Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (283)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Sonderaufstieg

(51.H) BlaueBlume

...ein neues Maß für diese Welt

 

Es wurde bei HURTAK ausgesagt: „Die rechtschaffenen Diener Gottes bekommen vom Allmächtigen Vater die Erlaubnis, in Sein Königreich von Licht einzugehen“, und es wurden verschiedene Bedingungen genannt. Des weiteren gilt folgendes:


In Umständen, wo ein physischer Körper in ein physisches Vehikel aufgenommen wird, legt die Vehikel-Intelligenz dieses Lichtenergiefeld um euch, und ihr werdet, durch das System, das sie Transvirulenz1 nennen, unmittelbar in das Vehikel projiziert. … Dies ist ein ´Schwebe-Vakuum`, das es zulässt, dass euer Körper an Bord des Vehikels geschwemmt wird. Durch Transvirulenz werdet ihr biochemisch neu verräumlicht, so dass ihr auf ihrer Wellenlänge leben könnt; so gibt es weniger von dem grobmateriellen ´Ich` in der physischen Geometrie ´eures Körpers`; doch seid ´ihr` es in der verklärten Materie-Energieform“2.


Bei einem Aufstieg wird auf jeden Fall der Geist des Menschen3 aus der räumlichen Dimension weggehoben werden. Er wird buchstäblich aus seiner dreidimensionalen Lichtcodifizierung auf Erden hinaus in eine höhere Licht-Weihe geführt, wo er eins mit der betreffenden Schwelle4 sein wird aufgrund seiner Verklärung5. Etwas später spricht HURTAK dann jedoch auch davon, dass der physische Körper (nicht nur der Geist) ein Lichtfeld um sich gelegt bekommen wird und wird in jede Dimension genommen werden können, die sich die höhere Intelligenz wünscht6.


Die Auserwählten, die berufen sind, in verklärten Lichtkörpern in die höheren Welten einzugehen, sind berechtigt, die Zohar-Körper7-Intelligenz anzunehmen und in Vater-Universen zu wohnen“ 8. Und die Körpervehikel der Licht-Lebens-Intelligenz, die in den Sohn-Universen arbeiten sollen (wozu unser Planet Erde gehört), werden sich in den Körper des Christus9 kleiden.


An anderer Stelle wird auch von einer plötzlichen Gottesverwirklichung10 gesprochen, die den Menschen befähigt, sich frei mit anderen Intelligenzwelten zu vermischen. Dies wird als ein Quantensprung11 bezeichnet, der einen plötzlichen Wechsel im Energiezustand eines Menschen darstellt. Dieser Wechsel ist begleitet von der Emission oder Absorption eines Quantums von Strahlungsenergie in ein anderes Spektrum12.


Die Seelen all jener, die in die Pyramide13 eingeweiht worden sind, können tatsächlich aufsteigen, um sich mit verschiedenen Meistern, z.B. die in den Lichträten im Orion14 dienen, zu vereinigen15. Ein solcher Mensch ist vorbereitet, um von den wiederkehrenden Energievehikeln der Lichtbruderschaft in die nächste Entwicklungsstation mitgenommen zu werden16. Die Lichtbruderschaft wird während der nächsten Raum-Zeit-Überlappung wiederkehren, um die Gerechten von dieser dreidimensionalen Schöpfung in die nächste Ebene pyramidaler Intelligenz, in die Lichtwelten der Vielen Wohnungen zu bringen17.


Die Herren des Lichts18 werden dem menschlichen Bewusstsein das Überselbst-Bewusstsein zurückgeben und die Gerechten in den Stand versetzen, die biochemischen Hüllen dieser von negativer Masse umgebenen Welt zu durchbrechen. „Gleichzeitig werden wir in die Lüfte erhoben werden, um dem HERRN zu begegnen. Dadurch wird unser Körper-Vehikel sowohl im Sinne dieser Welt als auch in seiner Affinität zur Welt des höheren geistigen Bewusstseins – der Welt des Christus-Überselbst – gerichtet werden“19.


Ungefähr 1997/98, hatte ich übrigens einen Traum, wo ich vom Himmel wie ein reales mehrmastiges großes Segelschiff mit aufgeblähten Segeln in voller Pracht herabschweben sah (siehe im Teil 51-F dieses Kapitels >Sonderaufstieg< über „Himmelsschiffe). Es war schwer beeindruckend, obwohl das Segelschiff durch noch etwas weitere Entfernung (so weit, wie Flugzeuge in mittlerer Höhe fliegen) glücklicherweise noch relativ klein im Erscheinungsbild war. Sonst wäre ich bestimmt vor Angst im Traum gestorben. (Man sieht an solchen Aussagen, was ich als Naturmensch für eine „Memme20 bin). Mit mir zusammen waren einige Menschen, die ich alle nicht kannte. Und dann sah ich ein Fleckchen Erde, auf welchem eine blaue Blume21 stand.


Erst völlig verspätet, am 13.02.2013, erfuhr ich andere Zusammenhänge zur „Blauen Blume“, die Anlass zu weiterreichenden Darlegungen waren, wie sie im Kapitel Nr. 56-A bis D >Öffnen der Tore<22 thematisiert sind. Dort ist die „Blaue Blume“ als Symbol für Lemuria23 angegeben, worüber ich dann weiterreichende Darlegungen angeschlossen habe.


Damals (1997/1998) jedoch fand ich zunächst die folgenden Interpretationen: Eine „Blaue Blume“ spielt nämlich bei NOVALIS24 eine entscheidende Rolle in seinem Roman >Heinrich von Ofterdingen<25. Leider habe ich es nicht geschafft, diese Dichtung vollständig durchzulesen, sondern nur überflogen und kann nur fragmentarisch etwas über die Bedeutung aussagen. Es wird dort dem Vater von Heinrich (der Titelfigur) verheißen: Wenn er Gott um das Verständnis eines bestimmten Traumes bitten würde, würde ihm das höchste irdische Los zuteil werden. Er solle nur acht geben auf ein blaues Blümchen, was er finden werde. Er solle dieses abbrechen und sich dann demütig der himmlischen Führung überlassen26.


Und bei den Materialien zum >Heinrich von Ofterdingen< finden sich in den sog. „Berliner Papieren“ die Anmerkungen: „Heinrich muss erst von Blumen für die blaue Blume empfänglich gemacht werden. Geheimnisvolle Verwandlung. Übergang in die höhere Natur“27. Etwas später folgt dann in den Materialien noch die Ergänzung: Heinrich pflückt die blaue Blume – und wird ein Stein. Die Morgenländerin opfert sich an seinem Steine, und er wird ein klingender Baum. Später wird er dann durch weitere Opfer in einen Menschen verwandelt28.


Diese Verwandlung in einen Stein, dann in einen Baum und dann erst wieder in einen (wahren) Menschen hört sich nun etwas eigenartig an und es gab Kommentatoren zu NOVALIS Zeit, welche über verschiedene Passagen in >Heinrich von Ofterdingen< aussagten: „… und endlich das Märchen, welches den höchsten Gipfel des Verwirrten, wir sind versucht zu sagen, Unvernünftigen erfliegt. – Hier zeigt es sich recht sichtlich, dass der Verfasser ein unvollendeter Jüngling war, der durch Torheiten neuer transzendentaler Ästhetiker verführt, Unsinn für Sinn hervorbrachte“29.


Natürlich haben die bei Novalis geschilderten Verwandlungen einen esoterischen / mystischen Sinn und auch einen Anklang an die Naturseelenentwicklung30 nach JAKOB LORBER, wovon die Kommentatoren nichts verstehen. Die „Verwandlungen“ sollen hier jedoch nicht geisteswissenschaftlich ausgedeutet werden, was möglich, aber sehr umfangreich wäre, sondern den als „Unsinn“ erscheinenden Aussagen soll mit einem Gedicht von R.M. RILKE begegnet werden, welches generell den Eingeweihten kennzeichnet. Und bezüglich des Steines soll außerdem auf das Kapitel Nr. 35 >Astraler Stein< verwiesen werden.


„Nicht Geist, nicht Inbrunst wollen wir entbehren:

Eins durch das andre lebend zu vermehren,

sind wir bestimmt; und manche sind erwählt,

in diesem Streit ein Reinstes zu erreichen,

wach und geübt, erkennen sie die Zeichen,

die Hand ist leicht, das Werkzeug ist gestählt.


Das Leiseste darf ihnen nicht entgehen,

sie müssen jeden Ausschlagswinkel sehen,

zu dem der Zeiger sich kaum merklich rührt,

und müssen gleichsam mit den Augenlidern

des leichten Falters Flügelschlag erwidern,

und müssen spüren, was die Blume spürt.


Zerstörbar sind sie wie die andern Wesen

und müssen doch (sie wären nicht erlesen!)

Gewaltigstem zugleich gewachsen sein.

Und wo die andern wirr und wimmernd klagen,

da müssen sie der Schläge Rhythmen sagen,

und in sich selbst erfahren sie den Stein.


Sie müssen dastehn wie der Hirt, der dauert;

von ferne kann es scheinen, dass er trauert,

im Näherkommen fühlt man, wie er wacht.

Und wie für ihn der Gang der Sterne laut ist,

muss ihnen nah sein, wie es ihm vertraut ist,

was schweigend steigt und wandelt in der Nacht.


Im Schlafe selbst noch bleiben sie die Wächter:

Aus Traum und Sein, aus Schluchzen und Gelächter

fügt sich ein Sinn. … Und überwältigt sie`s,

und stürzen sie ins Knien vor Tod und Leben,

so ist der Welt ein neues Maß gegeben

mit diesem rechten Winkel ihres Knie`s“.


(eine Widmung für den Karl Grafen von Lanckoronski

von RAINER MARIA RILKE31)


Fortsetzung folgt im Teil „i“ des Kapitels Nr. 51 >Sonderaufstieg<.