Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (1)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Einleitung

(1.A) Selbstbejahung

...so erhebe dich eilends /

denke stets nur an das Werk


Das Kapitel besteht aus sieben Teilen A bis G

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 1 >Einleitung<


Teil A: Narzissmus. Selbstbejahung nach BO-YIN-RA. Einung aller Willenskräfte. Allegorie eines Bildhauers. Keine Selbstzweifel. Selbstmitleid. Empathie. >Die Stimme der Stille< von H.P.BLAVATSKY. Mitternachtsblume. Kein Mitleiden mit dem niederen Ich.


Teil B: Hinweise auf verschiedene Kapitel. Rechtfertigung für das Buch: Das Überirdische kommt zu irdischer Vorstellung. Autobiographien. Tagebücher. Lebenserfahrungen. Träume. Phänomenologie. Wissensverbreitung. Bezug zur Avatarin Mutter Meera. Als Botschafter einer höheren Wesenheit. Einweihung durch das Leben. Der philosophische Yoga von PATANJALI. Zustand wahlfreier Bewusstheit. Kristallklare Transparenz des Purusa. Intelligenz statt Subjektivität. Erlebnisse werfen in der Erinnerung ihre Schatten. Kein Widerstand gegen andere Schwingungen. RILKE: „Lass dir alles geschehen“. Liebe ist nach GOLAS die einzige zu verändernde Dimension. Erleuchtung ist der Vorgang des Sich-Ausdehnens. Geistige Erkenntnis.


Teil C: Christus als das Vorbild und die Erde als Kosmos der Liebe. Bewusstsein des „Herrn der Welt“. Planetarischer Logos. „Kein Sperling kann zur Erde fallen …“. Lesen in der Akasha-Chronik als wirkliches Leben. Untergang von Atlantis. Reinigung der Atmosphärischen Chronik kann zum Höllenerleben führen. Nur okkulte geisteswissenschaftliche Gedanken bleiben in dieser ätherischen Sphäre, alles andere wird gelöscht. Erwerb von okkulten Ideen und Begriffen als Bestimmung des Menschengeschlechts. Ein neu entwickeltes physisches Organ zur Rückerinnerung. Nervöse Krankheiten.


Teil D: Auch Tatsachen sind nur subjektiv. „Nirgends … wird Welt sein als innen“. Wirklichkeit von Gedanken und Ideen. Selbstbewusstes Bilderbewusstsein im Jupiter-Zustand. Traumbilder der Mondperiode, verknüpft mit Gedanken der Erdperiode. Träume sind nicht sinnlos, sondern symbolisieren Erlebnisse. Die Zeit im Traum entspricht der Astralwelt. Ankündigung eines zukünftigen Zustandes. Eine geistige Entwicklung macht sich auch im Traumzustand bemerkbar. Die Träume wollen etwas Bedeutungsvolles sagen. Nicht-Beachtung der Träume ist nicht gut für eine höhere okkulte Entwicklung. Trauminhalte können auf tiefe übersinnliche Vorgänge hinweisen. Die Sinnbilder vermitteln ihre eigene Bedeutung. Devachanisches Tönen und Sprechen. Träume sind nicht nur Schäume. „Hat das Geträumte Bedeutung für das Leben?“


Teil E: Synkretistisches (oder eklektizistisches) Werk. Synopse von orientalisch-theosophischer und christlich-abendländischer Esoterik. Okkulte Geisteswissenschaft von STEINER. Antichristliche Gesinnung von Madame Blavatsky in >Die Geheimlehre<. Im 19. Jahrhundert waren die Menschen in den Materialismus versunken. Spiritismus als vermaterialisierte Geistigkeit von Linken Bruderschaften. Kampf von Erzengel Michael gegen die Geister der Finsternis um 1879. Das romanisierte Christentum kann den Menschen keine geistige Heimat bieten. Meister der geistigen Hierarchie. 1923 hatte sich die Theosophische Gesellschaft durch Skandale zugrunde gerichtet gehabt. Veröffentlichung der Lehrbücher von ALICE BAILEY, die ihr vom TIBETER diktiert worden waren. Agni-Yoga-Lehren von HELENA RÖRICH. Hinweis auf Lord Maitreya, dessen Identität als physisch verkörperter Christus angezweifelt werden muss. I-AM-Bewegung von Meister Saint Germain. „Bridge of Freedom“ von Meister Morya. Die historischen Strömungen der christlichen abendländischen Esoterik, welche Erkenntnisse über die Wesenheit des Christus zu verbreiten hatten.


Teil F: Die moderne Gnosis des Lectorium Rosicrucianum. Anthroposophie von STEINER. Reinkarnation und Karma müssen in die christliche Lehre eingefügt werden. Schriftstellerische Werke von christlichen Neuoffenbarungen. Unheilige Schriften unter dem Schein eines weisheitsvollen Systems, die aus „Babel“ stammen und die das WORT Gottes als das wahre Zentrum des Universums nicht anerkennen. Der Christus Gottes wird verleugnet oder nicht erkannt. Der Schein falschen Leuchtens gegenüber dem wahren Licht. Buddhismus als Konzept der Selbsterlösung ohne göttlichen Schöpfer. Zusammenfließen von Buddhismus und Christentum. Eingliederung der Lehre von Reinkarnation und Karma ist fraglich.


Teil G: Stifter ist der Gautama Buddha, der von der Venus zur Erde als Bodhisattva gekommen war. Befreiung vom irdischen Leben durch den Achtfachen Pfad. Das Nirwana ist heute eine verluziferisierte Welt. Buddhismus ist keine Religion. Moralische Kraft des Christus-Impulses. Errettung des Phantoms des physischen Leibes durch das Mysterium von Golgatha. Das Leid tragen innerlich durch den Parakleten. Der Achtfache Pfad ist in der Bergpredigt subsumiert. Heldentum der Nachfolge Christi. Epos Mahabharata.


FN: (Teil A): Narzisstisch. Bo-Yin-Ra (= Joseph Anton Schneiderfranken). Allegorie. Lauterkeit. Empathie. William Blake. Dialektische Menschen.

(Teil B): Emanuel Swedenborg (Ignatius von Loyola). Yoga Darsana. Der EINE MIND. „Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht...“

(Teil C): Okkult. Akasha-Chronik. Bedeutung der Bibel (Evangelium, Neues Testament). Zeitenwende. Lemurischer Zeitraum (Atlantischer Zeitraum).

(Teil D): Exoterisch (esoterisch). Gematria-Körper. Meister Kamakura. Variantenraum. Ontologie. Thomas Alva Edison.

(Teil E): Synkretistisch. Eklektizistisch. Rudolf Steiner. Synopse. Externalisieren. Zyklus. Materialismus. Spiritismus. Christentum. Immortalität. Per se.

(Teil F): Templerorden. Freimaurertum (Griechisch-lateinische Kulturepoche). Jakob Lorber. Anita Wolf. Babel.

(Teil G): Gautama Buddha (Herr der Welt, Sanat Kumara). Venus. Nirwana. Äquilibrium. Paraklet. Bergpredigt. Inhärent. Subsumiert.


(1.A) Einleitung


Verschiedene Darlegungen dieser Online-Autobiographie, in der zugleich esoterische Studien verarbeitet sind, mögen dem einen oder anderen doch auch recht narzisstisch1 anmuten. Dass solch ein Narzissmus, also ein gewisser Anteil an Selbst- oder Eigenliebe, eine Rolle spielt, kann nicht verleugnet werden. Denn: „Der Mensch ist von jeher stark an sich selbst interessiert, und um sich gebührend entwickeln zu können, muss er zunächst einmal die Gesetze seines eigenen Wesens und die Konstitution seiner eigenen ´Ausdrucksweise` wissenschaftlich begreifen“2, lautet eine Aussage des TIBETER (der ein hoher Eingeweihter in der spirituellen Hierarchie unseres Planeten ist).


Dieser Narzissmus ist dem Menschen auch von Gottes wegen durchaus zugestanden, wenn auch nur in sehr kleinem Maße. Dies wird angeführt bezüglich der Zahl 666, die allerdings auch noch vieles andere bedeutet. Die eine Bedeutung soll jedoch diejenige sein, dass der Mensch Gott zu 600 Teilen lieben soll, den anderen Menschen zu 60 Anteilen und sich selbst nur zu 6 Anteilen3.


Auch Bo-Yin-Ra4 gebietet dem Aspiranten, dass er sich selbst lieben solle. „Denn, wenn du dich selbst nicht lieben kannst, wirst du deinem ´Nächsten` wahrlich wenig Gutes antun, wenn du ihn ´liebst` - wie dich selbst“5. Nach Aussagen der Aufgestiegenen Meister soll das Maß der eigenen Selbstliebe größtenteils bestimmen, wie viel Liebe jemand anderweitig erleben kann6. Dabei haben viele Menschen ihren eigenen Ausdruck der Selbstliebe vergessen oder eingeschränkt7. Die „gerechte“ (bzw. „nicht gerechte) Eigenliebe im Verhältnis zur Nächstenliebe ist denn speziell ein Thema im Kapitel 37-A >Eifersucht<, wo weitere Ausdeutungen darüber erfolgt sind.


Andererseits muss auch dem folgenden Zitat Rechnung getragen werden: „Rühme dich nirgends einer eigenen Handlung, wenn du Gottes Ehre willst“, welches von dem HERRN (siehe Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<) in dem Werk von JAKOB LORBER mit dem Titel >Himmelsgaben< stammt8. Und in einem anderen Werk von ANITA WOLF spricht die UR-Gottheit denn auch: „Ich bin der Grundeigentümer aller Werke, will jedoch an jenen Werken Anteilnehmer sein, die ihr selber Kraft der gegebenen Licht- und Lebensstrahlen schafft“9.


Stärker als der Narzissmus ist jedoch bei mir etwas, was bei BO-YIN-RA regelrecht als eine notwendige Voraussetzung für einen geistigen Erfolg beschrieben wird (wobei ich nicht behaupten will, dass von einem solchen Erfolg bei mir gesprochen werden kann). Es geht darum, dass man vor allen Dingen in sich selbst einen festen, klaren Willen zu sich selbst gründen muss. „Du musst dich selbst bejahen, wenn du im Geiste Bejahung durch den Geist erfahren willst. Du findest dich, und in dir deinen Gott, allein in deinem ´Ich`!10


Der Hintergrund ist der, dass die eigene Seele wie ein Meer aus Myriaden mit latenter Macht erfüllter Meerestropfen ist, - oder wie eine lebendige Wolke, gebildet aus Myriaden krafterfüllter Wesen. Und der Mensch muss aller dieser Wesen Herr und Meister werden. „Sobald sie in dir nicht ihren sichtbaren Herrscher erkennen, wirst du, betäubt von ihrer dich beängstigenden Kraft, zu ihrem Sklaven werden. – Sie müssen dir dienen, wenn du sie bemeistert hast, - aber sie werden dich durch die seltsamsten Gaukelspiele stets am Narrenseil führen, wenn du dich in falscher Demut vor ihnen beugst. Sie brauchen einen starken Willen, um sich unter ihm zu einen“11.


Dies hat auch RILKE in einem kleinen Gedicht thematisiert, welches lautet12:

Wer seines Lebens viele Widersinne

versöhnt und dankbar in ein Sinnbild fasst,

der drängt

die Lärmenden aus dem Palast,

…“.


Erst wenn ein Mensch alle diese Kräfte in einem Willen geeinigt hat, wird die heilige „Lotosblume“ in ihm erblühen und er wird Kunde vom Geisterreich erlangen. Man muss völlig zu sich selber kommen, muss sich in sich selber gründen und sich von allen Seiten abschließen13. Durch äußeres Tun wiederum muss man den Willen in sich stählen, damit die Kräfte der Seele ihm gehorchen14. Dabei darf man sich nicht davor scheuen, Fehler zu begehen; denn „wenn es deine stete Sorge ist, jeden Fehler zu vermeiden“, kannst du deine Kräfte nicht gebrauchen. Denn wo immer man wahrhaft tätig ist, wird man zugleich auch in Fehler und Sünde fallen, ohne es zu wollen15.


BO-YIN-RA führt hierzu die Allegorie16 eines Bildhauers an, der ohne Staub und Schutt aus dem rohen Stein keine Statue heraus meißeln kann. Genauso muss auch das Ich aus „rohem Stein“ heraus gemeißelt werden und Staub und Schutt, die ringsherum liegen bleiben, werden dessen Wert nicht verringern. „Vergiss der Werkstatt ´Staub` und ´Schutt` und denke stets nur an das ´Werk`, das du aus deinem Dasein formen sollst, zu hoher Schönheit und zu ewigem Bestand. – Und bist du tief gefallen, wo du nicht fallen wolltest, so erhebe dich eilend und vergiss, dass du jemals zu Fall gekommen warst“17!


Selbst wenn man tiefer gefallen ist als die Hölle tief ist, sollte man nicht verzweifeln, sondern sich alsbald wieder zu Gott kehren18. Notwendig ist der unbedingte Glaube an sich selbst, an seine eigenen Kräfte. Denn dieser Glaube wird die Kräfte in einem selbst entbinden. „Wozu du dich nicht vorher fähig glaubst, das wirst du nachmals schwerlich können“19.

Tatsächlich habe ich mir selbst geschworen, niemals im Wesentlichen an mir zu zweifeln, was meinen geistigen Weg betrifft. Hintergrund ist natürlich, dass ich von meiner geistigen Lauterkeit20 überzeugt bin und mich wiederum nicht scheue, jeden Fehler, sofern er mir bewusst wird, vollkommen einzugestehen.


Wie man an den vielfältigen Irrungen und Wirrungen meines Schicksals wird ersehen können, ist dies für mich auch lebensnotwendig gewesen. Wie hätte ich sonst die zahlreichen Schädigungen verkraften sollen, die mir zugefügt wurden, ob aus berechtigtem karmischem Schicksal oder durch die unberechtigte Bösartigkeit anderer Menschen.


Damit meine ich z.B. die Angriffe durch >Dämonen<(Kap. 11), die Schikanen der >Erdgebundenen Seele< (Kap. 30), den Fluch des >Schwarzen Magiers< (Kap. 12), die ewigen Konflikte mit meiner Mutter, die ich in den Kapiteln Nr. 8 >Überlastung< und Nr. 13 >Aurisches Wesen< verarbeitet habe, und insbesondere die unerträgliche >Tyrannei< (Kap. 7), der ich jahrelang ausgesetzt war (siehe auch im Kapitel Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<) und zum Teil immer noch bin (siehe Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<).


Selbst bis vor einigen Jahren (Aussage im Apr.2018) konnte ich gewisse Stellen in meinen Tagebüchern nicht lesen, ohne dass mir Tränen des Selbstmitleides gekommen sind (oder ich sogar in Weinkrämpfe ausgebrochen bin). Das ganze Ausmaß der Folter, die ich ertragen musste, wird selbst in dieser Autobiografie nicht ganz deutlich werden, weil ich es in abgemilderter und teilweise abstrakter Weise schildere.


Ich kann mich nur auf die esoterische Aussage stützen, dass nichts geschieht ohne göttliche Zulassung. „Unser Vater will uns ausbilden bis zur Verschmelzung mit Seinem ewigen Geist, damit wir als Gottes Kinder von dieser Erde gehen können“, sagt RIEHLE und er fügt hinzu: „Woraus geht alles Leiden hervor auf dieser Erde? Daraus, dass wir geführt werden gegen die Pläne unseres Willens. Wir werden so geführt, dass unser Ich nicht gestärkt wird, nein, dass wir, um den Frieden zu erhalten, unser Ich verleugnen müssen“21. Hinzukommt, dass man als Mensch überhaupt kein Recht auf irgend etwas hat. Alles, auch das eigene Leben, gehört Gott, und Er kann damit machen, was Er will22, so lauten des weiteren die Aussagen von RAVI SHANKAR.


Einen anderen Schwerpunkt bezüglich des Leidens benennt der TIBETER, wenn er sagt: Alle wesentlichen Konflikte eines Geistesschülers basieren auf der Tatsache, dass der Strahl seiner Seele und der Strahl seiner integrierten Persönlichkeit einander feindlich gegenüberstehen23. Dies muss bei mir 100 %-ig der Fall sein. Unter Umständen können die eklatanten Probleme, welche ich mit meiner Mutter hatte, als eine gewisse Duplizität oder Projektion dieses Vorganges angesehen werden, insofern die Mutter das eigene >Aurische Wesen< (Kap. 13) symbolisiert. Später habe ich im Kap. Nr. 23-E >Priesterseele< über die Strahlen auch noch weitere Aussagen gemacht im Zusammenhang mit dem Datum des 16.07.1997.


Entgegen gerade von esoterischen Darlegungen, die Selbstmitleid völlig ablehnen, sehe ich dieses übrigens ähnlich wie mit der Selbstliebe gemäß BO-YIN-RA: Wie soll ein Mensch wirklich zutiefst mit anderen Menschen mitleiden können, wenn er das eigene Leid nicht in vollem Ausmaß wahrnimmt und dieses genauso mit Empathie24 begleitet, wie er dies bei einem anderen Menschen täte? Bezüglich des wahren Mitgefühls gibt es nun die Aussage von dem englischen Universalgenie William Blake25: „Wie kann man die Trauer eines anderen sehen, ohne selbst davon berührt zu werden“26.


In >Die Stimme der Stille< von H.P. BLAVATSKY27 lauten die Hinweise für den Aspiranten: „Lass von dem Sonnenfeuer nicht eine einzige Träne trocknen, ehe du sie genommen hast von der leidenden Kreatur. Lasse der Geschöpfe Leiden an dein eigenes Herz fallen, und gib ihnen eine Stätte der Ruhe; tilge kein Mitleid in deinem Herzen, bis der Schmerz gelöscht ist, der es geboren hat. Diese Tränen, o du, dessen Herz ist voll von Opferwilligkeit, sind die Fluten, welche die ewige Liebe leben. Auf diesem Boden wächst der ewigen Liebe Mitternachtsblume, schwerer zu finden und seltener zu sehen, als die Blume des Yogabaumes“. Es ist die Blume der göttlich starken Selbstlosigkeit28.


Allerdings vertritt JAN van RIJCKENBORGH die Anschauung, dass ein Eingeweihter sich weder in den Dienst des eigenen Ichs der Natur stellt, noch hat er Interesse für das Natur-Ich von anderen Menschen. Ebenso wenig richtet sich sein Mitleid auf das Leiden des Ichs in dieser niederen Naturwelt29. Wie problematisch auch tatsächlich die ganze Beziehung zwischen einem Seelenmenschen und einem (oder mehreren) dialektischen Menschen30 sein kann, ist hier geschildert im Kapitel Nr. 8 >Überlastung< und Nr. 13 >Aurisches Wesen<.


Fortsetzung folgt im Teil B des Kapitels Nr. 1 >Einleitung<


30 dialektische Menschen: Darunter sind alle Menschen des dialektischen Daseinsfeldes zu verstehen, also alle sieben (es existieren auch geistige Angaben über acht Milliarden – Aussage im Jan.2017; siehe Kap. 73-M >Bewusstsein) Milliarden Menschen, die zur Zeit (seit Okt. 2011) auf der Erde leben, mit Ausnahme der Wenigen (womit überwiegend die symbolisch zu verstehenden 144.000 Angehörigen der Sternensaat gemeint sind; siehe Kapitel Nr. 14-B1 >Ursprungsfamilie< und das Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg), die zwar hier in der Welt sind, jedoch nicht mehr von dieser Welt“, die also mindestens über eine unsterbliche Seele verfügen bzw. die geistig wiedergeboren, also vollständig transfiguriert sind (Transfiguration: siehe Fußnote im Kapitel Nr. 27-A >Spirituelle Gemeinschaft). Das dialektische Daseinsfeld als unser Lebensfeld ist charakterisiert durch die prinzipielle Offenbarung von Gegensätzen wie z.B. Licht und Finsternis. Der eine Gegensatz folgt unabwendbar auf den anderen Gegensatz, so dass alles fortgesetzt einem Aufgehen, Blühen und Vergehen unterworfen ist, was sich in den Schmerzen, dem Leid, der Krankheit und dem Tod manifestiert. Diese Dialektik ist fundamental im menschlichen Blut verankert und treibt den Menschen zu einem begierdegesteuerten Leben (nach: van RIJCKENBORGH/Der kommende Neue Mensch/S.361f.). Siehe auch Fußnote im Kapitel 7-D >Tyrannei< und Text im Kapitel 40-G >Meditation< zu „Spiegelsphäre“, welche die zweite Hälfte der Dialektik darstellt. - Ein Unterschied zwischen dialektischen Menschen und Angehörigen der Sternensaat besteht z.B. in der Existenz eines Lichtkörpers, welcher bei ersteren noch nicht vorhanden ist, sondern erst gebildet werden muss. Siehe dazu das Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis<. Der dialektische Mensch ist der „nicht-spirituelle“ Mensch und er ist in seiner Dualität (Dualismus: FN bei 9-B >Supramentale Wesen) gefangen (HURTAK/S.264).