Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (19)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Asketische Versuche

(4.C) Schuldner

feindselige Besessenheit


Man muss jedoch wissen, dass STEINER selbst als eine gewisse Nahrung lediglich ein trockenes Brötchen zu sich genommen hat. Ein Studierender der Arbeiterbildungsschule in Berlin schildert den Dozenten Rudolf Steiner1 (der dort von 1899 bis 1904 Seminare abgehalten hat), wie dieser in der Pause immer eine trockene Schrippe (= Semmel, = Brötchen) aus der Tasche zog und diese ganz vergnüglich aufaß, während er die Fragen der auf ihn einstürmenden Studierenden auch in der Pause beantwortete. Dabei schildert er Rudolf Steiner als einen Menschen, der von einer Liebe und Güte gewesen sein soll, wie er es bei keinem anderen Menschen jemals angetroffen hat2.


Erkenntnisse über die Bedeutung von Genüssen (und auch von Leiden) erlangt der Mensch übrigens im Nachtodlichen Leben. Zu dieser Erkenntnis gehört, dass der Mensch durch Genuss Schuldner am Weltendasein wird, wenn er diesen Genuss nicht in einer besonderen Weise verwandelt. Dies bedeutet, dass aus einer Befriedigung oder einem Genuss

a) entweder eine Fähigkeit werden muss, für die Welt einen Wert zu schaffen, oder

b) der Mensch wird an der Summe der Genüsse nach und nach geistig degenerieren bzw. ersticken.


Hinzukommt, dass der Mensch mit einem Genuss (oder einer Befriedigung) gewissen Wesenheiten in der geistigen Welt unendlichen Schmerz bereitet, wenn die Genüsse einen untermenschlichen Charakter annehmen. Dieser Schmerz und sein Abbild sollen so ungeheuer bestürzend und bedrückend für den Menschen sein, dass der Mensch Schwierigkeiten hat, die Zusammenhänge für die nächste Inkarnation (im Nachtodlichen Leben) harmonisch auszubilden3.


Bezüglich der Umwandlung von Genüssen in wertvolle Fähigkeiten kann es geschehen, dass Elementarwesen4 den Menschen dabei stören und es nicht zu solchen Fähigkeiten kommen lassen wollen. Dem Menschen steht es da frei, den Elementarwesen nachzugeben, was zur Folge hat, dass der Mensch dann in der nächsten Inkarnation bestimmte Dinge nicht wird vollbringen können. Oder der Mensch handelt gegen den Willen der Elementarwesen, dann verletzt er diese. Eine der eintretenden Folgen kann dann sein, dass der Mensch in der nächsten Inkarnation einen oder mehrere andere Menschen auf der Erde antrifft, die besonders feindlich gegen ihn gesonnen sind. Diese feindlichen Absichten werden den anderen Menschen durch die betreffenden Elementarwesen eingegeben bzw. diese Menschen sind von den Elementarwesen dann besessen5.


Man muss annehmen, dass verschiedene Erscheinungsformen in meinem Leben, wie z.B. die bald 20 Jahre lange währende >Tyrannei< (Kap. 7) durch immer wieder andere Menschen, und auch verschiedene Feindseligkeiten, die mir im arbeitsmäßigen Zusammenhang mit Mitarbeitern begegnet sind (siehe im Kap. 12 >Schwarzer Magier<, Kap. 16 >Herausziehen des Ätherleibes< und Kap. 41 >Sonnenfinsternis<), auf solche geistigen Zusammenhänge zurückzuführen sind. Tatsächlich bin ich auch bereits in dieses Leben getreten mit den verschiedensten Begabungen und Fähigkeiten. Auf den Punkt gebracht, könnte man vielleicht sagen, dass es im Prinzip nichts gibt, was ich nicht könnte, sofern ich mich einer Sache widmen wollte. Dies bedeutet offensichtlich, dass ich gegen den Willen von Elementarwesen gehandelt habe und jetzt in diesem Leben auf eine völlig perfide Weise gequält werde.


STEINER meint nun, dass aber ein Mensch, welcher solchen Feindseligkeiten ausgesetzt ist, die anderen besessenen Menschen nur begrenzt gewähren lassen darf, denn sonst werden deren Elementarwesen so übermächtig, dass sie den (bedrohten) Menschen für gewisse Fähigkeiten im Nachtodlichen Leben totschlagen würden. Gerade noch im Jahr 2008 hatte ich wochen-, ja monatelang fast täglich mit einer differenzierten (abwehrenden) Reaktionsweise auf >Tyrannei< einer Nachbarin zu kämpfen, was hier im Kapitel 36-D >Gewaltlosigkeit< geschildert ist, wobei ich doch letztlich einen gewissen Erfolg bezüglich verschiedener Komponenten verzeichnen konnte.

Als entscheidende Maßgabe, um solchen Dingen aus dem Wege zu gehen, gibt STEINER an, sich wirklich den rechten Instinkt anzueignen dafür, wie man sich auf dem physischen Plan richtig zu verhalten hat6.


Umgekehrt ist es mit physischem Schmerz und erduldetem Leid. Diese durchdringen die menschliche Seele auf dem geistigen Plan so mit Willenskräften, dass daraus moralische Kraft wird, die wiederum auf den physischen Plan mitgebracht wird. Hier kann der Mensch dann in einem charaktervollen Ausleben dieser Fähigkeiten Wertvolles schaffen. Diese Erkenntnisse bezüglich Genuss und Leid hat der Mensch unmittelbar nach der geistigen Mitternachtsstunde im Nachtodlichen Leben. Anschließend finden geistige Begegnungen statt mit Menschen, mit denen in früheren Daseinsstufen Beziehungen bestanden haben.


Der Mensch erkennt dann, was er an ihnen schuldig geworden ist oder was diese an ihm verschuldet haben. Er erkennt auch zugleich, wie er diese Schuld im nächsten Erdenleben an diesem Menschen wieder ausgleichen kann. Hat der Mensch z.B. jemanden angelogen, dann quält ihn im Nachtodlichen Leben die entsprechende Wahrheit, als ob der Angelogene die Ursache für diese Wahrheit wäre. Durch diese geistigen Erlebnisse entsteht auch der Drang zur Wieder-Inkarnation7, weil der Ausgleich nur auf dem physischen Plan möglich ist. Hieran kann die ganze geistige Technik erkannt werden, wie in der geistigen Welt der Trieb im Menschen geschaffen wird, einen karmischen8 Ausgleich vollziehen zu wollen9


Nach ANSELMI ist es jedoch heutzutage notwendig geworden, Karma mithilfe geistiger Wesenheiten auf eine andere als lineare Weise zu löschen bzw. löschen zu lassen. Hintergrund ist, dass die Energien auf unserem Planeten immer stärker werden und der Lichtkörperprozess10 bei allen Menschen immer intensiver wird. Der bisherige „alte“ Weg, um Karma „auszuvibrieren“ ist die Erfahrungsebene, an der wohl niemand ganz vorbeikommt. Nach ANSELMI sind es jedoch überhaupt nur die leichter zugänglichen karmischen Muster, die der Mensch auf eine derartige Weise selbst ausvibrieren kann. Neben diesen gibt es jedoch viele sehr tief sitzende Karma-Muster wie Codierungen von Scham11, Schuld, Angst, Verzweiflung, Inkompetenz und dergleichen.


Es sind ätherische Geometrien, meist tetraederförmige12 Kristalle, auf denen die entsprechenden Gedanken und Gefühle wie auf Computerdisketten gespeichert sind. Um dieses Karma auszuvibrieren, d.h. zu löschen, müssten wir in einem nicht allzu lustigen Leben jahrzehntelang hart an uns arbeiten“13. Bei anhaltender und verbissener Selbstanalyse würde jedoch der Mensch bewirken, dass er aufgrund der negativen Vorstellungen von sich selbst in seinem Leben immer wieder dieselben Themen zur Bearbeitung entstehen lässt.


Das Universum registriert unseren gedanklichen und gefühlsmäßigen Focus und arrangiert daraus maßstabsgetreue Objekte oder Situationen, die unsere Vorstellungen spiegeln. … Wenn wir also mit starkem Focus Karma aus diesem Leben verarbeiten, ziehen wir alles gleichvibrierende Karma aus allen anderen Leben auf diesem Planeten an, sodann alles gleichschwingende Karma von anderen Planeten, schließlich prozessieren wir gleichschwingendes Karma aus dem ganzen Universum – und das kann bis kurz vor dem Sankt Nimmerleinstag so weitergehen“14, lauten die Worte von ANSELMI.


Die Frequenzerhöhung unseres Planeten schreitet jedoch so rasch voran15, dass das menschliche genetische Bewusstsein rasch gereinigt werden muss, damit der biologische Körper in zügigem Tempo in die fünfte Energiedichte-Dimension16 erhoben werden kann17. Nach ANSELMI soll nun auch die oberste Schöpferebene (es müsste sich damit um die UR-Gottheit oder URQUELLE als Höchstem Wesen18 handeln) in einem Begnadigungsakt alles Karma erlassen haben und der Menschheit für die Auflösung der Muster eine effiziente Hilfe gegeben haben. Diese Hilfe erfolgt über die Möglichkeit der Anrufung von Elohim des Silbernen Strahles19, wobei die dafür entsprechende Invokation im Kapitel 40-E >Meditation< angeführt ist.


Nach Darlegungen im Kapitel Nr. 73 >Bewusstsein<, welches ich in Anlehnung an die Webseite www.bewusstseinsportal.de von FRANK und „Biggi“ ab 10.01.2017 neu in diese Autobiographie eingearbeitet habe, sollen die ganzen Falschprogrammierungen, denen alle Menschen prinzipiell unterliegen, so verheerend sein, dass nur durch eine gebetsmäßige Hinwendung an die URQUELLE allen Seins der Mensch davon sukzessive befreit werden kann. Die dortigen Gebete sind mit dem hawaiianischen Begriff „Hooponopono“ bezeichnet.


Im Kap. Nr. 55-B >Neue Zeit< existieren jedoch Aussagen, dass das Karma überhaupt von den Dunkelmächten der Menschheit auferlegt worden ist und nicht von der göttlichen Urquelle. Der Herr des heutigen Karma soll denn auch der CHRISTUS sein (siehe Kap. Nr. 41-A >Sonnenfinsternis), der zugleich es überhuapt nicht wünscht, dass sich die Menschen wieder reinkarnieren müssen.


Bezüglich einer Askese gibt es auch von der >Prophetin Gabriele< sehr differenzierte Aussagen. So wird zwar Veredelung und Umwandlung der menschlichen Regungen und Neigungen gewünscht, damit der Mensch wieder zum bewussten Ebenbild Gottes werden kann, Kasteiung wird aber auf keinen Fall vom Menschen durch das Ewig-Göttliche verlangt.


Das heißt: Wir werden die Fleischnahrung20 bewusster essen und weniger zu uns nehmen. Wir werden Alkohol und Nikotin wohl noch zu uns nehmen, doch wir werden uns dabei beobachten und diese Genussmittel etwas mehr einschränken, die Menge und die Häufigkeit des Genusses verringern. Auch das triebhafte Leben wird sich veredeln, weil wir unseren Nächsten als den Tempel des Heiligen Geistes sehen und ihm sodann auch entsprechend begegnen. – Diese Veredelung vollzieht sich allmählich. Im Laufe der Zeit wird unser Niederes die Umwandlung erfahren: Das heißt, wir können das noch vorhandene Menschliche dem Ewigen übergeben. Wir bedürfen dieser Dinge nicht mehr. Dafür werden wir Geistiges erlangen und dadurch dem heiligen Adel der Seele zustreben“21.


Fortsetzung erfolgt im Teil D zum Kapitel Nr. 4 >Asketische Versuche<.