Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (323)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Zum 13. Äon

(57.C) Recycling

 

 

Manche Esoteriker und insbesondere viele spirituelle Menschen wollen so etwas, wie dass es zu einer Auslöschung von Wesen und Menschen kommt, nicht wahrhaben, weil sie meinen, dass Gott solche Handlungen nicht vollziehen würde in seiner unendlichen Gnade und Barmherzigkeit. Jedoch spricht auch HURTAK wiederholt davon, wie (dunkle und groteske) Wesenheiten (und Intelligenzen) „recycled“ und bis an den Rand des Raumes versetzt werden.

 

Es soll sich dabei allerdings nicht um einen Tod handeln, sondern um das „Recyceln“ der Energie dieser Wesen[1]. Dieser Prozess des Recycling[2] ist bereits in meinem Kapitel Nr. 55-H >Neue Zeit<[3] aufgegriffen worden (siehe auch dortige Fußnote), was ein schmerzhafter(!) Weg evolutionärer Erneuerung sein soll.

 

Auch sind sowieso unsere gesamten Reiche unterhalb des Menschenreiches in Wahrheit Manifestationen von solchen Recyclingvorgängen aus urferner Vergangenheit, was besonders schwerwiegend im Mineralreich ist, in welches eben böse Geistwesen aus Urzeiten gebannt worden sind. Dies sind Anschauungen, wie sie bei JAKOB LORBER in der Naturseelenentwicklung dargelegt sind, wobei ich jetzt im Moment wegen des zu großen Aufwandes darüber leider nichts Näheres referieren kann[4]. Ich habe dies jedoch im April 2014 im Kapitel Nr. 70-B >Mysterium von Golgatha< nachgeholt und verweise bei Interesse an der Naturseelenentwicklung auf dieses Kapitel.

 

Andeuten möchte ich nur, dass sich niemand darüber aufregen möge, dass auch in Tieren Seelenpartikel recycled sind; denn natürlich befinden sich die Tiere (sowie auch das Pflanzen-, das Mineral- und das Elementarreich) in einem Aufstieg zur Erlösung hinstrebend. Im Jupiterzustand werden unsere Tiere dann Menschen sein, während wir Menschen eine etwas höhere Engel-Position einnehmen werden[5].

 

Umgekehrt wie die Naturreiche zur Erlösung aufsteigen, wird es nämlich den widergöttlich gesonnen Menschen (und übersinnlichen dunklen Wesenheiten) ergehen, die sich selbst im künftigen Jupiterzustand (welcher der fünfte Planetarische Zustand unserer Erde sein wird) nicht mehr bekehren lassen wollen, obwohl ihnen jegliche Hilfe zuteil wird. Sie haben sich so sehr mit Luzifer verbunden, dass sie zur Tiermenschheit herabsinken werden (während die wahren jetzigen Tiere zu Menschen aufsteigen werden).

 

In dem weiteren/späteren (sechsten) Planetarischen Zustand der Erde (welches der Venus-Zustand ist) werden diese ehemaligen Menschen einen solchen Grad von Dumpfheit entwickeln, dass dieser mit dem Pflanzenleben verglichen werden kann. Wenn dann der siebente planetarische Zustand eintreten wird, welcher derjenige des Vulkan ist, dann werden diese ehemaligen Menschen nur noch solche Kräfte haben, dass sie mit den Mineralien auf der heutigen Erde gleichgesetzt werden können[6].

 

Denn der deformierte Seelenleib eines dämonischen Menschen bedarf der Regeneration durch die geistigen Bewusstseinskräfte der Tiere, Pflanzen oder gar der Mineralien[7]. Dabei rekrutieren sich die dämonischen Menschen nicht nur aus den sieben Milliarden der jetzt auf der Erde lebenden Menschen (denn es gibt ja doch viele wohlmeinende Menschen auf der Erde), sondern aus den 60 Milliarden menschlichen Monaden, die auf den verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems leben[8].

 

Nun möchte ich zurückkommen auf unsere natürliche Sonne.

Nach Darlegungen im >Gnadenbuch< von ANITA WOLF soll nämlich das Licht unserer natürlichen Sonne eigentlich nicht wirklich notwendig sein[9], was sich jedoch schon eher auf künftige Zustände der Planetarischen Entwicklung (nämlich den Jupiterzustand) bezieht.

 

Genau mit diesen Zuständen hatte ich mich in der Nacht zum 15.07.2006 befasst gehabt und mich dann tags darauf gesonnt, um wenigstens eine gewisse gebräunte Hautfarbe (zugestandenermaßen aus Eitelkeit) zu erreichen (wie ich dies immer einige wenige Male tue) – davon abgesehen, dass sich mein Hauptleben sowieso in der Nacht (= dem okkulten Tag) abspielt. (Seit dem Jahre 2014 sonne ich mich allerdings gar nicht mehr, weil es mir einfach zu heiß ist.)

 

Dieses Sonnenbaden habe ich direkt auch erwähnt in meinem Kapitel Nr. 2-C >Erleuchtung<[10], wo geschildert ist, wie mir durch meine >Meditation< währenddessen[11] am 15.07.2006 dies regelrecht (eventuell zusammen mit anderen Faktoren) eine Erleuchtung in der darauffolgenden Nacht eingebracht hat. Die Erleuchtung selbst ist im Teil A des Kapitels Nr. 2 geschildert.

 

Auch in einem anderen Kapitel (Nr. 21-i >Homo Coelestis[12]) ist ein Erlebnis berichtet, wie mir während des Sonnenbadens wiederum ein Lichtring über meinem Kopf sichtbar wurde, u.z. trat dieser bei Überprüfung mehrmals auf. Und ich schrieb dort: „Erstaunlich ist für mich, dass diese Wahrnehmung möglich war trotz des gleißenden Sonnenlichtes, was eben für die Übersinnlichkeit dieses Phänomens spricht“.

 

Man kann m.E. an diesen Ereignissen erkennen, wie selbst triviale, weltliche und eitle Aspekte, wenn man sie mit geistigen Aspekten (wie dem gleichzeitigen Sprechen von Mantren) verbindet, dem spirituellen Leben und Fortschritt dienstbar gemacht werden können.

Bereits im Jahre 2012 soll übrigens nach Aussagen bei KRYON die Wiedergeburt einer neuen Sonne stattgefunden haben, die jedoch noch für unsere physischen Augen unsichtbar ist[13].

 

Unsere natürliche Sonne ist jedenfalls nicht die geistige Sonne, von der das göttliche LICHT (großgeschrieben) ausstrahlt, welches grenzenlos ist. Dieses LICHT ist ungleich dem gewöhnlichen Licht (kleingeschrieben), welches eben von unserer natürlichen Sonne ausgesandt wird. Das gewöhnliche (natürliche Licht) ist nur ein Derivat[14] des großen oder erhabenen LICHTS, das sich ausbreitet, um neue Regionen und Welten der Lebensschöpfung hervorzubringen[15].

 

Und ich führe noch einmal eine Aussage von INTERMEDIARIUS an, die schon an anderer Stelle hier im Kapitel Nr. 57-A >Zum 13. Äon< im Zusammenhang mit dem Urkosmos dargelegt worden ist. Denn im Urkosmos (= Archäum) befindet sich die geistige Sonne, welche >Jesus der Christus Gottes< sich als göttlicher Mittler zu Seinem Zentrum und Wirkensfeld gestaltet hat[16].

 

Diese geistige Sonne ist also mit unserer physisch sichtbaren Sonne nicht identisch, sondern in einer völlig anderen Dimension unmittelbar unterhalb[17] des Himmelreiches (und oberhalb unseres gesamten Kosmos und Universums) und sie ist für uns normalerweise völlig unsichtbar. Ich selbst durfte es allerdings erleben, dass mir unzählige Male (glücklicherweise trotz meiner weltlichen Eitelkeit) die geistige Sonne gezeigt wurde, was im Kapitel Nr. 17 >Erscheinen einer Sonne<[18] geschildert ist.

 

Bei HURTAK wird genau diese Vorliebe von uns Menschen für die natürliche Sonnenenergie mit der Behauptung aufgegriffen, dass diese Vorliebe in Wahrheit ein Aspekt von Entropie[19] sei. Über Entropie sind bereits in dem Kapitel Nr. 55-B >Neue Zeit<[20] ebenfalls Darlegungen erfolgt. Entropie bestimmt in Wahrheit den fortschreitenden Prozess des Verfalls und der Entartung von Materie und Energie, in dem sich unser lokales Universums und unsere lokale Sonne befindet[21]. Das materielle Reich ist in Schwerkraft gefangenes Licht[22].

 

Die Sonnenenergie würde auch den vibratorischen Ebenen entsprechen, die in der Erde vorherrschen. Die Menschen haben jedoch die Aufgabe, über diese Entropie hinaus in eine Einstimmung auf die höheren Sternfelder zu gelangen[23]. Diese fernen Sternuniversen heißen nach HURTAK[24] auch „Kuchavim“ und sind jenseits unseres unmittelbaren Universums. Diese Sternuniversen dienen der lokalen Hierarchie eines jeden Paradies-Lichtsohnes als Ausdruck von JHWHs Lichtgewand.

 

Nun will ich zurückkommen auf weitere Zusammenhänge der Zahl 13, die wie folgt beschrieben werden können:

Die Zahl 13 ist das Zeichen für die hinzuerhaltene Kraft, indem sich die Zwölf zur Elf opfert und dadurch das Plus zur 13 erhält; denn unendlich mehr, als der Gottmensch (Jesus) mit seiner Person hingab, ist ihm durch die Einheit mit dem SOHNE (Christus) gegeben. Die Zahl 13 deutet auf den wiedererweckten Menschen hin, auf denjenigen, der durch die Vereinigung mit dem Sohn die Kraft des Heiligen Geistes in sich aufgenommen hat, so lauten die Rosenkreuzer-Mysterien[25] mit dem Satz: „Per spiritum sanctum reviviscimus“[26].

 

Entscheidend ist, dass die 13. Frequenz alle 12 Frequenzen ruft und in die Verschmelzung bringt. Dann ergießt sich die Kosmische Christusenergie über den Planeten. Es findet dann Erlösung auf allen Ebenen statt in der Schwingung der vier, der Christusenergie. Das wird letztlich den Aufstieg bewirken. So sind die 12 Jünger ein Ausdruck von Energiefrequenzen. Die 12 Räte der Tat desgleichen und jeder einzelne Mensch ist Ausdruck einer Energiefrequenz[27].

 

Die 13. Frequenz wurde ausgesandt, um unserem Planeten die Erlösung zu bringen. Jeder Mensch trägt von allen 12 Frequenzen (und Äonen; Anm.d.Verf.) ein Stück in sich. Die 13. Energiefrequenz trägt die Farben Golden und Blau[28]. Von Anfang an ergießt sich aus der lemurischen Energiefrequenz die Erlösungsenergie, die Christusenergie, in das vorbereitete Gitternetz der Christusliebe. Dies geschieht, wenn das 13. Tor geöffnet wird. Es ist das Tor von Lemurien, das von den damals bereits (schon einmal) verkörperten Menschen geöffnet werden wird[29].

 

Jeder Mensch (der bereits in Lemurien verkörpert war) trägt ein Teil des Erwachens auf Erden, wie hierüber speziell (und über Lemurien generell) in dem Kapitel Nr. 56 >Öffnen der Tore<[30] (Teile A-D) Darlegungen erfolgt sind. So sagt auch HURTAK aus: Jede Region hat Tore, die durch die Vibrationen der Heiligen Namen der Heerschar geöffnet werden, wenn sie in trinitisierter (Vater/Sohn/Heiliger Geist) Formulierung gebracht werden[31].

 

Die angesprochenen wiederverkörperten Menschen aus Lemurien tragen nun in sich das golden-blaue Licht und sind ein Kanal für Magnetismus. Und wie einst Jesus die 12 Energiefrequenzen an sich gezogen hat, sind es heute diejenigen, die ihm nachfolgen, die seinen Weg beschreiten, die dies tun[32]. Dies ist in meinem Kapitel Nr. 26 >Nachfolge Christi<[33] beschrieben.

 

Die Schwingung des Christus, die in der Endfrequenz die Zahl Vier ist, war aber ursprünglich die Zahl 13[34]. Alles, was in der Christusfrequenz von dem (in dem Buch >An die Lichtpioniere< genannten) Engel DON ADAS begleitet worden ist, wurde in der Schrift erfasst und wird die Menschen berühren. Die Lichtarbeiter werden nun von zwei Schwingungen begleitet:

 

a)      von der Christusenergie in der Gnadenschwingung golden und

b)      von der Energie der Zahl 17 (siebzehn) in der Farbfrequenz blau, welche die Energie des göttlichen Vaters ist. Das goldene Licht vermischt sich mit dem blauen Licht des Gnadenreiches, denn der Engel DON ADAS repräsentiert die Gnade[35].

 

Es geht um die Vereinigung mit dem Gnadenreich des göttlichen Gedankenfeldes, der Einheit. Die Gnadenwelle der göttlichen Mutter Shakti wird letztendlich mit dem Aufstieg einhergehen[36]. Die Seele beginnt dann ihren Aufstieg nach oben und benutzt den Göttlichen Namen, um die Tore zu öffnen; denn der NAME ist von der Seele aufgesogen und in ihr Wesen einverleibt[37].

 

Im Vergleich mit unserer höheren Natur sind wir alle im Zustand des Todes – und doch ist unser Körper ein kostbares Vehikel. Der Eingeweihte muss den Tod all dessen realisieren, das nicht im LICHT ist und das Vergehen des elementaren Substrats beobachten[38]. Dabei müssen wir nicht physisch sterben, um die größte Höhe zu erfahren. Wir müssen unsere eigene spirituelle Wiedergeburt in das LICHT vollziehen. Eine Vielzahl himmlischer Ebenen wird sich dann für uns eröffnen[39].

 

Fortsetzung folgt im Teil D des Kapitels Nr. 57 >Zum 13. Äon<.

 



[1] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.91

[2] Recycling: siehe obenstehenden Text und Hinweis.

[4] JAKOB LORBER/Die Haushaltung Gottes

[5] HEINDEL/Die Weltanschauung der Rosenkreuzer/S.429

[6] INTERMEDIARIUS/Bd.I/S.179ff.

[7] Prophetin GABRIELE/Mein Wort/S.192

[8] TIBETER/Kosmisches Feuer/S.675

[9] ANITA WOLF/Das Gnadenbuch/S.257

[11] Die >Meditation< bestand damals während des Sonnenbadens aus dem Mantram von RUDOLF STEINER: „In den reinen Strahlen des Lichtes / erglänzt die Gottheit der Welt. / In der reinen Liebe zu allen Wesen / erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele. / Ich ruhe in der Gottheit der Welt. / Ich werde mich selbst finden in der Gottheit der Welt.“ (siehe Kap. 2-C >Erleuchtung<).

[13] KRYON/Bd.IX/S.321

[14] Derivat: kurz gesagt, eine Art Ableitung (nach D/F/S.167).

[15] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.45

[16] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.12f.

[17] unterhalb: Die räumlichen Benennungen „oberhalb“ und „unterhalb“ sind geistig hierarchisch übersinnlich zu sehen (Anm.d.Verf.).

[19] Entropie: siehe Text und Hinweis hier im Kapitel.

[21] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.105

[22] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.938-Glossar

[23] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.206

[24] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.938- Glossar

[25] INTERMEDIARIUS/Bd.II/S.3f.

[26] „Durch den Heiligen Geist werden wir wiedererweckt“.

[27] An die Lichtpioniere/S.373

[28] Golden und Blau: Bezüglich der gold-violetten Flamme gibt es regelrecht eine Einweihungs-Affirmation des Maha-Chohans Saint-Germain, die im Kapitel/Newsletter >Dez.2012/15< (Teil C, 3. Sequenz) geschildert ist.

[29] An die Lichtpioniere/S.374

[31] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.89

[32] An die Lichtpioniere/S.374

[34] An die Lichtpioniere/S.378

[35] An die Lichtpioniere/S.378

[36] An die Lichtpioniere/S.379

[37] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.201

[38] Über diese Todesprozesse noch während der physischen Existenz sind ausführliche Darlegungen erfolgt im Kap. 54-H+i >Wahnsinn … Liebe< und im Kap. Nr. 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<.

[39] HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.201-204