Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (370)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Mysterium von Golgatha (70.C) Ostern



Auferstehung


Das >Mysterium von Golgatha< setzt sich aus verschiedenen Stadien zusammen, wie sie anfänglich in Teil 70-A aufgegliedert worden sind. Hier sollen nun jedoch noch zu der Auferstehung und dem Auferstehungszeitpunkt Ergänzungen angeführt werden, wozu ansonsten wesentliche Aussagen im Kapitel Nr. 59-B >Ewiges Jetzt< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1991864/59-B-Ewiges-Jetzt-331-) existieren, die hierdurch jetzt ebenfalls ergänzt werden.


So wie der Apostel Paulus den Christus in dem „Ereignis von Damaskus“ gesehen hat1, so haben ihn auch die Anderen nach der Auferstehung gesehen2. Unter den Anderen sind die 12 Jünger zu verstehen, sowie 500 Menschen, die in einer Versammlung waren und den Christus alle gemeinsam gesehen haben, des weiteren Maria von Magdala und noch andere Menschen, wie dies vom Apostel Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther (Kap. 15) dargelegt ist.


Der Apostel Paulus schreibt dies im Zusammenhang mit der Auferstehung Christi wie folgt3:

Vers 3: „Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich auch empfangen habe: dass Christus gestorben sei für unsere Sünden nach der Schrift.

Vers 4: und dass er begraben sei; und dass er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift,

Vers 5: und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.


Vers 6: Darnach ist er gesehen worden von mehr denn 500 Brüdern auf einmal, deren noch viele leben, etliche aber sind entschlafen.

Vers 7: Darnach ist er gesehen worden von Jakobus, darnach von allen Aposteln.

Vers 8: Am letzten nach allen ist er auch von mir gesehen worden.

Vers 9: Denn ich bin der Geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, darum dass ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe“.


Es ist Vorstehendes auch zitiert worden wegen des Zeitpunktes der Auferstehung, über den es sehr diskrepante Darlegungen gibt. Paulus spricht einfach vom „dritten Tage“.

Im Matthäus-Evanglieum findet sich nun die Aussage (12,40): „Denn so wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein“.

Nach POWELL soll jedoch die Formulierung „drei Tage und drei Nächte“ nicht wörtlich zu nehmen sein; denn der Abstieg und Wiederaufstieg Christi soll von seinem Tode an nur 30 Stunden gedauert haben4.


Die drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sollen allegorisch zu verstehen sein als 30 Stunden lang in der Unterwelt („Hölle). Nach POWELL hat während der Zeit die Wiedervereinigung mit Mutter Erde (Lady Gaia) stattgefunden, was zwar auch zutrifft5, wie dies bereits früher in Teil 70-B erwähnt wurde. Von der wesentlicheren Bedeutung der Umkehr Luzifers weiß bzw. schildert POWELL jedoch nichts.


Über den Todeszeitpunkt selbst aber differieren die Zeitpunkte ebenfalls und werden im allgemeinen mit zwischen 15:00 oder 18:00 Uhr am Karfreitag angegeben. Nimmt man 18:00 Uhr als Todeszeitpunkt, dann war die Auferstehung Christi bereits um Mitternacht vom Karsamstag zum Ostersonntag. Letztlich gibt POWELL den Zeitpunkt der Auferstehung konkret am Morgen des Ostersonntags im Jahre 33 nach Chr. an6. Auch im >Flensburger Heft< wird dieser Morgen des Ostersonntags als Auferstehungszeitpunkt benannt7.


Nach THERESE NEUMANN aus Konnersreuth hatte ich hier als Auferstehungszeitpunkt zunächst den Ostermontag referiert, was sich in mangelnder Präzision in der Original-Literatur von BEKH begründete. Bei nochmaliger Überprüfung in der Literatur stellte sich jedoch heraus, dass doch auch der Ostersonntag gemeint war. Es wird geschildert, wie Therese aus Konnersreuth um 05:00 Uhr morgens selbst wieder wie aus Todesschlaf erwachte (nachdem sie seit Karfreitag ununterbrochen wie tot dagelegen hatte). Und dann sah sie im Wachzustand in Visionen die Auferstehung Christi und des weiteren alle Vorgänge, wie sie im Grabgarten stattgefunden hatten: Petrus und Johannes und die Erscheinung des Heilandes vor Maria Magdalena und den Frauen8. (Dies ist alles von mir hier nur ganz kurz angedeutet.)


Bei LEOPOLD ENGEL, der den 11. Band des >Großen Evangeliums Johannes< verfasst hat, ist dargelegt: „Am dritten Ostertage nun kehrte die Gottheit zurück und rief den Körper des Menschensohnes an, der sich sofort gänzlich auflöste“. (Es stellt sich hier die Frage, was als 1. Ostertag definiert wurde.)

Was aber bestehen blieb, war das Gewand der Seele (= der Auferstehungsleib)9.

Letzteres bestätigt auch STEINER mit der Aussage:

Bei der Auferstehung Christi trat der Geist des Christus übrigens nicht in den physischen Leib ein (der real im Grab zerfallen war), sondern der Geist trat ein in den Ätherleib des Christus, der so verdichtet war, dass die Jünger ihn dann noch bis zur Himmelfahrt wahrnehmen konnten10.


Die Auferstehung des Christus ist als das Wesentliche des Christentums durch den Apostel Paulus bezeichnet worden11: „Ist Christus nicht auferstanden, so ist eitel unsere Predigt und eitel unser Glaube“.

Ebenso betont diesen Standpunkt der Philosoph Solowjew12, über den eine Fußnote und Text im Kapitel 27-i >Spirituelle Gemeinschaft< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1926428/27-i-SpiritGemeinsch-157-) existieren.


Dabei ist die Auferstehung des Christus nicht nur eine Tatsache, die allerdings nur derjenige vollkommen erkennen kann, der mit der inneren Kraft in das Geistige hineinzuschauen vermag13, sondern die Auferstehung ist auch ein realer historischer Vorgang14, und nicht bloß als ein inneres mystisches Geschehen anzusehen.


Das tellurische15 (bzw. in Wahrheit kosmische, ja universelle) Geschehen der Kreuzigung Christi hat nun als bedeutsamen Aspekt, dass jeder einzelne Mensch zu einem Nachvollzug in der sogenannten >Nachfolge Christi< aufgerufen ist, wo er durch die verschiedenen Stadien der christlichen Einweihung gelangt, wie dies im entscheidenden ausführlich im Kap. 26-D (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1924376/26-D-Nachf-Christi-148-) dargelegt ist. Dabei geht es jedoch nicht unbedingt darum, dass der Mensch den realen physischen Tod erleiden muss, sondern es geht um den Nachvollzog durch das Ich-Bewusstsein.


Die Kreuzigung selbst ist ein Symbol für den Mystischen Tod, der in der orientalischen Esoterik als „der große Verzicht“ bezeichnet wird. Dieser Mystische Tod ist notwendig, wenn ein Mensch geistig wiedergeboren werden will.

Es werden sich dann allerdings auch Erscheinungen bei dem individuellen Menschen einstellen können, die dem Terminus technicus „gekreuzigt sein im Leibe“ entsprechen, wonach es dem geistig aufgestiegenen Menschen immer schwerer fällt, im physischen Körper zu leben. Die Ausführungen darüber finden sich im Kap. Nr. 19-A+B >Kreuzigung und Gehenkter< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1912064/19-A-Kreuzigg-Geh-106-).


Für den individuellen Menschen bedeutet „die Auferstehung des Fleisches“ (christliche Terminologie) esoterisch die Erlangung der Geistigen Wiedergeburt, die sich u.a. mystisch im Symbol des (Hühner-)Eies darstellen kann. Daher der ansonsten heidnisch anmutende Brauch der Ostereier, die eben für die Kinder versteckt werden. Denn auch die Geistige Wiedergeburt muss der Mensch in gewisser Weise „suchen“, um sie erlangen zu können.


Im Kap. 4-A >Asketische Versuche< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1886984/4-A-Asket-Versuche-17-) sind esoterische Darlegungen zur Geistigen Wiedergeburt und zur mystischen Bedeutung von (Hühner-)Eiern erfolgt und auch ein persönliches Erlebnis von mir, wo ich ca. 1969 Ostereier real auf einem Markt verkaufen durfte, was ich als eines der insgeheim schönsten Erlebnisse in Erinnerung habe, da dort damals eine „wundersame“ Atmosphäre herrschte.


Ein spezifisches Auferstehungserlebnis hatte ich am 25.02.2009, wo dies zunächst alles nach einer Variété-Darstellung aussah, es sich jedoch darum handelte, wie sozusagen der „Sohn der Schlangen“ (in dem ich selbst in diesem Fall personifiziert war) aus dem Grab der Natur emporsteigt, während er bekleidet ist mit dem goldenen Hochzeitskleid der neuen Seele. Dieses Erlebnis ist geschildert in meinem Kapitel Nr. 53-H+i >Hoffnung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1960400/53-H-Hoffnung-295-).



Mystische Hochzeit


Es sind nun die verschiedenen Begriffe in einem inhaltlichen Zusammenhang genannt worden:

  1. dass die „Auferstehung des Fleisches“ die Geistige Wiedergeburt bedeutet;

  2. dass die Bekleidung bei der Auferstehung ein goldenes Hochzeitskleid als Symbol der neuen Seele darstellt.

Daraus ergibt sich die Frage, was hat die Auferstehung (bzw. die Geistige Wiedergeburt) mit Hochzeit zu tun?


Die Zusammenhänge sind nun - kurz gefasst - wie folgt: Wenn der Geist im Menschen wiedergeboren werden konnte (wozu natürlich diverse mystische Prozesse notwendig sind), ist er so mächtig, die Seele zu beeindrucken, dass es zu einer Einswerdung beider kommt. Das ist dann die in der Mystik so sehr angestrebte Kymische Hochzeit von Seele und Geist. Dabei ist der Geist das göttliche Ich im Menschen (christlich: Jesus Christus als Bräutigam16) und die Seele ist die Braut.


Auf technische Weise ausgedrückt, handelt es sich bei der Mystischen Hochzeit um die Vereinigung von Ego und Monade, worüber die verschiedenen Darlegungen im Kap. Nr. 11-B >Dämonen< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1894280/11-B-Damonen-45-) existieren. In New-Age-Literatur wird zwar auch von der Kymischen Hochzeit gesprochen, dies aber als Rückverschmelzung aller Seelenanteile einer Wesenheit bezeichnet, was nur im letzten Leben des betreffenden Menschen möglich sein soll.

Früher war es nämlich so, dass bei der vierten Einweihung der Kausalkörper zerstört wurde, was den unmittelbaren realen Tod des Menschen zur Folge hatte. Dies ist jedoch heutzutage nicht mehr der Fall. Gründe sind in dem betreffenden Kapitel angegeben.


Im Kap. Nr. 11-B >Dämonen< ist auch referiert, wie dieser Vereinigungsprozess von Geist und Seele (bzw. von zwei Seelen) über zehn Monate eine Vorbereitung benötigt, die für den spezifischen Menschen mit sehr vielen Unannehmlichkeiten verbunden sein kann. Es können die verschiedensten Schmerzen auftreten, weil eben die Blaupause17 des eigenen Ätherkörpers beteiligt ist.

Ist der Vereinigungsprozess auf der feinstofflichen Ebene vollzogen, kommt das Verschmelzen mit dem physischen Körper, was in einem Wachtraum miterlebt werden kann. Die Vereinigung zu einem Wesen wird innerhalb eines Lichtkanals vollzogen und beide Seelen bewohnen dann auch gemeinsam den physischen Körper, wodurch eine Entwicklung Richtung Vervollständigung stattfindet18.


In dem Kapitel Nr. 11-B >Dämonen< hatte ich dann im Jahre 2007 ausgesagt, dass ich bisher im Traum nur Vorbereitungen zu meiner eigenen Mystischen Hochzeit erlebt hatte. Diese Aussage ist nun jedoch spätestens seit dem 08.04.2014 überholt (von dem erwähnten Auferstehungserlebnis am 25.02.2009 abgesehen). In der Nacht zum 08.04.2014 wurde mir nämlich in einem Traum (bzw. geistigen Erlebnis) aufgezeigt, dass ich gerade verheiratet worden war.


Dies geschah dadurch, dass der Traum bewusstseinsmäßig damit begann, wie ich mich selbst

  1. in einem (allerdings weißen, nicht goldenen) Hochzeitskleid als weiblichen Teil eines Tanzpaares sah (aus einer schräg darüber schwebenden Perspektive) und dass ich

  2. selbst identisch als die Frau mit dem Mann tanzte. Dieses Tanzen geschah innerhalb einer vielleicht 1,20 Meter hohen weißen Wolkenschicht19, so dass der Mann und ich eigentlich mehr schwebten. Die Drehbewegungen waren denn auch von einem himmlischen Gefühl begleitet („wie im siebten Himmel).


Weiße Wolken sind ein Zeichen der Gegenwart der göttlichen Shekinah, der Kraft des Heiligen Geistes20. Dem Heiligen Geist habe ich im Mai 2013 aus Anlass des Pfingstfestes ein extra Kapitel Nr. 59 >Ewiges Jetzt< gewidmet. Und seit Pfingsten 2014 habe ich die Affirmation „Ich gehe in Resonanz zur BEDINGUNGSLOSEN LIEBE“ täglich angewendet, die ich allerdings seit dem 10.01.2015 umformuliert habe in die Worte: „Die Gegenwart der Liebe Gottes ergreift Besitz von mir“. Ich habe diesen Satz für mich so ausgelegt nach Darlegungen von BABAJI, wie dieser sie am 31.08.2014 in der Botschaft „Gottwerdung des Menschen“ durch JAHN J KASSL21 gechannelt hat, zu dem ich im Kap. 70-A >Mysterium von Golgatha< leider eine sehr kritische Anmerkung machen musste.


Ganz kurzfristig habe ich hier noch am 05.04.2015 um 18:15 Uhr zwei Ergänzungen dazwischengeschoben, wo ich von weißen Wolken geträumt habe. Jedoch bin ich zu diesen Ergänzungen angeregt worden, weil ich noch am Samstag Abend (den 04.04.2015) die Sendung „DSDS“ („Deutschland sucht den Superstar) auf RTL angesehen habe, die mir zeitweise wegen vieler Schwachsinnigkeiten leider enorm gegen den Strich geht. Jedoch am 04.04.2015 fühlte ich mich ausnahmsweise einmal bestätigt, dieses Sehen nicht bereut zu haben. Es war eine Sternstunde von DSDS!


Dies lag daran, dass unter den Kandidaten u.a. auch „zufällig“ zwei italienische Sänger (Antonio Gerardi und Severino Seeger) waren, und sie mussten oder durften einen berühmten italienischen Song mit dem Titel „Caruso“ singen22 (von dem Komponisten Lucio Dalla, welchen er wohl einst als eine Hommage an den großen neapolitanischen Tenor geschrieben hatte, obwohl dies aus dem Text nicht zu erkennen wäre23). Alle Beteiligten waren davon sehr ergriffen. Die liebreizende Mandy Capristo aus der Jury weinte die ganze Zeit – ich zuhause mit ihr.


Selbst (der sonst in vieler Hinsicht abgebrühte) Dieter Bohlen sagte (speziell an Antonio gerichtet): „Ihr Italiener, was bringt ihr da für ein Gefühl! Eine Top-Leistung. Ein absolut ergreifender Auftritt“, nachdem er vorher diesen Song auch als die geheime Nationalhymne der Italiener bezeichent hatte. Und „Caruso“ als einen der tollsten Songs benannt hat, die jemals komponiert worden sind.

Und ich will und muss es hier gestehen, dass es doch diverse italienische Songs gibt, die seit 40 Jahren unübertroffen sind, und die ich wegen ihrer zu Herzen gehenden Weise auch unendlich liebe.


Allerdings höre ich prinzipiell niemals Musik – aus rein organisatoren Gründen, da ich 24 Stunden lang mit Ohrstöpseln lebe (außer dass ich selbst bis April 2013 drei Jahre in einem Kirchenchor gesungen habe, was im Kapitel 28-B+C >Lichtdienste< geschildert ist, und ich da u.a. anhand der Youtube-Mitschnitte geübt habe). Dass ich beim Singen der Kirchenlieder nicht auch die ganze Zeit geweint habe, lag nur an der vehementen Aktivität des eigenen Singens, welches die Tränen zurückgedrängt hat. Und dass ich immer schon alle Tränen zu Hause beim Üben vergossen hatte.


Nun jedoch will ich berichten, dass ich am 14.11.2014 einen Traum gehabt habe, in dem

a) weiße Wolken und zugleich

b) meine Liebe zu der italienischen Musik eine Rolle spielten.

In dem Traum sah ich strahlend blauen Himmel, an dem außerdem weiße Wölkchen schwebten. Auf einer Wolke war nun wie ein runder Kegel aus weißer Wolle, hinter welchem ein weißer Papagei hervorlugte. Zu der Farbe „weiß“ muss ich noch ergänzen, dass das ganze Farbspektrum sich aus dem Weiß herausfächert24 (vgl. dazu im Kap. 29-B >Avatarin< zum 15.12.2006).


In dem Traum vom 14.11.2014 erklang nun eine Melodie wie von Gianna Nannini „Bello, Bello e impossibile“ (was übersetzt heißen soll: „Schön, schön und unmöglich“, und dies die italienische Sängerin wohl auf einen arabischen Liebhaber bezogen hatte, wie ich irgendwo gelesen habe).


Der runde Kegel hat vermutlich eine ähnliche esoterische Bedeutung wie eine Pyramide25, wobei die abgerundete Form einen besonders sanftmütigen harmonischen Eindruck auf mich macht – Eigenschaften, die ich selbst leider nicht ohne weiteres verkörpere. Die weiße Wolle erinnert an die Bedeutung eines Lammes (Jesus Christus als Lamm Gottes26). Ein Papagei27 symbolisiert die Verheißung des Inneren Wortes.


Und ich möchte hier die Worte von HURTAK und HURTAK zitieren, die in dem Buch >Überselbst Erweckung< als eine Art Gebet an die göttliche Instanz formuliert sind: „Möge mich Deine Liebe zu größeren Handlungen bewegen, und ich bitte darum, dass meine Ohren und mein Herz offen seien, um Deine Musik, Deine Gedanken und Deine Worte zu hören, die direkt an mich gerichtet sind“28.


In dem Traum war in irgendeiner geistigen Weise meine Schwester anwesend und ich sagte zu ihr, wie gut es gewesen sei, dass wir als erstes nach Italien verreist waren, was real der Fall war, als ich ca. 19 Jahre alt gewesen war. Tatsächlich habe ich daran sehr romantische Erinnerungen, auch wenn ich in Wahrheit fast niemals daran denke, weil es mir vorkommt, als sei es hundert Jahre her. Jedoch bin ich nun durch DSDS und den wunderbar gesungenen italienischen Song daran erinnert worden. (Allerdings bin ich absurderweise außerdem dort in Italien damals von einem Wahnsinnigen vergewaltigt29 worden, was einerseits total schrecklich war, ich aber auch daran fast niemals denke. So beinhaltete eigentlich mein schönster Urlaub zugleich ein so furchtbares Erlebnis.)


Auch bereits am 21.09.2014 hatte ich einen Traum gehabt, in dem eine Art Regenbogen am Himmel vorkam, wobei jeder der Bögen aus weißen Wölkchen bestand. Zugleich geschahen weitere Zeichen am Himmel30. Hier war vermutlich der Zusammenhang, dass ich einen Tag vorher das neu verfasste Kapitel Nr. 69 >Allmacht Gottes< erstmals in dieser Autobiographie veröffentlicht hatte.


Die Form des Regenbogens (der ja aus halbierten Kreisen besteht) erinnerte mich wiederum an die sieben Kosmischen Kreise, deren Bedeutung in dem Kapitel Nr. 63-A >Schicksalshüter< dargelegt ist. Und: Jede Wolkenschicht soll eine Treppe darstellen, die mit jeder neuen Schwingung aktiviert werden kann31.


Zurück zu dem Traum vom 08.04.2014 mit dem Hochzeitstanz in der weißen Wolkenschicht:

Bei dem Tanzen trat eine merkwürdige Nuance auf: Real ist es wohl meist so, dass z.B. ein Walzer überwiegend rechts herum stattfindet, oder: wenn eine Wendung eintritt, diese meist von dem Mann gesteuert wird. Hier jedoch geschah es nun, dass ich die zusätzliche Initiative ergriff und die Drehbewegung auch nach links herum wendete – wie zur Abwechslung oder Vervollständigung.


(Es fiel mir hier erst beim Eintippen in den Computer auf, dass der Begriff „Vervollständigung“ zweimal auftaucht, worüber ich vorher kein Bewusstsein hatte.)

Insgesamt hatte ich in dem Traum vom 08.04.2014 kein Erkennen, wer der Mann war, d.h. ich sah gar nicht sein Gesicht. Der entscheidende Schwerpunkt war die mystische Tatsache des Hochzeitstanzes. Es waren auch keine weiteren Menschen anwesend.


Wie in verschiedenen Kapiteln immer wieder einmal ausgesagt, war ich real nie verheiratet und lebe seit über 20 Jahren als Single (Aussage im Mrz.2016). Dies ist nun ein Tatbestand, der von HURTAK aufgegriffen wird mit der Fragestellung: „Ist es denn notwendig, unseren Seelenpartner oder einen treuen Gefährten in dieser Realität zu finden, um die Trennung zu heilen?“ Und die Antwort lautet: „Nein“; denn der wahre Gefährte ist immer gegenwärtig im Quantenfeld des Bewusstseins anwesend.


So wird es auch den „Ungepaarten“ (also den Singles) erlaubt, durch Bewusstseinswachstum zum Paar zu werden „und die Kluft, zwischen dem, was erreichbar ist, und dem, was in der physischen Form nicht realisiert werden kann, zu überwinden. Das ist am schönsten in der Heilung der Trennung zwischen Himmel und Erde symbolisiert. Es ist die Vollkommenheit des Geistes, die im Laufe der Zeit den Riss zwischen innen und außen, oben und unten zu heilen vermag“32.


Über die Einheit der Paare (= der Syzygien) durch das göttliche Doppel des Bewusstseinskörpers habe ich erst noch am 03.03.2015 im Kap. Nr. 24-G >Ashram< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1922552/24-G-Ashram-140-) ausführliche Darlegungen gefertigt.


Bei HURTAK wird nun nicht direkt von einer Kymischen Hochzeit gesprochen, sondern in seiner Terminologie geht es um die Verknüpfung von Überselbst-Körper mit der physischen Form des Menschen. Geschieht diese Verknüpfung, hat der Aspirant (der bei HURTAK bereits als ein „Eingeweihter“ bezeichnet wird) einen wahrhaften Zustand der Selbstverwirklichung erreicht.


In drei kleinen Zeilen werden dann jedoch glücklicherweise die bekannten Begriffe eingeflochten, so dass man erkennen kann, dass es um denselben Sachverhalt geht. So soll der „Eingeweihte“ darum bitten, dass die neue Einheit von Braut (physischer Körper) und Bräutigam (Überselbstkörper) aufrechterhalten werden kann – und dass die Geometrien des Lebens in dem physischen Fleisch des Menschen die Hochzeit mit dem eigenen Überselbst weiter entfalten können33. - Das Überselbst bzw. der Lichtkörper ist das Hauptthema „meines“ Kapitels Nr. 21 >Homo Coelestis< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1913888/21-A-Homo-Coelestis-114-).


Noch in derselben Schlafphase (wie mit dem Hochzeitstanz) vom 08.04.2014 hatte ich einen Traum mit einem wellensittichartigen Vogel, der sowieso auch die Seele symbolisieren soll, wie dies im Kap. Nr. 3-B >Jungfrau Sophia< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1886300/3-B-Jungfrau-Sophia-14-) erklärt ist.


Im Anschluss an diese Sequenz trat dann ein Traum auf, der wie nach der Hochzeitsfeier in der nun gemeinsamen Wohnung des Mannes und mir stattfand, wobei noch diverse Personen anwesend waren. Wir hatten eine Dachgeschosswohnung wie in einem ziemlich hohen Neubau, wo der gesamte Horizont frei war, also keine Bäume oder anderen Häuser oder Berge auch nur irgendwie die Sicht verstellten. Wir hatten praktisch nur „Himmel“ um uns herum. Die Fensterfront ging in drei Himmelsrichtungen. Dort schien dann auch die Sonne in horizontaler Linie voll in mein Gesicht.


Dass die Sonne das Symbol für den Gottes-SOHN Jesus Christus ist, ist mit vielen Erlebnissen dargelegt im Kapitel Nr. 17 >Erscheinen einer Sonne< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1910240/17-A-Erschein-Sonne-98-), so dass sich hier für dieses Kapitel der Kreis über das >Mysterium von Golgatha< schließen soll.


Denn der Christus ist auferstanden und hat für alle Menschen den Weg bis in den Himmel gebahnt!


Welch unglaubliche Tat dies war, wird dann eventull noch etwas deutlicher werden, wenn man eine spezifische erschütternde Aussage von RUDOLF STEINER auf sich wirken lässt, welche durch New-Age-Aussagen über die Herrschaft der Anunnaki34 und durch Darlegungen im URANTIA-Buch bzgl. der Rebellion Luzifers35 bestätigt wird, nämlich dass von der Urzeit her bis zum >Mysterium von Golgatha< die Götter den Menschen vergessen hatten und erst ab dem >Mysterium von Golgatha< wieder begonnen haben, sich an die Menschheit zu erinnern36.

Dies bedeutet zugleich, dass ohne das >Mysterium von Golgatha< eine vollständige Loslösung von der geistigen Welt für die Menschheit eingetreten wäre37.


Und HURTAK warnt allerdings auch heute noch: „Vergessen wir nicht, dass wir, wenn wir uns mit den auf der Erde gebotenen Bequemlichkeiten zufrieden geben, nie den Wandel herbeisehnen werden und damit auch die wirkliche Metamorphose aller Seinsebenen nie zu Lebzeiten eintreten kann“. Ist jemand jedoch in die Metamorphose eingetreten, dann wird er auch „zur Vollkommenheit verurteilt“38, was allerdings weniger eine Drohung als eine Verheißung bedeutet.


Ende des Kapitels Nr. 70 >Mysterium von Golgatha<.


1 Über den Apostel Paulus und das „Ereignis von Damaskus“ finden sich die entscheidenden Darlegungen in einer FN im Kap. Nr. 3-A >Jungfrau Sophia< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1886072/3-A-Jungfrau-Sophia-13-), wo auch dargelegt ist, wie zuvor Paulus die Gemeinde Gottes bekämpft hatte.

2 STEINER/GA123/12.Vortrag/S.22 (nach ARENSON zu „Auferstehung)

3 1. Brief des Paulus an die Korinther, 15. Kapitel, die Verse 3-9

4 POWELL/Das größte Geheimnis unseres Zeitalters/S.57

5 POWELL/Das größte Geheimnis unseres Zeitalters/S.57

6 POWELL/Das größte Geheimnis unseres Zeitalters/S.84

7 >Flensburger Heft< Nr. 56; S.30

8 BEKH/S.264

9 LEOPOLD ENGEL/Großes Evangelium Johannes/11.Band/Lorber-Verlag, Bietigheim 1983, Kap.76, Abs.1

10 STEINER/GA139/7.Vortrag/S.4f. (nach ARENSON zu M.v.G.)

11 STEINER/GA112/8.Vortrag/S.13 (nach ARENSON zu „Auferstehung)

12 STEINER/GA131/6.Vortrag/S.3 (nach ARENSON zu „Auferstehung)

13 STEINER/GA103/12.Vortrag/S.13 (nach ARENSON zu „Auferstehung)

14 STEINER/GA169/7.Vortrag/S.153 (nach ARENSON zu „Auferstehung)

15 tellurisch: die Erde betreffend (D/F/S.718)

16 Nach der Terminologie des URANTIA-Buches wäre der göttliche Geist im Menschen der sogenannte Justierer, wie dieser in einer FN des Kapitels 56-C >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986392/56-C-Offnen-d-Tore-319-) erklärt ist. Im gesamten Kapitel Nr. 63 >Schicksalshüter< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1996424/63-A-Schicksalshuter-344-) erfolgen immer wieder Erwähnungen des Justierers, wodurch auch die Vorstadien zur Hochzeit an den Darlegungen über die Verlobung zu erkennen sind. Für mich selbst konnte ich die Vorstadien zur Mystischen Hochzeit an dem Erhalt verschiedener Finger-Ringe in den Träumen erkennen, wie dies im Kapitel Nr. 13-i+K >Aurisches Wesen< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1901804/13-i-Aurisches-Wesen-63-) und im Kap. Nr. 36-K >Gewaltlosigkeit< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1935548/36-K-Gewaltlosigkeit-197-) erst noch zum 08.03.2014 geschildert ist.

17 Blaupause: FN und Text bei 21-i >Homo Coelestis< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1916624/21-i-Homo-Coelestis-122-).

18 Die Darlegungen sind bereits im Kap. 11-B >Dämonen< nach UTE KRETZSCHMAR referiert (>Der Aufstieg der Erde 2012 …</S.82ff.).

19 Weiße Wolken: siehe Text hier im Kap. 70-C.

20 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.33+S.37+S.371

22 Über DSDS-Kandidaten: Dieser Auftritt, wo auch der deutsche Kevin Spatt fast (oder eigentlich) so gut gesungen hat wie die beiden Italiener, ist zu sehen auf www.rtl-now.de, u.z. in dem 5. Teil. Selbst Christoph Cronauer (der vermutlich noch nie ein Wort italienisch vorher gesprochen geschweige denn gesungen hatte) gab sich redliche Mühe, kam aber gegen die drei anderen hervorragenden Sänger einfach nicht an. Es war, wie üblicherweise sehr vieles bei DSDS, ungerecht. Zu Kevin Spatt muss ich noch sagen, dass man bei diesem eher schmächtig wirkenden Typ „alla“ (nach Art von) Edward Snowden niemals eine so männliche und gewaltige Stimme vermutet hätte. Antonio Gerardi hatte wiederum das Stimmvolumen eines Löwen – unübertrefflich. Und natürlich hat Severino Seeger das Lied mit besonders viel Herzblut gesungen, da es ihn an den Tod seines Vaters erinnerte.(Anmd.Verf.).

23 Aussagen von mir nach diversen Recherchen übers Internet wie Wikipedia usw. (Anm.d.Verf.).

24 BRIT MORF/count down 2012/S.290

25 Pyramide: FN + Text in Kap. 45-H >Seelenwachstum<.

26 Lamm Gottes: Text im Kap. 44-A+B >Jesus, der Christus Gottes<.

27 Papagei: Text im Kap. 3-B >Jungfrau Sophia<.

28 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.33

29 Vergewaltigung: Diese habe ich sonst im Kapitel 7-H >Tyrannei< erwähnt; auch dass mir dies leider auch ein zweites Mal in Berlin geschehen ist, wozu ich weitere Anmerkungen gemacht habe (Anm.d.Verf.).

30 Zeichen am Himmel: FN in Kap. 15-F >Kosmische Phänomene<.

31 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.33+S.37+S.371

32 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.43f.

33 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.123ff.

35 Rebellion Luzifers: FN in 56-B >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986620/56-B-Offnen-d-Tore-318-) + Text in 44-K >Jesus, der Christus Gottes< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1947860/44-K-Jesus-Christus-241-)

36 STEINER/GA176/3.Vortrag/S.8f. (nach ARENSON zu „Mysterium von Golgatha“; kurz: M.v.G.)

37 STEINER/GA176/5.Vortrag/S.5ff. (nach ARENSON zu M.v.G.)

38 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.39f.