Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (417)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Verrat um Assange (77.F) WikiLeaks

...Gesundheit von Assange


Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kap. Nr. 77-F >Verrat um Assange<:


Teil F: Ex-Bay-Watch-Star Pamela Anderson hatte Julian Assange bereits am 07.05.2019 im Gefängnis besucht und von seinem Zustand als „lebensbedrohlich“ gesprochen, was eben keine Promotion-Aktion von ihr war. Assange hatte dramatisch an Gewicht verloren und musste auf die Krankenstation verlegt werden. Eventuell war/ist dies eine Art Hungerstreik von ihm gewesen. Wohin hat man diesen Menschen getrieben, der nur für Recht und Gerechtigkeit gekämpft hat? Der britische Innenminister Sajid Javid hat die Auslieferung an die USA bereits formell unterzeichnen müssen. In einer Gerichtsverhandlung zum Auslieferungsgesuch wurde jedoch die endgültige Entscheidung auf den 25.02.2020 gelegt. Von Assange Rechtsanwalt Mark Summers wird das Gesuch der US-Behörden als „ungeheuerlicher und frontaler Angriff auf die Rechte von Journalisten“ bezeichnet. Julian Assange britische Rechtswältin Jennifer Robinson. Gegen die Entscheidung im Feb.2020 kann Assange dann doch auch noch Berufung einlegen und durch weitere gerichtliche Instanzen gehen bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Letztlich muss der britische Innenminister entscheiden, ob er die Auslieferung real anordnen will.

Verdienste von WikiLeaks und Julian Assange. Ohne Assange wüssten wir nichts von den Kriegsverbechen der USA, z.B. diesem Beschuss von Zivilisten aus Helikoptern. Deutschland als weltweiter Leuchtturm der Demokratie schaut nun wieder einmal einfach weg. Die Welt müsste Assange dankbar sein für die Veröffentlichung der Militärdokumente. Hiroshima, Nagasaki, Korea und Vietnam. Rache der US-Regierung. USA-Foltergefängnisse. Ein Mister Grenell. Die Unterstützer von Russland sind jedoch kein Deut besser als diejenigen für die USA. Assange wird in den USA kein faires rechtsstaatliches Vefahren bekommen.

Kooperation mit russischen Hackern. Vermutlich hat Julian Assange dadurch Donald Trump zur Präsidentschaft verholfen. Obwohl Donald Trump noch 2016 WikiLeaks überschwenglich gelobt hat mit den Worten „Ich liebe WikiLeaks“, weil durch die Veröffentlichung von E-Mails über Hillary Clinton er sie aus dem Feld schlagen konnte, sagt er heutzutage (nach Assange Verhaftung): „Ich weiß nichts über WikiLeaks“. Auf Donald Trump zu vertrauen, war Julian Assange größter Irrtum. Die Zeitung „Washington Post“ diskreditiert Assange als „echten“ Journalisten. Die italienische Zeitung „Corriere della Sierra“ bezeichnet Assange als mutmaßlichen russischen Spion. Nach Analysen der niederländischen Zeitung „NRC Handelsblad“ habe sich Assange mit dem demokratischen Establishment überworfen. Jedoch wird Assange Demokraten und Republikaner in den USA gar nicht gegeneinander ausspielen können, weil niemand mehr an seinen Enthüllungen Interesse hat. Ist Julian Assange nun ein Märtyrer im Namen der Redefreiheit und Transparenz oder ist er ein Staatsfeind?

Beginn des Fazits: Deutschland hätte eine besondere Verpflichtung, Whistleblower (und damit auch Julian Assange) zu schützen aufrund des missglückten Attentats des Grafen von Stauffenberg gegenüber dem Massenmörder Adolf Hitler. Jedoch hat sich Deutschland in seiner Bigotterie schon 2013 nicht um Edward Snowden gekümmert. Die westlichen Demokratien weisen kaum noch eine moralische Integrität mehr auf. Jeder, der bei Julian Assange noch meinungsmäßig nachtritt, schlägt sich auf die Seite der Zerstörer der humanistischen Werte. Menschlichkeit war gestern, trotz scheinbarer Hochkultur.


FN: (Teil F): rhetorisch. Kristinn Hrafnsson (WikiLeaks.Chefredakteur Jul.2019) Richard Grenell (Wolfgang Kubicki).


(77-F) >Verrat um Assange<


Gesundheitszustand von Julian Assange


Ex-Baywatch-Star Pamela Anderson hat Julian Assange bereits am 07.05.2019 im Londoner Gefängnis besucht, zwei Tage bevor der UN-Sonderbeauftragte Nils Melzer dies getan hat. Und Pamela Anderson hatte bereits beunruhigende Aussagen über seinen Gesundheitszustand gemacht, was ich hier nur aus der Erinnerung schreibe; denn ich hatte da (am 07.05.2019) noch nichts zu Julian Assange notiert. Als ich dies damals aktuell gelesen hatte, maß ich dem noch überhaupt keine adäquate Bedeutung bei, eben weil dies von Pamela Anderson kam (die von sich selbst und ihrem damaligen Lebensgefährten einst pornographische Videoaufnahmen veröffentlicht hatte, was ich widerwärtig finde). Außerdem wunderte ich mich, was sie überhaupt mit Julian Assange zu tun hätte, und ich dies als Promotion für sie abgetan hatte. Schon sie hatte jedoch gesagt, dass sein Zustand lebensbedrohlich sei, was ich dann auf www.stern.de als Anmerkung las1. Und ich verurteile mich doch auch für meine Oberflächlichkeit in Verbindung mit meinen Vorurteilen gegenüber Pamela Anderson.


Auf www.spiegel.de wurde ergänzt, dass Julian Assange im Gefängnis dramatisch an Gewicht verloren habe. Er sei auf die Krankenstation der Haftanstalt verlegt worden. Wegen des schlechten Gesundheitszustandes wurde am 30.05.2019 auch eine Gerichtsverhandlung zum Auslieferungsgesuch der USA auf Jun.2019 verlegt. Andererseits hatte Assange nun bereits in der ecuadorianischen Botschaft sieben Jahre lang in Isolationshaft gelebt, wobei ein Leser (N.) meinte2, dass man selbst in einem Gefängnis mehr Abwechsung hätte. Andererseits scheint es nun jedoch Assange im Gefängnis noch schlechter gegangen zu sein (wo er mit anderen Häftlingen anscheinend in einer Zelle zusammen gewesen sei), was aber mit der drohenden Auslieferung an die USA zusammenhängen kann.


Nach meiner Erfahrung wird es schwer sein, dass Assange sich wieder erholen kann. Er wird dazu vermutlich selbst überhaupt nur bereit sein, wenn ihm irgendeine Instanz gesichertes Asyl gewähren wird. Ansonsten fürchte ich, dass er sozusagen in Wahrheit schon jetzt in eine Art Hungerstreik getreten ist, was ich an seiner Stelle auch tun würde. Ohne eine defintiv bessere Aussicht wird er auch entgegen einer Zwangserährung eine normale Nahrung verweigern. Eine Auslieferung an die USA müsste definitiv ausgeschlossen werden. Man kann schon jetzt sehen, wohin man diesen Menschen getrieben hat, der nur für Recht und Gerechtigkeit gekämpft hat.


Die verschobene Gerichtsverhandlung zum Auslieferungsgesuch an die USA hat nun zwischenzeitlich am 14.06.2019 stattgefunden. Danach soll die endgültige Entscheidung erst ab 25.02.2020 beginnen, obwohl der britische Innenminister Sajid Javid die Auslieferung bereits im 13.Jun.2019 formell abgesegnet hatte. Er war dazu übrigens ohne inhaltliche Prüfung verpflichtet, weil das Gesuch der USA die grundlegenden formalen Kriterien erfüllt hatte (nach Aussagen in www.zeit.de)3.

Ich habe mir deswegen extra am 14.06.2019 um 20:00 Uhr die ARD Tagesschau angesehen, jedoch kam dort keinerlei Aussage zu Julian Assange.


Assage kündigte an, sich mit allen juristischen Mitteln gegen eine Auslieferung an die USA wehren zu wollen. Sein Anwalt Mark Summers bezeichnete denn auch das Gesuch der US-Behörden als „ungeheuerlichen und frontalen Angriff auf die Rechte von Journalisten“4.

Im Jul.2019 wurde als Julian Assange britische Rechtsanwältin Jennifer Robinson im Fernsehen interviewt, die bezweifelt, dass Julian Assange in den USA einen fairen Prozess bekäme. Sie sagte außerdem: „Die Situation ist sehr ernst und kein Journalist, kein Publizist – oder seine Quelle – sollte so etwas durchmachen müssen“5.


Die weitere Vorgehensweise wird dann so sein: Ende Feb.2020 wird ein britisches Gericht eine Entscheidung zu der Auslieferung an die USA fällen. Dann jedoch wird der Innenminister erst anschließend erneut entscheiden, ob er die Auslieferung real anordnen will6. Vermutlich wird dies insbesondere eine politische Entscheidung sein, wage ich anzudeuten.


Im übrigen kann dann gegen die im Feb.2020 anstehende Entscheidung doch auch noch von Assange Berufung eingereicht werden. Und so haben denn auch die Anwälte von Julian Assange bereits ihre Entschlossenheit betont, durch alle Instanzen zu gehen, um eine Auslieferung des 47-jährigen Australiers zu verhindern7. Assange kann letztlich (unter bestimmten Bedingungen) bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gehen, worüber noch Näheres im Teil 77-G gesagt werden wird.


Verdienste von WikiLeaks und von Julian Assange


Ein Leser (O.) kommentiert zu dem Artikel des Spiegel8: Ohne Assange und WikiLeaks9 wüssten wir nichts von den vielen Kriegverbrechen der USA, z.B. dieser Beschuss von Zivilisten aus Helikoptern. Und es wird an dieser Stelle sogleich von demselben Leser (O.) kritisiert, dass gerade auch die Regierung von Deutschland als angeblich weltweiter Leuchtturm der Demokratie nun wieder einmal einfach wegschaut. Dabei gilt das im Grundgesetz garantierte Recht auf Asyl speziell auch für Verfolgte wie Julian Assange. Und statt der üblichen Gleichgültigkeit müsste Assange Dank und Schutz für so viel Zivilcourage erhalten.


Und auch ein anderer Leser (P.) meint (zum Spiegel-Artikel), dass die Welt Julian Assange zweifelsohne dankbar sein müsste für die Veröffentlichung der Militärdokumente. Auch wenn die Kriegsverbrechen der Amerikaner seit dem zweiten Weltkrieg ja nichts Neues seien (u.a. die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki sowie die Kämpfe in Korea und Vietnam), ergänzt ein weiterer Leser (Q.) auf www.spiegel.de, so muss dieser Mensch (hier ist Julian Assange gemeint), der diese schmutzigen Machenschaften aufdeckt, eben mit der Rache der US-Regierung rechnen, wenn diese eines einzelnen Menschen habhaft wird10.


Ein weiterer Leser (R.) schreibt dann11: Und so stehen denn die USA über allem und haben immer Recht trotz der Foltergefängnisse (wie Guantanamo), Folter durch die CIA im Ausland, völkerrechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Staaten. Der Leser (R.) führt hier den Fall eines Mr. Grenell12 an und ich musste überhaupt recherchieren, wer oder was damit gemeint ist. Darüber habe ich mich sehr geärgert, dass ich mich mit so etwas Lächerlichem bei dem ernsten Thema von Julian Assange, der eventuell mit seinem Leben ringt (was ich hier am 07.06.2019 um ca. 20:00 Uhr geschrieben habe, wo mir dies mit Erschrecken bewusst wurde), nun befassen musste.


Weiter spricht derselbe Leser (R.) von Umstürzen durch die CIA, Kriegsandrohungen sowie aggressive völkerrechtswidrige Kriege der USA. Um irgendwelchen Einwendungen gegen seine Aussagen gleich vorzubeugen, äußert dieser Leser (R.), dass eben Russland keinen Deut besser sei als die USA und die Unterstützer von Russland sind genau so unterwürfig und relativierend wie die Unterstützer der USA. Der Fall von Julian Assange zeige jedoch, dass u.a. das Menschenrecht nur solange gilt, solange es den USA nicht im Wege steht.


Generell ist in den USA zu befürchten, dass Assange dort kein faires Verfahren nach zivilen, rechtsstaatlichen Grundsätzen zu erwarten habe. Entsprechend sollte eine Auslieferung an die USA weder für Schweden noch für Großbritannien eine Option darstellen (meint ein anderer Leser S. zum Spiegel-Artikel)13.


Kooperation mit russischen Hackern


Es wird Julian Assange von seinen Gegnern dann außerdem immer vorgeworfen, dass er durch eine Kooperation mit Hackern aus Russland vermutlich Donald Trump zur Präsidentschaft verholfen habe, und damit der Welt einen „Bärendienst“ erwiesen habe, schreibt ein Leser (T.) zum Spiegel-Artikel14.


In dem Zusammenhang musste ich leider in Bezug auf Donald Trump konstatieren, dass dieser „als Teufel auch noch seine eigene Großmutter verraten“ würde, wie es dies als einen Ausspruch gibt. Nachdem nämlich Julian Assange in London verhaftet worden ist (am 11.04.2019), hat Donald Trump gesagt: „er wisse nichts über WikiLeaks“. Jedoch noch während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 hatte Trump WikiLeaks überschwenglich gelobt, nachem die Plattform die E-Mails vom Wahlkampfteam seiner Gegnerin Hillary Clinton veröffentlicht hatte. „Ich liebe WikiLeaks“, hatte Trump damals gesagt15.


Und ein weiterer Artikel von https://www.zeit.de vom 16.04.2019 hatte als einleitende Worte „Julian Assange: Sein größter Irrtum. Er hoffte auf Donald Trump und verhalf ihm zur Macht. Jetzt lässt die US-Regierung ihn jagen“ von HOLGER STARK. Leider konnte ich diesen Bericht nicht lesen, da er nur gegen Bezahlung verfügbar war16.


Die „Washington Post“17 wiederum diskreditiert Julian Assange als „echten“ Journalisten; denn ein solch echter Journalist hätte nicht mit dem Komplott des Geheimdienstes eines autoriäten Regimes (gemeint ist Russland; Anm.d.Verf.) kooperiert, um einem US-Präsidentschaftkandidaten (gemeint ist Hillary Clinton; Am.d.Verf.) zu schaden und einem anderen (gemeint ist Trump) zu nützen.


Die italienische Zeitung „Corriere della Serra“ bezeichnet Julian Assange als einen mutmaßlichen russischen Spion, der ein Mitarbeiter des russischen Staatsfernsehens sei und dadurch Hillary Clinton 2016 mittels einer Hacker-Angriff-Kampagne in der Versenkung hat verschwinden lassen18.


Und die niederländische Zeitung „NRC Handelsblad“ legt dar, dass Assange sich durch seine Enthüllungen 2016 über die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit dem demokratischen Establishment überworfen habe. „Aber auch die Republikaner (also auch Trump; Anm.d.Verf.) haben nichts Gutes von Assange zu erwarten, wenn er über die Quellen im russischen Geheimdient zu sprechen beginnt, die ihm die vertraulichen E-Mails von Clinton zugespielt haben sollen“19.


Jedoch wird es dazu gar nicht kommen, dass Julian Assange die eine gegen die andere Seite ausspielen kann. Dies hat er eventuell selbst noch solange gedacht, wie er Asyl in der ecuadorianischen Botschaft hatte. Danach wird ihm klar geworden sein, dass jetzt niemand ihn mehr schützen würde und niemand mehr an seinen Enthüllungen Interesse haben würde. Beziehungsweise wird ihm bewusst geworden sein, dass es zu Aussagen über die Enthüllungen gar nicht mehr kommen würde, wenn er erst in die Hände der US-Justiz geraten ist. Er würde dort vermutlich überhaupt gar nicht zu Wort kommen, weil man ihn mit den Anklagen mundtot machen würde, befürchte ich.


Trotzdem glauben manche immer noch, z.B. wird dies in der britischen „Financial Times“20 erwähnt, dass Julian Assange kaum mehr als ein Handlanger für Russlands Wladimir Putin sei, was nun m.E. seinen Enthüllungen auf keinen Fall gerecht wird. Auch wird Putin ihn in keiner Weise schützen können, sofern er dies überhaupt wollen würde.

Und so gilt Julian Assange eben teilweise als Märtyrer im Namen der Redefreiheit und der Transparenz, während die ihn verfolgenden Instanzen ihn als Staatsfeind sehen.


Fazit zu dem Verrat um Assange


In meinem Kapitel Nr. 62-C >Whistleblower< hatte ich Deutschlands Verpflichtung angesprochen, >Whistleblower< besonders schützen zu müssen auf dem Hintergrund des missglückten Attentats durch den Grafen von Stauffenberg gegenüber dem Massenmörder Adolf Hitler. Und ich erwähnte wohl auch (im Kap. Nr. 62-D >Whistleblower<) die Bigotterie von Deutschland, welche wiederum noch im Jahre 2013 den Grafen von Stauffenberg offiziell ehrte, sich aber um Edward Snowden nicht kümmerte. Nur um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Ich selbst verehre den Grafen von Stauffenberg ebenfalls und hatte von seiner geistigen Wesenheit auch bereits am 14.11.2008 einen Traum, wo ich seinen Stern am großen Himmelszeit auf einer riesigen Monitorplatte sah und er als Märtyrer anerkannt worden ist (dargelegt im Kapitel Nr. 15-M >Kosmische Phänomene<).


Zu dem Artikel „WikiLeaks – Julian Assange war laut UN-Experte psychischer Folter ausgesetzt“ vom 31.05.2019 auf https://www.zeit.de schrieben verschiedene Leser (nicht alle) in ihren Kommentaren, als ob Julian Assange nun selbst Schuld sei an seiner Misere sei, wie er in der ecuadorianischen Botschaft behandelt worden ist21. Dazu äußerte nun wiederum eine Leserin (U.) eine Kritik an diesen anderen Lesern: „Scheinbar würden diese Leute heutzutage auch Graf von Stauffenberg ans Schafott liefern. Es ist erschreckend, was die Leute so von sich geben“, wobei ich dieser Leserin nur zustimmen kann.


Der Leser (V.) des SPIEGEL-online-Artikels mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019 machte wiederum Aussagen, denen ich auch nur zustimmen kann22: „Ohne Assange und Manning sowie Snowden hätten die USA die Welt weiterhin über ihre Machenschaften belogen. Dank dieser drei Helden (und etlichen ungenannten) wissen wir Bescheid über die (mangelnde; Anm.d.Verf.) moralische Integrität der westlichen Demokratie. Wer hier Assange nachtritt, macht sich mitschuldig, weil er sich auf die Seite der Zerstörer der humanistischen Werte schlägt. Das Vorgehen gegen Assange, Manning und Snowden ist ein Offenbarungseid: Wir, der Westen, haben der Welt nichts mehr zu bieten außer Kapitalismus, Rüstungsexporte und Umweltzerstörung. Menschlichkeit war gestern. Da nutzt auch eine scheinbare Hochultur nur noch wenig“, die m.E. schon gar nicht mehr existiert.


Forts. folgt im Teil 77-G >Verrat um Assange<.


1 Artikel: „US-Justiz verschärft Anklage gegen Julian Assange“ vom 24.05.2019 auf www.stern.de .

2 Darlegungen des Lesers (N.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

3 Nach Darlegungen in dem Artikel „Britischer Innenminister unterschreibt Auslieferungsgesuch für Assange“ vom 13.06.2019 auf https://www.zeit.de.

4 Die Darlegungen sind von https://www.tageschau.de vom 14.06.2019 um 15:25 Uhr mit dem Titel: „Gericht verhandelt erst 2020 über Assange Auslieferung“.

5 Aus der Sendung von „titel, thesen, temperamente“ vom 08.07.2019 in der ARD; Titel des Artikels: „Folter gegen Julian Assange“ von ANDREAS LUEG.

6 Die Darlegungen sind von https://www.zeit.de mit dem Titel: „Auslieferungsantrag: Britischer Inenminister unterschreibt Auslieferungsgesuch für Assange“ vom 13.06.2019.

7 Von der Webseite https://amerika21.de aus dem Artikel „Drohende Auslieferung von WikiLeaks-Gründer bringt Ecuador in Verlegenheit“ vom 17.06.2019 von TIMM B. SCHÜTZHOFER.

8 Darlegungen des Lesers (O.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

9 Der gegenwärtige Chefredakteur von WikiLeaks ist übrigens Kristinn Hrafnsson (mit dem in der Sendung „titel, thesen, temperamente“ vom 08.07.2019 in der ARD ein Interview geführt wurde); Titel des Artikels: „Folter gegen Julian Assange“ von ANDREAS LUEG.

10 Darlegungen der Leser (P.+Q.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

11 Darlegungen des Lesers (R.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

12 Wie sich heraustellte, handelt es sich bei Richard Grenell um den US-Botschafter in Berlin, der sich verschiedentlich schon wie ein „Hochkommissar einer Besatzungsmacht“ aufgeführt habe, und der sonst doch eher moderate FDP-Politiker Wolfgang Kubicki schon geäußert hat, man müsse diesen Mr. Grenell umgehend aus Deutschland ausweisen. (aus einem Artikel auf https://www.tagesspiegel.de vom 20.03.2019 mit dem Titel: „Polternder US-Botschafter: Richard Grenell – der Undiplomat“).

13 Darlegungen des Lesers (S.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

14 Darlegungen des Lesers (T.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.

15 Aus einem Artikel vom 11.04.2019 mit dem Titel „Warum entzog Ecuador Julian Assange den Schutz?“ auf www.zeit.de .

16 Artikel von https://www.zeit.de vom 16.04.2019 hatte als einleitende Worte: „Julian Assange: Sein größter Irrtum“ von HOLGER STARK.

17 Beitrag der „Washington Post“ in einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

18 Beitrag der italienischen Zeitung „Corriere della Serra“ in einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

19 Beitrag der niederländischen Zeitung „NRC Handelsblad“ in einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

20 Beitrag der britischen Zeitung „Financial Times“ in einer Zusammenstellung (durch RUNE WEICHERT) von internationalen Presseartikeln auf https://www.stern.de mit dem Titel „Ein Justiz-Thriller alla John Grisham und ein wenig beruhigendes Zeichen der Zeit“ vom 13.04.2019.

21 Nach Darlegungen zu dem Artikel „WikiLeaks – Julian Assange war laut UN-Experte psychischer Folter ausgesetzt“ vom 31.05.2019 auf https://www.zeit.de von der Leserin (U.) als Kommentar.

22 Darlegungen des Lesers (V.) zu einem Artikel von https://www.spiegel.de mit dem Titel „Gesundheit um Julian Assange – UNO-Sonderberichterstatter spricht von psychologischer Folter“ vom 31.05.2019.