Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (334)

Esoterische Studien einer Autobiographie

EwigesJetzt (59.E)

Pfingsten/Feuertaufe

Begegnung mit sich selbst

 

 

Die Bedeutung von Pfingsten vor 2000 Jahren soll gewesen sein: die Ausgießung des Geistes der Wahrheit; denn das Erfassen der Wahrheit stellt die höchste Form menschlicher Freiheit dar[1]. Diese Worte würden mir aus tiefster Seele sprechen, wenn ich nicht diese spezifischen (und manche anderen) Darlegungen im URANTIA-Buch für eigenartig unwahrhaftig erleben würde.

 

Verschiedenste Menschen, die meine Erörterungen hier lesen könnten (die dies aber nicht tun werden), würden mir eventuell vorwerfen: Hat diese Person (damit meine ich mich selbst) keine anderen Probleme, als sich mit solch scheinbar unbedeutenden Differenzen zu beschäftigen? Und ich kann darauf antworten: Doch ich habe auch noch alle möglichen anderen Probleme; aber diese Unwahrhaftigkeit bei zugleich höchster Göttlichkeit in ein und demselben Buch stellt tatsächlich eine unsägliche Qual für mich dar, weil ich eben das göttlich Wahrhaftige zutiefst verehre und dort irgendeine ganz merkwürdige Unlauterkeit in diesem Buch vorhanden ist, die ich nicht wirklich begreife.

 

So wie z.B. Luzifers Rebellion vor 200.000 Jahren im URANTIA-Buch als ein unsägliches Verbrechen dargestellt wird, was ich nach den dortigen Darlegungen überhaupt so nicht nachvollziehen kann, da der dortige (!) Luzifer nur Erleichterungen für die Menschen wollte. Und diese (dortige) Rebellion Luzifers hat sowieso auch überhaupt nichts mit dem wirklichen Verbrechen des Schöpfungsfalles vor Billionen von Jahren zu tun.

 

Dieses wirkliche Verbrechen gegen die Person der höchsten Ur-Gottheit ist von dem wahren ersten Luzifer vollzogen worden, wie dies im Kap. Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< mit dortigen Hinweisen auf weitere Kapitel dargelegt ist. Ein ergreifender Dialog zwischen Gott und Luzifer über das wahre Verbrechen des wirklichen Luzifer bezüglich des Schöpfungsfalles (und Luzifers Umkehr nach dem >Mysterium von Golgatha) ist geschildert im Kapitel Nr. 49-C >Grausamkeiten<.

 

Dann die Deklaration von „Michael von Nebadon“ (im Kap. Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes)[2] als Inkarnation von Jesus Christus, von der im URANTIA-Buch selbst gesagt wird, dass dies kein Mensch vor dieser Bekanntmachung je gewusst haben soll.

Es gibt unzählige Heilige, die definitiv Offenbarungen von Gott hatten, die alle angeblich nichts davon gewusst haben, von den ganzen religiösen und esoterischen Schriftstellern und Eingeweihten sowieso ganz abgesehen. Kein Mensch hat jemals etwas von „Michael von Nebadon“ gewusst, sondern alle kennen nur den Ewigen SOHN als Jesus Christus!

 

Damit zweifle ich nicht die Existenz eines Michael von Nebadon an, sondern lediglich, dass dieser in Jesus Christus inkarniert war[3]. Über Michael von Nebadon im Unterschied zu Jesus Christus finden sich die entscheidenden Darlegungen im Kap. Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes< (siehe den LINK in der 2. FN). Alles dies (auch über den ersten und evt. weitere nachrangige Luzifer-Wesenheiten sowie die Rebellion und den Schöpfungsfall) habe ich mühseligst in meinem Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes< (u.a. in Teil K[4]) zusammengestellt[5].

 

In Teil D des hiesigen Kapitels Nr. 59 (Ewiges Jetzt) habe ich eine persönliche Anmerkung gemacht, wie ich diese als eine Tagebuchnotiz in der Nacht zum 01.05.2013 gegen 01:30 Uhr protokolliert hatte, nachdem ich im URANTIA-Buch über Pfingsten gelesen hatte. Anschließend legte ich mich schlafen. Nur ca. drei Stunden später (also ab 04:30 Uhr) hatte ich dann folgenden Traum:

 

Ich stand mir plötzlich selbst real (wenn auch nur im Traum) gegenüber (nicht wie in einem Spiegel), und ich trug auf dem Kopf eine Art Turban aus gelbem Stoff, so wie man sich als Frau um die gerade frisch gewaschenen Haare ein Frotteetuch schlingt. Dann aber war das Merkwürdige, dass aus diesem Turban etwas herausragte wie ein ca. 40 Zentimeter hoher Turm (tatsächlich ziemlich hoch), der ca. 12 Zentimeter breit war und eventuell leicht konvex zur Vorder- und zur Rückenseite gewölbt war (also wie ein abgeflachtes Rohr[6] mit seitlichen Kanten). Der Turm schien aus undefinierbarer Materie zu sein, jedoch in einer leicht rötlichen (eher beige-orange-mäßigen) Farbtönung. Ich komme darauf noch zurück.

 

Zunächst muss ich aufgreifen, dass eine solche Begegnung mit sich selbst gemäß STEINER ein in der Esoterik bekanntes Phänomen sein soll, worüber ich auch bereits im Kapitel Nr. 16-B+C >Herausziehen des Ätherleibes<[7] esoterische (und auch persönliche) Darlegungen gemacht habe. Nach STEINER soll eine solche Begegnung, wo man sich selbst wie seinen Doppelgänger vor sich sieht, die Konfrontation mit dem kleinen „Hüter der Schwelle“ bedeuten, was wiederum in einem Zusammenhang mit >Erleuchtung< (Kap. Nr. 2) stehen soll.

 

Mein Hauptinteresse galt nun nach dem Traumerlebnis allerdings nicht primär diesem „Hüter der Schwelle“, sondern der Bedeutung des Turbans und des Turmes. Dazu suchte ich in den folgenden drei Tagen phasenweise ein bestimmtes Taschenbuch, welches ich aber erst am vierten Tag wiederfand. Dieses ewige Suchen nach bestimmten Büchern (von dem Suchen der verschiedenen Stellen in meiner eigenen Autobiographie ganz abgesehen) hat mir übrigens schon so manche Nägel zu meinem Sarg beschert.

 

Dieses Buch heißt: >Die Kunst des Channelns< von VYWAMUS / JANET McCLURE mit dem Untertitel „Einblicke in Funktion und Wirkensweise – Ein Lehrbuch“. Ich wusste, dass in diesem Buch verschiedene Abbildungen über sämtliche Chakren und Ckakrenfelder vorhanden sind und erhoffte mir wegen des Turbans mit dem Turm Aufklärung, die ich aber nicht wirklich diesbezüglich erhalten habe.

 

Das Buch habe ich mir übrigens nicht gekauft, weil ich wirklich Channeln lernen wollte – dies habe ich für mich nie in Betracht gezogen (wobei dies einem in letzter Konsequenz vermutlich sowieso nur als Gnade zukommt). Aber ich wollte mich so weit wie möglich wissenschaftlich darüber informieren wegen der vielen Falschbotschaften, die existieren sollen. Auch sind gewisse Anleitungen tatsächlich für meinen Geschmack wieder einmal viel zu kompliziert, wie ich dies schon von bestimmten hier referierten Büchern[8] ausgesagt habe, dass mir strukturierte Anleitungen nicht zusagen, die allerdings durchaus meinen vollen Respekt haben.

 

Nun die wenigen Angaben zu den beiden Traumsymbolen in dem Traum vom 01.05.2013:

Turban: gewickelte Kopfbedeckung orientalischer Völker[9]. Leider habe ich nirgendwo etwas über die ursprüngliche geistige Bedeutung dieser Kopfbedeckung gefunden; denn diese Bedeutung wäre ja das eigentlich Entscheidende – und es gibt diese Bedeutung garantiert. Allerdings sagte ein Inder in einer Talk-Show vom 19.07.2013: Ein Turban würde für „Respekt“ stehen, was mir zu dem Zeitpunkt leider auch nicht wirklich etwas gesagt hat; denn wer hat Respekt vor wem?

 

Es soll übrigens unzählige verschiedene Arten geben, wie ein Turban gewickelt sein kann, worüber es auch Abbildungen gibt, an die man durch einen LINK gelangt, wenn man bei Wikipedia über den „Turban“ liest. Eine spezifische Art des Turbans hat z.B. die Erscheinungsform durch die gewickelten Tuchlagen, wie sonst lebendige Schlangen geringelt im Schlaf liegen.

 

Des weiteren gibt es z.B. auf dem Kopfschmuck eines ägyptischen Pharaos und Priesters auch das Zeichen einer aufgerichteten Schlange über der Stirn, was bedeuten soll, dass dieser hohe Eingeweihte vollkommene Herrschaft über die Kundalini-(= Schlangen-)Kraft erlangt hat, was mich persönlich an den Kopfschmuck von AMEN-PTAH erinnert, zu dessen Raumschiff ich am 14.01.2013 teleportiert[10] worden war.

 

So könnte der Turban auch etwas bezüglich der Kundalini-Kraft bedeuten – jedoch ist mir nicht bekannt, was dies genau sein sollte. Denn wenn es einen Schlafzustand (= Unerwecktheit) der Schlangenkraft bedeuten sollte, würde dies wohl kaum jemand extra durch einen Turban zur Schau stellen. Die theoretischen Darlegungen über den Aufstieg der Kundalini-Kraft bis zu dem Punkt an der Nasenwurzel und eventuell noch weiter bis zur Pinealis befinden sich wiederum im Kapitel Nr. 58-B >Inseln des Lichts< und über einen persönlichen Aspekt im Kap. 58-C.

 

Erst im April 2016 recherchierte ich erneut wegen einer eventuellen Bedeutung des Turbans, fand aber nur mittelbar neue Informationen: In dem Wörterbuch zu Wikipedia (www.wiktionary.org) wird ein Turban definiert als eine in muslimischen Ländern und in Teilen Indiens getragene Kopfbedeckung, die aus einem gewundenen Schal besteht. Und es wird ausgesagt: „Der Turban ist eigentlich ein Zeichen der Herrscherwürde; daher ist er bei den jährlichen Gedenkfeiern zu Ehren eines Heiligen von großer Bedeutung“, was sich wohl auf die Religion der Hindus[11] bezieht.

 

Bei Wikipedia sind dann zu dem Stichwort „Kopftuch[12] besonders die Sikhs[13] erwähnt, bei denen die Männer obligatorisch als Teil ihrer Identität einen Turban tragen, der eine Sonderform und kein Kopftuch im klassischen Sinn darstellt. Der Turban soll entsprechend dem Selbstverständnis der Sikhs „Weltzugewandtheit, Nobilität[14] und Respekt vor der Schöpfung“ ausdrücken. Hierdurch ist nun meine 2013 indirekt formulierte Frage nach dem „Respekt“ beantwortet. Im übrigen sollen manche Sikh-Frauen (besonders in England) ebenfalls einen Dastar (= Turban) tragen. Dies rührt eventuell daher, dass nach dem Glaubensbekenntnis der Sikhs ihr höchster Gott weder männlich noch weiblich ist.

 

Der Begründer der Sikhs ist übrigens der Guru Nanak[15]. Als ich diesen Namen las, bildete ich mir ein, bei CREME in dem Buch >Maitreyas Mission< diesen Namen einmal gelesen zu haben, der mir sonst gar nichts gesagt hatte. Und tatsächlich, als ich im Apr.2016 nachschlug, war dieser Guru Nanak dort mit einem Einweihungsgrad von 3.0 aufgeführt und als Hindu-Reformer benannt[16]. Aus den Darlegungen bei Wikipedia zu den „Sikhs“ schlussfolgerte ich für mich, dass es sich bei ihnen um eine spirituelle religiöse Haltung ohne allzu viele Dogmen handelt.

 

Kurz, nachdem ich hier über die Sikhs erstmals in meinem Leben geschrieben hatte, stieß ich am 21.04.2016 vollkommen durch Zufall auf eine Nachricht, dass doch tatsächlich auf ihre Religionsgemeinschaft in Essen am 16.04.2016 bei einer Hochzeit von ihnen ein Bombenanschlag erfolgt ist, wodurch der Priester und zwei weitere Sikhs verletzt worden sind. Hinter dem Anschlag sollen wahrscheinlich Salafisten[17] stecken, von denen zwei 16-Jährige die Tat bereits gestanden haben. Unklar ist bislang, wieso die Täter die Sikhs als Anschlagsziel ausgewählt haben[18].

 

Die Essener Sikhs-Gemeinde zählt mit etwa 200 Mitgliedern zu den größten in Nordrhein-Westfalen. Ihr Priester und der Tempel stehen nun unter Polizeischutz. In Deutschland leben um die 15.000 Sikhs. Sie sind übrigens weltweit immer wieder einmal mit Angriffen auf ihre Mitglieder konfrontiert, so z.B. 2012 bei einer Schießerei in einem Sikh-Tempel im US-Staat Wisconsin mit sieben Toten. Für die Sikhs selbst gilt dagegen der Grundsatz der Toleranz gegenüber anderen Religionen. Nach dem Artikel in der Rheinischen Post sollen die Sikhs allerdings streng gläubige Anhänger ihrer religiösen Reformbewegung sein.

 

In Bezug auf die leider esoterisch nur mangelhaft beschriebene Bedeutung des Turbans hatte ich dann wohl 2013 hier rekurriert auf die orientalische Bekleidung der Burka[19] bei Frauen, dass diese auch eine geistige Bedeutung haben müsse, die eben nicht richtig bekannt ist. 2013 erinnerte ich mich nämlich an ein Seminar bei HURTAK (dem Autor von >Die Schlüssel des Enoch), welches ich 2009 besucht hatte, wie dort ein Bild an eine Leinwand projiziert worden war, welches ähnlich aussah wie die orientalische Burka. Jedoch konnte ich mich absolut nicht mehr an die damals dort gegebene Erklärung erinnern.

 

Am 27.03.2014 (also erst 5 Jahre nach dem Seminar) erwarb ich dann von dem Ehepaar HURTAK das Buch >Überselbst Erweckung< und fand dort genau die Abbildung wieder, die damals an die Leinwand projiziert worden war.

 

Die folgenden Interpretationen beziehen sich nun allerdings nicht auf die Ebene des physischen Menschen, sondern auf das höherdimensionale Christus-Überselbst, und um Ableitungen für die Burka anzustellen, müsste man eine Art „Intrapolation[20] vornehmen. Dies ist von mir ein ausgedachter Begriff und ein Hilfskonstrukt, um überhaupt sich dem Phänomen der Burka jenseits aller Polemik zu nähern, wobei ich eine Beurteilung dieses Phänomens schuldig bleiben und diese dem Leser überlassen muss.

 

Es gibt sonst nur den Begriff der Extrapolation, wo aus dem Verhalten einer Funktion innerhalb eines (mathematischen) Bereichs auf ihr Verhalten außerhalb dieses Bereichs geschlossen wird[21]. Hier bezüglich der Burka müsste von außen (von höherdimensional) nach innen (zu niedrigerdimensional) geschlossen werden.

 

Die Abbildung stellt nun also nicht den physischen Menschen, sondern das Christus-Überselbst dar. Dieses Christus-Überselbst ist zu dem ersten Zeitpunkt der spirituellen Entwicklung vollkommen verschleiert bis auf den Augen-Spalt, sieht also entsprechend so aus wie die Burka moslemischer Frauen. Allerdings ist die Verschleierung des Christus-Überselbstes in weißer Gewand-Farbe, während die Burka schwarz ist.

 

Und zu Anfang des spirituellen Weges sind die Augen sogar geschlossen, weil der Mensch noch unerweckt ist[22]. Dies würde der Erscheinung der Burkas entsprechen, die an der Augenpartie ein Gitternetz eingesetzt haben, so dass tatsächlich nicht einmal die Augen der Frau zu sehen sind.

 

Im Laufe des geistigen Aufstiegsweges geschieht es dann ab einem bestimmten Zeitpunkt der spirituellen Entwicklung, dass plötzlich die Augen des Christus-Überselbstes geöffnet und auf den Menschen gerichtet werden. „Körper, Denken und Geist sind vollständig in totaler Bewusstseins-Identität integriert. Die offenen Augen des Gechristeten Lichtkörpers ermöglichen es allen Bewusstseinsebenen in den esoterischen und exoterischen Welten, das ausströmende Licht und die Liebe zu schauen“[23].

 

Nach diversen weiteren Einweihungsprozessen geschieht es dann, dass sogar das ganze Gesicht des Christus-Überselbstes entschleiert, ja enthüllt wird, wobei sich zeigt, dass dieses Gesicht weder männlich noch weiblich ist, sondern das vollkommene Gleichgewicht von beidem darstellt. Und es wird eine Begründung angeführt: „Das Gesicht wurde nicht schon früher enthüllt, da die göttliche Liebe, die es emaniert, so kraftvoll ist, dass seine Entschleierung ohne die notwendige Vorbereitung für den Eingeweihten absolut überwältigend wäre“[24].

 

Das Christus-Überselbst ist eben zugleich des Menschen eigenes höheres Bildnis und ein wahrlich göttlicher Leiter für Bedingungslose Liebe[25]. Der Mensch darf nun als embryonale Gottheit angesehen werden und die Allmächtige Gottheit bitten, dass diese ihr Angesicht vor dem Menschen nicht mehr verbirgt, damit der Mensch noch heute damit beginnen kann, selbst das göttliche Bildnis widerzuspiegeln[26].

 

Nun will ich zu dem Turm kommen: Er gilt als Symbol der Gottheit und auch der geistigen Bruderschaft[27]. Bei den Tarot-Karten[28] kommt ebenfalls ein Turm vor, aus dem ein Mensch kopfüber hinunterstürzt. - In dem Buch von VYWAMUS sind allerdings Zeichnungen, die eben nahelegen, dass dieser Turm eine kompakte Zusammenfassung des siebten, achten und neunten Chakrenfeldes darstellen könnte, in einer extremen Verbundenheit und Festigkeit.

 

Unabhängig nun von den Abbildungen in dem Buch von VYWAMUS faszinierten mich dann jedoch dort sofort einzelne Textstellen und ich las mehr in dem Buch, als ich dies vorgehabt hatte. Und ich erhielt einen gewissen, ganz anderen Aufschluss, der mein assoziatives und vergleichendes Vorgehen bezüglich der verschiedenen Literatur-Inhalte betrifft. Es ist in dem Buch von VYWAMUS im engeren Sinne auf Channeling[29]-Vorgänge bezogen, jedoch sind die Formulierungen eigentlich so, dass dies genauso gut in einem weiteren Sinne auf die Differenzen angewendet werden kann, die einem Leser (und Schriftsteller) wie mir (oder jemand anderem) bezüglich esoterischer Sachverhalte begegnen können.

 

Denn Channel-Medien sind eben auch häufig mit Botschaftsinhalten konfrontiert, die bei ihnen als Person zu verschiedenster Irritation und Überlastung ihres Systems führen. Da kann sich dann z.B. eine „Implosion[30] ereignen, die für den physischen Körper durchaus nicht gut sein soll. Solche Implosionen sollen sich jedoch bei kaum jemandem vermeiden lassen.

 

VYWAMUS spricht jedes (potentiell sich entwickelnde) Channel-Medium in dem Buch dann wie folgt an: „Die Implosion beginnt im Energiekörper mit einer schockartigen Wirkung, die gewöhnlich dann entsteht, wenn es deinem Unterbewusstsein schwerfällt, die Information, die übermittelt werden sollte, aufzunehmen. Gewöhnlich ist das der Bereich, in dem du als Channel einige Blockierungen hast, u.z. in einer recht verworrenen Weise.“

 

„Ganz allgemein gesagt, versuchen wir, die spirituellen Lehrer, dir in diesem Bereich zu helfen, indem wir dein Unterbewusstsein betrachten und alternative Wege suchen, um bestimmte Themen zu besprechen. Wir versuchen nicht, ein Thema völlig zu umgehen, bei dem wir deinen Widerstand oder deine Irritierbarkeit spüren. Aber wir können doch dieses besondere Thema oder den Energiebereich in einer Weise erklären oder verwenden, die so wenig belastend wie möglich für dich ist“[31].

 

Manchmal wird jedoch von Lehrern eine leichte Implosion zugelassen, um einen Energieblock aufzubrechen und den Channel von einer Stauung zu befreien, die er vielleicht in einem bestimmten Themenbereich hat[32]. – Es gibt dann auch gewisse Hilfsmaßnahmen, die ich jedoch als so kompliziert wahrnehme, dass ich sie niemals anwenden würde, wobei ich ja allerdings auch kein Channel bin, höchstens, dass mir gewisse Inspirationen zukommen.

Jedoch das, worum es mir jetzt geht, sind zwei Aspekte:

 

a) Einmal musste ich bei dem Wort „Implosion“ an mein Erlebnis erst fünf Wochen vor dieser Ausarbeitung denken, wo ich eine Art Todes-Schock/Schrecken bekommen hatte (geschildert in meinem Kap. Nr. 58-B >Inseln des Lichts<[33] zum Datum des 01.04.2013).

b) Zum anderen betrifft es natürlich die divergierenden Informationen, mit denen ich z.B. durch das URANTIA-Buch zu fast aller bisherigen Literatur konfrontiert bin, wo ich auch in Teil 59-D schrieb, dass mir diese Unvereinbarkeiten das Herz zerreißen.

 

Ich werde nun alles weiter mit Bewusstsein verfolgen, und sollte ich mich bisher geirrt haben und mir gegenteilige Evidenz-Erlebnisse zuteil werden, würde ich mich immer versuchen zu korrigieren. Jedoch kann es auch sein, dass ich sogar die Aufgabe habe, an den von mir herausgearbeiteten Konzepten festzuhalten, wie die Festigkeit des Kopfturmes anzudeuten scheint. Und tatsächlich soll es eben auch diese zwei Möglichkeiten geben, dass man entweder neue spirituelle Konzepte aufnehmen soll oder an bereits bekannten Konzepten festhalten soll[34].

 

Erst am 20.05.2015 las ich in dem Heft >Geistiges Leben< folgenden Passus, den ich hier (leider etwas verspätet nach Pfingsten 2015) erst noch am 22.05.2015 eingefügt habe:

„Damit aber der Wille des Geistes in seiner Freiheit sich üben kann, so müssen auf einem Weltkörper auch allerlei Reizungen vorhanden sein, welche unablässig dahin wirken, den Menschen von der Wahrheit abzuziehen und ihn ins Falsche zu leiten, wodurch dann ein jeder Mensch, wie ganze Gesellschaften, einen beständigen Kampf zu bestehen haben, durch welchen die Lebenskraft geübt und die Freiheit des Willens irgendeine bestimmte Richtung nehmen muss“[35].

 

Dieser Passus ist im Heft >Geistiges Leben< zitiert nach dem Werk von JAKOB LORBER >Die Geistige Sonne<[36], wo die Aussagen von JESUS stammen (siehe mein Kap. Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes). Und leider muss ich wieder einmal sagen, dass ich den so begründeten Sachverhalt extrem problematisch finde; denn dadurch kann eigentlich irgendwie eine jegliche Korruption von geistigen Botschaften durch die Widergöttlichen Mächte nachträglich legitimiert werden mit einer solchen Begründung im Dienste eines göttlicherseits gewünschten Kampfes um die Wahrheit.

 

Und so soll wohl eigentlich auch von JESUS eine ganz andere Aussage stammen, nämlich „dass ein Teil Lüge und ein Teil Wahrheit das Prinzip des Bösen ist, welches mit einer Schlauheit ohnegleichen wirkt“, was ich bereits in meinem Kapitel Nr. 44-F >Jesus, der Christus Gottes< dort als letzten Satz referiert habe[37].

 

Im übrigen soll auch eines der größten Probleme von Channel-Medien sein, dass durch die ganzen mit dem Channeln verbundenen hormonellen und energetischen Vorgänge das Schlafzentrum gestört werden kann, und es zu einer völligen Unausgeglichenheit des Schlafbedürfnisses und der Schlafqualität kommen kann[38].

 

So finden auch bei mir natürlich alle möglichen Prozesse statt, die ich ja durch meine >Meditationen< (Kap. Nr. 40)[39] regelrecht provoziere, und ich brauche mich jetzt schon gar nicht mehr über meine eklatanten (allerdings) lebenslangen >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18)[40] (neben einer Disposition, die ich schon von meiner Mutter geerbt habe und anderen Zusammenhängen ganz abgesehen) zu wundern.

 

VYWAMUS spricht den Leser an: „Du nimmst natürlich wahr, dass der physische Körper auf dein Bedürfnis nach Schlaf reagiert, aber wer bestimmt, wie viel Schlaf du brauchst? Du hast von Biorhythmen gehört, Gewohnheitsmustern in deiner physischen Struktur. … Aber wenn du einmal die Bedeutung der Mit-Schöpfer-Ebene zu sehen oder zu erfassen beginnst … , durchdringt das Verständnis dieser Stufe auch deine Körperform und stimuliert und erweitert sie“[41]. So werden eben auch bestimmte Denkformen auf grundlegende Aspekte des Bewusstseins oder Vorstellungen zurückgeführt, damit sie in die physische Form passen.

 

Es geht hier in diesem Kapitel Nr. 59 >Ewiges Jetzt< um das Wirken des Geistes auf, durch und in den Menschen hinein, so wie das Pfingst-Ereignis vor 2000 Jahren den Prototyp dafür darstellte. Der Channel-Prozess ist diesbezüglich ganz sicher eine recht hohe Stufe dieser Geist-Einwirkung, der viele Voraussetzungen erfordert, die hier jetzt nicht weiter thematisiert werden können. Jedoch wird bei ERIC KLEIN[42] regelrecht der Begriff der göttlichen Gegenwart (also einer Funktion des „Unendlichen Geistes) aufgegriffen, die von einem Medium gechannelt wird, so dass ich hiermit den inhaltlichen Kreis schließen möchte.

 

Dann stieß ich allerdings erst noch in der Nacht zum Pfingstmontag, den 20.05.2013 um 01:33 Uhr auf eine gechannelte Botschaft, die anscheinend gerade erst kurz vorher in dieser Nacht gepostet worden sein muss auf der Webseite http://www.lichtweltverlag.blogspot.de/. Die Botschaft trägt den Titel: Die Taufe: Einweihung durch Gott, Jesus Christus“.

 

Zu 99,9 % ist die Botschaft von dem Channel-Medium JAHN J KASSL[43], der auch für die Webseite verantwortlich zeichnet, aber die Botschaft war nicht noch einmal ausdrücklich mit seinem Namen unterzeichnet. Ein Impressum habe ich nicht gefunden. Die Botschaft ist anscheinend dem Buch entnommen: >Die Jesus-Biografie<, Teil II, Kap. VIII, S.87ff. (Dies vorweg, um den urheberrechtlichen Aspekten Rechnung zu tragen.)

 

In dieser Botschaft spricht „Jesus Sananda, der kosmische Christus“, wie Er sich innerhalb des Textes nennt, von der Taufe durch das Feuer, von der eben vor 2000 Jahren im biblischen Pfingst-Ereignis der Prototyp geschaffen wurde (wie ich dies ausgedrückt habe). Wer kann, möge die Botschaft aus der Original-Webseite abrufen. Ich erlaube mir jedoch, daraus eine Affirmation zu zitieren, die ich selbst sofort in meine >Meditation< integriert habe, denn sie bedeutet die sofortige Initiation in die Feuertaufe, in die Taufe aus Gottes Sein, welche die Taufe aus Wasser abgelöst hat.

 

Erst am 10.04.2016 fand ich dann für die noch folgende Affirmation eine indirekte Bestätigung (die ich hier dazwischen setze, damit die Affirmation am Schluss des Kapitels stehen bleiben kann) durch HURTAKs Worte in >Die Schlüssel des Enoch<: „Und möge der heilige Name ´Christos` den Mündern der Eingeweihten gewähren, den rechten Impuls zu empfangen, die heilige Sprache zu sprechen; denn nur durch den ´Christos` kann der Gläubige die ´Salbung` der offenbarten Ewigkeit durch die ´Taufe in das LICHT`, die ewig ist, verstehen“[44].

 

Jeder prüfe sich jedoch, bevor er die nun folgende Affirmation liest, ob er sich dafür bereit fühlt; denn bereits den Text zu lesen, setzt entsprechende Prozesse in Gang. Die entscheidende Frage, die man sich vorher stellen sollte, lautet: „Ist es mein Wunsch, meine Sehnsucht, ständig in Gottes ewigem Licht zu leben?“ Wenn nicht, sollte man die Anrufung lieber übergehen – jeder muss nach seinem freien Willen entscheiden.

 

Nun werde ich die Affirmation zitieren, wie sie „Jesus Sananda, der kosmische Christus“[45] in Seiner Botschaft bei JAHN J KASSL für die Feuertaufe durch Gott gegeben hat[46]:

 

GELIEBTER VATER/MUTTER GOTT!

GELIEBTE URQUELLE ALLEN SEINS!

GELIEBTE ALLGEGENWÄRTIGE KRAFT DER LIEBE

AUS DER SCHÖPFUNG, DIE MICH UMGIBT,

DIE ICH BIN IN DIR UND DIE IST IN MIR!

 

ICH BIN BEREIT, DEIN FEUER ZU EMPFANGEN.

DAS KOSMISCHE FEUER; UM ALLE VERBLENDUNGEN,

MUSTER, VORSTELLUNGEN UND DIE FALSCHEN

ANNAHMEN UM DAS LEBEN, AUFZULÖSEN.

 

ICH BITTE JETZT UM DIESE GÖTTLICHE GNADE.

ICH BITTE JETZT UM DAS FEUER GOTTES.

DAMIT ICH KLAR, ERLEUCHTET UND IN LIEBE,

MEINER BEWUSSTHEIT GEMÄß,

DER ERDE UND DEN MENSCHEN DIENEN KANN.

 

ICH BITTE UM DIESE TAUFE IN DAS EWIGE LEBEN.

DEIN HEILIGES FEUER ERLÖST MICH:

ES GESCHEHE - JETZT!

ICH BIN DANKBAR.

ICH BIN BEREIT.

ICH BIN IN LIEBE.

JETZT UND IN EWIGKEIT.

 

AMEN[47].

 

Ende von Teil E und des gesamten Kapitels Nr. 59 >Ewiges Jetzt<.

 



[5] Eine darüber hinausgehende Abhandlung des Themas über den Schöpfungsfall von Luzifer vor Billionen von Jahren ist erfolgt in einem Essay von mir mit dem Titel „Schöpfungsgeschehen“, welche ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 25 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[18] www.rp-online.de Artikel der Rheinischen Post Mediengruppe vom 18.04.2016 („Explosion in Essener Sikh-Tempel) und vom 21.04.2016 („Islamistischer Terroranschlag in Essen: 16-Jährige sollen zur Salafisten-Szene gehören).