Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (418)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Verrat um Assange (77.G) Fazit

...Verteufelung und Missbrauch


Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kap. Nr. 77-G >Verrat um Assange<:


Teil G: Von der „Neuen Zürcher Zeitung“ wird ein völlig verwerflicher und zynischer Kommentar zu Julian Assange Verhaftung abgegeben. Sinngemäß: „Rund um den Globus werden empörte Menschen Partei für diesen angeblichen Freiheitskämpfer und die Plattform WikiLeaks ergreifen. … Großbritannien wird als Amerikas Handlanger angeprangert, obwohl GB über das Auslieferungsgesuch nach rechtsstaatlichen Regeln befinden wird“. Welch eine naive Anschauung dieser Zeitung! Erst noch am 03.06.2019 war Donald Trump bei der britischen Königin zu Besuch, obwohl er sonst den Europäischen Kontinent meidet wie der Teufel das Weihwasser.

Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“. Julian Assange befindet sich nun auf der Flucht vor der schwedischen, der britischen und der amerikanischen Justiz. Von dem UN-Sonderbeauftragten Nils Melzer war bereits zitiert worden (und es soll hier sinngemäß wiederholt werden): Er habe noch nie erlebt habe, wie sich eine Gruppe demokratischer Staaten so stark zusammenschließt, um eine einzelne Person so lange gegen jede Würde und Rechtsstaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu verteufeln und zu missbrauchen. „Die kollektive Verfolgung von Julian Assange muss hier und jetzt enden“! Der britische Innenminister Jeremy Hunt verbittet sich Nils Melzers Anschuldigungen als „hetzerisch“!

Der Vater von Julian Assange hat seinen Sohn im Gefängnis besucht und bittet die australische Regierung um diplomatische Hilfe. Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei forderte Großbritannien und Europa auf, der Auslieferung an die USA nicht stattzugeben. Wenn bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl der Demokrat Bernie Sanders gewinnen würde, würde er Julian Assange notfalls begnadigen. Jedoch wird er im Nov.2020 bereits 79 Jahre alt sein und den weltweiten Anforderungen kaum mehr entsprechen können. Als weitere Unterstützer in den USA soll es Ron Paul und seinen Sohn Rand Paul von der „Tea-Party-Bewegung“ geben.

Viele Leser der offiziellen Zeitungsartikel sind enttäuscht und entrüstet über die Indifferenz der deutschen und europäischen Presse bezüglich der Verhaftung von Julian Assange. Diesem droht die Todesstrafe und niemanden interessiert dies. „Dies ist ein Riesen-Skandal!“ Jedoch haben trotzdem mehrere Journalistenverbände protestiert, was man jedoch nicht ohne weiteres erfährt. „Beihilfe zum Landesverrat durch Veröffentlichungen“ sei keine strafbare Handlung. Über den Fall des russischen Enthüllungs-Journalisten Iwan Golunow habe sich die westliche Presse gebührend empört. Doppelzüngigkeit der Berichterstattung. Wladimir Putin war der EINZIGSTE Mensch, der Edward Snowden Asyl geboten hat – nicht wir in Europa, niemand außer Putin!“

Scheinheiligkeit der USA bezüglich Datenmissbrauch. „Was sind 175 Jahre Haft eigentlich anderes als eine sehr langsam vollstreckte Hinrichtung“. Heuchelei des „Wertewestens“ bezüglich Pressefreiheit. Julian Assange hat die Verfolgung durch die USA schon lange vorausgeahnt, ist deshalb aber fast ein Jahrzehnt lang von Journalisten als „Paranoiker“ verhöhnt worden. Sein Ruf ist u.a. dadurch sukzessive ruiniert worden. Eine Art Meuchel-Mord. Bis 25.02.2020 (wo die entscheidende juristische Anhörung erfolgen wird) muss Julian Assange nun mindestens im Londoner Gefängnis verbringen. Als letzte Instanz könnte Assange sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) wenden, jedoch nur, wenn Großbritannien sich dessen Gerichtsbarkeit unterwirft, womit man nicht rechnen kann.

Julian Assange ist den spirituellen Stufen der Einweihung ausgesetzt, die als Verfolgung, als Verrat und als die Gefangennahme in der christlichen Esoterik bekannt sind. Hinzukommt Verhöhnung, von der ich erst gegen Ende dieser Ausarbeitungen erfahren habe. Die Gerichtsverhandlungen im Feb.2020 stellen dann das sog. Scheingericht dar, wo ein ungerechtes Urteil gesprochen werden wird, da schon die Anklage auf Verleumdung aufgebaut ist. Ein Schauprozess, wie dieser ihn in den USA erwarten würde, kann nur „durch gute Mächte“ abgewendet werden.


FN: (Teil G): Rand Paul (Ron Paul). Tea-Party-Bewegung. Iwan Golunow.


(77-G) >Verrat um Assange<


Die „Neue Zürcher Zeitung“ schreibt dann in für mich völlig verwerflicher und zynischer Weise: „Jetzt wird er wieder ertönen, der Aufschrei. Rund um den Globus werden empörte Menschen Partei ergreifen für Julian Assange, den Freiheitskämpfer, der es einst gewagt hat, sich mit Veröffentlichungen auf seiner Plattform WikiLeaks gegen die dunklen Mächte des imperialen amerikanischen Staates zu stellen. Großbritannien wird angeprangert werden als Amerikas törichter Handlanger in einer von langer Hand geplanten Verschwörung.“ Und weiter führt diese Zeitung aus: „Großbritannien wird über das Auslieferungsgesuch nach rechtsstaatlichen Regeln befinden. Dazu gehört die Garantie der Menschenrechte. Es gibt keinen Grund, an einem korrekten Verfahren der britischen Justiz zu zweifeln“1. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über eine solche naive Anschauung dieser Zeitung nur lachen, möchte ich dazu äußern.


Großbritannien wird sich in dem Fall von Julian Assange als ein Handlanger der USA erweisen. Erst noch am 03.06.2019 war Donald Trump zu Besuch bei der britischen Königin, wo er sonst den Europäischen Kontinent „meidet wie der Teufel das Weihwasser“. Es war zehn Tage, bevor das Auslieferungsgesuch an die USA in bezug auf Julian Assange von dem britischen Innenminister Sajid Javid am 13.06.2019 unterzeichnet werden musste.


Die hier in diesem Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange< mehrfach verwendete Zusammenstellung durch RUNE WEICHERT von internationalen Presseartikeln2 auf https://www.stern.de trägt den Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“. Dabei ist der Titel angelehnt an Aussagen der italienischen Zeitung „Corriere della Serra“, welche den jetzigen (Aussage vom 13.04.2019) Aufenthalt von Julian Assange in London als erzwungen ansieht, wo sich Julian Assange nun auf der Flucht vor der schwedischen, der britischen und der amerikanischen Justiz befindet.


Obwohl die folgenden Worte bereits zu einem früheren Zeitpunkt hier schon referiert worden sind, sollen sie trotzdem noch ein zweites Mal angeführt werden, damit keiner meiner Leser sie je vergisst:

Von dem UN-Sonderbeauftragten Nils Melzer (welcher schweizer Staatsbürger ist), der Julian Assange in dem Londoner Gefängnis besucht hat, stammt folgende Beurteilung der Lage: Er habe in 20 Jahre langer Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammenschließt, um eine einzelne Person so lange und unter so geringer Berücksichtigung der Menschenwürde und der Rechststaatlichkeit bewusst zu isolieren, zu verteufeln und zu missbrauchen. „Die kollektive Verfolgung von Julian Assange muss hier und jetzt enden“. Dies ist zitiert auf www.zeit.de nach Aussagen, die wiederum von www.spiegel.de übernommen worden sein sollen3.


Zu diesen schwerwiegenden Aussagen des UN-Folterexperten Nils Melzer soll sich doch tatsächlich der bitische Außenminister Jeremy Hunt verbeten haben, dass Nils Melzer solche „hetzerischen Anschuldigungen“ vorbringe4. Man muss sich diese Unverschämtheit der britischen Regierung vorstellen und dann weiß man, was Julian Assange in Großbritanien zu erwarten hat.


Auf WIKIPEDIA ist zu „Julian Assange“ dargelegt, dass dessen Vater (John Shipton) am 11.06.2019 die Möglicheit erhalten hat, seinen Sohn im britischen Gefängnis zu besuchen. Er bat die australische Regierung darum, ihrem Bürger Julian Assange zu Hilfe zu kommen mit Diplomatie, da sein Sohn zum Opfer der britischen und schwedischen Strafverfolgungsbehörden gemacht worden sei.

Und der in Berlin lebende chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei forderte Großbritannien und Europa auf, der Auslieferung von Assange nicht stattzugeben. Nach Darlegungen auf WIKIPEDIA sagte Weiwei: „Europa ist bekannt als Ort, an dem Menschenrechte und Pressefreiheit respektiert werden. Was Julian getan hat, ist, im 21. Jahrhundert dunkle, unbeschreibliche Vorfälle öffentlich zu machen, die staatliche Strukturen hatten“5.


Für den Fall, dass Julian Assange tatsächlich an die USA ausgeliefert werden würde (womit man leider rechnen muss; Anm.d.Verf.) hat der Leser (AH.) bereits eine hoffnungsvolle Option genannt6. Sie läge darin, dass bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl im Nov.2020 der Demokrat Bernie Sanders die Wahl gewinnen müsste. Er soll bereits einmal angedeutet haben, dass er Assange zur Not auch begnadigen würde. Leider fürchte ich, dass er jedoch die Wahl kaum wird gewinnen können, da er einfach dann schon ein zu hohes Alter (79 Jahre) erreicht haben wird, um den ganzen Anforderungen dieses weltweiten Amtes noch entsprechen zu können. Außerdem wird mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso noch einmal Donald Trump den Sieg davon tragen – fürchte ich.


Als weitere bekannte Unterstützer in den USA gäbe es dann noch Ron Paul und seinen Sohn Rand Paul7 von der Tea-Party-Bewegung8, wird auf WIKIPEDIA ausgesagt9.


Es wird von verschiedenen Lesern des Artikels von https://www.zeit.de vom 13.06.2019 mit dem Titel „Britischer Innenminister unterschreibt Auslieferungsgesuch für Assange“ dann auch mit Enttäuschung bis Entrüstung aufgegriffen, dass die aktuelle Situation von Julian Assange die deutsche und die europäische Presse „einen Dreck interessieren“ würde. Der Leser (AJ.) z.B. schreibt ungefähr sinngemäß: „Ja, wird ein kritischer Journalist in Russland, China oder der Türkei inhaftiert, sind die hiesigen Medien voll davon. Passiert dies jedoch vor der eigenen Haustür, so wird geschwiegen. … Und leider sind auch die von Herrn Assange mit aufgedeckten Kriegsverbrechen (und deren nicht stattgefundene Verfolgung) keine Zeile mehr wert“.


Und der Leser (AK.) empört sich m.E. mit Recht darüber, dass „dem Julian Assange die Todesstrafe droht und dies keinen interessiert. Dies ist ein Riesen-Skandal! Alles, was er getan hat, war Kriegsverbrechen aus einem völkerrechtswidrigen Krieg zu enthüllen“10.


Jedoch haben trotzdem mehrere Journalistenverbände gegen die Anklage (der Julian Assange ausgesetzt ist) protestiert, was man jedoch nicht so ohne weiteres erfährt. Jedenfalls soll der Deutsche Journalistenveradn (DJV) nach Darlegungen auf WIKIPEDIA zu „Julian Assange“ die britischen Behörden aufgefordert haben, Assange „unverzüglich auf freien Fuß zu setzen“. Der DJV erklärte: „Dem WikiLeaks-Gründer wird etwas vorgeworfen, was nicht als strafbare Handlung gewertet werden darf: ´Beihilfe zum Landesverrat durch Veröffentlichungen`.


Die Vorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) Tina Groll warnte vor einem „massiven Eingriff in die verfassungsmäßig garantierte Pressefreiheit“, sollte Assange an die USA ausgeliefert werden. Und der Schriftstellerverband P.E.N. warnte vor einem „schweren Schlag gegen die Freiheit des Wortes, die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung“, sollte Assange an die USA ausgeliefert werden11.



Trotz dieser Stellungnahmen von Journalistenverbänden muss man wissen, dass Nils Melzer nach seiner ersten Veröffentlichung über die „psychologische Folter“, der Julian Assange jahrelang in der ecuadorianischen Botschaft ausgesetzt war, noch einmal im Jun.2019 einen Artikel verfasst hat, den er an 11 weltweite Zeitungen12 in den USA, in Großbritannien und in Ausstralien verschickt hat, wovon keine einzige Zeitung zur Veröffentlichung bereit war. Der Artikel erschien dann Online auf www.medium.com (Deasking the Torture of Julian Assange), wobei ich den Artikel nicht kenne.


Der Leser (AL.) rekurriert auf einen anderen Artikel, den ZEIT ONLINE unmittelbar über oder unter dem hier als Ausgangspunkt genommen Artikel gepostet hatte, wo es um den Fall des russischen Enthüllungs-Journalisten Iwan Golunow13 ging, worüber sich die westliche Presse wiederum gebührend empört hatte, während nun der Artikel bezüglich Julian Assange relativ indifferent gehalten war. Und der Leser (AL.) kritisiert daran die Doppelzüngigkeit in der Berichterstattung.


Wie in der Fußnote zu Iwan Golunow referiert, hat Putin zwei Moskauer Polizeichefs entlassen, was von Lesern unterschiedlich kommentiert wurde. Mir ist daran jetzt nur eines wichtig: Wie ich verschiedentlich erwähnt habe, habe ich prinzipiell mit Putin meine Probleme. Es gibt jedoch einen Punkt, wo ich ihm dankbar bin, und ich stimme da mit dem Leser (AR.) überein, der sinngemäß geschrieben hat: Was ich gar nicht vergessen will, das ist, dass Putin der EINZIGSTE Mensch war, der Edward Snowden Asyl geboten hat – nicht wir in Europa, niemand außer Putin14.


Der Leser (AM.) empfindet am schlimmsten die Scheinheiligkeit der USA, die selbst einer der größten „Verbrecher“ ist, wenn es um Datenmissbrauch geht, und jetzt soll einem der Prozess gemacht werden, der der Wahrheit auf den Weg geholfen hat.

Der Leser (AN.) macht widerum aufmerksam, dass es im Fall von Assange weniger um Folter als um eine drohende Todesstrafe geht, die bei Spionage durchaus angewandt werden kann. Und er schreibt: „Nur weil in der derzeitigen Anklage die Höchststrafe ´nur` 175 Jahre Haft sind, … heißt das ja nicht, dass nicht später noch andere Anklagepunkte gefunden werden, wenn er erst einmal auf amerikanischem Boden ist“. Und übrigens: „Was sind 175 Jahre Haft eigentlich anderes als eine sehr langsam vollstreckte Hinrichtung“?


Der Leser (AO.) betont, dass die Heuchelei des „Wertewestens“ kaum zu ertragen sei. Und der Leser (AP.) unterstützt diese Anschauung, indem er meint: „Der ´Westen` sollte nie wieder das Wort ´Pressefreiheit` in den Mund nehmen!“

Der Leser (AQ.), der anscheinend in einem gewissen Kontakt mit Julian Assange stand, betont, dass Assange stets unermüdlich behauptet hat, dass die USA ihn verfolgen und anklagen würden (weshalb er eben auch Ecuador um Asyl gebeten hat). Jedoch ist Julian Assange für seine „Vorahnung“ (so bezeichne ich dies einmal; Anm.d.Verf.) fast ein Jahrzehnt lang (u.a. auch von Domscheit-Berg, was ich schon früher erwähnt habe) als Paranoiker verhöhnt worden.


Julian Assange Ruf wurde durch diese gewisse Verleumdung sukzessive ruiniert, was Assange schon als eine gewisse Art Meuchel-Mord empfunden hat (also eine Art heimtückischem Mord). Assange soll sich schon u.a. dem Leser (AQ.) gegenüber bereits lange vor dem mutmaßlichen Vergewaltigungsfall in Schweden so geäußert haben. Im übrigen sollen die Polizeiprotokolle der beiden Frauen, die ihn beschuldigen, online zugänglich sein. Daraus könne jeder selbst maßgebliche Schlüsse ziehen. (Leider bin ich unfähig, an diese Polizeiprotokolle zu gelangen, da ich ja in keinerlei sozialem Netzwerk verkehre.)


Der Leser (AQ.) betont dann weiter: Assange drohen 175 Jahre Gefängnis. Er war und ist kein Paranoiker. Jedoch werden kaum Leute für ihn auf die Straße gehen (was ich auch befürchte; Anm.d.Verf.) - zu gründlich und ausdauernd haben die Journalisten ihren Job gemacht, die ihn als paranoid, als stinkend, als irre bezeichnet haben. Assange und Manning werden verfolgt, weil sie Kriegsverbrechen aufgedeckt haben!!!“15.


Eine Anhörung über das Auslieferungsgesuch soll ab 25.02.2020 beginnen. Allein bis dahin muss Julian Assange monatelang unschuldig im Londoner Gefängnis verbringen, was schon ein Unrecht und eine Zumutung ist. Bei der dann folgenden Anhörung will Assange sich mit allen juristischen Mitteln wehren. Und dadurch werden dann auch die britischen Gerichte durch alle Instanzen gezwungen hindurchzugehen bis letztendlich hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)16. Der EGMR wäre mit großer Wahrscheinlichkeit die größte Hoffnung darauf, dass Julian Assange nicht in die USA ausgeliefert wird. Der Pferdefuß an der ganzen Sache ist nun, dass allein durch den BREXIT es in keiner Weise gewährleistet ist, dass Großbritannien sich der Gerichtsbarkeit des EGMR unterwerfen wird – und dann wird Großbritannien Julian Assange an die USA ausliefern, wenn nicht irgendein Wunder geschieht!


Es gibt natürlich auch die ungeheuerliche Möglicheit, wie sie ein Leser-Kommentator (AU.) sinngemäß beschreibt: Es wird gar keinen Prozess und keine Anklage geben und auch keine Auslieferung an die USA. Julian Assange wird an einem unerklärlichen Herzleiden oder einem Giftangriff sterben. Britische Ärzte werden natürlich alles versucht haben – aber vergebens17.


Ich hatte das Kapitel Nr. 77 >Verrat um Assange< eingeleitet mit den Worten, dass Julian Assange als Whistleblower nun den spirituellen Stufen der Einweihung (durch das Leben) ausgesetzt ist, die als Verfolgung, als Verrat und als die Gefangenennahme in der christlichen Esoterik bekannt sind. Das, was ich da noch gar nicht wusste, ist, dass er auch bereits die Stufe der Verhöhnung hat durchleiden müssen, wie ich dies erst gegen Ende des Kapitels deutlicher bewusst bekommen habe, wo der Leser (AQ.) dargelegt hat, wie Julian Assange Ruf bereits seit einem Jahrzehnt sukzessive unterminiert worden ist durch eine Art Meuchel-Mord der Journalisten, die ihn insbesondere als Paranoiker verleumdet haben.


Das, was ihm vermutlich – wahrscheinlich sogar schon in Großbritannien - bevorsteht, wenn Ende Feb.2020 die Gerichtsverhandlungen in London beginnen werden, ist das sog. Scheingericht, wo ein ungerechtes Urteil gesprochen werden wird. Es handelt sich schon von vornherein um ein Scheingericht, weil ja die Anklage als solche schon vollkommen jeder Substanz entbehrt und auf Verleumdung aufgebaut ist, so dass es auch nur zu einem ungerechten Urteil kommen kann. Dies alles weiß Assange auch intuitiv und er hat dies in Wahrheit immer schon gewusst, nur niemand hat ihm geglaubt. Und alle diese Geschehnisse sind ein Märtyrium, so etwas ertragen und durchstehen zu müssen.


Ganz davon abgesehen, wenn ein Schauprozess ihn in den USA erwarten würde, sofern dies nicht noch „durch gute Mächte“ von ihm abgewendet werden kann. Ich hoffe und wünsche nur, dass alle weiteren Einweihungsstufen (wie sie im Kapitel 26-D >Nachfolge Christi< ausgeführt sind) Julian Assange in diesem Leben auf der Erde real erspart bleiben werden.


Vorläufiges Ende des Kapitels Nr. 77 >Verrat um Assange<.


1 Beitrag der „Neuen Zürcher Zeitung“ aus einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham ud ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

2 Beitrag der italienischen Zeitung „Corriere della Serra“ nach einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

3 Nach Darlegungen in dem Artikel „WikiLeaks – Julian Assange war laut UN-Experte psychischer Folter ausgesetzt“ vom 31.05.2019 auf https://www.zeit.de.

4 Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019.

5 Nach Darlegungen auf WIKIPEDIA zu „Julian Assange“ (Stand: 15.06.2019).

6 Kommentar des Lesers (AH.) zu dem Artikel von https://www.zeit.de vom 13.06.2019 mit dem Titel „Britischer Innenminister unterschreibt Auslieferungsgesuch für Assange“.

7 Rand Paul: *1963; er ist ein US-amerikanischer Arzt und Politiker der Republikanischen Partei. Seit Jan.2011 ist er Senator für Kentucky im Senat der USA. Julian Assange soll einmal gesagt haben, er sei ein großer Bewunderer von Rand Paul, weil dieser sich gegen Drohnenangriffe gewandt hatte. Wie das Verhältnis von Rand Paul zu Julian Assange ist, darüber finden sich bei WIKIPEDIA zu „Rand Paul“ keine Aussagen (Stand: 17.05.2019). Sein Vater Ron Paul war ebenfalls einmal ein bekannter Politiker, ist jetzt jedoch schon fast 84 Jahre alt (Aussage im Jul.2019).

8 Die Tea-Party-Bewegung ist eine US-amerikanische, anfangs libertäre, später zunehmend konservative und rechtspopulistische Protestbewegung, die 2009 entstanden ist (nach Darlegungen auf WIKIPEDIA zu „Tea-Party-Bewegung“; Stand: 04.06.2019).

9 Nach Darlegungen auf WIKIPEDIA zu „Julian Assange“ (Stand: 15.06.2019).

10 Kommentar des Lesers (AK.) zu dem Artikel von https://www.zeit.de vom 13.06.2019 mit dem Titel „Britischer Innenminister unterschreibt Auslieferungsgesuch für Assange“.

11 Nach Darlegungen auf WIKIPEDIA zu „Julian Assange“ (Stand: 15.06.2019).

12 Bei den 11 Zeitungen handelte es sich um: 1. dem Guardian, 2. der Times, 3. der Financial Times, 4. dem Sydney Morning Herald, 5. dem Australian, 6. der Canberra Times, 7. dem Telegraph, 8. der New York Times, 9. der Washington Post, 10. der Thomson Reuters Foundation und 11. der Newsweek. Die Zeitungen sind aufgeführt in dem Artikel von Mathias Bröckers: Titel „Präzedenzfall WikiLeaks“ als Artikel bei https://www.heise.de vom 05.07.2019.

13 Iwan Golunow (als einer der bekanntesten Investigativ-Journalisten Russlands) war in der vergangenen Woche (in der Woche vor Pfingsten 2019) wegen angeblicher Drogendelikte festgenommen worden, die jedoch nur als Vorwand dienten. Am 12.06.2019 fand in Moskau daraufhin eine unangemeldete Demonstration statt, in der gegen Polizeiwillkür protestiert worden ist. Daraufhin hat Russlands Präsident Putin ad hoc per Dekret zwei hochrangige Polizisten entlassen. Darlegungen in dem Artikel auf https://www.zeit.de vom 13.06.2019 mit dem Titel: „Pressefreiheit: Wladimir Putin entlässt zwei Moskauer Polizeichefs“.

14 Kommentar des Leser (AR.) zu Darlegungen in dem Artikel auf https://www.zeit.de vom 13.06.2019 mit dem Titel: „Pressefreiheit: Wladimir Putin entlässt zwei Moskauer Polizeichefs“.

15 Kommentar des Lesers (AQ.) zu dem Artikel von https://www.zeit.de vom 13.06.2019 mit dem Titel „Britischer Innenminister unterschreibt Auslieferungsgesuch für Assange“.

16 Nach Darlegungen auf WIKIPEDIA zu „Julian Assange“ (Stand: 15.06.2019).

17 Dies ist von dem Leser (AU.) geschildert zu dem Interview auf YouTube mit MATHIAS BRÖCKERS; Moderator KEN FM vom 05.07.2019.