Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (333)

Esoterische Studien einer Autobiographie

EwigesJetzt (59.D)

Pfingsten/Wahrheit

Der Geist kommt zu allen Menschen

 

 

Der Geist ist mit absolutem Verstand ausgestattet und zudem auch mit Willen begabt. „Der Geist ergründet alle Dinge, sogar die tiefen Dinge Gottes“[1]. Der Geist besitzt Liebe und kann auch Betrübnis empfinden, deshalb soll der Mensch den Geist Gottes nicht bekümmern. Diese Göttliche Persönlichkeit reagiert auch gegenüber dem Universum als eine Person. Der Geist übt einen direkten und persönlichen Einfluss auf die erschaffenen Wesen aus; „denn all jene, die sich durch den Geist Gottes führen lassen, sind Söhne Gottes“[2].

 

Dem Unendlichen Geist ist eine unendliche Anzahl beigeordneter und untergeordneter Persönlichkeiten und ausführender Organe zugeordnet, die als funktionelle Familie des Dritten Zentralen Ursprungs bezeichnet werden. Diese Geist-Persönlichkeiten sind mit allem und mehr ausgestattet, was der Mensch mit der Vorstellung von Persönlichkeit verbindet. Sie besitzen:

-         einen Verstand mit Gedächtnis,

-         Vernunft,

-         Urteilskraft,

-         Schöpferische Imagination,

-         Ideenassoziationen,

-         Entscheidungsvermögen,

-         Wahlfreiheit und

-         zahlreiche weitere Verstandeskräfte, die dem sterblichen Menschen nicht bekannt sind.

 

Die Geistpersönlichkeiten besitzen Gestalt und Individualität; sie sind reale Wesen. Die Mehrzahl von ihnen ist für alle (kosmischen und universellen; Anm.d.Verf.) Ordnungen geistiger Existenz sichtbar. Und nun werden wir Menschen direkt angesprochen: „Auch ihr werdet fähig sein, eure geistigen Gefährten der niedrigeren Ordnungen (u.a. als Engel – „auch“ ohne Flügel[3], Anm.d.Verf.) zu sehen, sobald ihr von der begrenzten Sicht eurer derzeitigen materiellen Augen befreit sein werdet und nachdem ihr eine morontielle[4] Gestalt mit ihrer erhöhten Sensibilität für die Realität geistiger Dinge erhalten habt“[5].

 

Und es lautet dann die Botschaft an die Menschen: „Die Geistpersönlichkeiten der riesigen Familie des Göttlichen und Unendlichen Geistes widmen sich für alle Zeiten der Aufgabe, den intelligenten Geschöpfen der evolutionären Welten von Zeit und Raum dienend die Liebe Gottes und die Barmherzigkeit des Sohnes widerfahren zu lassen. Diese Geistwesen bilden die Leiter, auf welcher der sterbliche Mensch vom Chaos zur Herrlichkeit aufsteigt[6]“. Der Unendliche Geist ist ebenso sehr eine Ergänzung des Ewigen SOHNES, wie der SOHN eine Ergänzung des Universalen Vaters ist. Der Unendliche Geist ist eine personifizierte Vergeistigung des Ewigen SOHNES und des Universalen Vaters.

 

Die Dritte Person kann in ihrem geistigen Amt als Verstand plus Geist oder als Geist allein funktionieren. Die Gegenwart des Unendlichen Geistes, der Dritten Person der Gottheit, vermögen sogar sterbliche Menschen zu kennen; denn die materiellen Geschöpfe können tatsächlich die Wohltat dieses göttlichen Einflusses erleben, welcher als der den Rassen der Menschheit geschenkte Heilige Geist des Lokaluniversums wirkt.

 

Menschliche Wesen können sich auch in einem gewissen Grade des Justierers[7], der unpersönlichen Gegenwart des Universalen Vaters (innerhalb der menschlichen Individualität) bewusst werden. Alle diese Göttlichen Geister arbeiten an der Emporhebung und Vergeistigung des Menschen, an dem Aufstieg der Sterblichen und deren Erlangung der Vollkommenheit[8].

 

Seit der Verleihung des „Geistes der Wahrheit“ zu Pfingsten vor ca. 2000 Jahren erfährt der Mensch Unterweisung und Führung durch eine dreifache Begabung:

a)      durch den Geist des Vaters (= den Gedankenjustierer);

b)      durch den Geist des SOHNES (= den Geist der Wahrheit) und

c)      durch den Geist des Geistes (= den Heiligen Geist)[9].

 

Des weiteren ist seit Pfingsten vor 2000 Jahren die Frau in der Bruderschaft des Königreichs (Gottes) dem Mann vor Gott gleichgestellt. Auch das Amt des Religionsdienstes darf seitdem nicht mehr vom Mann monopolisiert werden. Unter den Anhängern Jesu ist die Frau für immer von aller geschlechtsbedingten religiösen Diskriminierung befreit.

 

„Pfingsten löschte jegliche religiöse Diskriminierung aus, die auf Rassenunterschieden, kultureller Verschiedenheit, sozialen Kasten oder geschlechtsbezogenen Vorurteilen beruht; denn ´Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit`“. Niemand ist diesbezüglich irgendwie bevorzugt. Es gibt keine extra heiligen Familien und keine besonderen Priesterschaften. Der Geist kam durch Pfingsten vor 2000 Jahren zu allen Menschen auf der ganzen Welt.

 

„Die Religion Jesu ist der mächtigste einigende Einfluss, den die Welt je gekannt hat“. Denn die Menschheit kann nur auf dem geistigen Weg zur Einheit gelangen, und der Geist der Wahrheit ist ein weltweiter universeller Einfluss. „Das Kommen des Geistes der Wahrheit läutert das menschliche Herz und bringt den Empfänger dahin, seine Lebensaufgabe einzig in der Ausrichtung auf den Willen Gottes und das Wohlergehen der Menschen zu sehen“[10].

 

Nun möchte ich etwas Persönliches einfügen, was ich noch in der Nacht zum 01.05.2013 (ca. 01:30 Uhr) als Tagebuchnotiz schrieb: Gerade noch hatte ich im URANTIA-Buch über „Pfingsten“ gelesen, wo stand: „Viele Dinge, die sich im Laufe eines menschlichen Lebens zutragen, sind schwer verständlich und kaum mit der Vorstellung zu vereinbaren, dass dies ein Universum ist, in dem die Wahrheit vorherrscht und die Rechtschaffenheit siegt. Es scheint so häufig, dass Verleumdung, Lügen, Unehrlichkeit und Ungerechtigkeit – Sünde – überwiegen“[11].

 

Tatsächlich hatte ich gerade an den zwei Abenden davor ausnahmsweise einmal sehr viele verschiedene Reportagen im Fernsehen hintereinander auf ganz verschiedenen Kanälen gesehen gehabt und dachte dabei immer wieder, welch ein Wahnsinn hier auf der Erde herrscht, an dem sich auch unglaublich viele sozusagen „normale“ Menschen beteiligen, die sich den widergöttlichen Einflüssen hingeben. Im URANTIA-Buch wurde jedoch ausgesagt, dass am Ende eben doch der Glaube über Übel, Sünde und Frevel siegen wird, wie dies durch Christi Auferstehung nach der Kreuzigung im >Mysterium von Golgatha< (Kap. 70) bewiesen ist[12].

 

Als das entscheidende Konstruktive an den Fernsehreportagen fand ich, dass diese ganzen Missstände heutzutage aufgedeckt werden – aber leider werden sie deshalb noch lange nicht abgeschafft. Erst seit ich real von der Existenz der Dunkelmächte in Form der Illuminaten und den dahinterstehenden Archonten usw. weiß, erkenne ich deren Wirken unmittelbar in den ganzen politischen und wirtschaftlichen Machenschaften, was wirklich unglaublich ist, dass es real alles genauso ist[13].

 

Manchmal werden einzelne dieser Missbrauchs-Protagonisten interviewt, an deren unglaublich verlogener Arroganz man dann das Illuminatentum erkennen kann. Über die Illuminaten, über die luziferische Hierarchie und die dunklen Bruderschaften finden sich sonst Darlegungen im Kapitel Nr. 44-H+i+J >Jesus, der Christus Gottes<[14]. Aber auch in meinen verschiedenen Kapiteln zu dem Werk der >Pistis Sophia<[15] finden sich Angaben über die Wirkensweise der Archonten (einem weiteren Begriff für widergöttliche Mächte).

 

(Zum Datum des 01.05.2013 sind dann in Teil 59-E noch weitere persönliche Dinge und deren geistige Deutung geschildert.)

 

Nun geht es mir noch darum zu schildern, wie ausschließlich im URANTIA-Buch, welches die allerhöchsten Darlegungen über die geistigen Reiche und alle göttlichen Instanzen enthält, die mir überhaupt jemals bekannt geworden sind (und aus dem ich hier auch die Darlegungen über den „Unendlichen Geist“ referiert habe), zugleich völlig unbegreiflicherweise dargelegt wird, dass z.B. allein das Pfingst-Ereignis nur wenige Stunden nach Christi Himmelfahrt noch an demselben Tag stattgefunden haben soll – und nicht wie üblicherweise bekannt und im Neuen Testament und den hellsichtigen Forschungen verbürgt – zehn Tage nach Himmelfahrt.

 

Dabei werden die Zeitangaben im URANTIA-Buch extrem konkretisiert (so wie ich dies auch in meiner Autobiographie zum Zwecke der Authentizität mache), und ich würde dieses sehr schätzen, wenn nicht die im URANTIA-Buch genannten Fakten so eigenartig abweichend von allen sonstigen Darlegungen wären und auch in dem Fall von Pfingsten (und in einzelnen anderen Fällen) so unglaubwürdig erscheinen würden.

 

Nach Aussagen im URANTIA-Buch soll der Vorgang der Himmelfahrt stattgefunden haben konkret morgens um 07:45 Uhr an einem Donnerstag, dem 18.Mai (das Jahr wird nun natürlich prompt nicht angegeben; es müsste eben das Jahr 33 gewesen sein, obwohl es davon sonst sowieso diverse Differenzen in der Literatur gibt). Alles, was im Folgenden von dem Himmelfahrts-Donnerstag im URANTIA-Buch geschildert wird, hat nach allen sonstigen Literatur-Angaben erst an dem Pfingstsonntag zehn Tage später stattgefunden!

 

Nun jedoch: Im URANTIA-Buch wird ausgesagt, wie die wesentlichen Jünger nach der Himmelfahrt Christi um 07:45 Uhr (JESUS und sie müssten dann ja schon noch im der halben Nacht überhaupt aufgestiegen sein, was völlig unglaubwürdig ist) von dem Ölberg hinabgestiegen sind und sich auf Anweisung von Petrus auf den Weg machten in das Haus des Markus. „Bis halb elf Uhr (also 10:30 Uhr) hatten sich 120 der wichtigsten in Jerusalem lebenden Jünger versammelt, um den Bericht über die Abschiedsbotschaft des Meisters und seine Himmelfahrt zu hören“[16].

 

Dies geschah also in weniger als drei Stunden. Ich habe jetzt keine besondere Kenntnis weder über die damaligen noch über die in diesem arabischen Raum existierenden Gepflogenheiten. Jedoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass dies alles so „schnell“ (!) organisiert gewesen sein soll; denn die Himmelfahrt als solche kam ja für die Jünger schon bereits völlig überraschend.

 

Und dieses Erlebnis, akut von ihrem Meister verlassen worden zu sein, muss im Prinzip ein Schock für die Jünger gewesen sein, den sie alle überhaupt erst hätten tagelang verarbeiten müssen. Bei THERSE NEUMANN aus Konnersreuth steht auch irgendwo, dass die Jünger alle auf dem Ölberg geweint haben, als der Christus in dem Himmelfahrtsvorgang verschwunden ist. Es wird im URANTIA-Buch weiter ausgeführt: „Nichts mit dieser Versammlung Vergleichbares hatte je zuvor auf dieser Welt stattgefunden. Dieser Teil der Zusammenkunft (in dem Haus des Markus; Anm.d.Verf.) dauerte nicht ganz eine Stunde[17].

 

Dann wählten die Jünger den Apostel Matthias (evt. durch Los) als Nachfolger des ausgeschiedenen Judas Iskariot. Da war es gerade erst Mittag. Anschließend rief Petrus alle Gläubigen auf, sich ins Gebet zu versenken und um die Bereitschaft zu bitten, die Gabe des Geistes zu empfangen, den der Meister (angeblich gerade erst vier Stunden vorher; Anm.d.Verf.) zu senden versprochen hatte[18].

 

Unter Berücksichtigung aller göttlich-geistigen Fähigkeiten glaube ich, dass der Christus in den wenigen Stunden nach seiner Himmelfahrt gerade mit anderen Angelegenheiten beschäftigt war, anstatt sich unmittelbar um die Jünger zu kümmern. Dies wäre selbst bei dem Gefühl der Verlassenheit auf Seiten der Jünger deshalb weder notwendig noch psychologisch sinnvoll, da ihnen ja der Christus Versprechungen des Heiligen Geistes gemacht hatte. Was ist eine Verheißung, die sich unmittelbar danach erfüllt wert? Man möchte sich auf eine Verheißung ja auch freuen und in Erwartung sein können.

 

Dann wird geschildert (es ist immer noch von dem Himmelfahrts-Donnerstag die Rede), wie etwa (bereits; Anm.d.Verf.) um 13:00 Uhr, als die 120 Gläubigen mitten im Gebet waren, „sie sich alle einer seltsamen Gegenwart im Raum bewusst wurden. Und in demselben Augenblick erfuhren diese Jünger bewusst ein neues und tiefes Gefühl geistiger Freude, Sicherheit und Zuversicht“[19]. Mehr ist dazu dort nicht ausgesagt. Nichts von einem Brausen oder Feuerflammen oder dergleichen. Es folgen dann allerdings mehrere Seiten an theoretischen Darlegungen über den Geist der Wahrheit (was natürlich durchaus auch interessant ist).

 

Diesem neuen Bewusstsein geistiger Kraft soll anschließend sofort bei den Jüngern das Verlangen gefolgt sein, das Evangelium vom Königreich Gottes zu verkündigen und die gute Nachricht, dass Jesus von den Toten auferstanden sei[20]. Und es wird im URANTIA-Buch gesagt, dass dieser Tag der Himmelfahrt (40 Tage nach Ostern) mit dem jüdischen Pfingstfest zusammenfiel[21]. Dies ist außerordentlich befremdlich[22], da es allgemein bekannt ist, dass selbst das jüdische Pfingsten 50 Tage nach Ostern gefeiert wurde und wird. Es gibt dafür regelrecht den griechischen Ausdruck „Pentekoste“, was den 50. Tag bezeichnet. Dies kennzeichnet in der christlichen Liturgie die vom Ostersonntag bis Pfingsten dauernde siebenwöchige Osterzeit, die, weil Anfangs- und Enddatum mitgezählt werden, den 50. Tag einschließt[23].

 

Bereits um 14:00 Uhr an diesem Himmelfahrtstag, der also nach dem URANTIA-Buch völlig identisch mit dem Pfingsttag sein soll (bzw. umgekehrt müsste man wohl sagen: Die Himmelfahrt Christi fand „zufällig“ an dem Pfingsttag statt; Anm.d.Verf.), soll Petrus dann noch im Tempel zu Jerusalem seine „berühmte“ Rede[24] gehalten haben, wo 2000 (zweitausend) Seelen (sozusagen für das beginnende Christentum) gewonnen worden sein sollen. Überall sonst wird von 3000 (dreitausend) Menschen gesprochen – aber wer wird diese Menschen alle wirklich gezählt haben, so dass es sich so oder so um einen Schätzungsfehler handeln kann.

 

Nun erlaube ich mir zu sagen: Was muss dieser ganze Zeitplan (nach Angaben des URANTIA-Buches) für eine Hetzerei für alle beteiligten Menschen gewesen sein! Man möge mir verzeihen: aber gerade im arabischen Raum kann ich mir eine solche Hetzerei absolut nicht vorstellen, wenn ich sehe, wie die Pilger sich alle gemäßigten Schrittes auf den Weg zur Kaaba[25] begeben. Meine Worte richten sich dabei nicht gegen den arabischen Kulturkreis (bzw. des Nahen Ostens), sondern gegen die Darlegungen des URANTIA-Buches, die aus den USA stammen.

 

Beziehungsweise sind sie „gechannelt“ worden von einem niemals näher benannten (bzw. geheimgehaltenen) Menschen, der die Aussagen von den sehr hohen geistigen Wesenheiten aus dem Superuniversum (zu dem unser Lokaluniversum in einer Unterordnung gehört) schon vor 1934 erhalten hat. Dabei stützen sich diese geistigen Wesenheiten bezüglich des Lebens und der Lehre JESU ganz überwiegend wiederum auf menschliche Ausarbeitungen oder Dokumente. Dies ist von den geistigen Wesenheiten ausdrücklich so ausgesagt und im Detail begründet auf einer ganzen Buchseite des URANTIA-Buches[26].

 

An verschiedenen anderen Stellen geben diese hohen geistigen Wesenheiten dann sogar zu, dass sie sehr viele Darlegungen bzw. Zusammenhänge nicht verstehen. Dies betrifft insbesondere diverse Dinge bezüglich des >Mysteriums von Golgatha< (siehe hier im Kap. Nr. 70), aber auch andere Sachverhalte. Auf Seite 2020 des URANTIA-Buches existiert z.B. die Aussage: „Es gibt bei JESU Auferstehung vieles, was wir nicht verstehen“. Und zu Seite 447 habe ich mir herausgeschrieben: „Wieder einmal wissen die hohen geistigen Botschafter von den Zusammenhängen nichts“. Dabei hätten sie die Möglichkeit gehabt, von über-planetarischen Informationsquellen Gebrauch zu machen (S.1343 URANTIA-Buch).

 

Im April 2016 habe ich hier die folgenden Passagen ergänzt:

Wegen der Behauptungen im URANTIA-Buch, dass Pfingsten auf den Himmelfahrtstag gefallen sein soll, werden hier noch Darlegungen von HURTAK & HURTAK angesprochen, wonach die 50 Tage doch speziell bedeutsam sein sollen. Der Himmelfahrtstag selbst fällt nämlich nur auf den 40. Tag ab Ostersonntag.

 

Für den Einweihungsprozess des Menschen ist es jedoch wichtig, dass er seit Ostern 49 Stufen des Bardo[27] erlebt haben muss, um auf der 50. Stufe der Entfaltung in den inneren Schlussstein des LICHTs transformiert werden zu können, was der Ausgießung des Heiligen Geistes entspricht. Dies bedeutet, dass der Mensch zum Friedenstifter werden soll als Diener der Ökumene[28] auf Erden[29].

 

Zwar sind in letzter Konsequenz diese Tage nur symbolisch zu sehen[30]. Jedoch sind alle heiligen Darlegungen im Prinzip so ausgestaltet, dass das Symbol der Wirklichkeit entspricht und die Realität durch das Symbol veranschaulicht wird. So ist das Neue Testament sowohl historisch als auch als Einweihungsbuch zu verstehen.

 

Es geht darum, dass die Trennungen auf der Erde geheilt werden und die beiden Hemisphären unseres Planeten vereint werden, damit der gesamte Erdkreis für seinen Aufstieg bereit gemacht wird[31]. Unter den zwei Hemisphären des Planeten sind bei HURTAK & HURTAK die beiden Gebiete von Indien-Tibet (bzw. das Himalaya-Gebirge) und Israel-Sinai (bzw. die heilige Stadt Jerusalem) zu verstehen, die geistig eins werden müssen. Diese beiden Gebiete entsprechen ebenfalls den beiden Hemisphären des menschlichen Gehirns[32].

 

Auch wenn sich politisch der Kampf 2015/2016 (und schon Jahre davor) im wesentlichen im Nahen Osten zu konzentrieren scheint (mit Auswirkungen, die durch die Flüchtlinge bis nach Europa reicht), so findet vom geistigen Standpunkt des LICHTs her der Kampf um die beiden Hauptgebiete der Welt schon seit 6000 Jahren statt, der sich auf Israel-Sinai und Tibet-Indien richtet[33].

 

Diese beiden Hemisphären sollen eine höhere harmonische Licht-Resonanz produzieren, woran sie aber permanent durch geopolitische Spaltungen verhindert werden. Dadurch ist der Schaltkreis des Planeten fortgesetzt unterbrochen, der jedoch wiedervereinigt werden muss, damit Frieden und Einheit auf Erden hergestellt werden können. Der Unfrieden wird durch den Kampf, der ursächlich in den Himmeln stattfindet, auch auf die Erde projiziert[34].

 

Die Mächte der Welt (worunter primär die übersinnlichen widergöttlichen Wesenheiten und erst sekundär die irdischen politischen Mächte als Handlanger zu verstehen sind; Anm.d.Verf.) kämpfen zentral um die Regionen Tibet-Indien und Israel-Sinai und versuchen, die Erde systematisch zu zerstören. Die Kräfte der Dunkelheit versuchen, die genetischen Inkarnation-Codes zu kontrollieren, um so die LICHTkräfte zu minimieren[35].

 

Wer weltweit friedensstiftende Arbeit leisten will, kann dies z.B. durch die Intonation von „OM, AUM und UMMA“ tun mit dem Zusatz „Die Vibration der Welt-Seele wird in Einheit angerufen!“ „OM“ repräsentiert dabei den uranfänglich/universellen Klang aus Tibet und Indien. „AUM“ begründet sich im alten Ägypten als Amun/Amen[36]. Und „UMMA“ steht arabisch für die Gemeinschaft[37]. Im Kapitel 23-F >Priesterseele< gibt es noch eine anderslautende Affirmation für den Frieden.

 

In der Zukunft sollen jedoch (gemäß einer Vision von J.J.HURTAK) die Schriften Tibets (also aus dem Osten) und die Schriften Israels (also aus dem Westen) sich in einem neuen Land der Mitte begegnen, welches Altea-Amerika[38] sein wird. Denn Altea-Amerika stellt das neue Gitter der Einheit für die Schöpfung dar und wird zum Ort der Versammlung für den Höher-Evolutionären Rat auf dem Antlitz der Erde werden.

 

Amerika wird darauf vorbereitet, das „erneuerte Gebiet“ für die zurückkehrenden Programmierer aus dem Willen des VATERs zu werden. „Altea-Amerika wird als eine Schablone für Bewusstseins-Erneuerung, weltumfassende Kommunikation und als das Zentrum der Einheit unter den Kindern Gottes gesehen werden“[39]. Im Glossar[40] zu >Die Schlüssel des Enoch< findet sich die ähnlich lautende Ergänzung: Altea-Amerika wird die neue ökumenische Region für die Versammlung der spirituellen Menschheit, die Neuprogrammierungszone für die „spirituelle Freiheit“ auf dem Planeten und die Errichtung der Spirituellen Regierungsverwaltung des Alten der Tage[41].

 

Dass meine früheren Worte (vor den im April 2016 ergänzten Passagen) nicht gegen den arabischen Kulturkreis (bzw. den des Nahen Ostens) sprechen sollen, zudem sowieso der individuelle göttliche Justierer in allen Menschen auf der ganzen Welt anwesend sein soll und der Heilige Geist außerdem als Taube symbolisiert erscheint, will ich durch ein bestimmtes dokumentiertes Geschehen bekräftigen, welches ich erst Mitte Mai 2015 hier ergänzt habe.

 

Im Oktober 2014 hatte ich mich verstärkt mit dem Islam beschäftigt (aufgrund der Greueltaten der Terror-Miliz „Islamischer Staat) und dies später in einem neuen Kapitel Nr. 71 mit dem Titel >Kubischer Raum< verarbeitet[42]. Da stieß ich bei meinen Recherchen bezüglich der Kaaba bei YouTube auf ein Video, wo gezeigt wurde, wie ein großes weißes geflügeltes Wesen am 31.12.2010 aus dem Luftraum herangeflogen kam und sich auf der Oberfläche der Kaaba niederließ[43]. Dieses Wesen hatte tatsächlich in etwa die Größe der waagerechten Dachfläche, welche die Maße 11,03 x 12,62 Meter aufweist. Die Höhe der Kaaba beträgt 13,10 Meter[44].

 

In dem Video selbst ist von einem Engel die Rede, um den es sich gehandelt haben soll. Mir selbst würde es eher wie eine riesige weiße Taube vorkommen, da dieses Wesen nicht die aufrechte Haltung eines Engels hatte, sondern eine waagerechte Haltung wie die einer Taube. Zudem war der Kopf wie der eines Tieres/Vogels und nicht wie der eines menschenähnlichen Engels. Des weiteren waren die Schwanzfedern besonders groß, wie solche m.E. gar kein Engel hat. Die Seitenflügel waren demgegenüber etwas weniger markant bzw. wie von einem Vogel und nicht wie bei den Seraphim in deren bildlicher Darstellung.

 

Diese korrigierenden Anmerkungen von mir sollen jedoch der Erscheinung gar keinen Abbruch tun; denn wie ich selbst im Kap. Nr. 3-B >Jungfrau Sophia<[45] dargelegt habe, ist die Taube das Symbol des Geist-Selbstes, und ein Buch von HURTAK heißt auch regelrecht >Die Rückkehr der Taube<.

 

In meinem Kapitel 3-B habe ich des weiteren beschrieben, wie bei der Abbildung von HURTAK aus dem Buch >Überselbst Erweckung< die dort definitiv benannte Taube wiederum aussah wie ein kleiner Engel, also alles umgekehrt wie in dem Video, was ich aber als gegenseitige Bestätigung meine. Die Erscheinung dieses riesengroßen Wesens in dem YouTube-Video war in einem bestimmten weißen Lichtglanz, der auch auf die anwesende Pilgerschar ein weites weißes Licht ausstrahlte.

 

Dass dieses Video eine Fotomontage war, halte ich für ausgeschlossen, da die ganze Filmaufzeichnung so unvollkommen war, dass so etwas nur durch die wirkliche Realität zustandekommt, wo jemand dies mehr zufällig gefilmt hat bzw. sich dies auf dem Filmmaterial später als Erscheinung herausstellte. Denn es hat sich m.E. um ein ätherisches Geschehen gehandelt.

 

Bei HURTAK habe ich dazu wiederum folgende Aussagen bezüglich der sog. „Ganzlichtwesen“ gefunden, wie bei ihm die Engelsboten bezeichnet werden. HURTAK schreibt: „Wenn die Halteposition erst einmal perfekt ist, können die ´Ganzlichtwesen` die Feldlinien so exakt steuern, dass die Vehikel ihre eigenen Energiekorridore erschaffen können, um auf der Oberfläche der Erde zu erscheinen. Dies erzeugt eine neue Energie-Lebenszone mittels eines „Lichtsäulen“-Transports, der den Menschen mithilfe der Vehikel befreit, ohne die planetaren Gravitationskräfte zu stören“[46].

 

Tatsächlich finde ich nun die Herabkunft dieses riesengroßen weißleuchtenden Wesens auf die Kaaba (wie dies das YouTube-Video abbildet) ganz bemerkenswert. Es muss für alle anwesenden Pilger ein gewaltiges Erlebnis gewesen sein, von diesem gleißenden weißen Licht bestrahlt worden zu sein, auch wenn der Vorgang nur ein paar Sekunden gedauert hat. Dabei haben die Pilger vermutlich diese Engel-Taube nicht als solche physikalisch gesehen, sondern nur dieses gewaltige Licht.

 

Man muss dies m.E. doch als eine göttliche Gnade ansehen (wo diese Erscheinung außerdem in der Silvesternacht 2010/2011 geschehen ist) die sowohl einen Aufstieg und eine Befreiung als auch einen Fall bewirken kann. Dass man leider auch Letztes in Betracht ziehen muss, ist von mir abgeleitet aus den Darlegungen im Kapitel Nr. 5 >Herabkunft des Engels<, wonach der Engel auch als Dämon wirken kann, wenn der Mensch gewissen Erfordernissen nicht nachkommt.

 

Jedoch will ich einfach einmal hoffen, dass dieses besondere Ereignis der Herabkunft einer kosmischen Taube auf die Kaaba vielleicht einer Öffnung des Islam dienen sollte, über den sich die entscheidenden esoterischen Aussagen sonst im Kap. Nr. 71 >Kubischer Raum<, aber auch im Kap. Nr. 2-E >Erleuchtung<[47] befinden.

 

Fortsetzung folgt im Teil E des Kapitels Nr. 59 >Ewiges Jetzt<.

 



[13] Über die Illuminaten (und die dahinter stehenden Anunnaki) haben ich ausführlichere Darlegungen (als hier in der Autobiographie) gemacht in meinem Essay >Widergöttliche Wesenheiten< (Teil I), welches ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF veröffentlicht habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 25 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[25] Kaaba: Sie ist das Gebäude des Schwarzen Kubus in Mekka als Haus Gottes und bildet das zentrale Heiligtum des Islam (http://de.wikipedia.org zu „al-Ka´ba“ ). - Im Kapitel Nr. 71 >Kubischer Raum< hatte ich mich überhaupt mit dem Islam befasst und dieses Kapitel im Nov.2015 in die Autobiographie eingefügt (Anm.d.Verf.).

[43] http://youtu.be/V63KX8QHiHY hochgeladen von Bilal Farid am 31.12.2010 mit dem Titel „Angel in Mekka“.