Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (326)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Inseln des Lichts (58.B) Schrecken

 

 

Bevor ich SOLARAs Buch >Die Legende von Altazar< in meinen Besitz bekommen habe, dachte ich immer, der Titel spräche mit dem Begriff „Altazar“ von einem Ort in Lemurien. Jedoch habe ich mich diesbezüglich völlig geirrt; denn „Altazar“ ist der Name eines damaligen Königs, dessen Schicksal auch über den Zeitraum von Lemurien hinaus (mit einer kurzen Beschreibung bis in unsere heutigen Tage) geschildert ist.

 

Dieses Schicksal wurde des weiteren speziell, weil Altazar eine schwarzmagische Frau (namens Mu`Ra), in deren entwürdigende (auch sexuelle) Hörigkeit er geraten war, mit einem Dolch tötete[1], was ich bei ihm völlig nachvollziehen konnte. Diese Frau war Herrin des Tempels von TI-WA-KU gewesen. Es gab dort einen See, der hieß Ti-Tika-See[2]. Eventuell ist dieser See identisch mit dem heute immer noch existierenden Titicacasee, der in einem Becken der peruanisch-bolivianischen Anden liegt.

 

Mich selbst erinnert der Name des Sees immer an den Titisee, wie auch ein Ort im badischen Schwarzwald heißt, der mir schon von Kindheit an ein Begriff war, weil meine Schwester dort einmal in einem Kinderheim war. Ich besitze bis heute immer noch eine ganz kleine Vase von dort, die sie damals als Andenken mitgebracht hatte, und deren Farben schon ganz verblasst sind, wo ich aber immer noch einmal eine kleine Blume zum Gedenken an meine (nun schon vor vielen Jahren) tödlich verunglückte Schwester hineinstelle. Die Beziehung zu meiner Schwester ist ansonsten im Kapitel Nr. 14-E ff. >Ursprungsfamilie<[3] geschildert.

 

In der Nacht zum 27.03.2013 las ich dann, dass diese Schwarzmagierin Mu`Ra (die dort als „Hexe“ bezeichnet wird) vom Sirius stammte und mit vielen anderen Sirianern eigentlich zum Segen für die damaligen Menschen in Lemurien auf den Planeten Erde gekommen war. Außer ihr erfüllten auch alle diese Sirianer (und anderen Sternenvölker[4]) ihre Mission und kehrten dann in ihre Galaxis zurück[5].

 

Die „Hexe“ Mu`Ra jedoch hatte mit sehr vielen verschiedenen irdischen Männern sexuellen Kontakt gehabt und auch von diesen Kinder empfangen und zur Welt gebracht. Durch diese sexuellen Kontakte hatte sie ihre Schwingungsfrequenzen fortgesetzt erniedrigt und ihr wurde verboten, zum Sirius-System zurückzukehren. Sie musste also auf der Erde bleiben, verfügte jedoch zugleich durch ihre magischen Fähigkeiten über ungeheuer viel Macht, wie sie diese auch den König Altazar spüren ließ. - Gemäß HURTAK würde man Mu`Ra als zu den Nephilim[6] gehörig bezeichnen.

 

Die anderen sirianischen Frauen hatten sich an das Gesetz gehalten und einen solchen Kontakt zu irdischen Männern nicht vollzogen. Anders als das Gesetz für diese Frauen galt, hatten jedoch die Sternenmänner jegliche Freiheit, ihre „Sternensaat[7] (also ihren geschlechtlichen Samen) in irdische Frauen zu senken. Nach allgemein-menschlichen Maßstäben (insbesondere auch des Feminismus) würde man dies als eine der eklatanten Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen ansehen, die anscheinend von universellen Gesetzmäßigkeiten her energetisch bedingt sind. Wenn mir die von SOLARA geschilderte „Hexe“ Mu`Ra nicht so unsympathisch wäre, würde ich mich auch über die Ungerechtigkeit kolossal aufregen können.

 

Und es gibt noch einen ganz anderen Grund, warum ich diese Gesetzmäßigkeit außerdem nicht so toll finde. Mein persönlicher Grund ist der, dass ich selbst früher eben aus rein seelischer Liebessehnsucht (nicht aus sexueller Triebhaftigkeit[8]) mich mit unzähligen Männern eingelassen habe. Denn ich hatte keinerlei Bewusstsein, dass dies geistig/spirituell alles irgendwie problematisch sein könnte, obwohl es in Wahrheit für mich auch rein menschlich sowieso alles ein Problem war (was mir natürlich schon hätte zu denken geben können).

Ich habe diese Dinge bereits in meinem >Vorspann< (Teil A,B+C)[9] geschildert. Und ich fürchte, dass ich allein wegen meiner Promiskuität[10] irgendwie durch andere Dinge bestraft worden bin.

 

Anders als Mu`Ra, die offensichtlich sehr triebgesteuert war (wie man aus den Schilderungen schlussfolgern kann), war es bei mir eher so, wie dies in der >Pistis Sophia< geschildert ist, dass diese aus Unkenntnis aus dem 13. Äon gefallen war und nun in den niederen Äonen von den Archonten verfolgt wurde (dies als eine metaphorische Kurzfassung von mir bezüglich meines eigenen Zustandes so ausgedrückt). Ich habe mich generell in verschiedenen Irrtümern befunden.

 

Glücklicherweise ist mir

a) durch verschiedene religiös-esoterische Literatur (speziell von JAKOB LORBER durch das Buch >Weg zur geistigen Wiedergeburt<) einmal bewusst geworden, wie problematisch Sexualität in Wahrheit ist,

b) zum anderen kam mir das Schicksal durch die Begegnung mit meiner „großen Liebe“ und meine >Eifersucht< (Kap. Nr. 37)[11] zu Hilfe, indem ich dadurch jegliche Neigung zur Sexualität verloren habe und jetzt seit über 20 Jahren freiwillig zölibatär lebe.

c) Begünstigend hinzu kam, dass zeitgleich zu dem Ende der Beziehung meiner „großen Liebe“ (im Januar 1993) ich durch ein mystisches Erleben von jeglicher Sehnsucht nach menschlicher Liebe ebenfalls befreit worden bin, die mich davor über 20 Jahre lang gequält hatte. Der Hintergrund war, dass sich mir Jesus Christus als Geliebter meiner höheren Seele darstellte.

Alles dieses ist im >Vorspann< (Teil A+B)[12] geschildert.

 

Jedoch erst am 13.04.2013 erfuhr ich zufällig den Grund für die allgemein bekannte Aussage von Jesus im Johannes-Evangelium 14:6, welche lautet: „Niemand kommt zum Vater; denn durch Mich“[13]. Dies war einmal Thema in einem Esoterikforum, ob man auch ohne Jesus zu Gott gelangen könne, und ich konnte damals nichts dazu sagen. Auch wusste ich lange nicht, aus welcher Bibelstelle dies stammte.

 

Nun erfuhr ich durch das URANTIA-Buch, dass diese Aussage von Jesus eine Bedeutung hat bei dem Aufstieg eines Sterblichen hin zum Paradies. Es ist nämlich so, dass es beim Durchgang durch das Zentraluniversum innerhalb des dortigen vierten Kreises dem Aufsteiger gelingen muss, zum Ewigen SOHN[14] zu finden und mit Ihm in einen verstehenden Kontakt zu treten. Wer es nämlich verfehlt, den SOHN zu finden, der muss für die Dauer eines Millenniums[15] zurück in die Reiche der Zeit, wo er dann neu geschult wird. Beim zweiten Anlauf dann soll es jedoch auch diesen Pilgern meist gelingen, den SOHN zu finden und sie können weiter schreiten, um zum Vater zu gelangen[16].

 

Bezüglich der Problematik der Sexualität möchte ich hier doch einmal nähere Darlegungen machen, von denen man sonst eben gar nichts weiß. Der HERR (>Jesus, der Christus Gottes<) legt bei JAKOB LORBER[17] dar, wie schon bei der Zeugung eine Menge „höllischer“ Bläschen bei dem gezeugten Kind (welches dafür zunächst nicht verantwortlich ist) in die Gegend des Wanstes[18] und der Geschlechtsteile gelegt werden, die dann später (vermutlich in der Pubertät) ausgeboren werden wie Raupen im Frühling.

 

Daher kommen dann auch die Versuchungen beim Menschen, weil ein jedes dieser ausgeborenen Wesen der Hölle unablässig Versuche macht, in das Leben der Seele auf vielfältige Weise einzugreifen. Wenn der Mensch durch ein „gesittetes“ Leben (Formulierung von mir) dem nicht fortgesetzt entgegensteuert, dann strömen diese „Bestien“ in alle Organe der Seele und setzen sich da gleich saugenden Polypen fest, u.z. mit Vorliebe an den Stellen, wo der Geist in die Seele einfließt. (Die drastischere Ausdrucksweise stammt von LORBER; Anm.d.Verf.).

 

Bei LORBER ist hiermit das geistige Herz gemeint. Dadurch wird dann die Seele an einer Aufnahme des geistigen Lebens verhindert. Der Mensch bleibt oder wird dann ein rein naturgemäßer Mensch[19], d.h. er ist anfällig für allerlei weltliche Sinnlichkeiten und zugleich ist er seelisch-geistig mit Verlorenheit[20] bedroht; denn der Mensch weiß gar nicht, was in ihm vorgeht. Die höllischen tierischen Triebbefriedigungen nehmen den Menschen fortgesetzt immer mehr gefangen, so dass er von geistigen Dingen überhaupt nichts (mehr) wissen will.

 

Einzige Hilfe ist eine erstmalige oder erneute Hinwendung zum Göttlichen, die sich meist dann schon fast von selbst ausschließt. - Glücklicherweise war die Verlorenheit bei mir nicht der Fall, woran man eigentlich rückwirkend erkennen kann, dass mein überzogenes Sexualleben sowieso nur pseudohalber war und meiner Seele schon generell nicht entsprochen hatte.

 

Noch strengere Bedingungen, als nur ein sittliches Leben zu führen, gelten für den Eingeweihten, der die Adeptschaft anstrebt. Von diesem darf die Geschlechtskraft nicht für die üblichen sexuellen Befriedigungen verwendet werden. Denn erst dann beginnt die ungebrauchte Sexualität aufzusteigen bis zu dem Punkt an der Nasenwurzel, wo der höchste Geist seinen Sitz hat[21]. Steigt die Kundalini dann noch weiter als bis zur Pinealis auf, kann bewusste (im Unterschied zu atavistischer) Hellsichtigkeit auftreten.

 

Dies ist genauer erklärt im Kapitel Nr. 3-D >Jungfrau Sophia<[22], welches ich dem Leser ganz besonders ans Herz legen möchte; denn dort kann man erkennen, wie bedeutsam die Fähigkeit des logischen Denkens ist, mit der man sich spirituelle Sachverhalte aneignet. Anders als dies in der Trivial-Esoterik vertreten wird, sollen die denkerischen Elemente die besten Samen für das Aufsteigen in die höheren Welten sein. Und der unschätzbare Wert des Denkens liegt darin, dass dies etwas ist, was im Prinzip einem jeden Menschen „per se“ (= von selbst) zur Verfügung steht. Und so kann zwar nicht jeder Mensch ohne weiteres hellsehend werden, jedoch soll es im Prinzip jedem Menschen möglich sein, helldenkend zu werden[23].

 

Ich muss hier noch etwas ganz anderes einfügen, was mich zwischenzeitlich in meinem Lebensgefühl etwas beeinträchtigt hat, vielleicht aber letztlich doch auch zu den >Inseln des Lichts< gehört, wie ich den Titel dieses Kapitels benannt habe.

Es war Ostermontag, der 01. April 2013. Ich war gerade erst um ca. 10:00 Uhr eingeschlafen, weil mein Tagesrhythmus durch eine Osterveranstaltung am Sonntagvormittag völlig durcheinander geraten war. So hatte ich in der Nacht zum Montag, 01.04.13 überhaupt nicht geschlafen.

 

Um 11:03 Uhr protokollierte ich folgenden Vorfall: „Ich bin vor einer Minute (also vor 60 Sekunden) aus dem Schlaf aufgewacht, weil fast genau das Gleiche geschehen war, was ich schon einmal konkret am 22.10.1995 erlebt hatte: Alle in mir vorhandene Lebenskraft schien in den Kopf hinauf zu steigen und ich dachte zu 99 %, dass ich jetzt tatsächlich real sterben müsste. Ich dachte sofort an den Allmächtigen Vater JHWH, wie ich ihn vor kurzem vor der großen Menschenmenge in einer Vision gesehen hatte (am 26.02.2013; siehe im Kapitel Nr. 57-D >Zum 13. Äon<[24]) und dann im zweiten Moment an Jesus Christus“.

 

„Insbesondere die Vision sah ich noch einmal vor mir, u.z. in einem Ausmaß des Wachseins, wie ich überhaupt noch nie in meinem Leben wach war. – Der ganze Vorgang war entsetzlich, weil man nicht weiß, was genau in den nächsten Sekunden geschehen wird – wie das Ende wirklich vonstatten geht. Ich hatte deswegen auch zugleich Angst. Dies alles dauerte nur wenige Sekunden, hörte dann auf, und mir war nun klar, dass ich doch noch auf der Erde lebe. Ich öffnete auch sofort die Augen und protokollierte dies hier“.

 

Die Angst und der Schrecken haben mich noch stundenlang (ja tagelang) beherrscht. Und ich machte mir Vorwürfe, dass ich durch meine Art Schock, den ich hatte, etwas verhindert haben könnte, was eigentlich mit mir hätte geschehen sollen. Jedoch weiß ich, dass ich mich (in verdrehter Weise) immer „zu Tode“ erschrecken würde.

 

Bevor ich am 01.04.2013 um 10:00 Uhr endlich eingeschlafen war, hatte ich längere Zeit in der >Pistis Sophia< von HURTAK gelesen gehabt, und ich hatte (unabhängig davon) schon die ganze Nacht auch sorgenvolle Gedanken gehabt, wie es wohl zu meinem Ende kommen würde, da ich mich zeitweise wieder erbärmlich und gebrechlich gefühlt habe, obwohl ich in Wahrheit noch eine ganz beachtliche Leistung bei der Veranstaltung erbracht habe.

 

Schon am Ostersonntag Nachmittag (den 31.03.2013) hatte ich dann allerdings eine eigenartige Schwächung meines Herzens registriert und dachte nur, dass es vielleicht mit meiner geistigen Ausrichtung auf das >Mysterium von Golgatha< (Kap. Nr. 70) zusammenhing. Eine solche akute Herzschwächung kannte ich auch schon von dem Zeitpunkt, als meine Mutter im Sterben lag (oder auch als ich im Januar 2013 die Bronchitis hatte).

 

Dieser Vorgang des zu erwartenden Sterbens war unmittelbar entsetzlich; denn ich habe alles von der ersten Sekunde an mit Bewusstsein erleben müssen. Dies ist übrigens der Unterschied zu dem „normalen“ Sterbeprozess vieler Menschen, die durch erhöhte Alterung, durch Krankheit oder durch einen Unfall zu Tode kommen, und dabei meist schon in ihrer Wahrnehmung getrübt sind, so dass sie die letzten Sekunden nicht mehr wirklich mit vollem Bewusstsein erleben.

 

Und so lauten denn auch Aussagen des Arztes Dr. Matthias Thöns, dass in

acht von zehn Fällen das Sterben eigentlich ein friedlicher Vorgang ist, wenn nämlich den natürlichen Abläufen Raum gegeben wird. Diese sind:

a)      Der alte Mensch verliert das Hungergefühl, so dass er kaum noch essen möchte.

b)      Er möchte kaum noch etwas trinken.

c)      Der gesamte Organismus wird schläfrig.

d)      Es tritt Sauerstoffmangel auf und

e)      Der Mensch schläft bei einer gewissen Bewusstlosigkeit ein.

 

So ist Sterben ein relativ leidarmer Zustand, wenn nicht die Ärzte durch alle möglichen Maßnahmen dazwischen funken würden, um noch an dem Sterbenden Geld verdienen zu wollen. Dies äußerte Dr. Thöns in der Talk-Show bei MARKUS LANZ im ZDF am 08.09.2016, wo auch auf sein Buch hingewiesen wurde, das den Titel trägt: >Patient ohne Verfügung<, so dass dann die Ärzte nach ihrem Gutdünken walten können.

Ich selbst habe in meiner Patientenverfügung alle Maßnahmen ausgeschlossen, würde aber schon jetzt darauf wetten, dass sich niemand daran hält.

 

Auch diese Maßgaben, dass man den alten Menschen weder zum Essen noch zum Trinken nötigen sollte, habe ich schon im weitläufigen Bekanntenkreis beobachten müssen, wie diesen Maximen entgegengehandelt wird. Von Laien (Angehörigen und Bekannten) sowieso, aber auch von professionellen Pflegekräften, die alle über einen alten Menschen, der eventuell auch gerade durch seine Nahrungs- und Flüssigkeitsweigerung den eigenen Tod herbeiführen will, Machtmissbrauch ausüben und ihn noch gegen Lebensende quälen.

 

Ich glaube auch, dass die meisten Menschen die größte Angst vor dem unmittelbaren Moment des Todes haben, den sie herannahen fühlen. Ich habe dies authentisch von einer alten Nachbarin erlebt, die wochenlang täglich immer wieder in Angst vor diesem Moment war, weil sie irgendwelche Prozesse in ihrem Gehirn wahrnahm. Durch Telefonate, die ich mit ihr führte, verlor sich diese Angst dann für Stunden, kam aber zwangsläufig immer wieder. Allerdings konnte ich ihre Angst durch ein Skript lindern, was ich aus einem Buch hatte. Es ist der Erlebnisbericht (Kap. Nr. 3) mit dem Titel >Ich war klinisch tot: Der Tod – mein schönstes Erlebnis< von STEFAN von JANKOVICH[25].

 

Erst nachdem ich dies hier am 02.10.2016 ergänzt habe, habe ich nachträglich über den Autor Stefan von Jankovich[26] und sein Buch recherchiert, was hier z.T. in der Fußnote, zum anderen aber auch hier noch im Text geschildert wird. Als Stefan von Jankovich noch in Ungarn gelebt und als Dozent an der Technischen Hochschule in Budapest gearbeitet hatte, beteiligte er sich maßgeblich an der Abfassung einer Menschenrechtserklärung innerhalb des nun bestehenden kommunistischen Systems. Im Okt./Nov.1956 fand ein Volksaufsaufstand gegen die kommunistische Herrschaft statt, der jedoch von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen worden war. Gerade noch rechtzeitig konnte JANKOVICH mit seiner Familie in die Schweiz flüchten. In seiner Abwesenheit wurde er in Ungarn zum Tode verurteilt.

 

Nach dem Auto-Unfall 1964 (siehe die Fußnote zu Stefan von Jankovich) war er drei Jahre lang in stationärer Behandlung, wo seine 30 Knochenbrüche in elf Operationen behandelt wurden. Danach lehrte er in Vorträgen usw., dass man den Tod als Freund betrachten solle, der uns hinüberbringt in eine wunderschöne, harmonische Welt. Als Resultat seiner persönlichen Erkenntnisse formulierte er das folgende Lebensziel: „Ich muss versuchen, dass ich nicht wieder in einen materiellen Körper und auf diese Erde zurückkehren muss, und dass sich mein ICH nach meinem nächsten Tod körperlos in ´höhere` Existenzrealitäten hochschwingen kann“[27].

Dies ist auch mein Lebensziel und das wesentliche zentrale Anliegen meiner autobiographischen Studien, den Lesern diese Sinnhaftigkeit zu vermitteln.

 

Wenn man bei Bewusstsein ist, ist es dieses völlig Überraschende, dass man nicht vorbereitet ist, keine Ankündigung erhält. Es ist so, wie eine Bibelstelle etwas ausdrückt: „Er kommt wie ein Dieb in der Nacht“. Mit dem „Er“ meinte ich spontan den Tod. Jedoch habe ich noch zufällig feststellen dürfen, dass sich das „Er“ nicht auf den Tod, sondern auf Jesus Christus bezieht, der dort von sich selbst sagt: „Ich komme wie ein Dieb in der Nacht“[28].

 

Es ist auch erschütternd, dass es so ein endgültiger Vorgang zu sein scheint. Ich muss dies alles schreiben, obwohl es nichts daran ändert, dass ich nicht wirklich an diesem irdischen Leben hänge. Es hat praktisch das Eine mit dem Anderen Nichts zu tun; denn man weiß ja nicht wirklich, was unmittelbar folgt.

 

Nach diesem Todesschrecken empfand ich für kurze Momente eine ganz tiefe Einsamkeit, wie ich sie eben sonst schon seit 20 Jahren gar nicht mehr kenne. Es war, als ob ich völlig allein in diesem Universum wäre, aber mit keinerlei großartigem Gefühl, sondern eben vollständigem Alleinsein. Vielleicht hatte dies auch etwas mit dem Kreuzigungsgeschehen im >Mysterium von Golgatha< zu tun, wo Jesus spricht: „Vater, warum hast Du mich verlassen?“

 

Dies soll übrigens nach HURTAK eine völlig falsche Übersetzung sein. In Wahrheit soll JESUS gesagt haben: „Vater, warum habe ich Dich verlassen?“, womit JESUS in Frage stellte, wieso er überhaupt das Himmelreich verlassen habe, um hier auf der Erde den Kreuzigungstod erleiden zu müssen. Ich habe dies erst im Apr.2016 gelesen und vollkommen vergessen zu notieren, in welchem der Bücher von HURTAK dies ausgesagt ist.

 

Ich habe dann später die Darlegungen herausgesucht, wo ich schon einmal diesen Todesschrecken erlebt habe, nämlich am 22.10.1995 (also vor über 17 Jahren, als ich dies hier am 01.04.2013 geschrieben habe), wie dies im Kapitel Nr. 16-A >Herausziehen des Ätherleibes<[29] dargelegt ist, wo auch esoterische Zusammenhänge ausgeführt sind, wie man sich dazu verhalten soll. Es war im Prinzip alles genau gleich wie damals, nur dass es mir jetzt fast noch entsetzlicher vorkam.

 

Eventuell hatte mein unmittelbarer „Schock“, wie ich dieses Erschrecken fast schon bezeichnen möchte, etwas damit zu tun, dass dieser Sterbeprozess eben dem normalen Todesvorgang entspricht, und ich zwischenzeitlich doch annehmen durfte, dass ich in anderer Weise einer Art >(Sonder-)Aufstieg< (siehe Kapitel Nr. 51[30]) teilhaftig werden dürfte. Diese Hoffnung entspringt als letztem dem Erlebnis, welches ich am 14.01.2013 hatte, wo ich in das Raumschiff von Amen-Ptah teleportiert worden bin, wie im Kapitel Nr. 55-D >Neue Zeit<[31] geschildert ist.

 

Folgende Darlegungen habe ich hier am Ende von Teil B des Kapitels Nr. 58 >Inseln des Lichts< erst am 12.07.2013 ergänzt, obwohl auch in Teil C noch weitere Hypothesen zu meinem Schock-/Sterbe-Erlebnis vom 01.04.2013 vorhanden sind. Am 20.06.2013 habe ich nämlich in dem URANTIA-Buch zu dem Thema des Justierers[32] gelesen gehabt, weil ich zu diesem Tatbestand Ausarbeitungen plan(t)e. Dabei stieß ich dort zufällig auf folgenden Hinweis:

 

Der Apostel (Paulus) soll vor 2000 Jahren davon gesprochen haben, dass er in den dritten Himmel erhoben worden war. Die Bibelstelle ist leider nicht angegeben und mir auch nicht genau bekannt, obwohl ich die Aussage kenne. Die Interpretation des URANTIA-Buches zu Paulus` Aussage lautet nun: Paulus soll damals das Erlebnis gehabt haben, bei welchem sich sein Justierer während des Schlafes von ihm getrennt hatte. In diesem ungewöhnlichen Zustand soll dieser Justierer dann eine Projektion auf die dritte der sieben Residenzwelten[33] vorgenommen haben. Die erste Residenzwelt unseres Lokaluniversums entspricht dem ersten Himmel. (Es gibt jedoch überhaupt noch einen größeren Himmel, der als „Himmel der Himmel“ gilt.)[34]

 

Was diese Projektion genau im Detail bedeutet, ist leider nicht ausgesagt. Jedoch wurde mir eigentlich unmittelbar bewusst, dass dies ein solcher Vorgang war, der am 01.04.2013 eventuell bei mir stattgefunden hatte: Mein in mir wohnender Justierer hatte mich in den Sekunden verlassen. Da alles schreckliche Erleben in diesen Sekunden später dann nicht mehr in mir existierte, vermute ich, dass der Justierer schon bald danach wieder zu mir zurückgekehrt ist. Jedoch für Sekunden oder Minuten war eben auch diese große Einsamkeit vorhanden gewesen.

 

Natürlich weiß ich nicht, ob und was für eine Projektion auf welche der Residenzwelten in meinem Fall vorgenommen worden ist. Zentral ist für mich die Erkenntnis der kurzfristigen Verlassenheit durch diesen meinen Justierer. Und meine Hypothesen der kurzfristigen Gottverlassenheit kamen der Sache doch auch schon recht nahe, insofern der Justierer eben der innewohnende göttliche Geist (als Repräsentant von Gott-Vater) im Menschen ist.

 

In der Nacht zum 15.07.2013 machte ich mir noch einmal Gedanken, dass der Vorgang der Projektion nicht näher im URANTIA-Buch erklärt ist. Ich will jedoch von mir aus folgendes erläutern: Im Fall von Apostel Paulus ist also anscheinend eine Projektion dieses Menschen auf eine andere Welt vorgenommen worden. Für solch eine Projektion gibt es standardmäßig mehrere Übersetzungen, die sich jedoch nicht direkt auf solch ein Geschehen beziehen: Als Annäherung soll hier die Definition gewählt werden, nach der „Projektion ein bestimmtes Verfahren ist zur Abbildung von Körpern mit Hilfe paralleler oder zentraler Strahlen auf eine andere Ebene“[35].

 

Ich verstehe die Darlegungen im URANTIA-Buch jetzt so, dass nicht der Apostel Paulus direkt als Mensch in den dritten Himmel entrückt wurde (obwohl er selbst dies so ausgedrückt hat), sondern dass sozusagen eine Art Duplikat von Paulus durch den Justierer angefertigt wurde und dieses Duplikat wurde in den dritten Himmel als Abbild von Paulus hinterlegt. Aus dem URANTIA-Text selbst ist leider nicht mehr zu erkennen, als ich dies hier referiert habe.

 

Man mag es glauben oder nicht: Ungefähr 60 Minuten später, nachdem ich vorstehenden Absatz neu eingefügt und bei den Zusatzseiten neu gepostet hatte, stieß ich jedoch auf Ausführungen aus dem URANTIA-Buch, die eben doch diesen Vorgang näher benennen, obwohl an der betreffenden Stelle nicht von „Projektion“ gesprochen wird. Es heißt dort jedenfalls: Der Justierer fertigt von jeder mentalen Schöpfung des Menschen ein Doppel an, ein geistiges Gegenstück.

 

So erschafft der Justierer den Neuen Menschen für die Auferstehung in den Welten des Fortlebens. Diese geistigen Neuschöpfungen werden in der sich entwickelnden unsterblichen Seele des Menschen (die dort auch als morontielles Selbst bezeichnet wird) bewahrt. Und dieses Selbst nehmen die Richter und Zensoren wahr, wenn sie über des Menschen Fortleben verfügen und den Weg in neue Welten freigeben[36].

 

Als ich die Ergänzung vom 12.07.2013 hier vorgenommen hatte (und erst Recht, als ich noch die Ergänzungen vom 15.07.2013 eingefügt hatte), ist mir akut bewusst geworden, dass ich unbedingt die Ausarbeitungen zu meinem neuen geplanten Kapitel über den Justierer real zu Ende bringen muss, die ich sowieso schon zu 90 % (allerdings in einem unvollkommenen Manuskript) fertig gestellt habe. Der ganze Sachverhalt ist jedoch (für mich) extrem schwierig im Verhältnis zu Begriffen anderer esoterischer Konzepte, die alle nicht genau das wiedergeben, was unter dem Justierer zu verstehen ist.

 

Am 21.08.2014 möchte ich jedoch zu diesem meinem Vorhaben über den Justierer anmerken, dass es im Prinzip leider undenkbar ist, dass ich dieses geplante Kapitel jemals fertigstellen werde. Es übersteigt einfach meine Fähigkeiten. Stattdessen habe ich seitdem diverse andere Kapitel veröffentlicht, und insbesondere möchte ich auf das Kap. Nr. 63 >Schicksalshüter< hinweisen, das als eine gewisse Art Ersatz zu der Thematik des Justierers dienen soll, wo dort auch ein Vergleich beider Wesenheiten bzw. beider Instanzen vorhanden ist. Die Wesenheit des Schicksalshüters ist landläufig besser bekannt als der „Schutzengel“ des Menschen.

 

Fortsetzung folgt im Teil C des Kapitels Nr. 58 >Inseln des Lichts<.

 



[1] SOLARA/Die Legende von Altazar/S.112

[2] SOLARA/Die Legende von Altazar/S.114

[4] Sternenvölker: In dem Wörterbuch ihrer Webseite www.nvisible.com bezeichnet SOLARA alle Menschen als „Star-Borne“ (wie wohl zugleich der Titel einer Zeitschrift von ihr heißt), welche von den Sternen ausgegangen sind. „Die Erde wurde ursprünglich besiedelt von Freiwilligen aus zahlreichen Sternensystemen. Jedes System schickte Vertreter ihrer Besten auf den Planeten. Dies ist, wer wir sind. Wir sind alle Star-Borne. Es gibt einfach diejenigen, die sich daran erinnern, diejenigen, die im Prozess des Erinnern sind und diejenigen, die zur Zeit sich noch nicht erinnern können“. – Solche globalisierten Teilaussagen sind insofern missverständlich, weil es eben weit mehr Menschen gibt, die evolutionär (bzw. durch Mutation in der Art eines Quantensprunges) tatsächlich von den Primaten/Lemuren (einer Art von Tier-Menschen abstammen), und des weiteren sehr viele Menschen eben Mischlinge sind, die aus einer Verbindung mit den Nephilim (siehe die noch folgende Fußnote hier) geboren sind (Anm.d.Verf.). – Über diese unmittelbaren (tierähnlichen) Urahnen der Menschheit wurde berichtet in meinem Kapitel Nr. 56-A >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986848/56-A-Offnen-d-Tore-317-). Die nicht „sterngeborenen Menschen“ werden sonst auch als „Erdlinge“ bezeichnet und sind identisch mit dem Begriff der „dialektischen Menschen“, wie er im Kap. Nr. 55-C >Neue Zeit< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1984568/55-C-Neue-Zeit-311-) in einer Fußnote benannt ist.

[5] SOLARA/Die Legende von Altazar/S.119f.

[6] Nephilim: sind in der biblischen Sprache (Genesis 6) eine der destruktiven Gruppen gefallener Engel oder himmlischer Intelligenz, die sich mit dem Erdenvolk vermischt haben, wodurch die Bedingungen entstanden, die göttliche Intervention notwendig machten (HURTAK&HURTAK/Pistis Sophia/S.942-Glossar).

[7] Sternensaat: Vergleiche das Kapitel Nr. 14-B1 >Ursprungsfamilie< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1904540/14-B1-Urspr-Familie-74a-), wo „Sternensaat“ als eine Art Synonym für die Lichtkinder dargelegt ist.

[8] Triebhaftigkeit: Ich war also keinesfalls eine Nymphomanin mit einem gesteigerten Geschlechtstrieb (Anm.d.Verf.).

[10] Promiskuität: Geschlechtsverkehr mit verschiedenen, häufig wechselnden Partnern (D/F/S.594).

[13] Im Kapitel 14 des Johannes-Evangeliums ist die Abschiedsrede von Jesus dargelegt, wo Er auf eine Frage des Apostel Thomas diesem (in Vers 6) antwortet: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch Mich“.

[14] Ewiger SOHN: siehe FN bei „URANTIA-Buch“ im Kap. Nr. 56-A >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986848/56-A-Offnen-d-Tore-317-) und Text im Kap. Nr. 55-B >Neue Zeit< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1982516/55-B-Neue-Zeit-310-).

[15] Millennium: (ein) Jahrtausend (D/F/S.465

[16] URANTIA-Buch/S.293ff.

[17] LORBER/Weg zur geistigen Wiedergeburt/S.83

[18] Wanst: (dicker) Bauch (HERMANN/Rechtschreibung/S.999)

[19] In esoterischer Terminologie würde ein naturgemäßer Mensch als „dialektischer Mensch“ bezeichnet werden (siehe FN im Kap. Nr. 55-C >Neue Zeit<) (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1984568/55-C-Neue-Zeit-311- ).

[20] Verlorenheit: siehe FN zu „verlorene Seelen“ im Kap. 2-A >Erleuchtung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1883792/2-A-Erleuchtung-8- ).

[21] HEINDEL/Die Weltanschauung der Rosenkreuzer/S.478f.

[23] Flensburger Heft Nr.66/Artikel von WEIHRAUCH/S.64f.

[25] STEFAN v. JANKOWICH/Ich war klinisch tot/Drei Eichen Verlag, 2009/S.49-S.63

[26] Stefan von Jankovich: *25.01.1920 in Budapest (Ungarn), *23.01.2002 in Zürich (Schweiz). Er war ein ungarisch-schweizerischer Architekt, Künstler und Unternehmer, der 1964 durch einen schweren (nicht durch ihn verschuldeten) Autounfall klinisch tot war, dann aber wieder zum Leben erweckt wurde. Während der wenigen Minuten des Todes hatte er jedoch vielfältige Erlebnisse, an die er sich anschließend erinnern konnte. Dies, obwohl sein Herz stillstand und die physiologischen Hirnunktionen ausgefallen waren, wie es dies bei mittlerweile vielen Menschen gibt, die sog. Nahtoderfahrungen (NTE) schildern. Auf der Webseite www.origines.de/nte/janko/jankovich.htm gibt es mehrere Auszüge aus STEFAN von JANKOVICHs Buch.

[27] aus diversen Webseiten über Google zu Stefan von Jankovich von der Autorin zusammengestellt.

[28] Offenbarung des Johannes (16,15)

[32] Justierer: Dieser ist (kurz gesagt) der göttliche Geist im Menschen, die Repräsentanz des Allmächtigen Vaters im Menschen selbst (Anm.d.Verf. nach dem URANTIA-Buch). In Wahrheit sind mit dem Begriff und Tatbestand sehr komplizierte Aspekte verbunden. Dies ist angedeutet in der Fußnote im Kapitel Nr. 56-C >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986392/56-C-Offnen-d-Tore-319).

[33] Residenzwelten (oder = -sphären): siehe FN im Kap. 56-C >Öffnen der Tore<.

[34] URANTIA-Buch/S.553

[35] Projektion: siehe Definition im Text; angelehnt an eine Beschreibung im Duden (Fremdwörterbuch/S.593).

[36] URANTIA-Buch/S.1193