Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (341-a)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Whistleblower

(62.B-I) Schacher

...Snowden als Gefangener von Putin?


Das Kapitel Nr. 62 >Whistleblower< bestand aus den vier Teilen A bis D. Aufgrund von Ergänzungen, die insbesondere durch den versuchten Giftmord an Alexej Nawalny zustandegekommen sind, ist Teil B jedoch aktuell (im Sept.2020) in zwei Teile untergliedert worden, die an zwei Tagen gepostet werden. Bei den Zusatzseiten sind beide Teile in einem Stück.


Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 62-B(I) >Whistleblower<.


Ankündigung der Auslieferung von Edward Snowden an die USA. Zusicherung des US-Justizministers. Austausch gegen KGB-Agenten. Angebliche „Rückkehr“ statt „Auslieferung“. Fernseh-Nachrichten sind aktueller als das Internet. Transitzone gehört zum Hoheitsgebiet von Russland. Lebensqualität der Transitzone im Vergleich zum US-Gefängnis. Snowden wie als Gefangener von Putin, der ihn zu „verschachern“ droht. Occupy-Proteste sollen von der Wirkung her wie ein Witz sein. Jedoch: Rechtschaffenheit verfügt fast nie über physische Macht. Putin als einer der „würdigsten“ Nachfolger in der Tradition von Stalin. Unrechts-Urteile. Die Doppelagenten Litwinenko und Skripal waren Giftanschlägen ausgesetzt. Rudolf Steiner. Stalin als roter Diktator. Mao Tsedong als der größte Massenmörder der Menschheitsgeschichte.


Charakter von Putin: Er hat Angela Merkel seinem relativ großen schwarzen Hund ausgesetzt bei einem Staatsempfang. Perverser Sadismus, auch wenn der Hund friedlich und zahm war. Mindestens 30.000 Bissverletzungen durch Hunde pro Jahr in Deutschland. Reiche russische Oligarchen. Ausplünderung des Staates. Armutsrate auf 50 % erhöht. Putin wird trotzdem vergöttert. Präsidentschaftswahlen in Russland am 18.03.2018. Der einzig ernsthafte Konkurrent Nawalny wurde von Putin bereits seit Jul.2013 wahltechnisch ausgeschaltet. Trotzdem hat Putin erst noch am 20.08.2020 versucht, Nawalny durch einen Giftanschlag ermorden zu lassen. Seit 22.08.2020 wird (bzw. wurde) Nawalny in der Berliner Charité behandelt und am 07.09.2020 aus dem künstlichen Koma aufgeweckt. Am 23.08.2020 ein persönlicher Traum mit Nawalny. Träume mit anderen berühmten Persönlichkeiten und auch mit Leser/innen meiner Autobiographie.


Es gibt Anschauungen, die meinen, hinter dem Giftanschlag würde der Geheimdienst der USA stecken, weil diese Flüssiggas nach Europa exportieren wollen. Bereits seit Jun.2020 bedrohen die USA speziell Deutschland, aber auch generell die EU mit Sanktionen, weil die USA wollen, dass das Gas-Pipeline-Projekt Nord Stream II mit Russland aufgegeben werden soll. Diese Bedrohung stellt jedoch eine völkerrechtswidrige extra-territoriale Maßnahme durch die USA dar. Trotzdem ist das Projekt unterbrochen worden.


FN: (in 62-B(I): Schacher. Internationaler Gesichtsverlust. Occupy-Proteste. Bissverletzungen durch Hunde. Alexej Nawalny. Keller. Kommode. OSZE


Am 27.07.2013 sah ich um 21:15 Uhr die Nachrichtensendung „heute-journal“ im ZDF, die wegen eines Fußball-Spiels um diese verschobene Uhrzeit gesendet wurde. Dort wurden neue Nachrichten zu Edward Snowden benannt, die sofort meine Wachsamkeit und Fürsorge aufriefen. Es wurde tatsächlich doch als letzte Meldung ausgesagt, dass der russische Kreml-Chef Wladimir Putin1 in Betracht ziehen würde, Snowden real (und nicht nur als Hypothese) an die USA auszuliefern, sofern diese ihm versichern, dass Snowden dort nicht gefoltert werden würde und nicht der Todesstrafe ausgesetzt wäre. Dies hat der US-Justizminister Eric Holder dann auch tatsächlich schriftlich versprochen. Und es wurde im „heute-journal“ die Vermutung geäußert, dass Putin die Auslieferung tatsächlich in Betracht ziehen würde, um im Gegenzug die Freilassung von ehemaligen russischen KGB-Agenten o.ä. zu erwirken, die jetzt in US-Gefängnissen sitzen.


Eine solche Auslieferung wurde bisher strikt abgelehnt mit dem Hinweis auf internationale Konventionen, die verbieten, einen Menschen abzuschieben, der um vorläufiges Asyl gebeten habe. Außerdem gebe es mit den USA kein bilaterales Auslieferungsabkommen. Von dem US-Botschafter McFaul wird nun jedoch behauptet, die USA hätten nicht die „Auslieferung“, sondern die „Rückkehr“ Snowdens gefordert2. „Zurückkommen“ kann jemand jedoch nur freiwillig, d.h. eine Rückkehr kann nicht gefordert, sondern nur erbeten werden. Welcher Mensch wäre so selbstmörderisch, um auf eine solche Bitte in dem speziellen Fall schon einzugehen?


Kurz nach den Nachrichten am 27.07.2013 um 21:15 Uhr habe ich dann versucht, über alle möglichen Webseiten im Internet die Aussagen aus dem Fernsehen verifiziert zu bekommen. Jedoch muss ich sagen und allen (meinen) Lesern zu Bewusstsein bringen: Das Internet hinkt ja total hinterher, wenn es um die neuesten und aktuellsten Informationen geht. Nirgendwo habe ich wirklich diese letzte Nachricht zu einer realen Auslieferung als Schacher3 gegen gefangene KGB-Agenten gefunden. Die wesentlichen Informationen im Internet waren alle höchstens vom 26.07.2013, außer dass es 643 Kommentare gab, die in der Zeit bis zum Abend des 27.07.2013 gepostet worden waren (bis 24:00 Uhr), die jedoch alle anscheinend bis 21:15 Uhr keine Fernsehnachrichten gesehen hatten; denn niemand bezog sich auf diese letzte Meldung4.


Man muss sich nun real diese Ungeheuerlichkeit zu Bewusstsein bringen, die in der wirklichen Ankündigung der Auslieferung liegt: Snowden hat in Russland Asyl gesucht, und wenn er dies auch bis aktuell zum 27.07.2013 nicht bekommen hat (nach letzten Meldungen – Aussagen des russischen Rechtsanwalts Kutscherena von Snowden - angeblich aus bürokratischen Gründen5), so ist ihm jedoch Unterschlupf in der Transitzone des Moskauer Flughafens gewährt worden, die allerdings zum Hoheitsgebiet von Russland gehört.


Darauf hat ein Leser-Kommentator6 A. am 26.07.2013, 15:37 Uhr) hingewiesen, dass dieses Flughafenareal ganz normales russisches Staatsgebiet sei mit der vollen (völkerrechtlichen) Souveränität Russlands. Dass Russland den Transitbereich intern, im bürokratischen Sinne und für gewisse Sachfragen, anders behandelt, ist ganz allein Russlands Sache und kann nach Gutdünken geändert werden7. – Ich fürchte, dass dies der Realität entspricht.


Der Leser-Kommentator B. wiederum schrieb am 27.07.2013 um 20:15 Uhr, dass das Existieren-Müssen im Bereich eines Flughafens zwar nicht das Non-plus-ultra sei, aber doch immer noch tausendmal besser, als mit Millionen von vorwiegend schwarzen Häftlingen8 in US-amerikanischen Staatsgefängnissen seine Strafe abzusitzen bis zu seinem Lebensende und unbarmherzig zu verschimmeln, während die „Erzteufel“ ungestört und ungeniert weitergehen können9. – Mit den „Erzteufeln“ ist wohl so etwas ähnliches gemeint, wie dies sonst in esoterischer Literatur mit den Illuminaten oder Dunkelmächten oder Minions bezeichnet wird.


Bezüglich der Transitzone durfte jedoch sowohl Snowden davon ausgehen, dass Russland ihn schützen würde, als auch dass Russland im Prinzip nicht die Machtbefugnis hätte, ihn an die USA auszuliefern. Denn Edward Snowden ist ja kein Gefangener von Putin.

In einem Leser-Kommentar von C. (vom 26.07.2013, ca. 15:00) wurde Bezug genommen darauf, dass der russische Geheimdienst FSB mit dem US-amerikanischen Geheimdienst FBI über das Schicksal von Snowden verhandeln würde und der Leser C. sagt aus: Snowden tut weiß Gott gut daran, den Transitbereich des Flughafens NICHT zu verlassen“. Und dann die m.E. entscheidende Aussage: „Es war klar, dass er von Putin irgendwann verschachert wird“10. (Dieser Kommentator hatte als einziger wohl auch etwas von diesem Austausch gegen KGB-Agenten gehört, nahm aber keinen ausdrücklichen inhaltlichen Bezug darauf; Anm.d.Verf.).


Ähnlich wie es meine Anschauung ist, dass ein internationaler Gesichtsverlust11 für Putin ihn nicht im Geringsten interessieren würde, so ist von dem Leser-Kommentator D. am 26.07.2013 um 15:41 Uhr aufgegriffen worden, dass eine Auslieferung an die USA lediglich eine kurzfristige Presse erhalten und dann gar nichts mehr passieren würde. Die Amerikaner würden Snowden unter Verschluss halten, bis sie sukzessive das Gerichtsverfahren durchziehen würden. Der Leser D. schreibt: „Mir tut der Mann leid: Mein Wunsch wäre ja, dass er in Deutschland Zuflucht findet und die westliche Welt nach und nach in einer ´ehrlichen` Debatte reformiert“. Jedoch niemand will sich die Finger verbrennen und die Occupy-Proteste12 seien sowieso von der Wirkung her ein Witz13. – Es ist eben so, dass jegliche Rechtschaffenheit fast nie über physische Macht verfügt und nur der Umweg über den Geist oder mentale Prozesse bleibt, füge ich hinzu.


Ich selbst hatte mir einmal geschworen, als ich die Autobiographie begonnen habe zu schreiben, dass der einzige Mensch auf der Welt, über den ich aus guten Gründen (die sich in unberechenbaren Verfolgungen von Menschen begründen) niemals eine Aussage machen wollte, der russische Präsident Putin sei. Jedoch werde ich dem Vorhaben jetzt (im Jul.2013) ziemlich untreu und will es einmal so formulieren: Gibt es einen Menschen auf dieser Welt, der sich irgendwelche Illusionen über Putin macht als einen der „würdigsten“ Nachfolger in der Tradition von Stalin, wenn auch offiziell abgemildert durch den vorangeschrittenen Zeitgeist?


Glaubt jemand ernsthaft, dass man in der Presse etwas davon erfährt, wie viele Menschen in Russland auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind? Bekannt werden nur die wenigen offiziellen Unrechts-Urteile, um die sich auch kaum ein Mensch kümmert. Und die Doppelagenten Litwinenko und erst am 13.03.2018 Skripal (und seine vermutlich unschuldige Tochter) sind nicht die einzigen, die Giftanschlägen durch den russischen Geheimdienst in Großbritannien ausgesetzt sind und waren. Dabei ist Litwinenko daran verstorben, was ich im Kap. Nr. 24-J >Ashram< verarbeitet habe, da auch Rudolf Steiner mit großer Wahrscheinlichkeit 1923/1924 von Gegnern vergiftet worden ist, was jetzt jedoch nichts mit Putin zu tun hat.


Wer nichts über Stalin weiß, möge dies einmal bei WIKIPEDIA nachlesen, schrieb ich noch 2013. Mittlerweile kann ich jedoch auf eigene Darlegungen bezüglich Stalin (den roten Diktator) hinweisen, die ich im Kapitel Nr. 73-N >Bewusstsein< erst im Jan.2017 hier in die Autobiographie eingefügt habe, der allerdings tausendfach schlimmer war als Putin. Und noch absolut wesentlich schlimmer als Stalin war überhaupt der chinesiche Staatschef Mao Tsedong, wie ich dies erst am 06.11.2019 erstmals in mein Bewusstsein bekommen habe, insofern er für 76 Millionen Tote (überwiegend durch Hinrichtungen) verantwortlich gewesen sein soll. Ich habe dies in meinem Kapitel Nr. 20-D >Ritter auf schwarzem Pferd< verarbeitet, wo auch die heute noch existierenden Bedingungen in Tausenden von chinesischen Arbeitslagern dargelegt sind.


Um nur einen ganz kleinen Einblick in den Charakter von Putin zu geben, möchte ich hinweisen darauf, dass Putin doch tatsächlich Angela Merkel (die erst noch am 14.03.2018 zum vierten Mal zur Bundeskanzlerin der BRD vereidigt worden ist, und über die ich auch verschiedentlich durchaus kritische Anmerkungen bezüglich ihrer Flüchtlingspolitik gemacht habe) vor mehreren Jahren bei einem ihrer Staatsbesuche (es war wohl im Jahre 2007 im russischen Sodschi gewesen) mit seinem relativ großen schwarzen Hund konfrontiert hat, den Putin einfach völlig frei in dem Staatsempfangsraum herumlaufen ließ, während Angela Merkel wie angewurzelt auf ihrem Sessel sitzen musste.


Der Hund selbst erwies sich offensichtlich als ganz friedlich und zahm (was ein fremder Mensch ja nicht wissen kann); jedoch wusste Putin von Angela Merkels Angst vor großen Hunden (da sie 1995 einmal von einem Jagdhund gebissen worden war), und dann (wie Putin dies getan hat) eine solche Handlung zu vollziehen, ist ein unglaublicher Machtmissbrauch und perverser Sadismus und sprengt zudem ganz sicher das diplomatische Protokoll von solchen Staatsempfängen. Menschen, die so handeln wie Putin, kann ich nur verachten. Über die Situation gibt es definitiv Videoaufnahmen, die auch mehrfach im Fernsehen gesendet worden sind.


In Deutschland kommt es jedes Jahr zu Tausenden von Bissverletzungen durch Hunde14. Es gibt darüber bundesweit keine offizielle Statistik, da es für Bisswunden keine Meldepflicht gibt, sondern nur Angaben des „Deutschen Ärzteblattes“. Dessen Angaben schwanken zwischen 30.000 und 50.000 Bissverletzungen pro Jahr. Am gefährdetsten sind Kinder und ältere Menschen. In den Statistiken tödlicher Bissattacken dominieren u.a. Schäferhunde, Bullterrier und Rottweiler. Dabei sollen die Zahlen der gemeldeten Bisse immer mehr angestiegen sein, was vermutlich daran liegt, dass es immer mehr Hunde in Deutschland gibt15.


Zurück zu Russland: Wie sich die Lebensverhältnisse des russischen Volkes nach dem Zusammenbruch des Kommunismus noch mehr verschlimmert haben, als dies sowieso schon seit vielen Jahrhunderten der Fall war, ist im Kapitel Nr. 17-B >Erscheinen einer Sonne< dargelegt16. Dort ist die Herrschaft einer kleinen Gruppe von Oligarchen geschildert, die das gesamte Vermögen des Staates ausgeplündert und die Armutsrate auf 50 % erhöht haben. Trotzdem „vergöttert“ das russische Volk seinen Präsidenten, wie ich dies in der Fußnote zu Wladimir Putin in Kap. 62-A ausgesagt habe.


Am 18.03.2018 waren erneut Präsidentschaftswahlen in Russland und obwohl es noch sieben Mitbewerber gab, hatten diese nicht die geringste Chance. Seinen einzigen wahren Konkurrenten Alexej Nawalny17 hat Putin schon vorsorglich vor Monaten (bzw. seit Jahren) ausgeschaltet, indem er ihn seit Jul.2013 wegen „Unterschlagung“ gerichtlich verurteilen ließ. Durch Einschreiten des „Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte“ musste Nawalny jedoch auf Bewährung freigelassen werden.


Obwohl Putin seinen Kritiker Nawalny schon seit Jul.2013 im Prinzip als Konkurrenten ausgeschaltet hatte (worauf ich sogleich noch zurückkomme) ist ihm Nawalny anscheinend trotzdem immer noch zu gefährlich gewesen/geworden durch Nawalnys landesweite Aktivitäen, so dass Putin doch die Ungeheuerlichkeit begangen hat, Nawalny am 20.08.2020 mit einem chemischen Nervenkampfstoff vergiften zu lassen, was von der Berliner Charité am 24.08.2020 veröffentlicht wurde.

Nawalny war nämlich am Samstagmorgen, den 22.08.2020, nach Deutschland geflogen worden, ist auf dem Flughafen Berlin-Tegel gelandet und in die Universitätsklinik der Berliner Charité eingeliefert worden.


Da ich auch noch im folgenden sehr viele politische Zusammenhänge darlegen werde, will ich mir als Zwischenbemerkung noch etwas Persönliches erlauben: Ich habe am Sonntag, den 23.08.2020, am Nachmittag noch einmal geschlafen und es geschah doch tatsächlich, dass ich von Alexej Nawalny geträumt habe; denn sein schlimmer Fall hatte mich sofort beschäftigt gehabt. Der Traum hat sich nun in der Astralwelt abgespielt, wo Nawalny natürlich nicht im Koma war, sondern ganz wie real im Leben. Die Szene der Begegnung fand in einem Keller18 statt, wo noch ganz einzelne andere Menschen waren, u.a. ein Mann, der einmal Hausmeister gewesen und real schon verstorben war.


Es war die Situation wie bei einem Umzug, wo man auch Sachen in den Keller brachte. Dabei ist eine Kommode allerdings irgendwie beschädigt worden (irgendwie auseinandergebrochen) und speziell Alexej Nawalny und ich arbeiteten daran, sie zu reparieren. Nawalny und ich waren uns durchaus fremde Menschen, hatten also eigentlich keinerlei persönliche Beziehung miteinander. Er saß auf dem Boden auf der einen Seite der Kommode und ich hockte auf der anderen Seite und wir sprachen einzelne Worte miteinander. Was ich nicht mehr weiß, in welcher Sprache dies war. Ich kann kein einziges Wort russisch, und ob Nawalny real irgendwelche Worte auf Deutsch sprechen kann, konnte ich nicht recherchieren. Ich weiß nur, dass ich ihn siezte, und da bot er mir das „Du“ an. Und damit endete dann der Traum.


Vor einigen Jahren hatte ich ja übrigens auch schon einmal in der Astralwelt eine persönliche Begegnung mit Wladimir Putin „von Mensch zu Mensch“, wie ich dies im Kapitel Nr. 73-Q >Bewusstsein< geschildert habe. So wie ich generell von allen Menschen einmal träume, mit denen ich mich theoretisch beschäftige (und die öffentlich bekannt und berühmt sind), und von den Menschen, die ich persönlich kenne, träume ich eigentlich ständig. Manchmal träume ich auch von einzelnen Menschen, die meine Autobiographie lesen, obwohl ich sie gar nicht kenne. Aber sie kennen mich als Seele und daher kommt dann die Resonanz.


Durch medizinische Untersuchungen in der Berliner Charité sehe ich es als erwiesen an, dass dies auf Veranlassung von Putin erfolgt ist; selbst wenn eines Tages irgendein armer russischer Mensch gezwungen werden wird, den Giftanschlag pseudohalber „auf seine Kappe“ zu nehmen. Nur durch die Behandlung der deutschen Ärzte wird Nawalny vermutlich/hoffentlich den versuchten Giftmord überleben; jedoch werden wahrscheinlich schwere/schlimme Schädigungen bei Nawalny zurückbleiben19.

Am 07.09.2020 ist übrigens das künstliche Koma bei Nawalny beendet worden, er wird nun schrittweise von der maschinellen Beatmung entwöhnt und reagiert bereits auf Ansprache.


Natürlich wird man nie mit 100 %-iger Sicherheit beweisen können, dass Putins Machtapparat hinter der Vergiftung steckt, und so gibt es auch diverse Leser der Online-Artikel20, die z.B. meinen, die Geheimdienste der USA würden in Wahrheit dahinterstecken, weil diese ihr eigenes Flüssiggas nach Europa exportieren wollen. Dies wäre dann eine Option, wenn Deutschland und die EU das Pipeline-Projekt Nord Stream II in der Ostsee aufgeben oder zumindest aussetzen würden, um damit Russland für den versuchten Giftmord an Nawalny zu bestrafen.

Denn dieser versuchte Mord verstößt gegen die internationale Ordnung, die von der Charta der UN (= Vereinte Nationen) oder der OSZE21 niedergelegt ist.


Bereits seit dem 04.06.2020 ist Deutschland generell durch die USA schon wegen des Projektes Nord Stream II mit Sanktionen bedroht worden, und mir war gar nicht klar, wie sich dies berüdet. Über WIKIPEDIA (Stand: 08.09.2020) erfuhr ich dann, dass die USA wiederum schon seit Aug.2017 verschiedene Sanktionen gegen Russland eingeleitet haben, u.a. weil die USA Russlands Beteiligung am syrischen Bürgerkrieg auf Seiten von Baschar al-Assad nicht akzeptieren. Es gibt auch noch weitere Gründe, die ich jedoch jetzt nicht alle referieren kann.


Jedenfalls verlangen die USA nun auch von anderen Staaten, dass diese entsprechende Sanktionen gegen Russland durchführen. Und dies betrifft insbesondere das Nord Stream II-Projekt. Die USA meinen, Deutschland und die Europäische Union würden sich gegen das Völkerrecht vergehen, wenn sie das Projekt mit Russland zu Ende führen würden. DE und die EU sehen nun wiederum diese Bedrohung durch die USA als völkerrechtswidrige extra-territoriale Maßnahme an, welche in die europäische Souveränität eingreifen würde. Trotzdem sind zur Zeit (Aussage im Sept.2020) die Arbeiten an der Pipeline unterbrochen worden22.


Fortsetzung folgt in Teil 62-B(II) des Kapitels > Whistleblower<.





Kim Carrey:

Sternenschnee (341-b)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Whistleblower

(62.B-II) Machtapparat

...versuchter Giftmord an Alexej Nawalny


Vorangestellte Inhaltangabe zu 62-B(II) >Whistleblower<:


Man sollte das Nord Stream II-Projekt von dem Giftanschlag auf Alexej Nawalny abkoppeln. Putin wird Macht ausüben, wann immer ihm dies möglich erscheint. Der russische Außenminister Lawrow als Zen-Meister des Zynismus. Eine Soldateska von Putins Gnaden hat das Passagierflugzeug 2014 über der Ost-Ukraine abgeschossen, wobei 300 Menschen gestorben sind. Sollte Deutschland das Nord Stream II-Projekt beenden, wird China Russland das Gas abkaufen. Man muss warten, bis das russische Volk begreift, von wem es sich regieren lässt. Das Beispiel von Belarus (Weißrussland). Lukaschenko sagte: „Wenn Belarus fällt, wird auch Russland fallen“. Hinweis auf andere Despoten-Staaten und Ermordungen. Erwähnung von Julian Assange, der seit 07.09.2020 der Hauptverhandlung ausgesetzt ist.


Alexej Nawalny ist die Kandidatur zur Präsidentschaftswahl 2018 widerrechtlicherweise untersagt worden. Boris Nemzow, der einst vielversprechender Kandidat war, ist am 27.2.2015 ermordet worden. 2700 Wahlverstöße. Vorherige Beeinflussung des Volkes. Putin wurde bei einer Wahlbeteiligung von 67 % mit 76,7 % der Stimmen gewählt. Seine 4. Amtszeit (nur unterbrochen durch die „Strohmann“-Präsidentschaft von Medwedew). Giftanschlag auf Skripal war kein Nachteil für Putin. Putin will kein 5. Mal kandidieren: „Glauben Sie, dass ich hier sitze, bis ich 100 bin?“ Angela Merkel lehnt eine Stellungnahme zu ihrer potentiellen 5. Kandidatur vollkommen ab. Russlandwahl: Fälschung von Stimmzetteln. Putin: „Ich akzeptiere jedes Ergebnis , welches mir erlaubt, als Präsident zu regieren.“ Putin muss die Kontrolle über die konkurrierenden Seilschaften in der Elite behalten. Am 15.01.2020 hat Putin eine Verfassungsreform angekündigt, nach der er auch ab Mrz.2024 die insgeheime präsidiale Herrschaft behalten wird. Rücktritt von Medwedew. Eine Einführung des Zarentums würde Putin die generelle Regentschaft bis ans Lebensende erleichtern. „Point of no return“.


Weg von Russland: Tausende von Menschen weltweit leben in unerträglichen Situationen. Fürbitten für alle bedrängten Menschen. Sonderfall von Edward Snowden. Pressekonferenz vor Menschenrechtlern: Russland nur als Übergangsstation. Weiterreise nach Lateinamerika. Gerüchte über freiwillige Zusammenarbeit mit dem russischen Geheimdienst FSB sind unglaubwürdig. Musterdiktatur Russland mit dem Neu-Zaren Putin als Schutzpatron. Wahl von Moskau aus Notsituation unter Zeitdruck. Die ungewisse Zukunft zehrt am Köpergewicht. Option der Auslieferung als ungeheurer Verrat. Ehrenwerter Aufruf, Geld für Snowden zu sammeln. Die besten Anwälte der Welt könnten Snowden in den USA nicht retten. US-Illuminaten sind in ihrem Machtwahn durch die Enthüllungen gekränkt.


FN: (in 62-B(II): Alexej Nawalny. Soldateska. Lukaschenko (Maria Kolesnikowa). Boris Nemzow. OSZE. Medwedew. Farce. Plebiszit.


Obwohl ich vollkommen auf der Seite von Alexej Nawalny23 stehe (und zugleich sowieso grundsätzlich eine vollkommen kritische Haltung zu Putin habe), finde ich es nicht wirklich sinnvoll, dieses bedeutsame Projekt Nord Stream II nun in einen Bezug zu dem versuchten Giftmord zu setzen. Für mich war es immer klar, dass man bei Putin sowieso jederzeit mit irgendeinem Machtmissbrauch rechnen muss, weil dies das einzige ist, was ihn interessiert: Macht auszuüben, wann immer dies ihm möglich erscheint.


Ähnlich schreibt dies der Autor GERHARD SPÖRL in einem t-online-Artikel vom 07.09.2020 mit dem Titel „Putins Werk und Deutschlands Ohnmacht“: Putin würde jede Gelegenheit nutzen, um seine destruktive Kraft zu entfalten. Und den russischen Außenminister Sergej Lawrow bezeichnet SPÖRL als „Zen-Meister des Zynismus“. SPÖRL rekurriert dann bezüglich Putins Charakter auch auf den Vorfall vom 17.07.2014, wo „eine Soldateska24 von Putins Gnaden ein Passagierflugzeug über der Ost-Ukraine abgeschossen hat, bei der 300 Menschen starben, darunter 80 Kinder“25.

Putin interessieren auch nicht irgendwelche Milliarden Gelder, da er diese sich jederzeit vom Volk stehlen könnte, wie dies ja sowieso die Oligarchen tun, ergänze ich hier dann noch von mir aus.


In der ARD-Sendung „hart aber fair“ vom 07.09.2020 wurde (eventuell von unserem Wirtschaftsminister Peter Altmaier) gesagt, Putin würde nicht darunter leiden, wenn Deutschland kein Gas abnimmt; denn dann würde China das Gas abkaufen. Kein Land (bzw. irgendein Regierungschef) hätte sich jemals durch Sanktionen verändert – eher fand eine Verhärtung der Position statt26. Alle diese Aussagen finde ich absolut zutreffend. In der ARD-Sendung von MAISCHBERGER am 09.09.2020 wurde übrigens von jemandem gsagt, dass Russland wirtschaftlich relativ gut dastehen würde.


Putin interessiert auch nicht, wie es seinem Volk geht, da er die Wahlen sowieso manipuliert und er seine Macht nun durch die neue Gesetzgebung bis an sein Lebensende verlängert hat. Solange das russische Volk nicht begreift, von wem es sich regieren lässt, sind Hopfen und Malz verloren. Man muss bezüglich Putin darauf warten, dass eines Tages das Volk so aufsteht, wie dies jetzt (Aussage am 07.09.2020) in Belarus (Weißrussland) geschieht. Der Regierungschef Lukaschenko27 von Belarus hat übrigens gesagt: „Wenn Belarus fällt, dann wird auch Russland fallen“28, was wohl eine gewisse Warnung an Putin gewesen sein soll, weil zwischen beiden Despoten Differenzen begonnen haben.


Aber auch als Hoffnung: Die jetzigen Despoten werden ja nicht mehr wirklich lange leben, und dann wird eine neue Generation kommen, die doch vermutlich andere Maßstäbe verwirklichen wird.


Es wird behauptet, Putin hätte in geschäftlichen Beziehungen zu Deutschland noch nie seine Macht missbraucht. Jedoch hat er dies defintitiv bereits gegenüber der Ukraine getan, was Gaslieferungen betrifft. Und wenn er es wollte, würde er dies genausogut gegenüber Deutschand tun. Man kann dies nur umgehen, wenn man sich vollständig unabhängig von Russland machen würde, was aber nicht ohne weiteres geht. Auch dass nun überhaupt Deutschland sich aufspielen muss, um den Giftmord zu sanktionieren, ist völlig absurd, denn Deutschland hat mit dieser Menschenrechtsverletzung genauso viel oder so wenig zu tun wie alle anderen demokratischen Staaten der Welt.


Dass Nawalny nun in Deutschland Hilfe erhält, ist großartig; deshalb jedoch muss Deutschland noch längst nicht der Moralapostel der Welt sein und sich selbst mit den Sanktionen den größten Schaden zufügen. Putin wird trotz jeglicher Sanktionen weiterhin irgendwelche Menschen ermorden lassen, die ihm unbequem sind, wie er dies schon in anderen Fällen (sogar nachweislich) getan hat. Und er ist ja nicht der einzige Despot auf dieser Welt. Wer kümmert sich um die unzähligen Morde, die z.B. in Mexiko und Südamerika tagtäglich stattfinden. Wer hat sich um den Mord an Kashoggi durch Saudi Arabien gekümmert? Niemand.


Was ist mit den Menschenrechtsverletzungen innerhalb der Arbeitslager von China, welches aktuell (06.09.2020) außerdem wieder auf die Bürgerrechtler von Hongkong übergreift? Oder dieser wahnsinnige Kim Yong Un in Nordkorea? Was ist mit den fortgesetzten rassistischen Menschenrechtsverletzungen der US-Polizei auf Afroamerikaner, die von diesem geistesgestörten Donald Trump vollkommen geduldet werden? Wie kümmert man sich um Julian Assange, dem unsägliches Unrecht angetan wird. Kein Hahn kräht nach ihm. Ab dem 07.09.2020 wird die Hauptverhandlung (vier Wochen lang) um seine Auslieferung an die USA stattfinden (bzw. stattgefunden haben). Ich erwarte das Ergebnis mit Grauen. Die Welt ist voller Wahnsinn, und in Deutschland gibt es selbst auch genügend geistesgestörte Menschen, die längst nicht unter Kontrolle sind.


Zurück zu dem, dass Putin seinen Kritiker Nawalny im Prinzip schon seit Jul.2013 ausgeschaltet hatte: Trotz der Widerrechtlichkeit der Verurteilung ist Nawalny im Dez.2017 die Kandidatur zur Präsidentschaftswahl 2018 untersagt worden, was in Wahrheit nicht nur für diese eine Wahl gilt, sondern im Prinzip für alle Wahlen in der Zukunft, da Nawalny als vorbestraft gilt. Und Putins größter Gegner, Boris Nemzow29, ist auf offener Straße mit 55 Jahren am 27.02.2015 erschossen (also ermordet) worden. Boris Nemzow galt vor diversen Jahren nach Präsident Jelzin als durchaus aussichtsreicher russischer Präsidentschaftskandidat (siehe im Kap. Nr. 24-J >Ashram).


Schon im Verlauf des Wahlsonntags (18.03.2018) gab es Berichte, wonach diverse unabhängige Beobachtungsgremien (u.a. aber auch von Nawalny und von der OSZE30) tausende von Beanstandungen (mehr als 2.700 Verstöße) bei der Durchführung der Wahl registriert haben. Und auch im Vorfeld gab es massive Beeinflussungen in allen möglichen Organisationen (z.B. in Universitäten, in Betrieben u.a.). Viele Wähler erklärten, sie seien von ihren Arbeitgebern unter Druck gesetzt worden, ihre Stimme abzugeben. Sie sind z.B. mit Bussen in die Wahllokale gefahren worden.


Diese Beeinflussungen zielten darauf ab, die Bevölkerung unbedingt a) überhaupt zur Wahl und b) natürlich speziell für Putin zu drängen. So betrug die Wahlbeteiligung immerhin ca. 67 % und Putins Ergebnis ca. 76,7 %, womit er erwartungsgemäß die Präsidentschaftswahl haushoch gewonnen hat und sechs weitere Jahre an der Macht bleiben wird. Dies ist jetzt Putins vierte Amtszeit (die nur durch den von mir so bezeichneten „Strohmann“ Dmitri Medwedew31 einmal vier Jahre lang unterbrochen war; Anm.d.Verf.). Putin und Medwedew sind seit ca. 1990 kameradschaftlich befreundet.

Der heftige Streit mit der britischen Regierung über den Giftanschlag am 04.03.2018 auf den Ex-Agenten Sergej Skripal (und dessen Tochter, die beide weiterhin in Lebensgefahr schwebten) in der südenglischen Stadt Salisbury scheint Putin weitere Wähler zugetrieben zu haben32.


Nach dem Ende seiner jetzigen 6-jährigen Amtszeit (also 2024) darf Putin (der jetzt 65 Jahre alt ist) nicht noch einmal antreten und hat auch eindeutig nicht die Absicht, noch jemals wieder zu kandidieren, wie er dies in einem Interview33 auf https://www.welt.de eindeutig gesagt, wobei der Bericht den doch fast amüsanten Titel trägt: „Putin nach der Wahl: Glauben Sie, dass ich hier sitze, bis ich 100 bin?“. Diese Aussage von Putin finde ich schon fast sympathisch und sie ist so ganz anders, als dies Angela Merkel in einem Interview noch am 14.03.2018 geäußert hat, wo sie eine jegliche Stellungnahme, ob es noch eine fünfte Kandidatur zur Bundeskanzlerin für sie geben werde, vollkommen abgelehnt hat.


Andererseits ist Putin nicht der Mensch, dem man eigentlich irgendetwas glauben darf, was er sagt. Dies habe ich schon im Mrz.2018 so geschrieben. Er würde garantiert jederzeit lügen, was sowieso die Grundhaltung der meisten Menschen ist, wie ich dies selbst bei meiner eigenen Mutter deutlichst erleben musste (siehe Kap. Nr. 13 >Aurisches Wesen); ich dies aber auch von diversen anderen Menschen kenne.


Nun noch einmal Aussagen bezüglich der Wahl in Russland: Wenn es nicht so traurig wäre, hätte man sich insbesondere totlachen können über eine durch eine Videokamera mitgeschnittene Handlung, wie jemand gleich massenhaft vorbereitete Stimmzettel bündelweise in eine Wahlurne warf. Dies bedeutet, dass Stimmzettel gefälscht worden sind. Sowohl dies als auch ein kurzes Interview mit Putin, nachdem er selbst seinen Stimmzettel in einem Wahllokal eingeworfen hatte, sind so absurd, dass einem die Worte fehlen. Sagte doch Putin wortwörtlich tatsächlich (allerdings auf russisch, was eben übersetzt wurde): „Ich akzeptiere jedes Ergebnis, welches mir erlaubt, als Präsident zu regieren“34. Dies wurde um 20:00 Uhr in den ARD-Nachrichten gesendet. Und ich frage: was würde er denn tun, wenn es ein solches Ergebnis nicht geben würde? Würde er sein ganzes Volk mit Gift umbringen? Dies hört sich absurd an, ist aber genau das, was der syrische Präsident Baschar al-Assad zum Teil getan hat.


So hat der Journalist REINHARD VESER dann auch bereits um 21:53 Uhr am 18.03.2018 folgenden Kommentar zur Wahl in Russland veröffentlicht mit den Worten: „Es wäre falsch, die sog. Präsidentenwahl in Russland nur als Farce35 abzutun. Sie hat zwar nichts mit einer Wahl im Sinne einer freiheitlichen Demokratie zu tun, aber sie ist auch kein völlig leeres Ritual“. Dann führte VESER sinngemäß aus: Es gehe darum, a) die Machtstrukturen durch alle Staatsorgane zu sichern und b) braucht Putin das Plebiszit36 zu seiner Person, um die Kontrolle über die konkurrierenden Seilschaften in der Elite zu behalten. Und so kann niemand etwas gegen Putin unternehmen, ohne das gesamte System zu gefährden37.


Wie ich schrieb, fand ich ja die Aussage von Putin Glauben Sie, dass ich hier sitze, bis ich 100 bin?“ schon fast sympathisch. Nun ist es jedoch am 15.01.2020 geschehen, dass auch meine Aussage, dass man Putin wohl kaum ein Wort glauben dürfte, fast Wirklichkeit geworden ist, insofern Putin doch tatsächlich in seiner „Rede an die Nation“ für alle überraschend eine Verfassungsreform angekündigt hat. Nach dieser wird er wohl nicht unbedingt 2024 nochmals für die Präsidentschaft kandidieren (was als solches sowieso nicht möglich wäre), jedoch wird er vermutlich für die Zeit danach für sich Vorsorge tragen, dass er weiterhin die insgeheime präsidiale Herrschaft behalten wird, wie er mit den Worten andeutete, dass Russland weiterhin eine „starke Präsidialrepublik“ bleiben würde.


Dies wäre möglich, wenn Putin ab März 2024 den Vorsitz des Staatsrates übernehmen würde: Formell würde er zwar das Amt des Präsidenten abgeben, nicht jedoch die faktische Macht. Außerdem könnte Putin theoretisch wieder zum Regierungschef werden, was dann eine Entsprechung zu 2008 hätte, als Medwedew zum Präsidenten gewählt worden war. (Medwedew ist übrigens wenige Stunden nach Putins „Rede an die Nation“ noch am 15.01.2020 als Regierungschef zurückgetreten, wovon die Bedeutung hier jetzt nicht näher aufgegriffen werden soll.)

Übrigens soll das nationale russische Recht über dem internationalen Recht stehen. So ist es für die russische Regierung noch einfacher, Menschenrechte zu ignorieren. Und auch Exil-Oppositionelle können praktisch nicht für das Präsidialamt kandidieren38.


Von den mindestens 200 Leserkommentaren zu der Analyse der Journalistin JULIA SMIRNOVA auf https://www.zeit.de vom 15.01.2020 sollen hier einige wenige herausgegriffen werden: a) Einmal der Vorschlag an Putin, dass er doch in der Verfassung das Zarentum wieder einführen solle; dann könnte er bis ans Lebensende regieren. b) Putin wird als Diktator und Kriegsverbrecher bezeichnet (wie ich selbst ihn ja auch sehe), dessen blutige Spur sich von Tschetschenien über London nach Syrien zieht. c) Russland sei beim Demokratie-Index auf Platz 144 und damit noch hinter Äthiopien, hinter Kongo und hinter Afghanistan. d) Es gibt in Russland keine Spur von Rechtsstaat und von Demokratie. e) Irgendwann stecken Leute wie Putin so tief in der Korruption, dass sie nach Abgabe der Macht damit rechnen müssen, in den Knast zu wandern und die Verwandtschaft und die Amigos ebenso. Deshalb gibt es bei diesen Despoten bereits in einem frühen Stadium einen „Point of no return“ (also einen Punkt, wo sie nicht mehr zurück können), schreibt ein Leser39. Und ich ergänze: Ich vermute, dass Putins Vorsorge genau solch einer Absicherung dient.


Wegen meines Engagements in Bezug auf Edward Snowden hier in diesen autobiografischen Studien könnte sich berechtigterweise jemand fragen, warum ich mich so sehr damit befasse, obwohl es bestimmt Tausende von Menschen auf der Erde gibt, die auch in unerträglichen Lebenssituationen sind. Und tatsächlich habe ich auch ab ungefähr 2005 in einer monatelangen Lebensphase für jegliche (alle) Menschen auf dieser Welt gebetet, die in dieser oder jener Bedrängnis waren. Dabei habe ich für jede spezifische Bedrängnis eine extra Fürbitte formuliert, ob dies Menschen in Gefängnissen betraf, die von Wärtern oder Mitgefangenen schikaniert oder gefoltert werden, ob dies Frauen betraf, die zur Prostitution gezwungen wurden, ob Menschen, die von Todesstrafe bedroht waren, ob Kinder, die sexuell missbraucht oder misshandelt werden, ob es sich um Menschen in Kriegsgebieten handelt, z.B. in Israel und Palästina usw. usf.


Dies hat im Rahmen meiner sonst noch weiteren >Meditation< (Kapitel Nr. 40) einen sehr großen Raum eingenommen und ich habe dies monatelang täglich durchgeführt. Jedoch habe ich es irgendwann durch die vielfältigen eigenen Schwierigkeiten einfach nicht mehr geschafft, dies fortzuführen. Ich habe es immer mehr verkürzt, bis ich dann zu anderen notwendigen >Meditationen< übergegangen bin. So muss ich mich heutzutage darauf beschränken, in bestimmten Einzelfällen meine Kraft in diese spezielle Fürbitte, u.z. hier z.B. für Edward Snowden zu investieren. Ich bin speziell auf ihn natürlich durch das Fernsehen aufmerksam geworden, weil eben die massive Verfolgung durch die USA mir so stark und als Fragwürdigkeit zu Bewusstsein kam, wie ich dies in Teil 62-A dargelegt habe.


In dem kurzen Fernsehbericht des „heute-journals“ vom 27.07.2013 wurde Edward Snowden aus einer Entfernung von vielleicht 20 Metern gezeigt, wo er wohl vor wenigen Tagen gegenüber Reportern anscheinend eine Pressekonferenz abgehalten hat. Bzw. er hat wohl einer Gruppe von Menschenrechtlern gegenüber erklärt, er betrachte Russland nur als Übergangsstadium und wolle sobald wie möglich nach Lateinamerika weiterreisen40.

Gerüchte, dass Snowden freiwillig(!) mit dem jetzigen russischen Geheimdienst FSB zusammenarbeiten würde, halte ich für mehr als fragwürdig. Denn überhaupt Snowdens Flucht nach Moskau kann man ganz sicher nur als aus der Not geboren ansehen.


Ein Leser-Kommentator (als 5. Beitrag am 26.07.2013 um 15:41 Uhr) hat aufgegriffen, dass es wohl von Snowden eine sehr unglückliche Wahl war, „sich ausgerechnet die Musterdiktatur Russland mit deren Neu-Zaren Putin als Schutzpatron im Kampf für mehr Demokratie zu suchen“41. - Man muss befürchten, dass diese Aussage sich bewahrheiten wird. Jedoch habe ich bereits angedeutet, dass die Wahl von Moskau ganz sicher bei Snowden aus der Notsituation unter Zeitdruck heraus geboren worden ist.


Was ich jetzt jedoch aussagen wollte unter Bezugnahme auf den Fernsehbericht vom 27.07.2013 ist, dass allein aus dieser etwas größeren Entfernung von 20 Metern (und auf meinem nicht so sehr großen Fernsehbildschirm) ich sehen konnte, wie Edward Snowden Körper-Gewicht verloren hatte, obwohl er natürlich vorher auch schon total schlank war. Es zerriss mir das Herz, ihn so „abgemagert“ zu sehen: denn natürlich ist klar, dass er genügend zu essen bekommt, dass aber bei der Ungewissheit seiner Situation vermutlich genau das eingetreten ist, wie ich dies ebenfalls bereits in Teil 62-A geschildert habe und durch eigenes Erleben der Agonie42 untermauert habe. Ich will dies hier gar nicht wiederholen, weil es mich schon im Ansatz erneut belastet.


Edward Snowdens ungewisse Zukunft ist eine unerträgliche Situation. Beziehungsweise kann man jetzt eigentlich schon sagen: Die durch Putin offiziell verkündete Option in Bezug auf eine in Betracht zu ziehende Auslieferung an die USA ist ein ungeheuerlicher Verrat an Edward Snowden. Denn selbst wenn Edward Snowden nicht gefoltert werden sollte usw. – was für einen Gerichtsprozess soll er schon von diesen verbrecherischen US-Illuminaten zu erwarten haben? Was für ein Urteil soll dabei schon herauskommen? Bestimmt nicht ein Jahr auf Bewährung!!! Denn er wird der Spionage angeklagt!


Da hilft das gute Ansinnen des FDP-Politikers Wolfgang Kubicki auch sehr wenig, der vorschlägt, in Deutschland solle Geld für Snowden gesammelt werden, damit ihm in den USA gute Anwälte finanziert werden können43. Was sollten die besten Anwälte der Welt gegen die Übermacht der US-Illuminaten ausrichten, die zutiefst in ihrem Machtwahn durch die Enthüllungen gekränkt sind (siehe die Darlegungen in meinem erst später ausgearbeiteten Kapitel Nr. 64 >Zorn der Eliten<).

Was Snowden trotz bester Rechtsanwälte zu erwarten hätte, kann man aus dem Fall von Bradley (jetzt: Chelsea) Manning schlussfolgern, wie ich dies in dem folgenden Teil 62-C >Whistleblower< ausgeführt habe.

Fortsetzung folgt in Teil C

des Kapitels Nr. 62 >Whistleblower<.

2 http://www.bild.de/politik zu dem Artikel „Wie eng ist Snowden mit Russlands Geheimdienst?“ vom 25.07.2013, 17:32 Uhr.

4 http://www.spiegel.de/politik zu dem Artikel „USA schließen Todesstrafe für Snowden aus“ vom 26.07.2013 um 17:09 Uhr.

5 http://www.bild.de/politik zu dem Artikel „Wie eng ist Snowden mit Russlands Geheimdienst?“ vom 25.07.2013, 17:32 Uhr.

7 Dies ist einer von 643 Kommentaren (bis 24:00 Uhr am 27.07.2013) zu http://www.spiegel.de/politik mit dem Titel „USA schließen Todesstrafe für Snowden aus“ vom 26.07.2013 um 17:09 Uhr.

9 Dies ist einer von 643 Kommentaren (bis 24:00 Uhr am 27.07.2013) zu http://www.spiegel.de/politik mit dem Titel „USA schließen Todesstrafe für Snowden aus“ vom 26.07.2013 um 17:09 Uhr.

10 Dies ist einer von 643 Kommentaren (bis 24:00 Uhr am 27.07.2013) zu http://www.spiegel.de/politik mit dem Titel „USA schließen Todesstrafe für Snowden aus“ vom 26.07.2013 um 17:09 Uhr.

13 Dies ist einer von 643 Kommentaren (bis 24:00 Uhr am 27.07.2013) zu http://www.spiegel.de/politik mit dem Titel „USA schließen Todesstrafe für Snowden aus“ vom 26.07.2013 um 17:09 Uhr.

20 a) Artikel und Leserkommentare auf www.tagesschau.de vom 04.09.2020 mit dem Titel „Es geht um mehr als Gas“.

b) Artikel auf www.t-online.de vom 05.09.2020 mit dem Titel: „Fall Alexej Nawalny. Die fragwürdigen Thesen von Linken und Rechten“.

c) Artikel auf www.tagesschau.de vom 08.02.2020 mit dem Titel: „Streit um Nord Stream2: Abhängigkeit von Russlands Gas?“

25 Artikel auf www.t-online.de vom 07.09.2020 mit dem Titel „Putins Werk und Deutschlands Ohnmacht“ von GERHARD SPÖRL.

33 Interview mit Wladimir Putin auf https://www.welt.de, wobei der Bericht den doch fast amüsanten Titel trägt: „Putin nach der Wahl: Glauben Sie, dass ich hier sitze, bis ich 100 bin?“.

39 Leserkommentare zu dem Artikel von JULIA SMIRNOVA auf https://www.zeit.de unter dem Titel: „Der ewige Putin“ am 15.01.2020.

40 http://www.bild.de in dem Artikel „Will Snowden jetzt in Russland bleiben?“ vom 24.07.2013 um 13:53 Uhr.

41 Dies ist einer von 643 Kommentaren (bis 24:00 Uhr am 27.07.2013) zu http://www.spiegel.de/politik mit dem Titel „USA schließen Todesstrafe für Snowden aus“ vom 26.07.2013 um 17:09 Uhr.

43 http://www.bild.de in dem Artikel „Will Snowden jetzt in Russland bleiben?“ vom 24.07.2013 um 13:53 Uhr.