Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (281)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Sonderaufstieg

(51.F) Shamballa

...wie eins zu einer Billion


Wenn jeder Angehörige der Sternensaat einen solchen Lichtkörper, sein eigenes Christus-Überselbst, per se1 besitzt, könnte dies bedeuten, dass er nach dem Tod des jetzigen physischen Körpers automatisch in das „Vakuum von Shamballa“ geleitet wird, worüber ich mir aber nicht sicher bin. Da eben die meisten Angehörigen der Sternensaat sich noch in einem spirituellen Schlaf befinden, könnte es sein, dass die Verbindung zu ihrem Lichtkörper erst noch gebildet werden muss, obwohl dieser schon vorhanden ist.


Ansonsten hätten die Lichtarbeiter ja bereits zu früheren Zeiten in das „Vakuum von Shamballa“ hineingeleitet werden können, um nicht noch x-mal wiederinkarnieren zu müssen. Aber entweder gab es dieses „Vakuum von Shamballa“ in früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden noch gar nicht oder aber die Erlösung der Sternensaat wurde erst jetzt (um die Wende zum 21. Jahrhundert hin) durch Gottes Ratschluss bewilligt, weil die Angehörigen solange eben ihre Mission in der Menschheit erfüllen sollten.


Über diesen (ehemals) ursprünglichen (und nun modifizierten) Plan wird von dem außerirdischen Meister Ashtar Sheran bei ERIC KLEIN ausgesagt: „Der Plan war, die Erde auf allmähliche und sanfte Art auf ihren Entwicklungszyklus zurückzuführen, indem sich darauf Lichtarbeiter in genügend großer Zahl verkörperten, um die Dunkelheit aufzuwiegen, die sich ausgebreitet hatte, und die gefallenen Energien anzuheben, welche die Kontrolle übernommen hatten“.


Das Licht, das ihr brachtet und jenes, das wir zu fokussieren geholfen haben, sollte dafür genügen, so hatten wir gehofft. … In Anbetracht des weiten Weges, den das Bewusstsein zurücklegen muss, um bis zu diesem Übergang zu gelangen, hielt es Lord Sananda2 vor einiger Zeit, als sich der Zyklus seinem Ende näherte, in Übereinstimmung mit der Geistigen Hierarchie für angezeigt, einen alternativen Plan zu entwickeln“3. Es ist dies der Plan über den >Sonderaufstieg< für die Angehörigen der Sternensaat, damit sie als Aufgestiegene Meister dann in der Menschheit besser wirken können.


Es gibt allerdings Aussagen von KLING im Zusammenhang mit dem Wirken von falschen Propheten und falschen „Christussen“4, welche solche alternativen Erlösungspläne doch in Frage stellen. Dieses Infragestellen begründet sich auf die letztlich durchschlagende Kraft des vierten makrokosmischen Prinzips, welches der Christus Gottes verkörpert, und womit Er der Erdenentwicklung den entscheidenden Impuls zur Erlösung für alle Zeiten gegeben hat5 gemäß der biblischen Aussage: „Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1.Kor.3,11).

Das Erlösungswerk von >Jesus, dem Christus Gottes< mit Seinem Kreuzesopfer im >Mysterium von Golgatha<6 und der anschließenden Auferstehung gilt nach KLING für alle Zeiten und ist nicht so unvollkommen, dass Jahrhunderte später aus göttlicher Sicht eine in den grundlegenden Punkten (wie freier Wille, Feindesliebe, Kreuzesopfer und Auferstehung) korrigierte neue Lehre aus den Himmeln gegeben werden müsste7.


Wenn es tatsächlich einen solchen >Sonderaufstieg< geben sollte, dann könnte man daran ermessen, in welch ungeheurer Gnadenzeit die Menschen zur Zeit der Jahrtausendwende leben. Die Chance für einen solchen >Sonderaufstieg< ist ungefähr so groß „wie eins zu einer Billion“, wird von >Sananda< bei ERIC KLEIN ausgesagt. Und er fügt an: „Ihr hört Informationen über den Aufstieg. Ihr seid sehr gesegnete Wesen“8.

Jedenfalls: Wer über eine unsterbliche Seele9 verfügt, braucht sich nach dem Tod der Persönlichkeit nicht mehr mit der Spiegelsphäre10 zu beschäftigen, weil sie keinen Reflex mehr zum irdischen Gebiet besitzt, und er braucht nicht mehr auf die Erde in einer neuen Inkarnation zurückzukehren. Ein solcher Mensch ist vom Rad von Geburt und Tod befreit.


Wenn eine solche Rückkehr doch noch einmal erfolgt, dann tut dies jemand freiwillig, um im Dienst der Universellen Bruderschaft tätig zu sein11. Und JAN van RIJCKENBORGH deutet an, dass bei jemandem, der freiwillig zurückkehrt, der Geburtsprozess jedoch anders verläuft als bei normalen Menschen, worüber jedoch wiederum keine Details erfolgen12.

Dies würde allerdings auch den ansatzweisen Aussagen bei ERIC KLEIN entsprechen, wonach es sich eventuell gar nicht um eine reguläre Geburt, sondern vielleicht um eine rein geistige Erschaffung eines physischen Körpers handeln könnte. Denn jedenfalls kann sich ein Aufgestiegener Meister eben materialisieren oder dematerialisieren – je nach Bedarf.


Unabhängig von diesem >Sonderaufstieg< gibt es über die freiwillige Wiederinkarnation eines Aufgestiegenen Meisters im Dienst der Menschheit die Aussage, dass dies auf dreierlei Weise geschehen kann13:

  1. durch physische Geburt,

  2. durch Aneignung eines passenden Trägers oder Körpers14,

  3. durch direktes Erschaffen mittels eines Willensaktes, was aber selten vorkommt. Der durch den Willen erschaffene Körper wird auch „Mayavirupa15genannt, was wörtlich „illusorische Form“ bedeutet.


Interessant ist bei JAN van RIJCKENBORGH des weiteren, dass er davon spricht, wie diese Menschengruppe, die über eine unsterbliche Seele verfügt und welche er als die „Neue Rasse“16 bezeichnet oder als >Der kommende Neue Mensch<17 (wie regelrecht der Titel eines Buches von ihm heißt), sich ab dem September des Jahres 2001 im zeiträumlichen Sinne anschicken wird, die dialektischen18, irdischen Gebiete zu verlassen. Diese Aussage von JAN van RIJCKENBORGH wurde eventuell schon um 1960 herum für die damalige Zukunft formuliert.


Tatsächlich hatte ich zu einem verschlüsselten Zeitpunkt 78 (Nr.I) einen Traum in Bezug auf die betreffende >Spirituelle Gemeinschaft< (siehe Kap. Nr. 27-N), der ich damals angehört hatte, wo ich als Zeuge mit ansehen musste, wie ein langer Eisenbahnzug abfuhr. Ich hätte eigentlich in diesem Zug sitzen sollen, jedoch hatte ich ihn verpasst. Als Trost für mich erschien jedoch eine Schrift am Himmel, was im Kapitel 27-N >Spirituelle Gemeinschaft< geschildert ist.


Das Verlassen der dialektischen Gebiete durch die „Neue Rasse“ von Menschen (die im weitesten Sinne identisch mit den Lichtarbeitern sind), soll als Tatsache schon in der großen Pyramide von Gizeh19 eingezeichnet sein20. Wie dieses „Verlassen“ ganz konkret aussehen soll, beschreibt JAN van RIJCKENBORGH allerdings nicht. Eventuell bedeutet es auch nur, dass eben alle diese „Neuen“ Menschen nicht mehr zur Erde wiederkehren werden nach ihrem physischen Tod.


Eine weitere Parallele zu den Aussagen bei ERIC KLEIN ist der Faktor, dass die nach der Seelengeburt noch notwendige Geistige Wiedergeburt21 in dem „Vakuum von Shamballa“ in verhältnismäßig kurzer Zeit von dem einzelnen Menschen erlangt werden kann. Ja, die geistige Wiedergeburt soll dann fast eine automatische Folge der Seelenwiedergeburt sein22.


Dies würde dem entsprechen, dass die Transformation eines auf eine Lichtplattform in die fünfte Dimension erhobenen Angehörigen der Sternensaat auf den Stand eines Aufgestiegenen Meisters anscheinend dort ohne allzu große Schwierigkeiten ablaufen soll, obwohl genau darüber keine Details ausgesagt werden bei ERIC KLEIN. Diese Läuterung auf den Lichtplattformen soll jedenfalls so weit gehen, dass der Lichtarbeiter dann keinerlei Bedürfnis mehr haben wird, seine Privilegien zu missbrauchen23.


Obwohl man sonst bei den diversen Darlegungen von JAN van RIJCKENBORGH den Eindruck hat, dass er ein gewisses Monopol für die Transfiguration gemäß seiner Anschauung und dem von ihm gegründeten Lectorium Rosicrucianum24 beansprucht, so sagt er ausnahmsweise einmal in >Die Gnosis in aktueller Offenbarung< aus, dass es sehr viele magnetische Systeme der Befreiung gibt, wobei er auf die Historie rekurriert25 und die Manichäer, Katharer und die klassischen Rosenkreuzer26 anführt. Und JAN van RIJCKENBORGH sagt regelrecht ausdrücklich an dieser einzigen Stelle aus, dass er für sein Lectorium Rosicrucianum nicht den Standpunkt einnimmt, allein seligmachend zu sein27.


Dabei solle man sich die Universelle Bruderschaft Christi als einen großen vielfachen Körper vorstellen, in welchem die Kugelform vorherrscht. So sind die vielen Angehörigen der Universellen Kette nicht als Glieder einer langgestreckten Kette zu sehen, sondern eben die dazugehörigen Glieder sind alle in das Gesamte wie (z.T. einander durchdringende) Kugeln eingefügt.


Die Universelle Bruderschaft Christi ist eine „enorme komplizierte Himmel-Erde, in die jeder magnetische Körper, der in der Gnadenkraft der Gnosis28 entstanden ist, aufgenommen wird, … so dass daraus ein stets mächtiger werdender Zusammenschluss von Kräften entsteht, die später alle in einer Einheit aufgehen“29.


Die verschiedenen magnetischen Systeme der Befreiung (von dem irdischen Leben und dem Rad der Wiedergeburten) können übrigens auch mit verschiedenen Himmelsschiffen30 verglichen werden, mit einer zeitweiligen Wohnstätte, welche die jeweiligen Angehörigen und Meister gebaut haben. Es handelt sich um Archen31, welche die verschiedenen Systeme selbst gezimmert haben, um damit in die wahre himmlische Heimat zu fahren, in das Unbewegliche Königreich32. Das Himmelsschiff ist der magnetische Körper der Geistesschule33; es ist das Kraftfeld des Unbeweglichen Königreiches34.


Hier schließt sich nun wieder der Kreis zu ERIC KLEIN und dem Ashtar-Kommando, wo die interessierten Angehörigen der Sternensaat in Lichtschiffe und auf Lichtplattformen erhoben werden. Der Unterschied ist bei KLEIN die Erhebung mitsamt dem physischen Körper, während es bei JAN van RIJCKENBORGH doch um den Tod des physischen Körpers geht, aber die unsterbliche Seele errettet ist und in das Vakuum von Shamballa gelangt.


Aber auch bei HURTAK wird von Tempelschiffen der Herren des Lichts gesprochen, von himmlischen Vehikeln, die auf der Erde landen werden, um die diejenigen aufzunehmen, die für die „Schiffsreise“ in die Himmel qualifiziert sind. Diese herabkommenden Tempel aus Licht werden sich dann öffnen, um die Rechtschaffenen aufzunehmen, die vor den Erschütterungen der Erde gerettet werden35.


Wie soeben angedeutet, ist überhaupt der von mir so bezeichnete >Sonderaufstieg< auch bei HURTAK ein wiederholtes Thema – allerdings mit anderen Worten charakterisiert. Jedoch können durch HURTAKs Darlegungen diejenigen bei KLEIN in gewisser Weise als verifiziert36 angesehen werden, da an der Glaubwürdigkeit von HURTAK meines Erachtens keinerlei Zweifel besteht. Der wahre Zusammenhang ist übrigens der, dass die Darlegungen von HURTAK bereits 1973 erschienen sind, während diejenigen von KLEIN erst 1990 publiziert wurden. Jedoch habe ich zunächst nur von dem >Sonderaufstieg< nach ERIC KLEIN erfahren und erst acht Monate später dann bei HURTAK die entsprechende Bestätigung gefunden, so dass mein primärer Bezug die gechannelten Darlegungen von ERIC KLEIN darstellen.


Der vermutliche Zusammenhang zwischen HURTAK und KLEIN ist der, dass den Aufgestiegenen Meistern die Darlegungen von HURTAK selbstverständlich bekannt geworden sind (sie nehmen auch selbst sogar Bezug darauf), und dass zugleich klar wurde, dass >Die Schlüssel des Enoch< nur von einer kleinen Minderheit überhaupt zu lesen und zu verstehen wären. So hat man eine spirituelle Essenz bezüglich des >Sonderaufstiegs< über ERIC KJLEIN gechannelt. Dieses gechannelte Material kann jedoch wiederum nicht einfach als Plagiat37 angesehen werden, da es eine ganz andere, leichter verständliche Diktion38 und auch andere Inhalte aufweist.


Die Bezugnahme des Aufgestiegen Meisters Ashtar Sheran auf das Buch von HURTAK >Die Schüssel des Enoch< lautet in etwas trivialer Ausdrucksweise wie folgt: „Das ist ein ziemlich dickes Buch. Die Darstellungen darin sind ziemlich zutreffend. Die Informationen kommen von einer sehr klaren Quelle. (Es müsste heißen: von einer sehr hohen klaren Quelle; Anm.d.Verf.) … Darin wird die Raumbruderschaft als ´Höhere Entwicklung` bezeichnet“.


Ich denke also, dass das Studium der Schlüssel des Enoch sehr nützlich ist. Seid euch jedoch dessen bewusst, dass in jeder Art von Channeling immer ein kleines Maß an Fehlinformation ist“39. Dies muss man leider als recht arrogante (und zudem falsche) Aussage des Meisters Ashtar Sheran ansehen; denn die Darlegungen von HURTAK sind ungefähr hundertmal wahrhaftiger als diejenigen bei ERIC KLEIN, über deren partielle Unwahrhaftigkeit im Kapitel Nr. 52 >Bitterer Wein< Darlegungen erfolgt sind bzw. erfolgen werden.


Außerdem betont HURTAK an einer Stelle ausdrücklich, dass es sich bei seinem Werk nicht um gechanneltes Material, sondern um eine Geistesoffenbarung (!) handelt. Die Worte von HURTAK lauten: „Die Enoch-Schlüssel wurden mir direkt durch die Offenbarung der heiligen Schriftrolle aus brennendem Licht – in der Merkabah geschaut – im Schwellenraum des höheren geistigen Lichts gegeben. Sie wurden mir jenseits der Begrenzungen der Erde und der Luftregionen überreicht, die die Erde umgeben, damit sie nicht durch die gefallenen Gedankenformen einer höheren Intelligenz, die den Menschen auf zerstörerische Pfade leiten, verunreinigt werden“40.


Fortsetzung folgt im Teil G zum Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg<.