Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (339)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Sananda (61.C)

Ehe u. Kinder?

...Sananda ist nicht der Christus


Nach anderen Aussagen auf der Webseite www.nebadon.jimdo.com/Sananda-esu-immanuel-Kumara (ohne Datumsangabe) soll >Sananda< Esu Immanuel Kumara angeblich(!) zu seinen Lebzeiten als (bzw. in) Jesus mit „seiner Frau“ Maria Magdalena nach Frankreich geflohen sein und mit ihr angeblich(!) dort drei Kinder gehabt haben. Nach dem Tod von Maria Magdalena (die ca. 90 Jahre alt geworden sein soll) wanderte >Sananda< Esu Immanuel Kumara angeblich(!) nach Asien aus, hatte dort angeblich(!) noch eine Tochter (Saara) mit einer anderen Frau und starb angeblich(!) mit ca. 150 Jahren1.


In den authentischen Visionen der A.K. EMMERICH2, welche Jesus Christus über Jahre hinweg Tag für Tag und fast Stunde für Stunde visionär als Augenzeugin begleitet hat, tauchen jedenfalls nirgendwo eine Ehefrau und Kinder auf – allerdings finden sich bei ihr generell auch nicht die Geschehnisse, wie sie z.B. von DOWLING als verschiedene Prüfungen zur Meisterschaft geschildert werden3, und die ich alle ebenfalls nicht als zutreffend empfinde im Vergleich zu meinen sonstigen geisteswissenschaftlichen esoterischen (Er-)Kenntnissen.


Auch im folgenden geht es um die Beantwortung der Frage, ob Jesus von Nazareth verheiratet war oder nicht. Dazu wird hier auf das Offenbarungswerk mit dem Titel >Das ist Mein Wort<4 von der Prophetin GABRIELE zurückgegriffen. In diesem Offenbarungswerk ist das >Evangelium Jesu<5 (eine ansonsten als apokryph geltende Schrift) abgedruckt und von der Wesenheit des Christus Selbst aus der geistigen Welt heraus durch die Prophetin GABRIELE 1989 neu erklärt, berichtigt und vertieft worden.


Aus dem 6. Kapitel dieses >Evangeliums Jesu< ist der Vers 10 zitiert mit folgenden Worten:

Als Jesus achtzehn Jahre alt war, wurde Er mit Mirjam verheiratet, einer Jungfrau aus dem Stamme Juda, und Er lebte mit ihr sieben Jahre lang; und sie starb; denn Gott nahm sie zu sich, damit Er weiterschreiten könne zu den höheren Aufgaben, die Er zu vollbringen hätte und zu leiden für alle Söhne und Töchter der Menschen“6. Und gleich im Anschluss an dieses Zitat hat der Christus dann 1989 diesen Vers erklärt, berichtigt und vertieft, u.z. indem Er ausgesagt hat, dass Er niemals verheiratet war in dem Sinne, was darunter 1989 verstanden wurde (und wird), nämlich eine Verehelichung vor dem Standesamt und eventuell in einer irdischen Kirche durch einen Priester.


Und der Christus erklärt, dass eine Verheiratung (oder = Verehelichung) ein Beschluss nach den Gesetzen dieser Welt ist. Demgegenüber gibt es den Begriff der (geistigen) „Vermählung“, die ein Treuebund mit dem Nächsten vor Gott ist, in dem zwei Menschen beschließen, die göttlichen Gesetze zu verwirklichen und miteinander ein reines, gotterfülltes Leben zu führen7.


Und ausschließlich in dem Sinne dieser Vermählung war Jesus von Nazareth „verheiratet“. Der Christus Selbst sagt aus: „Als Jesus, das heißt als der Menschensohn, musste Ich auch diese Verbindung zum weiblichen Geschlechte erfahren, um es verstehen und ihm helfen zu können. Als Jesus von Nazareth hatte Ich eine tiefe, reine Verbindung zu dieser Frau, die Meinem Wesen sehr nahe war. … Diese Frau hatte einige Meiner Seele ähnlich schwingende Wesensaspekte. Durch diese standen wir in tiefer Kommunikation. Ich empfand Mich in ihr und sie sich in Mir. Dabei erlebte Ich die Empfindungswelt des weiblichen Prinzips im Erdenkleid und verstand dadurch auch die vielen Frauen, die in den Jahren Meiner Lehrtätigkeit mit Mir waren“8.


Bedauerlicherweise wird selbst im Jahre 1989 von dem Christus nicht ausdrücklich ausgesagt, dass Er keinerlei sexuelle Beziehung zu Mirjam und auch nicht zu irgendeiner anderen Frau jemals gehabt hat (also insbesondere auch nicht zu Maria Magdalena, was immer wieder behauptet wird). Und es könnte sogar der Satz Ich empfand Mich in ihr und sie sich in Mirso ausgelegt werden, als ob Jesus physisch sexuell mit Mirjam in Kontakt gewesen wäre, was jedoch durch Ihn ganz sicher nicht gemeint war, sondern es sich eben um eine rein seelisch-geistige Verbindung gehandelt hat.


Der nicht-sexuelle Kontakt wird vermutlich immer nur mit dem Wort „rein“ angedeutet. Jedenfalls kann aus dem nicht-sexuellen Leben von Jesus von Nazareth eindeutig geschlussfolgert werden, dass Er selbstverständlich auch kein einziges Kind gezeugt hat, obwohl sich darüber in dem Buch >Das ist Mein Wort< keine ausdrücklichen Aussagen finden.


Die Behauptung, dass Jesus von Nazareth regelrecht mehrere Kinder mit Maria Magdalena gezeugt hätte, findet sich gerade in der New-Age-Literatur (bzw. den Botschaften) immer wieder. Nach meiner (ketzerischen) Anschauung hängen alle solche Aussagen damit zusammen, dass es eben vielen der spirituell ausgerichteten Menschen (womit sowohl Männer als auch Frauen gemeint sind) der New-Age-Richtung (von denen sich viele aus der 68-iger-Generation9 mit sexuell enthemmtem Leben rekrutieren) nicht möglich ist, zölibatär10 zu leben (was ja auch überhaupt niemand muss), und sie für ihr eigenes Unvermögen (wofür ich durchaus Verständnis habe) eine Legitimation durch das entsprechende Beispiel von Jesus benötigen.


Was ich schon im >Vorspann<11 und in diversen weiteren Kapiteln genau aus solchen Gründen immer wieder erwähnt habe, ist, dass ich selbst bis zu meiner Lebensmitte eben auch viele sexuelle Kontakte zum männlichen Geschlecht hatte (da ich eben genau dieser 68-iger-Generation angehöre) und dass ich nun seit über 25 Jahren (Aussage im Dez.2018) es aber geschafft habe, vollkommen zölibatär zu leben, welches das Leichteste in meinem Leben geworden ist, was ich mir überhaupt nur vorstellen kann.


Selbst wenn gerade viele spirituelle Frauen dieser Generation (mangels besserer Möglichkeiten) real ohne Mann leben, wie mir dies aus spirituellen Kreisen und meiner ehemaligen Zugehörigkeit zur >Spirituellen Gemeinschaft< usw. persönlich bekannt ist (siehe Kap. Nr. 2712) so haben die meisten von ihnen trotzdem eine vehemente Sehnsucht nach einer solchen Verbindung. Dafür habe ich ebenfalls durchaus Verständnis, auch wenn es mir eben nun schon sehr lange nicht mehr so geht. Aber in meinen früheren Jahren bin ich vor Sehnsucht nach partnerschaftlicher (seelischer) Liebe fast dekompensiert, was in meinem >Vorspann< dargelegt ist.


Und als Hoffnung und Trost möchte ich hier eine Aussage von Erzengel Michael (von Februar 2012 von der Webseite http://www.paoweb.org) zitieren, der sagt: „Der Wunsch nach Alleinsein wird ein brennender Impuls für den spirituellen Aspiranten. Ihr müsst Alleinsein erleben, um zu entdecken, wer ihr wirklich seid13. Ich kann diese heutige - regelrechte Sehnsucht - nach Alleinsein vollkommen authentisch bezeugen. Nur schon die Vorstellung, ich müsste mit einem Menschen zusammenleben, bereitet mir physische, seelische und geistige Schmerzen.


Bei der Prophetin GABRIELE ist aus dem >Evangelium Jesu<14 zitiert, wonach Jesus vor 2000 Jahren gesagt haben soll: „Und wenn sie (die Menschen) Kinder zeugen, lasset sie das tun mit Besonnenheit und Vernunft, entsprechend ihrer Möglichkeit, sie zu nähren. Denen aber, die vollkommen sein wollen und denen es gegeben ist, sage Ich: Lasset sie sein wie die Engel Gottes im Himmel, die weder heiraten noch geheiratet werden, noch Kinder haben, noch sich um das Morgen kümmern, sondern frei sind von allen Bindungen, so wie Ich es bin, und die Kraft Gottes in sich halten und speichern für ihren Dienst und für Werke des Heilens, wie Ich es getan habe“15. Diese Aussage hat >Jesus, der Christus Gottes< erst noch 1989 bestätigt mit Worten, die Er nach Seiner Selbstaussage „aus den Himmeln“ gesprochen hat.


Selbst gemäß dem sonst in verschiedener Weise fragwürdigen URANTIA-Buch hat Michael von Nebadon (der eben dort statt des Ewigen SOHNES in Jesus von Nazareth inkarniert gewesen sein soll) in der geistigen Welt vor seinem Herabstieg den folgenden höheren Ratschlag erhalten, indem Ihm gesagt wurde: „Während du auf dem Planeten als normale Person männlichen Geschlechts ein normales und durchschnittliches Leben in der Gesellschaft führst, wirst du wohl kaum eine eheliche Verbindung eingehen, obwohl eine solche Beziehung durchaus ehrenwert wäre und sich mit deiner Selbsthingabe vertrüge; aber ich muss dich daran erinnern, dass einer der Inkarnationsanweisungen Sonaringtons16 es einem Sohn der Selbsthingabe paradiesischen Ursprungs verbietet, auf irgendeinem Planeten menschliche Nachkommen zu hinterlassen17. Es ist deshalb völlig unglaubwürdig, dass >Sananda< Esu Immanuel Kumara verheiratet war und Kinder gezeugt hat. Und auch CREME sagt im Namen des Lord Maitreya18 aus, dass Jesus keine Nachfahren hatte19.


Diese Anschauungen werden verstärkt durch Aussagen bei RUDOLF STEINER, der dargelegt hat: Jesus von Nazareth hat auch darauf verzichten müssen, jemals selbst eine Familie zu begründen; denn er hatte ja nicht nur seine (Ursprungs-)Familie verlassen, sondern auch den eigenen Leib.

Damit ist gemeint, dass der (salomonische) Jesus-Knabe, der die Zarathustra-Individualität in sich trug, schon früh seine Eltern verloren hatte und dann selbst gestorben war, aber statt in die geistige Welt zu gehen, ging sein Zarathustra-Ich im 12. Lebensjahr auf den zweiten (nathanischen) Jesus-Knaben mit der Adam-Seele über (siehe Kap. Nr. 61-B). So war Jesus von Nazareth bei seinem Wirken in der Welt losgelöst von allen Blutsbanden: So nur konnte er vorarbeiten für diejenige Wesenheit, welche sich in dem Leibe des adamischen Jesus(-Knaben) zu dem Beruf vorbereitete, die allgemeine Menschenliebe zu verbreiten20.


Nun möchte ich gegen Ende dieses Kapitels über >Sananda< noch etwas Persönliches einfügen aus einem Traum, den ich am 21.05.2013 hatte. In der Nacht zum Pfingstmontag, den 20.05.2013 um 01:33 Uhr bin ich auf die Darlegungen zur Feuertaufe gestoßen, wie ich sie in meinem Kapitel Nr. 59-E >Ewiges Jetzt<21 referiert habe (wo ich dieses Kapitel jedes Jahr außerplanmäßig zu Pfingsten poste). Die Botschaft soll von „Jesus Sananda, dem kosmischen Christus“ sein, wie diese von JAHN J KASSL bei http://www.lichtweltverlag.blogspot.de publiziert worden ist.


Diese Wortkombination des Titels dieser Botschaft ist bereits in sich nicht stimmig, da >Sananda< ESU betont, dass er auf keinen Fall der Christus ist, sondern lediglich ein Teil von JESUS, insofern er der Navigator in Michael von Nebadon war, der ganz einfach identisch ist mit Jesus von Nazareth. Michael von Nebadon war als Jesus von Nazareth inkarniert. Das, was Jesus v.N. bzw. Michael v.N. zum Christus machte, war eben das, womit die New-Age-Botschaften nicht rechnen bzw. dies leugnen wollen: Es war der Ewige SOHN der göttlichen Trinität.


Nun jedoch zu dem Persönlichen von mir: In der Nacht des 20.05.2013 war ich also auf die Botschaft mit der Feuertaufe gestoßen. Und in der darauffolgenden Nacht zum Dienstag, den 21.05.2013, geschah es dann doch prompt, dass ich von eben diesem „Jesus Sananda“ träumte (dieser Doppelname wurde mir geistig so vermittelt): Ich befand mich in einem großen (auch insbesondere sehr hohen) Raum eines ansonsten aus Holz bestehenden einfachen Hauses, welches mein Elternhaus (nur im Traum) war. Meine Mutter war irgendwie im Hintergrund. Ich selbst saß innerhalb des Raumes auf irgendeinem Stuhl oder einer Art Holz-Sessel und las in einem Büchlein, u.z. tatsächlich auch gerade über „Jesus Sananda“. Dabei hatte ich – wie in der Realität – vieles mit blauem und rotem Kugelschreiber unterstrichen.


Da kam „Jesus Sananda“ Selbst in diesen relativ großen Raum. Merkwürdigerweise stand ich nicht sofort auf, was ich nicht begreife – und normalerweise immer täte. „Jesus Sananda“ aber sprach mich (aus einer Entfernung von einzelnen Metern) an und sagte zu mir ungefähr sinngemäß: Ich würde ja die Seiten so schnell umblättern. Da antwortete ich, dass ich das Büchlein schon mehrmals gelesen hätte und jetzt nur noch überfliegen würde.


Jesus Sananda“ setzte sich dann an einen längeren Holztisch (der in der Mitte des Raumes stand), wo meine Mutter Ihn wohl bewirtete. Da stand ich endlich auch auf, begab mich zu der gegenüberliegenden Seite des Tisches und streckte „Jesus Sananda“ beide Arme mit geöffneten Händen gleichzeitig hinüber (während Er saß und ich stand). Wieso ich beide Arme hinüberstreckte, was ich in der Realität noch niemals getan habe, ist mir ebenfalls ein Rätsel und erscheint mir auch etwas anmaßend von mir, weil es so vereinnahmend wirkt.


ER aber nahm sowieso nur meine linke Hand mit Seiner rechten Hand, was mich etwas wunderte. Dies hatte vielleicht mit dem von mir nicht angemessenen Verhalten zu tun, dass ich nicht sofort aufgestanden bin, was ich in der irdischen Realität immer täte – auch Männern gegenüber und unabhängig von jeglichem Stand des Menschen, da ich keinerlei geschlechtlichen Dünkel kenne.


Vielleicht ist es jedoch auch als ein Symbol zu sehen (dessen Deutung mir jedoch jetzt zu schwierig ist) oder als Vorhersehung zu meinen esoterischen Ausführungen. Jedenfalls könnte man die Reichung von „nur“ einer Hand auf jeden Fall so deuten, dass ich wenigstens zur Hälfte mit meinen Ausführungen bezüglich >Sananda< richtig liege, aber eventuell auch, dass meine Darlegungen genauso zu 50 % falsch, unvollkommen oder unzureichend sein könnten (obwohl ich diese Deutung nicht hoffe). Unsere Begrüßung war jedenfalls trotzdem herzlich, aber nicht distanzlos. „Jesus Sananda“ war sehr freundlich zu mir und ich ebenfalls zu Ihm. An dieser Stelle war der Traum wohl zu Ende.


Erschütternd ist für mich, wie unspektakulär alles war. In dem Traum hatte ich auch überhaupt kein hinreichendes Bewusstsein über die Größe von „Jesus Sananda“, was mir unbegreiflich ist; denn in der Realität empfinde ich große Verehrung zu allen göttlich-geistigen Entitäten, habe allerdings natürlich Schwierigkeiten mit von mir eingestuften Unwahrhaftigkeiten.


Neben dem Aspekt, dass ich ja eine Nacht vorher eine Botschaft von Ihm in meinem Weblog verarbeitet und veröffentlich habe (wenn auch in einer sekundären Art und Weise), hatte ich mir des weiteren noch, bevor ich überhaupt auf die Botschaft gestoßen war, aus einem mir nicht erfindlichen Grund Gedanken darüber gemacht, wie Jesus zur Zeit real aussehen würde. Und ich hatte Hypothesen darüber gebildet, wie dies im Verhältnis zu dem Aussehen der realen irdischen Menschen (bzw. Männer) steht, und so ähnlich entsprechende Spekulationen angestellt, wie ich diese dann von >Sananda< Esu Immanuel Kumara in Seiner Botschaft (publiziert bei JAHN J KASSL) als Realität wiederfand.


Denn in Seiner Botschaft bittet >Sananda< Esu Immanuel Kumara die Leser darum, ihr Bild von Ihm zu modernisieren, da die Individualitäten aus den himmlischen Reichen sich durchaus den Gepflogenheiten auf der Erde anpassen. Ihre Kleidung und Frisur usw. wird also dem Zeitgeist entsprechen und durchaus auch manchmal „freizeitmäßig“ aussehen (z.B. Jeans)22.

Für mich ist eines der wahrscheinlichsten Aussehen das Bild, welches GLENDA GREEN von Ihm 1991/1992 gemalt hat und am 12.03.199223 fertig gestellt hat, wo Jesus ihr real Modell gestanden hat24.


Und hier muss ich von einer zweiten Erschütterung berichten: Ich weiß absolut nicht, wie „Jesus Sananda“ in meinem Traum aussah, obwohl ich IHN vollkommen gesehen habe. ER war mir auch bekannt und vertraut und trotzdem weiß ich überhaupt nicht, welchem der Bilder, die ich je gesehen habe, Er in meinem Traum ähnelte. Dieses Auslöschen dieser Erscheinung in meiner Erinnerung ist ein unglaubliches bedauerliches Phänomen! Bekanntermaßen haben insbesondere die Widergöttlichen Wesenheiten ein Interesse daran, dass man sich an Trauminhalte nicht erinnern kann.

Dass solch ein Erlöschen der Erinnerung nicht geschieht, ist abhängig von dem Ausmaß der Bewusstseinskontinuität, über die nähere Darlegungenim Kapitel Nr. 24-D und 24-H+i >Ashram< vorhanden sind.


Und ich muss des weiteren aussagen: Ich habe hier in meinem Traum vom 21.05.2013 zunächst einfach unter „Jesus Sananda“ die Entität verstanden, die immer ich meine mit >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. Nr. 44); denn dass dieser sowieso auch den Titel >Sananda< tragen darf, daran zweifle ich nicht. Jedoch im Sept.2015 ist mir bewusst geworden, dass „Jesus Sananda“ (in meinem Traum) der Meister Jesus der geistigen Hierarchie war, der Er geworden ist, nachdem Er Jesus als Zarathustra-Ich25 (bzw. als >Sananda< ESU IMMANUEL KUMARA) in der Jordan-Taufe verlassen hatte. „Jesus Sananda“ ist nicht identisch mit >Jesus, dem Christus Gottes< als einzigartigem Ewigen SOHN.


In Seiner Botschaft bei www.abundanthope.net (die nicht identisch ist mit derjenigen bei JAHN J KASSL) verabschiedet sich >Sananda< Esu Immanuel Kumara (also mit großer Wahrscheinlichkeit die Entität, die mir in meinem Traum begegnet ist) dann mit Verheißungen für diejenigen, die an das Göttliche glauben, dass sie (weiter-)leben und das Göttliche schauen werden:

Ihr, die Ihr stark ward im Namen des Vaters,

Ihr werdet die Säulen der Neuen Welt sein, die da kommt.

So sei es.

ICH BIN DAS ICH BIN

Sananda

Esu Immanuel Kumara

Planetarer Fürst der materiellen Ebene

Sphäre von Urantia

Lokaluniversum von Nebadon“26.


Ich ziehe eine Existenz von >Sananda< Esu Immanuel Kumara auf keinen Fall in Zweifel, allerdings glaube ich nicht, dass Er der von mir gemeinte >Jesus, der Christus Gottes< ist, da Dieser von Ewigkeit her (als der Ewige SOHN) der Zweite Zentrale Ursprung nach dem Allmächtigen VATER ist und eben zu jener göttlichen Trinität gehört, von der Esu Immanuel Kumara nach seiner Fusionierung umfangen worden ist, wie er dies selbst in seiner „Vorstellung für Neuzugänge“ gesagt hat27. Die Wesenheit, die einen anderen umfängt, ist eben die hierarchisch höherstehende Wesenheit, und dies ist der Ewige SOHN.


Nachdem ich dieses Kapitel über die Jahre mehrmals Korrektur gelesen habe, muss ich leider sagen: Ich kann nicht ausschließen, dass ich mich in meinen Schlussfolgerungen auch zum Teil irre, was mich sehr schmerzt, da ich doch zutiefst wahrheitsliebend bin. Der entscheidende Ausgangspunkt eines jeglichen möglichen Irrtums oder einer Fehldarstellung liegt bereits darin, dass in vielen New-Age-Botschaften und im URANTIA-Buch der Schöpfersohn unseres Lokaluniversums „Michael von Nebadon“ als Jesus Christus definiert wird, wo dann in einem zweiten Schritt >Sananda< Esu Immanuel Kumara eine entscheidende Rolle spielt. Demgegenüber musste ich aus verschiedener eher christlich orientierter Literatur den Ewigen SOHN als Jesus Christus identifizieren, wie dies im entscheidenden in meinem Kapitel Nr. 44-D >Jesus, der Christus Gottes< begründet ist.


Als ich nun das Kapitel Nr. 61 >Sananda< gegen Ende Sept.2015 zum Posting vorbereitete und es also nochmals überarbeitete, sind mir doch entscheidende Erkenntnisse gekommen, die für mich ein neues Licht in das Wirrwarr der Identitäten und Zusammenhänge gebracht haben. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass


a) (Sananda) Esu Immanuel Kumara identisch ist mit der großen zuerst lebenden Zarathustra-Individualität (bzw. dem „Zarathustra-Ich“ - siehe die frühere Fußnote in 61-A), die zunächst den (salomonischen) Jesus-Knaben vom 12. Lebensjahr an und dann weiterhin bis zum 30. Lebensjahr dem erwachsenen (nathanischen) Jesus als Justierer/Navigator diente.


b) Durch den Hype28, der um Michael von Nebadon als Souverän unseres Lokaluniversums in der New-Age-Szene und vom URANTIA-Buch gemacht wird, wurde mir zuerst der Blick verstellt auf die ganz einfache Tatsache, nämlich dass Michael von Nebadon als der Junge Jesus von Nazareth geboren worden war, wie dies auch ganz wesentlich (eigentlich) im URANTIA-Buch selbst ausgesagt wird29. Michael von Nebadon ist ganz einfach Jesus von Nazareth!


c) Erst die Hintergrund-Informationen, welch hohe geistige Wesenheit (nämlich der Schöpfersohn und Souverän unseres Lokaluniversums) sich hinter dem Jesus von Nazareth verborgen hat, ist das Besondere daran. Jedoch hat auch schon STEINER die Außergewöhnlichkeit von Jesus von Nazareth betont, insofern in diesem 1.) die göttliche Adam-Seele von vor dem Sündenfall (also ein direkt von Gott abstammender Sohn) in ihm gelebt haben soll (so wie auch Michael von Nebadon direkt von Gott abstammen soll); und 2.) ist das weitere Besondere die Doppelinkarnation, insofern die hohe Zarathustra-Individualität in ihm als Justierer/Navigator lebte und Zarathustra identisch ist mit ESU IMMANUEL KUMARA. Die 3. Besonderheit, dass Jesus/Michael den Nirmanakaya30 (also die Bodhisattva-Kräfte) des Gautama Buddha als Astralleib bekommen hatte, soll hier jetzt einmal im Hintergrund bleiben.


d) Das, was in allen New-Age-Botschaften und dem URANTIA-Buch fehlt, ist eben nun die allerbedeutsamste Besonderheit, nämlich dass die Christus-Entität sich bei der Jordan-Taufe in Jesus von Nazareth/Michael von Nebadon herniedersenkte. Deshalb müssen diese anderen Anschauungen zahllose merkwürdige Kunstgriffe machen, die schon als solche ganz unlogisch sind, wie z.B. dass ESU IMMANURL KUMARA sich binnen Sekunden nach Divinington (bzw. dem Paradies) begeben hatte und sogleich wieder verwandelt (= erhöht) zurückkehrte und nun insofern als die Christus-Wesenheit fungierte.


Dies entspricht so eben nicht der Wahrheit. ESU IMMANUEL KUMARA (= das Zarathustra-Ich) hat sich zwar aus Jesus von Nazareth herausbegeben bei der Taufe, ist dann jedoch für einige Jahre in die geistige Welt gegangen, bis er sich als der Meister Jesus erneut reinkarnierte und eben die hohe Stellung in der Spirituellen Hierarchie unseres Planeten bekleidet. Hier schließt sich dieser Kreis um ESU IMMANUEL KUMARA total stimmig.


e) Derjenige, der als Christus-Entität fungierte und in den Jesus von Nazareth/Michael von Nebadon bei der Taufe eintrat, dies war eben der Ewige SOHN der göttlichen Trinität; denn nur diese hohe Entität konnte all das vollziehen, was mit dem >Mysterium von Golgatha< verbunden ist, u.a. die Rückkehr Luzifers bewirken. Stattdessen will Michael von Nebadon selbst als der Christus benannt werden, der er aber nicht von vornherein und nicht als solches war. Es ist genauso, als wenn Jesus von Nazareth sagen würde, er sei der Christus. Auch dies ist er nicht. Michael von Nebadon/Jesus von Nazareth dienten der Christus-Entität als Träger.


f) Die Christus-Entität ist das WORT Gottes, sie ist der Ewige SOHN der göttlichen Trinität, die noch niemals (weder vorher noch nachher jemals) in einem menschlichen Leibe gelebt hat. Sie kannte nur die geistigen Welten; sie kannte nicht die Erdenwelt. Und hier ist eben auch eine entscheidende Differenz zu ESU IMMANUEL KUMARA, der bereits vielfältig inkarniert gewesen sein soll, obwohl er bei Jesus/Michael ja überhaupt nur eine geistige Wesenheit war als Navigator/Justierer. Aber Sananda Esu (= der hohe Zarathustra) hat seine Entwicklung von den materiellen Welten aufwärts gemacht, auch wenn er bereits mit Gott fusioniert, also EINS mit IHM ist, woran man keinen Zweifel zu haben braucht.


g) Sananda Esu (also Zarathustra) sagt, dass er von Jesus nur ein Teil war und auf keinen Fall, dass er der Christus war (was nur das URANTIA-Buch und diverse Webseiten behaupten). Was also Sananda sagt, ist ebenfalls eine absolut korrekte Aussage; denn das Zarathustra-Ich ist ja bei der Jordan-Taufe in die geistige Welt gegangen.


Fazit dieses Kapitels Nr. 61 >Sananda<:

>Sananda< ist der Titel von Esu Immanuel Kumara, der identisch ist mit der hohen Individualität des ehemaligen Zarathustra (der also bereits zu einem früheren Zeitpunkt als Zarathustra inkarniert war). Dass >Sananda< dabei den Einweihungsgrad eines Christus (= 6. Stufe der Einweihung) besitzt, dies bezweifle ich in keiner Weise; denn diesen Einweihungsgrad besitzen auch andere Individualitäten. Jedoch ist >Sananda< auf keinen Fall der Christus, wie Esu Immanuel Kumara dies auch sogar selbst ausdrücklich aussagt, nämlich dass er nur ein Teil von Jesus gewesen sei. Trotzdem wird in New-Age-Literatur es ganz oft so dargestellt, als sei Sananda der einzigartige Christus der göttlichen Trinität. Dies ist eine eindeutige Fehlaussage. So dass ich hier wiederhole:

Sananda ist nicht der einzigartige Christus der göttlichen Trinität!


>Sananda< hat mittelbar mit dem Christus zu tun, insofern er das Zarathustra-Ich in Jesus/Michael war, und diese Konfiguration Jesus/Michael dann der Christus-Entität als Träger diente. Unmittelbar (also direkt) jedoch hatten Sananda und die Christus-Entität keinerlei Berührung miteinander gehabt; denn Sananda hatte Jesus/Michael bereits verlassen, als danach das Christus-Ich seinen Platz in Jesus/Michael einnahm.


Esu Immanuel Kumara verließ den Körper des Jesus/Michael während der Jordan-Taufe, und Esu Immanuel Kumara verblieb einige Jahre in der geistigen Welt, bis er sich als Meister Jesus (als Mitglied der geistigen Hierarchie) wieder als Mensch verkörperte. Deshalb kann man die Offenbarung, die mir in meinem Traum vom 21.05.2013 gegeben wurde, dass es sich um „Jesus Sananda“ gehandelt haben soll, als eine korrekte Bezeichnung ansehen.


Dass nun “Sananda Esu Immanuel Kumara, Planetarer Fürst der materiellen Ebene, Sphäre von Urantia, Lokaluniversum von Nebadon“31 ist, wie er sich selbst definiert, ziehe ich keineswegs in Frage.


Ende von Teil C und Ende des Kapitels Nr. 61 >Sananda<.



27 „ESU – Vorstellung für Neuzugänge“ vom 30.04.2012 auf der Webseite http://www.abundanthope.net. (siehe hier in Teil A: „… von ihm und der göttlichen Trinität umfangen …“).