Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (210)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Freundschaft

(38.E) Trennungen

...und DU bist der Gast

(Widmung für Sullivan in der Fußnote)1.

Im folgenden sollen noch einige geistige Aussagen zitiert werden, die alle den Blick weg von weltlichen >Freundschaften< richten (wobei die Menschen als Geschöpfe bezeichnet werden) auf die einzigartige Freundschaft zu >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. Nr. 44), die dort natürlich nahegelegt wird.


So wird bei THOMAS von KEMPEN ausgesagt, dass man niemals den Frieden in den Geschöpfen suchen solle, dort sei er nämlich nicht zu finden. Denn die Liebe der Geschöpfe trügt und schwankt, während die Liebe von JESUS fest und unerschütterlich steht. Wer sich an Geschöpfe hängt, wird mit den Unsteten fallen; wer sich JESUS hingibt, bleibt ewig aufrecht. Und es wird empfohlen: „IHN liebe und behalte als Freund; auch wenn dir alle anderen den Rücken kehren, gibt Er dich nicht auf und verhütet deinen Untergang“.


Beinahe alles, was der Mensch außer JESUS von den anderen Menschen erhofft, wird sich als Fehlrechnung erweisen. „Stütze dich nicht vertrauensselig auf ein windbewegtes Rohr, da doch ´alles Fleisch dem Gras gleicht, und alle seine Herrlichkeit dahinwelkt wie die Grasblume`“. „Heftest du dein Auge nur auf das Äußere an den Menschen, bist du bald betrogen. Du erwartest von ihnen Trost und Hilfe und kommst anstatt dessen häufig zu Schaden“. „Begreifen wir doch endlich, …. wie eitel die Freundschaften dieser Welt sind, ´die mit den Jahren und den Interessen aufhören`“.


Und an weiterer Stelle wird dann noch dringend ans Herz gelegt, JESUS auf keinen Fall gegen andere Geschöpfe einzutauschen; denn zu wem will man dann fliehen, wenn man Ihn als Freund verloren hat? „Ohne Freund kommst du wohl nicht aus; bildet aber JESUS nicht dein bester Freund2, so bist du notwendigerweise niedergeschlagen und trostlos. Du handelst töricht, wenn dein Vertrauen und deine Freude jemand anderem gilt. Besser die ganze Welt gegen sich haben, als Jesu beleidigen. Unter allen Lieben, sei dir Jesus der Allerliebste. … Mit ihm allein darf dich eine Sonderfreundschaft verbinden; denn er übertrifft jeden Freund an Güte und Treue“3. So gibt es auch die sinngemäße geistige Aussage: „Der Verkehr mit Menschen über die Grenzen der Notwendigkeit hinaus ist nicht heilsam“4.


Auch RAINER MARIA RILKE nimmt in seinen Zwiegesprächen mit dem Schöpfer aller Dinge5 die Einsamkeit zum Thema6, die allerdings durch die Begegnung mit Gott (bzw. >Jesus, dem Christus Gottes<) ausgeglichen wird:


Wer seines Lebens viele Widersinne

versöhnt und dankbar in ein Sinnbild fasst,

der drängt

die Lärmenden aus dem Palast,

wird anders festlich, und DU bist der Gast,

den er an sanften Abenden empfängt.


DU bist der Zweite seiner Einsamkeit,

die ruhige Mitte seinen Monologen;

und jeder Kreis, um DICH gezogen,

spannt ihm den Zirkel aus der Zeit“.


Es folgen hier nun verschiedene Schilderungen von privaten Kontakten, die sich jedoch bereits im Jahre 2015 alle überholt haben, wie ich dies ganz zum Schluss dieses Kapitels 38-E noch darlegen werde.


Jedoch habe ich – eventuell seit ca. 2016 - einen einzigen entscheidend neuen Kontakt aufbauen können zu einer älteren Dame (ich nenne sie einmal FrauH.) in meinem weiteren Wohnumfeld, mit der mich fast das beste Verhältnis verbindet, welches ich jemals in meinem ganzen langen Leben mit einem Menschen hatte. Ich habe darüber bereits in einem ganz anderen Kapitel etwas dargelegt, weiß jedoch absolut nicht wo und habe es trotz langwieriger Suche nicht wiedergefunden. Jedoch kam mir dann die Idee, in meinen Tagebuchaufzeichnungen nachzuforschen, und dort habe ich wenigstens den Traum entdeckt, der dann Anlass zu meinen Interpretationen in dem anderen Kapitel gewesen war.


Denn es handelte sich nämlich durchaus um etwas nicht ganz Alltägliches. Der Traum war am 12.10.2018 gewesen und bestand aus einem großen Foto, auf dem zwei Planeten abgebildet waren, die in einer bestimmten Konstellation zueinander standen, nämlich diagonal über bzw. untereinander versetzt und sich aber an einem Punkt berührten. Diese Planeten nahmen das ganze Foto ein. Sie waren in den Farben gelb-beige-orange, wobei sie im Zentrum leuchteten. Die ganze Erscheinung war sehr beeindruckend.


Zu dem Zeitpunkt des 12.10.2018 machte ich wohl gerade noch letzte Ausarbeitungen zu dem neuen Kapitel Nr. 74 >Blutmond & Hitze< (welches ich dann real ab 14.10.2018 gepostet habe) und ich dachte zunächst, dass die Planeten eventuell etwas mit der dortigen Thematik zu tun haben könnten. Dann jedoch fiel mir urplötzlich ein, dass ich erst kurze Zeit vorher mit dieser Bekannten FrauH. sehr lange telefoniert hatte (wobei alles Gesprochene sehr interessant war); und es fiel mir wie Schuppen von den Augen, dass diese beiden Planeten die Monaden7 von der FrauH. und mir waren, die sich wirklich so nahe standen.


Dabei hat so etwas schon eine geistige Bedeutung, wenn man von der Monade eines Menschen träumt. Mir ist dies einige wenige Male geschehen, speziell einmal in Bezug auf die Mystikerin Madame Guyon, mit deren Monade ich mich vereinte, indem ich in ihr aufging. Dies ist geschildert im Kapitel Nr. 15-K >Kosmische Phänomene< zum Datum des 26.10.2005. Und die Monade stellt sich eben als Planet dar, ja in Wahrheit ist die geistige Wesenheit des Menschen eigentlich vom Ursprung her und auch von der Zukunft her tatsächlich eine planetarische Wesenheit.


Alle Schilderungen in Bezug auf die anderen >Freundschaften< muss ich jedoch vorerst so belassen, da eine direkte Korrektur zu aufwendig wäre und eine völlige Löschung wegen eventueller Bezugnahme in anderen Kapiteln auch nicht möglich ist.

Im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe< ist aus inhaltlichen Zusammenhängen heraus geschildert, wie ich Ende Apr.2009 versucht hatte, mehrere ehemalige >Freundschaften< neu zu beleben (weil ich damals noch dachte, ich müsste der Isolation entgegenwirken), was unterschiedlichen Erfolg hatte. Insbesondere ist dort die viermonatige wiederbelebte >Freundschaft< mit Linda geschildert, die ich aus restlichen Ego-Aspekten von uns beiden dann doch nicht länger aufrechterhalten konnte.


Die negative Übertragung8, die ich schließlich zu Linda durch die Summe ihrer Fehlverhaltensweisen oder ihrer Wesensart entwickelt hatte, war einfach zu dominant geworden, so dass es wirklich das Beste war, diese >Freundschaft< zu beenden bzw. eine Pause einzulegen, was ich auch Ende Aug.2009 veranlasste. Durch den Begriff der „Übertragung“ will ich durchaus eine gewisse Schuld an dem Zerwürfnis auf mich nehmen, wobei es mit Linda damals keine offene Auseinandersetzung gegeben hatte.


Dies hatte ich damals so geschrieben. Es stimmt jedoch für die Zeit seitdem nicht mehr (Aussage hier am 30.03.2014); denn am 07.12.2012 kam es doch zu einem etwas unerfreulichen Dialog zwischen Linda und mir, der im Kapitel/Newsletter >Dez.2012/17< (Teil B) geschildert ist. Erst im Jul.2013 wurde mir jedoch richtig bewusst, was doch den Unterschied ausmacht zwischen spirituellen Menschen als sog. „Pneumatikoi“ zu den Menschen, die bei HURTAK als sog. „Psychekoi“ bezeichnet werden, von den sog. „Xoikoi“ ganz abgesehen. Die Definitionen bzw. Charakterisierungen sind in dem dortigen Newsletter-Kapitel dargelegt.


Zwischen Weihnachten 2009 und Neujahr 2010 geschah es, dass ich akut den Impuls fasste, doch wieder meine Freundin Linda anzurufen, der gegenüber ich im Aug.2009 so schwere destruktive Impulse entwickelt hatte, dass ich um eine Pause in der Beziehung bat, was sie ohne Reaktion akzeptierte. Später erzählte sie mir allerdings, dass es doch auch schwierig für sie war, nicht wirklich zu wissen, was mit mir los war. Da sie aber eine kluge und weise Person ist, hat sie über alles ebenso Stillschweigen bewahrt wie ich, und ab Jan.2010 waren wir (zunächst !) bessere Freundinnen denn je in unserem Leben, worüber ich auch sehr glücklich und froh war (was sich jedoch später wieder änderte9).


Ich hatte Linda nicht direkt und nicht absolut unrecht getan, allerdings doch minimal (aber in Wahrheit auch gar nicht) – aber sie verstand es irgendwie, und sie ahnte, dass es irgendeinen Anteil von ihr gab, den ich durch die viermonatige Pause ausgeglichen habe.

Ich hatte hier ursprünglich noch über eine andere Freundin geschrieben gehabt, und auch über zwei verschiedene Kreise von Menschen, zu denen ich Kontakt gefunden hatte. Die Gefahr der Wiedererkennung ist jedoch zu groß, so dass ich die Schilderung am 29.04.2014 herausgenommen habe.


Ich musste nachträglich generell feststellen, dass ich doch wesentlich mehr Menschen kannte, unter denen immer auch einige und letztlich sogar recht viele Menschen waren, die ein esoterisches Interesse hatten. Im Kapitel Nr. 42 >Esoterischer Arbeitskreis< habe ich sogar die gesamte Darstellung löschen müssen, als mir bewusst wurde, das ich dort mit sehr vielen Menschen aus der Esoterik-Szene in Kontakt gekommen bin, wo der Wiedererkennungswert doch im Einzelfall zu groß gewesen wäre.


Ich gehe insgeheim immer davon aus (da ja nur sehr wenige Menschen meine Autobiographie lesen), dass eben nicht gerade jemand darunter ist, der mich persönlich kennt. Dies ist aber naiv von mir. Auch die Gefahr, dass mich jemand aus der ehemaligen >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) oder den >Lichtdiensten< (Kap. Nr. 28) erkennt, ist wesentlich größer, als ich dies früher dachte; denn irgendwann stößt vielleicht jemand „zufällig“ auf diesen Blog – und nicht jeder meint es gut mit mir.


Meine letzten Notizen bezüglich der >Freundschaften< stammten ursprünglich vom 15.04.2010 (welche ich jedoch zwischenzeitlich auch noch gelöscht habe). Seit diesem 15.Apr.2010 sind nun bereits bald neun Jahre vergangen (Aussage im Jan.2019) und seitdem haben sich meine >Freundschaften< mehrfach verändert in der Richtung, dass fast alle Kontakte nicht mehr existieren (mit Ausnahme der erwähnten älteren Dame). Mir wurden sogar (noch andere) neue >Freundschaften< angeboten, denen ich jedoch von mir aus von vornherein aus dem Weg gegangen bin (da mir die Probleme schon im voraus vor Augen standen). Es gibt dafür die vielfältigsten dialektischen Gründe, die mir alle bekannt sind, ich aber zu einem Ausgleich von meiner Seite aus nicht bereit bin. Real ist es so, dass ich mittlerweile unter meiner (scheinbaren) Isolation absolut nicht leide – da ich einfach andere Ziele anstrebe.


So erfuhr ich bereits im September 2012 von dem neuen Buch von HURTAK & HURTAK mit dem Titel >Überselbst Erweckung<, welches ich bereits damals sofort über den Buchhandel bestellte. Erst am 27.03.2014 (also über 18 Monate später) war es jedoch möglich, dass ich das Buch erwerben konnte. Hintergründe lagen offensichtlich in einem Versagen in der Organisation der Akademie für die Wissenschaft der Zukunft10, von der das Buch herausgegeben wird (und lagen nicht bei dem Buchhandel). Natürlich könnte man auch meinen, ich hätte das Buch eben nicht früher erhalten sollen.


Jedenfalls haben mich bereits die ersten Seiten des Buches verstärkt auf die überirdischen Sphären hin ausgerichtet (was sowieso schon vorher bei mir der Fall war) mittels fortlaufender Meditations- und Visualisierungs-Texten. Wegen meiner verschiedenen Arbeiten ist es auch so, dass ich real persönliche Kontakte überhaupt nicht mehr bewältigen könnte. Dies schrieb ich hier in der Nacht zum 30.03.2014.


Danach las ich dann in dem neuen Buch >Überselbst Erweckung<. Im Kapitel „Die Heilung des Dualismus beginnt“11 war dort auch das Verhältnis zu den verschiedensten menschlichen Beziehungen angedeutet, wie Lebenspartner, Familie, Freunde usw., und dass es um die Heilung der Abspaltungen und Trennungen gehen würde. Diese könne ein Mensch jedoch überhaupt erst wahrhaftig bewirken, wenn der Einzelne zu seinem wahren inneren Gefährten gefunden hätte, der immer im Quantenfeld des eigenen Bewusstseins gegenwärtig ist. Ein äußerer Seelenpartner müsse immer sekundär sein; denn primär sei die Beziehung zwischen uns und dem Göttlichen. Unser wahrer Seelenpartner existiert als integraler, integrierter Teil unser selbst, so dass es nicht notwendig ist, nach äußerer Erfüllung zu suchen.


Während ich dies (und mehr) las, geschah es dann plötzlich, dass ich akut evidente Erkenntnisse über alle meine >Freundschaften< hatte und ich schrieb dies sofort nieder. Ich schrieb sinngemäß: Alle Freundschaften waren für mich solange fast völlig unproblematisch, solange ich noch auf die Liebe zu einem Mann ausgerichtet war, entweder in der Suche oder in der Verwirklichung.


Am 01.01.1993 fand dieses Stadium ein Ende, dadurch

a) dass ich mich von meinen Liebespartner (gemäß seinem geheimen Wunsch) trennte (wie dies im Kapitel Nr. 37-B >Eifersucht< dargelegt ist) und

b) dass meine authentische Liebe zu >Jesus, dem Christus Gottes< erweckt wurde, was im Kapitel >Vorspann< (Teil B) geschildert ist zum 18.01.1993.


Die >Freundschaften< wurden erst ab da ein Problem für mich, als ich schon keine geschlechtliche Liebe mehr suchte, meine Freundinnen aber immer noch das Bedürfnis danach hatten; denn viele von ihnen waren alleinstehend nach den Trennungen von Lebensgefährten.

Es ist nun nicht so, dass ich irgend etwas in den >Freundschaften< suchte, was ich vorher in der Liebe hatte. Sondern es war so, dass die >Freundschaften< für mich genauso relativ bedeutsam (oder nicht bedeutsam) waren wie vorher. Sie hatten für mich natürlich auch nie die vergleichbare Substanz wie die Liebe zu einem Mann, auch wenn ich immer engagiert war (was ich aber in einem jeglichen Lebensbereich bin). Und ich hatte meinen inneren Lebensmittelpunkt ja genau schon mit dem Ende der äußeren Liebesbeziehung in JESUS CHRISTUS gefunden.


In Wahrheit war es so, dass ich all der >Freundschaften< schon seit 20 Jahren (Aussage am 30.03.2014) nicht mehr bedurfte, dies aber gar nicht richtig begriff. Ich dachte, ich müsste weiterhin >Freundschaften< haben (bzw. diese aufrechterhalten) für ein wenigstens annähernd vollwertiges menschliches Leben (nach den üblichen gesellschaftlichen Maßstäben). Mein inneres befriedigendes Befinden, meine innere Ganzheitlichkeit, war aber schon längst hergestellt und alles, was die >Freundschaften< in den Gesprächen oder überhaupt der Substanz der Beziehung an mich herantrugen, war für mich schon längst irrelevant geworden.


Mein Bewusstsein über genau diesen Tatbestand, dass ich gar keine >Freundschaften< mehr benötigte, war aber nicht entsprechend gewachsen. So hinkte ich in meiner realen Bemühung um >Freundschaften< völlig hinterher. Jedoch wurde mir eben indirekt aufgezeigt, dass ich eine >Freundschaft< überhaupt nicht mehr führen kann, weil dies in Wahrheit von den anderen Menschen verunmöglicht wurde.


Mir ist heute in der Reflexion klar geworden, dass meine Freundinnen sehr wohl meine Souveränität erkannten. Dies führte bei ihnen zu einer latenten Frustration, zu Neid und zu Aggressivität mir gegenüber, weil sie genau diese Souveränität eben wegen ihres dialektischen12 Status nicht aufwiesen (auch wenn ich sie auf dem etwas höheren Niveau der sog. „Psychekoi“13 ansiedeln würde) und sich alle noch immer nach einem Liebespartner sehnten. Einige gaben dies in den Gesprächen dann auch sogar zu, dass sie mich wegen meiner Freiheit von der Liebessehnsucht beneideten.


Diese latente Aggressivität nahm ich in verschiedener Weise durchaus wahr, auch wenn ich sie nicht völlig begriff. Jedoch war ich nicht bereit, diese Aggressivität zu ertragen und auszugleichen. Es war letztlich dasselbe „in Grün“ wie früher mit meiner Mutter: Diese war irgendwie neidisch auf mich und versuchte, mir das Leben zu vergällen (ja zur Hölle zu machen14). Ähnliches geschah auf die merkwürdigste und verschiedenste dosierte Weise durch meine Freundinnen.


Die von mir schon in Teil 38-A benannte Kontakthäufigkeit war im Grunde bereits immer schon eine latente „Unlauterkeit“ mir gegenüber gewesen; denn die Freundinnen hatten irgendein Gespür dafür, dass mir dies irgendwie wichtig war und so setzte man dies als Machtmittel mir gegenüber ein. Letztlich erkannte ich auf diese Weise, dass ich alle meine >Freundschaften< überhaupt gar nicht benötigte und so kam es sukzessive zu allen Trennungen.


Meine Analyse (die ich eben in der Nacht zum 30.03.2014 hier verfasste), finde ich sehr erschütternd – auch dass ich dies alles schon seit 20 Jahren ahnte, aber nicht richtig ins Bewusstsein bekam. Ich bin mir sicher, dass alle solche (wenn auch minimalen) „Unlauterkeiten“ bei sehr vielen Menschen unbewusst eine Rolle spielen und sich viele Menschen dies gefallen lassen (wovon ich verschiedentlich real Zeuge gewesen bin). Für mich wird dies nie wieder zutreffen, dessen bin ich mir nun gewiss, und ich danke Gott für die Befreiung auch noch von dieser Fessel und Illusion.


Da ich selbst nicht bösartig bin, ist es auch so, dass ich dies alles nie in dieser Deutlichkeit für möglich gehalten habe, wie meine Freundinnen doch in Wahrheit sind, auch wenn es einzelne Erlebnisse gab, wo sie sich insgeheim demaskiert hatten, worüber ich auch aus Unbewusstheit (von mir) hinweggegangen bin. Ich hatte mich immer nur gewundert, warum ich oft einen latenten Ärger durch irgendwelche Freundinnen verspürt hatte, den ich gar nicht immer total an etwas festmachen konnte. Heute fällt es mir wie Schuppen von den Augen, und ich bin doch relativ erschüttert. So ist auch alles positiv Menschliche insgeheim zerstört worden, was durchaus auch vorhanden gewesen war. Ich war in Wahrheit immer eine „gute“ Freundin, allein schon aus dem Hintergrund meiner guten Beziehung zu meiner Schwester (was im Kap. Nr. 14 >Ursprungsfamilie< geschildert ist).


Mein entscheidender Lebenspartner (meine „große Liebe) hatte allerdings einmal etwas Merkwürdiges von sich aus gesagt. Er meinte zu mir: „Deine Freundinnen haben Angst vor Dir“. Es war mir ein Rätsel, wie er auf solch eine Idee kam, und er konnte es leider auch nicht wirklich begründen.


Heute ahne ich, dass sie Angst davor hatten, dass ich ihre „Unlauterkeit“ zu frühzeitig entdecken würde, wo sie auch noch nicht auf mich verzichten wollten; denn ich war natürlich auch für sie nicht ganz uninteressant. Ich muss allerdings auch in Betracht ziehen, dass es noch ganz andere Gründe gibt, die ich bisher nicht erkannt habe (Aussage im Mai-2015). Als ich dies akut noch einmal Korrektur las, kam mir die Idee, dass es mit meinem zölibatären Leben zusammenhängen könnte, welches ansonsten keine meiner Freundinnen führt – und sie sich deshalb in meiner Gegenwart unwohl fühlten, um es ganz allgemein auszudrücken.


Merkwürdigerweise haben die Darlegungen in dem Buch >Überselbst Erweckung< von HURTAK & HURTAK eigentlich zu einem ganz anderen Ergebnis bei mir geführt, als dort wohl gemeint ist. Ich bin mir absolut sicher, meinen wahren Seelenpartner innerhalb von mir selbst bereits im Jan.1993 gefunden zu haben, was aber in der äußeren Dualität bei mir nicht zu einer Heilung von Abspaltungen geführt hat, sondern die Trennungen erst bewirkt hat. Es ist mir mittlerweile nach über 25 Jahren (Aussage vom Jan.2019) schwer vorstellbar, dass sich dies nun noch einmal wirklich ändern könnte/sollte.


(Obwohl ich nun doch noch einmal - schon seit mindestens drei Jahren - einen völlig unerwarteten sehr guten Kontakt zu einer älteren Dame gefunden habe. Leider werde ich jedoch damit rechnen müssen, dass ich dann Trauer wegen ihres Todes haben werde, da ich doch um einiges jünger bin ich als sie. Aber vielleicht sterbe ich auch vorher!)


Trotzdem sehe ich mich weiter im Dienst an den Menschen stehend, nämlich um genau so etwas wie mit meinen ganzen >Freundschaften< und auch der Isolation aufzuzeigen und zur Befreiung auf höhere Ebenen hinzuweisen für diejenigen Menschen, die ähnlichen Dingen ausgesetzt sind. Nach dem Motto: „Hast du nichts Besseres als Zitronen, dann mach Zitronensaft“.


Im Sinne der >Überselbst Erweckung< müsste ich hier jedoch folgendes schreiben: „Wir sehen ein, dass, gerade so wie die Menschen um uns nicht vollkommen sind, auch wir selbst nicht vollkommen sind. Und doch liebt uns Gott und hilft uns jeden Tag auf jede erdenkliche Weise“15.

Und so sollen dies hier die letzten Worte zur Versöhnung in diesem Kapitel >Freundschaft< sein.


Ende des Kapitels Nr. 38 >Freundschaft<.


1 Widmung für Sullivan: Im Jahre 2012 habe ich einige Monate in dem Forum www.esoterikforum.net kommuniziert. Neben verschiedenen positiven Bezugnahmen (derer ich auch immer einmal gedenke; ich jedoch nicht weiß, ob es den betreffenden Menschen Recht wäre, wenn ich sie namentlich nennen würde) haben mich auch einige Personen dort verleumdet und angegriffen. Gegen diese Personen hat mich insbesondere ein Teilnehmer namens Sullivan in verschiedenster Weise dort verteidigt und unterstützt, wofür ich ihm bis heute sehr dankbar bin. Sullivan wurde dann durch einen Disput mit einem (auch für mich sehr) unerfreulichen Zeitgenossen aus dem Forum ausgeschlossen, was ich wohl am 15.08.2012 (um 20:46 Uhr) erfahren habe und darüber total entsetzt und erschüttert war. Da ich keinerlei privaten Kontakt mit Sullivan hatte (und habe), habe ich ihm dann hier (bei dem aktuellen Posting) an dem Tage im Aug.2012 eine Danksagung zur >Freundschaft< gewidmet, die ich auch weiterhin in dieser Fußnote im Kapitel 38-E aufrechterhalten möchte. - Ich bin aus dem Forum dann von mir aus gerade noch rechtzeitig im Herbst 2012 ausgeschieden, bevor man auch mich noch gelöscht hätte (wiederholte Anm.d.Verf. im Jan.2019). - Kurze Darlegungen über das Esoterikforum finden sich ansonsten noch im Kap. 27-C >Spirituelle Gemeinschaft<, im Kap. 40-B >Meditation< und in der FN zum Kap. Nr. 31-A >Signalton<.

2 M.E. müsste es neudeutsch heißen: „… ist aber JESUS nicht dein bester Freund …“ (Anm.d.Verf.)

3 THOMAS von KEMPEN/Nachfolge Christi/S.85-88

4 GEISTIGES LEBEN (Zeitschrift)/S.27 (Leider habe ich vergessen, die Nummer der Ausgabe zu registrieren, so dass die Angabe der Seite eigentlich sinnlos ist; Anm.d.Verf.).

5 Die Großschreibung der Personalpronomen wurde von mir vorgenommen, um die Ansprache an Gott deutlich zu machen. Mit den anderen Personalpronomen ist von RILKE der Mensch gemeint – wobei alles etwas verwirrend erscheint (Anm.d.Verf.)

6 RILKE/Das Stundenbuch/S.19f.

7 Monade (griechisch): der dreifache Geist aus Atma, Buddhi, Manas als der unsterbliche Teil des Menschen; der göttliche Funke (TIBETER/Initiation/S.232), das göttliche Selbst des Menschen (TIBETER/Kosmisches Feuer/S.807) (siehe Kapitel Nr. 21-C+J >Homo Coelestis<). Den Manifestationskörper und das Spiegelbild der Monade stellt die Seele dar (TIBETER/Esoterisches Heilen/S.473). Zur Unterscheidung von Ego und Monade siehe Text im Kapitel 5-B >Herabkunft des Engels<. - Die hauptsächlichsten Darlegungen zur Monade befinden sich des weiteren im Text von Kap. Nr. 21 >Homo Coelestis<. - Die Ausführungen zu „Monade“ sind aus dem Kapitel Nr. 11-B >Dämonen< hier herüber kopiert worden.

8 Übertragung: In der Psychologie ist darunter nach Sigmund Freud (FN bei 36-B >Gewaltlosigkeit<) die während einer psychoanalytischen Behandlung auftretende Projektion frühkindlicher Liebes-, Wunsch-, Hass- und Ablehnungseinstellungen zu Eltern (und anderen Bezugspersonen) auf den Analytiker oder auf den Psychotherapeuten (oder allgemeiner auch auf andere Menschen) zu verstehen (Hexal Taschenlexikon Medizin/S.795).

9 Backfisch: Es ist mir unangenehm, dies alles so darzulegen, da es sich so „backfischmäßig“ anhört. (Backfisch: halbwüchsiges Mädchen; Teenager. Nach HERMANN/Rechtschreibung/S.230). Die Wahrheit ist, dass ich insgeheim weiß, dass ich eigentlich keine weltlichen menschlichen Beziehungen mehr pflegen kann, dies aber aus einer gewissen Bereitwilligkeit heraus doch immer wieder versuche. Der Anteil der Einsamkeit an diesen Kontakt-Versuchen ist doch eher sehr gering und seit 2013 eigentlich gar nicht mehr vorhanden (Anm.d.Verf.).

10 Die „Akademie für die Wissenschaft der Zukunft in Europa“ ist der Herausgeber für die Werke des US-Amerikaners JAMES J. HURTAK und hat ihren Sitz in Basel/Schweiz. Es war schon ein Drama gewesen, das Hauptwerk schon JAMES J.HURTAK >Die Schlüssel des Enoch< im Jahre 2008 zu erlangen – und jetzt war es mit dem Buch >Überselbst Erweckung< seit 2012 noch katastrophaler gewesen. Verschiedene andere Werke von ihm konnte ich glücklicherweise bei einem Seminar direkt erwerben (Anm.d.Verf.). – Die widergöttlichen Mächte haben doch überall ihre Hand im Spiel und wirken durch nachlässiges menschliches Versagen, wie dies letztlich auch bei meinen >Freundschaften< der Fall war (Anm.d.Verf.).

11 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.43ff.

12 dialektische Menschen: FN in Kap. Nr. 1-A >Einleitung<.

13 Psychekoi: Text im Kapitel/Newsletter >Dez.2012/14< (Teil B)

14 Leben zur Hölle zu machen: was alles in den Kapiteln Nr. 8 >Überlastung< und im Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen< geschildert ist.

15 HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.47