Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (333)

Esoterische Studien einer Autobiographie

EwigesJetzt (59.D)

Pfingsten/Wahrheit

Der Geist kommt zu allen Menschen

 

Nun geht es mir noch darum zu schildern, wie ausschließlich im URANTIA-Buch, welches die allerhöchsten Darlegungen über die geistigen Reiche und alle göttlichen Instanzen enthält, die mir überhaupt jemals bekannt geworden sind (und aus dem ich hier auch die Darlegungen über den „Unendlichen Geist“ referiert habe), zugleich völlig unbegreiflicherweise ausgesagt wird, dass z.B. allein das Pfingst-Ereignis nur wenige Stunden nach Christi Himmelfahrt noch an demselben Tag stattgefunden haben soll – und nicht wie üblicherweise bekannt und im Neuen Testament und den hellsichtigen Forschungen verbürgt – zehn Tage nach Himmelfahrt.

 

Dabei werden die Zeitangaben im URANTIA-Buch extrem konkretisiert (so wie ich dies auch in meiner Autobiographie zum Zwecke der Authentizität mache), und ich würde dieses sehr schätzen, wenn nicht die im URANTIA-Buch genannten Fakten so eigenartig abweichend von allen sonstigen Darlegungen wären und auch in dem Fall von Pfingsten (und in einzelnen anderen Fällen) so unglaubwürdig erscheinen würden.

 

Nach Aussagen im URANTIA-Buch soll der Vorgang der Himmelfahrt stattgefunden haben konkret morgens um 07:45 Uhr an einem Donnerstag, dem 18.Mai (das Jahr wird nun natürlich prompt nicht angegeben; es müsste eben das Jahr 33 gewesen sein, obwohl es davon sonst sowieso diverse Differenzen in der Literatur gibt). Alles, was im Folgenden von dem Himmelfahrts-Donnerstag im URANTIA-Buch geschildert wird, hat nach allen sonstigen Literatur-Angaben erst an dem Pfingstsonntag zehn Tage später stattgefunden!

 

Nun jedoch: Im URANTIA-Buch wird ausgesagt, wie die wesentlichen Jünger nach der Himmelfahrt Christi um 07:45 Uhr (JESUS und sie müssten dann ja schon noch im der halben Nacht überhaupt auf den Berg aufgestiegen sein, was völlig unglaubwürdig ist) von dem Ölberg hinabgestiegen sind und sich auf Anweisung von Petrus auf den Weg machten in das Haus des Markus. „Bis halb elf Uhr (also 10:30 Uhr) hatten sich 120 der wichtigsten in Jerusalem lebenden Jünger versammelt, um den Bericht über die Abschiedsbotschaft des Meisters und seine Himmelfahrt zu hören“[1].

 

Dies geschah also in weniger als drei Stunden. Ich habe jetzt keine besondere Kenntnis weder über die damaligen noch über die in diesem arabischen Raum existierenden Gepflogenheiten. Jedoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass dies alles so „schnell“ (!) organisiert gewesen sein soll; denn die Himmelfahrt als solche kam ja für die Jünger schon bereits völlig überraschend und sie waren darüber völlig irritiert.

 

Und dieses Erlebnis, akut von ihrem Meister verlassen worden zu sein, muss im Prinzip ein Schock für die Jünger gewesen sein, den sie alle überhaupt erst hätten tagelang verarbeiten müssen. Bei THERSE NEUMANN aus Konnersreuth steht auch irgendwo, dass die Jünger alle auf dem Ölberg geweint haben, als der Christus in dem Himmelfahrtsvorgang verschwunden ist. Es wird im URANTIA-Buch weiter ausgeführt: „Nichts mit dieser Versammlung Vergleichbares hatte je zuvor auf dieser Welt stattgefunden. Dieser Teil der Zusammenkunft (in dem Haus des Markus; Anm.d.Verf.) dauerte nicht ganz eine Stunde[2].

 

Dann wählten die Jünger den Apostel Matthias (evtl. durch Los) als Nachfolger des ausgeschiedenen Judas Iskariot. Da war es gerade erst Mittag. Anschließend rief Petrus alle Gläubigen auf, sich ins Gebet zu versenken und um die Bereitschaft zu bitten, die Gabe des Geistes zu empfangen, den der Meister (angeblich gerade erst vier Stunden vorher; Anm.d.Verf.) zu senden versprochen hatte[3].

 

Unter Berücksichtigung aller göttlich-geistigen Fähigkeiten glaube ich, dass der CHRISTUS in den wenigen Stunden nach Seiner Himmelfahrt gerade mit anderen Angelegenheiten beschäftigt war, anstatt sich unmittelbar um die Jünger zu kümmern. Dies wäre selbst bei dem Gefühl der Verlassenheit auf seiten der Jünger deshalb weder notwendig noch psychologisch sinnvoll, da ihnen ja der Christus Versprechungen des Heiligen Geistes gemacht hatte. Was ist eine Verheißung, die sich unmittelbar danach erfüllt wert? Man möchte sich auf eine Verheißung ja auch freuen und in Erwartung sein können.

 

Dann wird geschildert (es ist immer noch von dem Himmelfahrts-Donnerstag die Rede), wie etwa (bereits; Anm.d.Verf.) um 13:00 Uhr, als die 120 Gläubigen mitten im Gebet waren, „sie sich alle einer seltsamen Gegenwart im Raum bewusst wurden. Und in demselben Augenblick erfuhren diese Jünger bewusst ein neues und tiefes Gefühl geistiger Freude, Sicherheit und Zuversicht“[4]. Mehr ist dazu dort nicht ausgesagt. Nichts von einem Brausen oder Feuerflammen oder dergleichen. Es folgen dann allerdings mehrere Seiten an theoretischen Darlegungen über den Geist der Wahrheit (was natürlich durchaus auch interessant ist).

 

Diesem neuen Bewusstsein geistiger Kraft soll anschließend sofort bei den Jüngern das Verlangen gefolgt sein, das Evangelium vom Königreich Gottes zu verkündigen und die gute Nachricht, dass Jesus von den Toten auferstanden sei[5]. Und es wird im URANTIA-Buch gesagt, dass dieser Tag der Himmelfahrt (40 Tage nach Ostern) mit dem jüdischen Pfingstfest zusammenfiel[6]. Dies ist außerordentlich befremdlich[7], da es allgemein bekannt ist, dass selbst das jüdische Pfingsten 50 Tage nach Ostern gefeiert wurde und wird. Es gibt dafür regelrecht den griechischen Ausdruck „Pentekoste“, was den 50. Tag bezeichnet. Dies kennzeichnet in der christlichen Liturgie die vom Ostersonntag bis Pfingsten dauernde siebenwöchige Osterzeit, die, weil Anfangs- und Enddatum mitgezählt werden, den 50. Tag einschließt[8].

 

Bereits um 14:00 Uhr an diesem Himmelfahrtstag, der also nach dem URANTIA-Buch völlig identisch mit dem Pfingsttag sein soll (bzw. umgekehrt müsste man wohl sagen: Die Himmelfahrt Christi fand „zufällig“ an dem Pfingsttag statt; Anm.d.Verf.), soll Petrus dann noch im Tempel zu Jerusalem seine „berühmte“ Rede[9] gehalten haben, wo 2000 (zweitausend) Seelen (sozusagen für das beginnende Christentum) gewonnen worden sein sollen. Überall sonst wird von 3000 (dreitausend) Menschen gesprochen – aber wer wird diese Menschen alle wirklich gezählt haben, so dass es sich so oder so um einen Schätzungsfehler handeln kann.

 

Nun erlaube ich mir zu sagen: Was muss dieser ganze Zeitplan (nach Angaben des URANTIA-Buches) für eine Hetzerei für alle beteiligten Menschen gewesen sein! Man möge mir verzeihen: aber gerade im arabischen Raum kann ich mir eine solche Hetzerei absolut nicht vorstellen, wenn ich sehe, wie die Pilger sich alle gemäßigten Schrittes auf den Weg zur Kaaba[10] begeben. Meine Worte richten sich dabei nicht gegen den arabischen Kulturkreis (bzw. des Nahen Ostens), sondern gegen die Darlegungen des URANTIA-Buches, die aus den USA stammen.

 

Beziehungsweise sind sie „gechannelt“ worden von einem niemals näher benannten (bzw. geheim gehaltenen) Menschen, der die Aussagen von den sehr hohen geistigen Wesenheiten aus dem Superuniversum (zu dem unser Lokaluniversum in einer Unterordnung gehört) schon vor 1934 erhalten hat. Dabei stützen sich diese geistigen Wesenheiten bezüglich des Lebens und der Lehre JESU ganz überwiegend wiederum auf menschliche Ausarbeitungen oder Dokumente. Dies ist von den geistigen Wesenheiten ausdrücklich so ausgesagt und im Detail begründet auf einer ganzen Buchseite des URANTIA-Buches[11].

 

An verschiedenen anderen Stellen geben diese hohen geistigen Wesenheiten dann sogar zu, dass sie sehr viele Darlegungen bzw. Zusammenhänge nicht verstehen. Dies betrifft insbesondere diverse Dinge bezüglich des >Mysteriums von Golgatha< (siehe hier im Kap. Nr. 70), aber auch andere Sachverhalte. Auf Seite 2020 des URANTIA-Buches existiert z.B. die Aussage: „Es gibt bei JESU Auferstehung vieles, was wir nicht verstehen“. Und zu Seite 447 habe ich mir herausgeschrieben: „Wieder einmal wissen die hohen geistigen Botschafter von den Zusammenhängen nichts“. Dabei hätten sie die Möglichkeit gehabt, von über-planetarischen Informationsquellen Gebrauch zu machen (S.1343 URANTIA-Buch).

 

Im April 2016 habe ich hier die folgenden Passagen ergänzt:

Wegen der Behauptungen im URANTIA-Buch, dass Pfingsten auf den Himmelfahrtstag gefallen sein soll, werden hier noch Darlegungen von HURTAK & HURTAK angesprochen, wonach die 50 Tage doch speziell bedeutsam sein sollen. Der Himmelfahrtstag selbst fällt nämlich nur auf den 40. Tag ab Ostersonntag.

 

Für den Einweihungsprozess des Menschen ist es jedoch wichtig, dass er seit Ostern 49 Stufen des Bardo[12] erlebt haben muss, um auf der 50. Stufe der Entfaltung in den inneren Schlussstein des LICHTs transformiert werden zu können, was der Ausgießung des Heiligen Geistes entspricht. Dies bedeutet, dass der Mensch zum Friedenstifter werden soll als Diener der Ökumene[13] auf Erden[14].

 

Zwar sind in letzter Konsequenz diese Tage nur symbolisch zu sehen[15]. Jedoch sind alle heiligen Darlegungen im Prinzip so ausgestaltet, dass das Symbol der Wirklichkeit entspricht und die Realität durch das Symbol veranschaulicht wird. So ist das Neue Testament sowohl historisch als auch als Einweihungsbuch zu verstehen.

 

Es geht darum, dass die Trennungen auf der Erde geheilt werden und die beiden Hemisphären unseres Planeten vereint werden, damit der gesamte Erdkreis für seinen Aufstieg bereit gemacht wird[16]. Unter den zwei Hemisphären des Planeten sind bei HURTAK & HURTAK die beiden Gebiete von Indien-Tibet (bzw. das Himalaya-Gebirge) und Israel-Sinai (bzw. die heilige Stadt Jerusalem) zu verstehen, die geistig eins werden müssen. Diese beiden Gebiete entsprechen ebenfalls den beiden Hemisphären des menschlichen Gehirns[17].

 

Auch wenn sich politisch der Kampf 2015/2016 (und schon Jahre davor) im wesentlichen im Nahen Osten zu konzentrieren scheint (mit Auswirkungen, die durch die Flüchtlinge bis nach Europa reicht), so findet vom geistigen Standpunkt des LICHTs her der Kampf um die beiden Hauptgebiete der Welt schon seit 6000 Jahren statt, der sich auf Israel-Sinai und Tibet-Indien richtet[18].

 

Diese beiden Hemisphären sollen eine höhere harmonische Licht-Resonanz produzieren, woran sie aber permanent durch geopolitische Spaltungen verhindert werden. Dadurch ist der Schaltkreis des Planeten fortgesetzt unterbrochen, der jedoch wiedervereinigt werden muss, damit Frieden und Einheit auf Erden hergestellt werden können. Der Unfrieden wird durch den Kampf, der ursächlich in den Himmeln stattfindet, auch auf die Erde projiziert[19].

 

Die Mächte der Welt (worunter primär die übersinnlichen widergöttlichen Wesenheiten und erst sekundär die irdischen politischen Mächte als Handlanger zu verstehen sind; Anm.d.Verf.) kämpfen zentral um die Regionen Tibet-Indien und Israel-Sinai und versuchen, die Erde systematisch zu zerstören. Die Kräfte der Dunkelheit versuchen, die genetischen Inkarnations-Codes zu kontrollieren, um so die LICHTkräfte zu minimieren[20].

 

Wer weltweit friedensstiftende Arbeit leisten will, kann dies z.B. durch die Intonation von „OM, AUM und UMMA“ tun mit dem Zusatz „Die Vibration der Welt-Seele wird in Einheit angerufen!“ „OM“ repräsentiert dabei den uranfänglich/universellen Klang aus Tibet und Indien. „AUM“ begründet sich im alten Ägypten als Amun/Amen[21]. Und „UMMA“ steht arabisch für die Gemeinschaft[22]. Im Kapitel 23-F >Priesterseele< gibt es noch eine anderslautende Affirmation für den Frieden.

 

In der Zukunft sollen jedoch (gemäß einer Vision von J.J.HURTAK) die Schriften Tibets (also aus dem Osten) und die Schriften Israels (also aus dem Westen) sich in einem neuen Land der Mitte begegnen, welches Altea-Amerika[23] sein wird. Denn Altea-Amerika stellt das neue Gitter der Einheit für die Schöpfung dar und wird zum Ort der Versammlung für den Höher-Evolutionären Rat auf dem Antlitz der Erde werden.

 

Amerika wird darauf vorbereitet, das „erneuerte Gebiet“ für die zurückkehrenden Programmierer aus dem Willen des VATERs zu werden. „Altea-Amerika wird als eine Schablone für Bewusstseins-Erneuerung, weltumfassende Kommunikation und als das Zentrum der Einheit unter den Kindern Gottes gesehen werden“[24]. Im Glossar[25] zu >Die Schlüssel des Enoch< findet sich die ähnlich lautende Ergänzung: Altea-Amerika wird die neue ökumenische Region für die Versammlung der spirituellen Menschheit, die Neuprogrammierungszone für die „spirituelle Freiheit“ auf dem Planeten und die Errichtung der Spirituellen Regierungsverwaltung des Alten der Tage[26].

 

Dass meine früheren Worte (vor den im April 2016 ergänzten Passagen) nicht gegen den arabischen Kulturkreis (bzw. den des Nahen Ostens) sprechen sollen, zudem sowieso der individuelle göttliche Justierer in allen Menschen auf der ganzen Welt anwesend sein soll und der Heilige Geist außerdem als Taube symbolisiert erscheint, will ich durch ein bestimmtes dokumentiertes Geschehen bekräftigen, welches ich erst Mitte Mai-2015 hier ergänzt habe.

 

Im Oktober 2014 hatte ich mich verstärkt mit dem Islam beschäftigt (aufgrund der Greueltaten der Terror-Miliz „Islamischer Staat) und dies später in einem neuen Kapitel Nr. 71 mit dem Titel >Kubischer Raum< verarbeitet[27]. Da stieß ich bei meinen Recherchen bezüglich der Kaaba bei YouTube auf ein Video, wo gezeigt wurde, wie ein großes weißes geflügeltes Wesen am 31.12.2010 aus dem Luftraum herangeflogen kam und sich auf der Oberfläche der Kaaba niederließ[28]. Dieses Wesen hatte tatsächlich in etwa die Größe der waagerechten Dachfläche, welche die Maße 11,03 x 12,62 Meter aufweist. Die Höhe der Kaaba beträgt 13,10 Meter[29].

 

In dem Video selbst ist von einem Engel die Rede, um den es sich gehandelt haben soll. Mir selbst würde es eher wie eine riesige weiße Taube vorkommen, da dieses Wesen nicht die aufrechte Haltung eines Engels hatte, sondern eine waagerechte Haltung wie die einer Taube. Zudem war der Kopf wie der eines Tieres/Vogels und nicht wie der eines menschenähnlichen Engels. Des weiteren waren die Schwanzfedern besonders groß, wie solche m.E. gar kein Engel hat. Die Seitenflügel waren demgegenüber etwas weniger markant bzw. wie von einem Vogel und nicht wie bei den Seraphim in deren bildlicher Darstellung.

 

Diese korrigierenden Anmerkungen von mir sollen jedoch der Erscheinung gar keinen Abbruch tun; denn wie ich selbst im Kap. Nr. 3-B >Jungfrau Sophia<[30] dargelegt habe, ist die Taube das Symbol des Geist-Selbstes, und ein Buch von HURTAK heißt auch regelrecht >Die Rückkehr der Taube<.

 

In meinem Kapitel 3-B habe ich des weiteren beschrieben, wie bei der Abbildung von HURTAK aus dem Buch >Überselbst Erweckung< die dort definitiv benannte Taube wiederum aussah wie ein kleiner Engel, also alles umgekehrt wie in dem Video, was ich aber als gegenseitige Bestätigung meine. Die Erscheinung dieses riesengroßen Wesens in dem YouTube-Video war in einem bestimmten weißen Lichtglanz, der auch auf die anwesende Pilgerschar ein weites weißes Licht ausstrahlte.

 

Dass dieses Video eine Fotomontage war, halte ich für ausgeschlossen, da die ganze Filmaufzeichnung so unvollkommen war, dass so etwas nur durch die wirkliche Realität zustande kommt, wo jemand dies mehr zufällig gefilmt hat bzw. sich dies auf dem Filmmaterial später als Erscheinung herausstellte. Denn es hat sich m.E. um ein ätherisches Geschehen gehandelt.

 

Bei HURTAK habe ich dazu wiederum folgende Aussagen bezüglich der sog. „Ganzlichtwesen“ gefunden, wie bei ihm die Engelsboten bezeichnet werden. HURTAK schreibt: „Wenn die Halteposition erst einmal perfekt ist, können die ´Ganzlichtwesen` die Feldlinien so exakt steuern, dass die Vehikel ihre eigenen Energiekorridore erschaffen können, um auf der Oberfläche der Erde zu erscheinen. Dies erzeugt eine neue Energie-Lebenszone mittels eines „Lichtsäulen“-Transports, der den Menschen mithilfe der Vehikel befreit, ohne die planetaren Gravitationskräfte zu stören“[31].

 

Tatsächlich finde ich nun die Herabkunft dieses riesengroßen weißleuchtenden Wesens auf die Kaaba (wie dies das YouTube-Video abbildet) ganz bemerkenswert. Es muss für alle anwesenden Pilger ein gewaltiges Erlebnis gewesen sein, von diesem gleißenden weißen Licht bestrahlt worden zu sein, auch wenn der Vorgang nur ein paar Sekunden gedauert hat. Dabei haben die Pilger vermutlich diese Engel-Taube nicht als solche physikalisch gesehen, sondern nur dieses gewaltige Licht.

 

Man muss dies m.E. doch als eine göttliche Gnade ansehen (wo diese Erscheinung außerdem in der Silvesternacht 2010/2011 geschehen ist) die sowohl einen Aufstieg und eine Befreiung als auch einen Fall bewirken kann. Dass man leider auch Letztes in Betracht ziehen muss, ist von mir abgeleitet aus den Darlegungen im Kapitel Nr. 5 >Herabkunft des Engels<, wonach der Engel auch als Dämon wirken kann, wenn der Mensch gewissen Erfordernissen nicht nachkommt.

 

Jedoch will ich einfach einmal hoffen, dass dieses besondere Ereignis der Herabkunft einer kosmischen Taube auf die Kaaba vielleicht einer Öffnung des Islam dienen sollte, über den sich die entscheidenden esoterischen Aussagen sonst im Kap. Nr. 71 >Kubischer Raum<, aber auch im Kap. Nr. 2-E >Erleuchtung<[32] befinden.

 

Die Bedeutung von Pfingsten vor 2000 Jahren soll gewesen sein: die Ausgießung des Geistes der Wahrheit; denn das Erfassen der Wahrheit stellt die höchste Form menschlicher Freiheit dar[33]. Diese Worte würden mir aus tiefster Seele sprechen, wenn ich nicht diese spezifischen (und manche anderen) Darlegungen im URANTIA-Buch für eigenartig unwahrhaftig erleben würde.

 

Verschiedenste Menschen, die meine Erörterungen hier lesen könnten (die dies aber nicht tun werden), würden mir eventuell vorwerfen: Hat diese Person (damit meine ich mich selbst) keine anderen Probleme, als sich mit solch scheinbar unbedeutenden Differenzen zu beschäftigen? Und ich kann darauf antworten: Doch ich habe auch noch alle möglichen anderen Probleme; aber diese Unwahrhaftigkeit bei zugleich höchster Göttlichkeit in ein und demselben Buch stellt tatsächlich eine unsägliche Qual für mich dar, weil ich eben das göttlich Wahrhaftige zutiefst verehre und dort irgendeine ganz merkwürdige Unlauterkeit in diesem Buch vorhanden ist, die ich nicht wirklich begreife.

 

So wie z.B. Luzifers Rebellion vor 200.000 Jahren im URANTIA-Buch als ein unsägliches Verbrechen dargestellt wird, was ich nach den dortigen Darlegungen überhaupt so nicht nachvollziehen kann, da der dortige (!) Luzifer nur Erleichterungen für die Menschen wollte. Und diese (dortige) Rebellion Luzifers hat sowieso auch überhaupt nichts mit dem wirklichen Verbrechen des Schöpfungsfalles vor Billionen von Jahren zu tun.

 

Dieses wirkliche Verbrechen gegen die Person der höchsten Ur-Gottheit ist von dem wahren ersten Luzifer vollzogen worden, wie dies im Kap. Nr. 70 >Mysterium von Golgatha< mit dortigen Hinweisen auf weitere Kapitel dargelegt ist. Ein ergreifender Dialog zwischen Gott und Luzifer über das wahre Verbrechen des wirklichen Luzifer bezüglich des Schöpfungsfalles (und Luzifers Umkehr nach dem >Mysterium von Golgatha) ist geschildert im Kapitel Nr. 49-C >Grausamkeiten<.

 

Dann die Deklaration von „Michael von Nebadon“ (im Kap. Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes)[34] als Inkarnation von Jesus Christus, von der im URANTIA-Buch selbst gesagt wird, dass dies kein Mensch vor dieser Bekanntmachung je gewusst haben soll.

Es gibt unzählige Heilige, die definitiv Offenbarungen von Gott hatten, die alle angeblich nichts davon gewusst haben, von den ganzen religiösen und esoterischen Schriftstellern und Eingeweihten sowieso ganz abgesehen. Kein Mensch hat jemals etwas von „Michael von Nebadon“ gewusst, sondern alle kennen nur den Ewigen SOHN als Jesus Christus!

 

Damit zweifle ich nicht die Existenz eines Michael von Nebadon an, sondern lediglich, dass dieser in Jesus Christus inkarniert war[35]. Über Michael von Nebadon im Unterschied zu Jesus Christus finden sich die entscheidenden Darlegungen im Kap. Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes< (siehe den LINK in der 2. FN). Alles dies (auch über den ersten und evtl. weitere nachrangige Luzifer-Wesenheiten sowie die Rebellion und den Schöpfungsfall) habe ich mühseligst in meinem Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes< (u.a. in Teil K[36]) zusammengestellt[37].

 

In Teil D des hiesigen Kapitels Nr. 59 (Ewiges Jetzt) habe ich eine persönliche Anmerkung gemacht, wie ich diese als eine Tagebuchnotiz in der Nacht zum 01.05.2013 gegen 01:30 Uhr protokolliert hatte, nachdem ich im URANTIA-Buch über Pfingsten gelesen hatte. Anschließend legte ich mich schlafen. Nur ca. drei Stunden später (also ab 04:30 Uhr) hatte ich dann folgenden Traum:

 

Ich stand mir plötzlich selbst real (wenn auch nur im Traum) gegenüber (nicht wie in einem Spiegel), und ich trug auf dem Kopf eine Art Turban aus gelbem Stoff, so wie man sich als Frau um die gerade frisch gewaschenen Haare ein Frotteetuch schlingt. Dann aber war das Merkwürdige, dass aus diesem Turban etwas herausragte wie ein ca. 40 Zentimeter hoher Turm (tatsächlich ziemlich hoch), der ca. 12 Zentimeter breit war und eventuell leicht konvex zur Vorder- und zur Rückenseite gewölbt war (also wie ein abgeflachtes Rohr[38] mit seitlichen Kanten). Der Turm schien aus undefinierbarer Materie zu sein, jedoch in einer leicht rötlichen (eher beige-orange-mäßigen) Farbtönung. Ich komme darauf noch zurück.

 

Zunächst muss ich aufgreifen, dass eine solche Begegnung mit sich selbst gemäß STEINER ein in der Esoterik bekanntes Phänomen sein soll, worüber ich auch bereits im Kapitel Nr. 16-B+C >Herausziehen des Ätherleibes<[39] esoterische (und auch persönliche) Darlegungen gemacht habe. Nach STEINER soll eine solche Begegnung, wo man sich selbst wie seinen Doppelgänger vor sich sieht, die Konfrontation mit dem kleinen „Hüter der Schwelle“ bedeuten, was wiederum in einem Zusammenhang mit >Erleuchtung< (Kap. Nr. 2) stehen soll.

 

Mein Hauptinteresse galt nun nach dem Traumerlebnis allerdings nicht primär diesem „Hüter der Schwelle“, sondern der Bedeutung des Turbans und des Turmes. Dazu suchte ich in den folgenden drei Tagen phasenweise ein bestimmtes Taschenbuch, welches ich aber erst am vierten Tag wiederfand. Dieses ewige Suchen nach bestimmten Büchern (von dem Suchen der verschiedenen Stellen in meiner eigenen Autobiographie ganz abgesehen) hat mir übrigens schon so manche Nägel zu meinem Sarg beschert.

 

Dieses Buch heißt: >Die Kunst des Channelns< von VYWAMUS / JANET McCLURE mit dem Untertitel „Einblicke in Funktion und Wirkensweise – Ein Lehrbuch“[40]. Ich wusste, dass in diesem Buch verschiedene Abbildungen über sämtliche Chakren und Ckakrenfelder vorhanden sind und erhoffte mir wegen des Turbans mit dem Turm Aufklärung, die ich aber nicht wirklich diesbezüglich erhalten habe.

 

Fortsetzung folgt im Teil E des Kapitels Nr. 59 >Ewiges Jetzt<.

 



[1] URANTIA-Buch/S.2056

[2] URANTIA-Buch/S.2057

[3] URANTIA-Buch/S.2057

[4] URANTIA-Buch/S.2058

[5] URANTIA-Buch/S.2058

[6] URANTIA-Buch/S.2059

[7] Leider gibt es neben den sonst höchsten geistigen Darlegungen noch so manche weitere Befremdlichkeiten in dem URANTIA-Buch, die mir alle das Herz zerreißen (Anm.d.Verf.).

[9] Apostelgeschichte des LUKAS, Kap. 2, Verse 14-36

[10] Kaaba: Sie ist das Gebäude des Schwarzen Kubus in Mekka als Haus Gottes und bildet das zentrale Heiligtum des Islam (http://de.wikipedia.org zu „al-Ka´ba“ ). - Im Kapitel Nr. 71 >Kubischer Raum< habe ich mich überhaupt mit dem Islam befasst und dieses Kapitel im Nov.2015 in die Autobiographie eingefügt (Anm.d.Verf.).

[11] URANTIA-Buch/S.1342f.

[12] Bardo: Stadium, das sich zwischen den Vitalzyklen von Tod und Wiedergeburt (der Zellteilung) befindet (HURTAK&HURTAK/Die Lichtsprache/S.20). - Okkulte Bezeichnung für das gesamte Nachtodliche Leben (besonders aber auch für die ersten Tage nach dem Sterbeprozess); genauer: der gesamte Zeitraum zwischen einem irdischen Tod und einer neuen Wiedereinkörperung, wo die vielfältigsten Zustände durchgemacht werden (von der Hölle bis zum Himmel) (nach TIBETER/Kosmische Feuer/S.850). Diese Zustände werden z.B. im >Bardo Thödöl< (dem Tibetischen Totenbuch) beschrieben. Der zur höchsten Einweihung geneigte Aspirant muss diese Zustände seelisch-geistig bereits während seines irdischen Lebens durchmachen, was nicht unbedingt erfreulich ist (Anm.d.Verf.).

[13] Ökumene (gr.): ursprünglich (in geographischer Bedeutung) die ganze (bewohnte) Erde als menschlicher Lebens- und Siedlungsraum; im christlichen Sprachgebrauch die Welt als Feld christlicher Mission, sowie die Gesamtheit der christlichen Kirchen (Meyers Taschenlexikon/S.496).

[14] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.253

[15] HURTAK&HURTAK/Die Lichtsprache/S.29

[16] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.253

[17] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.250 (dort zitiert nach >Die Schlüssel des Enoch< von J.J.HURTAK; Schlüssel 319:88)

[18] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.250

[19] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.250

[20] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.250 (dort zitiert nach >Die Schlüssel des Enoch< von J.J.HURTAK; Schlüssel 319:81-83)

[21] Im Kap. Nr. 40-G >Meditation< ist dargelegt, wieso man das Wort AUM-EN als Schlusswort für ein Gebet verwenden sollte.

[22] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.251

[23] Altea (= Atlantis-Region): Uralte Region der Programmierung durch die Bruderschaft des Lichts, die mit der Karibik, Yucatan und Südost-Mexiko zu identifizieren ist. Die größte Verwaltungsregion der B`nai Or (= Lichtsöhne; siehe FN in Kap. 14-C >Ursprungsfamilie), etwa zwischen 18.000-12.000 vor Chr. Der Hauptteil der Altea-Nachfahren (bekannt als Nephiten), die auf dem Planeten überlebten, zog in Gegenden von Zentral- und Nordamerika, mit Ausläufern in Südamerika und Ägypten (HURTAK/Schlüssel des Enoch/S.566-Glossar)

[24] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.252 (dort zitiert nach >Die Schlüssel des Enoch< von J.J.HURTAK; Schlüssel 319:85-88)

[25] HURTAK/Schlüssel des Enoch/S.566-Glossar zu „Altea“

[26] Alter der Tage: = „der Lebendige Gott“ oder „Gott der Götter“ und „Herr der Herren“ (HURTAK/Schlüssel des Enoch/S.581-Glossar zu Herren des Lichts). Siehe auch die ausführliche Fußnote zu „Jahve“ im Kap. 11-C >Dämonen<.

[27] Weitere grundsätzliche Darlegungen zum Islam hatte ich bereits früher in dem Kapitel 2-E >Erleuchtung< (http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1884704/2-E-Erleuchtung-12- ) ausgeführt.

[28] http://youtu.be/V63KX8QHiHY hochgeladen von Bilal Farid am 31.12.2010 mit dem Titel „Angel in Mekka“.

[29] Die Maße sind den Darlegungen entnommen von Wikipedia unter dem Titel „al-Ka´ba“.

[31] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.356

[33] URANTIA-Buch/S.2059f.

[35] Bei einer Gegenüberstellung von Michael von Nebadon und dem Ewigen SOHN in einer Entscheidung, wer von ihnen in Jesus Christus verkörpert war, greife ich für meinen Seelenfrieden zu dem folgenden Kunstgriff: Ich sage mir, dass es im Zweifel auf jeden Fall besser ist, an den Ewigen SOHN zu glauben, da dieser die definitiv höchststehende Geist-Entität nach (bzw. neben) dem Allmächtigen Vater ist. Letztlich ist Michael von Nebadon unter diesen Ewigen SOHN subsumiert, und sollte ich mich in meiner Entscheidung irren, wird man mir helfen: mittelbar durch den „Unendlichen Geist“, der über meinen Gedanken-Justierer einwirken wird.

[37] Eine darüber hinausgehende Abhandlung des Themas über den Schöpfungsfall von Luzifer vor Billionen von Jahren ist erfolgt in einem Essay von mir mit dem Titel „Schöpfungsgeschehen“, welche ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Insgesamt sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[38] Geometrisch wird so etwas als (abgeflachter) „Zylinder“ bezeichnet, der in meinem Fall als Grundfläche ein Oval statt eines Kreises hatte. Der Begriff „Zylinder“ könnte aber im hiesigen Fall des Traumes missverständlich erscheinen, da dies auch die Bezeichnung für einen spezifischen hohen Herrenhut ist (Anm.d.Verf.).

[40] >Die Kunst des Channelns< von VYWAMUS / JANET McCLURE mit dem Untertitel „Einblicke in Funktion und Wirkensweise – Ein Lehrbuch“