Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (139)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Ashram (24.F) Bodhisattva

...vielfarbige Lichtströme unter dem Glasfußboden


28. Dezember 2005: Ich war Teilnehmerin einer geistigen Universität (eventuell auf anthroposophischer Basis; siehe hier im Kapitel Nr. 24-H+i+J über Rudolf Steiner). Es war alles rein, klar und modern eingerichtet, wie dies in den anthroposophischen Einrichtungen nicht unbedingt der Fall ist. Real war ich dort in verschiedener Weise und zu verschiedenen Zeiten immer einmal „assoziiert“, ohne je formell Mitglied zu sein. „Assoziiert“ soll bedeuten, dass ich an verschiedene Einrichtungen partiell angegliedert war, hinausgehend über das bloße Anhören von Vorträgen. Zu universitärer Schulung siehe auch die Träume vom 17.05.1997 in Teil 24-D (inklusive diverser esoterischer Hintergründe) und vom 25.02.2007 in Teil 24-F (= hier).


14. April 2006: Im weitesten Umkreis gehörte ich innerhalb des Traumes zum „Ashram des Jesus“. - Hiermit konnte nur der „Meister“ Jesus gemeint sein, obwohl der Begriff „Meister“ im Traum nicht erschien. Meister Jesus ist eine bekannte Individualität der planetarischen Hierarchie, obwohl er nach neuesten Aussagen der BRÜCKE (aus dem Jahr 2000) das „Amt des Kosmischen Christus“ innehaben soll1. Die kosmische Ebene läge über der planetarischen Ebene. Gleichzeitig soll er aber seinen Tempel als Hierarch im Ätherbereich über dem Heiligen Land (also über Palästina im Umkreis des Planeten Erde) haben, um die ganze Gegend zu Ruhe und Ordnung zu wandeln. Es ist der Tempel der Liebe und des Friedens2.


Im Christentum ist Meister Jesus bekannt in seiner Personifikation als Jesus von Nazareth3, welcher der universalen Christus-Entität seit der Jordan-Taufe bis zum >Mysterium von Golgatha< (Kap. Nr. 70) als menschlicher Träger diente (siehe Kapitel 44-D >Jesus, der Christus Gottes). Meister Jesus ist also nicht völlig identisch mit Jesus Christus.


Nach Aussagen von RUDOLF STEINER lenkt Meister Jesus die christliche Geistesströmung und lehrt das große Ereignis von Palästina (womit das >Mysterium von Golgatha< - Kap. Nr. 70 - gemeint ist) in den esoterischen Schulen. „Er ist der Inspirator derjenigen, welche das sich lebendig entwickelnde Christentum verstehen wollen. ... Hinter den großen geistigen Gestalten des Christentums steht er, immerdar lehrend, was eigentlich das große Ereignis von Palästina bedeutet4.

Wie sich das Verhältnis des Jesus von Nazareth zur universellen Christus-Entität (z.B. in Bezug auf den innewohnenden Justierer) noch verhält und welche esoterischen Tatsachen sich um dieses ganze Thema ranken, habe ich später (zum 01.07.2013) in dem Kapitel Nr. 61 >Sananda< ausgearbeitet.


03. August 2006: Ich war Teil einer esoterischen Schülergruppe, wo eine große Skizze gezeigt wurde, auf der komplizierte Planetenkonstellationen dargestellt waren, die ein Unglück für mich anzeigen sollten (was m.E. auch real ab Jun.2007 eingetreten ist). Dieser Traum ist im Kapitel 8-A >Überlastung< zu dem Datum des 03.08.2006 geschildert.


24. Oktober 2006: In einem Gottesdienst (im Traum) hatte der Pfarrer speziell seine Aufmerksamkeit auf mich gerichtet gehabt, obwohl ich real keine kirchlichen Gottesdienste besuche mit der Ausnahme, dass ich bis zum Jahre 2013 drei Jahre lang in einem Kirchenchor gesungen habe, wo wir neben externen Konzerten auch in den Gottesdiensten aufgetreten sind (siehe Kap. 28-B+C >Lichtdienste<).


05. November 2006: Ich war Teilnehmerin an einer geistigen Schulung und wusste in der Nacht noch Einzelheiten; nach dem Aufwachen hatte ich sie aber alle vergessen.


09. November 2006: In dem Moment des erzwungenen Aufwachens durch einen tyrannischen Schlag (durch meinen bösen Nachbarn Molchas; siehe Kapitel 6-A >Stigmata<) fand eine Sekunde lang ein geistiges Geschehen statt, in welchem „Der Weltlehrer“ rein geistig „bei mir war“, was mir im Bruchteil eines Momentes vermittelt wurde. Eventuell erhielt ich für eine Sekunde einen geistigen Impuls von ihm.


Auch habe ich (circa Anfang des Jahres 2007) noch ein weiteres Mal bezüglich seiner Individualität geträumt bzw. ich erhielt im Traum eine spezifische Information über ihn. Tatsächlich hatte ich mich über einen gewissen Zeitraum (einige Wochen lang) mit der Existenz dieses Weltlehrers befasst gehabt, als ich Ausarbeitungen zur geistigen Hierarchie unseres Planeten Erde (= „Planetare Hierarchie“ im Unterschied zur „Engelhierarchie) gemacht habe, die ich andererweitig veröffentlicht habe (hatte)5.


Wer ist nun dieser Weltlehrer? Mit diesem ganzen Thema sind außerordentlich schwierige Faktoren verbunden, da es diesbezüglich vollkommen divergierende und verwirrende Darlegungen in der Literatur gibt. Zunächst einmal hängen diese damit zusammen, dass es in der orientalischen Esoterik (bzw. in der Theosophie) die Bezeichnung „Christus“ als 5. (fünfter) Grad der Einweihung gibt. Ein solcher eingeweihter „Christus“ ist jedoch in keiner Weise identisch mit dem Christus Gottes des Christentums, welches der SOHN der göttlichen Trinität ist. Näheres darüber findet sich im Kapitel Nr. 44-C,D,E+F >Jesus, der Christus Gottes<.


In der okkulten Hierarchie6 unseres Planeten Erde gibt es nämlich in Verbindung mit dem Einweihungsgrad als „Christus“ das „Amt des Christus“7, welches zu verschiedenen Zeiten verschiedene Individualitäten (verschiedene Meister) der okkulten Hierarchie (der Weißen Bruderschaft) innehaben. Wer das Amt zur Zeit innehat, darüber gibt es wiederum divergierende Aussagen bzw. es gibt anscheinend das „Amt des planetarischen Christus“, welches eventuell die Individualität bekleidet, welche als „Lord Maitreya“ bezeichnet wird und es gibt außerdem das „Amt des kosmischen Christus“, welches der Meister Jesus (der tatsächlich einmal als Jesus von Nazareth dem CHRISTUS als Träger diente) innehaben soll. (Das Amt des kosmischen Christus wäre dem des planetarischen übergeordnet.)


Dem amtierenden kosmischen „Christus“ Meister Jesus soll nun der Meister Kuthumi in seinem Amt als Weltlehrer zur Seite stehen als Inspirator für die geistigen Lehren des neuen Zeitalters8. Als Weltlehrer hat Kuthumi den 7. (siebenten) Grad der Einweihung erreicht. Nach Aussagen der BRÜCKE9 ist er ein Bodhisattva10.


In anderer esoterischer Literatur (von BENJAMIN CREME) wird jedoch der sog. Lord Maitreya11 sowohl als der Weltlehrer und auch als der amtierende „Christus“ propagiert. Gleichzeitig ist es undenkbar, dass z.B. der Meister Kuthumi identisch mit dem Lord Maitreya wäre; denn Meister Kuthumi soll wiederum ein Jünger von Lord Maitreya sein12. Es bliebe somit nur, dass Lord Maitreya identisch ist mit dem Meister Jesus, was von BENJAMIN CREME so nie ausgesagt wird, weil sich der Sachverhalt vermutlich noch anders verhält.


Kuthumi soll des weiteren nach BENJAMIN CREME heutzutage (Aussage von 1984) in einem physischen Körper inkarniert sein13. Und darauf bezog sich übrigens mein zweiter Traum, den ich circa Anfang des Jahres 2007 von Kuthumi hatte. Ich sah nämlich an dem Geländer einer S-Bahn-Brücke in großen Buchstaben, wo normalerweise Werbung angebracht ist, die Aussage: „Kuthumi lebt in …“. Wo die Pünktchen sind, war der Name einer Stadt genannt, über den ich mir beim Aufwachen nur zu 90 %-ig sicher war, den ich aber bewusst nicht nennen will. Mit großer Wahrscheinlichkeit war es eine bestimmte deutsche Stadt in der Nähe von Dortmund. Damit wäre die Aussage des Traumes vom Realitätsgehalt zu 99,9 % unwahr – oder Kuthumi wäre dort zu einer Visite gewesen.


Denn Kuthumi ist der Herrscher des Tempels der Weisheit und des Verständnisses, der in der feinstofflichen Atmosphäre der Berge Kaschmirs liegt14. Kuthumi zieht als Weltlehrer insbesondere Schüler heran, die interessiert sind, Lehrer der Menschheit zu werden. Er ist außerordentlich belesen und kennt alle neu herausgekommenen Bücher oder literarischen Neuerscheinungen aus verschiedenen Sprachen. 1922 sollen er, Meister Morya und Meister Jesus sich insbesondere damit befasst haben, die Vereinigung westlicher und östlicher Religionssysteme zu fördern, damit einmal eine universale Kirche entstehen kann15.


Frühere Inkarnationen von Meister Kuthumi sollen gewesen sein: a) als Johannes Evangelista16, der Lieblingsjünger von Jesus Christus17, b) nach der BRÜCKE18 als Franz von Assisi19, c) nach LEADBEATER20 als der ägyptische Priester Sardon, d) als ein Priester im Jupiter-Tempel zu Rom, e) als der buddhistische Lehrer Nagarjuna f) als der Philosoph Pythagoras21.


17. November 2006: Es fand eine geistige Schulung bei einem Yogi statt, wo ich beteiligt war. Es kamen spezielle Einzelheiten vor, an die ich mich aber schon im Anschluss daran nicht mehr erinnern konnte.


12. Dezember 2006: Es war eine Art esoterisches Treffen in kleinem Rahmen. Ich war mit meiner Schwester da und empfing ca. 3 bis 4 Männer im Alter von ungefähr 40 Jahren. Der eine sagte etwas Nettes und ich erwiderte darauf, dass dies ganz rührend von ihm sei, worauf er wieder sehr positiv reagierte.


13. Dezember 2006: Ich war ein neues Mitglied in einem >Ashram<.


In der Nacht zum 26. Januar 2007 war ich im Traum in einer Räumlichkeit, in welcher der Fußboden besonders gestaltet war. Statt z.B. aus Marmor-Fliesen, waren es dreidimensionale Glas-Fliesen, in denen wunderschöne farbige Muster unterirdisch eingewoben waren (so schien es mir nach meinen physikalischen Wahrnehmungen). Als ich nach dem Traum wach wurde, dachte ich: So etwas müsste man fabrikmäßig herstellen und vermarkten – dann könnte man damit reich werden.


Im Laufe des Tages hatte ich den Traum vollkommen vergessen gehabt. Erst spät abends – eigentlich schon in der Nacht zum nächsten Tag hinüber - las ich dann zufällig über Meister Surya vom Tempel des Friedens auf den Fidschi-Inseln. Da stieß ich auf eine Schilderung, dass der dortige Tempel auch als „Kristall-Palast“ bezeichnet wird, weil seine Wände durchscheinend sind und „man unter dem Fußboden vielfarbige Lichtströme fließen sieht“22.


Für mich war das in gewisser Weise unfassbar! Das hieß, dass ich in der Nacht tatsächlich mit meinem Astralkörper und meinem Ich in diesem Tempel geweilt habe, was ich nie für möglich halten würde. Hätte ich nicht real – sagen wir 30 Stunden nach dem Traum – die Schilderungen gelesen, ich hätte nie erfahren, was dieser Glasboden zu bedeuten hatte.


25. Februar 2007:

a) Ich war im Traum wie in einer universitären Schulung23 in einem hellen großen Saal. Wir waren ca. 50 Studenten. Ich äußerte mich zu einem Sachverhalt, wo es aber weniger um Inhalte ging als um Rahmenbedingungen. Auf meine Äußerung erwiderte dann ein Assistent (wieso ich weiß, dass es ein Assistent und nicht ein Professor war, ist mir ein Rätsel) etwas ganz Ähnliches wie: „Es gibt nur einige wenige ´Eingefleischte`“ (an den Inhalt dieser Aussage erinnere ich mich noch völlig authentisch).


Hierzu eine Deutung: Normalerweise könnte man unter „Einfleischung“ die Inkarnation einer jeglichen Geistseele in einen menschlichen Körper verstehen. Nur: Dann wäre die Aussage des Assistenten in sich widersprüchlich, da es ja anscheinend nicht 7 Milliarden (Anzahl der Weltbevölkerung seit Okt.2011) Eingefleischte gibt, sondern nur einige wenige.


Ich vermute nun, dass der Begriff „Eingefleischter“ im Sinne des esoterischen (und christlichen) Begriffes des „Eingeborenen“24 verwandt wurde25. Dies wäre die spezifische Bezeichnung einerseits für >Jesus, den Christus Gottes< (Gottes „eingeborener“ Sohn), andererseits aber auch für jedes Kind Gottes, also für einen Menschen, der die Geistige Wiedergeburt26 erlangt hat. „Eingeborener“ bedeutet nicht „hineingeboren“ (also inkarniert), sondern ist der Gegensatz zu „Zweigeborener“.


Zweigeborene sind alle Menschen, insofern sie durch die Vermischung des Blutes von Vater und Mutter geboren sind. Eingeboren zu sein bedeutet, aus Gott geboren zu sein, es bedeutet, die Vereinigung mit dem Geiste, die Geburt, durch die jemand ein Kind oder ein Sohn der Gottheit wird27. Dann gäbe es (zur Zeit auf der Erde) nur wenige Menschen, welche die Geistige Wiedergeburt erlangt hätten, die der dritten Einweihung entspricht28.


Tatsächlich habe ich im Kapitel Nr. 8-B >Überlastung< im Jahre 2007 Berechnungen angestellt, wie viele Eingeweihte es in den verschiedenen Graden gibt. Danach gab es damals als Eingeweihte dritten Grades weltweit nur 450 Menschen29, was bedeutet, dass ein einziger solcher Eingeweihte auf 15 Millionen Menschen kommt, was doch ungeheuer wenig ist. Auf Deutschland bezogen mit 82,532 Millionen Einwohnern30 (Angaben von 2005/2006) würden somit 5 ½ Eingeweihte dritten Grades (als rechnerische Größe) kommen. Es ist doch interessant, wie ein solcher Traum Bezug zu esoterischen Tatsachen hat, obwohl die Zahl 450 absolut recht hoch ist, so ist sie relativ zur Gesamtmenschheit dann doch sehr klein.


b) Ich wurde dann noch während der Nacht zum 25. Februar 2007 (also nach dem vorher geschilderten Traum) wach und da setzte ein >Signalton< (Kap. Nr. 31) in meinem linken Ohr ein, der sanft und eher dunkel war und für längere Zeit anhielt.


c) Schließlich schlief ich wieder ein und da war ich im Traum in einer riesigen Halle mit ca. 1.000 (Eintausend) Menschen (also sehr viele), alle zwischen 25 und 30 Jahre alt (wobei ich selbst im Jahre 2007 in meiner irdischen Existenz doch älter war). Es war eine Art Kongress. Dann erschien eine koreanische Frau, von der es hieß, sie sei „Maria“ (also in dem Sinne, als ob sie die einzigartige „Jungfrau Maria“ sei) und sie trug ein Baby auf dem Arm. Alle machten ihr den Weg frei, bis sie zu einer bestimmten Sitzgruppe kam, wo sie Platz nahm. Für mich war alles irgendwie befremdlich. Es kamen noch andere Faktoren vor. Ich fühlte mich unter den vielen Menschen einsam. - Tatsächlich sollen in Deutschland 60.000 Tamilen31 leben, die Maria verehren, wie ich dies aus einer Nachricht im Fernsehen am 13.08.2016 erfuhr, wo bei ihnen eine Feier stattfand.


Fortsetzung folgt im Teil G zum Kapitel Nr. 24 >Ashram<.