Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (332)

Esoterische Studien einer Autobiographie

EwigesJetzt (59.C)

Pfingsten/Mitschöpfer

Shekinah als Allgegenwart Gottes

 

 

Über den Heiligen Geist[1] (der auch als Mitschöpfer bezeichnet wird) existieren in dieser Autobiographie bereits Anmerkungen in verschiedenen Kapiteln, die hier nicht noch einmal alle ausgeführt werden können, so dass bei Interesse die Hinweise in der hiesigen Fußnote verfolgt werden müssten.

 

Folgende Angaben sollen jedoch noch nach HURTAK ergänzt werden:

Im westlichen Christentum ist der Heilige Geist (= Hagios Pneuma) die „dritte“ Person der Gottheit (wie dies auch im URANTIA-Buch ausgesagt wird), während darunter in der östlichen und gnostischen Kosmologie die „zweite“ Person verstanden wird.

 

In allen Königreichen wirkt der Heilige Geist durch göttliche Felder der Lichtstrahlung für die Entfaltung und Weihung der Schöpfung und zur Vermittlung der Kraft des Göttlichen auf das Leben. Die Strahlen des Heiligen Geistes fließen in alle Richtungen gleichzeitig aus, mit einer solchen Kraft und Einsicht, dass jemand, der diese Gnade empfängt, in die Gegenwart (= Shekinah) des göttlichen Lichts transformiert wird[2].

 

„Shekinah“ ist die hebräische Bezeichnung für die (berühmte) All-Gegenwart Gottes. In den höheren Welten ist sie kontinuierlich, in der niederen äonischen Welt[3] geschieht sie durch einzigartige Situationen der Herrlichkeit. Verborgen oder enthüllt ist es die Kraft, durch die alle Formen und Ebenen der Schöpfung direkt in der Verbindung mit dem Allmächtigen gehalten werden. Shekinah ist insofern die Göttliche Gegenwart, die durch den Heiligen Geist auf die Erde gebracht und die in der Gegenwart der heiligen Schriftrollen und der Bundeslade offenbart wurde[4].

 

Der Repräsentant des Heiligen Geistes für die Erde soll übrigens der Maha-Chohan der spirituellen planetarischen Hierarchie sein[5]. Dies ist in der Fußnote zu „Maha-Chohan“ im Kapitel Nr. 28-A >Lichtdienste< dargelegt. Im Jahre 2000 soll dieses Amt der ehemalige Venezianische Meister Paul innegehabt haben[6]. Nach anderen Darlegungen soll allerdings noch vor 2011 der Meister Saint Germain dieses Amt übernommen haben, wobei diese beiden Angaben nicht zusammenpassen und insofern mindestens eine Angabe davon unglaubwürdig erscheint.

 

Weitere Angaben lauten: Die Existenz des Heiligen Geist-Feldes bezeugt, dass der Raum nicht leer ist, sondern mit einer größeren, omnidirektionalen, selbst-aufwiegenden Energie gefüllt ist[7]. Die Gegenwart Gottes ist die Heiligung der molekularen Form des inneren Universums durch den Heiligen Geist[8]. Dem Heiligen Geist haben wir zu verdanken, dass extreme Verzerrungen in der sphärischen Symmetrie, die in einigen Nuklei von atomaren und subatomaren Teilchen vorzufinden sind, durch einen Regenerationsvorgang in eine vollkommene Harmonie mit den Bewusstseinsprogrammen der Elohim verwandelt werden.

 

„Eine solche Erneuerung ist im eigentlichen das Werk des Shekinah-Universums, denn es ermöglicht die unmittelbare Codierung des göttlichen Bildnisses auf die Wellenformen, um die Partikel entsprechend dem geheiligten Bildnis des Schöpfergottes zu gestalten. Sie macht die lebenspendende Transduktion möglich, um für die vielen Kreisläufe spiritueller Existenz auf dem Unendlichen Weg tauglich zu machen“[9]. Die Entfaltung des Lebendigen LICHTS geschieht durch den Heiligen Geist, indem das LICHT quantenmechanische Evolutionsordnungen mit einer neuen Form durchdringt und eine Funktion göttlicher Absicht an die metamaterielle Struktur des Universums als einer Shekinah-Entfaltung heftet.

 

Das, was in der abendländischen Kultur ein im Allgemeinen bekannter Begriff ist, ist der „Heilige Geist“, so wie dieser als spezifizierter „Geist der Wahrheit“ auf die Jünger zu Pfingsten herabgekommen sein soll. Im URANTIA-Buch wird nun aus der dortigen all-universellen Kosmologie heraus eine Differenzierung benannt zwischen diesem „Heiligen Geist“ und einem Begriff, der in den einleitenden Worten dieses Kapitels Nr. 59-A >Ewiges Jetzt< erwähnt worden ist, nämlich den Begriff des „Unendlichen Geistes“.

 

Denn gemäß dem URANTIA-Buch soll der „Heilige Geist“ der spezifische „Schöpferische Geist“ unseres Lokaluniversums Nebadon[10] sein (so wie der Begriff des Heiligen Geistes allerdings auch für andere Lokaluniversen zutrifft). Und dieser Heilige Geist soll zudem noch durch eine Schöpferische Tochter des sonst „Unendlichen“ (anscheinend eher männlich polarisierten) „Geistes“ sein und diese weibliche Geist-Persönlichkeit soll deshalb auch als Mutter-Geist bezeichnet werden.

 

Dieser Heilige Geist soll des weiteren nur innerhalb der Grenzen des geistigen Bereichs unseres Lokaluniversums wirken, während der „Unendliche Geist“ allgegenwärtig sein soll[11]. Andererseits sollen doch letztlich alle geistigen Einflüsse wie ein einziger Einfluss anzusehen sein. Alle geistigen Anwesenheiten (auch der individuellen Gedanken-Justierer[12]) können nicht voneinander getrennt werden[13].

 

Nun jedoch muss zu dieser Differenzierung der entscheidende Hintergrund dargelegt werden, der in der unendlichen Allmacht des ursprünglichen Paradies-Geistes besteht, welcher die dritte Person der ursächlichen göttlichen Trinität darstellt und im entscheidenden als „Unendlicher Geist“ bezeichnet wird. Der Ursprung ist: Der Ewige SOHN wurde „gezeugt“ durch den „ersten“ unendlichen und absoluten Gedanken des Universalen VATERs in ewiger Vergangenheit. Der Ewige SOHN verkörperte dann ein vollkommenes und angemessenes WORT als seinen göttlichen Ausdruck. Nach seiner Zeugung erwachten dann sowohl in dem SOHN (als Gott-Wort) als auch in dem VATER (als Gedanken-Gott) jeweils ein gemeinsames höchstes Verlangen nach einem universalen und unendlichen Organ gemeinsamen Ausdrucks und kombinierter Aktion, so dass der Unendliche Geist gezeugt wurde.

 

Der Unendliche Geist ist die Dritte Person der Gottheit (neben Gott-Vater und dem ewigen SOHN). Alle drei existieren seit Ewigkeit; sie sind existentiell; sie sind ohne Anfang und Ende der Tage. Sie sind koordiniert, suprem[14], ultim[15], absolut und unendlich. Sie sind immer gewesen und werden immer sein. Und sie sind drei ausgeprägt individualisierte, aber ewig miteinander verbundene Personen: Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Geist[16].

 

Der Unendliche Geist wird im URANTIA-Buch auch als „Gott der Aktion“ bezeichnet. Seine erste Handlung soll gewesen sein das Erforschen und Erkennen seiner göttlichen Eltern: des Vater-Vaters und des Mutter-Sohnes. (Dies ist etwas befremdlich, da sonst immer der Heilige Geist als mütterliche Instanz angegeben wird.) Der Geist als Dritte Person der Gottheit soll trotz seiner Gleichheit zu den beiden anderen Personen dem Vater ewige Treue gelobt haben und seine eigene ewige Abhängigkeit von Gott dem SOHN anerkannt haben. So war die Paradies-Trinität[17] geschaffen[18].

 

Der Gott der Aktion gilt als ausführendes Organ der Realitäts-Vollbringung der schöpferischen Vater-Sohn-Partnerschaft. Durch den Gott der Aktion sollen blitzartig eine Milliarde vollkommener Himmelskörper ins Dasein getreten sein, d.h. sie sollen sich materialisiert haben. Der Unendliche Geist verewigt sich gleichzeitig mit der Geburt der Welten Havonas[19], und von dem Moment an werden zugleich alle Dinge und Wesen paradieswärts gezogen.

 

Durch den Akt der gemeinsamen Schöpfung wird die Dritte Person zur Gottheit und so auf ewig zum Mitschöpfer. Der Unendliche Geist wird auch als „Dritter Zentraler Ursprung“ bezeichnet, als Vollstrecker. Er hat den Botschaftern des URANTIA-Buches enthüllt, dass das Zentraluniversum in dem Augenblick ewig wurde, als er selbst Persönlichkeit und bewusste Existenz erlangte[20].

 

Der Unendliche Geist wird als Mitschöpfer bezeichnet und existiert von Ewigkeit her als eins mit dem Universalen Vater und dem Ewigen SOHN. (Hier existieren diverse weitere Bezeichnungen für den Unendlichen Geist). Besonderes Merkmal des Unendlichen Geistes ist gerade die Unendlichkeit und als zweites seine Barmherzigkeit im Sinne des Ewigen SOHNES. Der Unendliche Geist verkörpert auch den Wahrheitscharakter des Vaters, sowie die unendliche und ewige Weisheit des durch nichts bedingten und grenzenlosen Verstandes des dritten zentralen Ursprungs.

 

Seit der Personifizierung des dritten Ursprungs nimmt der erste Ursprung (also Gott-Vater) an der Universumsschöpfung nicht mehr persönlich teil. Der Universale Vater delegiert an seinen SOHN alles, was möglich ist; desgleichen verleiht der Ewige SOHN dem Mitschöpfer (dem Geist) alle mögliche Autorität und Macht[21].

 

Der Unendliche Geist ist das Organ des Vaters, um alle wahrheitsliebenden Seelen an sich zu ziehen. Alles Wissen von der Vater-Sohn-Partnerschaft muss über den Unendlichen Geist erlangt werden. Er wirkt als Repräsentant der göttlichen Gedanken-Wort-Vereinigung. Der Ewige SOHN ist der einzige Weg der Annäherung an den Universalen Vater, und der Unendliche Geist ist das einzige Mittel, um den Ewigen SOHN zu erreichen.

 

Nur dank dem geduldigen Wirken des Geistes sind die aufsteigenden Wesen der Zeit fähig, den SOHN zu entdecken. Der Unendliche Geist ist die erste der Paradies-Gottheiten, die von den aufsteigenden Pilgern erreicht wird. Die Dritte Person umhüllt die Zweite und die Erste Person und muss deshalb von allen Anwärtern, die vor den SOHN und seinen Vater treten möchten, immer zuerst erkannt werden[22].

 

So wie Gott-Vater durch Liebe und der SOHN durch Barmherzigkeit charakterisiert werden, so wird der Unendliche Geist durch Dienen charakterisiert, u.z. in der Form eines ewig währenden Dienstes am Verstand als Essenz des göttlichen Charakters des Geistes. Die ganze geistige Nachkommenschaft des Mit-Vollziehers[23] teilt diesen Wunsch zu helfen, diesen göttlichen Drang zu dienen. Der Unendliche Geist widmet sich dem nie endenden Amt, den individuellen Verstand jedes Kindes jedes Universums, die vereinte Liebe des Vaters und des Sohnes zu offenbaren[24].

 

„In den Lokalschöpfungen steigt der Geist nicht in sterblicher Gestalt zu den materiellen Rassen herab, wie dies bestimmte Gottessöhne tun, sondern der Unendliche Geist und seine ihm beigeordneten Geiste stufen sich selbst herab, indem sie sich … einer erstaunlichen Serie göttlicher Abschwächungen unterziehen, bis sie als Engel erscheinen, um euch zur Seite zu stehen und euch durch die demütigen Pfade der irdischen Existenz zu führen“[25], werden die Leser durch den Göttlichen Ratgeber aus Uversa[26] direkt angesprochen.

 

Durch diese Serie der Selbstabstufungen kommt der Unendliche Geist (u.z. als Person in seinen vielfältigen beigeordneten Vertretungen) sehr nahe an jedes Wesen tierischen Ursprungs[27] der Planeten heran[28]. Der Unendliche Geist wirkt über die vielfältigsten niedrigeren Ordnungen seiner Geschöpfesfamilie, deren transzendente Natur von den Menschen nur bewundert und verehrt werden sollte. Alle diese Manifestationen des Unendlichen Geistes sind tatsächlich „die Augen des Herrn“, die immer über den Rechtschaffenen wachen und „die göttlichen Ohren“, die für ihre Gebete immer offen sind.

 

Das hervorstechendste Merkmal des Unendlichen Geistes ist die Allgegenwart auf allen Welten des Alluniversums. Der VATER ist unendlich und deshalb einzig durch Sein Wollen begrenzt. Für den Kontakt geistiger Kräfte mit intelligenten Wesen gebraucht der VATER jedoch die Geistwesen und Persönlichkeiten des Ewigen SOHNES und des Unendlichen Geistes. „ER ist beliebig mit dem Sohn oder mit dem Mit-Vollzieher (dem Geist) geistig gegenwärtig; ER ist gegenwärtig mit dem SOHN und im Geist und ist beteiligt an all den verschiedenen, aber miteinander verbundenen Kräften, Einflüssen und Anwesenheiten[29].

 

Es wurde bereits erwähnt, dass unser „Heiliger Geist“ „nur“ die spezifische Geist-Persönlichkeit unseres Lokaluniversums sein soll, sowie der im menschlichen Individuum wirkende Gedanken-Justierer[30] die sozusagen niederste Abordnung dieses Heiligen Geistes darstellen soll, wobei der Justierer allerdings doch schon relativ weit über dem menschlichen Verstand steht. Selbst dieser Verstand ist jedoch eine Unterordnung des Heiligen Geistes. (Dass speziell beim Menschen dieser Verstand irregeleitet sein kann, liegt an den Einflüssen der Widergöttlichen Wesenheiten[31]; Anm.d.Verf.).

 

Und so wird denn im URANTIA-Buch auch der Leser wieder direkt angesprochen: „In eurem Verstand und auf eure Seele wirken sie (die verschiedenen geistigen Einflüsse; Anm.d.Verf.) trotz ihrer verschiedenen Ursprünge wie ein einziger Geist. Und so wie ihr die Erfahrung dieser vereinten geistigen Betreuung macht, wird sie für euch zum Einfluss des Supremen[32], der fähig ist, euch immer vor Verfehlung zu bewahren und euch vor dem Vater in der Höhe untadelig erscheinen zu lassen“[33]. „Denkt stets daran, dass der Unendliche Geist der Mit-Vollzieher ist; der Vater und der Sohn wirken beide in ihm und durch ihn“. In Anerkennung dieses Sachverhaltes kann man sich deswegen immer auch auf den „Geist Gottes“ beziehen[34].

 

Etwas, was bisher als zu wenig bekannt ist, ist folgender Tatbestand: Der Unendliche Geist ist eine universelle Gegenwart, eine ewige Aktion, eine kosmische Macht, ein heiliger Einfluss und ein universaler Verstand; er ist alles das und noch unendlich mehr. Aber: Er ist auch eine wahre und göttliche Persönlichkeit, eine vollständige und vollkommene Persönlichkeit[35]. „Der Mit-Schöpfer ist für die höheren Intelligenzen der Universen genauso real und sichtbar wie der Vater und der Sohn; tatsächlich noch in höherem Maße; denn der Geist ist es, den alle Aufsteiger erreichen müssen, bevor sie sich durch den Sohn dem Vater nähern können“[36].

 

Der letzte Halbsatz in dem vorstehenden Zitat betrifft die evangelische Aussage Christi „Niemand kommt zum Vater; denn durch Mich“, über deren absolute Realität im Kap. Nr. 44-A >Jesus, der Christus Gottes<[37] eine Vorbemerkung existiert.

 

Fortsetzung folgt im Teil D des Kapitels Nr. 59 >Ewiges Jetzt<.

 



[6] Über diese Entitäten finden sich entscheidende Darlegungen in dem Essay über die „Planetarische Hierarchie“ als Teil II über die „Hierarchie“, wo sich Teil I auf die „Engelhierarchie“ bezieht. Diese Essays habe ich verfasst unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 25 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[10] Nebadon ist der Name unseres Lokaluniversums. Solche entsprechenden Lokaluniversen soll es mindestens weitere hunderte innerhalb des Super-Universums namens „Orvonton“ geben, dessen Hauptsitz „Uversa“ heißt (www.paranormal.de). Oberster Souverän und göttlicher Schöpfersohn von Nebadon ist „Christ“ Michael; sein ihm untergeordneter Regierungschef ist „Gabriel von Salvington“. – Siehe auch spätere Fußnoten zum Aufbau des Universums im Kap. Nr. 63-D >Schicksalshüter< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1995740/63-D-Schicksalshuter-347-). – Inwiefern „Michael von Nebadon“ als Jesus Christus vor 2000 Jahren auf der Erde inkarniert war, ist problematisiert in meinem Kapitel Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1946264/44-D-Jesus-Christus-234-).