Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (392)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Silvester&Neujahr

(75.B) Feuerwerk

...himmlisches Dasein


Das, was natürlich für meine esoterischen Studien eigentlich das wichtigste wäre, sind natürlich die Auswirkungen auf die geistige Welt oder auf die Menschen selbst in einem Rückfluss, worüber ich leider direkte Ausführungen nicht gefunden habe. Jedoch erinnere ich mich an die Aussage eines in gewissem Maße eingeweihten Mannes, der in einem Seminar sagte, dass spezifisch laute Geräusche die (guten) Geister der jenseitigen Welt erschrecken würden. Und tatsächlich dient ja die Knallerei auch schon weltlich der Vertreibung von „bösen“ Geistern.


Bereits im Mittelalter sollen die Menschen Lärm durch Rasseln, Trommeln und Trompeten am Jahresende verursacht haben – nicht etwa aus Vorfreude auf das kommende Jahr, sondern eben um die bösen Geister zu vertreiben, was ein alter heidnischer Baruch ist1. Dass natürlich zwangsläufig auch gute Geister davon betroffen sein werden, wird dann in Kauf genommen. Durch den hinterlassenen Schwefelgeruch noch Stunden nach der Knallerei kommen dann all diese „lieben bösen“ Geister jeglicher Couleur vermutlich mit noch mehr Begeisterung als sonst zurück zu den Menschen.


Nach Aussagen der Spiritual Science Research Foundation2 (kurz SSRF) lieben die negativen Wesenheiten jedoch gerade Lärm, den sie wohl sogar selbst verursachen. So klatschen diese bösen Geister auch in die Hände und brüllen oft urplötzlich, was vermutlich nur hellsichtige Menschen wahrnehmen können.

Ich hatte allerdings einstmals das „Vergnügen“, in einem Traum (vom Zeitpunkt 163 im Sommer eines Jahres vor ca. 20 Jahren; Aussage im Dez.2018) Zeuge zu werden, in welch unglaublicher Primitivität sich diese Höllenwesen gebärden. Es waren rotfarbene Teufelsgestalten mit Hörnern. Sie saßen alle eng gedrängt in solch ansteigenden Bankreihen, wie sie sonst in manchen Universitätshörsälen vorhanden sind. Sie grölten, johlten und schlugen auch wie mit Blechdosen auf die Bänke. Dadurch verursachten sie einen Höllenlärm. Dies habe ich im Kapitel Nr. 11-A >Dämonen< im Zusammenhang mit einem weiteren Geschehen dargelegt.


Leider erinnert mich das britische Unterhaus meist an diesen Traum aus der Hölle und ich finde es unfassbar, wie gebildete Menschen so dicht an dicht gedrängt sitzen und über das Wohl und Wehe des britischen Volkes entscheiden. (Jedoch habe ich im Jahre 2018 auch Versammlungen des Bundestages über YouTube gesehen, wo insbesondere die Abgeordneten der Grünen und der SPD völlig primitive Äußerungsformen zeigten, wenn ein AfD-Abgeordneter gesprochen hat. (Spitzenreiter diesbezüglich ist der Grünen-Abgeordnete Anton Hofreiter, was sich sogar reimt.)


Zurück zu dem dichten Gedränge der britischen Abgeordneten: Denn der Mensch besteht ja nicht nur aus dem äußerlich sichtbaren physischen Körper, sondern aus einem weit in das Umfeld reichenden Ätherkörper und einen noch weiter reichenden Astralkörper. Wer übersinnliche Wahrnehmungen hat, kann dies alles empfinden und für einen solchen Menschen ist die dicht gedrängte Nähe zu anderen Menschen unerträglich. Dies betrifft natürlich auch die ganzen körperlichen Umarmungen, welche die Menschen heutzutage permanent vornehmen.


Für die bösen Geister ist eine von Raja und Tama4 beherrschte Umgebung das Umfeld ihrer Wahl. Dort wo dagegen Sattva herrscht, halten sich diese negativen Wesenheiten gerade nicht auf. Jedoch gibt es solche Bereiche im realen alltäglichen Leben kaum, eigentlich nur an heiligen Stätten und vielleicht noch in der freien Natur.

Die gewöhnlichen negativen Geister der untersten Rangordnung hausen im allgemeinen an Orten, die dieselben Schwingungen haben wie die feinstofflichen Regionen, aus denen sie kommen. Deshalb wohnen sie gerne in zerfallenen Häusern, in Kneipen, in Raja-Tama-dominierten Unterhaltungszentren wie Diskotheken, in Gräben, in Kanälen oder in Häusern, deren Bewohner Gewohnheiten, Wünsche und Begierden haben, die den ihren gleich sind. Ihre Behausung kann sich täglich ändern. „Meine“ >Erdgebundene Seele< (siehe Kap. Nr. 30) verlässt allerdings leider niemals meine Wohnung. Sie begleitet mich auch nicht nach draußen, geht in keine Nachbarwohnung und auch nicht ins Treppenhaus.


Geister sind meist damit beschäftigt, Menschen zu erschrecken oder befriedigen ihre eigenen Begierden durch ihre Opfer. Sie bekommen ihre schwarze Energie von höheren Geistern. Sie wirken nicht von sich aus, weil sie dazu nicht die Fähigkeit haben. Sie arbeiten für alle Arten von höherstehenden Geistern (Dämonen, Teufeln usw.). Geister verursachen schwarzen Nebel oder trüben die Atmosphäre5.


Zurück zu dem Lärm, den die bösen Geister lieben:

Bereits im Kapitel Nr. 28-C >Lichtdienste< habe ich wegen eines dortigen exzessiven Singens von bestimmten Mitgliedern eine Aussage von Albert Schweitzer6 referiert, welche lautet: „Kraft macht keinen Lärm – sie ist da und wirkt“7, was ich mir immer als Maxime8 genommen habe (bzw. dies sowieso meinem primären Wesen entspricht, obwohl ich mich durchaus – selbst vor vielen Menschen – im Notfall laut äußern kann). Bei den >Lichtdiensten< wurde jedoch definitiv „Lärm“ durch exzessives Singen und Sprechen von Affirmationen erzeugt, der für jedes einigermaßen sensible Ohr ein Martyrium darstellte.


Von SWEDENBORG gibt es des weiteren Darlegungen, weshalb überhaupt ein Ton auf dem physischen Plan eine Lautstärke als Sinnesqualität aufweist: Jeder Schall oder Ton tönt in größerer kosmischer Höhe, wo eine reinere Atmosphäre ist, leise; kommt er in niedere Regionen hinab, wo die Atmosphäre dichter ist, wird er stärker und vollständiger. So ist es mit allen geistigen Ausflüssen: In den höheren Regionen sind sie ruhig und ohne alles Getöse; wenn sie sich aber in die unteren Regionen hinabsenken, werden sie stufenweise unruhiger und werden endlich geräuschvoll9.


Auch auf der Webseite www.bewusstseinsportal.de wird bei einem Hooponopono (= hawaiianisches Gebet) zur Harmonisierung des Ego (welches dort als das falsche Selbst bezeichnet wird) gesagt: „Das wahre Ich ist leise, ruhig und kraftvoll in urquellengöttlicher Weise. Das Ego (dagegen) ist laut, stürmisch, aggressiv und kämpferisch – trennend“10.


Die insbesondere auch für Kinder ungefährlichsten Feuerwerkskörper stellen die sog. Wunderkerzen dar, die noch unter zahlreichen anderen Namen bekannt sein sollen, wie ich diese noch niemals vorher weder gehört noch gelesen habe. Sie gelten bis zu 30 cm Länge als Kleinkunstfeuerwerk und können in der Hand gehalten werden. Sie dürfen das ganze Jahr über auch an Personen unter 18 Jahren verkauft werde. Jedoch entstehen selbst bei dem Abbrennen dieses sonst harmlosen Feuerwerkes Gase, welche Anteile von giftigem Kohlenmonoxid und von Stickoxid enthalten. Der generelle Kohlenmonoxid-Ausstoß im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe ist ein zentrales Thema in meinem erst noch im Okt.2018 installierten Kapitel Nr. 74 >Blutmond & Hitze<.


Anders als zum Beispiel die im Westen zu Silvester verwendeten Wunderkerzen, sollen von einem angezündeten (indischen) Räucherstäbchen verschiedene Teilchen von Glückseligkeit ausgehen, die umgeben sind von Funken göttlicher Energie. Ein angezündetes Räucherstäbchen soll zwar nur den 10. Teil eines Gebetes ausmachen. Da jedoch die meisten Menschen nicht die Fähigkeit haben, so zu beten, dass das Gottesprinzip erweckt und aktiviert wird, helfen Räucherstäbchen als eine vorläufige Zwischenlösung. Es wird dann auf Räucherstäbchen hingewiesen, die speziell von der SSRF hergestellt werden, wobei ich hier dafür keinerlei spezifische Werbung machen möchte.


Ob nun alle anderen Räucherstäbchen deswegen minderwertiger sind, weiß ich nicht. Ich selbst verwende trotz der Darlegungen der SSRF so etwas wie Räucherstäbchen absolut gar nicht, so wie ich auch keinerlei Kerzen (und natürlich auch keine Wunderkerzen) anzünde, da der Sauerstoff in meinen jeweiligen kleinen und nur einseitig zu belüftenden Wohnungen sowieso immer begrenzt ist, was ich alles furchtbar finde. Ich würde „sonstwas“ drum geben, wenn ich vollständigen Durchzug quer durch die Wohnung machen könnte, jedoch werde ich niemals mehr freiwillig umziehen können, da ich schon das letzte Mal (im Jahre 2009) am Rande eines Nervenzusammenbruchs war und tagelang geweint habe.


Ich habe stattdessen mindestens eines (meist zwei) meiner Fenster immer in einer Kippstellung geöffnet, um „frische“ Luft zu haben, selbst im kältesten Winter. Und ich habe außerdem fast immer die Türen zu meinem Badezimmer offen zu stehen, um von dem dortigen eingebauten Belüftungs-Ventilator einen wenigstens kleinen Durchzug zu erzielen. Dies mache ich natürlich erst, nachdem ich das Bad durch Raumspray, durch die Ventilator-Belüftung und durch meinen Ionisator eine Zeitlang halbwegs gereinigt habe (wobei ich den Ionisator glücklicherweise schon seit 20 Jahren besitze). Die Verwendung von Raumspray finde ich auch entsetzlich und meine Lunge ist dadurch garantiert schon geschädigt. Seit einiger Zeit gebe ich dafür relativ viel Geld aus für ein hochwertiges Präparat, was wesentlich besser (und auch weniger gesundheitsschädlich) ist als die früher von mir verwendeten preiswerteren Produkte. Leider sehe ich mich gezwungen, dieses Geld auszugeben, obwohl ich sonst überall spare.


Die Räucherstäbchen sollen perfekte Heilmittel sein, um die schwarze Hülle, die um einen durchschnittlichen Menschen vorhanden ist, zu verringern. Die schwarze Hülle ist von ihrer Natur her Raja-Tama und wird mithilfe der schwarzen Energie von Geistern erzeugt. Durch das Abbrennen von (SSRF-)Räucherstäbchen wird das Raja-Tama in der Umgebung und in Personen um 0,001% bis zu 0,5% reduziert. Die Verminderung von Raja-Tama führt zu einer entsprechenden Verringerung der schwarzen Hülle. Der regelmäßige Gebrauch von Räucherstäbchen führt zu einer dauerhaften Belästigung für die bösen Geister, bis diese es vorziehen, von der angegriffenen Person abzurücken.


Ein brennendes Räucherstäbchen gibt Chaitanya11 in der Form des Absoluten Feuerelementes ab, das vom Absoluten Luftelement im Rauch aktiviert wird. Das so aktivierte Bewusstsein verteilt sich nach oben in der Form einer Fontäne, stürzt mit hoher Geschwindigkeit wieder herunter und zerstört dabei sowohl die Raja-Tama-Partikel am Boden und in der Atmosphäre, als auch die negativen Energien. Auf diese Weise trägt es zur spirituellen und energetischen Reinigung der Umgebung (insbesondere der Wohn- und Aufenthaltsräume) bei. Chaitanya bedeutet Göttliches Bewusstsein, welches negative Energien und negative Wesenheiten bekämpft. Dies führt zu einem Anstieg von Sattva und verringert das Tama. Jeder unterschiedliche Duft zieht einen spezifischen Gottesaspekt an.


Noch einmal zurück zu den Feuerwerkskörpern:

Das Zünden eines Feuerwerkskörpers gibt auch ein gewisses Zischen von sich (oder das Abfeuern von Raketen einen gewissen Pfeifton), ist aber m.E. keinerlei Vergleich zu den krassen Böllern, die einen Lärm wie Bomben verursachen und die niemals etwas Gutes darstellen können. Feuerwerk ist ja ganz überwiegend mit den gen Himmel steigenden Fontänen sehr hübsch anzusehen. Dass es auch schädlichen Feinstaub freisetzt, ist leider sehr bedauerlich.


Jedoch habe ich schon einzelne Male in meinen Träumen göttliches Feuerwerk erlebt, auf das ich jetzt hier zu sprechen kommen möchte. Generell sollen Feuerzeichen am Himmel im Traum oder in einer Vision das Erscheinen Gottes anzeigen12. Und so erschien mir auch ein riesiges kosmisches Feuerwerk, als ich in der Nacht des 21.08.1998 vor dem Einschlafen mehrfach den Namen „Christos13 am Himmel in riesigen Buchstaben visualisiert hatte. Die Idee dazu kam mir wie unfreiwillig und hielt mich einfach irgendwie fest. Allerdings hatte ich auch irgendwann einmal bei WEINFURTER in seinem Buch >Der brennende Busch< darüber gelesen gehabt, wobei ich jedoch nicht mehr die Seitenzahl weiß.


In dem Traum des 21.08.1998 nun sah ich in kosmischen Dimensionen (Lichtjahre von der Erde entfernt) bei Nacht einen Teil des Tierkreises14 auf einem nach oben gewölbten Bogen (also einen Ausschnitt des Zodiakus15), wo die Verwandlung eines Sternzeichens stattfand und das riesige kosmische Feuerwerk trotz der ungeheuren Ferne auf mich hernieder regnete, was ein gewaltiges Ereignis war. Dieses habe ich ursprünglich im Kapitel Nr. 15-E >Kosmische Phänomene< verarbeitet, wo noch geisteswissenschaftliche Aussagen über den Fixsternhimmel, über die Throne und das Archäum vorhanden sind.


Denn der Zodiakus ist eine planetarische Entwicklungsstufe, die noch über einem Fixstern steht, der wiederum alle Planeten überragt, die eine Sphäre der Endlichkeit darstellen. Der Tierkreis ist dagegen die Sphäre der Unendlichkeit und kann als himmlisches Dasein bezeichnet werden16. Das geheimnisvolle Zusammenwirken mit unserer Erde repräsentiert die Stufen der mystischen Himmelsleiter17, wie sie angedeutet ist in GOETHEs >Faust<: „Wie Himmelskräfte auf und nieder steigen und sich die goldenen Eimer reichen“18.


Im Dezember 2014 hatte ich Ausarbeitungen zu meinem Newsletter-Kapitel >Dez.2012< gefertigt, wo es um die drei Menschentypen der Pneumatikoi, der Psychekoi und der Xoikoi geht (was alles in diesem Newsletter-Kapitel, der bis 2017 aktualisiert wurde, in Teil C in der 2.Sequenz vorhanden ist). Damals träumte ich dann in der Nacht nach den Ausarbeitungen zum 05.12.2014, wie ich in der Gegenwart verschiedener Menschen, z.T. unter freiem Himmel, z.T. aber auch wie in einem Haus (geschützt) war. Da geschah es, dass diverse gewaltige Feuerzeichen und Feuerregen vom Himmel fielen.


Auffällig war dabei das zweimalige Erscheinen eines bestimmten Gebildes. Und zwar war dies jeweils ein riesiger Pfeil, der in einem Bogen quer über den ganzen Himmel zischte. Dazwischen war es dann einmal wie ein riesiger Baum aus Feuer, der das ganze Firmament erfüllte und dessen Tausende oder Millionen „Blätter“ wie Feuerzungen herabtropften.

Zu dem Pfeil wurde mir bereits beim zweiten Mal bewusst, dass dies die stilisierte galaktische Schlange Alpha Draconis des Anti-Universums darstellte. Diese Schlange war beim zweiten Mal schon sehr beschädigt. Ihr Körper war fast ausgehöhlt und nur noch der Pfeil-Kopf war deutlicher zu erkennen. Und so schien es mir nachträglich, dass der Traum nicht direkt mit mir persönlich etwas zu tun hatte, sondern dass ich Zeuge eines kosmischen Kampfes zwischen den göttlichen Lichtkräften und der widergöttlichen galaktischen Schlange gewesen war.


Über die galaktische Schlange Alpha Draconis als herrschende Macht des alles verschlingenden Anti-Universums habe ich bereits im Kapitel Nr. 15-K >Kosmische Phänomene< verschiedene Ausführungen gemacht; denn ich hatte schon einmal am 17.08.2005 von dieser riesigen kosmischen Schlange geträumt gehabt, was zum Schluss des Kapitels Nr. 15-J >Kosmische Phänomene< geschildert ist. Im Teil 15-K ist dann auch das Sternbild des Großen Bären (= Ursa Major) als negatives Bewusstseinsbild angesprochen sowie die Sterne Megrez und Mizar als Regenten der gefallenen Hierarchie. Demgegenüber werden die Plejaden als sieben Leuchter vor dem Thron Gottes benannt.


Durch Zufall entdeckte ich dann in dem Kapitel Nr. 15-K die Aussage, dass sich unsere Galaxie als ein Lebensbaum mit verschiedenen Zweigen für die verschiedenen Sternsysteme darstellt, so dass dieser Lebensbaum wie ein Flammenbaum erscheint. An den Begriff „Flammenbaum“ hatte ich mich in einem solchen Zusammenhang absolut nicht erinnert gehabt, und nun kam solch ein „Feuerbaum“ in meinem Traum vom 05.12.2014 vor.


Es sollen hier noch über ein historisches Silvester Ausführungen gemacht werden, obwohl sich dies für mich und alle jetzigen Leser so nicht wiederholen wird; denn es handelt sich um das Silvester, welches die Jahrtausendwende von 1999 zum Jahre 2000 einleitete. Jedoch bezieht sich die geistige Bedeutung im Prinzip auf das gesamte dritte Jahrtausend.


Die Jahrtausendwende als solche ist bereits ein besonderes geistiges Ereignis gewesen und im Kapitel Nr. 7-C >Tyrannei< angesprochen worden. Einmal war es der zweitausendste Jahrestag der Geburt des Jesus von Nazareth, welcher der Träger des Christus war (siehe Kapitel 44-C+D >Jesus, der Christus Gottes). Zum anderen entsprach der Neujahrstag des 01.01.2000 einem kosmischen Welten-Pfingsten19, welches mit der ätherischen Wiederkunft Christi20 seit ungefähr 1930 zusammenhängt. Zum Millennium21 in das 21. Jahrtausend finden sich auch Darlegungen im Kapitel Nr. 40-i >Meditation<; denn im Zeitrahmen des Jahres 2000 soll die gesamte Menschheit die Schwelle (von der alten zur neuen Energie) überquert haben.


In diesem Welten-Pfingsten (was eben die Jahrtausendwende von Silvester 1999 zum Neuen Jahr 2000 gekennzeichnet hat) steht die göttliche Sophia22 im Mittelpunkt, welche bei jedem Menschen versucht, die Geburt des Christus im Innern hervorzubringen und so die Menschen von Jüngern zu Aposteln zu verwandeln. „Das ist die Bedeutung des Ereignisses zu Beginn des ´Sophianischen Jahrtausends`, nämlich für alle Menschen den Beginn einer neuen Ära in ihrer Beziehung zu Christus und Sophia anzuzeigen, wenn und insoweit sie sich bewusst dafür entscheiden“23.


Mit dem 01. Januar 2000 ist ein Äon zu Ende gegangen, das kosmische Zeitalter der Fische, und das neue Wassermannzeitalter hat begonnen. Im Menschen will eine neue sophianische Gnosis, ein kosmisch geweitetes Bewusstsein geboren werden. „Die gewaltigen Katastrophen einer untergehenden Kultur bringen heute zahllose Menschen an die Schwelle von Tod und Leben heran und machen ihnen die ins Überräumlich-Überzeitliche reichende Entwicklung des Geistes immer stärker bewusst. Die Morgenröte eines neuen Weltentages zieht herauf. Immer zahlreicher werden die geistigen Durchbrüche in ein kosmisches und überkosmisches Bewusstsein“24.


Und so will ich mich hier doch aus aktuellem Anlass, wo am Samstag, den 22.12.2018 um ca. 21:00 Uhr dortiger Zeit (= ca. 15:00 Uhr MEZ) wieder ein Tsunami in Indonesien (ausgelöst durch einen Vulkanausbruch) stattgefunden hat, darauf kurz beziehen, dass allein bis Mittwoch, den 26.12.2018 (Information von 12:50 Uhr) mindestens 429 Menschen bereits zu Tode gekommen und 1500 verletzt worden sind25.


Im Kapitel Nr. 7-D >Tyrannei< ist dann noch ausgeführt, wie man im übrigen zum 01.Jan.2000 aufgrund des befürchteten „Jahrtausend-Virus“ der Computer (des sog. „millennium bug) mit einer großen Krise gerechnet hatte, die jedoch tatsächlich nicht eintraf. Die ganze Umstellung auf die neue Jahreszahl verlief erstaunlich reibungslos. Hier müssen offensichtlich besondere Kräfte des großen Erzengels Michael (wie dieser im Kapitel Nr. 72 >Cherub Michael< geschildert ist), wirksam gewesen sein, welche die Gefährdung durch die Widergöttlichen Wesenheiten zurückgedrängt haben.


Denn bei jedem Jahrtausend-Wechsel haben die Wesenheiten Luzifer und Ahriman26 und ihr jeweiliger Anhang eine besondere Macht, wobei Ahriman speziell über Angst und Panik die Menschen beeinflusst. „Angst verursacht ein Sich-Zusammenziehen des Ätherleibes, das der Ausweitung des Ätherleibes in die Ätherwelt entgegenwirkt, die aber notwendig ist, um sich mit dem kommenden Christus-Ereignis zu verbinden“27. Ob es ähnliche Machtbefugnisse der Widergöttlichen Wesenheiten auch zu jedem Jahreswechsel gibt, ist leider nicht ausgesagt.


Ende des Kapitels Nr. 75-B >Silvester & Neujahr<.


1 Artikel in der Zeitschrift HÖR ZU mit dem Titel: „Silvester in den Bergen. Ein Hoch auf 2019“. (Diese wahnsinnig teure Fernsehzeitung bekomme ich von einer Bekannten immer zum aktuellen Zeitpunkt geschenkt. Niemals würde ich mir so etwas Teures selbst kaufen, weil ich sowieso nur über ganz wenige Programme verfüge. Diese Bekannte bekommt die Zeitung selbst geschenkt und will sie absolut nicht behalten; also schenkt sie diese mir.)

2 Bei der SSRF handelt es sich um eine Stiftung für die wissenschaftliche Erforschung der Spiritualität. Sie wurde mit dem Segen von (Seiner Heiligkeit) Dr. JAYANT BALAJI ATHAVALE gegründet und basiert anscheinend auf der hinduistischen Lehre, was jedoch leider nicht ausdrücklich gesagt wird. Hinter Dr. ATHAVALE steht anscheinend noch ein höherer spiritueller Meister, von dem Dr. ATHAVALE gesegnet worden sein soll. Es handelt sich dabei um BHAKTARAJ MAHARAJI, der wohl in Indien recht bekannt ist. Die SSRF ist ansässig in Australien, USA und Europa. Sie veröffentlicht spirituelle Forschung mittels des Sechsten Sinnes (Sensitivität, Medialität). Somit kann sie spirituelle Dimensionen analysieren, welche bei modernen wissenschaftlichen Methoden oft übersehen werden. Dr. ATHAVALE wird als Heiliger in Goa, Indien, bezeichnet. Die Webseite https://www.spiritualresearchfoundation.org wird von SEAN CLARKE herausgegeben.

3 Der Zeitpunkt 16 ist wegen der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) verschlüsselt.

4 Raja-Tama: sind egoistische und schädliche Energien der Menschen, auch als spirituelle Unreinheit und als nicht rechtschaffene Aspekte bezeichnet. Weitere Erklärungen: siehe im Text des Kapitels Nr. 74-A >Blutmond & Hitze< (nach Aussagen auf der Webseite https://www.spiritualresearchfoundation.org ). Tama(s): ist eine von drei Attributen der Wurzelmaterie, welche Stabilität, aber auch Trägheit bedeutet. Die anderen zwei Attribute (Qualitäten, Eigenschaften, Kräfte oder Energien = in Sanskrit „Gunas“ genannt) sind Sattva (= Harmonie) und Raja(s) (= Aktivität) (TIBETER/Kosmisches Feuer/S.88).

5 Aussagen aus dem Artikel: „Lärm“ auf der Webseite von https://www.spiritualresearchfoundation.org .

6 Albert Schweitzer: elsässischer Theologe, Philosoph, Arzt und Organist, *1875, +1965. In der Theologie begründete er die eschatologische Auffassung des Urchristentums (siehe hier im Kapitel Nr. 47 >Prophetin Gabriele<). In der „Ehrfurcht vor dem Leben“ sah er das Fundament der Ethik; gründete ein Spital in Lambarene (Gabun); Schriften zum Leben Jesu und zur Musik von Johann Sebastian Bach. 1952 Friedensnobelpreis (NGL/Bd.II/S.762).

7 Literaturquelle nicht bekannt / aus Notizen der Verfasserin.

8 Maxime: subjektiver Vorsatz für das eigene sittliche Handeln (D/F/S.452).

9 SWEDENBORG/Leben und Lehre/S.154

10 www.bewusstseinsportal.de Von den dortigen Darlegungen habe ich in meinem Kapitel Nr. 73 >Bewusstsein< vieles referiert, wo eben das Hooponopono (ein hawaiianisches Gebet) einen zentralen Raum einnimmt.

11 Chaitanya bedeutet Göttliches Bewusstsein (weiteres siehe im Text).

12 WEINFURTER/Mystische Fibel/S.101

13 Christos: ist a) die griechische Form von Christus, jedoch birgt sie b) die Differenzierung, dass damit der „Geist“ des Christus bezeichnet wird (HURTAK/Schlüssel des Enoch/S.120), der Messias (HURTAK/Schlüssel des Enoch/S.333). Und STEINER führt aus: „In Christos, dem Lebensgeist des Ewig-Einigenden, vollzog sich historisch – zugleich sinnbildlich – die Einweihung der ganzen Menschheit auf der Stufe des Gefühls, des Gemüts“ (STEINER/GA245(=Anweisungen für eine esoterische Schulung)/S.12). Nach CATHAROSE de PETRI (Sieben Stimmen sprechen/S.35) gibt es nun noch eine weitere Differenzierung, nämlich zu dem Wort „Chrestos“: Die erste geistige Wiedergeburt wird nämlich in Chrestos gefeiert als die Seelengeburt und die zweite geistige Wiedergeburt ist die des Christos, welche die Vereinigung des vollkommenen Seelenmenschen mit dem göttlichen Vater-Geist bedeuten soll, der bei CATHAROSE de PETRI als „Pymander“ bezeichnet wird.

14 Tierkreis: INTERMEDIARIUS (Bd.III=Universum - Der Kosmos und der kosmische Mensch – Liber Mundi/S.35) legt dar, dass die Schreibweise für den Begriff „Tierkreis“ einer falschen, späten Namensdeutung entspringt. In Wahrheit müsste es heißen: „Tyrkreis“, also „Kreis des Tyr“, Tiu oder Ziu, was eigentlich „Kreis Gottes“ bedeutet.

15 Zodiakus ist die griechische Bezeichnung für den Tierkreis.

16 Das Tierkreis-Dasein ist bereits angesiedelt in der „Engel-Hierarchie“, wie diese im Kap. Nr. 9-B >Supramentale Wesen< dargelegt ist.

17 STEINER/GA102(=das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen)/S.33ff.

18 Wo diese Zeile bei GOETHEs >Faust< steht, weiß ich leider nicht, da dies von STEINER nicht angegeben wurde.

19 POWELL/Das größte Geheimnis/S.125

20 Zur ätherischen Wiederkunft Christi siehe im Kapitel 41-A >Sonnenfinsternis<.

21 Millennium: = ein Jahrtausend (Meyers Taschenlexikon/S.445).

22 göttliche Sophia: Text im Kapitel Nr. 3 >Jungfrau Sophia<. Siehe auch FN + Text im Kap. Nr. 59-B >Ewiges Jetzt<.

23 POWELL/S.126

24 SCHULT/Maria-Sophia/S.36

25 nach einem Artikel vom 26.12.2018 um 12:50 Uhr bei https://www.t-online.de mit dem Titel: „Panik nach vermutlich neuem Tsunami“, was sich jedoch als Gerücht herausstellte.

26 Luzifer und Ahriman: FN bei 6-B >Stigmata<.

27 POWELL/Das größte Geheimnis/S.127f.