Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (319)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Öffnen der Tore

(56.C) Aufsteiger

tiefe Rohheit; sittliche Stagnation


Im URANTIA-Buch gibt es dann noch interessante Ausführungen, die im Grunde genau das betreffen, vor dem die Menschheit zur Zeit angeblich steht, nämlich vor einem Aufstieg in die Fünfte Dimension bzw. der Möglichkeit eines individuellen (Sonder-)Aufstiegs1. Alles das ist nämlich im URANTIA-Buch bereits von vielen anderen Planeten und Universen bekannt, ja alles das erfolgt nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten2.


Es wird im URANTIA-Buch sinngemäß dargelegt: Während der Beginn eines geschöpflichen menschlichen Lebens nur durch Inkarnation möglich ist, gibt es zahlreiche Techniken, durch welche der Mensch seinem irdischen Status entrinnen und Anschluss an den sich nach innen bewegenden Strom der Aufsteiger zum Paradies finden kann.


Die Befreiung aus dem Körpergefängnis erfolgt normalerweise durch den erlösenden Tod und alle gehen danach auf die anderen planetarischen Welten zum Zwecke geistiger Entwicklung weiter. Dann gibt es jedoch circa alle tausend Jahre besondere Auferstehungen3 schlafender Fortlebender, was einer Auferweckung entspricht. „Die besonderen Auferstehungen sind die Gelegenheit zur Mobilisierung spezieller Aufsteigergruppen zu spezifischem Dienst im lokaluniversellen Aufstiegsplan der Sterblichen“4.


Bei diesen besonderen (Jahrtausend-)Auferstehungen werden viele Sterbliche auf die Residenzsphären5 gerufen, andere aber werden bei der Einweihung6 neu personifiziert. Damit ein Aufstieg stattfinden kann, sind seraphische Hüter zu der dort so bezeichneten „Erdenflucht“ unentbehrlich, wobei dieser Begriff „Erdenflucht“ im URANTIA-Buch nicht negativ gemeint ist.


Neben den weiter entwickelten Seelen, die errettet werden können, gibt es immer auch Persönlichkeiten, bei denen kein unsterblicher Geist anwesend ist, und das bedeutet das Ende der Geschöpfesexistenz. Dieses Ende findet nicht auf den sog. Todesplaneten7 statt, sondern auf den Residenzwelten.


Dann gibt es für andere Sterbliche noch individuelle Aufstiegsarten. „Der individuelle Fortschritt menschlicher Wesen misst sich an ihrer sukzessiven Erreichung und Durchquerung (Meisterung) der sieben kosmischen Kreise8. Diese Kreise sterblichen Fortschritts sind Ebenen miteinander verknüpfter Werte intellektueller, sozialer, geistiger und kosmisch-erkenntnismäßiger Natur“. Wenn die Sterblichen den dritten Kreis erreicht haben, wird ihnen sogleich ein persönlicher >Schicksalshüter< (siehe Kap. Nr. 63) zugeteilt. „Diese Sterblichen können unabhängig von dispensationellen9 oder anderen Gerichten im morontiellen10 Leben neu personifiziert werden“11.


Die weiter entwickelten Seelen werden am dritten Tag nach dem natürlichen Tod auf der ersten Residenzwelt neu personifiziert, was das Erwachen12 der menschlichen Seele anzeigt. Wer noch weiter entwickelt ist, kann bis zur siebenten Residenzwelt fortschreiten.

Nun gibt es auch Kinder und Jugendliche, die sterben und die noch keine Paradies-Laufbahn gewählt haben. Diese bleiben an ihre Eltern (an den am weitesten entwickelten Elternteil) gebunden und gehen vorerst den Weg ihrer Eltern weiter.


Dann gibt es eine höher entwickelte Gruppe von Sterblichen der Zwischenstufe, die zwar gegen den Tod nicht gefeit sind, die aber die sieben Residenzwelten nicht zu durchlaufen brauchen. Sie erwachen auf der Hauptwelt ihres Lokaluniversums. Andere gehen auf Schulungswelten der Konstellationen13. Und noch weiter entwickelte Seelen gelangen auf die Konstellations-Hauptsitze und beginnen dort mit dem Aufstieg zum Paradies. Diese letztgenannten müssen jedoch als Instruktoren auf die Welten, die sie als Studenten übersprungen haben, zurückkehren und auf ihnen als Lehrer viele Erfahrungen sammeln. Danach aber streben sie alle auf den vorgeschriebenen Routen sterblicher Höherentwicklung dem Paradies zu14.


Einer wieder anderen Gruppe von „verherrlichten“15 menschlichen Seelen (dies wird wohl nur wenige betreffen – siehe die Fußnote; Anm.d.Verf.) ist es erlassen, durch die Todespforte zu schreiten; sie werden vom Sohn erfasst. Sie werden aus den Reihen der Lebenden entrückt und erscheinen augenblicklich in der Gegenwart des Souveränen Sohnes am Hauptsitz des Lokaluniversums. Dieser Souveräne Sohn ist hier jetzt nicht identisch mit dem Ewigen SOHN des Allmächtigen Vaters (der nach meiner Recherche in JESUS CHRISTUS auf der Erde verkörpert war), sondern es handelt sich um „Michael von Nebadon“, dem Hauptregenten unseres Lokaluniversums16.


Es sind dies die Sterblichen, die mit ihren Justierern17 schon während ihres irdischen Lebens fusionieren18, und solche mit dem Justierer fusionierte Persönlichkeiten durchqueren den Raum frei, bevor sie in morontielle Formen gekleidet werden. Diese fusionierten Seelen begeben sich durch direkten Justierer-Transit zu den Auferstehungshallen der höheren morontiellen Sphären19. Für alle anderen Seelen soll der Aufstieg zum Paradies „in Wahrheit“ (sehr) lange dauern!!!20 Wie schrecklich!


Nun muss ich wieder zurückkommen zu Lemurien, dessen Tore eben für den Aufstieg unseres Planeten und der Menschheit geöffnet werden müssen, damit der Weg zum Paradies für alle noch besser gangbar wird. Grundsätzlich ist dies allerdings bereits durch das >Mysterium von Golgatha< (siehe Kap. Nr. 70) vor 2000 Jahren ermöglicht worden, während vorher alle Menschenseelen warten mussten.


Und ich muss anknüpfen an die Aussagen über die im physischen Körper lebenden Lemurier, welche die Urahnen der Menschen waren, wie dies im Teil A dieses Kapitels Nr. 56 >Öffnen der Tore< beschrieben ist. Diese lemurischen Urahnen vor 1 Million Jahren waren nicht verwandt mit den schon zuvor existierenden Gibbon- und Affenstämmen, ebenso nicht mit dem jetzigen Lemuren-Typ.


Lemurien gab es jedoch schon einige Millionen Jahre vor diesem Zeitpunkt, wo alle möglichen Tiere existierten. Die zu Menschen-Vorfahren mutierten Lemuren waren 90 Zentimeter groß – und obwohl sie nicht auf den Hinterbeinen gingen, konnten sie sich leicht aufrecht halten. Sie wurden ca. 20 Jahre alt. Sie kannten viele Empfindungen, die später die primitiven Menschen kennzeichneten und teilten mit diesen viele Instinkte. Es kam dann ein Zeitpunkt weiterer Mutation, wo diese Menschen-Lemuren 1,20 Meter groß waren, aufrecht gehen konnten und eine gewisse Intelligenz aufwiesen21.


Die ersten richtigen menschlichen Wesen sollen dann haargenau im Jahre 991.485 vor Chr. (also vor ca. 1 Million Jahren vor Chr.) geboren worden sein; denn seitdem ist unser Planet Erde, der die Nr. 606 des Unter-Universums namens Satania22 trägt, offiziell als ein von Menschen bewohnter Planet im Universum von Nebadon anerkannt und heißt nach dortiger Terminologie Urantia23.


Dem Lemurischen Zeitraum ging übrigens der Hyperboräische Zeitraum voraus24, über den ich bereits Ausführungen im Okt.2008 gemacht habe im Kapitel Nr. 53-D+E >Hoffnung<25, wo eben noch eher die Darlegungen von SUSANNE S. KRETH zutreffen würden, wie sie diese in bezug auf die von ihr gemeinten Lemurianer geschildert hat. Jedoch gilt eben in einer Fortsetzung ähnliches für das beginnende Lemurien als ätherischem Bereich. Nicht jedoch gilt dieses für die Entwicklung der Erdenmenschen.


Die Lemurische Zivilisation soll nach Aussagen des TIBETER mehr als 15 Millionen Jahre zurückliegen26. Bei JINARAJADASA findet sich dagegen die Angabe der Dauer des Lemurischen Zeitraumes von vor über einer Million Jahre bis zum Ende von eventuell vor 800.000 Jahren vor Chr. RUDOLF STEINER äußert allerdings sogar, dass die Lemurische Zeit vor 22 Millionen Jahren war27.


Diese letzte Zeitangabe korreliert noch am ehesten mit folgendem Faktor, nämlich dass der Planetare Logos unseres Erdsystems Sanat Kumara sich vor 18 Millionen Jahren (als die Lemurische Epoche angeblich ihren Mittelpunkt erreicht hatte) auf der Erde inkarniert haben soll28. Wie weit diese Inkarnation tatsächlich bis zur physischen Ebene hinabging oder doch nur bis zur ätherischen Ebene, bleibt fraglich.


Jedenfalls soll auch vor 18 Millionen Jahren nach Darlegungen der >Geheimlehre< von H.P.BLAVATSKY erst bzw. schon die Evolution der physischen (materiellen) Menschen begonnen haben29. Dass dies mit der Inkarnation von SANAT KUMARA zusammenfällt, weist eine stringente Logik auf, insofern dieser eben zur Hilfe für die Entwicklung der Erdenmenschen erschienen ist. Die Inkarnation von SANAT KUMARA vor 18 Millionen Jahren wird übrigens auch von LEADBEATER bestätigt30.


Das einzig Fragwürdige bzw. Unstimmige ist ein Vergleich zum URANTIA-Buch, wo eben diese betreffenden physischen Erdenmenschen erst vor einer Million Jahren begonnen haben sollen und in diesem URANTIA-Buch von Sanat Kumara in keiner identifizierbaren Weise die Rede ist. Vor 12 Millionen Jahren soll dann allerdings gemäß dem TIBETER bereits der Atlantische Zeitraum begonnen haben31. JINARAJADASA spricht von 800.000 Jahren vor Chr. und gibt als konkretes Ende von Atlantis das Jahr 9.564 vor Chr. an32.


Bei SCOTT-ELLIOT wird für Atlantis eine Zeitdauer von 4-5 Millionen Jahren angegeben und es wird dort dargelegt, dass man annehmen muss, dass die Lebensdauer von Lemuriern weit länger war als die von Atlantis, auch wenn keinerlei verbindliche Zahlen darüber angegeben werden können33. Wiederum nach SCOTT-ELLIOT soll Lemurien vor Beginn der Eozänzeit untergegangen sein34, die nach lexikalischen Angaben vor 2,5 Millionen bis vor 65 Millionen Jahren existiert haben soll35, was wahrscheinlich die zwangsläufige Unkenntnis der Naturwissenschaft bezüglich einer mangelnden Differenzierung widerspiegelt.


Ähnlich wie bei SCOTT-ELLIOT soll sich das Lemurische Zeitalter nach Aussagen von ADAMA (dem Hohepriester von Telos36) ca. von 4,5 Millionen Jahren vor Chr. bis 12.000 Jahre vor Chr. erstreckt haben37.

KRYON dagegen meint, dass man nicht weiter zurückgehen soll als bis vor 100.000 Jahren, um sich mit Lemurien zu befassen, was nicht heißt, dass es nicht davor bereits Menschen gegeben haben soll, die jedoch rein biologisch entwickelte Geschöpfe waren. Denn die davor existierenden Menschen hatten noch keine spirituellen Anlagen in ihrer DNS38. Dies betrifft also das, wozu ich mich hier verpflichtet gefühlt habe: eine Abgrenzung zu den ätherischen Lemuriern zu schreiben.


Gleichzeitig betont KRYON, dass er eben ausdrücklich von den physischen Lemuriern spricht, welche die Kernrasse des Planeten sein sollen. Die Rasse der Lemurier soll die Samenbiologie von den Sternen empfangen haben. Was wir als unsere beginnende Menschheit bezeichnen, wurde durch die Lemurier von den Plejadiern zur Verfügung gestellt. (Die Aussagen im URANTIA-Buch stellen dies allerdings ganz anders dar.)


Fortsetzung folgt im Teil D des Kapitels Nr. 56 >Öffnen der Tore<.


16 Siehe Kap. 44-D >Jesus, der Christus Gottes< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1946264/44-D-Jesus-Christus-234-), wo ich bezüglich des URANTIA-Buches allerdings auch kritische Anmerkungen wegen Michael von Nebadon als angebliche Inkarnation von Jesus Christus gemacht habe.