Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (404)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Blutmond & Hitze

(74.G) Dürre

...weh dem, der Wüsten birgt



Vorangestellte Inhaltsangabe für das Kapitel Nr. 74-G >Blutmond & Hitze<:


Teil 74-G: Früher gab es vier moderate Jahreszeiten. Schnee und Regen kenne ich kaum noch und die einstige Sommertemperatur steigert sich zu Hitze. Völlig anders als in Berlin gab es am 14.1.2019 in den Alpen eine Schnee-Katastrophe. Der Meteorologe Sven Plöger zeigte einmal auf, dass bei der Größe von Berlin mit 900 km² am 29.7.19 zwar in Tegel 26 l/m² Regen fiel, am Müggelsee jedoch kein einziger Tropfen. Der ehemals vorhandene Rasen vor meiner Wohnung wurde am 9.8.2018 gemäht, obwohl er gar nicht mehr existierte. Demnächst wird wohl von meiner Wohnungsgesellschaft erstmals auf dieser Welt Wüstensand gemäht werden. Durch das Problem der Dürre rechnet das Umweltbundesamt künftig mit Konflikten ums Wasser. Die Grundwasserstände haben sich seit 2018 nicht wieder erholt. Wegen mangelndem Regen müssen die Landwirte auch das Grundwasser anzapfen. Ein Rasensprenger verbraucht bis zu 800 Liter Wasser in der Stunde; ein Bürger nur 121 Liter am Tag. Autowaschen und Gartensprengen sollten verboten oder nur mit Regenwasser vorgenommen werden. (Woher soll das Regenwasser kommen, wenn es niemals regnet?) Private Bade- oder Swimmingpools ebenfalls. 99 % des Trinkwassers würden quasi zweckentfremdet werden, wo „Brauchwasser“ ausreichen würde. Dieser Begriff und auch „Nutzwasser“ ist technisch nicht korrekt, es handelt sich um sog. „Betriebswasser“. Bei einem zweiten Wassersystem kann es jedoch bei zu geringen Trinkwasserverbrauch zu Verkeimungen kommen. Zierpflanzen kosten tausende von EURO. Jedoch wird es eines Tages zu Nahrungsknappheit kommen in Gebieten, wo man dies nie gedacht hätte. Berlin-Brandenburg sind da besonders gefährdet. Familiengräber sollten auf Dauerbewuchs umgestellt werden. Anonyme Wiesenbestattung. Lasset die Toten ihre Toten begraben. Die Seele lebt ja weiter.

Berlin muss mit Brandenburg und Sachsen darüber verhandeln, wie es an Wasser kommt. Verschiedene Speicherbecken sind schon leer. Konzentration des Sulfatgehaltes im Großen Müggelsee, aus dem Hunderttausende von Berlinern Trinkwasser bekommen. Dass Berlin nicht auf dem Trockenen sitzt, ist den Schleusen zu verdanken und den Klärwerken. So schmeckt das Berliner Trinkwasser auch ekelhaft. Von dem Philosophen Friedrich Nietzsche soll die Aussage stammen: „Die Wüste wächst, weh dem, der Wüsten birgt“. Desertifikation. Eine (eher unfreiwillige) Reise nach Kenia in Afrika. Einheimische gehen zu Fuß durch die Wüste, um Wasser und Lebensmittel zu besorgen. Selbst in der Hauptstadt Nairobi leben die Menschen in Papphütten. Auf einer Safari: Löwen in freier Wildbahn. Problematik von Zoos kann hier nicht abgehandelt werden.

Kein Frühling mehr, sondern gleich im Apr.2018 Sommertemperaturen. Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hatte gesagt: „Ich glaube nicht, dass es gegen den Klimawandel etwas gibt, was wir Menschen machen können“. Eigenerfahrungen der Steigerung zu Hitze seit 1992 in einer Dachgeschosswohnung. Seelischer Trost durch den Film „Waldwinter“ des Regisseurs Wolfgang Liebeneiner mit ganz viel Schnee. Telenovela „Rote Rosen“ mit dessen (in die Jahre gekommener) Tochter. Auszug in eine kleine (preisgünstigere) Wohnung. Dachventilator und Schlafen auf dem Balkon (wie auf einer Weltreise) über mehreren Bushaltestellen.

18 Grad Wärme wären optimal für alle Lebensverhältnisse. Der anthropogene Treibhauseffekt steigert jedoch die Temperaturen in einem unnatürlichen Ausmaß. Verbrennung fossiler Energiequellen. Waldbrände. Methan und andere Gase (sowie die CO2-Emissionen) verhindern eine Reflexion der ultravioletten Sonnenstrahlung in den Weltraum. Klimakollaps durch Dominoeffekt der verschiedenen Komponenten. Globale Erwärmung verselbständigt sich. Neuartigkeit von Wetterphänomenen, die mit dem sog. Jetstream zusammenhängen. Dieser Jetstream schafft es nicht, die Wettergebiete fortzuschieben, was seine eigentliche Funktion wäre. Von Alaska bis Japan stieg das Thermometer im Aug.2018 in unbekannte Höhen. Der Begriff „Heißzeit“, angelehnt an die bisher nur bekannten Eiszeiten mit Zwischeneiszeiten, die auch als „Warmzeiten“ bezeichnet werden. Erscheinungsformen des Jetstream als Omega-(Wetter-)Lage. „Und wenn sich nix ändert, gebe ich uns noch 100 Jahre“. „Heißzeit“ wurde zum Wort des Jahres 2018 gewählt.

Europa konnte mit der Hitzewelle 2003 auch bereits nicht umgehen. Europaweit waren 70.000 Menschen vorzeitig verstorben. Alle zehn Jahre kosten die Klimakatastrophen der Staatengemeinschaft ungefähr eine Billion Dollar zur Schadensbehebung. Manche Klimaexperten hoffen noch immer auf eine Begrenzung der Erderwärmung um 1,5 Grad. Am 04.10.2018 soll die Zunahme der Erderwärmung jedoch schon bei 3-4 Grad Celsius liegen. Für die Klimakrise werden wir alle bezahlen müssen, auch wenn die Konzerne sich im Entscheidenden an der Gesellschaft versündigt haben, meint Thilo Bode.

Dass eine Begrenzung der Erderwärmung überhaupt nicht in dem erforderlichen Maß möglich sein wird, wie sehr sich der Mensch auch noch bemüht, dafür sind die drei Mondfinsternisse 2018, 2023 und 2028 die absoluten Hinweise. Die Menschheit wird von fortgesetzt sich steigernden Hitzewellen geplagt werden. Wenn nicht durch ein Eingreifen von göttlichen Wesenheiten die Strahlung der Sonne abgeschottet wird, wird die Menschheit dies allein nicht schaffen. Jedoch scheinen diese Wesenheiten auf die Menschen keine Rücksicht zu nehmen. Denn ihnen geht es jetzt um die Transformation von Lady Gaia, die ein werdender Himmlischer Mensch ist, während der kleine „mickrige“ Mensch vielleicht auch einst ein Angeloi (= niedrigste Engelstufe) war, was „nichts“ ist im Vergleich zu einem Planetengeist. Es gibt allerdings doch Bemühungen der geistigen Hierarchie: Die Sirianer haben 1972 ein Hologramm erschaffen, um die Erde vor den schädlichen Wirkungen der Sonne zu schützen.

Bei all diesen Phänomenen soll es trotzdem auch um die unmittelbaren Fehlanschauungen der Menschen gehen, wie sie das gegenwärtige Wetter bewerten. Sonniges Wetter wird als toll angesehen, Regenwetter als schlechtes Wetter. Denn die Naturwesen, welche die Dürre bzw. Hitze bewirken müssen, entstehen aus den verdrehten Gedanken der Menschen. „Von schlechtem Wetter zu sprechen, nur weil man in einem Regenschauer nass wird, ist vollkommen unangebracht“.


Fußnoten: Pferdefuß. Friedrich Nietzsche. Anthropogen. Lady Gaia. Himmlischer Mensch (Exusiai). Planetengeist(er). Cäsar Flaischlen.


(74.G) Blutmond & Hitze


Zurück zu den vier Jahreszeiten, die es einst gegeben hat: Es gab den Frühling, wo alles anfing zu grünen und zu blühen. Es gab Sommer mit angemessen warmen Temperaturen, wo die Ernten gedeihen konnten. Es gab den Herbst mit einer gewissen Abkühlung, wo dann die Bäume ihr Laub verloren, es regnete und es insbesondere morgens auch Nebel gab. Und dann gab es adäquate Winter, wo Schnee fiel, der auch einige Wochen liegen blieb. Allein diese vier Jahreszeiten gibt es in dieser Weise nicht mehr.


Schnee habe ich schon einige Jahre nicht mehr gesehen, außer dass Schnee vom Himmel gefallen ist, der zwar einige Stunden liegen blieb, dann aber schon wieder zu tauen begonnen hat. Dies war z.B. am 26.01.2019 einmalig in diesem Winter 2018/2019 der Fall. Ich stellte dies fest, als ich um ca. 09:00 Uhr aus dem Fenster sah und konnte es kaum fassen vor Freude. Spätestens um 15:00 Uhr war von der weißen Pracht nichts mehr übrig.


Völlig anders als nun in Berlin gab es in den Alpen (in Bayern, Österreich und der Schweiz) bereits am 14.01.2019 eine Art Schnee-Katastrophe, wo fortgesetzt so viel Schnee fiel, dass viele Dächer vom Einsturz bedroht waren. Tausende von Hilfskräften wurden für die „übermenschlichen“ Einsätze benötigt; denn sie mussten teilweise Tag und Nacht arbeiten. Tausende von Menschen waren in der Alpenregion von der Außenwelt abgeschnitten und von Lawinen bedroht. Es schneite mehrere Tage lang ununterbrochen. Alle diese Geschehnisse, die man ja im Fernsehen verfolgen kann, sind für mich in der Realität unvorstellbar geworden. Schmelzwasser und Regen sorgten unterdessen in tiefer gelegenen Teilen von Bayern und von Baden-Württemberg für Überschwemmungen1.


Und so komme ich denn sogleich auf das zweite Phänomen zu sprechen, nämlich dass Regen da, wo ich in Berlin wohne, fast niemals fällt. Am 29.07.2019 berichtete dann ausnahmsweise einmal der Metereologe Sven Plöger in den ARD-tagesthemen in ganz differenzierter Weise speziell über Berlin, wo an diesem Tag in Tegel (wo der Flughafen ist) 26 Liter pro m² Regen gefallen seien, während am Müggelsee im südöstlichen Teil Berlins kein einziger Tropfen Regen gefallen ist. (Ebenso nicht da, wo ich wohne). Und Sven Plöger machte einmal aufmerksam, dass dies eben allein dadurch auftreten kann, weil Berlin 900 km² groß ist. Vermutlich hatten sich schon einmal Menschen über die Wetteransagen beschwert, weil sie auf ihren Wohnbezirk überhaupt nicht zutreffen. Dies ist natürlich nicht nur in Berlin der Fall.


Wie ich schon 2018 geschrieben hatte, fällt Regen in Berlin und da, wo ich wohne, fast niemals. Ausnahme bilden einige Schauer, die dann u.U. sogar Straßen überschwemmen (aber nicht da, wo ich wohne) und danach gibt es wieder wochenlang keinen Tropfen Regen. Diese Regenschauer habe ich allerdings nur im Fernsehen 2017 (und nicht real) gesehen. Real habe ich 2018 vor meinem Fenster zweimal Regen gesehen: Am Freitag, den 25.08.2018 um 12:30 Uhr für eine Stunde und dann schien schon wieder die Sonne. Und am Donnerstag, den 30.08.2018 um 14:20 Uhr, wo ich nur in Manier eines Kindes notiert habe: „Es regnet!“

Schon bis Aug.2019, wo ich dieses Kap. Nr. 74-G >Blutmond & Hitze< überarbeitet habe, waren alle Erscheinungen wie 2018. Ich erspare mir und den Lesern die Wiederholungen von meinen Wetteraufzeichnungen.


Mit dieser Trockenheit in meinem Wohngebiet ist nun verbunden, dass der Rasen, der einmal ursprünglich vor meiner Wohnungs-Fensterfront existiert hatte, 2018 sukezssive verschwunden ist, weil bis dahin ein Verbot existierte, diesen Rasen wegen Wassermangels zu sprengen. Trotzdem wurde der sog. „Rasen“ am 09.08.2018 gemäht. Es existierten nur einzelne ausgedörrte ein bis zwei Zentimeter lange Stoppeln. So sah die „Rasenfläche“ denn auch nach dem Mähen genau so aus wie vorher; denn die Schneidklingen des Mähers konnten überhaupt kein Gras erreichen. Ich bin schon auf das nächste Mähen gespannt, wenn dann erstmals auf dieser Welt Wüstensand gemäht werden wird. So geistesgestört ist unsere Welt. Wahrscheinlich müssen eben einfach Verträge eingehalten und Profit muss erwirtschaftet werden.


Mittlerweile ist nun das Problem der Dürre so weit ins Bewusstsein gedrungen, dass bereits im Jul.2019 das Umweltbundesamt (UBA) in Zukunft mit Konflikten ums Wasser rechnet. Denn: Als neuer Nutzer von den noch vorhandenen Wasservorräten wird die Landwirtschaft hinzukommen, sagt Jörg Rechenberg vom UBA. Die Landwirte müssen mangels natürlichem Regen bereits Wasser für die Felder aus dem Grundwasser nehmen. Jedoch muss eigentlich die Trinkwasserversorgung Vorrang haben, was jedoch nicht überall gewährleistet ist. Die gesamte Politik müsse die Trinkwasserversorgung sichern.


Noch sei das Problem nicht absolut existent; jedoch hätten sich die Grundwasserstände von den beiden letzten Jahren 2017 und 2018 noch nicht erholt. Denn so wenig Niederschlag (auch im Winter) gab es in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten noch nicht. Ein Effekt würde sich aber mit Sicherheit zeigen, so dass eines Tages weniger Wasser zur Verfügung stehen könnte.


Gerade auch in dem Bundesland Brandenburg (um Berlin herum) gäbe es einige Orte, wo kaum noch Wasser aus der Leitung komme, weil zu viele Menschen gleichzeitig Wasser zapfen würden – vor allem für ihre Gärten. „Ein Rasensprenger verbraucht bis zu 800 Liter Wasser in der Stunde, im Verhältnis zu durchschnittlich 121 Liter Trinkwasser, die ansonsten jeder Bürger am Tag nutzt“. Hinzu kämen immer größere Swimmungspools, wird in einem Bericht auf der Webseite von https://www.tagesschau.de mit dem Titel „Trockene Sommer: Deutschland droht Kampf ums Wasser“ vom 05.07.2019 ausgesagt.


Über all so etwas habe ich mir in meinem ganzen Leben niemals Gedanken machen müssen. Die Vorstellung jedoch, eines Tages vielleicht nicht genügend zu trinken zu haben, ist für mich eine der schlimmsten Vorstellungen überhaupt, da ich ganz individuell manchmal unter Durstattacken leide, wenn ich z.B. unterwegs bin. Aber ich habe zu diesem Zweck immer ein bisschen Wasser (nur in einem ehemaligen kleinen Joghurt-Fläschchen, damit es nicht zu schwer ist) dabei, was mir dann den größten Durst stillt.


Interessant sind nun wieder einmal die Leser-Kommentare zu dem zuvor referierten Artikel über den eventuell bevorstehenden Kampf ums Wasser. Es wird da z.B. schon gesagt, dass Autowaschen verboten werden sollte, ebenso, den Garten zu sprengen und der Betrieb privater Bade- oder Swimmingpools. Auch die landwirtschaftliche Bewässerung mit Trink- oder Grundwasser sollte tabu sein. Eigentlich müsste dies alles eine Selbstverständlichkeit sein, aber wegen der Uneinsichtigkeit der Menschen wird es notwendig werden, diese Verbote dann unter Strafe zu stellen, meint der Leser A.

Ich habe sofort aufgehört, mein Auto zu waschen und fahre nun mit einem relativ verdreckten Auto herum, was man aber eigenartigerweise (wegen der Farbe des Autos) nur aus größter Nähe sieht. Die schlimmsten Blütenbätter (weil ich unter einem solchen Baum parke) habe ich abgefegt.


Auch der Leser B. meint, dass Blumengießen und Autowaschen nur aus Regenwasser vorgenommen werden sollte. Glücklicherweise habe ich ja schon vor Jahren sämtliche lebendige Pflanzen sowohl innerhalb der Wohnung als auch auf dem Balkon abgeschafft, was ich irgendwo in einem anderen Kapitel schon erwähnt hatte. Der Grund hing damals noch gar nicht mit einer eventuellen Wasserknappheit zusamen, sondern damit, dass ich für einen potenziellen Krankenhausaufenthalt niemanden in meine Wohnung lassen muss, um die Pflanzen zu gießen. Nur den Briefkastenschlüssel würde ich aushändigen. Jetzt – wo dies mit dem Wassermangel hinzukommt – bin ich doppelt froh über meine rechtzeitige Entscheidung.


Leser C. schildert, dass es in Hessen schon jetzt einzelne Gemeinden gibt, die mit Trinkwasser auf LKW beliefert werden müssen. Vom Leser D. wird die quasi Zweckentfremdung von 99 % des Trinkwassers angesprochen. Für die Toilettenspülung, fürs Duschen, für Garten- oder Feldbewässerung würde „Brauchwasser“ genügen. Nötig ist dazu eine dementsprechende Infrastruktur und ein Umdenken von allen Beteiligten.


Nun wusste ich nicht, was genau unter „Brauchwasser“ zu verstehen ist und erfuhr dann auch über WIKIPEDIA, dass der technisch korrekte Begriff „Betriebswasser“ sei. Auch „Nutzwasser“ sei keine exakte Ausdrucksweise und beides solle vermieden werden. „Betriebswasser“ ist nun solches Wasser, welches einer spezifischen technischen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder hauswirtschaftlichen Anwendung dient. Anders als Trinkwasser ist es nicht für menschlichen Genuss vorgesehen.


Wie man sich vorstellen kann, ist Trinkwasser im Prinzip teurer als Betriebswasser. Dies ist natürlich relevant in z.B. so großen Wohnhäusern, wo eventuell an hundert Mietparteien leben, wie dies bei mir der Fall ist. Denn die wirklich benötigte Menge an bestem Trinkwasser soll nur einen Bruchteil des gesamten Wasserverbrauchs ausmachen. Würde nun für Wohnhäuser ein zweites Wassersystem installiert werden, was eben normalerweise nicht der Fall sein soll, würde der Trinkwasserverbrauch nur einen geringen Umschlag verursachen. Dies hätte jedoch den „Pferdefuß2, dass sich das in den Leitungen stehende Wasser erwärmen könnte, wodurch es leichter zu Verkeimugen kommen kann und das Leitungswasser seine Qualität als Trinkwasser verlieren kann3.


Es gibt nun natürlich auch Leser, die eine ganz andere Meinung vertreten. Leser E. nimmt z.B. Bezug darauf, dass Garten sprengen verboten werden sollte. Und er meint zu dem anderen Leser A.: „Sie haben vermutlich keinen Garten. Mal Gedanken darüber gemacht, wieviel Tausend gar Zehntausend EURO so Pflanzen kosten?“ Tatsächlich wird sich eines Tages die Frage stellen, wieviele Kulturgüter wir in diesem Sinne noch hegen und pflegen können, wenn es eines Tages ums nackte Überleben gehen wird.


Dies wird auch bereits von der geistigen Wesenheit KRYON (gechannelt von Lee Carroll) in meinem Kapitel 74-J >Blutmond & Hitze< referiert, wo KRYON prophezeit, dass Menschen wegen Nahrungsknappheit verhungern werden in Gebieten, wo man dies nie für möglich gehalten hätte. Und ich habe dort auch schon die Vermutung ausgesprochen, dass KRYON damit im Prinzip gerade Europa und Nordamerika meinen wird, und ich füge hier hinzu, wo auch insbesondere Deutschland (und da noch besonders das Bundesland Brandenburg und die Hauptstadt Berlin) mit seinem ewigen (trockenen) Kontinentalklima besonders betroffen sein wird.


Leser F. macht den Vorschlag, dass Gärten überhaupt nur noch so bepflanzt werden sollten, dass weniger Waser gebraucht wird oder Wassertonnen und -Zisternen errichtet werden. (Hier muss ich gleich einwenden, dass ja leider auch das Problem ist: Womit sollen diese Wassertonnen gefüllt werden, wenn es nie regnet?) Familiengräber auf Friedhöfen sollten auf Dauerbewuchs umgestellt werden, um Wasser zu sparen. Raubbau an Wasservorräten durch Mineralbrunnen sollten kritisch hinterfragt werden, wobei dann von dem Leser F. die Firma eines Mineralwasserherstellers genannt wird.


Zu den Familiengräbern kann ich glücklicherweise auch sagen, dass noch mit dem völligen Einverständnis meiner Mutter (als sie noch lebte) wir das Familiengrab aufgelöst haben, als der Vertrag ablief. Wir haben diesen Vertrag also nicht verlängert. Ich kann mich aber noch gut an die Schinderei erinnern, welche dieses ewigen Gießen in den heißen Sommern, die es auch schon mindestens seit 1992 gab, bedeutet hat. Unzählige Male mit der schweren Gießkanne zehn Meter weit immer hin und her laufen zu müssen bis zu dem Wasserhahn (also pro Kanne 20 Meter), was natürlich alles ich gemacht habe, weil ja meine Mutter schon ein gewisses höheres Alter erreicht hatte.


Und so habe ich denn auch von vornherein für meine Mutter eine anonyme Wiesenbestattung arrangiert, wo ich mich nun um ein Grab nicht kümmern muss. Ich selbst habe auch für mich schon eine solche anonyme Wiesenbestattung verfügt, da es ja keinen einzigen Menschen mehr gibt, der mir eine Träne nachweinen wird, was mir vollkommen gleichgültig ist.


In der Esoterik heißt es ja sowieso: Lasset die Toten ihre Toten begraben. Denn man weiß ja von sich selbst (und im Prinzip von allen Menschen), dass die Seele sowieso im Jenseits weiterlebt, was ja jeder Mensch mit nur einem Funken Bewusstsein auch in seinen Träumen erleben kann, wenn ihm dort in der Astralwelt seine Verwandten begegnen. Und natürlich begegnen auch manche geliebte Leser und ich uns in dieser Astralwelt schon jetzt während dieses Lebens. Und welch eine Freude wird dies erst sein, wenn wir uns im Nachtodlichen Leben real kennenlernen werden.


Nun hatte ich die vorstehenden Absätze über die Wasserversorgung am 05.08.2019 hier ergänzt gehabt, ohne jedoch noch Darlegungen einzubauen, die schon einige Monate alt sind, aber gerade für Berlin und Brandenburg so sehr wichtig. Und so will ich diese hier doch noch nachtragen.

Schon der Titel lautet: „Anhaltende Trockenheit: Berlins Wassermangel wird immer dramatischer“ und stammt vom 12.11.2018 auf https://www.zeit.de .

Im Jahr 2018 hatte es in Berlin und Umgebung nur halb so viel geregnet wie sonst. Das Land (Berlin) muss mit Brandenburg und Sachsen darüber verhandeln, wie es an Wasser kommt. Selbst wenn es nun im Winter kälter wurde, so ändert dies an der dramatischen Trockenheit nichts.


Inzwischen tagen im Zweiwochenrhythmus Landesbehörden von Berlin, Brandenburg und Sachesn. An jedem zweiten Montag wird in Cottbus neu verhandelt, woher Berlin noch Wasser bekommen kann. Ein Speicherbecken in der Oberlausitz sei schon leer und im brandenburgischen Spremberg nähere sich die letzte Talsperre vor Berlin der Grenze, von der an entweder die Schotten geschlossen werden müssten oder der Spreewald mit einer von Eisenocker aus dem Braunkohleabbau verschmutzten Brühe erstickt würde. Es folgen dann weitere Schreckensmeldungen, die ich hier kürze. Jedenfalls soll auch die Konzentration des Sulfatgehaltes im Großen Müggelsee unvermeidlich steigen, um dessen Ufer das Wasserwerk Friedrichshagen Trinkwasser für mehrere Hunderttausend Berlinerinnen und Berliner gewinnt. Neues Grundwasser bildet sich in Berlin erfahrungsgemäß nur im Winterhalbjahr, wenn die Vegetation pausiert und weniger verdunstet. „Alle machen sich große Soregn um die Wintermonate, zumal auch die Böden völlig unterversorgt sind“, sagt Derk Ehlert von der Berliner Umweltverwaltung.


In Teilen Brandenburgs dürfen die Landwirte ihr Wintergetreide nicht mehr bewässern, damit Spree, Havel und Dahme nicht austrocken. Alle drei Flüsse führen etwa halb so viel Wasser wie sonst im November. Dass Berlin nicht längst auf dem Trockenen sitzt, ist den Schleusen zu vedanken – und den Klärwerken, die die Gewässer mit gereinigtem Abwasser auffüllen. So schmeckt das Wasser aus den Berliner Leitungen übrigens auch, sage ich. Es ist schrecklich ekelhaft! Ich habe diesen Genuss aus meinem kleinen Trinkfläschchen, was ich immer unterwegs mitehme und ich trinke vielleicht einen halben Teelöffel voll davon. Zu Hause trinke ich Mineralwasser Medium, da merkt man die Ekelhaftigkeit nicht ganz so schlimm. Und man ist ja dankbar, überhaupt Wasser zu haben!

Derk Ehlert versichert, dass Berlin weiter Wasser bekommt, solange welches da ist: (Das ist ja eine beruhigende Aussage, ergänze ich ironisch!) Die Stadt sei finanziell an den Speichern beteiligt und allen sei die Trinkwasserproblematik bewusst4, was ich leider bezweifeln muss.


Niemals hätte ich gedacht, dass ich unmittelbar vor meiner Wohnung mich mit der Aussage des Philosophen FRIEDRICH NIETZSCHE (der von der widergöttlichen Wesenheit Ahriman als Schriftsteller besetzt worden war5) befassen müsste, die einmal von einem Leserkommentator referiert worden ist: „Die Wüste wächst, weh dem, der Wüsten birgt“. Man nennt diese Erscheinung Desertifikation. Echte Wüste hatte ich schon einmal 1986 erlebt, als ich (mehr unfreiwillig) mit meinem damaligen Lebensgefährten nach Kenia in Afrika gereist war, weil er unbedingt eine Safari erleben wollte. Ich war kurz vor einer Depression, sehen zu müssen, wie einzelne afrikanische Menschen tatsächlich durch die riesige Wüste zu Fuß gezogen sind, um Wasser oder Lebensmittel zu besorgen.


Erst am 08.10.2018 las ich, dass die Sahara noch bis vor 5.500 Jahren ein fruchtbarer Landstrich gewesen sein soll. Bis dahin hat es wohl eine afrikanische Feuchtperiode gegeben, welche die lokale Auswirkung einer globalen Warmzeit damals gewesen war (nachdem wohl vorher eine Eiszeit geherrscht hatte). Dann kam eine Klimaveränderung, die letztlich zu der (bis heute existierenden) Wüstenbildung geführt hat6.


Es ist auch unfassbar für mich, wie die Menschen selbst in der Hauptstadt Nairobi in notdürftig zusammengeschusterten Hütten aus reiner Pappe leben. Auch wenn man dies schon x-mal im Fernsehen gesehen hatte, so ist es in der Wirklichkeit 100-mal schlimmer. Wiederum schwer beeindruckend war für mich, reale Löwen nur einige Meter in freier Wildbahn aus dem offenen Safari-Auto sehen zu können: Ein völlig anderes Erleben, als diese im Zoo hinter einem Zaun zu sehen. Trotzdem hätte ich auf solch ein Geschehen verzichten können – aber, was tut man nicht alles aus Liebe zu seinem Gefährten, der ja nun schon lange im Jenseits weilt, weil er völlig verfrüht verstorben ist (wo ich allerdings schon nicht mehr mit ihm zusammen war), was ich in einer Fußnote des Kapitels 11-C >Dämonen< erwähnt habe.


Mit einer Debatte, inwieweit Zoos überhaupt problematisch sind, kann ich mich absolut nicht befassen. Ich hatte übrigens auch einzelne Träume, wo mir real ein Löwe begegnet ist, was ein sehr eigenartiges Erleben ist, wie ich dies z.B. im Kap. Nr. 28-C >Lichtdienste< geschildert habe (weitere siehe im Stichwortverzeichnis).


Einen Frühling gibt es für mich in Berlin insofern schon fast gar nicht mehr, da von dem grauen tristen Winterwetter (ohne Schnee) die Temperaturen bereits im April und Mai/2018 fast in Sommertemperaturen übergegangen sind. April und Mai/2018 werden als „rekordwarme“ Frühjahrsmonate (jedenfalls für Berlin) bezeichnet7. Und dann steigerte sich diese Frühjahrs-Sommertemperatur zu Hitze. Im Jahre 2019 ist dies alles ganz genauso.


Selbst der britische „Guardian“ zitiert Forscher, welche festgestellt haben, dass die globale Temperatur seit Jahren kontinuierlich steigt und ein Hitzerekord nach dem anderen gemessen wird. Dies ist zitiert auf www.bento.de am 12.08.2018 zu einem Artikel, dass der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland den Klimawandel leugnet8, was dort bereits eine der üblichen journalistischen Falschaussagen ist; denn Gauland hatte wortwörtlich etwas ganz anderes gesagt, nämlich: „Ich glaube nicht, dass es gegen den Klimawandel irgend etwas gibt, was wir Menschen machen können.“ Damit hat er ja den Klimawandel als solches absolut anerkannt. Ob und inwieweit seine Schlussfolgerung nun wiederum korrekt ist (dass wir Menschen nichts machen können), wird hier in dem Kapitel Nr. 74 >Blutmond & Hitze< versucht darzulegen.


Diese Steigerung der Sommertemperatur zu Hitze habe ich selbst schon in mehreren Jahren seit 1992 erlebt, wo ich mich mit absoluter Gewissheit an Einzelheiten dieser damaligen Hitze erinnern kann. Ich wohnte damals in einer Dachgeschosswohnung und musste mir permanent meine Arme und Beine mit kaltwasser-durchtränkten Tüchern umwickeln. Ich hatte wohl Plastiktüten untergelegt, um meine Matratze nicht zu durchnässen.

Seelisch tröstete ich mich mit dem „uralten“ (aber farbigen) Video „Waldwinter“ (1956) von dem Regisseur Wolfgang Liebeneiner, dessen Tochter Johanna Liebeneiner (zur Zeit, als ich diese Ausarbeitungen hier im Juli/Aug.2018 gemacht hatte) die Mutter und Großmutter einer Unternehmerfamilie in der Telenovela „Rote Rosen“ spielt(e).


Ich habe mir jahrelang solche Telenovelas und auch irgendwelche Soaps (auch Krankenhausserien oder was es sonst noch alles so gibt) nicht angesehen, auch sowieso keine Liebes- und schon gar nicht irgendwelche Kriminalfilme geschweige denn Actionfilme, nicht einmal Sciencefiction-Serien. Erst in dem Sommer 2018 habe ich angefangen, mir „Rote Rosen“ zu Gemüte zu führen, weil ich sonst so gelähmt durch die Hitze war, dass ich fast nicht tätig werden konnte bzw. alles nur auf Minimalniveau gehandhabt habe (also den Haushalt usw.). Wo es beginnt, „etwas“ kühler zu werden, sehe ich mir die Telenovela über die ARD-Mediathek auf dem Computer nachts an und werde dabei dann wunderbar müde, so dass ich gleich anschließend wahrhaftig einschlafe, was bei meinen >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18) ein Gottesgeschenk ist.


Der Film „Waldwinter“ wiederum ist nun natürlich schon total alt (von 1956), war aber für mich eine Offenbarung wegen des fortgesetzten Schnees (für den ich ja eine positive Manie empfinde; siehe Kapitel Nr. 43), der dort vorkommt und der mich bei der Hitze 1992 wirklich tröstete. Leider habe ich schon seit 2008 keinen Videorecorder mehr (auf CD gibt es den Film nicht) und ich müsste mir den Film über YouTube ansehen, was ich schon einmal (wohl vor zwei Jahren; Aussage im Sept.2018) getan habe.


Die Hitze 1992 war damals schon total furchtbar. Ich zog aus dieser Dachgeschoss-Wohnung aus, denn sie war viel zu teuer. Ich hatte sie nur gewählt, weil ich mich in Trennungsprozessen von meinem damaligen Lebensgefährten befunden hatte. Und ich konnte sie mir überhaupt nur leisten, weil ich eine kurzzeitige Gehaltserhöhung gegen mehr Arbeitszeit bekommen hatte.


In den Jahren nach 1992 habe ich mir dann in meiner winzigen (aber wesentlich preisgünstigeren) Wohnung einen Deckenventilator anbringen lassen und ganze Nächte auf dem Balkon geschlafen, weil die Hitze in der Wohnung trotz Ventilator unerträglich war. Unter mir hielten in der Nacht alle 10 Minuten öffentliche BVG-Busse der verschiedensten Linien. Ich habe dies schon in meinem Kapitel Nr. 7-B >Tyrannei< beschrieben, wo ich mich mit der Illusion tröstete, als ob ich auf einer Weltreise (eben auch in tropischen Ländern) wäre, wobei ich real an einer Weltreise noch niemals ein Interesse hatte.


Wie in 74-F schon erwähnt, wären die 18 Grad Wärme optimal für alle Lebensverhältnisse.

Nun gibt es jedoch als zweites den sog. anthropogenen9 Treibhauseffekt, der von den Menschen verursacht wird und der als Ursache der globalen Erwärmung zu einem unnatürlichen Anstieg der Temperaturen führt. Die globale Erwärmung ist maßgeblich an der Veränderung und Zerstörung von Ökosystemen und dem Aussterben verschiedener Tier- und Pflanzenarten beteiligt10. Dieser anthropogene Treibhauseffekt kommt z.B. durch die Verbrennung fossiler Energiequellen zustande. Gerade durch Waldbände gelangt viel Kohlenstoffdioxid (= CO2) in die Atmosphäre und bleibt dort etwa 100 Jahre nachweisbar, wird allerdings durch die Photosynthese der Pflanzen wieder allmählich abgebaut.


Auch Methan und andere Gase sind dafür verantwortlich, dass ein Teil der ultravioletten Strahlung der Sonne auf der Erde nicht reflektiert (also nicht in den Weltraum zurückgeworfen) werden kann, sondern in der Atmosphäre zurückgehalten bleibt. (Vergleiche dazu die Darlegungen in 74-B über die Wirkung der Mondfinsternis, durch die ebenfalls in kosmischem Ausmaß eine Reflexion, also Abstoßung des Sonnenlichtes verhindert wird.)


Jedenfalls bringt das von Menschen gebildete CO2 das empfindliche Gleichgewicht auf der Erde durcheinander. Die Natur kann diese Menge an Treibhausgasen nicht mehr neutralisieren. Das anthropogene CO2 hält größere Mengen der UV-Strahlen und damit Sonnenwärme zurück (in der Erdatmosphäre). Dieser anthropogene Treibhauseffekt soll für den Klimawandel mit all seinen Folgen verantwortlich sein11, wobei ich am 07.08.2018 erstmals bewusst den Begriff „Klimakollaps“ hörte, der durch einen Dominoeffekt der verschiedenen Klimakomponenten entstehen wird, so dass man befürchtet, dass sich die globale Erwärmung verselbständigen wird. Auf jeden Fall ist letztlich die Strahlung der Sonne hin zur Erde immer die Grundkomponente des Problems, mit der dann alle anderen Faktoren problematisierend (und steigernd) interagieren.


Auch andere Meteorologen bestätigen die Neuartigkeit von gewissen Wetterphänomenen, die z.B. mit dem sog. Jetstream zusammenhängen. Der ZDF-Meteorologe Ödzden Terli sagt z.B.: „In 17 Jahren Wettervorhersage habe ich so etwas noch nicht erlebt. Die Hochs sind äußerst stabil und der Jetstream ist schwach und kann sie nicht wegschieben“12.

Der Jetstream ist ein Höhenwindband, welches die Wettergebiete um die Erde transportiert und er hat im weitesten Sinne durch die Erderwärmung an Dynamik (und damit an Kraft) verloren, seine spezifische Aufgabe zu erfüllen, nämlich die Wettergebiete fortzubewegen. Stattdessen bleiben diese Wettergebiete stehen.


Dies ist nun insbesondere bei der Hitze 2018 so gewesen, welche gleichzeitig die gesamte nördliche Halbkugel heimgesucht hat – von Alaska bis Japan stieg das Thermometer im Aug.2018 in unbekannte Höhen13, so dass ich am 07.08.2018 erstmals von dem Begriff „Heißzeit“ hörte, den ich irgendwie primitiv und hässlich finde. Er ist jedoch ganz sicher bewusst gewählt in Anlehnung an das Wort der „Eiszeit“, wie es diese in der Menschheit bisher nur gab mit den sog. „Zwischeneiszeiten“ in den Intervallen, die auch als „Warmzeiten“ bezeichnet werden14. Tatsächlich ist jedoch am 14.12.2018 durch die Gesellschaft für deutsche Sprache genau der Begriff „Heißzeit“ zum Wort des Jahres gewählt worden.


Die Erscheinungsformen des genannten Jetstream greift ein Leser-Kommentator übrigens ganz anders auf: Er schreibt: Aktuell haben wir eine Omega-Lage, d.h.: ein Hoch, das von zwei Höhentiefs umgeben ist. Die Höhentiefs drehen sich dabei gegen den Uhrzeigersinn und das Hoch dreht sich im Uhrzeigersinn. Das führt dazu, dass sich das Hoch und die beiden Tiefs gegenseitig stabilisieren und relativ ortsfest sind, also sich kaum bewegen. Dies wiederum beschert eine sehr stabile Wetterlage ohne große Änderungen über einen langen Zeitraum. Und ist eben damit für die diesjährigen Höchsttemperaturen verantwortlich. Und als Fazit schreibt dieser Leser, dass es auf lange Zeit öfter so aussehen wird wie dieses Jahr. „Und wenn sich ´nix` ändert, gebe ich uns noch 100 Jahre“15. Dies dürfte den meisten jetzt lebenden Menschen eben doch so weit reichen, dass sie sich nicht absolut für eine Veränderung der Bedingungen engagieren würden, ist meine Vermutung.


So wie Europa bereits mit der Hitzewelle 2003 nicht umgehen konnte“, sagt Andreas Levermann vom Potsdam-Institut für Klimaforschung. Von den bereits benannten 70.000 (bis 80.000) vorzeitig verstorbenen Menschen war allerdings vor allem die Bevölkerung in Frankreich betroffen.

Denn diese Klimakatastrophen kosten der Staatengemeinschaft viel Geld: Alle zehn Jahre ungefähr eine Billion Dollar, um die Schäden von Wetterextremen zu beheben16.


Der Klimaexperte Jannes Stoppel von Greenpeace mein: „Die Hitzewelle ist ein Vorgeschmack dessen, was uns an Wetterextremen mit fortschreitender Klimakrise droht“. Und als gute Nachricht: „Noch können wir die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen: Dafür müssen Deutschland und die EU einen möglichst raschen Kohleausstieg beschließen und die Verkehrswende voranbringen. Land- und Forstwirtschaft müssen sich anpassen, hin zu naturnaher und widerstandsfähiger Landnutzung“17. Jedoch soll Greenpeace am 04.10.2018 gemeldet haben, dass die Erderwärmung bei 3-4 Grad Celsius liegt und damit 2 Grad Celsius über dem, was im Klimavertrag von Paris vereinbart wurde18.


Zufällig las ich erst noch verspätet (am 28.09.2018) in dem SPIEGEL-Magazin vom 18.08.2018 (Nr.34) den Artikel von Thilo Bode19 mit dem Titel: „Täuschen, Betrügen, Lügen“, wo dieser die Macht der Konzerne anprangert, die seiner Meinung nach die Politik beherrschen. Die Vorstände würden dafür bezahlt, dass sie ein Geschäftsmodell betreiben, das die Gesellschaft schädigt, aber die Aktionäre begünstigt. Jedoch: Für die Klimakrise werden wir alle bezahlen müssen, auch wenn sich im Entscheidenden die Konzerne an der Gesellschaft versündigt haben20. (Vergleiche all die späteren Darlegungen zum Hambacher Forst im Kap. Nr. 74-i >Blutmond & Hitze).


Dass eine Senkung der Erderwärmung überhaupt nicht möglich sein wird, wie sehr sich der Mensch auch noch bemüht, dafür sind die drei Mondfinsternisse 2018, 2023 und 2028 die absoluten Hinweise. Eine Senkung der Erderwärmung wird maßgeblich die zukünftigen Hitzewellen bestimmen und wenn die Menschheit diese Senkung nicht schafft, wird sie in den nächsten Jahren (und Jahrzehnten) von fortgesetzt sich steigernden Hitzewellen geplagt sein. Am 02.08.2018 kam im Fernsehen die Meldung, dass die Klimaerwärmung nicht abnimmt, sondern sich fortgesetzt weiter steigert.


Man könnte jedoch auch sagen: Wenn nicht göttliche Wesenheiten der außerirdischen Galaktischen Föderation eingreifen, indem die Strahlung der Sonne auf die Erde abgeschottet (bzw. reduziert) wird, wird die Menschheit allein dies nicht schaffen, wie sehr sie sich auch bemühen würde, was sie sowieso niemals hinreichend tun wird. Wie ich jedoch gerade noch einmal im Kap. Nr. 15-H >Kosmische Phänomene< nachgelesen habe, denken jedoch die göttlichen Mächte absolut nicht daran, auf die Menschen Rücksicht zu nehmen. Das ganze Szenario für die Transformation wird mit aller Macht durchgezogen, um wohl die Wesenheit von Lady Gaia21 zu retten, die natürlich eine wesentlich höhere Wesenheit (nämlich ein werdender Himmlischer Mensch22) ist als alle kleinen „mickrigen“ Menschen, mögen sie auch einstmals ein Angeloi (= niedrigste Engelstufe) gewesen sein. Denn selbstverständlich ist auch ein Engel „nichts“ im Vergleich zu einem Planetengeist23.


Entgegen den vorstehenden negativen Aussagen habe ich dann allerdings noch in meinem Kapitel Nr. 44-G(II) >Jesus, der Christus Gottes< Darlegungen gefunden, wonach es doch Bemühungen der geistigen Hierarchie gibt, das Leben der (kleinen) Menschen zu schützen. Dort ist referiert, wie die Sirianer bereits 1972 eine große Lichtblase (ein Hologramm) erschaffen haben, indem sich unser Planet jetzt schon befindet zum Schutz gegen die schädlichen Wirkungen der Sonne. Auch haben die Sirianer bereits zwischen 1987 und 1989 die Polarität der Sonne umgekehrt als Vorbereitung auf das Erscheinen des Photonenringes24. An diesen letzten Darlegungen sieht man jedoch auch, wie problematisch das Licht der Sonne für die Erde und für die Menschheit ist.


Denn bei all diesen Phänomenen sollen auch die unmittelbaren Fehlanschauungen der Menschen eine Rolle spielen, wie sie das jeweilige Wetter bewerten. Z.B. werden Dürre- (bzw. Hitze-) Perioden dadurch mitbedingt, „dass die Menschen das sonnige Wetter als das beste, tollste und lobenswerteste Wetter ansehen und dass sie es als schönes Wetter bezeichnen. Feuchtes und regnerisches Wetter bezeichnen sie dagegen als schlechtes Wetter. Im Frühjahr fordern die Menschen von der Natur, dass sie blühen und wachsen soll, aber das Wetter soll trotzdem sonnig und trocken sein. Das ist ein Unfug“25, sagt ein maßgebliches Naturwesen bei VERENA STAEL von HOLSTEIN in dem Flensburger Heft Nr. 79 >Was die Naturgeister uns sagen< und spricht mir dadurch aus der Seele. Ich habe dies bereits im Kap. 60-B(II) >Überflutung< referiert, will dies aber hier auch nicht außer Acht lassen.


Und hier ist es mir zugleich ein Bedürfnis auf das eigentlich allseits bekannte Gedicht von Cäsar Flaischlen26 hinzuweisen, welches erschienen ist in „Den Mond wollt ich dir schenken“. Es lautet: „Hab Sonne im Herzen, / ob`s stürmt oder schneit, / ob der Himmel voll Wolken, / die Erde voll Streit! / Hab Sonne im Herzen, / dann komme, was mag! / das leuchtet voll Licht dir / den dunkelsten Tag!“ Gemeint ist nun jedoch nicht die natürliche, sondern die geistige, unsichtbare Sonne.


Denn die betreffenden Dürre- (bzw. Hitze-) Wesen entstehen aus den verdrehten Gedanken und Wünschen der Menschen. „Regen sei schlechtes Wetter, Sonne sei gutes Wetter. Das aber entspricht überhaupt nicht unserem Naturgeisterleben“, ergänzt die interviewte Elementarwesenheit. Solche Dürrewesen im Kleinformat sollen übrigens auch in den Solarien entstehen27.


WOLFGANG WEIHRAUCH, der VERENA STAEL von HOLSTEIN bezüglich der Naturgeister interviewte, stellte dann dem maßgeblichen Naturwesen die Frage, ob Menschen helfen können, damit ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Wasser- und Dürrewesen entstehen kann, woraufhin die Antwort lautete: „Ja, wenn sie sich endlich aufraffen könnten, das Wetter als harmonisches Wetter zu begreifen und den Regen, wenn er in Maßen kommt, genauso loben wie die Sonne, wenn sie in Maßen scheint. Damit würden die Menschen der Natur sehr helfen. Jeder einzelne Mensch sollte an dieser Stelle Bewusstsein entfalten. Alle nur persönlich wertenden Begriffe sollten herausgenommen werden, wenn man über das Wetter spricht. Von schlechtem Wetter zu sprechen, nur weil man in einem Regenschauer nass wird, ist vollkommen unangebracht28.


Fortsetzung folgt in Teil H des Kapitels >Blutmond & Hitze<.