Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (402)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Blutmond & Hitze

(74.E) CO2-Emissionen

...imperialer Blick von oben


Vorangestellte Inhaltsangabe für das Kapitel Nr. 74-E >Blutmond & Hitze<:


Teil 74-E: Verbot der Halogenlampen. CO2-Emissionen von Transportmitteln. Spezielle Belastungen durch den Flugverkehr. Durch Spenden für Klimaschutzprojekte kann man seine Mitschuld ausgleichen. Das individuelle Projekt des Unternehmers Gratzel in Zusammenarbeit mit der TU Berlin, die CO2-Bilanz seines gesamten bisherigen 50-jährigen Lebens ausgleichen zu wollen. Vor seiner Lebensumstellung betrug die jährliche CO2-Emission 27.000 Kilogramm. Im Vergleich dazu ergeben sich allein durch einen einzigen Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Sydney ca. 15.000 Kilogramm CO2-Absonderung. Für einen einzigen solchen Doppelflug könnte ein Mensch ein halbes Jahr lang leben. Der Hype von SUVs, die früher nur etwas für Aristokraten waren. Der imperiale Blick von oben wird dem „weißen Mann“ noch vergehen, wenn er aus den beherrschenden Positionen in der Gesellschaft vertrieben wird. Pick-ups. Eskapismus: Fossile Energien sind ein Schlüsselelement. CO2-Emissionen im Haushalt und bei den Nahrungsmitteln. Rinder sollen für einen größeren CO2-Ausstoß verantwortlich sein als Autos. Fokussierung auf die Landwirtschaft als Ablenkungsmanöver von den Kohlekraftwerken und von den CO2-Emissionen der Industrie. Temperaturen in meiner Wohnung – selbst nachts bis 30 Grad Celsius. Die höchsten Temperaturen in Kuwait mit 57 Grad Celsius. Widerstände gegen die Anerkennung des Klimawandels in der Politik. Baugesellschaften müssen dafür sorgen, dass die Temperaturen in den Wohnungen nicht zu hoch sein dürfen (Gerichtsurteile). 2003 waren europaweit 70.000 (bis 80.000) Menschen vorzeitig durch die Hitze verstorben. Besonders in Frankreich hatte man die Dehydrierung vieler Patienten unterschätzt.


Fußnoten: Emissionen. Unternehmer Gratzel. Hype. SUV. Pick-up. Eskapismus. Prohibitisch. Dr. Mojib Latif. Dehydrierung (= Dehydratation). Zerebral.


(74.E) Blutmond & Hitze


Zufällig ist es ja so, dass gerade, als ich dies hier im Sept.2018 verfasst habe, auch die Produktion der Halogenlampen verboten worden ist (es gibt wohl Ausnahmen, worauf ich jetzt nicht eingehen kann1), wobei ich solche sowieso nie besessen habe und ich mich frage, wieso diese überhaupt jemals produziert worden sind. Die jetzigen Leuchtdioden seien schon jetzt die effizienteste künstliche Lichtquelle, die es je gegeben hat, rühmt der BUND e.V. und lobt sie als Energiesparlampe und ihre geringe Aufheizung und Hitzeabstrahlung2, wie ich dies durch meine Lebensrealität ja auch schon ausgesagt hatte.


Sehr viele (aber leider nicht alle) Angaben über CO2-Emissionen3 fand ich auf https://www.stromauskunft.de , wobei ich davon ausgehen muss, dass diese der Wahrheit entsprechen. Allgemein bekannt ist, dass diese CO2-Emissionen durch Transportmittel wie Flugzeuge und Autos zustande kommen. Aber auch Bahnzüge und Straßenbahnen haben einen enormen CO2-Ausstoß, wo man denken könnte, dass man hier dem Individualverkehr die Schärfe nimmt. Dies ist aber nicht ohne weiteres der Fall:


Bahnzüge: 52 Gramm CO2-Emission pro Person pro Kilometer (auf 100 Kilometer umgerechnet, ergäben sich 5.200 Gramm CO2-Ausstoss).

Straßenbahn: 72 Gramm CO2 pro Person pro Kilometer werden in die Luft ausgestoßen.

Bei einem Auto (also dem Individualverkehr) werden bei 100 Kilometer 12.000 Gramm CO2 emittiert. Wenn man jetzt annimmt, dass nur eine Person in diesem Auto sitzt, dann ist dies auf jeden Fall mehr als die doppelte CO2-Emission als bei der Bahnfahrt (also insofern umweltschädlicher). Nutzen nun wiederum vier Personen den PKW bei der derselben Fahrt, dann wäre der CO2-Ausstoß pro Kopf nur 3.000 Gramm, also um 1.200 Gramm CO2 pro Person weniger, als die Bahnfahrt verunreinigend wäre.


Erst nach mehrfacher Überarbeitung fiel mir auf, dass gerade der entscheidende Flugverkehr überhaupt nicht angegeben ist, und so musste ich dies extra recherchieren. Interessante Darlegungen darüber fand ich auf https://www.co2online.de in einem Artikel von BORIS DEMROVSKI vom 06.07.2018 mit dem Titel: „Bahn oder Flugzeug“. Dort wurde ausgeführt: „Bei der Frage nach Bahn oder Flugzeug müssen mehrere Faktoren beachtet werden, die Auswirkungen auf die Klima-Bilanz haben. Beim Fliegen ist es nicht allein das CO2 aus dem verbrannten Kerosin, das auf das Klima wirkt. Flugzeuge in großer Höhe können Kondensstreifen und Schleierwolken bilden, die zur Erwärmung beitragen, und Stickoxide aus den Abgasen bilden das Treibhausgas Ozon. Daher empfiehlt das Umweltbundesamt die Treibhauswirkung des CO2 aus Flügen mit dem Faktor 3 zu multiplizieren, um die tatsächliche Klimabelastung zu berücksichtigen. Neben der Klimawirkung ist natürlich auch der Lärm eine große Belastung, zumindest für die Anwohner in Flughafennähe“4.


Für einen Vergleich von Bahn und Flug soll hier aus Deutschland ein Beispiel angeführt werden, wo der Faktor 3 bereits berücksichtigt ist. Alle anderen Orte könnten entsprechend selbst berechnet werden. Eine ICE-Zugfahrt von Berlin nach Köln (Hin-und Rückreise) verursacht pro Person eine CO2-Emission von 42 Kilogramm, während ein Flug 300 Kilogramm CO2 ausstößt, also ca. siebenmal so viel.


Bei den internationalen Flügen kann man dann bei den größeren Entfernungen schon einen Schrecken bekommen: Zum Beispiel ein Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Rio de Janeiro in Brasilien verursacht pro Person 6.280 Kilogramm CO2. Und ein Flug von Frankfurt nach Sydney (in Australien) über einen Zwischenstopp in Doha (Katar) verursacht 14.980 Kilogramm CO2 pro Person.


Es wird dann von BORIS DEMROVSKI ausgeführt, dass zwar der weltweite Anteil des Flugverkehrs am menschengemachten Treibhauseffekt noch gering erscheint, jedoch nimmt er durch die Billigflüge rapide zu. Die wachsenden Emissionen aus der Zunahme des Flugverkehrs machen so die Klimaanstrengungen in anderen Bereichen wieder zunichte. Jedoch soll es bezüglich solcher Langstreckenflüge die Möglichkeit geben, durch eine Art Spende für Klimaschutzprojekte den Schaden, den man durch einen solchen Flug verursacht hat, zu kompensieren5. Ich selbst werde nun niemals mehr irgendwo hinfliegen. Aber ich finde es sehr interessant, dass man auf solch eine Weise seine Mitschuld ausgleichen kann. Es ist das erste Mal, dass ich von solch einer Idee gehört bzw. gelesen habe.


Durch Zufall gelangte ich an einen Artikel im SPIEGEL6 (den ich erst am 28.09.2018 in meine Hände bekam) über einen deutschen Unternehmer, der bis zu seinem Todestag seine Ökobilanz so verändern möchte, dass er diesem Planeten Erde nichts schuldig bleibt. Diesen SPIEGEL bekomme ich regelmäßig von einer lieben Bekannten immer geschenkt, nachdem sie ihn von ihrem Sohn „abgestaubt“, selbst gelesen hat und dann an mich weiterreicht. Sonst kaufe ich mir außer einer Fernsehzeitung für 98 Cent mit 4-Wochenprogramm weder noch eine Zeitung geschweige denn ein Buch aus Sparsamkeitsgründen; denn so ein SPIEGEL kostet (zur Zeit) 5,10 EURO.


Der Unternehmer namens Gratzel7 hat im Zusammenarbeit mit Matthias Finkbeiner, der Professor und Leiter des Instituts für Technischen Umweltschutz an der TU Berlin ist, zwei Monate lang seinen gesamten Konsum dokumentiert, den Müll nicht nur getrennt, sondern auch noch einzeln gewogen. Auch seine gesamte Vergangenheit musste er rekonstruieren in Bezug auf Auto-, Bahn- und Flugzeug-Kilometer. Des weiteren seinen gesamten Besitz, jeden Papierschnipsel, jede Socke usw. Das war für Gratzel das Belastendste, wie er später aussagte. Seine Nahrungsaufnahme von jedem Tag wurde protokolliert.

Dabei war es ungeheuerlich, wie viele Tonnen CO2-Emissionen bei all dem zusammenkamen. Es waren 1.100 Tonnen CO2 in seinem bisherigen 50-jährigen Leben. Aktualisiert kam dabei heraus, dass er 27 Tonnen CO2 im Jahr produziert.


Gratzel stellte nach diesem Ergebnis sofort sein ganzes Leben um, wobei seine Ehefrau mit ihm an einem Strang zieht. Auch seine bereits erwachsenen Kinder unterstützen sein Projekt aus der Ferne. Statt seines Jaguars nimmt er die Bahn, was durch die Verspätungen ihn 2-3 Stunden mehr Aufwand kostet. Das Flugzeug verwendet er gar nicht mehr. Beim Essen greift er nur noch nach saisonalen und regionalen Angeboten. Auf Milchprodukte verzichtet er ganz. Seinen generellen Konsum hat er drastisch eingeschränkt und kauft nur noch, was unbedingt nötig ist. So hat er sich angewöhnt, mit Löchern im T-Shirt herumzulaufen, wovon seine Frau allerdings weniger begeistert ist. Und ich möchte ihm hier meine Hand reichen; denn das tue ich auch in meiner Wohnung, da es die speziellen Baumoll-T-Shirts, die ich benötige, nicht mehr zu kaufen gibt und meine 20 Jahre alten Stoffstücke schon so zerfleddert sind, dass sie kaum noch zu zusammenhalten, obwohl ich sie permanent flicke.


Von den 27 Tonnen CO2 pro Jahr, die Gratzel produziert hatte, konnte er dies auf 8,9 Tonnen um 70-% verringern. Wenn es nach Gratzel ginge, müsste eine solche nachhaltige Lebensweise ein Volkssport sein – jedoch, wann immer er im Bekanntenkreis davon erzählte, war es ein Stimmungskiller. Selbst wenn alle Deutschen Gratzels Engagement teilen würden, reicht dies nicht bei der Senkung der Erderwärmung aus. Trotzdem: Nach Gratzels Tod sollen die größten Teile seines Vermögens an die TU Berlin und an zwei Umweltorganisationen gehen, die den Klimawandel begrenzen und Gratzels Ökoschuld weiter tilgen8.


Nun habe ich mir noch einmal die Mühe gemacht, eine gewisse Bezugnahme der Werte herzustellen; denn die alleinigen Werte sagen eigentlich gar nichts aus, wenn man nicht verstehen kann, was dies eigentlich für das unmittelbare Leben bedeutet. Und so habe ich den (von Herrn Gratzel vor seiner Lebensänderung) exemplarischen individuellen Jahresverbrauch von 27 Tonnen CO2-Ausstoß (was 27.000 Kilogramm entspricht) in einen Bezug gesetzt zu einem Langstreckenflug von Frankfurt nach Sydney in Australien, der 14.980 Kilogramm (= ca. 15 Tonnen) CO2 pro Person (Hin- und Rückflug) emittiert. Dies würde nun bedeuten, dass für einen solchen Flug ein Mensch ½ Jahr lang vollkommen leben könnte, und kein Gramm mehr CO2 aussondert. Schon zwei solcher Flüge würden jedoch die Klimabilanz für eine Person pro Jahr völlig zunichte machen. Solche Dinge müsste man überall vergleichen, um zu anschaulichen Maßstäben zu gelangen.

Insgesamt kann man an all diesen Angaben über CO2-Emissionen sehen, wie generell umweltbelastend unser Lebensstil ist, was man auch noch an den später folgenden Haushaltsgeräten wird sehen können.


Es existiert nun wiederum ein neuer Hype9 (der in den 90-iger Jahren erst nur langsam begonnen hatte), indem man statt normaler PKWs (oder eventuell sogar von extra Kleinwagen oder Elektroautos) sich SUVs10 anschafft, die besonders verschmutzungs-intensiv sein sollen, was die betreffenden Autofahrer nicht kümmert. SUV ist die Abkürzung von „Sport Utility Vehicles“, und es handelt sich um entsprechend bullige, große Autos in Richtung von Kleintransportern. Ähnlich gelten auch sog. Pick-ups11 als besonders umweltschädlich. Alle beide Formen sind wesentlich schwerer als Kleinwagen, stärker motorisiert und verbrauchen im Durchschnitt deutlich mehr Sprit. Jedes Kind soll angeblich schon wissen, wie verheerend sich der CO2-Ausstoß durch den motorisierten Individualverkehr auswirkt, was nun durch die vorbenannten Spezialautos noch schlimmer ist. Trotzdem haben bei den Neukäufen im ersten Halbjahr 2018 diese SUVs schon 34 % ausgemacht.


An die Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und an die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen „neuer“ Personenkraftwagen (damit sind wohl u.a. diese SUVs und Pick-ups gemeint) kommt man nur über einen extra Leitfaden über www.dat.de . Ich habe mir die Mühe gemacht, diesen als PDF zu öffnen, konnte jedoch von den ca. 70 Seiten langen Tabellen in kleinster Schrift nicht einmal mit Lesebrille und Lupe etwas entziffern. Jedoch wird in den einleitenden Worten immerhin zugegeben, dass mit fossilem Brennstoff betriebene Fahrzeuge Kohlendioxid (CO2) verursachen und dieses ein Treibhausgas sei, welches zur Erderwärmung beiträgt, was ja manche Menschen (auch manche Experten) bestreiten. Es ist sogar angegeben, dass der Bereich „Verkehr“ einen Anteil von 20 % an den deutschen CO2-Emissionen ausmacht, wovon wiederum PKWs die Hälfte verursachen12.


Nach WIKIPEDIA kann zu den SUVs ergänzt werden, dass diese aus vielen Gründen öffentlich kritisiert werden, z.B. dass sie deutlich mehr Kraftstoff verbrauchen (und dadurch zwangsläufig mehr CO2 emittieren) als andere PKWs mit vergleichbaren Fahrleistungen. Und es ist dann als ein (Gegen-)Beispiel angegeben der „VW Tiguan I“ mit dem kleinsten Dieselmotor (mit 100 PS), der laut Norm 139 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer emittiert. (Dass nun bestimmte Autos mit Dieselmotor generell abgeschafft werden sollen, ist hier anscheinend nicht berücksichtigt worden.)


Der Autodesigner PAOLO TUMMINELLI wird auf WIKIPEDIA13 zu SUV wiederum mit folgenden Worten zitiert: „Früher waren diese Fahrzeuge etwas für Aristokraten mit Haus in London und Hof im Engadin“. In den 90-iger Jahren entdeckte das aufsteigende Bürgertum plötzlich das SUV. Es ist nun das Fahrzeug des Eskapismus14. „SUV-Fahrer neigen dazu, riskanter zu fahren, weil sie das Gefühl haben, in einer Burg zu sitzen“. Gerade Kinder und auch Motorradfahrer sollen besonders gefährdet sein durch diese bulligen SUVs.


Dass SUV-Fahrer insbesondere dem Eskapismus huldigen, finde ich höchstens in der Definition von „Sucht nach Vergnügen und Zerstreuung“ (bzw. eher dem Bedürfnis nach persönlicher Erhöhung des eigenen Wertes; Anm.d.Verf.) zutreffend. Eskapismus wird sonst speziell in Bezug auf junge Menschen angewandt, die überwiegend im Internet (mit den sozialen Netzwerken, in online-Spielen usw.) leben statt in der wirklichen Realität (oder eben ihr Vergnügen wie z.B. auf dem „Ballermann“ in Mallorca suchen).


Die interviewte Umwelthistorikerin an der Wiener Universität für Bodenkultur VERENA WINIWARTER sagte dann auch: „Wir können nicht einfach einen Schalter umlegen und uns von der fossilenergetischen Konsumgesellschaft in eine nachhaltige Gesellschaft verwandeln“. Denn: „Fossile Energien sind maßgeblich an so vielen Schaltstellen der Wirtschaft ein Schlüsselelement, dass diese Energien nicht einfach ersetzt werden können – selbst wenn der Wille da wäre.15


Und in Bezug auf die SUVs sagte WINIWARTER: Die SUVs seien höher im Status. Man blicke auf die anderen Verkehrsteilnehmer hinab. Der „imperiale Blick von oben“ sei vielen Menschen angenehm. Und ich sage dazu: Wenn ich solche Tendenzen bei Menschen mitbekomme, stehe ich kurz davor, mich zu erbrechen. Jedoch wird all diesen „imperialen“ Menschen ihr Bestreben schon noch genommen werden, wenn der „weiße Mann“ von seinen beherrschenden Positionen in der Gesellschaft vertrieben werden wird, wie dies angeblich ein Wunsch von dem Verleger-Journalisten Augstein junior sein soll, was noch im letzten Teil referiert wird.


Und so erwartet WINIWARTER von den Konsumenten auch generell kein Einlenken: „Solange Treibstoffpreise nicht prohibitisch16 sind (also so hoch, dass kaum noch jemand fährt) wird das Argument sparsamen Verbrauchs nur ein Nebenargument sein“17. Die Regierungen müssten sich per Gesetzgebung einschalten.


Dies hat man mittlerweile doch vollzogen für bestimmte Typen von Dieselmotoren insofern, als in bestimmten Zonen von größeren Städten diese PKWs mit einem Fahrverbot belegt sind, da der Stickstoffdioxid-Ausstoß (= NO2-Ausstoß doch sehr hoch sein soll. Die vorsehenen Grenzwerte werden mitunter deutlich überschritten. Diese Grenzwerte sind für Deutschland mit 40µg/m³ Luft angegeben, also 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (= cbm) Luft. An den Auspuffen von Fahrzeugen bewegen sich die Stickstoff-Emissionen bei 1000 bis 5000 µg/m³. Und: 80 % dieser Emissionen im Straßenverkehr stammen von Dieselmotoren.


Gerade diese bodennahen Stickoxide sind beim sog. Sommersmog verantwortlich für die Ozonbildung (= O3) unter dem Einfluss von UV-Strahlung. Die Bildung des Ozons wird hier durch das UV-Licht der Sonne ausgelöst18. So sollten Menschen auch nicht gerade in ozongeschwängerter Luft mittags und nachmittags Sport treiben19.


Obwohl ein hoher Stickoxid-Ausstoß nachgewiesen ist, gibt es doch prompt wieder Lobbyisten (auch Lungenfachärzte), die meinen, Stickoxid sei nicht soooo... gefährlich für die Atmungsorgane, wie dies epidemiologische20 Studien nahelegen. Es wird dann z.B. ein Vergleich angestellt mit Menschen, die Zigaretten rauchen und die große Mengen von Stickstoffmonoxid (NO) einatmen würden. Erst nach Jahrzehnten würden sich dadurch schädliche Prozesse bis hin zu Todesfällen zeigen. Dies soll nun ein vernünftiges Argument darstellen, dass Stickoxid durch Autoabgase nicht so gefährlich sei! Man kann es nicht fassen!


Demgegenüber hat dann auch am 03.12.2018 die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ein Dossier veröffentlicht, wo auf die Gefährlicheit von Luftschadstoffen hingewiesen wurde mit der Maßgabe: Es sei eine deutliche Reduktion von Luftschadstoffbelastung geboten und eine Absenkung der gesetzlichen Grenzwerte sei erforderlich. Eine „Kultur der Schadstoffvermeidung“ wird regelrecht gefordert, was ja nur recht und billig ist. Zwar sei es schwierig, über epidemiologische Studien die Grenzwerte festzulegen, da überall zumeist Schadstoffgemische auftreten, so dass eine Separierung der Effekte kaum möglich ist. Doch die Realität spreche für sich21.


Am 27.07.2019 wurde nun nach monatelanger Verzögerung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Erste Allgemeine Betriebserlaubnis zur Dieselnachrüstung erteilt22 (wo Ingenieure auch schon entsprechende Modelle konstruiert haben). An dieser Verzögerung ist u.a. maßgeblich der bundesdeutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) beteiligt, der eine solche Nachrüstung lange ablehnte und stattdessen auf den Ersatz der Alt- durch Neufahrzeuge setzte (in wessen Interesse wohl?).


Es ist dies derselbe „Mensch“ (manche Leser-Kommentare sprechen bei Politikern – egal ob männlich oder weiblich - nur noch von „Figuren), der die Maut-Verträge abgeschlossen hat, bevor die EU-Genehmigung vorlag. Dies wird uns Steuerzahler voraussichtlich Milliarden von Schadensersatzforderungen durch die ehemals beauftragten Betreiberfirmen einbringen. Bei manchen Menschen ist ihr Name (wie hier„Scheuer) tatsächlich Programm, wenn man ihn als Adjektiv bzw. Adverb dekliniert. Ob dies von mir jetzt vom germanistischen Standpunkt aus richtig formuliert ist, da bin ich mir unsicher. Aber: Gibt es heute noch einen einzigen Menschen, der dies überhaupt weiß?


Mit einer Hardware-Nachrüstung, die allerdings sehr teuer ist (ca. 3.000 EURO pro PKW) kann der Stickstoffaustoß auf 270 Milligramm je Kilometer gesenkt werden. Fünf Millionen Diesel-PKW mit der Abgasnorm „Euro 5“ wären nicht mehr vom Fahrverbot betroffen, wenn sie diese hohe Summe investieren können. Jedoch würde ja ein neues Auto wesentlich mehr kosten.

Ein großer Streitpunkt wird vermutlich lange Zeit bleiben, in welchem Ausmaß sich die Hersteller an einer Nachrüstung älterer Dieselautos beteiligen müssen. Jedenfalls soll es wohl so sein, dass viele Dieselfahrer lieber ihr altes Auto behalten möchten, als sich gemäß diesem Verkehrsminister mit dem „bescheuerten“ Namen ein neues Auto zu kaufen23.


Verbunden mit einem jeglichen Ausstoß von Treibhausgasen soll nun entweder eine extra CO2-Steuer eingeführt werden oder eine Kostenverteilung über den Emissions-Handel zustandekommen. Wenn ich den Begriff „Handel“ lese, muss ich immer sofort an den „Markt“ denken, welcher den großen Segen für unsere Volkswirtschaft darstellen soll, insofern dieser Markt (= der Kapitalismus) die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht. Und wenn der jetzige (Aussage im Aug.2019) FDP-Chef Christian Lindner dann noch davon spricht, dass der Emissions-Handel auf jeden Fall kommen muss (habe ich im Fernsehen gesehen) – dann weiß ich schon, woher der Wind weht, nämlich aus der neoliberalen (= kapitalistischen) Ecke.


So wäre es dann auch so, dass bei diesem Emissions-Handel „Verschmutzungerechte“ gekauft werden müssten. Und wer dann ein solches Zertifikat besitzt, kann entscheiden, ob er CO2 ausstoßen will (und dafür bezahlt) oder ob er in eine umweltfreundlichere Alternative investieren will und sein Verschmutzungsrecht weiter verkauft24. Und nun frage ich: Wer kann sich dann wieder einmal eine solche Wahl leisten? Leider bin ich bezüglich „Pippi Langstrumpf“ überhaupt nicht bewandert (da mir diese Gestaltung einfach absolut zu hässlich ist), zitiere aber nur den berühmten Ausspruch der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren25, welche diese Kunstfigur geschaffen hat: „Wir machen uns die Welt - Widdewidde – wie sie uns gefällt“. Ich selbst habe in meiner Kindheit durchaus sehr viele, aber ernsthafte Kinderbücher gelesen, die in allen Kontinenten spielten. >Pippi Langstrumpf< gehörte nicht dazu.


Die jetzige (Aussage im Aug.2019) Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat nun wiederum vorgeschlagen, dass ab 2020 pro Tonne CO2 (= 1.000 Kilogramm) 35 EURO fällig werden sollen. Bis 2030 soll die Steuer schrittweise auf 180 EURO pro Tonne ansteigen. Konkret wären das etwas zehn Cent mehr für einen Liter Benzin, elf Cent mehr für Diesel und Heizöl, und Erdgas würde um etwas einen Cent teuerer werden26. Auf weitere Differenzierungen kann ich hier jetzt leider nicht eingehen.


Hier nun noch einige Beispiele für den Stromverbrauch

und in der Folge die CO2-Emissionen im Haushalt:

Fernseher: 1 Stunde 50-100 Gramm CO2.

Waschmaschine (1 Waschgang mit 90 Grad): 1060 Gramm CO2.

Laptop: 12 Gramm CO2 pro Stunde = sehr wenig.

Heizung: 9500 Gramm CO2 pro Tag = sehr hoch.

Backofen: 15 Minuten auf 180 Grad ca. 212 Gramm CO2 (für eine Pizza braucht man mit Vorheizen schon einmal ca. 20-30 Minuten = ca. 400 Gramm CO2).

Toaster: 44 Gramm CO2 in 5 Minuten.

Herdplatte zum Kochen oder Braten: ist leider nicht aufgeführt, jedoch glaube ich, die CO2-Emissionen davon sind auch enorm hoch, wenn an sieben Tagen in der Woche gekocht wird und ewig dieser Kochwahn in den Medien publiziert wird. Ich selbst versuche, alles dieses so gering und so selten wie möglich zu verwenden.


Nun kommen noch die CO2-Emissionen von den Nahrungsmitteln:

Dabei wird man entsetzt sein müssen, wenn einem bewusst wird, dass selbst allen (sonst als gesund geltenden) Milchprodukten ein ebenso hoher CO2-Ausstoß vorhergegangen ist wie bei den Autos (u.ä.), u.z. nicht nur durch den Transport, sondern bereits bei der Produktion, dann durch die notwendige Kühlung im Supermarkt usw.

Des weiteren wird das Rindfleisch angeführt, was nun als ganz katastrophal beschrieben wird, da neben dem CO2-Ausstoß noch Methan-Gas produziert wird, was 20-x schlimmer sein soll als CO2. Aber: 500 Gramm Rindfleisch sollen 7.000 Gramm CO2 verursachen. Damit sind Rinder für einen größeren CO2-Ausstoß verantwortlich als Autos, wird auf der Webseite https://www.stromauskunft.de ausgesagt.


Ein Leser-Kommentator führt demgegenüber an, dass die Fokussierung auf die Landwirtschaft nur ein Ablenkungsmanöver sei, um die wirklich wichtigen Baustellen zu verschleiern. Er zitiert Aussagen des Umweltbundesamtes27, wonach im Jahr 2014 CO2-Äquivalente (Methan inklusive) in Höhe von 902 Millionen Tonnen in Deutschland ausgestoßen worden sind, davon waren nur 72 Millionen Tonnen von der Landwirtschaft, also nur 8 %. Der viel größere Brocken sei die Energiewirtschaft mit 358 Millionen Tonnen = 40 %, überwiegend durch die Kohlekraftwerke und die Industrie (Verhüttung von Eisenerz mit Koks, Kohle zu Stahl) in Höhe von 181 Millionen Tonnen = 20 %.


In Bezug auf einen anderen Schwerpunkt hatte ich hier einmal die Temperaturen in meiner Wohnung protokolliert (und noch andere Angaben gemacht): Am 26.07.2018 war um 18:16 Uhr die Temperatur auf 27,5 Grad mitten im Wohnzimmer. In der Nacht zum 27.07.2018 ließ sich die Temperatur um 02:50 Uhr auf 26,3 Grad Celsius senken durch stundenlange Klimaanlage. Am 27.07.2018 herrschten um 18:25 Uhr 28,0 Grad Celsius. Jedoch die höheren Temperaturen sollten erst noch kommen.


Um 20:00 Uhr herrschten am 31.07.2018 in meiner Wohnung zufällig genau 30,0 Grad Celsius.

In Deutschland soll an diesem 31.07.2018 der bisher heißeste Tag gewesen sein in diesem Jahr 2018 mit Temperaturen bis zu 39,2 Grad Celsius (in Greifswald sollen sogar 40 Grad gemessen worden sein). Dies ist m.E. z.B. bis zum 05.08.2018 schon längst wieder überholt.


Zum 01.08.2018 herrschten um 04:45 Uhr in der Nacht in meiner Wohnung 28,8 Grad Celsius.

In der Nacht zum 02.08.2018 herrschten zufällig um Punkt 03:00 in meiner Wohnung Uhr 29,7 Grad Celsius. In der Nacht zum 05.08.2018 herrschten ebenfalls wieder 28,8 Grad Celsius um 02:50 Uhr in meiner Wohnung. In den Nächten davor waren es mehrmals über 30,0 Grad, was ich wegen der Desillusionierung und meiner sehr deprimierenden Verfassung nicht protokolliert habe.


Erst ab 06.08.2018 fiel die Temperatur in der Nacht um 03:00 Uhr auf 26,2 Grad; am Morgen kurz nach 07:00 Uhr betrug sie sogar nur noch 25,4 Grad, so dass ich etwas aufatmen konnte. Noch am Mittwoch, den 18.09.2018, waren in ganz Deutschland Temperaturen von 29-32 Grad Celsius (Hitze) und erst für Freitag, den 21.09.2018, wurde eine Abkühlung der Temperaturen vorhergesagt, die auch tatsächlich eingetreten ist.


In Spanien und Portugal sollen am 04.08.2018 tagsüber 46 Grad Celsius geherrscht haben. Selbst ein so reiches Land wie Japan kann mit den jetzigen Hitzewellen nicht umgehen. Am 03.08.2018 soll in Japan die höchste Tagestemperatur in Mittjapa (Gifu, Mino) 40,3 Grad betragen haben, was ein unerträglicher Zustand für die nördliche Halbkugel ist. In Afrika, Südamerika u.a. Kontinenten oder Ländern kennt man solche Temperaturen schon immer, was auch sowieso furchtbar für die Menschen ist.


Die höchsten bisher gemessenen Temperaturen soll es in Kuwait mit 57 Grad Celsius gegeben haben, was eine Aussage von Dr. Harald Lesch am 14.08.2018 in der ZDF-Sendung von Markus Lanz war. In derselben Sendung war der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der doch tatsächlich zugestanden hat, dass es Widerstände gegen die Anerkennung des Klimawandels gäbe28.


Im Jahre 2019 erlangte ich das erste Mal in meinem Leben ein Bewusstsein über die Existenz der sog. „Hundstage“, obwohl ich den Begriff früher schon einmal gehört, mich aber absolut nicht darum gekümmert habe. Diese „Hundstage“ sollen nun 2019 am 23.07. begonnen haben (und kalendarisch bis 23.08. gelten) und sie bedeuten, dass eine Hitzewelle einsetzt, was auch absolut in Deutschland der Fall war, insbesondere in Berlin und Brandenburg, aber auch am Oberrhein sollen bis zu 40 Grad Celsius geherrscht haben.


Ihren Namen verdankt die sommerliche Hitzewelle dem Erscheinen des „Hundssterns“ (= Canis Majoris) Sirius29 am Morgenhimmel. Dass der hellste Stern im Sternbild „Großer Hund“ im Morgengrauen aufgeht, brachten die alten Griechen mit der sommerlichen Hitze in Verbindung. Sie glaubten, dass Sirius die Kraft der Sonne noch verstärkt. Heutzutage ist man jedoch davon überzeugt, dass der Stern keinen Einfluss auf unser Wetter hat. So können die Menschen von heute weiter träumen, dass diese Dinge alle nicht in einer Verbindung stehen, obwohl sie es trotzdem tun. Am Donnerstag, den 25.07.2019, soll der Höhepunkt der jetzigen Hitzewelle gewesen sein30.


Ich selbst habe natürlich alle Temperaturen in meiner Wohnung auch 2019 protokolliert. Es ist jedoch für Außenstehende zu uninteressant und für mich zu deprimierend, als dass ich konkret darüber berichten könnte. Alle offiziellen Wettermeldungen für Berlin treffen auf mein Wohngebiet absolut nicht zu. Es regnet niemals. Es gibt keine Gewitter, keine Sturmböen, keine Hagelkörner, nichts dergleichen.

Am 29.07.2019 bestätigte diese Unterschiede auch der Metereologe der ARD Tagesthemen Sven Plöger, insofern er einmal aufzeigte, dass Berlin 900 km² groß sei, wo in Berlin-Tegel 26 Liter/pro m² Regen gefallen sind, und am Müggelsee (wie bei mir) kein einziger Tropfen.


Vor kurzem habe ich gelesen, dass Wohnungsgesellschaften verpflichtet sind, in der Wohnung keine Temperatur über einer bestimmten Gradzahl aufrechtzuerhalten. Ansonsten ist es einem möglich, die Miete zu mindern oder bauliche Maßnahmen zu verlangen. Ich habe dies genau notiert und der Zettel befindet sich garantiert irgendwo. Aber ich schaffe es nicht, ihn zu suchen. Als ich die Daten las, war mir sofort klar, dass meine Wohnung genau unter solch eine Angelegenheit fallen würde, ich jedoch niemals die Kraft hätte, einen Prozess gegen die Wohnungsgesellschaft anzustrengen.


Am 31.Aug.2018 geschah es dann doch durch einen Zufall, dass ich diesen Zettel wiedergefunden habe, wonach im Sommer die Faustregel gelten soll: Drinnen muss es 6 Grad Celsius kälter sein als draußen. Dabei ist es am Vermieter, die bautechnischen Voraussetzungen für eine Abkühlung der Räume zu schaffen. Jedenfalls sahen dies die Oberlandesgerichte Hamm und Rostock in zwei Urteilen so (Aktenzeichen: 30 U 131/06 und AZ 3 U 83/98). Diese Urteile beziehen sich zwar auf gewerbliches Mietrecht, lassen sich nach Ansicht der Finanztipp-Rechtsexperten31 aber durchaus auch auf privates Mietrecht übertragen. Denn was für Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen gefordert wird, kann man als Mieter auch verlangen.


Außerdem habe ich einen Meter hohen Standventilator (zeitweise hatte ich noch einen 2. Standventilator im rechten Winkel dazu aufgestellt), den ich 24 Stunden lang ununterbrochen laufen habe, der allerdings keinen Lärm verursacht. Aber auch einen solchen Ventilator ertragen die meisten Menschen gar nicht und bekommen sofort eine Erkältung oder sie sterben eben zwangsläufig. (Über den Zustand meiner Wohnsituation finden sich auch Darlegungen im Kap. Nr. 60-B(II) >Überflutung<.)


Dies ist im Jahr 2003 (wo es auch bereits einen Hitzesommer, allerdings extrem erst ab August, gegeben hat) so geschehen für 70.000 (oder 80.000) Menschen europaweit, die alle vorzeitig verstorben sind, wie dies Prof. Dr. Mojib Latif32 in einem Interview mit dem Titel: „Wir haben eine Situation, die es so noch nie gegeben hat“ darlegte33. Es handelte sich bei den vorzeitig verstorbenen Menschen zwangsläufig (aber nicht nur) um alte und kranke Menschen, vermutlich auch in Altenheimen und Krankenhäusern, wo es ja überall keinerlei Ventilatoren, geschweige denn Klimaanlagen gibt, welche die meisten (oder sehr viele) Menschen sowieso alle nicht ertragen und nicht wollen.


Am 09.08.2018 geriet ich zufällig verspätet in die Sendung „Wissen aktuell“ (Deutschland 2018. Wetter extrem) auf dem Fernsehsender 3SAT, wo dann aber aus 2003 die spezifische Lage in Frankreich aufgegriffen wurde. Ärzte sprachen von 15.000 Hitzetoten dort und wie alles eine totale Katastrophe gewesen war. Es war überhaupt damals nicht hinreichend erkannt worden, dass die Dehydrierung34 vieler Patienten so gefährlich war, und diese dann zum Tod führte35.


Gemäß WIKIPEDIA zu „Dehydratation / Medizin“ wurde ausgeführt, dass der Ausgleich der „Austrocknung“ medizinisch eben gar nicht so leicht herzustellen ist, wie man sich dies als Laie vorstellt, dass jemandem einfach nur zu trinken gegeben werden muss. (Der umgangssprachlich verbreitete Ausdruck „Dehydrierung“ ist fachlich übrigens falsch und bezeichnet – nur – eine bestimmte chemische Reaktion.) Je nach Schweregrad der Dehydratation müssen manchmal mehrere Liter Spezial-Flüssigkeit infundiert werden, was teilweise sehr langsam erfolgen muss, um keine schweren zerebralen36 Nebenwirkungen zu produzieren37.


Es folgt Teil F des Kapitels Nr. 74 >Blutmond & Hitze<.