Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (330)

Esoterische Studien einer Autobiographie

EwigesJetzt (59.A) Paraklet



Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 59 >Ewiges Jetzt< (A)

Das Kapitel besteht aus den fünf Teilen A-E.


Teil A: All-Gegenwart Gottes. Unendlicher Geist. Pfingstfest. Geist der Wahrheit. Finaler Koordinator. Göttliche Aktionen. Menschlicher Verstand. Der Planet Erde war durch die Rebellion Luzifers seit 200.000 Jahren isoliert. Alle verstorbenen Seelen konnten nicht zu den Residenzwelten weitergeleitet werden, sondern mussten weiterschlafen. Dispensations- und Millenniums-Auferstehungen. Nicht einmal Moses durfte hinübergehen. Personifizierte Wesen. Engel. Hellsichtigkeit. Helldenkend. Atavismus. Okkulte Schulung. Ausgießung des Heiligen Geistes. Pfingstbewegung. Wassermann-Evangelium von DOWLING. Fernes Brausen. Strahlendes Licht. Zwölf Feuerbälle. Matthias als 12. Apostel für Judas Iskariot. Je sieben Feuerzungen. Sieben Sprachen. 3000 Menschen wurden getauft. Rede von Petrus. Visionäre Schauungen der Therese Neumann von Konnersreuth. Eingeweihter sechsten Grades. Die Apostel als Sonnenhelden. Begründung des Christentums. Göttliche Engelhierarchien. Fünftes Evangelium. Geburt der allwaltenden kosmischen Liebe. Herabgedämpfter Bewusstseinszustand.


Teil B: Die Jünger hatten den Christus vor Pfingsten nicht erkannt. Christus als der Auferstandene. Fünftes Evangelium aus der Akasha-Chronik. Der Christus war ohne Karma. Sein Leiden war unschuldig und unverdient. Darlegungen über das Leben Jesu durch andere Hellseher. DOWLINGs Wassermann-Evangelium. Therese Neumann aus Konnersreuth. Anna Katharina Emmerich. Anita Wolf. Jakob Lorber. Schauungen durch göttliche Gnade (verdient durch unendliches Leiden) versus mühselige menschliche Erkenntnis-Arbeit. URANTIA-Buch. Jährliches Pfingstfest als Wiederholung. Jahrtausendwende am 1.1.2000 als Weltenpfingsten. Ätherisches Mysterium von Golgatha. Sophianisches Jahrtausend. Schaffung einer neuen Menschheit. Das kosmische Pfingsten in der Zukunft wird den gesamten planetaren Bereich betreffen. 12 leuchtende Lichtsterne in den Himmeln. Die Taufe des Geistes der wiedergeborenen Taube, die in des Menschen gesalbtes Bildnis ewigen Lichts geboren wird. Drei Taufen nach gnostischer Anschauung: die Taufe durch das Wasser, durch den Heiligen Geist, und durch das Göttliche LICHT. Exodus aus dieser Welt bzw. aus diesem Sonnenspektrum. In Johannes Baptista war „nur“ die Seele des Elias. Adam Kadmon als archetypischer Mensch des LICHTs. Schöpfung aus Blut. Die DNA-RNA-Energiespirale ist aus dem Göttlichen Bildnis codiert und der Körper kann durch die LICHTtaufe auferstehen. Tatsächlich sollen Außerirdische wegen des Göttlichen Bildnis Menschen „kapern“; denn diese ETs (= extraterrestrische) können sich selbst nicht im Bildnis Gottes erschaffen. Christus brachte das wahre Gleichnis als die ursprüngliche LICHTkraft wieder. Pfingsten als Symbol für die Aktivierung der Fünf Körper als geistige Energievehikel. Ausgießung des Heiligen Geistes mit der Vollmacht des VATERs, die sich durch das Amt Christi darstellt. Ewiges Licht auf den Häuptern. Der Christus führte elf Jahre lang mit den Jüngern Gespräche, worunter vier Frauen waren. Evangelium der Pistis Sophia. Verklärter Geistleib. Körper der Lichttransparenz. Als Ganzlichtwesen. Die Namen der Jünger. Post-evangelische Lehre vom Heiligen Geist. Kosmologie. Christi Amt umfass weit mehr als unseren Planeten Erde. Kommunikation der Menschheit als inspirativer Vorgang. Heiliger Geist als zukünftige Erfüllung allen Seins. Himmlisches Jerusalem.


Teil C: Heiliger Geist. Transformation. Gegenwart des göttlichen Lichts. Shekinah. All-Gegenwart Gottes. Regeneration. Schöpferischer Tochter-Geist unseres Lokaluniversums Nebadon. Mutter-Geist. Individueller Gedanken-Justierer. Ursprünglicher Paradies-Geist. Dritte Person der göttlichen Trinität. Unendlicher Geist. Ewiger SOHN. Universaler Vater. Gott der Aktion. Paradies-Trinität. Milliarden von Himmelskörpern. Geburt der Welten Havonas. Dritter Zentraler Ursprung. Mitschöpfer. Bewusstsein über den Unendlichen Geist als Notwendigkeit. Erreichung des Ewigen SOHNES. Ewig währender Dienst am Verstand. Keine leibliche Verkörperung des Geistes. Herabstufung durch göttliche Abschwächung. Engel. „Augen und Ohren des Herrn“. Menschlicher Verstand. Wahre göttliche Persönlichkeit. Alle Aufsteiger müssen zuerst den Geist erreichen.


Teil D: Der Mensch soll den Geist Gottes nicht bekümmern. Unendliche Anzahl zugeordneter Geist-Persönlichkeiten und ausführender Organe. Funktionelle Familie des Dritten Zentralen Ursprungs. Engel sehen. Vom Chaos zur Herrlichkeit aufsteigen. Seit Pfingsten erfährt der Mensch Unterweisung und Führung. Gleichstellung der Frau in der Bruderschaft des Königreichs Gottes. Keinerlei religiöse Diskriminierung mehr, auch nicht bezüglich des Geschlechts. Der Geist der Wahrheit kommt zu allen Menschen der Welt. Wahrheit und Rechtschaffenheit sollen trotz Sündhaftigkeit vorherrschen. Fernsehreportagen. An dem Wahnsinn beteiligen sich viele „normale“ Menschen. Verlogene Arroganz der Missbrauchs-Protagonisten der Illuminaten u.a. Befremdliche Zeitangaben zu Himmelfahrt und Pfingsten im URANTIA-Buch. Beide Ereignisse sollen an ein- und demselben Tag stattgefunden haben. Regulär war Pfingsten 50 Tage nach Ostern. „Pentekoste“. Der genau angegebene Zeitplan würde eine Hetzerei dargestellt haben, die völlig unglaubwürdig ist. 49 Stufen des Bardo. Friedensstifter als Diener der Ökumene. Indien-Tibet und Israel-Sinai als zwei Hemisphären unseres Planeten. Die Mächte der Welt sorgen für eine fortgesetzte Unterbrechung des Schaltkreises. Der ursächliche Kampf in den Himmeln wird auch auf die Erde projiziert, die systematisch durch die Kräfte der Dunkelheit zerstört wird. Friedensstiftende Arbeit durch die Intonation von „OM“, „AUM“ und „UMMA“. „Die Vibration der Weltseele wird in Einheit angerufen“. Altea-Amerika als neues Land der Mitte. Errichtung der Spirituellen Regierungsverwaltung des Alten der Tage. Herabkunft einer riesigen weißen ätherischen Taube auf die Kaaba in Mekka am 31.12.2010 (dokumentiert durch ein Video).


Teil E: Bedeutung von Pfingsten. Wahrheit als menschliche Freiheit. Merkwürdige Unlauterkeit im URANTIA-Buch. Rebellion Luzifers vor 200.000 Jahren. Verbrechen des Schöpfungsfalles vor Billionen Jahren. Michael von Nebadon oder der Ewige SOHN als Jesus Christus. Begegnung mit sich als Doppelgänger. Konfrontation mit dem kleinen „Hüter der Schwelle“. Turban mit einem Turm. >Die Kunst des Channelns< von VYWAMUS. Tuchlagen, wie sonst Schlangen geringelt im Schlaf liegen. Kopfschmuck eines Pharaonen-Priesters. Herrschaft über die Kundalini-(Schlangen-)Kraft. Zeichen der Herrscherwürde. Religion der Hindus. Turban als Sonderform des Kopftuches. Selbstverständnis der Sikhs: „Weltzugewandtheit, Nobilität und Respekt vor der Schöpfung“. Begründer der Sikhs ist Guru Nanak. Einweihungsstufe von 3.0 als Hindu-Reformer. Orientalische Bekleidung der Burka für Frauen. Abbildung bei HURTAK, welche das höherdimensionale Christus-Überselbst darstellt. Vollkommene Verschleierung bis auf den Augen-Spalt. Entsprechung in weißer Gewand-Farbe zu der schwarzen Burka. Offene Augen des Gechristeten Lichtkörpers. Enthüllung des Gesichtes erst, wenn die göttliche Liebe ertragen werden kann. Der Mensch als embryonale Gottheit. Kompakte Zusammenfassung des 7.,8. und 9. Chakren-Feldes. Erklärung von Channeling-Vorgängen. Botschaftsinhalte können zu verschiedenster Irritation und Überlastung beim Medium führen. Schockartige Wirkung durch Implosion. Geistige Lehrer. Alternative Wege für bestimmte Themen. Herzzerreißende Unvereinbarkeiten. Wahrheit und Lüge gemischt. Korruption von geistigen Botschaften. Gegenteilige Evidenzerlebnisse. Aufnahme neuer versus Festhalten an spirituellen Konzepten. Hormonelle und energetische Vorgänge. Störung des Schlafzentrums. Biorhythmen. Gewohnheitsmuster. Mit-Schöpfer-Ebene. Affirmation für die Initiation in die Feuertaufe.


FN: (Teil A): Justierer. Millennium. Himmelfahrt Christi. Paraklet. Abendmahl. Gründonnerstag.

FN: (Teil B): Anthroposophisches Evangelium. Unendlich großes Leiden Christi. Oktave. Göttliche Sophia. Bildnis und Gleichnis. Elias und Johannes Baptista. Enoch.

FN: (Teil C): Suprem. Ultim. Havona. Mit-Vollzieher. Uversa. Tierischer Ursprung.

FN: (Teil D): Morontiell. Kaaba. Bardo. Ökumene. Altea (Atlantis-Region, Karibik, Yucatan, Südost-Mexiko, B`nai Or, Nephiten). Alter der Tage (Lebendiger Gott).

FN: (Teil E):Michael von Nebadon und Ewiger SOHN. Geometrischer Zylinder. Teleportation. Hindu (Hinduismus). Kopftuch. Sikhs. Nobilität, (Guru) Nanak. Burka. Intrapolation. Channeling. Implosion. JAHN J KASSL. Jesus Sananda, der kosmische Christus. Heiliger Gruß.


59. Ewiges Jetzt (A)



Als ich dieses Kapitel für Pfingsten 2016 zum Zwecke der Überarbeitung im April/Mai 2016 erneut las, wurde mir wiederholt bewusst, wie extrem abstrakt die ersten vier Teile dieses Kapitels und vermutlich für nur sehr wenige Menschen von Interesse sind.

So kann ich leider nur auf den letzten Teil 59-E1 verweisen, in dem aus Anlass eines Traumes von mir vom 01.05.2013 Darlegungen über das Channeln erfolgt sind und dadurch verschiedene persönliche Aspekte von mir angesprochen sind. Zum Abschluss des Kapitels Nr. 59-E >Ewiges Jetzt< ist dann noch eine Affirmation zur Feuertaufe referiert, die man jedoch von vornherein nicht lesen sollte, wenn man nicht die Sehnsucht hat, ständig in Gottes ewigem Licht zu leben.


Den Titel dieses Kapitels habe ich als eine gewisse Konzession wegen der Veröffentlichung gewählt, auch wenn dieses >Ewige Jetzt< inhaltlich durchaus auch zutreffend ist, insofern die Allgegenwart Gottes mit angesprochen ist. Und so geht es denn in diesem Kapitel (in den Teilen A bis E) im höchsten Sinne um den „Unendlichen Geist“, mit dem ich mich aus Anlass des Pfingstfestes zum 19./20. Mai 2013 erstmals ausdrücklich befasst habe.


Allerdings habe ich zu Beginn der Ausarbeitungen nicht geahnt, welche Fülle von Material da auf mich zukommen würde; denn eigentlich wollte ich nur eine kurze Ergänzung zu meinem Kapitel Nr. 39-D >Auftreten von Blitzen<2 vornehmen, wo das Pfingst-Ereignis im Zusammenhang mit der Kundalini-Erweckung angesprochen ist.


Nun aber stellte sich für mich heraus, dass der völlig übergeordnete Aspekt zu diesem Pfingstfest nicht „nur“ der bekannte „Heilige Geist“ oder „der Geist der Wahrheit“ ist, der auf die Jünger herabgekommen sein soll, sondern dass der allwaltende „Unendliche Geist“ als dritter wahrhaftiger Persönlichkeit der Trinität die entscheidende universelle Rolle spielt.


Über diesen „Unendlichen Geist“ wird man hier gemäß dem URANTIA-Buch, aber auch durch HURTAK und durch POWELL, Dinge erfahren, die einem sonst bisher nicht unbedingt bekannt waren, wenn man nicht diese ganz spezielle Literatur gelesen hat. So sind meines Wissens selbst in der christlichen Theologie diese Dinge nicht vergleichbar bekannt.


Für diesen „Unendlichen Geist“ gibt es gemäß dem URANTIA-Buch ca. 20 legitimierte synonyme Begriffe, wie z.B. die sehr technisch anmutende Aussage als „Finaler Koordinator“. Die Bezeichnung ist insofern berechtigt, als dieser Geist u.a. göttliche Aktionen selbstständig und auch im Auftrag des Allmächtigen Vaters sowie des SOHNES koordiniert.


Auf der irdischen personifizierten Ebene wird der höhere Geist als Justierer3 bezeichnet, dessen niedrigster Abkömmling im menschlichen Verstand gesehen werden darf. Dabei ist der göttliche Justierer allen Menschen weltweit erst seit dem Pfingstereignis vor 2000 Jahren geschenkt worden und insofern überhaupt erst seit damals in den Menschen anwesend4.


Nach Anschauungen im URANTIA-Buch war unser Planet Erde durch die Rebellion Luzifers5 seit ungefähr 200.000 Jahren in Bezug auf alle Universumsangelegenheiten isoliert, was im Prinzip auch von anderen Kosmologien ähnlich bestätigt wird. Durch die Isolierung war für die Sterblichen die Möglichkeit unterbrochen, nach dem Tod direkt zu den Gestaden der Residenzwelten6 hinüberzugehen.


Alle verstorbenen Seelen mussten weiterschlafen (bzw. sich m.E. immer wieder auf der Erde reinkarnieren) bis zu den Dispensations7-Auferstehungen oder bis zu den besonderen Millenniums8-Auferstehungen. Nicht einmal Moses9 durfte hinübergehen. Erst seit Pfingsten vor 2000 Jahren ist der Übergang zu den Residenzwelten möglich10.


Dieser allgegenwärtige und allmächtige Geist verfügt über Eigenschaften wie unendliche Intelligenz, ewige Weisheit, kosmische Macht, heiligen Einfluss, ist Mitschöpfer, göttlicher Mit-Vollzieher und ewiger Aktionist, besitzt unendlichen Verstand, universelle Gegenwart, absolute Wahrhaftigkeit und Vieles mehr, wovon wir Menschen anscheinend gar keine Vorstellung haben.


Der „Unendliche Geist“ sowie alle ihm beigeordneten (und untergeordneten) Organe sind vollständig personifizierte Wesen, die dem Menschen z.B. als Engel erscheinen, wenn er sich dahin entwickelt hat, solche geistigen Wesen erkennen zu können.

Diese Worte sollen als Einleitung zu dem Thema dienen. Auf alle Details wird später noch erneut eingegangen.


Nun möchte ich aber zunächst zu sprechen kommen auf dasjenige Ereignis, durch welches die Menschheit überhaupt von der Existenz dieses Geistes erfahren hat: Es ist das allseits bekannte Pfingst-Ereignis, welches erstmalig am 18. Mai des Jahres 33 nach Chr. stattgefunden haben soll11.

Im Kapitel Nr. 39-D >Auftreten von Blitzen<12 ist ausgeführt, wie bei der Erweckung durch den Christos-Weg (von oben nach unten verlaufend) die Geistflammen auf dem Scheitel jedes einzelnen Menschen erscheinen werden. Und es ist angedeutet worden, wie der Anstoß dazu in dem Pfingstereignis vor 2000 Jahren in Palästina gegeben worden ist.


Die Folge von diesem Pfingstereignis ist (insbesondere in der heutigen Zeit), dass für jeden Menschen es im Prinzip möglich ist, zwar nicht ohne weiteres hellsehend, jedoch helldenkend zu werden13. Denn die meisten hellseherischen Menschen verfügen über diese Fähigkeit überwiegend als atavistisches Phänomen (d.h. von Geburt an) und haben diese Hellsichtigkeit nicht durch okkulte Schulung erworben.


Hellsichtigkeit war den Menschen früherer Zeiträume (wie in Lemurien und Atlantis) etwas Selbstverständliches, und dies hat sich bei manchen Menschen bis heute fortgetragen. Was atavistische (im Unterschied zu geschulter) Hellsichtigkeit alles im Detail bedeutet, ist ausführlicher dargelegt im Kapitel Nr. 3-D >Jungfrau Sophia<14.


Zunächst einige kurze lexikalische Angaben zum Pfingstfest:

Pfingsten ist das zum Gedächtnis an die Ausgießung des Heiligen Geistes am 50. Tag nach Ostern gefeierte christliche Fest15. Im Judentum ist Pfingsten das Fest des 50. Tages (nach Ostern) als Höhepunkt und Abschluss der Osterzeit, wo immer auch Taufen nach jüdischer Tradition stattfanden. Die biblische Begründung des Pfingstfestes findet sich in der Apostelgeschichte 2,1 ff. zu der geschilderten Ausgießung des Heiligen Geistes.


Auf diese Ausgießung des Heiligen Geistes gründet sich eine ganze weltweite religiöse Bewegung, die sog. „Pfingstbewegung“, die in verschiedenen kirchlichen Gruppierungen ihr religiöses Leben führt16. Damit habe ich mich jetzt aber nicht näher befasst.

Verheißen hat Jesus diesen Heiligen Geist den Jüngern kurz vor seiner Himmelfahrt17 gemäß Schilderungen in der Apostelgeschichte, im 1. Kapitel, Vers 5, mit den Aussagen: „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen“.


Gemäß DOWLING18 in seinem >Wassermann-Evangelium<19 ist - wie in allen anderen mir bekannten Quellen – ausdrücklich ausgesagt, wie Jesus Christus noch kurz vor seiner Himmelfahrt (an demselben Tag kurz vor Mittag) seinen Jüngern prophezeit hat, wie sie zu Pfingsten ein besonderes Erlebnis haben würden. Wörtlich soll Jesus gesagt haben: „Zu Pfingsten werdet ihr mit Macht aus höchster Höhe ausgestattet“. Und Jesus soll dann noch ganz klar hinzugefügt haben: „Deshalb bleibt bis dahin in Jerusalem in heiligen Gedanken und Gebeten“20.


Und mit Pfingsten in der Tag gemeint, welcher bereits bei den Juden immer schon ein Feststag war, wo sie sich auch immer schon in ihrer Frömmigkeit versammelt hatten. Dieser Tag war nun ganz offensichtlich auch von der göttlich-geistigen Welt dazu auserwählt, dass die Jünger eine Kundgebung von Geisteskräften erhalten sollten, wie sie bei DOWLING wie folgt geschildert wird: Als die Freunde Jesu in stiller Andacht versammelt waren, vernahmen sie plötzlich einen Ton, ein fernes Brausen, wie beim Nahen eines Sturmes.


Lauter, immer lauter wird das Brausen, bis es Donnerschlägen gleich den Raum erfüllt, in welchem die Apostel sitzen. Dann erscheint ein strahlendes Licht, und viele meinen, dass das Haus in Flammen stehe. Zwölf Feuerbälle fallen nieder, je ein Ball aus einem der Zwölf Himmelszeichen, und erscheinen auf den Häuptern der Apostel. (Dies geschah, nachdem Matthias als 12. Apostel für Judas eingesetzt worden war; Anm.d.Verf.) Jeder Feuerball, schickt sieben Flammenzungen himmelwärts, und jeder der Apostel spricht in sieben Sprachen dieser Welt“21. Und DOWLING benennt, dass es 3000 Menschen waren, die sich an diesem damaligen Pfingsttag von den Aposteln taufen ließen22.


Das historische Pfingstereignis hatte >Jesus, der Christus Gottes< (Kap. Nr. 44) seinen Aposteln, Jüngern und sonstigen Anhängern bereits verheißen, als Er sich auf dem Berge Tabor von ihnen verabschiedete, und Er dann in dem bekannten Himmelfahrts-Geschehen23 die Erde verließ, um zum göttlichen VATER aufzusteigen. Dies ist hier geschildert im Kapitel Nr. 26-D >Nachfolge Christi<24.


Von Therese Neumann aus Konnersreuth25 wird das von DOWLING geschilderte Ereignis leicht variiert bestätigt:

Als die Jünger sich am Pfingstfest in dem Abendmahlssaal versammelt hatten, da geschah es äußerlich, dass plötzlich ein gewaltiges Sturmbrausen einsetzte und eine große Feuerzunge an der Decke des Saales erschien. Diese Zunge löste sich dann in dreizehn kleinere Zungen auf, die sich über die Häupter der Mutter Maria und der 12 Apostel verteilten. Daraufhin redeten die Apostel in verschiedenen Sprachen26. (Dass hier eine 13. Feuerzunge auf Maria herniederkam, differiert eben minimal zu den Darlegungen von DOWLING.)


Dieses äußere Geschehen soll geistig bedeutet haben, dass sich der Heilige Geist auf die Anwesenden herniedersenkte und sein Wesen über sie ausgoss. Es war der von Christus versprochene Geist der Wahrheit27, den er zugleich als einen „Paraklet“28 benannt hatte.


Nach visionären Schauungen29 der heilig gesprochenen THERESE NEUMANN aus Konnersreuth hielt der Apostel PETRUS (dem damit eine gewisse stellvertretende Funktion in der>Nachfolge Christi< - Kap. Nr. 26 - zugesprochen worden war) dann zunächst die im Neuen Testament geschilderte kraftvolle Predigt, die in der Apostelgeschichte Kap. 2, Verse 14-36 verbürgt ist. Anschließend wurden von Petrus und den weiteren 11 Aposteln ca. 3000 Menschen getauft30.


Bei dem im Neuen Testament geschilderten Pfingst-Ereignis handelte es sich also um die Ausgießung (bzw. das Herabkommen) des Heiligen Geistes auf die Apostel. Durch das Ereignis geschah es, dass einfache Leute, wie auch die Apostel es waren, plötzlich anfingen, in verschiedenen Zungen zu sprechen. Sie sprachen aus, was sie aus den Tiefen des geistigen Lebens heraus zu sagen hatten, und was man ihnen nicht zutraute31.


Weiter sagt STEINER aus, dass früher (vor dem >Mysterium von Golgatha<32) nur ein Eingeweihter des sechsten Grades, der ein „Sonnenheld“ genannt wurde, die Gemeinschaft mit dem Christus in der Sonnensphäre erleben konnte. Ein entsprechender Stand wurde nun wie durch ein naturgemäßes Ereignis in den Pfingst-Tagen von denjenigen erreicht, welche die Apostel des Christus waren.


Während früher die Menschenseelen zu dem Christus hatten hinaufsteigen müssen, war jetzt der Christus zu den Aposteln herabgestiegen. Und die Apostel waren in gewisser Weise solche Seelen geworden, die denselben Inhalt in sich trugen, wie früher die alten Sonnenhelden in ihren Seelen gehabt hatten. Die geistige Kraft der Sonne hatte sich ausgegossen über die Seelen dieser Apostel und wirkte fortan weiter in der Menschheitsevolution33.


Und danach fingen dann die christlichen Impulse an sich so auszubreiten, dass sie unabhängig wurden von dem Verständnis der Menschen, in deren Gemütern sie wirkten. Von dem Pfingst-Ereignis aus hat sich der Strom der Christus-Kraft über die Erde hin ergossen, wodurch sich das Christentum34 begründet hat35.


Hier begann die eigentliche Tätigkeit der Jünger, die nun Apostel waren, und die durch Taufen, Heilen und Predigen die Zahl der Bekenner Christi vermehrten. So formten sich dann die ersten christlichen Gemeinden. Die Apostel wirkten nun als Diener Christi auf der Erde in der Weise, wie auch die göttlichen Engelhierarchien in den höheren Regionen dienten, mit denen die Apostel dadurch auch verbunden wurden.


Den Jüngern hatte der Christus beim letzten Ostermahle (= beim Abendmahl36) mit eigener Hand das Brot und den Wein gereicht. Von Ihm verwandelt in Seinen Leib und Sein Blut, wurden die Jünger Seines eigenen Wesens teilhaftig. Ausgehend von den so verwandelten Aposteln, entstand die erste christliche Gemeinde, welche durch das Wesen des SOHNES und durch die Kraft des Heiligen Geistes immer mehr zugenommen hat37.


Durch Rudolf Steiner (siehe Kap. Nr. 24-H bis J >Ashram<38) wird nach okkulten Forschungen im >Fünften Evangelium<39 dargelegt, wie die Apostel erst durch die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten wussten, dass das >Mysterium von Golgatha< überhaupt und tatsächlich stattgefunden hatte und dass der Leib, der am Kreuze hing, derselbe Leib war, mit dem der Christus oftmals im Leben gewandelt war. Jetzt wussten sie, dass Jesus von Nazareth am Kreuze gestorben war und dass dieses Sterben eigentlich eine Geburt war, die Geburt desjenigen Geistes, der als allwaltende kosmische Liebe sich nun ausgegossen hatte in die Seelen der beim Pfingstfest versammelten Apostel.


Real waren die Jünger seit Jesu Gebetskampf im Garten Gethsemane am Gründonnerstag40 (nachdem das Abendmahl stattgefunden hatte) in einem herabgedämpften Bewusstseinszustand gewesen, weil sie sonst alles Geschehen gar nicht hätten ertragen können. STEINER spricht darüber aus dem >Fünften Evangelium<: „Das normale Bewusstsein schlief ein, sie versanken in Schlaf, der andauerte während des Ereignisses von Golgatha. ... Und allmählich, wie versunkene Träume herauftauchen im Menschenbewusstsein, in der Menschenseele, so tauchten die verflossenen Tage in dem Bewusstsein und den Seelen der Apostel auf.“


Während dieser Tage hatten sie das alles nicht mit normalem Bewusstsein miterlebt. ... Besonders die zehn Tage von der sog. Himmelfahrt bis zum Pfingst-Ereignis kamen ihnen vor wie eine Zeit des tiefsten Schlafes. Rückwärtsschauend aber kam ihnen Tag für Tag herauf die Zeit zwischen dem >Mysterium von Golgatha< und der sog. Himmelfahrt des Christus-Jesus. Das hatten sie miterlebt, das kam aber erst jetzt herauf, und in einer ganz merkwürdigen Weise kam es herauf“41.


Fortsetzung folgt im Teil B des Kapitels Nr. 59 >Ewiges Jetzt<.



3 Justierer (= auch als „Gedanken“-Justierer bezeichnet): Er ist die unpersönliche Gegenwart des Universalen VATERS innerhalb der menschlichen Individualität (URANTIA-Buch/S.100f.). Weitere Erklärungen dazu finden sich in der FN des Kap. Nr. 56-C >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986392/56-C-Offnen-d-Tore-319-).

4 URANTIA-Buch/S.1187

5 Rebellion Luzifers (= Luzifers Rebellion): FN im Kap. 56-B >Öffnen der Tore<.

6 Residenzwelten (= Residenzsphäre): (Die Erklärungen sind aus der FN in 63-A >Schicksalshüter< herüberkopiert worden.) In jedem Lokaluniversum gibt es ungefähr tausend bewohnte Welten, wovon sieben dieser Welten sog. Residenzwelten sind. Es handelt sich dabei für gewöhnlich um Satelliten oder Unter-Satelliten der Systemhauptwelt. Sie sind die Empfangswelten für die Menschheit der aufsteigenden Sterblichen. Für diese Empfangswelten wird in der Bibel auch der Begriff „des Vaters Wohnungen“ verwendet (URANTIA-Buch/S.341) oder auch der Begriff verschiedener Rangordnungen von „Himmeln“ (URANTIA-Buch/S.553). Nach dem Tod des Menschen findet das Wiedererwachen für ihn (im Normalfall) auf den Residenzwelten von Jerusem statt (URANTIA-Buch/S.1235). (Die gleiche FN ist auch im Kap. Nr. 56-C >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986392/56-C-Offnen-d-Tore-319)- und Inhalte sind im Text von Kap. Nr. 58-E >Inseln des Lichts< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1990952/58-E-Inseln-d-Lichts-329-). - Im Text des Kapitels Nr. 63-D ist ein persönliches Erlebnis geschildert, wie ich am 19.03.2014 im Traum auf eine Residenzwelt geführt worden bin.

7 Dispensation (= Dispensierung): (Die Erklärung ist aus dem Kap.Nr. 63-D >Schicksalshüter< herüberkopiert worden.) Befreiung von einer Verpflichtung (D/F/S.183). – Der Begriff „Dispensation“ kommt in neuerer Esoterik ziemlich häufig vor, und die Übersetzung erscheint mir für das Gemeinte ziemlich unzulänglich zu sein. Was in Wahrheit ganz genau mit der Dispensation gemeint ist, ist mir bis heute ein Rätsel (Anm.d.Verf.).

8 Millennium: = ein Jahrtausend (D/F/S.465).

9 Moses: siehe dazu jedoch die anderslautenden Aussagen in FN + Text im Kap. Nr. 51-B >Sonderaufstieg<.

10 URANTIA-Buch/S.596

11 Dieses Datum stammt aus dem URANTIA-Buch (S.2056).

13 Flensburger Heft Nr. 66/Artikel von WEIHRAUCH/S.64f.

15 Handlexikon(HL)/S.689

16 FOCUS-Fakten/Glaube in Deutschland/S.209

17 Himmelfahrt: Text im Kap. Nr. 26-D >Nachfolge Christi< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1924376/26-D-Nachf-Christi-148-).

18 Dowling, Levi H.: FN im Kap. Nr. 1-C >Einleitung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1882196/1-C-Einleitung-3-).

19 Wassermann-Evangelium: FN im Kap. Nr. 1-C >Einleitung<.

20 DOWLING/S.443

21 DOWLING/S.445

22 DOWLING/S.448

23 Die Himmelfahrt Christi ist geschildert in der Apostelgeschichte des LUKAS im dortigen 1.Kapitel.

25 Therese Neumann von Konnersreuth: FN im Kap. Nr. 7-D >Tyrannei< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1890176/7-D-Tyrannei-31-).

26 BEKH/S.270f. (nach Schauungen der heilig gesprochenen Therese Neumann von Konnersreuth)

27 INTERMEDIARIUS/Bd.I/S.139

28 Paraklet: = Tröster (Anm.d.Verf.).

29 BEKH/S.271f. (nach Schauungen der Therese Neumann von Konnersreuth)

30 BEKH/S.133

31 STEINER/GA148/S.22

32 Mysterium von Golgatha: siehe Text des Kapitels Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/2010560/70-A-Myst-v-Golg-368-.

33 STEINER/GA148/S.46

34 Christentum: FN bei Kap. 1-E >Einleitung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1883108/1-E-Einleitung-5-).

35 STEINER/GA148/S.22

36 Abendmahl: 1. das letzte Mahl, welches Jesus mit seinen Jüngern am Vorabend seiner Passion hielt. – 2. seine sakramentale Wiederholung in der Gestalt von Brot und Wein in allen christlichen Kirchen (HL/S.8). – Über die damit verbundene Transsubstantiation und Konsekration finden sich Ausführungen im Kap. Nr. 23-A+C >Priesterseele< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1919816/23-A-Priesterseele-128-). - Das Abendmahls-Geheimnis wird im 6. Kapitel des Johannes-Evangeliums in den Versen 32-35 erläutert.

37 INTERMEDIARIUS/Bd.I/S.139

39 Fünftes Evangelium: FN und Text im Kap. Nr. 24-H >Ashram< (zu Rudolf Steiner) (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1922780/24-H-Ashram-141-).

40 Gründonnerstag: der Tag, an dem Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl abhielt und sie anschließend im Garten Gethsemane weilten (Anm.d.Verf.)

41 STEINER/GA148/S.33f.