Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (391)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Silvester&Neujahr

(75.A) Endura

das Alte ist vergangen...



Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 75 >Silvester&Neujahr<.

Das Kapitel besteht aus den zwei Teilen A und B.


Teil A:

Silvester als die mittelste der 13 heiligen Nächte. Bedeutsamkeit des kalendarischen Silvester. Makrokosmische Zusammenhänge. Die Zyklen der Mineral- und der Pflanzenwelt durchdringen einander. Der Volksgeist gibt den Menschen für einige Augenblicke frei. Engelhierarchien ergreifen das vom Menschen Gedachte und bringen es zur Verwirklichung. Zu den Hierarchien gehören auch das Menschen-, das Tier-, das Pflanzen- und das Mineralreich. Besinnlichkeit sollte bis zum 06.Januar gepflegt werden, nicht nur bis zum Neujahrstag. Zu große Geschäftigkeit in dieser Heiligen Zeit ist problematisch. Die kosmischen Zusammenhänge werden dadurch gestört. Zwei Jesus-Knaben.

Von Silvester zu träumen, hat meist nichts mit der kalendarischen Realität zu tun. Es ist das Symbol für einen individuellen Abschied vom Wesen der Zeit, vom weltlichen Leben. Mystischer Tod durch Hunderte von Auseinandersetzungen mit der eigenen Mutter. Geistige Botschaft: „Dein Silvester ist heute“. Goldener Fingerring mit einem Brillanten als Belohnung (im Traum). Hinweis auf die geistige Bedeutung eines Diamanten. Ein Fingerring ist Symbol für die Verheißung der Mystischen Hochzeit, die zwischenzeitlich stattgefunden hat. Ein Ringlein wird dem Ritter nach einem geistigen Turnierkampf verliehen, wenn er jegliche Grausamkeit ertragen hat. Der Ritter ist das Symbol für den Mystiker, welcher dies ewige Ringlein als Braut Christi erlangen will. Erwähnung eines eigenen Nasenbeinbruchs durch ein Volleyballspiel. Silvester als endgültige Befreiung aus dem Netz der Zeit feiert der Aspirant nur einmal, da er dann der Transfiguration teilhaftig geworden ist. Dies kann jeden Tag eines jeden Jahres geschehen als Teilstück des enduristischen Weges. „Das Alte ist vergangen, das Neue angefangen“.

Exzessive Anwendung von Feuerwerkskörpern, Raketen und Böllern (also Knallkörpern). Alle diese Produkte enthalten Brennstoffe wie z.B. Schwefel, der bei Geistern aus der Hölle besonders beliebt ist. Haupteffekt: ein kräftiger, meist scharfer Kall. Bereits im Oktober des Jahres zieht jemand nachts durch die Gegend und reißt dort alle Menschen aus dem Schlaf. Vier Jahre lang zu Silvester in ein Hotel umgezogen. Feuerwerksverbote in manchen Innenstädten. 4500 Tonnen Feinstaub werden freigesetzt, was ca. 15,5 % der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Menge entspricht. 100 bis 150 Millionen EURO werden für diese halbe Stunde zum Jahreswechsel ausgegeben. Illegale Böller. Angriffe auf Polizei, Rettungskräfte und Passanten. Zu Tode gekommene und verletzte Menschen.


Teil B:

Auswirkungen auf die geistige Welt oder Rückwirkungen auf die Menschen selbst. (Gute) Geister werden von lauten Geräuschen erschreckt. Die Knallerei dient der Vertreibung von „bösen“ Geistern als heidnischem Brauch. Schwefelgeruch zieht sie jedoch im Anschluss wieder an. Negative Wesenheiten lieben auch Lärm. Zeuge bei der Gebährdung von Höllenwesen. Rotfarbene Teufelsgestalten mit Hörnern. Eng gedrängtes Sitzen in ansteigenden Bankreihen wie in Universitätshörsälen. Grölen, Johlen, Schlagen mit Blechdosen. Britisches Unterhaus. Versammlungen des Bundestages. Primitive Äußerungsformen von Abgeordneten. Dichtes Gedränge: der Mensch besteht neben dem physischen auch aus Äther- und Astralleib, die weit in die Umgebung reichen. Körperliche Umarmungen.

Eine von Raja und Tama beherrschte Umgebung (egoistische und schädliche Energien der Menschen). Sattva gibt es fast nur in heiligen Stätten und in der freien Natur. Raja-Tama-dominierte Unterhaltungszentren wie Diskotheken. Schwarze Energie von höheren Geistern. Weshalb weist überhaupt ein Ton auf dem physischen Plan eine Lautstärke als Sinnesqualität auf? Das wahre Ich ist leise, ruhig und kraftvoll in urquellengöttlicher Weise. Feuerwerkskörper für Kinder sind die sog. Wunderkerzen. Selbst da entsteht giftiges Kohlenmonoxid und Stickoxid. Klimakatastrophe im Kapitel Nr. 74 >Blutmond & Hitze< abgehandelt. (Indische) Räucherstäbchen dagegen versprühen Funken göttlicher Energie und Teilchen von Glückseligkeit. Zum 10. Teil anstelle von Gebeten verwendbar. Erweckung und Aktivierung des Gottesprinzips. Eigene Wohnumstände: Ionisator, Belüftungs-Ventilator, Raumspray. Durch Abbrennen von Räucherstäbchen wird das Raja-Tama in der Umgebung um 0,001% bis zu 0,5% reduziert. Verringerung der schwarzen Hülle um den Menschen. Stattdessen göttliches Bewusstsein als Chaitanya. Spirituelle und energetische Reinigung der Umgebung.

Böller verursachen Bombenlärm. Feuerwerk mit gen Himmel steigenden Fontänen ist hübsch anzusehen. Göttliches Feuerwerk in Träumen: Symbol für das Erscheinen Gottes. 1998 den Namen des „Christos“ am Himmel in riesigen Buchstaben visualisiert. In einem Teil des Tierkreises (= Zodiakus) fand die Verwandlung eines Sternzeichens statt und das Feuerwerk rieselte bis auf die Erde hernieder. Fixsternhimmel, Throne und Archäum. Der Tierkreis als Sphäre der Unendlichkeit und als himmlisches Dasein. Mystische Himmelleiter. GOETHEs >Faust<. 2014: Ausarbeitungen zu den drei Menschentypen der Pneumatikoi, der Psychekoi und der Xoikoi für das Newsletter-Kapitel >Dez.2012<. Gewaltige Feuerzeichen und Feuerregen fielen vom Himmel. Von einem riesigen Baum aus Feuer tropften Tausende oder Millionen „Blätter“ wie Feuerzungen herab. Ein riesiger Pfeil zischte quer über den ganzen Himmel. Dieser stellte die stilisierte galaktische Schlange Alpha-Draconis des Anti-Universums dar. Zeuge eines kosmischen Kampfes zwischen den göttlichen Lichtkräften und der widergöttlichen galaktischen Schlage. Sternbild des Großen Bären (= Ursa major) als negatives Bewusstseinsbild. Die Sterne Megrez und Mizar als Regenten der gefallenen Hierarchie im Kapitel Nr. 15-K >Kosmische Phänomene<. Die Plejaden als sieben Leuchter vor dem Thron Gottes.

Das historische Silvester der Jahrtausendwende von 1999 zu 2000. Drittes Jahrtausend. Der Neujahrstag des 01.01.2000 stellte ein kosmisches Weltenpfingsten dar, wo in dem Verlauf des Jahrs 2000 die gesamte Menschheit die Schwelle von der alten zur neuen Energie überquert haben soll. Die göttliche Sophia versucht, bei jedem Menschen die Geburt des Christus im Innern hervorzubringen. Mit dem 01.01.2000 ist das kosmische Zeitalter der Fische zu Ende gegangen und das neue Wassermannzeitalter hat begonnen. Gewaltige Katastrophen einer untergehenden Kultur begleiten die Morgenröte eines neuen Weltentages. Tsunami in Indonesien am 22.12.2018 mit mindestens 429 Toten. Zum 01.01.2000 hatte man computermäßig mit einer großen Krise aufgrund des befürchteten Jahrtausend-Virus gerechnet, die jedoch nicht eintraf. Die widergöttlichen Wesenheiten haben nämlich bei einem Jahrtausendwechsel eine besondere Macht. Ob dies auch für jeden Jahreswechsel in anteiliger Weise gilt, ist leider nicht ausgesagt.


FN: (Teil A): Silvester. Verlöbnis (URANTIA-Buch). Endura. Pyrotechnik.


(Teil B): SSRF. Raja-Tama (Gunas, Sattva). Albert Schweitzer. Maxime. Hooponopono. Chaitanya. Christos (Christus, Chrestos, Pymander). Tierkreis (Tyrkreis, Kreis Gottes). Zodiakus. Tierkreis-Dasein (Engel-Hierarchie). Millennium. Göttliche Sophia.


    (75.A) Silvester & Neujahr


Als ich im Jahre 2018 mit dem Posten meiner wiederholten Ausarbeitungen zu dem Zeitpunkt nach Weihnachten kam, wo ich über den Heiligen Abend und Weihnachten Darlegungen in dem Kapitel Nr. 32 >Baby< und im Kapitel Nr. 43 >Schnee< gemacht habe, hatte ich mich über die Tage von >Silvester & Neujahr< für das Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot< entschieden gehabt. Dabei war diese Entscheidung zwar nicht völlig unsinnig; denn es ist durchaus wertvoll, wenn man das Neue Jahr mit den Hinweisen aus diesem Kapitel >Neues Gebot< beginnen kann.


Jedoch wurde mir bewusst, dass dort gar keine Darlegungen über >Silvester & Neujahr< enthalten sind, über die es durchaus geisteswissenschaftliche Aussagen gibt. Sie sind auch in dieser Autobiographie verarbeitet, jedoch so verstreut in verschiedenen Kapiteln, dass ich zwar auf diese hinweisen könnte, jedoch sich kaum jemand die Mühe machen würde, dort extra nachzuschlagen. Und so habe ich mich noch kurzfristig entschlossen, die entsprechenden esoterischen Beiträge zu >Silvester & Neujahr< in einem extra Kapitel Nr. 75 zusammenzustellen, ergänzt mit aktuellen und weltlichen Aspekten aus dem Jahre 2018, so dass das Kapitel Nr. 75 nun aus den zwei Teilen A und B besteht.


Die folgenden Darlegungen sind aus dem Kapitel Nr. 45-E >Seelenwachstum< entnommen:

Nach geisteswissenschaftlicher Anschauung ist das Silvester1 als die mittelste von den 13 heiligen Nächten besonders bedeutsam. Unter diesen dreizehn heiligen Nächten ist die Zeit vom 24./25. Dezember (Geburt des Jesus-Kindes, zu dem die Hirten mit ihren Naturgaben Mehl, Milch und Wolle gekommen sind2) bis zum 5./6. Januar (Tag der Königswürde Christi, der Kindstaufe, wo die Königsweisen mit Gold, Weihrauch und Myrrhe erschienen sind als Ausdruck der Himmelsweisheit3) zu verstehen. (Zur Geburt des Jesus-Kindes: siehe das Kapitel Nr. 43-A+B >Schnee<.)


Die Bedeutsamkeit des kalendarischen Silvester liegt in makrokosmischen Zusammenhängen begründet; denn: „Da wo sich das eine Jahr in das andere hinüber entwickelt, da haben unsere mineralischen Dinge und Vorgänge der Erde und die gesamte Pflanzenwelt ein Bewusstsein, d.h. ihre zwei Bewusstseine durchdringen sich“. Ungefähr in der Silvesternacht durchdringen sich also zwei Zyklen. „Und das ist das Geheimnis überhaupt alles Seins, dass sich Zyklen durchdringen und dann wiederum getrennt weiterentwickeln, dann wiederum sich durchdringen. … Die dreizehn Tage sind die Tage, in denen sich das Pflanzenbewusstsein mit dem mineralischen Bewusstsein vereinigt“4.


Dabei soll es besonders entscheidend sein, was sich der Mensch in der Silvesternacht vornimmt; denn in dieser Silvesternacht gibt der Volksgeist den Menschen für einige Augenblicke frei. „Was wir dann denken, wird von den höchsten (Engel-)Hierarchien ergriffen – und es trägt die Kraft der Verwirklichung in sich“5. Dabei gilt jede der 13 heiligen Nächte einer von 13 Hierarchien, bei denen es sich um die neun Engel-Hierarchien zuzüglich des Menschenreiches, des Tierreiches, des Pflanzenreiches und des Mineralreiches handelt.


Insgesamt ist es wichtig, dass die Menschen nicht nur besinnlich sind in den ersten Weihnachtstagen und -nächten, sondern auch ein Bewusstsein für die zweite Hälfte von Weihnachten bis einschließlich dem 6.Januar erlangen. „Die meisten Menschen packen ihre Weihnachtssachen Neujahr fort. Und das ist eine ungeheure Wirkung der ahrimanischen Wesenheiten6“; dass das Gedenken bis zum 6.Januar in Vergessenheit geraten ist. Im >Flensburger Heft< ist sogar ausgesagt, dass die Menschen an den zwölf Tagen und dreizehn heiligen Nächten eigentlich nicht arbeiten, sondern meditieren sollten, um sich den kosmischen Kräften ganz zu öffnen. Natürlich ist bekannt, dass dies in einem normalen menschlichen Lebens- und Tagesablauf kaum zu verwirklichen ist7.


Allerdings sollte wenigstens ein Teil des Tages eine andächtige, heilige Stimmung gewahrt werden. „In diesen Tagen sollte man keine Börsengeschäfte tätigen, keine Hochzeiten vorbereiten, nichts Zukünftiges beginnen und nicht der Vergangenheit anhängen. Man sollte einfach gegenwärtig sein und versuchen, den Tag, die Nacht und die entsprechenden Wesen zu empfinden. Der Himmel ist in dieser Zeit offen. Alle Wesen, die Marswesen, die Mondwesen und alle anderen Planetenwesen sind in dieser Zeit anwesend“.


Und auf die Frage hin, was denn geschieht, wenn jemand trotzdem Geschäfte in dieser Zeit tätigt, wird geantwortet: „Diese Geschäfte sind dann nicht gut beleuchtet. Sie stehen unter einem schlechten Stern. Auf jeden Fall stören sie die kosmischen Zusammenhänge“8.

Es gibt bezüglich der 13 heiligen Nächte noch weitere Faktoren, welche die zwei Jesus-Knaben betreffen, was jedoch leider hier den Rahmen sprengen würde, wenn ich dies ausführen würde. Allerdings habe ich im Jul.2013 das Kap. Nr. 61 >Sananda< in diese Autobiographie eingefügt, wo ich dann über die zwei Jesus-Knaben in Teil B doch nähere Ausführungen gemacht habe.


Mehrmals im Laufe vieler Jahre hatte ich Träume, in welchen Silvester eine Rolle spielte. So auch am 10.04.1997, also um Ostern herum, so dass man daran sieht, wie diese Träume mit der irdischen Realität nicht unbedingt (oder sogar meistens nicht) korrelieren müssen. Dies betrifft insbesondere auch Träume, in denen Silvester eine Rolle spielt (oder wo Schnee fällt bei einem Traum im Sommer). Denn Silvester ist nicht nur real das kalendarische Silvester mit seiner makrokosmischen Bedeutung, sondern es steht als Symbol für den teilweisen oder endgültigen individuellen Abschied vom Wesen der Zeit, für die Befreiung aus dem Netz der Zeit, wo auch der Mystische Tod9 als Hintergrund eine Rolle spielt.


In dem Traum vom 10.04.1997 befand ich mich allerdings in einer sehr schönen Dachterassenwohnung und es wurde überall gefeiert. Dieser Traum war eventuell eine Vorausschau auf ein reales Silvester, was ich drei Jahre später erlebt habe, wo ich mit Bekannten zusammen tatsächlich in solch einer Wohnung gefeiert habe. Dieser Traum ist auch angeführt in meinem Kapitel Nr. 45-E >Seelenwachstum<.


Einen weiteren Traum mit Silvester hatte ich am 20.10.2007, welcher im Kapitel Nr. 13-K >Aurisches Wesen< geschildert ist, wo generell Hauptdarlegungen zu dem individuellen Aspekt von Silvester erfolgt sind, die ich jetzt jedoch hier ebenfalls referiert habe. Wie bereits ausgesagt wurde, ist Silvester in seiner individuellen Bedeutung Symbol für die Befreiung aus dem (oder der Abschied vom) Netz der Zeit. In meinem konkreten Fall waren dem 20.10.2007 wieder furchtbare Auseinandersetzungen mit meiner Mutter vorausgegangen, wo ich den Begriff des Kapitels Nr. 13 >Aurisches Wesen< als Verklausulierung für meine Mutter gewählt habe. Leider muss ich auch hier kurz etwas darüber andeuten; denn ich war immer sehr stark von der Lieblosigkeit meiner Mutter betroffen und empfand darüber großen Schmerz.


Hunderte von Malen war ich im Laufe von 20 Jahren gezwungen, meinen tagelangen Hass gegen meine Mutter immer wieder zu überwinden, der von den Boshaftigkeiten durch sie mir gegenüber ausgelöst wurde. In der Summe hat dies letztlich zu einer Art von Mystischem Tod bei mir geführt, wie dieser die Bedeutung des individuellen Silvesters durchaus begleitet.

In der Nacht zum 20. Oktober 2007, verknüpft mit fundierter >Meditation< (Kap. 40), die ich damals seit zwei Tagen wieder durchführte, hatte ich dann auch folgende kurze Traumsequenz (neben vielem anderen): Es geschah eine unsichtbar geistige Ansprache an mich mit den Worten: „Wann ist Silvester?“ und gleich anschließend wurde die Antwort gesagt: „Dein Silvester ist heute“.


Und dann wurde mir (im Traum) als eine Art Belohnung ein goldener Fingerring gegeben, welcher in der Mitte einen kleinen Brillanten enthielt. In einer späteren Sequenz (im Traum) kaufte ich zusammen mit meiner Schwester noch Kleidung für mich, wobei ich mich für schwarze Kleidung entschied, was keinen Beifall bei den anderen anwesenden Personen fand. Jedoch kann man schon erahnen, dass diese schwarze Kleidung mit meinem Mystischen Tod zusammenhing, der eben doch das individuelle Silvester als Abschied von der Zeit begleitet.


Ein Brillant ist nun ein geschliffener Diamant, welcher ein Mineral aus reinem Kohlenstoff und die härteste bekannte Substanz darstellt. Nähere geisteswissenschaftliche Bedeutungen darüber befinden sich im Kapitel Nr. 13-i >Aurisches Wesen<, die ich hier jetzt nicht noch einmal wiedergeben kann, weil dies das Thema von Silvester überschreiten würde.

Jedoch will ich wenigstens die Bedeutung des Fingerringes ansprechen, denn er ist das Symbol für die Verheißung der Mystischen Hochzeit10. Dabei entspricht die silberne Beschaffenheit meines Erachtens einer Art Verlöbnis11 – im Unterschied zum goldenen Ring, welcher die Hochzeit zum Ausdruck bringt. All dieses erhält der Geistesschüler erst nach dem Mystischen Tod, der eben das individuelle Silvester begleitet.


Der von mir vorstehend angedeutete Traum war 2007 gewesen. Tatsächlich hat sich die Verheißung der Mystischen Hochzeit zwischenzeitlich an mir erfüllt, insofern ich in der Nacht zum 20.04.2014 einen Traum (bzw. ein geistiges Erlebnis) hatte, in dem mir aufgezeigt wurde, dass ich gerade in der geistigen Welt verheiratet worden war, was im Kapitel Nr. 70-C >Mysterium von Golgatha< geschildert ist.


Bei dem deutschen Mystiker HEINRICH SEUSE ist auch die Rede von einem Ringlein, welches dort in einem weltlichen Vergleich dem Ritter nach einem Turnierkampf verliehen wird, welcher die folgenden Bedingungen erfüllt hat: „Wer am allermeisten Streiche und Gedränge erleidet und darin nicht verzagt, sondern keck und männlich sich gebart, wer fest sitzt und auf sich schlagen lässt, dem wird der Preis gegeben“.


So lautet die Belehrung, die HEINRICH SEUSE von der Ewigen Weisheit gegeben wird und die im folgenden dann noch regelrecht brutale Aussagen enthält, die anscheinend das beschreiben, was eben ein Geistesschüler oder christlicher Jünger als Ritter im geistigen Kampf ertragen muss. Denn der Ritter muss „das Turnier ganz und gar aushalten, und würde er geschlagen, dass ihm das Feuer aus den Augen herausflöge und ihm das Blut aus Mund und Nasen bräche, das muss er alles leiden, soll er den Preis gewinnen“12. Der Ritter ist hier das Symbol für den Mystiker, welcher das ewige Ringlein als Braut Christi erlangen will.


Im übrigen hatte ich tatsächlich einmal einen Nasenbeinbruch vor über drei Jahrzehnten erleiden müssen durch ein Volleyballspiel, wo ein männlicher Mitspieler mit seinem Ellenbogen auf meinem Nasenrücken gelandet ist, als wir den Ball am Netz gemeinsam abgeblockt haben. Dieser Nasenbeinbruch (den wohl so manche Männer durch Schlägereien oder eben auch durch Sport erleiden) ist nicht so, wie er in manchen Filmen dargestellt wird, wo dann ein Pflaster auf die Nase geklebt wird und damit hat sich die Angelegenheit. Es ist eine richtige Operation, wo die Nase gerichtet und dann so verschlossen wird durch Tampons, dass man nur durch den Mund atmen kann. Ich bin dadurch fast erstickt und konnte nur im Sitzen schlafen, wenn man da von Schlaf überhaupt sprechen kann. Dieses entsetzliche Martyrium dauerte auf jeden Fall eine Woche lang.


Dass das individuelle Silvester die Befreiung aus dem Netz der Zeit bedeuten soll, wurde schon ausgesagt. Nach JAN van RIJCKENBORGH feiert dabei der Aspirant den endgültigen Abschied nur einmal, und dieses eine Mal genügt, da er dann der Transfiguration13 teilhaftig geworden ist. Aber auch an jedem Tag eines jeden Jahres kann der Geistesschüler den Silvesterabend feiern als ein Teilstück des enduristischen14 Weges, auf dem es gemäß dem alten deutschen Bergmannslied heißt: „Das Alte ist vergangen, das Neue angefangen“.


Jeden Tag kann der Geistesschüler mit dem Abschiednehmen vom alten weltlichen Leben beginnen und jeden Tag kann er einen vollkommen neuen spirituellen Anfang machen, indem er innerliche Veränderungen vollzieht15. Insbesondere in Bezug auf das Endura wird dann auch die Sequenz des Traumes verständlich, wo ich schwarze Kleidung kaufte, welche ein Symbol für den Mystischen Tod ist.


Etwas, was im weltlichen Zusammenhang völlig zentral für Silvester ist (jedenfalls in einer solchen Großstadt wie Berlin) ist die exzessive Anwendung von Feuerwerkskörpern, von Raketen und Böllern (also Knallkörpern), die ganztägig sowohl am 31.Dezember des alten Jahres als auch am 01.Januar des neuen Jahres offiziell erlaubt sind16. Glücklicherweise schlafen die diesbezüglichen Menschen am 01.01. meist auch lange aus, so dass in Wirklichkeit an diesem Neuen Tag im Jahr glücklicherweise fast niemand knallt. Wieso dies überhaupt an diesem „heiligen Tag“ (ganztägig) erlaubt ist, ist mir ein Rätsel.


Es geht hier im wesentlichen um Feuerwerksprodukte, welche Licht- Knall-, Rauch-, Nebel-, Druck – oder Reizwirkungen hervorrufen. Alle diese Produkte enthalten einen der Brennstoffe wie Kohle, Schwefel oder Aluminium. Dabei ist Schwefel m.E. bei den negativen Geistwesen aus der Hölle besonders beliebt. Interessanterweise ist denn auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen und Gotteshäusern sowie von Krankenanstalten, von Kinder-, Alters- und Erholungsheimen die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen verboten; denn alle diese Feuerwerkskörper enthalten Explosionsstoffe. Auch die Knallkörper, die umgangssprachlich als „Böller“ oder „Kanonenschläge“ bezeichnet werden, gehören dazu. (Schon der Begriff „Kanonenschläge“ spricht für sich.) Sie erzeugen als Haupteffekt einen kräftigen, meist scharfen Knall17.


In meiner Wohngegend in Berlin-Lichterfelde beginnt allerdings irgendein vermutlich einsamer und zugleich voller Aggressionen steckender Mensch bereits im Oktober damit, nachts um ca. 01:00 Uhr durch die ganze Gegend zu ziehen und etappenweise Knallkörper anzuzünden, so dass alle Menschen in der Gegend (mit vielen Wohnungen – auch gerade von alten Menschen) dann senkrecht im Bett stehen dürften. Ich selbst bin ja um diese Uhrzeit meist sowieso noch wach und arbeite und bin durch Ohrstöpsel halbwegs geschützt. Denn ansonsten bin ich ein extrem schreckhafter und geräuschempfindlicher Mensch.


Tatsächlich bin ich mindestens vier Jahre lang in ein Hotel gezogen (was natürlich wahnsinnig teuer war), weil ich die exzessive Ballerei (trotz Ohrstöpseln und geschlossenen – minderwertigen - Fenstern), die bei mir zwischen dem gegenüberliegenden und „meinem“ Mietshaus stattfindet, nicht ertragen habe. Denn so wie im Sommer die Sonne (durch das gegenüberliegende Haus mitbedingt) 18 Stunden lang in meine Wohnung scheint, so wird auch der Schall durch diese gegenüber stehenden Häuser reflektiert. Jedoch ist diese exzessive Ballerei (vermutlich aus Geldmangel) zurückgehangen, so dass ich jetzt auch zu Silvester „gnädigerweise“ wieder in meiner Wohnung „leben darf“. Die meisten anderen älteren Mieter haben fast alle Gehörbeeinträchtigungen, was eben bei mir nicht der Fall ist.


Im übrigen soll es in vielen Städten immer häufiger Feuerwerks-Verbote in verschiedenen Zonen geben, da durch die Knallerei am Silvester ca. 4500 Tonnen Feinstaub freigesetzt werden, was ungefähr 15,5 % der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Menge entsprechen soll18. Dies finde ich ungeheuerlich, wo den Dieselfahrzeughaltern das Leben schwer gemacht wird und man jederzeit damit rechnen muss, dass auch andere Autos verboten werden, wo Autoverkehr gerade für die Landbevölkerung etwas absolut Notwendiges, aber auch für alle Berufspendler fast unabdingbar ist. Die Öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin sind offiziell (!) eine Katastrophe und alle Menschen, die darauf angewiesen sind, tun mir furchtbar leid.


Und nun ist für eine halbe Stunde (die zentral von 24:00 Uhr bis 0:30 Uhr stattfindet) in dem ganzen Jahr dieser Feinstaub durch das Silvester-Feuerwerk zu einem Siebtel gestattet, wobei diese halbe Stunde wahrscheinlich in jeder Weise nur schädlich ist, worauf ich noch (auch in Teil 75-B) zu sprechen komme. Des weiteren geben die Bundesbürger 100 bis 150 Millionen EURO für diesen Jahreswechsel aus, so lauten die Angaben des Bundesumweltamtes nach dem Morgenpostartikel19. Im Verhältnis zu den Milliarden an Steuerverschwendungen ist das natürlich fast nichts (ironisch gemeint), aber für in Armut lebenden Kinder, Rentner, Obdachlose und HARTZ IV-Empfänger wäre das Geld schon eine Hilfe.


Etwas, was ich hier noch am letzten Tag meiner Bearbeitung ergänzt habe (und fast versäumt hätte), ist a) die Erwähnung der illegalen Böller und b) die u.a. dadurch verletzten Menschen.

Insgesamt sollen in Deutschland 27.264 illegal vertriebene Sprengkörper mit 315 Kilogramm Sprengstoff gesichert worden sein. Dies wurde bereits am 07.12.2018 unter dem Artikel „Zoll stellt bei Razzien Tausende Polen-Böller sicher“, die in Deutschland wegen ihrer enormen Sprengkraft verboten sind20.


In den vergangenen Jahren war es in fast allen Teilen Deutschlands in den Tagen rund um Silvester wieder zu Unfällen mit Böllern gekommen. Anfang Jan.2018 erlag ein 22-Jähriger schweren Kopfverletzungen, nachdem ein Böller bei einer privaten Silvesterfeier direkt vor seinem Gesicht explodiert war. Auch gab es ganzjährig immer einmal gezielte Angriffe mit Pyrotechnik auf Polizei, auf Rettungskräfte und auf Passanten. Erst Mitte Nov.2018 wurde ein 38-Jähriger in Berlin wegen eines Böller-Angriffes auf zwei Sanitäter (den dieser bereits im Jan.2018 vollzogen hatte) zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt21. Dazu möchte ich von mir aus anmerken, dass Bewährung für mich keine Haftstrafe ist.


In einem Artikel vom 01.01.2018 erschien bereits wenige Stunden nach den Silvester-Geschehnissen bei der Süddeutschen Zeitung online der Artikel „Zwei Tote und viele Verletzte durch Feuerwerksunfälle“. Danach starben im Bundesland Brandenburg unabhängig voneinander (einmal in Klein-Machnow, dann in Gusow-Matkow) zwei Männer durch Feuerwerk. In Rheinsberg wurde ein 11-Jähriger schwer verletzt. Im thüringischen Tripolis erlitt ein 14-Jähriger schwere Augenverletzungen. Ein 22-Jähriger wurde in Löningen lebensgefährlich verletzt.


In ganz Deutschland haben sich zahlreiche weitere junge Menschen schwere Verletzungen zugezogen: Im Breisgau mussten zwei Schüler notoperiert werden. Ein 15-Jähriger wurde in Mühlader (Enzkreis) verletzt. Ein Drei-Jähriger erlitt im Kreis Calw ein Knalltrauma. Ein anderer 15-Jähriger verlor im Landkreis Schwandt den Zeigefinger seiner linken Hand. In Hamburg wurden sowohl einem 26-Jährigen als auch einem 30-jährigen Mann jeweils mehrere Finger abgerissen22. Vermutlich gab es noch wesentlich mehr Unfälle durch Silvester-Böller, die erst später bekannt geworden sind.


In Teil 75-B >Silvester & Neujahr< soll dann der Zusammenhang von Feuerwerk mit der geistigen Welt noch stärker aufgegriffen werden.


Fortsetzung folgt in Teil B des Kapitels Nr. 75 >Silvester & Neujahr<.


1 Silvester: Als letzter Tag des Jahres (der 31.Dezember) ist er nach dem Papst Silvester I. benannt, der 335 nach Chr. verstorben ist und als Heiliger gilt. Er war ein Genosse Konstantins des Großen, der den Christen volle Religionsfreiheit gewährte. Es gibt noch einen weiteren Papst mit demselben Namen, der von 940 bis 1003 nach Chr. gelebt hat (NGL/Bd.II/S.779).

2 geschildert im Lukas-Evangelium;

3 geschildert im Matthäus-Evangelium;

4 STEINER/GA165(=Die geistige Vereinigung der Menschheit durch den Christus-Impuls)/Vortrag vom 31.12.1915 (zitiert von FLAU/S.66)

5 zitiert bei FLAU/S.64 (Aussage von STEINER nach HERBERT HAHN ohne Angabe einer Literaturquelle).

6 ahrimanische Wesenheiten: FN zu Ahriman bei 6-B >Stigmata<.

7 Flensburger Heft/Nr.79/S.111f.

8 Flensburger Heft/Nr.79/S.148

9 Mystischer Tod: siehe Text bei 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<.

10 WEINFURTER/Mystische Fibel/S.111+S.142

11 Verlöbnis: Erst im Jahre 2013 erhielt ich spezifische Informationen über den realen Tatbestand der geistigen Verlobung durch das URANTIA-Buch, was ich im Kapitel 63-C >Schicksalshüter< am 17.08.2013 referiert habe. Über das URANTIA-Buch befinden sich Darlegungen in einer FN im Kap. Nr. 56-A >Öffnen der Tore<.

12 SEUSE&TAULER/Mystische Schriften/S.66

13 Transfiguration: FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<.

14 Endura: Der Pfad der Ich-Zerbrechung, das tägliche Sterben, die Negation des Naturtreibens, um den Weg frei zu machen für das Licht des Göttlichen (JAN van RIJCKENBORGH/Die Gnosis in aktueller Offenbarung/S.298f.) (siehe auch im Kapitel Nr. 16 >Herausziehen des Ätherleibes<).

15 in Anlehnung an: JAN van RIJCKENBORGH und CATHAROSE de PETRI: Die große Umwälzung/S.177

16 Aussagen aus dem Artikel: „Silvester-Feuerwerk: Umwelthilfe will Böllerverbot in Innenstädten“ auf https://www.morgenpost.de (Datum: Ende Dez.2018).

17 Darlegungen nach WIKIPEDIA zu „Pyrotechnik“.

18 Aussagen aus dem Artikel: „Silvester-Feuerwerk: Umwelthilfe will Böllerverbot in Innenstädten“ auf https://www.morgenpost.de (Datum: Ende Dez.2018).

19 Aussagen aus dem Artikel: „Silvester-Feuerwerk: Umwelthilfe will Böllerverbot in Innenstädten“ auf https://www.morgenpost.de (Datum: Ende Dez.2018).

20 Aussagen auf https://www.morgenpost.de vom 07.12.2018 in dem Artikel „Zoll stellt bei Razzien Tausende Polen-Böller sicher“.

21 Aussagen auf https://www.morgenpost.de vom 07.12.2018 in dem Artikel „Zoll stellt bei Razzien Tausende Polen-Böller sicher“.

22 Aussagen auf https://www.sueddeutsche.de vom 01.01.2018 in dem Artikel „Zwei Tote und viele Verletzte durch Feuerwerksunfälle“.