 40.000 Menschen die Ehre, was in der bis dahin größten öffentlichen Trauerfeier der deutschen Sportgeschichte stattfand[19].

 

Dies war bisher bei einem Suizid meines Wissens noch nicht vorgekommen, wo der „Selbstmord“ jahrhundertelang von den Staatskirchen als Sünde[20] verurteilt wurde. Es zeigt doch den von KRYON extrem propagierten geistigen Fortschritt der Menschheit an (die Menschheit hat durch den Übergang in das Millennium[21] die Schwelle überquert[22]), selbst wenn noch immer viele Geschehnisse auf der Erde dagegen zu sprechen scheinen.

 

Am 18.04.2012 protokollierte ich die Aussage eines Professors, der an dem Abend in der Talk-Show von Markus Lanz im Zweiten Deutschen Fernsehen Gast war. Dieser Professor berichtete, dass in Wahrheit sich jährlich 10.000 bis 11.000[23] Menschen (allein in Deutschland) das Leben nehmen, diese Zahlen jedoch offiziell und bewusst verheimlicht werden, um Nachahmungen zu vermeiden, was bereits seit GOETHEs Roman >Die Leiden des jungen Werthers< geschehen war, wo es 1774 zu einer Suizidwelle in der Nachahmung der Romanvorlage gekommen war, was auch als „Werther-Effekt“ bezeichnet wird[24].

 

Weltweit soll die Zahl der Suizide jährlich fast eine Million betragen. Dies stellt ein Ausmaß dar, welches mehr als alle Raubmordopfer und Kriegstoten zusammengerechnet übertreffen soll. Dazu sollen etwa 10 bis 20 Millionen gescheiterte Suizidversuche kommen, wird von der WHO[25] berichtet. Selbsttötung gilt immer noch als Tabu. In Indien oder Singapur (z.B.) wird ein Suizidversuch mit Gefängnisstrafe geahndet[26].

 

In seltenen Fälle geht mit einem Suizid die Tötung Dritter (meist Partner und Kinder) einher, was als sog. „erweiterter Suizid“ gilt. Dazu gehören auch Amokläufe mit abschließender Selbsttötung, wie ich diese Amokläufe später im Kapitel Nr. 54-D >Wahnsinn oder unendliche Liebe< thematisiert habe.

 

Im Jahr 2015 fand eine heftige Diskussion bezüglich des erweiterten Suizids statt durch den Flugzeugabsturz einer Germanwings-Maschine am 24.03.2015 in den französischen Alpen, der mit großer Wahrscheinlichkeit von dem Co-Piloten absichtlich herbeigeführt worden war[27]. Dabei erschien besonders tragisch, dass eine gewisse Anzahl vom Gymnasialschülern mit in den Tod gerissen worden sind, die an einem „hoffnungsvollen“ Beginn ihres Lebens standen, woraus sich jedoch im Jenseits eine wertvolle Zusammenarbeit dieser Menschenseelen ergeben kann, wie dies nach den esoterischen Karmagesetzen gesehen wird (wovon ich jetzt leider keine Literaturstelle weiss).

 

Nach menschlichen Maßstäben finde ich alle diese Angaben unglaublich erschreckend. Jedoch kannte ich selbst einzelne Menschen, von denen ich später erfahren habe, dass sie sich das Leben genommen haben, was mich auch jeweils entsetzt hat.

 

Es gibt zu solchen Fällen des Suizids gerade aus der Trivialesoterik dann oft lieblose Rationalisierungen[28], wie z.B. dass ein Mensch nie mehr vom Schicksal zugemutet bekommt, als er ertragen kann, die ich dann schon fast perfide[29] finde. Es findet durch die Rationalisierungen eine Herabsetzung derjenigen Menschen statt, die das Leben nicht mehr geschafft haben zu ertragen und zugleich einen unglaublichen Mut aufbringen, in den Abgrund des Todes zu gehen, von dem sie ja meist nicht wissen, was für sie danach kommt.

 

Auch kenne ich selbst seit August 2009 unerträgliche Seinszustände, die mich nur aus Feigheit an einem Selbstmord „vorbeischrammen“ lassen, wo mir sogar im Prinzip immer geistige Hilfe zukommt, die manchmal kaum ausreicht. Die esoterischen Zusammenhänge dazu sind im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe< geschildert, wo ich (metaphorisch[30] ausgedrückt) meinem eigenen Tod ins Gesicht schauen musste.

 

Im Kapitel Nr. 49-E >Grausamkeiten< gibt es die weitere die religiöse Aussage, nach der manche Menschen bereits im irdischen Leben die Hölle durchmachen, dann aber als Belohnung im Nachtodlichen Leben sogleich in paradiesische Regionen aufsteigen.

 

Fortsetzung folgt im >Vorspann<, Teil C.

 



[1] bigott: FN im Kap. 2-B >Erleuchtung<.

[2] Intimität zum anderen Geschlecht: … und im übrigen auch zum gleichen Geschlecht, zu dem ich nie auch nur den Funken einer erotischen oder sexuellen Neigung verspürt habe, was vielleicht die eine oder andere Leserin wegen mangelnder Identifikationsmöglichkeiten enttäuschen wird (Anm.d.Verf.).

[3] FISCHEDICK/Über allen Wundern bist du (Gespräche in der Kammer)

[4] Der Christus spricht zu der höheren Seele als Seiner Braut: „ICH, … dein wahrer Bräutigam, liebe dich, da du Mich nur ein wenig liebst. Würdest du Mich mehr lieben – da würdest du Mich zwingen, zu dir zu kommen sichtbar und dich zu umfassen mit all Meiner Glut und dich zu tragen durch dein ganzes irdisches Leben auf Meinen Armen in Meine ewige Wohnung. O du Mein Kind, wenn du wüsstest, wie nahe ich Dir bin und wie sehr ICH dich liebe, du möchtest keine Sekunde lang mehr die Anschauung der Welt ertragen. Aber ICH enthalte Mich, auf dass du leben magst auf dieser Welt!“ (Zeitschrift >Geistiges Leben<; Ausgabe 4/2004, S.25).

[5] Dekompensation: Offenbarwerden einer latenten Störung durch Wegfall einer Ausgleichsfunktion (nach D/F/S.161). In der Psychologie: Zusammenbruch der Ich-Funktionen.

[6] http://www.lichtweltverlag.blogspot.de Die Botschaft von EE Raphael trägt den Titel: „Finaler Akt der Liebe“.

[7] göttlicher Justierer: FN im Kap. 56-C >Öffnen der Tore<.

[8] Geistesschüler: = Jünger, = Chela; künftig hier als Aspirant, also als Anwärter (oder Bewerber) auf weitere Entwicklungsstadien (auf eine Einweihung) bezeichnet (Anm.d.Verf.). In bestimmten Geheimbünden wird auch ein neu Aufgenommener als „Neophyt“ bezeichnet (D/F/S.490). Dieser Begriff wird z.B. bei FRANZ BARDON (Frabato – Autobiographischer Roman/S.187) verwendet.

[9] Das Wort „angenommen“ ist hier leider etwas missverständlich vom TIBETER verwendet worden, denn der Begriff „Angenommener Jünger“ ist ein Terminus technicus (Fachbegriff), der eigentlich reserviert ist für ein bereits relativ hohes Stadium der Jüngerschaft, nämlich für die dritte Einweihung. Danach steht ein Jünger über dem Status des „Angenommenen Jüngers“, obwohl er noch in der Gruppe des Meisters bleibt, bis er die vierte Einweihung empfangen hat (TIBETER/Jüngerschaft/S.957). Der TIBETER meint hier mit „angenommen“ vermutlich einfach, dass es sich um einen nicht nur selbst so empfundenen Jünger handelt, sondern er eben überhaupt irgendeinem Meister (bezüglich der geistigen Ebene) real bekannt ist. (Anm.d.Verf.).

[10] Das Zitat ist Notizen der Autorin entnommen; die Literaturquelle ist nicht mehr bekannt. Es gibt jedoch von dem TIBETER ein umfangreiches Werk mit dem Titel >Jüngerschaft im Neuen Zeitalter<, wo über dieses Thema insgesamt ausführliche Darlegungen existieren.

[11] Der eine oder andere wird hier einwenden, dass Millionen oder sogar Milliarden von Menschen gar keine Einsamkeit empfinden, obwohl sie keinen geistigen Weg gehen. Hier muss gesagt werden, dass gerade das Empfinden von Einsamkeit in einer bestimmten Phase sogar unabdingbar notwendig ist als Merkmal (und Vorstufe) des geistigen Weges (Näheres dazu findet sich im Kapitel Nr. 38-B >Freundschaft<). Die meisten Menschen empfinden diese Einsamkeit gerade deshalb nicht, weil sie völlig in dem weltlich-materiellen Leben aufgehen, ja identifiziert sind damit (Anm.d.Verf.).

[12] affizieren (lat. „hinzutun“, „einwirken“, anregen) reizen, krankhaft verändern (Medizin) (D/F/S.37).

[13] Sterne: Diese sind äußere Anzeichen für Kolonien von geistigen Wesenheiten, die im Kosmos sind (nach: STEINER/TB716/S.127). Sterne sind Götterleiber, deren Seelen unabhängig von diesen Leibern in einer anderen Art in der Welt weiterwirken. Wenn ein Planetengeist aus der Engel-Hierarchie der Exusiai (FN im Kap. 40-F >Meditation<) an den Punkt kam, wo er in Entsprechung zum Tod des Menschen hätte „sterben“ müssen, wurde die materielle Hülle des Planetengeistes zu einem Stern (STEINER/GA129/4.Vortrag/S.14 nach ARENSON/S.866). – In einem Traum vom 19.12.2006 war ich selbst wie ein Stern im Sternbild des Großen Wagen, was im Kapitel Nr. 15-K >Kosmische Phänomene< dargelegt ist.

[14] STEINER/GA155/2.Vortrag (nach S.140 ARENSON)

[15] Suizid: Selbstmord (D/F/S.701). Bei Suizid hat das Selbst seine libidinöse Besetzung verloren, was zu einem Gefühl unerträglicher innerer Leere und seelischer Leblosigkeit führt (KOHUT/Die Zukunft der Psychoanalyse/S.223). Unter „Libido“ ist im allgemeinen die psychische Energie (oder auch Lebenskraft) zu verstehen; im speziellen (und bei Sigmund Freud; FN im Kap. 36-B >Gewaltlosigkeit<) wird „Libido“ auf den Geschlechtstrieb angewendet (NGL/Bd.II/S.502). – Von der Psychoanalytikerin ALICE MILLER (Im Anfang war Erziehung/S.296) wird die Aussage getroffen, dass „Suizid die einzig mögliche Artikulation des wahren Selbstes auf Kosten des Lebens sein kann“. - Im spirituellen Zustand des Bardo (sechster Tag) (= ein bestimmter astraler Zustand, der üblicherweise erst im Nachtodlichen Leben erreicht wird) bekommt die Menschenseele (auf geistige Weise) u.a. einen Trunk gegen den Tod bzw. gegen den selbstmörderischen Impuls, der dazu führen könnte, dass der Mensch alle >Hoffnung< (Kap. 53) aufgibt. Durch den Trunk wird der Mensch wiederbelebt (Tibetanisches Totenbuch/S.20fff.). Solchen Trank habe ich m.E. vielfältig in meinen Träumen und auch Imaginationen erhalten; siehe Kapitel Nr. 45-B >Seelenwachstum<, z.B. zu der Imagination vom 19.03.2007. – Nachtodliches Leben: siehe FN zu „Spiegelsphäre“ im Kap. 7-D >Tyrannei<. - Eine esoterisch völlig neue Bewertung von Suizid wird durch die hohe geistige Wesenheit KRYON (Bd.IX/S.159f.) gegeben, wie sie hier im Text dieses >Vorspanns< (Teil B) im Zusammenhang mit dem Suizid des Nationaltorwarts Robert Enke referiert ist.

[16] zitiert bei www.t-online.de vom 14.11.2009.

[17] Kryon: FN im Kap. 54-A >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

[18] KRYON/Bd.IX/S.159f.

[19] www.t-online.de vom 12.11.2009.

[20] Sünde: biblisch-theologischer Begriff für Widerspruch gegen den göttlichen Willen oder Übertretung des göttlichen Gesetzes. Die katholische Kirche unterscheidet Tod- und lässliche Sünden. Eine Todsünde unterbricht den lebendigen Kontakt mit Gott, lässliche Sünden mindern das Gnadenleben. Die sieben Hauptsünden sind: Hoffart, Geiz, Unkeuschheit, Neid, Unmäßigkeit, Zorn und Trägheit (HL/S.882).

[21] Millennium: FN im Kap. 40-i >Meditation<.

[22] Überqueren der Schwelle: Text im Kapitel Nr. 40-i >Meditation<.

[23] Die Anzahl von 11.000 Suiziden pro Jahr wurde auch noch einmal am 18.09.2014 in der ARD-Talk-Show „BECKMANN“ (die am 25.09.2014 nach 624 Sendungen übrigens das letzte Mal ausgestrahlt worden ist) von dem Präsidenten der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery genannt (Anm.d.Verf.).

[24] https://de.wikipedia.org zu „Suizid“; Stand 09.10.2015

[25] WHO: siehe FN in Kap. 18-C >Schlafstörungen<.

[26] Artikel über Suizidforschung „Der vernachlässigte Tod“ vom 15.08.2014 von ULRICH WEIH, publiziert auf www.t-online.de .

[27] https://de.wikipedia.org zu „Suizid“; Stand 09.10.2015

[28] Rationalisierung: nachträgliche verstandesmäßige Rechtfertigung eines aus irrationalen oder triebhaften Motiven erwachsenen Verhaltens (D/F/S.616).

[29] perfide: hinterhältig, tückisch (D/F/S.547).

[30] metaphorisch: bildlich, übertragen (verwendet) (D/F/S.460).