Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (368)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Mysterium von Golgatha (70.A) Gethsemane

…von all dem wissen sie nichts

 

Das Kapitel besteht aus den drei Teilen A, B und C.

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 70 >Mysterium von Golgatha<

 

Teil A: Der geistige Sinn von Ostern

Kreuzigung Christi am Karfreitag vor 2000 Jahren als Mysterium von Golgatha. Einmaliger Tod eines Gottes. Geburt auf geistiger Ebene. „Der erfundene Gekreuzigte“ nach JESUS SANANDA, gechannelt von JAHN J KASSL. Hinweis auf ein aktuelles Erlebnis als zukunftsweisend. Auferstehung Christi. Konfiguration von Jesus und Christus. Sieg über die Widergöttliche Wesenheit Luzifer. Wegbereitung für die Rückkehr in das UR-Sein. Das erste große Schöpfungskind hatte sich vor Billionen von Jahren gegen die UR-Gottheit gewandt. Einleitung des einmaligen Schöpfungsfalles. Nachrangige „Sündenfälle“. Unterschied bzw. Identität von Luzifer und Ahriman. Aufschlüsselung der verschiedenen Stadien des Mysteriums von Golgatha:

Gründonnerstag: - Abendmahl, - Gewissenkampf in Gethsemane, - Gefahr der Schöpfungsauflösung (auch nach Darlegungen im Buch >Der Photonenring), - Verrat durch Judas Iskariot, - Gefangennahme im Auftrag des Hohepriesters Kaiphas.

Karfreitag: - Verurteilung durch den Landpfleger Pontius Pilatus, - Geißelung, - Via dolorosa, - Kreuzigung Christi, - Therese Neumann aus Konnersreuth, - Tod Christi, - Grablegung, - Abstieg zur Hölle, - Umkehr Luzifers (Dialog zwischen der UR-Gottheit und Luzifer).

Ostersonntag: - Auferstehung, - Errettung des Phantoms des physischen Körpers, - falsche Gestalt des Todes, - geistige Geburt Christi, - einmalige Überwindung des Todes durch einen Gott.

Größte Stunde der Erniedrigung durch die Misshandlungen von den Wärtern. Hohe geistige Entitäten als Zeugen aus der überirdischen Welt. Entrüstung der himmlischen Intelligenzen bei dem Anblick ihres gepeinigten Herrschers. Tierischer Wesenszug des Menschen. Böse Rohheit und brutale Grausamkeit zivilisierter Menschen.

 

Teil B: Erschaffung von Materie

Das Große Evangelium des Johannes. Dialog zwischen Jesus und Petrus. Erschaffung von Materie vor Ewigkeiten. Festigkeit von Gottes Willen. Nur der Allmächtige, personifiziert in Jesus-Christus, konnte diese Materie auflösen. Dazu war das Mysterium von Golgatha notwendig. Der physische Körper von Jesus (= Seine Materie) musste durchbrochen werden. Der Schöpfungsfall von Luzifer (Sadhana) als sekundäres Geschehen. Naturseelenentwicklung. Zermürbung des Körpers, damit das volle Ich einziehen konnte. Jesus-Christus trug die ganze Summe des Menschentums. Durch die Nägel und die Lanze wurde alles aus der Vergangenheit Gestaltete durchbrochen. Nur dadurch konnte der Urbeginn diesen Leib Christi wieder neu gestalten. „Musste nicht Christus solches leiden und in Seine Herrlichkeit eingehen?“ Nun können die Reiche der Himmel in das Ich hineinleuchten. Christi Leib wurde der Stellvertreter für alle menschlichen Seelen. Grund, weshalb sich das Leiden Christi am Kreuz von einem jeglichen Leiden eines Menschen unterscheidet. In Jesus war nicht nur das normal-menschliche Ich vorhanden, sondern außerdem Sein voll-göttliches Ich. Der Mensch trägt davon nur einen Funken in sich. Durch das voll-göttliche Ich musste Christus doppelt so viel leiden, wie ein Mensch dies unter gleichen Bedingungen getan hätte. Denn durch Seine große göttliche Allmacht und Kraft war die Beengung bis auf einen Punkt im Todesmoment die größte freiwillige Demütigung der Gottheit ihn Ihm. Das große Geheimnis von Jesu Leiden und Seinem Kreuzestod können selbst alle Engel des Himmels nicht bis ins Letzte erfassen. AbundantHope und das URANTIA-Buch wissen nichts von diesem einzigartigen göttlichen Leiden Christi. Michael von Nebadon wollte sein Universum durch die Kreuzigung angeblich „experimenteller gestalten“ als andere. „Kein Risiko, kein Spaß“ - wie absurd. „Es soll ihm kein Bein zerbrochen werden“. Die Knochen sind Schuld am Tod des Menschen. Das Blut ist der physische Ausdruck des Ich. Als das Blut Christi aus den Wunden floss, veränderten sich alle Verhältnisse der Erde, so dass sie einst ein Sonnenkörper werden kann. Der Allmächtige hat die Abirrung des Falles durch Luzifer nicht vorausgedacht, jedoch in Betracht ziehen müssen. Die Materie wurde so auch die Grenze für den Schöpfungsfall. Die erstarrten Seelen können mittels des Menschen wieder zur Kindheit Gottes aufgebaut werden. Der innerste Geistkern Luzifers ist in unserer Erdenmitte gebannt gehalten worden. Aufstieg von Lady Gaia in höhere Dimensionen. Das Mysterium von Golgatha als freie Tat des Christus kann nicht bewiesen werden, obwohl es ein physisch-sinnliches Ereignis war. Es gab dafür jedoch kein Urbild. Ausgangspunkt für das Christentum. Wie kann man zu einem Begreifen des Mysteriums von Golgatha gelangen?

 

Teil C: Auferstehung

Der Apostel Paulus und das Ereignis von Damaskus. Viele Menschen haben den Christus nach der Auferstehung gesehen. Diskrepante Darlegungen bezüglich des Zeitpunktes der Auferstehung. Der Christus weilte 3 Tage und 3 Nächte (bzw. 30 Stunden lang) in der Unterwelt. Auch der Todeszeitpunkt differiert. Die Auferstehung Christi ist nicht nur ein mystisches Geschehen, sondern als Tatsache ein realer historischer Vorgang. Das tellurische Geschehen der Kreuzigung Christi ruft jeden einzelnen Menschen zu einem Nachvollzog des Mysteriums von Golgatha durch das Ich-Bewusstsein in den christlichen Einweihungsstadien. „Gekreuzigt sein im Leibe“. „Auferstehung des Fleisches“. Geistige Wiedergeburt. Symbol des (Hühner-)Eies. Versteckte Ostereier werden von den Kindern gesucht. Spezifisches Auferstehungserlebnis als „Sohn der Schlangen“ aus dem Grabe der Natur. Das goldene Hochzeitskleid der neuen Seele.

Mystische Hochzeit: Einswerdung von Seele (Braut) und Geist (Bräutigam) in der Kymischen Hochzeit. Vereinigung von Ego und Monade. Rückverschmelzung der Seelenanteile. Früher: Zerstörung des Kausalkörpers in der 4. Einweihung. Zehn Monate Vorbereitungszeit für die Mystische Hochzeit. Verschiedene Schmerzen wegen der Blaupause des eigenen Ätherkörpers. Erlebnis des Hochzeitstanzes in einem Wachtraum innerhalb einer Wolkenschicht.

Weiße Wolken als Zeichen für den Heiligen Geist. Affirmation der Liebe Gottes. Eine Sternstunde von DSDS. Der berühmte italienische Song „Caruso“ von Lucio Dalla als Hommage an den neapolitanischen Tenor. Geheime Nationalhymne der Italiener. Liebreizende Mandy Capristo. Im Traum erklang zu einem wollweißen Kegel und Papagei die Melodie von „Bello, Bello impossibile“ von Gianna Nannini. Gebetsworte nach HURTAK. Erste Reise nach Italien mit romantischen Erinnerungen, aber auch einer schrecklichen Vergewaltigung. In einem weiteren Traum bestand ein Regenbogen aus lauter weißen Wölkchen. Die sieben kosmischen Kreise im Kapitel >Schicksalshüter<.

Vervollständigung. Real ist eine Verehelichung nicht notwendig, da der wahre Gefährte im Quantenfeld des Bewusstseins immer anwesend ist. Verknüpfung von Überselbst-Körper mit der physischen Form des Menschen. Wahrhafter Zustand der Selbstverwirklichung. Weitere Entfaltung der Hochzeit mit dem eigenen Überselbst. Wellensittichartiger Vogel als Symbol der Seele. Nach der Hochzeitsfeier in einer Dachgeschosswohnung. Horizontaler Sonnenschein. Sonne als Symbol des Christus. Für alle Menschen wurde der Weg bis in den Himmel gebahnt. Erst seit dem Mysterium von Golgatha haben die Götter wieder begonnen, sich der Menschheit zu erinnern. Vorher fand die Rebellion Luzifers statt, und es bestand die Herrschaft der Anunnaki. Warnung, sich nicht genügend nach der Metamorphose zu sehnen.

 

FN: (Teil A): Neuinstallation des Kapitels. Replik. Abendmahl. Via dolorosa. Mittagsstunde (URANTIA-Buch). Therese Neumann aus Konnersreuth. Zeugen Jehovas. Agarther. Phantom des physischen Körpers (falscher Tod). Korrumpieren.

(Teil B): Jakob Lorber. Kauderwelsch. Porno-Slang-Sprache. Subsumption. Jesus-Christus.

(Teil C): Apostel Paulus und das Ereignis von Damaskus. Tellurisch. Justierer (Verlobung, Finger-Ringe). Weiße Wolken. Über DSDS-Kandidaten. Anunnaki. Rebellion Luzifers.

 

 

70. Mysterium von Golgatha (A)

 

Der geistige Sinn von Ostern

 

Im Gedenken an das große einmalige Schöpfungsopfer von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kapitel Nr. 44[1]) im „Mysterium von Golgatha“ hatte ich zu >Ostern 2014< das Kapitel Nr. 66 verfasst gehabt, dessen Inhalte jetzt hier in das im Mrz.2015 neu installierte Kapitel Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< übernommen und ergänzt worden sind. (Wegen der Neuinstallation des Kapitels[2] siehe die Darlegungen in der Fußnote.) Das Kapitel Nr. 70 wird jedes Jahr zu Ostern neu überarbeitet, ergänzt und aktuell gepostet.

 

Dieses Gedenken an das >Mysterium von Golgatha< habe ich hier thematisiert, weil bei der Kreuzigung Christi am Karfreitag vor ca. 2000 Jahren einmalig ein Gott auf dieser Erde gestorben ist, der allerdings durch Seine Auferstehung die Geburt auf geistiger Ebene für die gesamte Menschheit, ja sogar die Erlösung für die gesamte Schöpfung neu vollzogen hat.

 

Erst noch in der Nacht zum 31.03.2015 ging ich „leichtsinnigerweise[3] auf die Webseite von JAHN J KASSL (JJK), von dem ich verschiedentlich in meiner Autobiographie Darlegungen erwähnt habe, aber immer öfter sich für mich – insbesondere auch politische - Fragwürdigkeiten auftaten. Nun war ich 2015 jedoch gezwungen, mich noch darauf zu beziehen, obwohl ich das Kapitel Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< schon völlig abgeschlossen und in die Autobiographie eingefügt hatte. Prompt stieß ich doch bei JJK auf einen Artikel, der ansonsten wohl in >Die Jesus Biographie< (Teil I und II) enthalten ist und von JESUS SANANDA an JJK durchgegeben worden ist.

 

Der Artikel auf der Webseite www.lichtweltverlag.blogspot.de trägt den Titel „Der erfundene Gekreuzigte“ mit der Aussage von JESUS SANANDA: „Mein Tod am Kreuz hat nie stattgefunden“[4] und dass eine gegenteilige Behauptung Geschichtsfälschung durch die römisch-katholische Kirche darstellen würde. Jeder kann die Darlegungen von JJK bei ihm auf der Webseite nachlesen und kann sie vergleichen mit meiner Zusammenstellung der Aussagen verschiedenster Autoren hier in dem Kapitel über das >Mysterium von Golgatha<; insbesondere die „gewissen“ Augenzeugenberichte von THERESE NEUMANN aus Konnersreuth.

 

Am 20.09.2017 geschah es, dass ich das Kapitel Nr. 41-A >Sonnenfinsternis< für das in einigen Wochen anstehende aktuelle Posting im Weblog erneut überarbeitete, und es fiel mir da „wie Schuppen von den Augen“, weshalb eventuell der JESUS SANANDA von JAHN J KASSL diesem gechannelt hat, dass „Sein Tod am Kreuz nie stattgefunden haben soll“ und daraus auch noch der Titel entstanden ist „Der erfundene Gekreuzigte“.

 

Im Kapitel Nr. 41-A >Sonnenfinsternis< finden sich nämlich u.a. Aussagen von Rudolf Steiner, dass der CHRISTUS bereits im 19.Jahrhundert eine zweite Kreuzigung auf dem Ätherplan durchgemacht haben soll, wo ER eine völlige Herabminderung Seines Bewusstseins durch die „schwarze Sphäre des Materialismus“ erlitten hat. Es fand für den CHRISTUS in der Wesenheit eines Engels ein Auslöschen des Bewusstseins als Resultat der entgegengesetzten materialistischen Kräfte statt. Jedoch auch dieses zweite große Opfer hatte der CHRISTUS freiwillig auf Sich genommen, damit das Christus-Bewusstsein in den Seelen der Menschen auf Erden zwischen Geburt und Tod im 20. Jahrhundert eintreten konnte.

 

Die „schwarze Sphäre des Materialismus“ wurde von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. Nr. 44) im Sinne des manichäischen Prinzips in Sein Wesen aufgenommen, um sie umzuwandeln. Sie bewirkte in dem Engelwesen des CHRISTUS den „geistigen Erstickungstod“[5]. Weitere Details zu diesen Aussagen finden sich im Kap. Nr. 41-A >Sonnenfinsternis<.

Unter Berücksichtigung dieser Darlegungen ist es vielleicht weniger eine Lüge, als eben Unwissenheit, dass JESUS SANANDA von Seiner eigenen Kreuzigung vor 2000 Jahren nichts mehr weiß. ER ist deshalb vermutlich darauf angewiesen, dass ER durch Menschen gechannelt wird, die eben statt SEINER ein wahres Bewusstsein des >Mysteriums von Golgatha< haben, was man nun bei JAHN J KASSL vermissen muss. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit kennt er die geisteswissenschaftlichen Forschungsresultate von Rudolf Steiner[6] nicht.

 

Wegen der absoluten Wahrheit der Kreuzigung Christi möchte ich hier auch noch auf mein Kapitel Nr. 26-D >Nachfolge Christi< hinweisen, wo alle Aspekte vom Verrat, über das Scheingericht, die Geißelung mit Dornenkrönung, die Kreuzigung selbst, dann die Grablegung als Höllenfahrt, die Auferstehung und die Himmelfahrt zugleich Einweihungsstufen in die christlichen Mysterien darstellen.

 

Über >Sananda< hatte ich übrigens schon am 01.07.2013 ein ganzes Kapitel Nr. 61[7] (bestehend aus drei Teilen) gefertigt, welches ebenfalls bereits bestimmte Fragwürdigkeiten thematisiert hat. Jedoch wird dort von AbundantHope[8], der irdischen Basis-Organisation für „Christ“ Michael von Nebadon[9], wenigstens die Kreuzigung Christi als historische Tatsache anerkannt, der man auch am Karfreitag gedenken kann. In Teil 70-B habe ich dazu noch Näheres referiert, wo jedoch wiederum wesentliche Differenzen zu Aussagen nach JAKOB LORBER deutlich werden.

 

Dieses Kapitel Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< wird zum Teil aus Auszügen von und aus Hinweisen auf andere Kapitel bestehen, in denen die entscheidenden Aspekte zum >Mysterium von Golgatha< unter den verschiedensten Gesichtspunkten alle schon verfasst worden sind, hier aber einmal komprimiert zusammengefügt worden sind. Ohne eine solche Zusammenstellung wäre es für einen Leser kaum möglich, alle Darlegungen inhaltlich von sich aus ohne sehr viel Mühe aufzufinden.

 

Dabei handelt es sich jedoch hier nicht einfach nur um eine Replik[10] aus den anderen Kapiteln, sondern im entscheidenden werden neue Erkenntnisse referiert, die mir selbst erst im Laufe des Jahres 2014 aus der Literatur nach JAKOB LORBER bekannt geworden sind. Sie haben für mich selbst das grausame Erlebnis der Kreuzigung Christi erstmals in meinem Leben überhaupt vollkommen „plausibel“ gemacht, wie das vorher nur begrenzt und unter anderen Gesichtspunkten der Fall war.

 

Bei dieser Gelegenheit habe ich allerdings auch noch einmal eine Übersicht von ARENSON, bezogen auf das >Mysterium von Golgatha< und andere Inhalte, durchgelesen und daraus mir wichtig erscheinende Erkenntnis-Splitter nach RUDOLF STEINER herausgezogen und hier erstmals zusammengestellt.

 

Dies betraf u.a. auch die historische Auferstehung Jesu Christi, an welche sich dann Abhandlungen über die individuelle >Nachfolge Christi< mit der Geistigen Wiedergeburt, der Kymischen Hochzeit, der Vereinigung von Ego und Monade oder von Überselbst mit dem physischen Körper anschließen. Des weiteren finden sich Darlegungen einiger persönlicher Erlebnisse aus dem Jahre 2014, welche die schrecklichen historischen Geschehnisse des Karfreitags zu einem hoffnungsvollen zukunftsweisenden Weg aufzeigen, wie dieser sowieso durch die Auferstehung Christi geschehen ist.

 

Der geistige Sinn von Ostern ist nun das Geschehen des >Mysteriums von Golgatha<, worunter exoterisch (also äußerlich/historisch) der Augenblick der Kreuzigung des Gottes(-Sohnes) Christus in dem Menschen Jesus von Nazareth vor ca. 2000 Jahren in Palästina zu verstehen ist. Was diese Konfiguration in der Personifikation von Jesus Christus bedeutet, ist dargelegt im Kapitel Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes<[11].

 

Durch diese Kreuzigung, der wir an unserem Karfreitag gedenken, ist jedoch esoterisch etwas universal Umfassenderes geschehen, nämlich durch Christi Sieg über die Widergöttliche Wesenheit Luzifer ist für alle Menschen im Prinzip der Weg für die Rückkehr in das UR-Sein der Gottheit freigemacht worden, was vorher nicht der Fall war[12].

 

Dabei war der sich männlich definierende Luzifer einst das erste große weibliche Schöpfungskind gewesen, welches sich jedoch vollständig gegen die UR-Gottheit vor Billionen von Jahren gewandt hatte, wodurch der entscheidende Schöpfungsfall eingeleitet worden war[13]. Danach gab es noch andere sog. nachrangige „Sündenfälle“, die mit diesem hauptsächlichen Schöpfungsfall nicht identisch sind. Weitere Aussagen über Luzifer finden sich in einer FN im Kap. 6-B >Stigmata<[14], wo auch eine Charakterisierung der widergöttlichen Wesenheit Ahriman und der Unterschied bzw. die Gemeinsamkeit (oder sogar Identität) beider Wesenheiten in mehren Fußnoten dargelegt ist.

 

Das >Mysterium von Golgatha< setzt sich aus verschiedenen Stadien zusammen.

a)      Es beginnt mit dem Abendmahl[15] am Gründonnerstag, welches um ca. 22:00 Uhr zu Ende gewesen sein soll[16]. Den Jüngern hatte der Christus beim letzten Ostermahle mit eigener Hand das Brot und den Wein gereicht. Von Ihm verwandelt in Seinen Leib und Sein Blut, wurden die Jünger Seines eigenen Wesens teilhaftig. Ausgehend von den so verwandelten Aposteln, entstand die erste christliche Gemeinde, welche durch das Wesen des SOHNES und durch die Kraft des Heiligen Geistes immer mehr zugenommen hat[17].

 

b)      Das >Mysterium von Golgatha< setzt sich fort mit dem schweren Gewissenskampf, den Jesus anschließend noch spätabends im Garten Gethsemane durchzustehen hatte; denn Er wusste um die kommenden Ereignisse und hätte sich allem mithilfe Seiner göttlichen Allmacht[18] entziehen können. Dann jedoch wäre das Tat-UR-Jahr aufgelöst worden, was nach Aussagen der UR-Gottheit schlimmer als die Kreuzigung Christi geworden wäre. Diese Auflösung der Schöpfung[19] ist auch angesprochen im Kapitel Nr. 49-C >Grausamkeiten<[20].

 

c)      An dem Gründonnerstag erfolgte auch bereits der Verrat durch Judas Iskariot und noch in der Nacht Jesu Gefangennahme durch die Häscher des Hohepriesters Kaiphas.

 

d)     Am Karfreitagvormittag wurde Jesus an den Landpfleger Pontius Pilatus übergeben, der dem Drängen des jüdischen Volkes nachgab zur Verurteilung, woraufhin Jesus gegeißelt[21] und auf der Via dolorosa[22] zur Kreuzigung geführt wurde.

 

e)      Um die Mittagsstunde[23] herum fand dann die Kreuzigung Christi unter gleißender Sonne statt, über die authentische Aussagen durch die stigmatisierte Therese Neumann aus Konnersreuth[24] existieren; denn diese hatte das gesamte Kreuzigungsgeschehen jede Woche erneut durchleben müssen. Die Darlegungen über sie und von ihr sind ergreifend zu lesen, weshalb über dieses Geschehen von vor 2000 Jahren wirkliche Details existieren, die hier wegen des Umfangs nicht dargelegt werden können[25].

 

f)       Nach mehreren Stunden soll gegen Abend dann der Tod Christi eingetreten sein woraufhin die Grablegung erfolgte. Speziell über diese finden sich Ausführungen im Kap. Nr. 61-C >Sananda<[26], wo auch kontroverse Darlegungen existieren, die eine Kreuzigung Christi überhaupt verneinen, was eine nicht haltbare These ist. Denn allein die Fünf Kreuzigungswunden haben eine spezifische Bedeutung, wie diese im Kap. Nr. 6-C >Stigmata<[27] ausgeführt ist.

 

g)      Was noch extra hier erwähnt werden soll, ist eine Differenz, nach der z.B. wohl u.a. die „Zeugen Jehovas[28] mit Nachdruck behaupten, Jesus sei nicht an einem Kreuz, sondern an einem Pfahl gestorben. Dabei hat jedoch gerade auch der Querbalken die Bedeutung, dass der arge satanische Wille (aufgrund der Hand-Stigmata) durchbrochen wurde, während der senkrechte Balken nämlich den göttlichen Geist der Demut und Liebe symbolisieren soll[29].

 

h)      Nach Seinem Tode stieg der Christus zur Hölle (in die Unterirdischen Sphären[30] der Erde, die geistige Sphären sind[31]) hinab, wo u.a. die entscheidende Szene zur Umkehr Luzifers stattfand, deren ergreifender Dialog zwischen der UR-Gottheit und Luzifer im Kapitel Nr. 49-C >Grausamkeiten<[32] geschildert ist.

 

i)        In dem Kap. 49-C >Grausamkeiten< finden sich auch die entscheidenden Darlegungen über die Bedeutung des >Mysteriums von Golgatha<, insofern durch den Christus in Seiner Auferstehung (am Ostersonntagmorgen) die Errettung des Phantoms des physischen Körpers des Menschen stattgefunden hat.

 

j)        Über den auferstandenen Christus existieren wesentliche Aussagen im Kapitel Nr. 59-B >Ewiges Jetzt<[33]. Dort findet sich auch die Erklärung dafür, was im Kap. Nr. 49-C >Grausamkeiten< damit gemeint ist, dass der Christus durch Seine Tat der Auferstehung an die Stelle der „falschen“ Gestalt des Todes die „wahre“ Gestalt hingestellt hat, insofern der Tod in Wahrheit ein Lebensspender ist. Es bedeutet, dass der geistige Christus am Kreuz „geboren“ worden war; denn einmalig hat ein Gott den Tod für die gesamte Menschheit überwunden[34].

 

Noch bevor Jesus vor Pilatus geführt worden war, fand Seine größte Stunde der Erniedrigung statt, indem sich die unwissenden und grausamen Wächter und Diener damit vergnügten, Jesus zu verspotten, Ihn zu verlachen, Ihn zu bespucken, Ihm mit der Rute ins Gesicht schlugen und weitere Misshandlungen vornahmen. Und im URANTIA-Buch finden sich die Worte aus der Sicht hoher geistiger Entitäten, die dies als Zeugen aus der überirdischen Welt heraus beobachten mussten, in dem Wissen, um WEN es sich bei Jesus handelte:

 

„Es ist unmöglich, dass ein menschliches Herz sich den Schauder der Entrüstung vorstellen kann, der ein riesiges Universum durchlief, als sich den himmlischen Intelligenzen dieser Anblick ihres geliebten Herrschers bot, der sich dem Willen seiner unwissenden und irregeleiteten Geschöpfe auf dem durch die Sünde verdunkelten, unglücklichen Erdball Urantia unterwarf“[35].

 

Und der geistige Botschafter, der dieses Kapitel im URANTIA-Buch verfasst hat, fragt: „Was ist das für ein tierischer Wesenszug des Menschen, der ihn veranlasst, das beleidigen und physisch angreifen zu wollen, was er geistig nicht erreichen und intellektuell nicht vollbringen kann? Im halbzivilisierten Menschen lauert immer noch eine böse Brutalität, die sich an denen abzureagieren sucht, die ihm an Weisheit und Geistigkeit überlegen sind“.

 

„Seht euch die böse Rohheit und brutale Grausamkeit dieser angeblich zivilisierten Menschen an, die eine gewisse Art tierischer Freude an ihren physischen Angriffen auf den widerstandslosen Menschensohn fanden. Als diese Beleidigungen, Spöttereien und Schläge auf Jesus niedergingen, wehrte Er sich nicht, aber Er war nicht wehrlos. Jesus war nicht besiegt, Er kämpfte nur nicht im materiellen Sinne“[36]. (Siehe dazu auch das Kapitel Nr. 69 >Allmacht Gottes<[37].

 

Wie bereits im Zusammenhang mit der Errettung des Phantoms angedeutet wurde und im Kap. Nr. 49-C >Grausamkeiten< die entscheidenden Darlegungen darüber sind, war der Tod auf Golgatha nur ein scheinbarer Tod, da er in Wahrheit die Geburt der Erdenseele bedeutet hat[38]. Und so ist denn auch das Wesentliche des >Mysteriums von Golgatha< die Besiegung des Todes durch das Leben[39].

 

Alle Einweihungen der vorchristlichen Zeit gingen nur bis zur äußersten Grenze des physischen Leibes; in keinem Falle ist es vorgekommen, dass durch einen vollständigen menschlichen Tod geschritten worden wäre und nachher das völlige Phantom[40] über den Tod den Sieg davongetragen hätte[41]. Durch das >Mysterium von Golgatha< ist es jedoch geschehen, dass der Ätherleib durch das astralische Licht des Christus so durchdrungen wurde, dass alle Ätherleiber mit neuem Leben versehen wurden; ja dass sie den Keim der Unsterblichkeit erhielten[42].

 

Bis zum >Mysterium von Golgatha< waren die Seelen der Menschen nämlich so verdorben, dass diese dem physischen Leib den Tod gebracht haben. Durch das >Mysterium von Golgatha< wurde diese korrumpierende[43] Kraft der Seele aufgehoben. Das >Mysterium von Golgatha< hat die „Seelen“ dem Tode entrissen, der ihnen drohte. So hat jetzt jede Seele die Möglichkeit, unsterblich zu werden[44].

 

Jedem, der sich die entsprechende Beziehung zu dem Christus aneignet, dem teilt sich das Phantom als geistiger Leib mit und er wird teilhaftig der Geburt dieses unverweslichen Leibes[45].

(Wie der Christus überhaupt in einer Menschenseele geboren werden kann, ist dargelegt im Kapitel Nr. 32-C >Baby<[46].)

 

Fortsetzung folgt in Teil B des Kapitels Nr. 70 >Mysterium von Golgatha<.

 



[4] www.lichtweltverlag.blogspot.de Titel: „Der erfundene Gekreuzigte“ mit der Aussage von JESUS SANANDA: „Mein Tod am Kreuz hat nie stattgefunden“, gechannelt von JAHN J KASSL

[13] An dieser Stelle darf ich hinweisen auf ein Essay mit dem Titel „Schöpfungsgeschehen“, welches ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Dieser Hinweis auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen erfolgt hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[23] Mittagsstunde: Es gibt allerdings Schilderungen in dem URANTIA-Buch, wonach alles zeitlich früher geschehen sein soll. Da soll der Gerichtsprozess schon um 03:30 Uhr (in der Nacht zu Freitag) vor dem Hohepriester Kaiphas und um 06:00 Uhr morgens vor dem Landpfleger Pilatus stattgefunden haben. Die Kreuzigung soll bereits um 9:30 Uhr erfolgt sein und Christi Tod soll gegen 15:00 Uhr eingetreten sein. Die Auferstehung wird dann in der Nacht gegen (Oster-)Sonntagmorgen bereits um 03:00 Uhr angegeben. – Das URANTIA-Buch hat von dem Zeitpunkt des Abendmahls bis zur Auferstehung Christi diesem gesamten Geschehen allein 92 Seiten (S.1935 bis S.2027) in teilweise minutiöser Schilderung (auch über die Kreuzigung) gewidmet, was sehr interessant „wäre“(!), wenn nicht die hohen geistigen Wesenheiten, welche dieses Buch an Menschen (bzw. wohl an einen einzigen Menschen, der jedoch von den Urhebern des Buches geheim gehalten wurde) „gechannelt“ haben, keine Ahnung von der wirklichen Bedeutung des >Mysteriums von Golgatha< hätten und wenn sie auch nur irgend etwas wüssten von der Umkehr Luzifers, die stattfand, während Jesu physischer Leib im Grabe lag. Von all dem wissen sie jedoch nichts, was sie auch zugeben!!! Die anderen Schilderungen sind jedoch sehr lesenswert (Anm.d.Verf.). In einer sehr langen FN im Kapitel Nr. 56-A >Öffnen der Tore< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1986848/56-A-Offnen-d-Tore-317- ) habe ich weitere grundsätzliche Erklärungen zu dem URANTIA-Buch verfasst.

[25] Diese vielen wirklichen Details über das gesamte Geschehen des „Mysteriums von Golgatha“ habe ich jedoch in einem gleichnamigen Essay von mir unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verarbeitet bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Dieser Hinweis auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen erfolgt hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[34] Phantom (I): Im Jahre 2012 hatte ich zu Ostern in einem Esoterikforum (www.esoterikforum.net) Darlegungen über das Phantom des physischen Körpers gemacht und „aravna“ (den ich von hier aus grüße, auch wenn er es jetzt vielleicht nicht liest) hatte mich angesprochen, was mit dem „falschen Tod“ gemeint sei. Ich konnte dies damals nicht hinreichend beantworten. Erst ein Jahr später fiel für mich das richtige Licht auf diese Ausdruckweise, die gemäß STEINER (GA148/S.34f.) eben bedeutet, dass der geistige Christus am Kreuz geboren worden war. – „aravna“ habe ich übrigens zu verdanken, dass ich überhaupt befähigt worden bin, LINKS zu den verschiedenen Kapiteln zu setzen, was allerdings immer einen extra Aufwand bedeutet und ich dies deshalb nur in Ausnahmefällen tun kann.