Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (346)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Schicksalshüter (63.C) Verlöbnis

 

 

Jeder Sterbliche, der in das „Reservekorps der Bestimmung“[1] aufgenommen wird, wird von einem persönlichen >Schicksalshüter< begleitet. So einen Menschen zu begleiten, darum bewerben sich hundert qualifizierte Seraphim um dieses Amt[2]. Dies finde ich doch ganz erstaunlich und es ist eigentlich eine große Ehre für die betreffenden Menschen!

Die Sterblichen der bewohnten Welten werden aus folgenden Gründen für den Dienst im Reservekorps der Bestimmung ausgewählt[3]:

 

  1. Besondere Veranlagung zu insgeheimer Schulung für zahlreiche denkbare Not-Missionen im Rahmen verschiedener Aktivitäten in den Weltangelegenheiten.
  2. Von ganzem Herzen kommende Hingabe an irgendeine besondere gesellschaftliche, wirtschaftliche, geistige oder andere Sache, einhergehend mit der Bereitschaft, ohne menschliche Anerkennung oder Belohnung zu dienen.
  3. Der Besitz eines besonders befähigten (Gedanken-)Justierers.

 

Als ich real die vorstehenden Aussagen aus dem URANTIA-Buch zunächst handschriftlich am Samstagabend, den 10.08.2013 um 22:41 Uhr herausschrieb, da setzte doch prompt ein >Signalton< (Kapitel Nr. 31[4]) in meinem linken Ohr ein, was ich natürlich sofort protokollierte. Ich glaube, dass es sich bei mir besonders auf Punkt Zwei bezog mit der von Herzen kommenden Hingabe und dass ich ohne menschliche Anerkennung[5] oder Belohnung[6] dienstbereit bin.

 

Die urantischen (= irdischen) Reservistengruppen der Bestimmung setzen sich aus sterblichen Bewohnern zusammen, die zur Übernahme zahlreicher irdischer Schlüsselpositionen geschult wurden und bereitgehalten werden, um in möglichen planetarischen Notsituationen zu handeln.

Das zusammengesetzte Korps umfasste (bis 1934, dort wurde das URANTIA-Buch veröffentlicht) 962 Personen (im Jahre 2013 dürften es jedoch wesentlich mehr sein; Anm.d.Verf.).

 

Mit Ausnahme von weniger als 20 Kontaktpersönlichkeiten sind die Angehörigen dieser einzigartigen Gruppe in völliger Unwissenheit über ihre Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz in besonderen planetarischen Krisen. Diese sterblichen Reservisten werden in der Tiefe ihres Gemütes durch die Technik des kombinierten Dienstes ihres (innewohnenden göttlichen) Justierers und ihres >Schicksalshüters< geschult und eingeübt. Oftmals beteiligen sich zahlreiche andere himmlische Persönlichkeiten an diesem unbewussten Training[7] (z.B. die Mittler-Engel[8]).

 

Auf vielen (anderen) Welten sind die besser angepassten sekundären Mittler-Geschöpfe fähig, durch gewandtes Eindringen in das Bewusstsein bestimmter günstig veranlagter Sterblicher mit deren Justierern in unterschiedlichem Maße Kontakt aufzunehmen. (Solch eine günstige Kombination erlaubte auch die Offenbarung des URANTIA-Buches.) Es ist hier also von einer Art Channeling-Vorgang die Rede.

 

Solchen potentiellen sterblichen Kontaktpersonen als vorausblickende Persönlichkeiten (von denen es nach Aussagen des URANTIA-Buches nur wenige gibt), ist es zu verdanken, dass die geistige Zivilisation Fortschritte macht und die Allerhöchsten (geistigen Wesenheiten; Anm.d.Verf.) fähig sind, in den Reichen der Menschen zu regieren[9].

 

Diese sterblichen Reservisten haben also mithilfe der Mittler-Geschöpfe Kontakt mit ihren (innewohnenden göttlichen) Justierern in verschiedenem Ausmaß. Aber diese Sterblichen sind ihren Mitmenschen kaum bekannt - außer in jenen seltenen gesellschaftlichen Notlagen und kritischen Situationen geistiger Natur, in denen die Reservepersönlichkeiten in Aktion treten, um einen Zusammenbruch der evolutionären Kultur oder dem Erlöschen des Lichts der lebendigen Wahrheit vorzubeugen.

 

Auf Urantia (auf unserem Planeten Erde) sind diese Reservisten der Bestimmung selten in den Kapiteln der Menschheitsgeschichte gefeiert worden. Die Reservisten handeln unbewusst als Bewahrer wesentlichen planetarischen Wissens. Oft wird beim Tod eines Reservisten ein Transfer[10] gewisser hochgeistiger Inhalte vom Verstand des sterbenden Reservisten auf einen jüngeren Nachfolger durch eine Verbindung zwischen den beiden Justierern vorgenommen[11].

 

Das kosmische Reservekorps universums-bewusster Bürger Urantias zählte 1934 (zur Zeit der Veröffentlichung des Buches) über 1000 (tausend) Sterbliche, deren Wissen um ihr kosmisches Bürgerrecht weit über die Sphäre ihrer irdischen Wohnstätte hinausgeht; aber es ist dem übermenschlichen Botschafter dieser Darlegungen (welcher der Chef der auf URANTIA stationierten Seraphim ist) untersagt, die wahre Natur dieser einzigartigen Gruppe lebender Menschenwesen zu enthüllen[12].

Es ging hier im wesentlichen darum, dass diese spezifischen Menschen auf jeden Fall von einem individuellen >Schicksalshüter< (und nicht von einem Gruppenhüter) betreut werden.

 

Verlöbnis

 

In den vorstehenden Passagen ist eines von zwei Kriterien ausführlicher beschrieben worden, wann ein Mensch einen eigenen persönlichen >Schicksalshüter< erhält, nämlich dann, wenn er durch besondere geistige Bestrebungen in einem sog. Reservekorps aufgenommen worden ist.

 

Nun soll hier jedoch auch noch das zweite Kriterium abgehandelt werden, welches lautet, dass derjenige Mensch einen persönlichen >Schicksalshüter< erhält, der sich mit seinem innewohnenden Justierer verlobt hat. Nur zur Vergegenwärtigung: Der Justierer ist der innewohnende göttliche Geist im Menschen und nicht identisch mit dem >Schicksalshüter<.

 

Diese Verlobung ist nun etwas, was ich erst- und einmalig in esoterischer Literatur in dem URANTIA-Buch benannt gefunden habe, allerdings ohne jegliche weitere Erklärungen. In sonstiger Literatur existiert eine solche Benennung gar nicht, sondern wenn, dann wird von „Mystischer Hochzeit“ gesprochen.

 

Es gibt allerdings Konzepte, die legen eine Entsprechung nahe. Dies ist z.B. das Konzept der sog. „Seelischen Wiedergeburt“ als Vorstufe zur Geistigen Wiedergeburt (wobei letztere der Mystischen Hochzeit entspräche). Über beide Stufen der Wiedergeburt habe ich bereits 2007/2008 Darlegungen gemacht im Kapitel Nr. 4-A >Asketische Versuche<[13] und möchte im wesentlichen darauf verweisen.

 

Andeuten möchte ich hier nur, dass die Seelische Wiedergeburt der erste Durchbruch des Geistes in die Seele darstellen soll, welcher dann geschieht, wenn die Seele gemäß einer Willensfreiheitsprobe sich statt zum weltlich-sinnlichen Leben zum Geistigen hinwendet. Zum Zwecke der Geistigen Wiedergeburt muss allerdings der eigene Wille konsequent unter den Willen Gottes gestellt werden; erst dann ist die Seele für bleibend gerettet[14]. Die Geistige Wiedergeburt entspricht übrigens der dritten Einweihung[15] und nach anderer Terminologie der Transfiguration und der Verklärung[16].

 

Gemäß JAN van RIJCKENBORGH[17] gibt es übrigens auch einen besonderen Hoffnungsschimmer für den Fall, wenn man die Geistige Wiedergeburt während des Erdenlebens nicht erreichen sollte. Entscheidend ist, dass die Seelische Wiedergeburt erlangt worden ist; denn dann besteht die Möglichkeit, nach dem Tod in das sog. „Vakuum von Shamballa“[18] zu gelangen, wo die Geistige Wiedergeburt in relativ kurzer Zeit und unter erleichterten Bedingungen nachgeholt werden kann.

 

Seelenwiedergeburt bedeutet die Erlangung einer unsterblichen Seele, welche durch Transfiguration gebildet wird, indem z.B. das Bild des Unsterblichen Himmlischen Menschen (siehe Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis<[19])im eigenen Atemfeld erschaffen wird.

Mit dem Schwerpunkt des hiesigen Kapitels ausgedrückt: Wenn man die Seelische Wiedergeburt erlangt hat, bekommt man einen eigenen persönlichen >Schicksalshüter< zugeteilt.

 

Was einen Menschen auf dem geistigen Weg natürlich am meisten interessiert, ist meines Erachtens, an welchen Faktoren kann man solche Zustände verifizieren, worüber es leider zu selten fachliche Hinweise gibt. So bin auch ich darauf angewiesen, hier Darlegungen zu machen aus Erfahrungen und Reflexionen, die ich bereits in meinem Kapitel Nr. 13-i >Aurisches Wesen<[20] am 22.06.2006 erarbeitet hatte.

 

Es handelt sich darum, dass mir damals im Traum ein silberner Fingerring vor meine Füße fiel und ich aufgrund einer Deduktion bezüglich des goldenen Ringes als Zeichen für die Mystische Hochzeit nun schlussfolgerte, dass der silberne Ring einer Art geistigem Verlöbnis entsprechen könnte.

 

Dass es eben eine reale Verlobung mit dem Justierer als innewohnendem göttlichen Geist gibt, das wusste ich damals noch nicht, sondern habe dies erst 2013 über das URANTIA-Buch erfahren. Nur 16 Monate später (nach dem ersten Traum), am 20.10.2007, wurde mir dann im Traum ein goldener Fingerring zuteil, der einen kleinen Brillanten enthielt.

 

Und zwei Monate danach (am 26.12.2007) gelangte ich im Traum an einen extrem großen goldenen Fingerring, wo ich bereits damals die Hypothese wagte, dass dieser wie von einer übermenschlichen Wesenheit stammen könnte. Über diese beiden goldenen Ringe sind die Darlegungen erfolgt im Kapitel Nr. 13-K >Aurisches Wesen<[21]. Hinter all diesem geistig verheißungsvollen Geschehen standen allerdings sehr leidvolle irdische Erlebnisse.

 

Erst sechs Jahre später erhielt ich (wortwörtlich) vom Himmel einen vierten Ring im Symbol eines T-Trägers, was geschildert ist im Kap. Nr. 36-K >Gewaltlosigkeit<[22] zum 08.03.2014.

Und nur einen Monat später (am 08.04.2014) wurde mir die Verschmelzung mit meinem Überselbst (= dem Justierer), also der Vollzug der Mystischen Hochzeit, angezeigt, was im Kapitel Nr. 70-C >Mysterium von Golgatha< dargelegt ist.

 

Das seraphische Wirken für die Sterblichen

 

Nun soll einiges über das Verhältnis von Mensch und >Schicksalshüter< und dessen Aufgabenstellungen aus dem URANTIA-Buch referiert werden:

Während des irdischen Lebens steht den sterblichen Menschen die Intelligenz der Engel nicht direkt zur Verfügung. Die Seraphim behüten den Menschen zwar, aber sie beeinflussen ihn nicht direkt.

 

Der Mensch muss seinen Kurs selber bestimmen, aber danach handeln sie in einer Weise, die dem vom Menschen eingeschlagenen Kurs das Bestmögliche abzugewinnen sucht. Sie greifen für gewöhnlich nicht willkürlich in die alltäglichen Angelegenheiten des menschlichen Lebens ein. Die Engel mischen sich nur in Notfällen in das Leben des Menschen ein und dann nur auf direkte Weisung ihrer Vorgesetzten. Die Engel sind Wesen, die dem Menschen während vieler Zeitalter folgen, wodurch sie zu hohen Erkenntnissen gelangen.

 

Die seraphischen >Schicksalshüter< sind in der Lage, menschlichen Wesen unter gewissen Umständen in materieller Gestalt zu dienen, aber sie handeln nur sehr selten in solcher Eigenschaft. Mithilfe der Mittler-Geschöpfe und der physischen Überwacher[23] sind sie fähig, sich in einem breiten Aktivitätenfächer für die menschlichen Wesen einzusetzen, sogar einen effektiven Kontakt mit ihnen herzustellen, aber solche Vorkommnisse sind sehr unüblich.

In den meisten Fällen wickeln sich die Geschehnisse der materiellen Reiche ohne seraphisches Eingreifen ab. Aber es gab Fälle bei bedeutenden Persönlichkeiten, wo die Seraphim diese aus eigener Initiative retteten[24].

 

Jedoch muss ich hier ein bestimmtes Erlebnis einflechten, welches ich im vollen Wachzustand hatte. Dies geschah am 15.08.2013 (also nur zwei Tage vor der völligen Fertigstellung des hiesigen Kapitels Nr. 63 >Schicksalshüter<). Es war um 17:05 Uhr, während ich auf dem Sofa sitzend, an dem Manuskript arbeitete und meinen Kopf beim Lesen und Schreiben gesenkt hatte. Da blickte ich kurz auf und sah real drei Meter von mir entfernt eine männliche Gestalt in einer Größe von nur 1,60 Meter stehen, die vollkommen in dunkelblaues Gewand gekleidet war und ebenso das Gesicht verhüllt hatte. Nur die Augen, Mund und Nase waren frei.

 

Die Gestalt war physisch nur begrenzt, jedoch real sichtbar für mich. Ich erschrak außergewöhnlicherweise überhaupt nicht, wo mich sonst jede Bewegung eines Baumblattes irritiert. Ich hatte auch keinen Funken Angst – nur die unausgesprochene Frage in mir: Wer dies sei. Da erschien im Buchteil einer Sekunde auf der gesamten Gestalt – vom Kopf bis zu den Füßen – ein ätherisches goldenes Kreuz. Der Querbalken war ungefähr in Brust- bzw. Schulterhöhe. Elf Minuten später ertönte in meinem rechten Ohr ein >Signalton<, vermutlich, weil ich mir sofort Gedanken gemacht hatte, wer dies gewesen sei und was dieses Erscheinen zu bedeuten hätte.

 

Und ich weiß, dass ich die vage Hypothese bzw. mehr die Frage hatte, ob dies der sog. „Physische Überwacher“ sein könnte, der im URANTIA-Buch erwähnt ist, ich jedoch niemals irgendwo eine nähere Erklärung gefunden habe. Auf den Gedanken des physischen Überwachers kam ich wegen der sehr dunklen – jedoch nicht schwarzen – Bekleidung. Der >Signalton< war eventuell eine Bestätigung meiner Hypothese.

 

Inhaltlich wird es mit den Ausarbeitungen zum >Schicksalshüter< zu tun gehabt haben. Damals hatte ich diese Begegnung nicht mehr mit eingearbeitet, weil mich dies zu der Zeit überfordert hätte, aber die Begegnung ging mir nicht mehr aus dem Sinn und ich protokollierte sie als Ergänzung für eine spätere Überarbeitung dieses Kapitels, wie diese dann zunächst (am 03.09.2014) aktuell geworden war. Die Funktion eines solchen „Physischen Überwachers“ ist mir allerdings leider bisher immer noch verborgen (Aussage im Dez.2016).

 

Um die kosmische Schau des menschlichen Aufsteigers zu verstärken, manipuliert der >Schicksalshüter< das Umfeld des Sterblichen beständig; denn er will erreichen, dass sich der Mensch der Gegenwart des Justierers bewusst wird und dadurch fähig wird, williger mit der geistigen Sendung der göttlichen Gegenwart zusammen zu arbeiten.

 

Obwohl es keine erkenntliche Kommunikation zwischen innerem Justierer und umfangendem >Schicksalshüter< gibt, scheinen beide immer in vollkommener Harmonie und wunderbarem Einvernehmen zusammen zu arbeiten. Die >Schicksalshüter< entwickeln ihre regeste Aktivität, wenn die Justierer am wenigstens aktiv sind, aber irgendwie ist ihr Amt auf seltsame Weise korreliert[25].

 

Die dienende Persönlichkeit des >Schicksalshüters<, die Gottesgegenwart des innewohnenden Justierers, der über einen Kreislauf handelnde Heilige Geist (siehe Kap. Nr. 59 >Ewiges Jetzt) und das Sohnesbewusstsein des Geistes der Wahrheit (womit vermutlich das Wirken von JESUS CHRISTUS gemeint sein dürfte) – sie alle sind in der menschlichen Persönlichkeit und für diese miteinander auf göttliche Weise in einer bedeutungsvollen Einheit verbunden. Obwohl sie alle verschiedenen Quellen und verschiedenen Ebenen entstammen, sind alle diese himmlischen Einflüsse in der umhüllenden und sich entwickelnden Gegenwart des Supremen Wesens (= des Allmächtigen Vaters als Gott) integriert[26].

 

Die >Schicksalshüter< brechen nicht in das Heiligtum des menschlichen Verstandes ein und sie manipulieren den Willen des Sterblichen nicht. Ebenso wenig treten sie in direkten Kontakt mit dem innewohnenden Justierer. Jedoch versucht der >Schicksalshüter< den Menschen auf jede erdenkliche Art und Weise zu beeinflussen, die sich mit der Würde der menschlichen Persönlichkeit vereinbart – aber sie stellen sich nicht dem freien Willen des Menschen entgegen. Die Wahl des Menschen wird von niemandem eingeschränkt[27].

 

Die Schutzengel handeln im Interesse des Menschen ganz unabhängig von den direkten Appellen des Menschen; sie arbeiten unbekümmert um die vorübergehenden Launen und wechselnden Stimmungen des Menschen. Die Appelle und Gebete des Menschen betreffen sie nicht direkt[28]. Trotzdem geht von ihnen der Drang zum Beten aus, den die Sterblichen auf der Suche nach Gott manchmal verspüren. Dieser Drang erwacht aufgrund des seraphischen Einflusses des >Schicksalshüters<[29].

 

Erst am 30.09.2015 habe ich hier etwas ergänzt, was im Wesentlichen die Darlegungen des URANTIA-Buches bestätigt, dass die Schutzengel nicht in den freien Willen des Menschen eingreifen. Im >Flensburger Heft Nr. 79< befragte der Interviewpartner WOLFGANG WEIRAUCH über die hellsichtige VERENA STAEL von HOLSTEIN eine geistige Wesenheit (die anscheinend in Verbindung mit dem Erzengel Michael steht) danach, inwieweit der Schutzengel dem Menschen in die materialistische Verstrickung folgen muss. Und die geistige Wesenheit antwortete, dass der Schutzengel keine eigene Wahl habe.

 

Dies könne so weit führen, dass der Schutzengel dem Menschen auch in einen Abfall bis auf den Schwarzen Pfad folgen muss. Und WOLFGANG WEIRAUCH stellt die naiv anmutende (menschlich aber verständliche) Frage, ob dies nicht „schrecklich“ für den betreffenden Schutzengel sei. Dies wurde dann von der geistigen Wesenheit wie folgt beantwortet: „Für Menschen gibt es die Wahlmöglichkeit. Wir geistigen Wesen haben diese Wahl nicht und empfinden deswegen den Schrecken ganz anders. Wir gehen mit der gleichen Konsequenz den Weg weiter, der von den Menschen aus Freiheit gewählt worden ist“[30].

 

Fortsetzung folgt in Teil D des Kapitels Nr. 63 >Schicksalshüter<.

 

 



[1] Reservekorps der Bestimmung: Spezialbegriff aus dem URANTIA-Buch; siehe Text hier im Kapitel. Allgemein: Korps: ist ein größerer Truppenverband (D/F/S.402); Reserve entspricht hier in Verbindung mit „Korps“ dem Begriff eines Reservisten, welcher ein Soldat der Reserve ist, der also als Rücklage für einen Notfall verwendbar ist (D/F/S.630). – Über die Bestimmung wird noch Näheres ausgeführt.

[2] URANTIA-Buch/S.1243

[3] URANTIA-Buch/S.1257

[5] Anerkennung: Obwohl mir in einem Esoterik-Forum (in dem ich einmal 10 Monate lang im Jahre 2012 kommuniziert habe) doch von einzelnen Menschen (ich gedenke Euer) Anerkennung, von anderen wiederum Diffamierung entgegengebracht worden ist (Anm.d.Verf.).

[6] Belohnung: Ich beziehe ja keinerlei Einkommen für meine schriftstellerische Arbeit, sehe sie allerdings durch ein reales Erbe bereits als vorfinanziert an (siehe Kapitel Nr. 46 >Existenzsicherung< - http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1951052/46-A-Existenzsichg-255- ) bzw. folge dem Sterntaler-Prinzip (siehe ebenfalls dort in 46-H).

[7] URANTIA-Buch/S.1257

[8] Mittler-Engel oder Mittler-Geschöpfe: sind geistige Wesenheiten, die in der Hierarchie des Unendlichen Geistes (= des Heiligen Geistes) als drittem Aspekt der göttlichen Trinität tätig sind (Anm.d.Verf.). - Vergleiche die Darlegungen in dem Kapitel Nr. 59 >Ewiges Jetzt< - http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1992092/59-A-Ewiges-Jetzt-330-.

[9] URANTIA-Buch/S.1257

[10] Transfer: Übertragung (D/F/S.736)

[11] URANTIA-Buch/S.1258

[12] URANTIA-Buch/S.1258

[14] Schäfer/S.92f.

[15] TIBETER/Esoterisches Heilen/S.240

[16] Transfiguration und Verklärung: siehe FN im Kapitel Nr. 27-A >Spirituelle Gemeinschaft< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1924604/27-A-SpiritGemeinsch-149-).

[17] JAN van RIJCKENBORGH/Die Gnosis in aktueller Offenbarung/S.64f.

[18] Vakuum von Shamballa: siehe Text im Kapitel Nr. 51-F >Sonderaufstieg< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1957208/51-F-Sonderaufstieg-281-).

[23] physische Überwacher: Hier weiß ich leider nicht, wie diese charakterisiert werden (Anm.d.Verf.). – Als „göttlicher Überwacher“ im Menschen wird auch der „Justierer“ bezeichnet (URANTIA-Buch/S.22). Dies habe ich hier am 09.10.2013 ergänzt.

[24] URANTIA-Buch/S.1246

[25] URANTIA-Buch/S.1245

[26] URANTIA-Buch/S.1245

[27] URANTIA-Buch/S.1245

[28] URANTIA-Buch/S.1246

[29] URANTIA-Buch/S.1245

[30] Flensburger Heft Nr. 79 (>Was die Naturgeister uns sagen)/S.193f.