Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (338)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Sananda (61.B) Christus-Entität

 

 

Nun muss noch eine weitere Besonderheit erwähnt werden, nämlich dass der Ätherleib des Christus, mit dem Er aus der geistigen Welt herniedergestiegen war (und der sich dann mit dem Ätherleib des Jesus von Nazareth verband), bereits anders war als derjenige eines heutigen durchschnittlichen Menschen. Der Mensch wird solch einen Ätherleib erst dann haben, wenn er einst durch das Geistselbst seinen ganzen astralischen Leib (= Emotionalkörper) umgearbeitet haben wird und hineinwirken wird in den Ätherleib. Dadurch, dass der Christus einen solchen Ätherleib bereits mitbrachte, hat er für die Menschheit einen Impuls mächtigster Art gegeben, der bis in die Zukunft hineinwirken wird[1].

 

STEINER führt dann an anderer Stelle noch aus, dass wir in Christus eine Wesenheit haben, die so mächtig ist, dass sie auf alle Glieder unseres Sonnensystems einen Einfluss hat[2]. Und darüber hinausgehend sagt STEINER weiter aus, dass der Christus der Repräsentant des ganzen Weltalls ist[3], wobei man unter dem „Weltall“ das All-Universum[4] verstehen muss, also nicht nur unser Lokaluniversum Nebadon, dessen Schöpfer und Herrscher Michael von Nebadon ist, und welches immerhin auch (aber doch „nur) 10 Millionen Welten enthält.

 

Jedenfalls sagt STEINER aus, dass es allein wegen dieser allumfassenden Repräsentanz undenkbar wäre, dass der Christus mehrmals auf der Erde erscheinen würde (oder gar vorher schon erschienen ist). Denn nur einmal konnte der Impuls durch den Christus gegeben werden: Nur einmal konnte sich der ganze Kosmos spiegeln in dem Gehirn des Jesus von Nazareth nach der Jordan-Taufe, als in ihn der Christus einzog; denn diese Konstellation kommt nicht wieder[5].

 

Die Kraft des Christus wirkt auch in den geistigen Welten auf die übermenschlichen Wesen. Der Christus wirkt nicht nur auf die Erde ein, sondern er durchgeistigt das ganze Sonnensystem und die höheren Hierarchien der Engel-Wesenheiten[6]. Und von INTERMEDIARIUS wird ausgesagt: Christus ist der Erlöser, Herr und König des Universums, wobei man hier auch denken könnte, es würde sich nur um unser Lokaluniversum handeln. Dann aber sagt INTERMEDIARIUS weiter aus: Christus ist Herr über Leben und Tod, über alles, was in der gesamten Schöpfung besteht, wodurch auch hier dann wieder erkannt werden kann, dass es sich nicht nur um die Schöpfung in unserem Lokaluniversums handelt[7].

 

Nach Aussagen der Prophetin GABRIELE hat der Christus als geistiges Erbe von dem Allmächtigen VATER als sog. „Teilkraft“ ein Drittel aus der positiven göttlichen Urkraft erhalten (nämlich als ein dritter Teil der göttlichen Trinität), um so Mitregent der Unendlichkeit zu sein. Hierin begründet sich seine einmalige Stellung im gesamten kosmischen und irdischen Geschehen[8], über welche in der orientalischen (und daran angelehnter theosophischer und weiterer) Esoterik nichts bekannt ist.

 

„Unendlichkeit“ bedeutet mindestens das All-Universum (mit sieben Billionen Welten), während eben unser Lokaluniversum Nebadon „nur“ eines von 100.000 gleichartigen Lokaluniversen innerhalb eines riesigen Super-Universums ist, wovon es wiederum sieben Super-Universen[9] gibt[10]. Hieran möge bitte jeder selbst den Herrschaftsbereich von >Jesus, dem Christus Gottes< im Vergleich zu dem Herrschaftsbereich von Michael von Nebadon ermessen, auch wenn ich mir als Mensch auch gegenüber Michael von Nebadon wie eine Ameise vorkomme. Ich gestehe, dass mich diese unermesslichen Welten irgendwie deprimieren, was vermutlich auch dem Vorgang der Demütigung entspricht.

 

Ich habe jetzt automatisch immer einen Vergleich zu Michael von Nebadon und nicht zu >Sananda< Esu Immanuel Kumara vorgenommen; denn derjenige, der im entscheidenden meint, er sei der „Christus“ vor 2000 Jahren in Jesus gewesen, ist Michael von Nebadon; da >Sananda< selbst sich nicht als der Christus bezeichnet, sondern als Teil von Jesus. Jedoch wird >Sananda< eben von anderen auch als „Christus“ betitelt (z.B. bei ERIC KLEIN)[11]. Siehe dazu die Darlegungen im Kap. 44-G >Jesus, der Christus Gottes<[12]. Auch in dem Buch von KRYON (und den 12 Räten der Tat) mit dem Titel >An die Lichtpioniere< bezeichnet sich Lord Sananda selbst als „Jesus der Christus“[13]. Leider muss man immer wieder ironisch, wenn nicht zynisch, konstatieren: Die hohen (göttlichen) Herren wissen selbst nicht, wer sie sind oder sein wollen oder sein sollen!

 

Es ist in den Darlegungen von Esu Immanuel Kumara ein völliges Durcheinander, dass

a) grundsätzlich dargelegt wird, dass ESU der Navigator (bzw. Justierer) in Michael von Nebadon war, d.h. ESU war gar nicht als Mensch, sondern als geistige Instanz in dem Menschen Michael von Nebadon anwesend und

b) Michael von Nebadon als Kind Jesus (von Nazareth) geboren worden sein soll, also als echter Mensch, dann aber soll er die Christus-Instanz selbst gewesen sein,

c) Esu Immanuel Kumara nach den New-Age-Botschaften in Wahrheit die Christus-Instanz gewesen sein müsste, die sich in Michael von Nebadon bei der Jordan-Taufe (zurückkehrend aus dem Paradies) hernieder gesenkt hat.

d) ESU bezeichnet sich aber ausdrücklich nicht als Christus, sondern nur als Teil von Jesus.

 

Dies ist so alles in sich selbst überhaupt nicht stimmig, ganz davon abgesehen, dass nach meinen (Er-)Kenntnissen sowieso der Ewige SOHN als Christus-Entität herabgestiegen ist und nicht Michael von Nebadon der Christus (sondern „nur“ Jesus von Nazareth) war[14].

 

Hier soll jedoch des weiteren noch folgender Einschub vorgenommen werden: Eigenartiger- und interessanterweise fand ich nämlich Aussagen im URANTIA-Buch genau über den „Machiventa Melchisedek“, der als der reguläre Planetare Fürst der Erde gilt (und der eben jetzt nicht physisch verkörpert ist). Jedoch war er einst auch auf der Erde inkarniert und in ihm soll derselbe Justierer gewohnt haben wie in Jesus. Dies müsste dann also Esu Immanuel Kumara gewesen sein, der jedoch im URANTIA-Buch namentlich so nicht genannt ist[15].

 

Und als eine weitere Eigenartigkeit fand ich die Aussage im URANTIA-Buch, dass Michael von Nebadon seit seiner Kreuzigung vor 2000 Jahren den Titel des Planetaren Fürsten von Urantia tragen soll[16]. Es existiert also mindestens eine Verwirrung, ob nun Machiventa Melchisedek oder Michael von Nebadon im Jahre 2013 der in der geistigen Welt lebende Planetare Fürst von Urantia ist.

 

Denn vom Prinzip her kann ja überhaupt nur eine Entität diese Position einnehmen. Es ist schon verwirrend genug, dass es überhaupt >Sananda< Esu Immanuel Kumara als materiellen (physischen) Planetaren Fürsten von Urantia außerdem gibt; denn wenn dieses Eigenschaftswort „materiell“ (oder „physisch) einmal vergessen wird, dann kann man wieder nicht wissen, wer wirklich gemeint ist.

 

War Jesus von Nazareth bzw. Jesus Christus bzw. Michael von Nebadon bzw. >Sananda< Esu Immanuel Kumara vor 2000 Jahren verheiratet und hat Kinder gezeugt?

Dazu sollen noch weitere Aussagen aus Internet-Botschaften referiert werden, wonach >Sananda< Esu Immanuel Kumara verheiratet gewesen sein und Kinder gezeugt haben soll.

Die erste Fragwürdigkeit ist bereits, dass >Sananda< Esu Immanuel Kumara vor 2000 Jahren überhaupt gar kein external[17] lebender Mensch war, sondern „nur“ die entscheidende geistige innere Instanz in Michael von Nebadon als Navigator (bzw. als Justierer)[18].

 

Gemäß der Webseite http://www.beyondmainstream.de/tl/Anundanthope-.htm[19] soll des weiteren das weibliche Pendant zu >Sananda< Esu Immanuel Kumara die in der spirituellen Hierarchie als Meisterin bekannte „Lady Nada“ sein. Diese soll vor 2000 Jahren als Maria Magdalena die Gattin von Jesus verkörpert und mit ihm eine gemeinsame Tochter gehabt haben.

 

Die Tochter wiederum soll nach Aussagen auf der Webseite www.torindiegalaxien.de unter dem Titel „Was das URANTIA-Buch noch nicht offenbart“ (ohne Datumsangabe[20] und ohne Autorenangabe) den Namen Sar`h bzw. Sa-Ra gehabt und über eine göttliche DNS verfügt haben. Durch ihre Nachkommen soll diese göttliche DNS dann auf dem Planeten ausgebreitet worden sein.

 

Nach Darlegungen bei DOWLING in dessen „Wassermann-Evangelium[21] über das Leben Jesu musste dieser verschiedene Prüfungen durchmachen, um seine Meisterschaft zu erringen, was nach christlicher Esoterik so alles nicht zutrifft. Jedoch soll dies hier als Einleitung referiert werden zu dem Faktor, inwieweit Jesus von Nazareth (bzw. Jesus Christus bzw. Michael von Nebadon bzw. >Sananda< Esu Immanuel Kumara) vor 2000 Jahren verheiratet war und eventuell Kinder gezeugt hat, wie dies auf manchen Webseiten propagiert wird.

 

Denn nach DOWLING wurde Jesus unter anderem auch bezüglich seiner Neigung der irdischen Liebe zu einer Frau geprüft, und obwohl er alle menschliche Liebe empfunden hatte, so gab er ihr doch nicht nach, sondern wählte stattdessen die „Göttliche Liebe“, jene Liebe, die alles, was lebendig ist, umfasst[22].

 

Auf der Webseite www.torindiegalaxien.de[23] wird jedoch von der angeblichen Tatsache gesprochen, dass nach der Kreuzigung von „Christ“ Michael (es ist Michael von Nebadon gemeint) dieser in den morontiellen (höheren seelischen) Zustand zurückkehrte und aufgestiegen ist, „während Esu (Immanuel Kumara) mit dem physischen Körper (der anders als im URANTIA-Buch dargestellt, überlebt haben soll[24]) nach Indien ging, dort heiratete und fünf Kinder hatte, bis er dort sein Leben im hohen Alter von über 100 Jahren beschloss“.

 

Hier kann ich mich nun zunächst gar nicht auf die Frau und die Kinder beziehen, sondern auf die extrem eigenartige Aussage, dass der physische Körper von Esu Immanuel Kumara die Kreuzigung überlebt haben soll. Kann man sich etwas Merkwürdigeres vorstellen, als diese Aussage? Ich habe nachgewiesenermaßen (wie man dieser Autobiographie entnehmen kann) keinerlei Probleme, auch noch die spirituellsten Sachverhalte zu akzeptieren, wie z.B. die Auferstehung Christi, die nach geisteswissenschaftlichen Deutungen für mich vollkommen nachvollziehbar ist. Und die eben dem entspräche, dass Michael von Nebadon in den morontiellen Zustand zurückkehrte.

 

Ich habe jedoch den Verdacht, dass man bezüglich des physischen Körpers von Esu Immanuel Kumara insgeheim rekurriert auf Jesu Leichnam, der in dem Grab lag und der dann nicht wieder aufzufinden war. Daraus hat man vermutlich konstruiert, dass eben dieser Leichnam wieder zum Leben erweckt worden ist (was real im Prinzip möglich wäre, wie dies Jesus Christus am Beispiel von Lazarus[25] selbst bewiesen hat), und so der wiedererweckte Leichnam als Esu Immanuel Kumara weitergelebt hat.

 

Erwähnt werden soll hier noch eine ganz andere Version, nämlich von BO-YIN-RA, der behauptet, der Leichnam des Jesus sei von bestimmten orientalischen Meistern heimlich aus dem Grabe weggeschafft und auf einem Scheiterhaufen verbrannt worden[26]. Diesen Geisteslehrer BO-YIN-RA schätze ich durchaus in verschiedener Weise; Vieles von ihm kann ich jedoch auch nicht akzeptieren.

 

Und so gibt es wahrscheinlich noch mindestens zehn weitere Variationen, wie der Leichnam aus dem Grab verschwunden sein könnte. Ich selbst folge jedoch den okkulten Forschungen von RUDOLF STEINER, wie sie u.a. in dem folgenden Teil C des Kap. Nr. 61 dargelegt werden.

 

Joseph von Arimathia[27] hatte sich nämlich von Pontius Pilatus nach dem Tode Jesu am Kreuz erbeten gehabt, dass er den Leichnam unter Hilfestellung von Nikodemus[28] bergen dürfe. Dies wurde ihm gestattet. Und Joseph von Arimathia balsamierte den Leichnam mit Spezereien ein, welche einen schnellen Verfall bei diesem Leichnam bewirken sollten; denn dieser Joseph von Arimathia war als ein Anhänger Jesu in diese Dinge eingeweiht. Durch die spezielle Balsamierung verfiel der Körper schon unmittelbar zu Staub, nachdem die Christus-Entität, die als Geist-Wesenheit natürlich die Kreuzigung im >Mysterium von Golgatha< (siehe Kap. Nr. 70) überlebt hatte, die sog. Auferstehung vollzogen hat und dem Grabe aufwärts entstiegen war.

 

Gleichzeitig geschah es, dass eines der kleineren Erdbeben stattfand, die im vorderasiatischen Raum (zumindest damals) häufiger geschehen sein sollen und gar nicht groß registriert worden sind. Der bereits zu Staub zerfallene Leichnam Jesu geriet dadurch in eine sich öffnende Felsspalte, die sich durch weitere Erdstöße wieder geschlossen hat, so dass der (sowieso schon zu Staub zerfallene) Leichnam Jesu dann nicht mehr aufgefunden werden konnte[29]. Dies ist von RUDOLF STEINER alles aus hellsichtiger eigener Forschung gemäß dem Fünften Evangelium[30] aus der Akasha-Chronik[31] ermittelt worden.

 

Wenn man auf der Webseite www.torindiegalaxien.de. behaupten würde, dass der zugleich (mit Michael von Nebadon) verstorbene Esu Immanuel Kumara sich sofort nach dem Tode dann wieder inkarniert hätte, so wäre dies durchaus (wenigstens theoretisch) denkbar. Jedoch dieses physisch unmittelbare Überleben eines physisch verfallenen Leichnams ist schlimmer als jede sonstige Fragwürdigkeit.

 

Davon abgesehen, dass nach meiner Hypothese (in Anlehnung an Darlegungen des URANTIA-Buches zur Jordan-Taufe) >Sananda< Esu Immanuel Kumara gar kein physisch externaler Mensch war, sondern dass er der in Michael von Nebadon (bzw. in Jesus) innewohnende göttlich-geistige Justierer gewesen war, der durch seine Personifizierung (nach der Jordan-Taufe) allerdings durchaus eine reale eigenständige Geist-Wesenheit geworden war.

 

Bei der Auferstehung Christi hat nämlich nicht der physische Körper als solcher, sondern der undurchsichtige Kräfteleib als Phantom des physischen Körpers überlebt. Und wenn jemand real gekreuzigt worden wäre und sein physischer Körper dennoch überlebt hätte (was eben so überhaupt nicht möglich ist), wie absurd wäre es, wenn dieser Mensch danach noch Sinn für Sexualität haben sollte.

 

Denn nach christlichen Darlegungen hat der Christus selbst über seine Kreuzigung gesprochen, die auch bzw. gerade für ihn ganz entsetzlich war (gemäß meiner Erinnerung nach Darlegungen bei JAKOB LORBER, wobei ich leider die Literaturstelle im Juli 2013 nicht wiedergefunden habe), wo der Christus bis auf einen Punkt zusammengedrückt worden ist.

 

Jedoch habe ich überraschender und glücklicherweise die Literaturstelle im 2. Quartal 2014 wiedergefunden in der Zeitschrift >Geistiges Leben<, wo die >Himmelsgaben< von LORBER zitiert sind. Die entscheidenden Faktoren sind im Kapitel 45-i >Seelenwachstum< referiert. Ich werde sie jedoch außerdem hier noch einmal anführen, weil sie so authentisch sind. Dafür ist es entscheidend, dass eben in JESUS nicht nur das normal-menschliche Ich vorhanden war, sondern auch noch sein voll-göttliches Ich, was bei keinem Menschen so der Fall ist. Der Mensch trägt nur einen Funken dieses Gottesgeistes in sich.

 

Dabei wird der Körper von JESUS als sog. „Menschensohn“ bezeichnet, in dem die Allmächtige Gottheit, also die Fülle der Gottheit wohnte. Durch dieses voll-göttliche Ich (zusätzlich zu dem menschlichen Ich) musste JESUS doppelt so viel leiden wie ein Mensch unter gleichen Bedingungen zu leiden hätte. Und JESUS schildert dies in den >Himmelsgaben< bei JAKOB LORBER wie folgt:

 

„Nun sehet: Mein Äußeres wurde durch die bitteren Leiden bis auf den Punkt des Todes gedrückt. Die im Herzen sitzende Gottheit aber musste den Tod und die Hölle von dem innersten Punkte aus besiegen. Nun denket euch den leidenden Gottmenschen, der da nun gestellt war zwischen zwei Feuer: Von außen her drückten Mich der Tod und die Hölle mit all ihrer Gewalt solange, bis Mein natürliches Leben bis zu dem innersten Punkte Meines Herzens getrieben ward. Von innen aus aber wirkte diesem Drucke die Gottheit mit all ihrer unendlichen Macht und Kraft entgegen und ließ Sich nur durch die Liebe selbst bis auf einen Punkt zusammentreiben“[32].

 

„Nun denket euch wieder: Dieselbe Macht und dieselbe Kraft, welche mit einem Hauche alles, was da lebet und webet in der ganzen Unendlichkeit, in einem Augenblick zerstören könnte, dieselbe Macht und Kraft, die alle Ewigkeiten und Unendlichkeiten nicht erfassen, welche die ganze unendliche Schöpfung aus Sich werden hieß – o höret! - dieselbe Macht und Kraft in ihrer vollsten Allheit hat sich so weit aus ihrer Unendlichkeit heraus ... auf einen Punkt beengen lassen, welche Beengung die größte freiwillige Demütigung der Gottheit in Mir war!“[33]

 

„Wenn ihr dieses nur ein wenig in eurem Herzen zu fassen imstande seid, welchen leidenden Kampf Ich da als die Ewige Liebe zu bestehen hatte, so werdet ihr euch wohl auch einen kleinen Begriff machen können, was alles unter Meinem Leiden verstanden wird“[34].

 

Jedoch bin ich noch einmal wegen der Recherchen zu diesem Kapitel Nr. 61 auf Darlegungen im URANTIA-Buch zu der Kreuzigung gestoßen[35], und ich muss hier einfach erwähnen, dass es erschütternd ist, wie man dort keinerlei Ahnung von dem wahren Sinn und der Bedeutung des Mysteriums von Golgatha[36] hat, was man teilweise selbst eingesteht[37].

 

(Folgende Aussagen zu der Kreuzigung Christi habe ich erst am 11.07.2013 hier ergänzt):

Ich schrieb vorstehend, dass das URANTIA-Buch die wahre Bedeutung des >Mysteriums von Golgatha< nicht kennt. Jedoch ist dort „wenigstens“ auf jeden Fall die Kreuzigung von „Christ“ Michael von Nebadon (der dort anstelle des Ewigen SOHNES gekreuzigt worden sein soll) anerkannt und beschrieben worden[38].

 

Dieses „wenigstens“ habe ich hier gewählt, weil es demgegenüber doch tatsächlich auf der Webseite http://lichtweltverlag.blogspot.de (nach meiner Recherche von einer Person, die sich mit „wolf“ benennt, wobei ansonsten wohl die Webseite von JAHN J KASSL betrieben wird) eine angebliche Botschaft von Jesus >Sananda< vom 03.04.2012[39] gibt mit der Überschrift „Mein Tod am Kreuz hat nie stattgefunden!“, wo es dann heißt: „Diese Information ist so wichtig, damit ihr aufhört, euch mit dieser Art von Leid zu identifizieren. Leid führt nicht zur Erlösung, die so viele von euch anstreben. Geliebtes Menschenkind, ich bin weder am Kreuze gestorben, noch gekreuzigt worden. Das euch vorenthaltene Petrus-Evangelium zeugt davon. JESUS SANANDA“. (Die Botschaft enthält übrigens keine weiteren Aussagen.)

 

Wenn man die wahren Zusammenhänge kennt und dann die Anrede „Geliebtes Menschenkind“ bei der genannten (Fehl-)Behauptung liest, dann erscheint einem dies als unlautere Süßholzraspelei[40]. Ich glaube allerdings auch, dass dies eine „ausgedachte“ Botschaft eines Menschen ist, und keinesfalls von Jesus >Sananda< wahrhaftig stammt – so wie andere Botschaften ebenfalls nicht.

 

Das angegebene Petrus-Evangelium ist mir nun nicht bekannt. Sollte darin aber tatsächlich die Kreuzigung Christi negiert worden sein, so wäre dies für mich völlig irrelevant, ebenso wie dies die spezifische „referierte“ Aussage von „wolf“ für mich ist, da ich diverse seriöse Darlegungen von Geisteslehrern (worunter >Avatare< wie HURTAK und die Prophetin GABRIELE sind) kenne, die eindeutig die reale Kreuzigung Christi verifizieren.

 

Man könnte nun denken, dass ich so etwas wie die Kreuzigung „super“ oder „toll“ finde, was natürlich keineswegs der Fall ist – ich finde solche Grausamkeiten entsetzlich! Das Entscheidende aber ist, dass diese Geisteslehrer den einzigartigen Sinn, die Bedeutung und die absolute Notwendigkeit der physischen Kreuzigung Christi belegen.

 

Im wesentlichen ist dies von mir bereits vor Jahren im Kapitel Nr. 49-C mit dem Titel >Grausamkeiten<[41] referiert worden, wo es um die Bedeutung des >Mysteriums von Golgatha< geht[42], worüber ich später ein extra Kapitel Nr. 70 verfasst habe. Leider konnte ich die Ausführungen in 49-C  nur begrenzt halten wegen des vielfältigen Charakters der autobiographischen Studien. In Wahrheit hätte ich hunderte von Seiten darüber schreiben können (was ich auch sowieso an anderer Stelle getan habe, auf die ich nur leider wegen meines anderen Pseudonyms nicht verweisen kann).

 

Im Kapitel 49-C ist jedenfalls ausgeführt, wie die physische Kreuzigung mit der anschließenden Auferstehung notwendig war, weil nur so der Christus das menschliche Phantom (den durchsichtigen Kräfteleib) des physischen Körpers erretten konnte. Dieses Phantom wurde von den Alchemisten des Mittelalters als „kristallheller Stein der Weisen“ verklausuliert.

 

(Gegen Ende von Teil B des Kapitels Nr. 49 >Grausamkeiten<[43] ist übrigens auch angedeutet, dass das Leiden der Menschen sehr wohl ebenfalls eine große Bedeutung hat.) Die im Anschluss an die physische Kreuzigung erfolgte Auferstehung von dem physischen Tod (die für den durchsichtigen Kräfteleib stattfand) hatte des weiteren die Bedeutung, einen Christus-Lichtkörper innerhalb von drei Tagen aufzubauen, wozu sonst sieben Jahre benötigt werden würden. Durch diese Auferstehung Christi ist dieser Vorgang für alle Menschen im Prinzip zur Verfügung gestellt worden. Seitdem ist es möglich, dass durch den richtigen Elektronentransfer der Mensch von Verfall und Entropie erlöst werden kann (nach HURTAK, genaue Literatur, siehe im dortigen Kapitel Nr. 49-B).

 

Das, was ich bei meinen Hinweisen leider meist vergesse, ist zudem die große Bedeutung der Fünf Kreuzigungswunden, wie dies im Kapitel Nr. 6 mit dem Titel >Stigmata<[44] dargestellt ist (gegen Ende von Teil C und in Teil D). Als einmaliges Geschehen konnte der Christus den Tod in einer irdischen, aus physischer Materie gebauten Hülle überwinden, wodurch der gesamte Kosmos (einschließlich der Erde) den Keim der Unsterblichkeit erhielt. Durch die Kreuzigung des physischen Körpers Christi hat er die in jeder Hülle wirkenden widergöttlichen Kräfte erlöst[45]. So hat der physische Kreuzigungstod für die gesamte kosmische Materiewelt eine große Bedeutung, da das zentrale Prinzip des Festen (als mineralisch-physische Materie) mit geistigen Kräften durchdrungen wurde, die aus dem wahren göttlichen Urzentrum stammten.

 

Als ich die betreffenden Darlegungen bei INTERMEDIARIUS aktuell nachlas, wurde mir überhaupt noch einmal mit voller Klarheit bewusst, dass es sich bei der Christus-Entität eben um den Ewigen SOHN aus dem Zentrum des All-Universums handelt (und nicht um Michael von Nebadon). Die Christus-Entität hat sich von höchster (zentralster) Ebene durch alle Bereiche des Universums begeben, bevor sie sich dann bei der Jordan-Taufe in den Menschen Jesus von Nazareth herniedergesenkt hat.

 

In allen diesen Bereichen unterhalb des Fixsternhimmels hat die Christus-Entität dabei allen Geistwesenheiten aus den verschiedensten Engel-Hierarchien, die sich durch Luzifer zum Fall hatten verführen lassen, die Erlösung angeboten. Erst danach hat die Christus-Entität Sich bei der Jordan-Taufe in Jesus von Nazareth herniedergesenkt, um die gesamte Materiewelt mit Ihrer göttlichen Macht zu erfüllen und nun auch die gefallene Erdenmenschheit zu erlösen[46].

 

Allein dieses Herniedersteigen aus dem Zentraluniversum und der Durchgang durch die verschiedenen weiteren Universen mit der Aufgabe, all die Engelwesenheiten der verschiedenen Hierarchien wieder Luzifer zu entreißen, hat vermutlich Jahrhunderte gedauert und nicht nur 3 Sekunden, wie dies die kurze Stippvisite im Paradies durch >Sananda< ESU IMMANUEL KUMARA im Zeitpunkt der Jordan-Taufe gewesen sein soll.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 61 >Sananda<.

 

 



[1] STEINER/GA116/S.28f.

[2] STEINER/TB738/S.178

[3] STEINER/GA15/S.60

[4] Das All-Universum umfasst sieben Billionen Welten (http://www.paranormal.de/paramirr/geo/univer...) (in Anlehnung an die Angaben im URANTIA-Buch).

[5] STEINER/GA15/S.60

[6] STEINER/GA15/S.48

[7] INTERMEDIARIUS/Bd.IV/S.60

[8] Prophetin GABRIELE/Der Innere Weg/S.1377

[9] Super-Universum: siehe Text hier im Kapitel Nr. 61-B.

[10] http://www.paranormal.de/paramirr/geo/univer... (in Anlehnung an die Angaben im URANTIA-Buch).

[11] KLEIN/Die Sananda-Connection/S.208

[13] >An die Lichtpioniere< von KRYON (und den 12 Räten der Tat)/S.228

[14] Dies ist im entscheidenden im Kap. 44-D >Jesus, der Christus Gottes< ausgeführt.

[15] URANTIA-Buch/S.1511

[16] URANTIA-Buch/S.1327

[17] external: draußen befindlich; nach außen verlagert (D/F/S.230).

[18] http://www.beyondmainstream.de/tl/Anundanthope-.htm (Titel: „AbundantHope für neue Leser, erklärt von EVE am 19.05.2009)

[19] http://www.beyondmainstream.de/tl/Anundanthope-.htm (Titel: „AbundantHope für neue Leser, erklärt von EVE am 19.05.2009)

[20] www.torindiegalaxien.de (Ich selbst bin auf diesen Artikel in der Nacht zum 28.06.2013 gestoßen.)

[21] Wassermann-Evangelium von DOWLING: siehe zwei FN im Kap. Nr. 1-C >Einleitung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1882196/1-C-Einleitung-3-).

[22] DOWLING/S.139ff.

[23] www.torindiegalaxien.de unter dem Titel „Was das URANTIA-Buch noch nicht offenbart“ (ohne Datums- und ohne Autorenangabe)

[24] Die Aussage in der Klammer stammt von www.torindiegalaxien.de.

[25] Lazarus war der Bruder von Maria und Martha, der durch Jesus vom Tod erweckt worden ist (NGL/Bd.II/S.491). – Nach INTERMEDIARIUS (Bd.II/S.XIII) gilt er als der erste Zeuge und als Hüter der Rosenkreuz-Mysterien.

[26] BO-YIN-RA/Weisheit des Johannes/S.78

[27] Joseph von Arimathia: heilig gesprochener jüdischer Ratsherr, der den Leichnam Jesu in einem Felsengrab bestattete (NGL/Bd.I/S.413). Dies ist geschildert im Johannes-Evangelium Kap. 19, Vers 38. - J.v.A. ist ein Symbol des geistig wiedergeborenen Menschen, der den Tod, die Grablegung und die Auferweckung von Jesus Christus geistig erlebte und selber zum Hüter jenes Geheimnisses geworden ist, das mit dem Heiligen Gral verbunden ist (INTERMEDIARIUS/Bd.IV/S.79).

[28] Nikodemus war derjenige Pharisäer, dem Jesus Christus die Geistige Wiedergeburt erklärte (Johannes-Ev. Kap.3, Verse 1-21). - Er war ein Eingeweihter zweiten Grades und dies geschah zur Vorbereitung auf seine dritte Einweihung (Der TIBETER/Kosmische Feuer/S.1395).

[29] STEINER/GA148/S.30

[30] Fünftes Evangelium: siehe frühere FN hier im Kapitel.

[31] Akasha-Chronik: siehe FN und Text im Kap. Nr. 1-C >Einleitung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1882196/1-C-Einleitung-3-).

[32] LORBER/Himmelsgaben/01_41.04.09,10 (zitiert in der Zeitschrift >Geistiges Leben< - Ausgabe 2/2014 – S.33)

[33] LORBER/Himmelsgaben/01_41.04.09,11 (zitiert in der Zeitschrift >Geistiges Leben< - Ausgabe 2/2014 – S.33)

[34] LORBER/Himmelsgaben/01_41.04.09,12 (zitiert in der Zeitschrift >Geistiges Leben< - Ausgabe 2/2014 – S.33)

[35] z.B. URANTIA-Buch/S.2015f. („Die Bedeutung des Todes am Kreuz) und S. 2016ff. („Was das Kreuz uns lehrt)

[36] Mysterium von Golgatha: siehe Kapitel Nr. 49-C >Grausamkeiten< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1954700/49-C-Grausamkeiten-271-). Siehe auch das erst später erarbeitete Kapitel Nr. 70 >Mysterium von Golgatha<.

[37] URANTIA-Buch/S.2020

[38] URANTIA-Buch:

S.2003-2010 über die Kreuzigung

S.2011-2015 über „Die Zeit am Grabe“

S.2015-2018 über die Bedeutung des Todes am Kreuz nach der (unzulänglichen) Anschauung des URANTIA-Buches.

[39] Mir war diese Botschaft auch schon seit über einem Jahr (ca. seit April 2012) bekannt. Ich fand sie jedoch so absurd, dass ich es damals nicht einmal für nötig befand, sie irgendwo zu erwähnen. Nun jedoch hat die Erstellung des neuen Kapitels >Sananda< es regelrecht doch nahegelegt, mich darauf ausdrücklich zu beziehen (Anm.d.Verf.).

[40] Süßholzraspelei: schmeichlerisch; abgeleitet von Süßholz: Wurzel eines Schmetterlingsblütlers, die zur Herstellung eines Hustenmittels verwendet wird (HERMANN/Rechtschreibung/S.904).

[42] Über dieses >Mysterium von Golgatha< habe ich eine gewisse Zusammenstellung bzw. einen Überblick (mit persönlichen Ergänzungen) erst noch am 02.04.2015 im Kapitel Nr.70 verfasst.

[45] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.135f.

[46] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.130